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Heute — 22. April 2026

Chaos im Weißen Haus: Trump spielt mit Atom-Koffer!

22. April 2026 um 18:00

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Das geht nun endgültig zu weit! Nach dem gescheiterten Ultimatum im Iran-Krieg sickern jetzt Meldungen durch, dass der Präsident der USA an der Freigabe der Atomwaffen gearbeitet hat. Was ist dran an dieser dramatischen Entwicklung? Jürgen Elsässer und Armin-Paul Hampel analysieren alle bekannten Informationen im heutigen Brennpunkt des Tages. Brandneu und brandaktuell: COMPACT 5/2026: Zions [...]

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Inhaltsverzeichnis

22. April 2026 um 13:00

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Editorial – Melonis Erwachen Titelthema Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Krieg zog Im Blutrausch der Worte – Trump zwischen Genozid und Demenz Dumm gelaufen – Der Mossad versprach einen Aufstand «Man will einen langen Krieg» – Ernst Wolff über den geplanten Crash Gottes Streitwagen im Libanon – Der blutige Traum von [...]

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Zitate des Monats: Mai

22. April 2026 um 10:00

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Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Zions Höllenritt «Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.» (Angela Merkel, Rede vor dem israelischen [...]

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Im Casino der ewigen Verlierer

22. April 2026 um 07:00

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Die BRD als Opfer beim US-Roulette. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Die BRD hat sich seit ihrer Gründung am amerikanischen Roulette-Tisch ausnehmen lassen – aber trotzdem ein bisschen mitverdient. Jetzt will Uncle Sam alles haben. Spielen wir trotzdem weiter? _ von Kayvan Soufi-Siavash Wenn man beim Poker mit gezinkten Karten spielt, gibt es dafür [...]

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Gestern — 21. April 2026

Kriminalstatistik: So vertuschen sie Ausländergewalt!

21. April 2026 um 18:00

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«Weniger Straftaten und Gewaltkriminalität in Deutschland!» Tatsächlich? Mit diesen Tricks führt die Kriminalstatistik für 2025 das Volk hinters Licht. COMPACT hat die ungeschönten Zahlen ausgearbeitet und präsentiert Sie Ihnen JETZT im Brennpunkt des Tages. «Mut zur Wahrheit» beweisen heute Paul Klemm und Dominik Reichert. Die heutige Empfehlung: COMPACT-Spezial 45: Mädchen. Messer. Morde [...]

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Leserbriefe, COMPACT Intern Mai

21. April 2026 um 18:00

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Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Zu COMPACT allgemein Es ist soweit: Die Mächtigen treiben skrupellos zum Krieg! Die Proteste auf der Straße sind zwar da, aber letztlich doch überschaubar. Dabei gibt es allen Grund zum lauten Widerstand. Ein Hoffnungsschimmer in dunklen Zeiten ist Euer Magazin. Es hält Kurs und tritt ohne Wenn und Aber [...]

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Der alte Mann und das Mehr

21. April 2026 um 13:00

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Daniel Cohn-Bendits Weg nach oben. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Daniel Cohn-Bendits Erinnerungen zeigen, dass auch ein Nichtsnutz nach oben kommen kann – wenn er sich immer flott dem Zeitgeist anpasst. Doch seine Meinung über zwei aktuelle Promis überrascht. _ von Werner Bräuninger Daniel Cohn-Bendit, eine der Ikonen des Ungeistes von 1968, nennt seine [...]

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Comic _ Der Eiserne Kanzler

21. April 2026 um 10:00

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Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 05/2026. Diese Ausgabe können Sie in digitaler oder gedruckter Form hier bestellen. [...]

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Wer ist Kubicki – und wenn ja, wie viele?

21. April 2026 um 06:55

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Eine FDP-Mumie wird wiederbelebt. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Der alte weiße Mann will nochmals den FDP-Lautsprecher geben. Seine bewährten Rezepte könnten kurzfristig greifen – aber dennoch braucht die Partei einen anderen Impuls. _ von Sven Eggers Kalt ist es nicht an diesem 23. Februar 2025, aber windig, bisweilen stürmisch. Die FDP erlebt ein [...]

