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Heute — 22. April 2026

Justizirrsinn in Österreich: Ein Paradies für eingewanderte Vergewaltiger?

22. April 2026 um 15:00

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In Wien haben die gleichen „Burschen“ beziehungsweise „jungen Männer“, die schon im Jahr 2023 die zwölfjährige Anna sexuell missbraucht haben, wieder ein zwölfjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Wobei, sprechen wir Klartext: Die „Burschen“ haben wieder ein Kind vergewaltigt. Damals wurden die „Burschen“ freigesprochen. Jetzt wurden sie nicht einmal mehr angeklagt.

Ein Kommentar von Chris Veber

Es ist was faul im Staate Österreich. Die Vergewaltiger der zwölfjährigen Anna wurden freigesprochen, weil das Kind angeblich in den Sex eingewilligt hatte und die „Burschen“ angeblich das Alter des Kindes nicht kannten. So weit, so unglaubwürdig. Und völlig irrelevant. Denn in Österreich ist Sex mit Kindern strafbar, bei Zwölfjährigen ohne jede Ausnahme.

Laut § 206 StGB (Beischlaf mit Unmündigen oder beischlafähnliche Handlungen) ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren zu bestrafen, wer mit Unmündigen Sex hat. Laut Alterstoleranzklausel (Abs. 4) bleibt der Sex straffrei, wenn der Altersunterschied max. 3 Jahre beträgt, das Kind mindestens 13 ist und keine schweren Folgen eintreten. Bei einem Opfer unter 13 Jahren gibt es keine Toleranz, die Tat ist immer strafbar. Wenn das Opfer längere Zeit missbraucht und erniedrigt wird, wie im Wiener Fall, dann ist sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahren möglich. Bei den Tätern im Fall Anna, allesamt mit Migrationshintergrund, die teilweise 18 Jahre alt waren und das Opfer über längere Zeit vergewaltigt haben, wäre meiner bescheidenen Meinung nach also in jedem Fall eine lange Haftstrafe fällig gewesen. Statt des Freispruches.

Die gleichen Migranten haben jetzt in Wien wieder eine Zwölfjährige vergewaltigt. Dieses Mal wurden die „Burschen“ gar nicht erst vor Gericht gestellt, weil laut Staatsanwaltschaft Wien ein „strafrechtlich relevantes Verhalten nicht nachzuweisen“ gewesen sein soll. Trotz veröffentlichter Chatnachrichten, in denen die Zwölfjährige mit dem Tode bedroht wurde. Wahrscheinlich, wenn sie nicht tat, was die „jungen Männer“ wollten, oder zur Polizei gehen würde. Für mich wäre auch in diesem Fall sowohl eine Anklage als auch eine Verurteilung logisch gewesen.

Ich habe daher der StA Wien am 16. April folgende Anfrage gesendet:

Sehr geehrte Damen Bussek und Ziska, sehr geehrter Herr Vecsey,
nachdem Sie keine Auskünfte zu den Goldtransporten in die Ukraine geben wollen, möchten Sie eventuell Stellung dazu nehmen, wie es sein kann, dass im Falle des sexuellen Missbrauches einer Zwölfjährigen KEIN Verfahren eingeleitet wird?
Ist Sex mit Zwölfjährigen nicht generell strafbar? Wäre die „Einwilligung“ einer Zwölfjährigen aufgrund ihrer Unmündigkeit nicht nichtig? Reichen die veröffentlichten Morddrohungen nicht für ein Verfahren? Warum also wurde kein Verfahren und keine Verurteilung angestrebt? Sind diese „Burschen“ besonders schutzwürdig?
Wie beurteilt die StA die Botschaft, die sowohl an die „Burschen“ als auch an die Gesellschaft gesendet wird, dass der wiederholte (!) Missbrauch von Kindern (!) nicht verfolgt und bestraft wird? Geht die StA davon aus, dass diese „Burschen“ jetzt keine Kinder mehr vergewaltigen (nennen wir´s doch bitte beim Namen) und wenn ja, warum? Wenn nein, wie rechtfertigt die StA diese Gefährdung der Gesellschaft? Glaubt die StA, eine „bunte“ Gesellschaft muss es eben hinnehmen, wenn Kinder vergewaltigt werden?
https://www.krone.at/4083318
Ich ersuche um zeitnahe Antwort, auch Ihr Schweigen würde entsprechend gewürdigt werden,
mit besten Grüssen,
Chris Veber, freier Journalist, 6020 Innsbruck

Die StA Wien hat sich dazu bis jetzt nicht äußern wollen, daher interpretiere ich das Geschehen mal aus meiner Sicht.

Bei den „mutmaßlichen“ Kindervergewaltigern handelt es sich um „Burschen“ und „junge Männer“, die inzwischen wohl großteils volljährig sein dürften. Wenn die Altersangaben bei der Einreise nach Österreich stimmten. Es handelt sich ausnahmslos um Männer mit „Migrationshintergrund“ und wohl meist auch mit „Islamhintergrund“. Darum hat die Justiz wohl eine gewisse ideologische Beißhemmung den Tätern gegenüber. Man will ja nicht rassistisch und islamophob erscheinen oder Rassismus und Islamophobie fördern, indem man Verbrecher aburteilt, oder? Außerdem will man den „jungen Männern“ vielleicht nicht den weiteren Lebensweg verbauen. Der Lebens- und Leidensweg der Opfer ist offenbar egal.

