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Wie lange hält die “Brandmauer”? Sächsischer CDU-Abgeordneter für Zusammenarbeit mit AfD

08. April 2026 um 08:00

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Die Brandmauer gegen die AfD ist eine Brandmauer gegen den Wählerwillen: Das ist auch einigen Politikern der Systemparteien bewusst. In Sachsen bekommt dieses antidemokratische Konzept allmählich Risse: Im Interview mit der “Ostdeutschen Allgemeinen” sprach sich der CDU-Landtagsabgeordnete Sven Eppinger für eine Zusammenarbeit mit der AfD im Landtag aus. Immerhin sollten Abgeordnete per Verfassung das ganze Volk vertreten, so Eppinger.

Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:

Die AfD-„Brandmauer“ von CDU-Chef Friedrich Merz bekommt immer tiefere Risse – jetzt vor allem in Sachsen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Sven Eppinger, Vorsitzender der innerparteilichen Heimatunion, hat sich dafür ausgesprochen, seine Fraktion solle im Sächsischen Landtag punktuell mit der AfD abstimmen. Schließlich sei die sächsische Minderheitsregierung von CDU und SPD schon jetzt auf Stimmen auf Stimmen von „Grünen“ und Linkspartei angewiesen, obwohl der sogenannte Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU auch jede Kooperation mit den Kommunisten untersage.

In einem Interview mit der „Ostdeutschen Allgemeinen“ sagte Eppinger, der als Arzt in Radebeul praktiziert: „Mir liegen das Wohlergehen unseres deutschen Vaterlandes, unserer sächsischen Heimat und unserer hier lebenden Menschen sehr am Herzen.“ Er sehe sich als Vertreter einer wertekonservativen und rechtsliberalen Politik.

Eppinger verwies auf den Paragrafen 39 der sächsischen Verfassung, in dem es heißt: „Abgeordnete vertreten das ganze Volk“. Er interpretiere dies so, dass „alle Abgeordneten des Landtages im Interesse des ganzen Volkes zusammenarbeiten sollten. Das gilt also auch im Verfassungssinne für die von über 30 Prozent der Menschen in Sachsen gewählten AfD-Abgeordneten“.

Der CDU-Parteitagsbeschluss verbiete zwar „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ mit AfD und Linken. Diese Formen der Zusammenarbeit seien aber interpretierbar: „Wenn man mit Stimmen der Linken im Bund und im Land die Verfassung beziehungsweise das Grundgesetz ändern und gemeinsam Haushalte beschließen kann, dann darf man wohl auch gemäß dem Parteitagsbeschluss Mehrheiten mit der AfD finden“, betonte der CDU-Politiker und erinnerte daran, dass viele Mitglieder der AfD früher in der CDU gewesen seien, auch seine Patienten als Arzt. „Natürlich grüßen und unterhalten wir uns. Wenn ich mich privat mit jemandem gut verstehe, warum soll ich dann im Landtag so tun, als ob ich ihn nicht kenne?“, sagte Eppinger.

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Vom Diskurs zur Abgrenzung? Über die Wirkung von Habermas’ Ideen

05. April 2026 um 06:38

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Fördert Habermas’ Theorie den offenen Austausch – oder wird sie heute zur Legitimation politischer Abgrenzung genutzt?

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Umgang mit der AfD „Die Brandmauer ist ein politischer Auftrag“, sagt EVP-Chef Weber

04. April 2026 um 10:13

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Nachdem aufgetauchte Chats nahelegen, dass Mitglieder seiner EU-Fraktion mit der AfD und weiteren rechten Parteien in Austausch stehen, gerät Manfred Weber unter Druck. Ist die Brandmauer aufgeweicht? Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH

EVP-Fraktionschef Manfred Weber verteidigt seinen Umgang mit der AfD. Zwar steht er hinter der Brandmauer, sie sei aber „kein Bunker“, um sich vor unliebsamen Wahlergebnissen abzuschotten.

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Abstimmung in Straßburg Eine typisch deutsche Brandmauer-Hysterie

03. April 2026 um 09:29

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EVP-Chef Manfred Weber (CSU): Unter Druck wegen des Brandmauerfalls im EU-Parlament. (Themenbild/Collage)

Mit Stimmen der AfD setzt die Union im EU-Parlament Abschiebezentren durch – und statt Jubel kommt Kritik aus Berlin. Dabei hat sich Europa längst von Brandmauern verabschiedet. Ein Kommentar von Tobias Teuscher.

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Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ „Es ist ein Wahnsinn“: Safranski rechnet mit Brandmauer-Politik ab

02. April 2026 um 14:17

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212 Der deutsche Philosoph Rüdiger Safranski steht am 11. März 2024 im WDR Funkhaus in Köln während des internationalen Literaturfestivals lit.cologne 2024 auf der Bühne. (Foto: Ying Tang/NurPhoto)

„Die Politik der Brandmauer ist absolut fatal“: Rüdiger Safranski geht mit der politischen Ausgrenzung der AfD scharf ins Gericht. Den anderen Parteien wirft er vor, die Partei gezielt zu dämonisieren. Vor allem die CDU lasse sich dabei durch die SPD geradezu in Geiselhaft nehmen.

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Ein Parteiverbot wäre ein Brandbeschleuniger

01. April 2026 um 06:35

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Die Jünger des AfD-Verbotes verstehen nicht, dass sie der AfD faktisch dankbar sein müssen – denn im Augenblick wirkt sie als Brandmauer und bändigt das Chaos.

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Brandmauern: Die Architektur eines Schutzversprechens

17. März 2026 um 07:38

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Brandmauern sind teuer, schränken ein, engen ein, machen Umbauten schwierig und suggerieren eine trügerische Sicherheit.

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Wenn eine Partei plötzlich keinen Saal mehr bekommt

10. März 2026 um 09:58

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Über neue politische Brandmauern, administrative Hindernisse und die Frage, wohin sich unsere Demokratie entwickelt.

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