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Japan approves easing of arms export rules

21. April 2026 um 06:23

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TEHRAN, Apr. 21 (MNA) – Japan’s government has formally approved a revision of the so-called Three Principles on Transfer of Defense Equipment and Technology, effectively lifting restrictions on arms exports, including lethal weapons.

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Tim Walz PAC Launch: ‘Republicans Like JD Vance’ Are ‘Problem Facing Small Towns’

21. April 2026 um 01:17

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Failed Democratic vice presidential nominee and Minnesota Gov. Tim Walz is launching a political committee aimed at rural communities despite massive fraud scandals in his home state and his recent pledge to stand with Minnesota’s Somali community.

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Dunkles Manifest: Palantir plant KI-Weltkrieg

20. April 2026 um 18:00

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Völlig verrückt oder ist was Wahres dran? Atomwaffen sollen als Abschreckung bald der Vergangenheit angehören – KI-Waffen seien noch wesentlich gefährlicher. Welche Informationen hat die Überwachungsfirma Palantir und wieso kommt es gerade jetzt zu diesem Skandal? Worum es geht und was das mit dem Reichsbürgerputsch zu tun hat, erfahren Sie von Chefredakteur Jürgen Elsässer und [...]

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Sellners Revolution _ Gefahr für Europa

20. April 2026 um 18:00

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Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Gegen alle Widerstände, gegen den Protest aus dem eigenen MAGA-Lager von Alex Jones bis Charlie Kirk – Trump hat es getan. Sein Krieg gegen den Iran wurde zur Katastrophe für die Welt. Befeuert nur noch von jenen Neocons, die einst seine Erzfeinde waren, hat er damit auch ein neues [...]

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Trump sucht Schuldigen für Iran-Krieg! | Von Thomas Röper

20. April 2026 um 14:03

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Trump sucht Schuldigen für Iran-Krieg! | Von Thomas Röper
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Trump sucht Schuldigen für Iran-Krieg! | Von Thomas Röper

Wen wird Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen? Der Irankrieg wird in den USA immer unbeliebter und Trump wird einen Sündenbock brauchen.

Ein Standpunkt von Thomas Röper.

In Russland ist ein amüsant formulierter Artikel über die Frage erschienen, wen Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen wird, den ich übersetzt habe. Die für Deutsche etwas merkwürdig klingende Überschrift ist eine Anlehnung an das russische Sprichwort “zwei Tode stirbt niemand, doch einen müssen alle sterben”.

Beginn der Übersetzung:

Zwei werden nicht schuldig werden, doch für den dritten ist es unvermeidlich

Von den drei Anstiftern des verbrecherischen Krieges im Iran weist Trump die Schuld von sich selbst und Netanjahu und gibt sie Kriegsminister Hegseth.

Von Wladimir Michejew.

Wer wird der Sündenbock?

Trotz Donald Trumps prahlerischer Selbstlobhudelei, der sich ohne jeden Grund mit dem Gewand des Bezwingers der Perser schmückt, wird auch er nicht umhinkönnen, ein rituelles Opfer zu bringen. Nicht etwa, weil der Verhandlungsprozess in Islamabad völlig zum Erliegen gekommen zu sein scheint, sondern, weil es den Falken in Washington nicht gelungen ist, die Regierung in Teheran durch pro-westliche Marionetten zu ersetzen, Irans Potenzial zur Urananreicherung und die für den Bau eines Raketenarsenals notwendigen Konstruktions- und Produktionsanlagen des Landes zu zerstören.

Und so laufen die müßigen, die zynischen und schließlich auch die vom gesunden Menschenverstand geleiteten, rationalen Diskussionen innerhalb der US-amerikanischen Politik und Wirtschaft darüber, wie Trump und sein Team in dieses übelriechende Auslandsabenteuer hineingezogen werden konnten, zunehmend auf gegenseitige Schuldzuweisungen hinaus.