In Deutschland ist man inzwischen so weit, dass Vergewaltigungen durch (meist muslimische) Asylanten nicht einmal mehr zur Anzeige gebracht werden, um keine Vorurteile gegen muslimische Asylanten zu fördern. Dieses perverse Denken hat sich offenbar auch in der österreichischen Justiz breitgemacht. Mit dem Effekt, dass die einheimischen Mädchen für vogelfrei erklärt werden.

Wenn die Täter wissen, sie können selbst junge Kinder vergewaltigen, ohne dafür mit Konsequenzen rechnen zu müssen, dann werden sie weiter Kinder vergewaltigen. Sie müssen nur sagen, das Kind wollte es ja so, und wer wusste schon, dass es sich um ein Kind handelt.

Eine Regierung, die Menschen ins Land lässt, die Kinder vergewaltigen, zeigt nicht „Menschlichkeit“ gegenüber den Asylanten. Sie ist unmenschlich der eigenen Bevölkerung gegenüber, den eigenen Kindern gegenüber.

Eine Justiz, die die Vergewaltiger von Kindern laufen lässt, zeigt nicht „Humanität“ gegenüber den Verbrechern, sie zeigt Inhumanität gegenüber den Opfern. Auch gegenüber den zukünftigen Opfern.

Allen Akteuren sollte inzwischen klar sein, dass es der Bevölkerung längst reicht. Wenn die Regierung und die Justiz das Volk nicht schützen und nicht für Gerechtigkeit und Strafe sorgen wollen, dann könnte die Bevölkerung in nicht allzu ferner Zukunft die Sache selbst in die Hand nehmen.

Die Grenzen müssen geschlossen, die Asylanten remigriert, die Verbrecher härtest bestraft werden. Im Übrigen brauchen wir eine „Klarnamenpflicht“, wenn über Verbrecher berichtet wird.

(Auszug von RSS-Feed)
Ältere Beiträge

Drei kommentierte Leserbriefe zum Angriffskrieg gegen den Iran | Von Uwe Froschauer

15. April 2026 um 07:32

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Drei kommentierte Leserbriefe zum Angriffskrieg gegen den Iran | Von Uwe Froschauer

Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.

Einer meiner Leser, Benjamin Kradolfer, lässt mir des Öfteren Leserbriefe zur freien Veröffentlichung zukommen. Ich schätze seine Meinung sehr, weil Kradolfer im Gegensatz zu den meisten Menschen in der Welt noch keine Mainstreammedien-verseuchte Anschauung der Geschehnisse auf dieser Erde hat. Er ist ein mutiger Klar- und Selbstdenker und kein Tagesschau-Papagei. Er nennt die Dinge beim Namen, und verschafft seinem Unmut über den stattfindenden Wahnsinn von Wahnsinnigen wie Donald Trump und Benjamin Netanjahu, die uns momentan einem atomaren Holocaust näherbringen als seinerzeit die Kubakrise, Luft. John F. Kennedy und Nikita Sergejewitsch Chruschtschow waren noch Politiker mit Format, die an das Volk dachten, was man von Donald Trump und Benjamin Netanjahu beim besten Willen nicht behaupten kann.

USA und Israel haben diesen Krieg gegen den Iran bereits verloren, und sind – meines Erachtens – willens, als ultima ratio diesen Krieg mit einer Atombombe zu beenden. Selbst wenn die Weltmächte Russland und China gesetzten Falles nicht darauf reagieren sollten, hätten die Aggressoren USA und Israel mit diesem zutiefst verwerflichen finalen Schlag ihre Ziele nicht erreicht und damit den Krieg nicht gewonnen. Denn: Die ganze restliche Welt würde Sie dafür hassen, und nichts mehr mit Ihnen zu tun haben wollen.

Vermutlich würden auch die linientreuen deutschen Verfechter der „Staatsräson“ umschwenken, die bisher trotz mehr als 20.000-fachen Kindermords Israels in Gaza und erneuten Kindermord im Libanon, und der zahllosen illegalen Angriffskriege der USA und Israels fest an der Seite Israels und der USA – in meinen Augen die wahren Terrorstaaten in der Welt – stehen, und diese beiden Länder endlich für das, was sie der Menschheit angetan haben, verurteilen. Die bisherige gesinnungsethische Staatsräson Deutschlands ist als schändlich zu bezeichnen, weil sie sklavische Linientreue gegenüber Unrechtsregimen über Gerechtigkeit stellt.

