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Team Freiheit: Petry und Kemmerich über neue Wege in der Politik und mehr Bürgerverantwortung

01. Februar 2026 um 17:15

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Eine Partei zu gründen, um zugleich das Parteienprivileg abzuschaffen – das ist eines der Ziele von „Team Freiheit“, dem neuen Projekt von Frauke Petry und Thomas Kemmerich. Im Interview erläutern das frühere AfD- und Blaue-Partei-Mitglied sowie der ehemalige Thüringer Ministerpräsident ihre Vorstellungen, die Einfluss auf die Parteienlandschaft nehmen könnten.
(Auszug von RSS-Feed)

Javier Milei in Davos 2026: Nur eine freie Wirtschaft ist gerecht!

26. Januar 2026 um 16:45

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Argentinien boomt dank einer einzigen Idee: radikaler Freiheit. Europa stagniert im Regulierungswahn. Milei schockiert mit seiner Davos-Rede unsere woken Eliten: Nur freie Privatwirtschaft kann gerecht und effizient sein. Europa wird das auf eigenes Risiko wieder ignorieren.

Während Europa in Rezession und Regulierungsdschungel versinkt, blüht Argentinien unter Javier Milei auf. In seiner Davos-Rede 2026 begräbt der Präsident den Machiavellismus und verteidigt den freien Kapitalismus als einzig moralisches System. Ich lasse übrigens absichtlich das Wort Kapitalismus so stehen, statt es durch das gefälligere Marktwirtschaft oder Privatwirtschaft zu ersetzen. Es ist hoch an der Zeit, Sozialismus und Kommunismus entgegenzutreten und zum Kapitalismus zu stehen.

Am 22. Januar 2026 betrat Javier Milei die Bühne des World Economic Forums in Davos und hielt eine Rede, die wie immer keine Kompromisse kannte. Vor den (großteils selbsternannten) Eliten der Welt erklärte er kategorisch: „Machiavelli is dead.“ Damit begrub er die Idee, dass Politik zwischen Ethik und Effizienz wählen müsse – ein falsches Dilemma.

Milei berief sich auf Jesús Huerta de Soto und Murray Rothbard: Gerechtigkeit und Effizienz seien untrennbar. „What is just can’t be inefficient. Nor can what is efficient be unjust“, sagte er und fügte hinzu: „Justice and efficiency are two sides of the same coin.“ Gerechtigkeit und Effizienz sind zwei Seiten einer Münze. Das Ruinieren Europas durch unsere Regierungen wegen „Moral“, „Gerechtigkeit“ oder „Werten“ ist also weder gerecht noch effizient. Die Moral ist nur die Ausrede für völliges Versagen.

Der Argentinier verteidigte den freien Unternehmenskapitalismus nicht nur als produktivstes, sondern als einzig gerechtes System. Er respektiere Privateigentum, das Nicht-Aggressionsprinzip und die natürlichen Rechte, abgeleitet vom Recht auf Leben und Freiheit nach John Locke. Sozialismus hingegen sei zwar theoretisch verführerisch, ende aber immer katastrophal, entsetzlich katastrophal. „Socialism… sounds very appealing but whose flip side is that it always ends badly, appallingly badly in fact.“ Beispiele wie Venezuelas 80-Prozent-BIP-Einbruch und die Millionen Toten durch Sozialismus und Kommunismus des 20. Jahrhunderts unterstrichen seine Warnung. Moderne Varianten, verpackt als „Wokeism“ in internationalen Organisationen, seien nur getarnter Sozialismus.

Milei unterlegte seine Ausführungen mit der Entwicklung Argentiniens. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2023 hat Argentinien eine radikale Wende vollzogen. Das Budgetdefizit von 15 Prozent des BIP wurde eliminiert, stattdessen erzielte das Land 2024 und 2025 einen Primärüberschuss, 2024 sogar 1,8 Prozent. Die Inflation sank von über 300 Prozent auf rund 30 Prozent, das Länderrisiko um 2.500 Basispunkte. Nach Rezessionen 2023 (−1,6 Prozent) und 2024 (−3,5 Prozent) wuchs die Wirtschaft 2025 um rund 5 Prozent, für 2026 prognostiziert der IMF 4 bis 5,5 Prozent. Die Armutsrate fiel von 57 Prozent auf 27 bis 32 Prozent in der ersten Hälfte 2025, der niedrigste Wert seit Jahren.