Wen wird der berüchtigte „Friedensstifter“ Donald Trump für sein Scheitern verantwortlich machen? Kriegsminister (ehemals Verteidigungsminister) Pete Hegseth? Oder Benjamin Netanjahu, den israelischen Ministerpräsidenten, der am meisten an einem Regimewechsel in Teheran und dem Untergang der Ölmonarchien am Persischen Golf interessiert ist?

Allen Anzeichen nach wird Kriegsminister Pete Hegseth zum Sündenbock gemacht werden, den der US-Präsident kürzlich öffentlich zum angeblichen Hauptverantwortlichen für den Angriff auf den Iran ernannt hat. Auf einer Pressekonferenz lieferte Trump seinen Verbündeten auf ganzer Linie aus, indem er seine eigene Verantwortung für den Krieg gegen die Perser leugnete:

„Pete Hegseth war der Erste, der sich zu Wort meldete. Er war es, der sagte: ‚Machen wir‘s.‘“

Der Politikwissenschaftler Malek Dudakow bemerkt dazu:

„Hegseths Reden, die an einen Fernsehprediger oder Psychologie-Coach erinnern, sind ohne Ironie schwer anzuhören.“

Die Demokraten haben einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Hegseth vorbereitet und werfen ihm Kriegsverbrechen und die Niederlage im Iran-Konflikt vor. Er selbst lebt nun nach dem Motto:

„Geht ihr heute, auf dass ich erst morgen gehen muss.“

Deshalb entlässt er alle um sich herum, nur um den Todeskampf seiner Amtszeit als Pentagon-Chef in die Länge zu ziehen.

Dennoch scheint es, als würde ein einzelnes Opfer, selbst ein so hochrangiges wie das von Pentagon-Chef Pete Hegseth, nicht ausreichen. Der israelische Premierminister Netanjahu scheint ein geeigneter Kandidat für die Rolle des eigennützigen Kriegsanstifters zu sein… nur ist auch das riskant.

Trump (und da braucht man nicht mal Kaffeesatzleserei!) fürchtet eine karrierezerstörende moralische Kompromittierung, die entstünde, sollten Details seiner wahren Beziehung zum pädophilen Zuhälter Jeffrey Epstein ans Licht kommen. Epstein sammelte auf seiner „Liebesinsel“, wo minderjährige Mädchen angeblich nicht nur sexuell ausgebeutet, sondern auch getötet und gegessen wurden, akribisch belastendes Material über hochrangige Politiker und Geschäftsleute.

Angst ist das Eine, doch ein radikaler Stimmungswandel bei Wählern und einflussreichen Meinungsführern, diesen „Meinungsmachern“, wenn sich Antikriegsstimmung (ähnlich dem „Vietnam-Syndrom“) und anti-israelische Ressentiments verstärken, wird Trump zwingen, seine strategische Fehlkalkulation beim Angriff auf ein weit entferntes Land zu rechtfertigen.

Die Moral in der Armee schwindet

Ebenso gefährlich für Trumps ohnehin schon sinkende Beliebtheitswerte ist der wachsende grummelnde Unmut innerhalb der Militärkaste. Ein Militärarzt, der aus dem Nahen Osten ins Landstuhl Regional Medical Center in Deutschland evakuierte Soldaten behandelt, berichtete der HuffPost (bis 2017 The Huffington Post, ein US-amerikanisches Online-Magazin) von den psychischen Problemen, die diese erleben. Sie schildern

„Gefühle der Verletzlichkeit, starken Stress, Frustration und Desillusionierung – in einem Maße, dass sie sogar einen Austritt aus dem Militär erwägen“.

Während dieses jüngsten Golfkriegs wurden offiziellen Pentagon-Statistiken zufolge 13 US-Soldaten getötet, sieben davon durch Luftangriffe, und mindestens 232 weitere verwundet. Die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch deutlich höher liegen.