Nun zum ersten Leserbrief von Benjamin Kradolfer, den er mir am 7. April 2026 zuschickte:

„Kein Friedens-Nobel, dafür 1000 Oscars

Für seinen Auftritt vor der Presse am Ostermontag Abend, zur Wiederauferstehung eines einzigen US-Colonels aus dem tödlichen Inferno im Reich des Bösen Iran, hat US-Präsident Trump zwar nicht den Friedens-Nobelpreis, aber definitiv einen ganzen Korb voll Oscars verdient: für die lachhafteste Story, das unglaubwürdigste Drehbuch, die verlogenste Regie, die lächerlichste Selbstbeweihräucherung, die dümmste Dramaturgie, die übelste, gefährlichste Verkennung der Realität, die schauerlichste Feindseligkeit etc. etc. und, last but not least, für sein Lebenswerk, das eine einzige großkotzige Übertrumpfung der blödsinnigsten Allmachts-Fantasien darstellt, mit denen Hollywood wieder und wieder das Weltkino geflutet hat. Auch seine Entourage bei diesem dämlichen Affentheater: der CIA-Chef, der Kriegsminister, ein hochdekorierter Militär, ja: die ganze Journaillen-Meute im Saal – sie alle gehören gebührend mit Academy Awards for Bullshit-Merit überhäuft für die schleimscheisserischsten Arschkriechereien aller Zeiten.

Wer's noch nicht begriffen hat und auch jetzt ums Töten nicht begreifen will, wird's nie begreifen: In Wahrheit meinte Trump mit 'Make America Great Again' von Anfang an nichts anderes als 'Make US-Junk as Great as I Am, Always Was and Will Be Forever'. Dieser Devise wird er treu bleiben bis in den Untergang. Und auch der, verlasst euch drauf, wird einfach nur Absolutely Great! Amazing! Incredible! Unbelievable! Phenomenal! Breathtaking! etc. etc. sein.“

Gut gebrüllt, Löwe!

Der Leserbrief trifft in seiner Zuspitzung einen Nerv unserer Zeit. Hinter der scharfen Kritik von Kradolfer steckt ein absolut berechtigter Kern: die Inszenierung von Politik als Bühne, auf der weniger Realität als vielmehr Wirkung zählt.

In seiner Ansprache am Ostermontag inszenierte Donald Trump die Rückkehr eines US-Colonels nach seiner Rettung aus iranischem Gebiet als politischen und persönlichen Erfolg. Er stellte das Ereignis als Ergebnis amerikanischer Stärke und seiner eigenen Verhandlungskompetenz dar. Es darf gelacht werden in Anbetracht der Tatsache, dass ein paar Hubschrauber und Flugzeuge bei diesem Einsatz ihr zeitliches Ende fanden.

Zugleich zeichnete er ein gewohnt scharfes Feindbild des Iran, den er erneut als zentralen Störfaktor internationaler Ordnung darstellte. Damit meinte er sicherlich die, hegemoniale, von den USA dominierte, unipolare – und damit natürlich die einzig richtige – internationale Ordnung. Eine konkrete, belastbare Strategie zur nachhaltigen Lösung des Konflikts blieb dabei aus – genauso strategielos sein hirnloses Gesülze wie der gesamte US-amerikanische Iraneinsatz 2026. Stattdessen dominierte die Ankündigung weiterer Härte und konsequenter Durchsetzung amerikanischer Interessen: die gewohnten MAGA-Allmachtsfantasien des Sonnenkönigs Trump.

Die Rede folgte weniger einer differenzierten außenpolitischen Einordnung der Geschehnisse als vielmehr einem klar erkennbaren Muster politischer Selbstinszenierung: Erfolg wurde personalisiert, Komplexität reduziert und der Konflikt in einfache, öffentlichkeitswirksame Narrative übersetzt. The show must go on!

Donald Trump agiert offenkundig weniger als klassischer Staatsmann, denn als Dealmaker und Performer. Seine Auftritte folgen dramaturgischen Mustern, die man aus dem Showgeschäft kennt und weniger aus der Diplomatie. Konflikte werden dabei nicht gelöst – dazu sind solche Auftritte auch weder gedacht noch geeignet –, sondern gezielt in Szene gesetzt: zugespitzt, emotionalisiert und auf maximale Wirkung hin inszeniert. Was als politische Kommunikation daherkommt, ist keine ernsthafte Problembeschreibung, sondern eine dramaturgisch aufbereitete Erzählung, ergänzt durch plakative, realitätsferne Lösungsversprechen, die mehr der Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung dienen als einer tatsächlichen Konfliktbewältigung. Das sind keine Ansprachen an die Nation, sondern PR-Shows, in der Symbolik und Selbstdarstellung wichtiger sind als politische Substanz. Viel Rauch um nichts wie Shakespeare es ausdrücken würde. In Bayern nennt man solche vermeintlichen Performer wie Donald Trump „Dampfplauderer“.

Auch das mediale Umfeld spielt bei Trumps Inszenierungen eine zentrale Rolle. Kritische Medien werden von den momentan Regierenden größtenteils ausgesondert. Wirklich intelligente Menschen wie der politische Kommentator und Journalist Tucker Carlson werden von geistig unterlegenen Gesprächspartnern wie Donald Trump beleidigt – wobei solche Auftritte im Land der unbegrenzten Möglichkeiten natürlich auch Teil der Show sein könnten – you never know!