Über 13.500 strukturelle Reformen unter Federico Sturzenegger, dem Minister für Deregulierung und Transformation, förderten die freie Wirtschaft, statt sie zu behindern. Statt Almosen und linker Umverteilung setzt man auf Hilfe zur Selbsthilfe. „The most responsible thing politicians can do is to stop pestering those who are creating a better world.“ Das verantwortungsvollste, was Politiker machen können, ist, denen nicht mehr auf den Sack zu gehen, die eine bessere Welt schaffen (Anm: den freien Unternehmern; man verzeihe meine freie Übersetzung). Argentinien hat viele Ministerien abgeschafft, aber nur ein neues geschaffen: das Ministerium zur Deregulierung, oder wie Milei es nennt, das „Ministerium für steigende Erträge“.

Europa zeigt, dass es auch anders geht. Die EU-Kommission prognostiziert für 2025 und 2026 kaum mehr als Stagnation, in Deutschland und Österreich wird es wohl wieder die offene Rezession werden. Während Argentinien den Staat zurückdrängt und das Unternehmertum befreit, bastelt Brüssel weiter an „Green Deal“ und „NetZero“ sowie den restlichen sozialistischen, woken Agenden, die jede Innovation ersticken und die Energiepreise explodieren lassen. Milei warnte vor genau diesem (auch ethischen) Verfall des Westens als Folge der sozialistischen Politik, vergleichbar mit den Plagen der Tora, die durch die Verweigerung der Freiheit ausgelöst wurden. Eine bessere Zukunft gebe es nur durch die Rückkehr zu den Wurzeln des Westens, griechische Philosophie, römisches Recht, jüdisch-christliche Werte. Die Amerikas könnten das Leuchtfeuer der Restauration des Westens werden. „May God bless the West. May the forces of heaven be with us and long live freedom. Damn it.“ Gott schütze den Westen. Mögen die Mächte des Himmels mit uns sein, und lange lebe die Freiheit, gottverdammt.

Milei lieferte in Davos den Beweis: Eine Gesellschaft braucht nur ein Prinzip, um erfolgreich zu sein. Freiheit. So einfach ist es. Der Staat soll den Menschen nicht im Weg stehen. Aber Europas linkswoke Politiker klammern sich an genau diese gescheiterte Politik. Noch mehr Interventionismus, noch mehr Umverteilung, noch mehr Moralismus, noch mehr Regeln, noch mehr Steuern. Auch um selbst nicht von ihren Pfründen verdrängt zu werden. Also werden die selbsternannten Eliten Europas nach Davos wieder zu ihrer gewohnten Tagesordnung übergehen wollen. Doch die Konsequenzen werden uns einholen. Man kann zwar die Realität verweigern, aber man kann nicht die Folgen der Verweigerung der Realität verweigern. Die Realität ist: Wer Freiheit wählt, gewinnt. Wer Sozialismus wählt, verliert. Wirtschaftlich, moralisch, gesellschaftlich. Wie lange will Europa noch verlieren?

(Auszug von RSS-Feed)

Wie libertär ist Javier Milei wirklich – und warum Deutschland genau daran scheitern würde

25. Januar 2026 um 07:50

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Als Javier Milei Ende 2023 Präsident Argentiniens wurde, galt er vielen als Hoffnungsträger einer radikalen Kehrtwende. Ein Mann, der offen sagte, der Staat sei der Feind der Freiheit, der die Zentralbank abschaffen, Subventionen streichen und den politischen Apparat mit der Kettensäge zerlegen wollte. Milei versprach keinen Reformkurs, sondern einen Bruch. Zwei Jahre später fällt die Bilanz nüchterner aus – und gerade deshalb lohnt ein genauer Blick.

Unbestreitbar ist: Milei hat mehr umgesetzt als fast jeder andere westliche Regierungschef. Er hat den Staatsapparat tatsächlich verkleinert, Ministerien geschlossen, Subventionen gestrichen, Preis- und Mietkontrollen beendet. Argentinien schreibt wieder Haushaltsüberschüsse, die Inflation ist deutlich gesunken, der permanente wirtschaftliche Absturz wurde zumindest gebremst. Wer ehrlich bilanziert, muss anerkennen: Milei hat das Land aus dem freien Fall geholt – nicht mit Symbolpolitik, sondern mit realen Einschnitten.