Eine Bodenoperation, für die offenbar bereits Vorbereitungen laufen, wäre derweil „eine absolute Katastrophe“, räumte ein US-Verteidigungsbeamter ein, der verständlicherweise anonym bleiben wollte. Er meint:

„Wir haben keinen Plan dafür … Wir können nicht einmal einen einzigen Stützpunkt im Kriegsgebiet vollständig verteidigen.“

Mike Prysner, Geschäftsführer des Center on Conscience and War (eine US-Organisation zur Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern aus Gewissensgründen), berichtete: In den Vorjahren erreichten die Organisation jährlich Anfragen von maximal 50 bis 80 Soldaten, die sich nach dem Verfahren zur Vertragsbeendigung mit dem Militär erkundigten, doch im März dieses Jahres sei die Zahl solcher Anfragen um 1.000 Prozent gestiegen, also auf das Elffache.

Die harte Realität des echten Krieges, anders als Simulationen und Computerspiele, traf viele Vertragsnehmer beim US-Militär erneut wie ein Schlag. Ein Soldat gab zu:

„Wild und wahllos umherzuschießen ist etwas ganz anderes, als zuzusehen, wie eine ganze Turnhalle, eine Kantine und mehrere Schlafsäle in weniger als 50 Metern Entfernung explodieren.“

Infolgedessen ist die Moral der rein freiwilligen US-Armee, in der die Soldaten freiwillig und gegen Bezahlung dienen, nun erschüttert.

Die „naiven Trottel“ wollen nicht für das „auserwählte Volk“ sterben

Ein ebenso wichtiger Faktor sei Soldaten, die von HuffPost interviewt wurden, zufolge

„das Fehlen einer klaren und nachvollziehbaren Begründung für den Krieg im Iran. Das hat sich zu einer Hauptursache für Unzufriedenheit in der Truppe entwickelt und demoralisiert diejenigen, die glauben, dass der schlecht geplante Konflikt sie unnötigen Gefahren aussetzt, ohne erkennbaren strategischen Nutzen zu bringen.“

Die erschreckende Wahrheit über das Ausmaß des vom israelischen Militär im Gazastreifen verübten Völkermords war ernüchternd. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı hat die Zahl der Todesopfer dort seit Oktober 2023 72.263 Personen erreicht, während 171.944 Menschen verwundet oder anderweitig verletzt wurden. Ebenso schockierend war die Nachricht vom Mord an 171 Schülerinnen der Shajare-Tayyebeh-Mädchengrundschule in der iranischen Stadt Minab.

Enthüllungen und Offenbarungen

Einige Enthüllungen der Drahtzieher dieses regionalen Konflikts mit globalen Folgen tragen ebenfalls zum Mangel an Optimismus bei. Benjamin Netanjahu etwa erklärte (sinngemäß), dass nicht die USA über das Ende dieses Krieges entscheiden. Diese Entscheidung fälle die israelische Armee. Avraham Burg, ehemaliger Knesset-Vorsitzender, gab in einem Interview mit dem bekannten und einflussreichen Journalisten Tucker Carlson offen zu, dass Israelis die US-Amerikaner für

„naive Trottel halten, denen man den wildesten Schwachsinn vorgaukeln kann“.

Kein Wunder also, dass eine Veteranin, die heute junge US-Offiziere ausbildet, gegenüber der HuffPost anonym berichtete, dass viele ihrer Bekannten den Glauben verloren haben:

„Ich höre Soldaten sagen: ‚Wir wollen nicht für Israel sterben, wir wollen keine Bauern auf dem politischen Spielbrett sein.‘“

Der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin meint:

„Es ist an der Zeit, dass die ganze Welt Sanktionen gegen Israel verhängt. Es muss verurteilt werden.“

Der irische Abgeordnete Thomas Gould erklärte kürzlich:

„Ich hoffe, Netanjahu brennt in der Hölle. Schande über Israel; das wird niemals vergessen werden.“

Und in Spanien wurde am Ostersonntag eine Puppe des israelischen Premierministers verbrannt (anderen Quellen zufolge gesprengt).