Die erlaubten, verbleibenden Mainstream-Medien fungieren nicht mehr als neutrale Beobachter, sondern als Verstärker und Mitgestalter politischer Narrative. Zuspitzung verkauft sich besser als Differenzierung, Emotion besser als echte Analyse. Das trägt dazu bei, dass komplexe geopolitische Zusammenhänge auf einfache, oft verzerrte Bilder reduziert werden. Es war schon immer ein Kennzeichen dummer Leute, für komplexe Zusammenhänge einfache Lösungen zu formulieren, nicht wahr Herr Trump?

Dass politische Kommunikation den Charakter einer Inszenierung annimmt, ist kein neues Phänomen, aber die Intensität, mit der sie heute betrieben wird, steigt. Die Grenzen zwischen Information, Meinung und Propaganda verschwimmen. Oftmals bleibt reine Propaganda übrig.

Die eigentliche Gefahr für das Wohl der Menschheit liegt weniger in einzelnen Akteuren als im Zusammenspiel von Eliten, Politik, Medien und öffentlicher Wahrnehmung. Wenn die Realität mit Halbwahrheiten, Lügen und ein bisschen Wahrheit vermischt wird, verlieren die Menschen zunehmend ihre Orientierung. Und das ist gewollt: eine leicht steuerbare Masse! Hannah Arendt hat das wie folgt ausgedrückt:

„Wo Tatsachen konsequent durch Lügen und Totalfiktionen ersetzt werden, stellt sich heraus, dass es keinen Ersatz für die Wahrheit gibt. Denn das Resultat ist keineswegs, dass die Lüge nun als wahr akzeptiert und die Wahrheit als Lüge diffamiert wird, sondern dass der menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen, der ohne die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit nicht funktionieren kann, vernichtet wird.“

So hat auch die Coronaplandemie funktioniert.

Nun zum zweiten Leserbrief von Kradolfer vom 8. April 2026:

„Nukleargefahr und mediale DNA

Hat noch jemand Zweifel? Trumps gestrige Drohung, über Nacht die iranische Zivilisation auszulöschen, war ein deutlicher Wink mit dem atomaren Zaunpfahl, eine ultimative Erpressung mittels der sehr realen Option eines nuklearen Holocaust. Alle Welt weiß, dass die beiden Angreifer, Trump und Netanjahu, im Unterschied zum Iran, sowohl waffentechnisch als auch charakterlich dazu in der Lage sind: Nach allem, was die beiden bisher geliefert haben, traut man ihnen auch dieses Menschheitsverbrechen zu. Beweis: bis gestern 'konventionelle' Eskalation, gestern Trumps Drohung, und heute schon redet alle Welt erleichtert von Waffenruhe – wundersamerweise aber kein Sterbenswörtchen von der nach wie vor sehr realen Nuklear-Drohung!

Wieder und wieder haben unsere Meinungsmacher uns Donnys und Bibis Lügen-Devise, atomare Gefahr gehe allein vom Iran aus, millionenfach um die Ohren gehauen und genau den Krieg, der jetzt 'zur Ruhe' kommen soll, mental mit vorbereitet – und heute, nach Trumps gestrigem atomarem Klartext unter Vermeidung des Wörtchens 'Nuke', scheuen sie weiterhin jede Rede von der wahren atomaren Gefahr, wie der Teufel das Weihwasser – als hätte Trump auch ihnen mit einem Holocaust gedroht: für verbales Zuwiderhandeln. Die Sprachspiele, die sie spielen, sind genau die von Trump und Netanjahu. Und gegen wen spielen sie sie? Gegen uns, das Fußvolk! So arbeiten sie an unserer Zustimmung – notfalls auch zu Menschheitsverbrechen. Nukleare nicht ausgeschlossen.“

Der zweite Leserbrief von Benjamin Kradolfer zu diesem Thema formuliert zugespitzt, was in der öffentlichen Debatte des „Wertewestens“ ausgeblendet wird: politische und militärische Drohungen massiven Ausmaßes! Die Drohung Trumps zeigt, dass die nukleare Gefahr eben nicht allein vom Iran ausgeht, sondern insbesondere von den USA und Israel. Auch wenn der US-Präsident das Wort „nuklear“ nicht ausdrücklich in den Mund genommen hat, lässt sich der Kontext seiner Aussagen kaum anders interpretieren als ein Hinweis auf die ultimative Eskalationsstufe moderner Kriegsführung – die Androhung nuklearer Gewalt. Wer von der Auslöschung einer Zivilisation spricht, operiert nicht mehr im Bereich konventioneller Szenarien. Shame on you, Mr. Trump!

Wo verläuft die Grenze zwischen politischer Rhetorik und der Androhung verbotener, „zivilisationsauslöschender“ Gewalt? Nach UN-Charta ist nicht nur die Anwendung, sondern bereits die Androhung von Gewalt problematisch und verboten. Wenn politische Kommunikation bewusst mit maximaler Eskalation spielt, bewegt sie sich meines Erachtens im kriminellen Bereich. Und Kriminelle gehören hinter Gitter!