Doch genau hier beginnt der Widerspruch zwischen Anspruch und Realität. Milei wurde als libertärer Systemzerstörer gewählt, regiert aber zunehmend als harter Sanierer innerhalb des bestehenden Systems. Die Zentralbank existiert weiter. Der Peso existiert weiter. Von der groß angekündigten Dollarisation ist nichts übrig geblieben außer Interviewsätze. Der Staat zieht sich zurück, aber er verschwindet nicht. Er kontrolliert weniger, aber er kontrolliert weiterhin. Milei hat den Staat nicht abgeschafft – er hat ihn diszipliniert.

Das ist ökonomisch nachvollziehbar, politisch erklärbar, aber ideologisch ein Rückzug. Aus dem radikalen Libertären wurde ein Präsident, der weiß, dass ein vollständiger Bruch soziale Unruhen, institutionelles Chaos und internationale Isolation bedeuten würde. Parlamente blockieren, Interessenverbände wehren sich, die Bevölkerung zahlt kurzfristig einen hohen Preis durch steigende Lebenshaltungskosten und wegfallende Absicherungen. Milei musste lernen, was jeder lernt, der den Staat ernsthaft herausfordert: Er ist zäher, widerstandsfähiger und selbstschützender als jede Wahlkampfrede.

Gerade deshalb ist Mileis Präsidentschaft aufschlussreich – auch jenseits Argentiniens. Sie zeigt, dass selbst dort, wo der Staat nachweislich versagt hat, echte Freiheitspolitik nur begrenzt durchsetzbar ist. Milei ist libertärer als seine Vorgänger, aber weit weniger libertär als sein eigenes Programm. Er hat das Overton-Fenster verschoben, nicht das System ersetzt. Seine Politik ist ein Korrektiv, kein Befreiungsschlag.

Und damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach Deutschland. Wäre eine solche Entwicklung hier wünschenswert? Für viele zweifellos ja. Ein Staat, der sich zurücknimmt, Ausgaben senkt, Bürokratie abbaut und wirtschaftliche Realität anerkennt, wäre eine Wohltat in einem Land, das Probleme bevorzugt mit neuen Schulden, neuen Abgaben und neuen Behörden bekämpft. Mileis Kurs – selbst in seiner abgeschwächten Form – würde hier bereits als radikal gelten.

Ob er denkbar wäre, ist eine andere Frage. Die ehrliche Antwort lautet: kaum. Nicht, weil Deutschland stabiler wäre, sondern weil der politische und mediale Raum enger ist. Ein deutscher Milei würde nicht an der Umsetzung scheitern, sondern lange davor – an Parteien, Institutionen, Gerichten, Verbänden und einem öffentlichen Klima, das den Staat nicht als Problem, sondern als moralische Instanz begreift. Was in Argentinien als Notbremse akzeptiert wurde, gilt hierzulande als Tabubruch.

So bleibt am Ende eine paradoxe Erkenntnis: Milei ist weniger libertär, als er versprach – und selbst dieser reduzierte Kurs wäre in Deutschland bereits revolutionär. Wünschenswert vielleicht, realistisch kaum. Nicht weil es keine Alternativen gäbe, sondern weil man sich angewöhnt hat, sie nicht mehr ernsthaft zuzulassen.

(Auszug von RSS-Feed)

Venezuela böse, Argentinien gut!

15. Januar 2026 um 08:25

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Während Venezuela als Abgrund der Korruption und des Bösen dargestellt wird, erscheint Argentien auf dem Pfad des Lichts und der Hoffnung, dank dem hervorragenden Präsidenten Milei. So die vorherrschende Darstellung durch die Mehrheit von Politik und Medien. Was macht Argentinien so attraktiv? Vielleicht liegt es daran, dass Argentinien still und heimlich verkauft wurde? In 21st [...]

Der Beitrag Venezuela böse, Argentinien gut! erschien zuerst unter tkp.at.

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