Laut der türkischen Zeitung Hürriyet haben türkische Staatsanwälte kürzlich 35 israelische Beamte, darunter Benjamin Netanjahu, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord, Freiheitsberaubung, Grausamkeit, Sachbeschädigung und Diebstahl angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haftstrafen sowie Haftstrafen zwischen insgesamt 1.102 und 4.596 Jahren kumulativ.

Die Mode der Israel-Begeisterung ist wie Rauch verflogen

Bei den Wahlen 2024 gab das American Israel Relations Committee (AIPAC) über 100 Millionen US-Dollar aus, um die Wahl von Politikern, die das Gelobte Land kritisieren, in den US-Kongress zu verhindern.

Viele Kongressabgeordnete und Senatoren haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie „Geschenke“ von AIPAC angenommen haben – und bestreiten, dass das Bestechung sei. Nun beunruhigt sie das allerdings, obwohl US-amerikanische Quellen unter dem Vorwand „Erfahren Sie, wie man sich durch Lobbyarbeit, Wahlkampfspenden und Gefälligkeiten politischen Einfluss erkaufen kann“ zahlreiche praktische Ratschläge zu diesem Thema anbieten.

Der Gouverneur von Illinois, J.B. Pritzker, Mitglied der Demokratischen Partei, selber Jude und ehemaliger AIPAC-Förderer, verurteilte die Lobbyorganisation in einer aufsehenerregenden Erklärung. Zitat:

„AIPAC ist wahrlich keine Organisation, mit der ich heute in jegliche Verbindung gebracht werden möchte.“

Der tiefe Grund dafür liegt im Stimmungswandel in der US-amerikanischen Gesellschaft. Laut einer NBC-News-Umfrage vom November 2023 hatten 47 Prozent der Befragten noch eine positive Meinung zu Israel, während 24 Prozent eine negative hatten. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass nun 32 Prozent der Befragten Israel weiterhin unterstützen, während 39 Prozent das Land kritisieren.

Daher auch Gouverneur Pritzkers Wunsch, sich von AIPAC zu distanzieren. Der Politikwissenschaftler Malek Dudakow bemerkt:

„Schon die bloße Tatsache, Unterstützung von der Israel-Lobby zu erhalten, wird unter den Demokraten mittlerweile als toxisch empfunden. Zum ersten Mal in der US-amerikanischen Gesellschaft sympathisiert eine Mehrheit mit den Palästinensern, nicht mit den Israelis. Netanjahu hat es jetzt geschafft, ein einzigartiges Bündnis mit christlichen Zionisten in Trumps Regierungsteam zu schmieden. Doch das könnte sich durchaus als der Schwanensang der israelischen Lobby erweisen.“

Lahme Ente

Analysten im Weißen Haus können nicht umhin, ihrem Obersten Archon mitzuteilen, dass der Grund für den rapiden Rückgang seiner Zustimmungswerte auf 36 Prozent nicht nur an den gestiegenen Benzinpreisen liegt – sondern auch am äußerst unpopulären Krieg, der von dem ausländischen Machthaber diktiert wird, der für den Völkermord im Gazastreifen verantwortlich ist.

Es ist nicht einfach, aus diesem Schlamassel von Zugzwang herauszukommen, aber Trump versucht es ganz offensichtlich. Der russische Politikwissenschaftler und Senator Alexej Puschkow kommentiert:

„Hinter Trumps scheinbar willkürlichen und verlogenen Aussagen steckt eine gewisse innere Logik. Man hat den Eindruck, er bereitet Argumente vor und probiert sie sozusagen schon mal aus, um sich aus der ‚iranischen Falle‘ zu befreien.“

Dabei ist Trumps Handlungsspielraum äußerst begrenzt. Ein Ende des Krieges, den Trump nach eigenen Angaben eindeutig gewonnen hat, könnte es ihm ermöglichen, bei den Feierlichkeiten zum israelischen Unabhängigkeitstag (21.–22. April) in Tel-Aviv aufzutreten und sich mit Israels höchster staatlicher Auszeichnung schmücken zu lassen, auf die sich der eitle, in Sachen Nobelpreis erfolglose US-Präsident offenbar mit Netanjahu geeinigt hat.