Die „Presstituierten“ spielen natürlich mit. Während Drohkulissen aufgebaut werden, dominieren Schlagzeilen und Dramatisierung. Sobald jedoch diplomatische Signale wie die Gesprächsbereitschaft von iranischer Seite erkennbar werden, verschwindet die zuvor allgegenwärtige Rhetorik der Eskalation schnell aus dem Fokus dieser Propagandaorgane – alias Mainstreammedien.

Donald Trump und seine Propagandaorgane verstärken Bedrohungsszenarien selektiv und relativieren sie wieder selektiv. Die Öffentlichkeit wird nicht informiert, sondern in Stimmungen geführt – je nachdem wie es Donald Trump und seinen medialen Prostituierten gerade passt.

Die Abwechslung einer impliziten Androhung maximaler Gewalt – gepaart mit entsprechender medialer Einordnung – mit darauffolgend versöhnlichen Friedensangeboten von Trump und seinen Erfüllungsgehilfen, ist kein Randaspekt, sondern bildet den Kern verantwortungsloser politischer Kommunikation. Menschliche „Schafe“ fallen leider darauf herein, und lassen sich ihren menschlichen Orientierungsrahmen – was ist gut, was böse, was ist richtig, was falsch – zerstören.

Einen Tag vor der Beendigung der Friedensgespräche, am 11. April 2026 schickte mir Benjamin Kradolfer diesen Leserbrief.

„Verhandeln? Mit gemeingefährlichen Psychotikern?

Nach Trumps Drohung, über Nacht die iranische Zivilisation zu vernichten, ist meines Erachtens, was nun in Pakistan unter dem Namen 'Verhandlungen' veranstaltet wird, nur eine weitere PR-Show, die uns endgültig davon überzeugen soll, dass die einzigen Schuldigen an diesem 'unvermeidlichen' Krieg die Mullahs seien, und dass 'gegen solche unverbesserlichen Sturköpfe notfalls jedes Mittel recht' ist. Washington und Tel Aviv wollen uns damit ihren 'besten Willen beweisen', zum Wohl der Menschheit auf den jederzeit möglichen atomaren Holocaust zu 'verzichten'. Wenn aber Teheran sich in Bälde 'ein weiteres Mal vor aller Welt geweigert' haben wird, sich den wertewestlichen 'Heilsbringern' Trump und Netanjahu zu unterwerfen? Werden die sich dann nicht 'gezwungen' sehen, 'nichtsdestotrotz' zu diesem „letzten Mittel“ zu greifen, schweren Herzens zwar, aber 'für justice, freedom'n'democracy'...?

Zumindest gehe ich jede Wette ein, dass gewisse bestens vernetzte, transatlantische Kreise bereits millionenschwere Wetten am Laufen haben, ob 'Nukes' überhaupt und wenn ja: an welchem Tag genau 'nach den Verhandlungen' zu ihrem 'Einsatz für den Frieden' kommen. Solcherlei entspricht voll und ganz dem Mix aus absolut gewissenloser Privatiers-Gier und geradezu psychotischem Zivilisations-Triumphalismus, der im Westen tonangebend ist und seinen ethischen Bankrott bis zuletzt genauso wenig wahrhaben will wie den militärischen und volkswirtschaftlichen – 'ums Töten nicht', wie der Volksmund sagt."

Dito. Vergessen wir nicht, wer diesen Angriffskrieg begonnen hat, und wer hier Abbitte leisten muss. Apropos Angriffskrieg: Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass die Mainstreammedien bei jeder passenden Gelegenheit von einem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sprachen, und jetzt diese Vokabel beim Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran kaum Verwendung findet? Komisch, oder? Ich hoffe, dass die doppelmoralischen Mainstreammedien irgendwann mal wieder neutral und objektiv berichten und sich nicht mehr prostituieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie es so schön heißt.

Der Leserbrief legt den Finger in die Wunde und trifft damit einen Punkt, der in der öffentlichen Darstellung unterbelichtet bleibt: den inszenatorischen Charakter dieser sogenannten Verhandlungen. Was hier als diplomatischer Prozess verkauft wird, trägt bei näherer Betrachtung alle Merkmale einer geplanten Vorführung. Beide Seiten wussten sehr genau, dass ihre jeweiligen Positionen für die Gegenseite nicht akzeptabel sind. Ein tatsächlicher Durchbruch war unter diesen Voraussetzungen von Beginn an ausgeschlossen. Diese „Verhandlungen“ hatten nicht mit ernsthafter Diplomatie zu tun. Sie waren ein politisches Schauspiel mit vorgezeichnetem Ausgang. Für die USA ergibt sich daraus ein strategischer Vorteil: Sie haben demonstrativ „Verhandlungsbereitschaft“ gezeigt, um jetzt glaubwürdig behaupten zu können, man habe alles versucht. Die von den USA meines Erachtens beabsichtigte „extreme“ Eskalation erscheint so vor der Weltöffentlichkeit nicht als eigene Entscheidung, sondern als vermeintliche Notwendigkeit aufgrund eines nicht verhandlungswilligen Gegners. Eine einzige PR-Show, nicht mit dem Ziel, Konflikte zu lösen, sondern Narrative mit dem Inhalt „Wir haben alles versucht“ zu formen.

Für Benjamin Netanjahu ist das Scheitern der Verhandlungen für das Erreichen seiner menschenverachtenden Ziele überlebenswichtig, denn eine Beilegung des Konflikts ist das Gegenteil von dem, was Netanjahu beziehungsweise das israelische Terrorregime erreichen möchte: Die Vernichtung des Irans – auch einen atomaren Schlag traue ich dem ethisch minderbemittelten, sich als Herrenmenschen fühlenden israelischen Regime, dem alle anderen Völker zu dienen haben, zu – und die Besatzung des Libanons – und irgendwann: Großisrael! Historische Beispiele für diese größenwahnsinnigen, menschenvernichtenden Ziele gibt es viele: die Römer, die Briten, die Nazis…

Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind in den Morgenstunden des 12.Aprils 2026 nach mehr als 20-stündigen Verhandlungen ohne Einigung beendet worden. US-Vizepräsident JD Vance erklärte am Morgen, dass die Gespräche gescheitert seien und die amerikanische Delegation nun abreise. Wer hätt’s gedacht! Wer etwas anderes geglaubt hat, sollte sich einmal die Tomaten auf den Augen entfernen lassen.

Hauptgrund für das Scheitern waren grundlegende Differenzen, insbesondere beim iranischen Atomprogramm. Die USA forderten klare Zusagen, dass Teheran langfristig auf den Bau von Atomwaffen verzichtet – eine Bedingung, die der Iran nicht akzeptierte.

Werte Leserinnen und Leser, man sollte sich bitteschön nochmals in Erinnerung rufen, wer als einzige Nation dieser Erde Atombomben auf ein anderes Land abgeworfen hat: das waren die USA im August 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, um ein schnelles Ende des Krieges zu bewirken. Das ist den USA und Israel auch im Irankrieg zuzutrauen. Und ausgerechnet die USA möchte einem anderen Land ein Atomprogramm verbieten? Mittlerweile überlegen sich auch diverse Länder in der EU eine Atombombe zu bauen, um gegen den angeblichen Aggressor Russland nicht nackt dazustehen. Aber sicherlich auch deswegen, um vom tatsächlichen globalen Aggressor – den USA – sicherheitspolitisch nicht mehr erpresst werden zu können. Die Frage ist, ob eine Abschreckung gegenüber den USA unter der Führung eines ausgeflippten Wahnsinnigen mittlerweile nicht dringlicher wäre.

Weitere Streitpunkte in Islamabad betrafen unter anderem die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus sowie politische und wirtschaftliche Forderungen Irans. Trotz eines von den USA als „finales Angebot“ bezeichneten Vorschlags konnte kein Durchbruch erzielt werden.

Den USA geht es meines Erachtens weniger um den Besitz des Öls, sondern um die Kontrolle über das schwarze Gold. Venezuela – das mittlerweile unter Kontrolle der USA steht – und der Iran verfügen zusammen über ca. ein Drittel der geschätzten Erdölvorkommen. Über die Straße von Hormus laufen ca. 20 Prozent der weltweiten Rohölversorgung. Dass der Hegemon USA vom Iran verlangt, die Kontrolle über diese Meerenge aufzugeben, hat in meinen Augen einen einfachen Grund: die USA hätten selbst gerne die Kontrolle darüber, um andere Länder in gewohnter Manier erpressen zu können. Wer artig ist bekommt Öl, wer nicht, soll eben wirtschaftlich zugrunde gehen. Das sind meines Erachtens die Allmachtfantasien der USA und ihres Kings Donald.

Dass der Iran sich diese beiden Trümpfe für das nackte Überleben des Landes – die Kontrolle über die Straße von Hormus und das Atomwaffenprogramm – nicht aus der Hand geben mag und auch nicht kann, dürfte jedem der das kleine 1 x 1 der Geopolitik beherrscht klar sein. Es wäre aus iranischer Sicht Selbstmord, den immer wieder wortbrüchigen und illegale Kriege führenden USA zu vertrauen. Israel unter Bejamin Netanjahu wird nicht aufhören, die USA zu weiteren Kriegen gegen den Iran zu animieren. Israel wird – wie in Gaza – diesen Konflikt weiterführen.

Ob und wann die Verhandlungen fortgesetzt werden, ist derzeit unklar.

An dieser Stelle nochmals Danke, Herr Kradolfer, für Ihre treffenden Leserbriefe, die mich zu diesem Artikel inspirierten.

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Anmerkungen und Quellen

Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser!

Ende September 2024 erschien mein Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“. Ende März und Anfang April 2025 wurden die beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Zwei weitere Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Stapel alter Briefe
Bildquelle: Svetliy / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

Neutralitätsgebot? Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

14. April 2026 um 08:49

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Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press

Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen müssen Hunderte Schüler zu einer Lesung mit dem linken Podcaster Jakob Springfeld. Die von den Omas gegen Rechts initiierte Pflichtveranstaltung sorgt unter Eltern für Unmut.