Daher auch die Verbreitung von zweifelhaften Informationen, sei es über die Erschöpfung des persischen Raketenpotenzials oder über eine angeblich erfolgreiche Phase in den Friedensverhandlungen hinter den Kulissen mit Gesandten aus Washington, Tel Aviv und Teheran. All das seien jedoch Fake News höchsten Reinheitsgrades, behauptet die Investigativjournalistin Candace Owens.

Owens geht mit folgender überaus harter Prognose an die Öffentlichkeit:

„Israel wird tun, was Israel schon immer getan hat: Amerika als Vermittler eines nur scheinbaren Waffenstillstands ausnutzen, um Zeit dafür zu gewinnen, seine Waffen aufzustocken, weitere Truppen zusammenzuziehen und seine zahlreichen Massenmordkampagnen fortzusetzen.“

Auf dem Spiel steht nicht nur der Ruf von Trump und seinem gesamten Team, sondern auch der Ausgang der US-Kongresswahlen im November, die die Republikaner laut den ersten Prognosen bereits jetzt deutlich verlieren. Der US-Präsident wird bereits jetzt zunehmend als lahme Ente wahrgenommen.

Die Welle der Empörung über den von Tel Aviv angezettelten Krieg im Nahen Osten, der die Weltwirtschaft langsam aber sicher zum Stillstand bringt (sprich: in eine Rezession stürzt), erfasst nun auch die US-Amerikaner. Es ist durchaus möglich, dass Trumps Handlanger im November, um es mit Thomas Sawyer zu sagen, geteert, gefedert und an Pfählen vorgeführt werden.

Ende der Übersetzung

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Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 20. April 2026 auf anti-spiegel.ru.

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Bild: Donald Trump

Bildquelle: a katz / Shutterstock

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Wirecard und das Epstein-Mädchen

20. April 2026 um 13:00

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Banker, Gangster und Agenten. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Der Finanzdienstleister ging 2020 bankrott – zuvor hatte eine Epstein-Elevin im Bundesfinanzministerium noch beim Marktzugang in China geholfen. Oberschurke Marsalek soll, wohin sonst, ins Reich Putins geflüchtet sein. _ von Johann Leonhard Wirecard – das war der größte Bilanzfälschungsskandal der Nachkriegszeit und eine der größten [...]

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Die falsche Kugel

20. April 2026 um 13:00

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Neue Erkenntnisse zum Kirk-Mord. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Beim Mord an Charlie Kirk haben sich die US-Behörden von Anfang an festgelegt: Der linksradikale Aktivist Tyler Robinson soll es gewesen sein, ein Einzeltäter. Doch neue kriminaltechnische Untersuchungen bringen diese Darstellung ins Wanken. _ von Oliver Janich «Charles James Kirk wurde von einem radikalisierten, kaltblütigen [...]

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Hampels Rückblick _ Reue beim Postminister

20. April 2026 um 10:00

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Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. «Wenn Sie schon so scharf fragen, dann sagen Sie mir doch mal, welchen Prozess ich verloren habe?», blaffte mich der Bundespostminister im Interview an. Christian Schwarz-Schilling hatte mich kalt erwischt. Sein Name ging damals, in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre, fast täglich durch die Gazetten. Dabei drehte es [...]

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North Korea tests-fires short-range ballistic missiles

20. April 2026 um 08:45

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TEHRAN, Apr. 20 (MNA) – North Korea announced Monday that it had test-fired five short-range Hwasongpho-11 Ra surface-to-surface tactical ballistic missiles following reports by South Korea and Japan of launches toward the East Sea.