Dieser Beitrag Neutralitätsgebot? Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Wo sich Verstand und Mitgefühl paaren | Von Dirk C. Fleck

04. April 2026 um 06:50

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Wo sich Verstand und Mitgefühl paaren | Von Dirk C. Fleck

Ein Meinungsbeitrag von Dirk C. Fleck.

Angenommen, meine Gedanken und Betrachtungen wären ein noch lesbarer Bestandteil eines verkohlten Tagebuchs, von dem man sich Aufschlüsse über den Wahnsinn erhoffte, der zu unserer Zeit in Europa tobte: diese letzten Texte wären wenig hilfreich. Da hätte man schon meine früheren Arbeiten und Bücher aus den Trümmern klauben müssen, dort stand alles geschrieben. Aber jetzt, wo die Motorik der Dummheit so richtig ins Laufen gekommen ist, lasse ich ab. Mein Empörungspotenzial ist erschöpft.

Das Böse ist schrecklich, aber es hat keine Tiefe, formulierte die politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906-1975, „Macht und Gewalt“) im Jahr 1963 in einem Brief an Gershom Scholem, in dem sie von der "Monotonie des Bösen" sprach. "Dieses Böse ist verdammt, sich ewig zu wiederholen, mehr kann es nicht. Tief und radikal ist immer nur das Gute", schlussfolgerte sie.

Ich habe den Newsletter der Schriftstellerin Liane Dirks abonniert, die sich ins Leben schreibt, wie sie es formuliert. Der vom April dieses Jahres trägt den Titel "Weiter leuchten!". Das ist ihre Antwort auf die Frage "Was sollen wir denn jetzt machen, bei dieser Weltlage?". Liane Dirks verweist auf Goethe, der im fortgeschrittenen Alter von der Menschheit als "kollektives Wesen" sprach. Und dieses Wesen spürt das Leid und Glück der Anderen in sich, er muss inmitten dieser Spannbreite von Macht und Ohnmacht seine eigene Mitte finden.

"Diese Mitte ist im Herzen", so Liane Dirks, "dort, wo sich Verstand und Mitgefühl paaren, um immer wieder neu zu feiern, um was es hier geht: die Größe und die gewaltige, geheimnisvolle Schönheit des Lebens selbst, dessen Teil wir sind."

Bei allem Irrsinn da draußen und bei aller Gehirnwäsche, die die gleichgeschaltete Medienmaschine den Massen verpasst, gilt es mehr denn je, die Gestaltungshoheit über unser Leben zurückzuerobern. Immer wieder, Tag für Tag. Dabei sollten wir eines nicht vergessen: es besteht kein Zweifel daran, dass wir trotz aller Ängste und Unsicherheiten immer zu Hause sind, wo denn auch sonst. Wir müssen nur ein Gefühl dafür entwickeln.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Illustration: Herz aus Blumen
Bildquelle: DesignAura01 / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

Doppelmoral ehemals christlicher ÖVP am Beispiel Johanna Mikl-Leitner

03. April 2026 um 07:14

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Die österreichische Volkspartei hat jedes Ideal verraten, das früher zu den Grundsäulen der Partei zählte. Das Grundsatzprogramm von 1995 stützte sich auf Familie, Ehe, Gerechtigkeit, Freiheit – und vor allem ein christliches Leitbild. Nichts davon ist übrig geblieben, außer der Selbstgerechtigkeit. Ein faszinierendes Beispiel ist die Grande Dame der Partei, die mächtige niederösterreichische Landeshauptfrau Mikl Leitner. Einst begrüßte sie die “Flüchtlinge” persönlich bei ihrer Ankunft am Bahnhof – jetzt will sie plötzlich davor gewarnt haben.

Ist es kognitive Dissonanz oder schlichtweg die Unverfrorenheit einer Politikerin, die fest damit rechnet, dass das Gedächtnis der meisten Wähler bis zur eigenen Nasenspitze und vielleicht ein paar Monate darüber hinaus reicht? Man kann kaum glauben, was Mikl Leitner im TV-Format “Ärmel hoch” auf Puls 24 zu Protokoll gibt – ohne jede Scham zu zeigen. Sie habe “oft gewarnt” vor den “Massen an Menschen, die zu uns kommen”, aber man hätte ihr zu wenig Glauben geschenkt. Und sie fuhr fort: “Im Blick zurück hat jeder realisiert, ich hatte mit meinen Warnungen recht.”

Die Wahrheit ist eine andere. Mikl-Leitner war eine der treibenden Kräfte hinter der widerspruchslosen Akzeptanz der rechtswidrigen Massenmigration nach Österreich und Europa. Sie selbst inszenierte sich als die beste Willkommensklatscherin von allen, ließ sich mit echter oder gespielter Rührung mit mohammedanischen Einwanderern ablichten, begab sich persönlich zum Bahnhof, um die Ankömmlinge zu begrüßen.

Sie nutzte das damals geschaffene “Durchgriffsrecht”, um die ganze Nation mit Asylheimen vollzupflastern. Dabei darf man nicht vergessen – sie war damals nicht Landeshauptfrau, sondern übte 2015 das Amt der Innenministerin aus (insgesamt von 2011 bis 2016). Es wäre in ihrer Zuständigkeit gelegen, das Land und seine Menschen angemessen zu schützen – sie entschied sich für das Gegenteil. Doch sie bereitete das Feld für die Überflutung mit kulturfremden, arabischen Migranten auch aktiv vor. So zitierte sie “Die Presse” im Jahr 2021 mit den Worten “Massenzuwanderung muss keiner fürchten”. In dem Artikel führte sie aus, dass Österreich durch Zuwanderung “fehlende qualifizierte Arbeitskräfte” bekommt.

Im Jahr 2017 gab es in Niederösterreich großen Aufruhr, denn der heutige Koalitionspartner und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer bezeichnete Mikl-Leitner im Wahlkampf als “Moslem-Mama” und ließ ein Bild verbreiten, das diese mit mohammedanischem Kopftuch vor einem Minarett zeigte.

Umso erstaunlicher ist es, wie sich Mikl-Leitner seit 2025 in der Öffentlichkeit präsentiert. Neben der eingangs erwähnten, aktuellen Sendung auf Puls 24 existieren zahlreiche Aussagen, sie wäre immer schon migrationskritisch gewesen. Plötzlich äußerte sie sich zustimmend zum Kopftuchverbot, forderte Geldstrafen für Integrationsunwillige und “rechnete mit Merkels Asylpolitik ab”.

Exxtra24 zitierte sie mit den Worten “Europa darf nie wieder so überfordert werden”.  Der „Merkel-Faymann-Deal“ habe „ganz Europa verändert und überfordert“. Und sie fuhr fort: “Europa kann nicht die ganze Welt retten”. Markige Sprüche, die vergessen lassen, wie aktiv sie damals an den Entwicklungen beteiligt war.

Das Sprachrohr des Linksextremismus, “der Standard” berichtete noch im Jahr 2020 über Mikl-Leitners Bahnhofs-Empfang für “Flüchtlinge”. Auch in diesem Artikel werden Widersprüche und vollkommene Kehrtwenden der ÖVP-Politikerin thematisiert: “Wenige Tage später war Mikl-Leitner selbst am Westbahnhof, wo zehntausende Flüchtlinge in Zügen aus Ungarn ankamen. “Mein Herz bebt bei diesen Bildern”, sagte sie damals mit Blick auf die ankommenden Menschen.” (DerStandard).

Faktum ist: Vorfeldorganisationen und Freunde der ÖVP haben an der Massenmigration Millionen bis Milliarden verdient. Die ÖVP, auf europäischer Ebene organisiert in der EVP, war eine der treibenden Kräfte hinter der unkontrollierten, widerrechtlichen Massenmigration. Mikl Leitner hat sich immer nur für die Medien als “harte” Politikerin positioniert – wann immer es Zeit zum Handeln war, hat sie sich für die Belange der Fremden entschieden. Ein Beispiel ist das Asylheim Drasenhofen, wo FPÖ-Landesrat Waldhäusl zum Schutz der Bevölkerung im Jahr 2018 ein scharfes Regiment führen wollte. Dies drehte Mikl-Leitner höchstpersönlich ab.

Im Jahr 2014 wunderte sich “die Presse”, die Innenministerin würde sich als Flüchtlingsversteherin präsentieren. Das hat bis heute niemand aufgearbeitet, obwohl es darauf hinweist, dass die ÖVP im Plan der inszenierten und bestellten Massenmigration eine billigende Hauptrolle spielte. Sie äußerte 2014: „Das Mittelmeer ist schon viel zu lang eine Todeszone” und arbeitete auf EU-Ebene daran, im Rahmen eines “Resettlement-Programms” ein gemeinsames Projekt zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika durchzuführen.

Im Asyl-Ansturmsjahr 2015 wirkte sie aktiv an der Desinformation der Bevölkerung mit und versuchte, den Menschen einzureden, dass die Kriminalität durch die Massenmigration nicht ansteigen, sondern sinken würde. “Die FPÖ versuche immer wieder, den Menschen zu erzählen, dass die Sicherheit an der Grenze geringer geworden sei. Das entspreche nicht der Realität, verwies Mikl-Leitner auf entsprechende Zahlen: Im Grenzgebiet Spielfeld sei die Kriminalität von September bis November zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,3 Prozent, in Bad Radkersburg um 24,9 Prozent oder im Raum Salzburg, wo viele Asylwerber auf ihre Weiterreise nach Deutschland gewartet haben, um 14,6 Prozent gesunken. Man könne Flüchtlinge und Asylwerber nicht einfach mit Kriminellen gleichsetzen, so die Ministerin in Richtung FPÖ.”

Das Wirken der Mikl-Leitner ist insgesamt ein Paradebeispiel dafür, wie man das Wesen der ÖVP verstehen muss. Diese Partei interessiert sich schon lange nicht mehr für das Wohl der Menschen in diesem Land und ist stets dazu bereit, von heute auf morgen ihre Positionen radikal zu verändern, um für sich selbst den größten Gewinn herauszuholen.

(Auszug von RSS-Feed)
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