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Über den Jordan gegangen

20. April 2026 um 07:00

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Europäische Rechte als 5. Kolonne. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Ein Riss zieht sich durch Europas Rechte: Im Gegensatz zur AfD, die den Angriff auf den Iran klar verurteilt, unterstützen die meisten Parteien Netanjahu und Trump. _ von Michael Brück Dabei verlaufen die Konfliktlinien auch quer durch die großen Rechtsfraktionen im EU-Parlament: die Patrioten [...]

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Artemis II Astronaut Shares Video of Earth Disappearing Behind Moon

20. April 2026 um 02:15

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Artemis II Commander Reid Wiseman shared a video, taken on an iPhone, of the Earth disappearing, as he and the other astronauts traveled around the Moon.

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«Sie brachte das Preußische mit»

19. April 2026 um 18:00

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Jan von Flocken über Katharina die Große. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Jan von Flocken veröffentlichte im Jahr 1990 das erste Buch in der DDR über Katharina die Große. Hatten die SED-Zensoren ihn gebremst? _ Jan von Flocken im Gespräch mit Stephanie Elsässer Jan von Flocken hat als Historiker und Autor maßgeblich zur neuen [...]

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Kampf um Europa: Rechtes Treffen mitten in Paris!

19. April 2026 um 16:12

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Kampf um die Freiheit: Patrioten in ganz Europa sehen sich wachsender Repression ausgesetzt. In Frankreich wurde nun sogar ein Aktivist getötet. Beim Institut Iliade hat sich die Bewegung getroffen – wir waren mit Kamera dabei. Unsere heutige Empfehlung: Die große Rabatt-Geschenkaktion zum Wochnende: COMPACT-Geschenkaktion zum Wochenende: Wer jetzt ein Jahresabo abschließt, spart nicht nur bei [...]

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Blue Origin gelingt Wiederverwendung von Raketenantrieb

19. April 2026 um 15:40

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Ein wichtiger Schritt im Wettbewerb der Raumfahrtunternehmen: Blue Origin hat erstmals einen Antrieb seiner New-Glenn-Rakete wiederverwendet. Damit rückt das Unternehmen näher an Konkurrent SpaceX heran.
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Gottes Streitwagen im Libanon

19. April 2026 um 13:00

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Der blutige Traum von Groß-Israel. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Die Heilige Schrift verheißt dem auserwählten Volk ein Reich vom Nil bis zum Euphrat. Dreitausend Jahre später führt Israel an vier Fronten Krieg, als gälte es, einen alttestamentarischen Auftrag auszuführen. Am Litani-Fluss wird den Zionisten die Rechnung präsentiert. _ von Karl Brüning Khiam liegt [...]

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Gesichert Rap-extrem

19. April 2026 um 10:00

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Über Musikrebellen, die rechts wurden. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Sido, Kollegah, Fler und Capital Bra: In der Deutschrap-Szene rumort es. Gangster-Kult war gestern, nun geht es gegen das Establishment – mit Sozialkritik und Patriotismus. _ von Daniell Pföhringer Was klingt wie ein Relikt des Kalten Krieges, findet sich im Kleingedruckten des neuen Wehrdienstgesetzes: [...]

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Iranian Agricultural Expertise Echoes in Indonesian Media

19. April 2026 um 09:31

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TEHRAN (Tasnim) – An Iranian researcher’s views on sustainable livestock production have gained attention in a leading Indonesian magazine.

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«Man will einen langen Krieg»

19. April 2026 um 07:00

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Ernst Wolff über den geplanten Crash. Vorabdruck aus der Maiausgabe von COMPACT-Magazin. Beim Angriff auf den Iran geht es den USA und Israel nicht um einen Sieg, sondern um das Herbeiführen einer Weltkrise zum Vorteil der Superreichen. Aber die Reaktion der Menschen könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. _ Ernst Wolff im Gespräch [...]

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