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Insolvenz-TICKER: 72 Feneberg-Supermarkt-Filialen im Süden in Insolvenz

12. April 2026 um 08:00

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Der größte selbstständige Edekahändler - Feneberg mit 72 Filialen in Bayern - hat seine Insolvenz in Eigenregie begonnen. Derzeit geht der Betrieb in den Filialen uneingeschränkt weiter.
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Rekord-Pleitewelle: Höchster Stand an Firmeninsolvenzen seit 2005

11. April 2026 um 15:00

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Im ersten Quartal ist die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten geklettert. Besonders der Mittelstand in Bau und Handel steht massiv unter Druck. Wirtschaftsforscher warnen vor einer Fortsetzung des verheerenden Trends.

Die aktuellen Daten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeichnen ein katastrophales Bild der deutschen Wirtschaftslage. In den ersten drei Monaten dieses Jahres mussten 4.573 Personen- und Kapitalgesellschaften Insolvenz anmelden. Ein historischer Höchstwert: Damit übersteigt das aktuelle Firmensterben nicht nur die jüngsten Erwartungen, sondern sogar das Niveau während der globalen Finanzkrise im Jahr 2009. Um noch desaströsere Werte zu finden, muss fast 20 Jahre zurückgeblickt werden: Zuletzt lag die Zahl der Firmenpleiten im dritten Quartal 2005 höher, als das Statistische Bundesamt 4.771 Insolvenzen registrierte.

Besonders rasant beschleunigte sich der wirtschaftliche Absturz im März. Die Zahl der Insolvenzen schoss im vergangenen Monat um 71 Prozent über den Durchschnittswert der Vergleichsmonate aus den Jahren 2016 bis 2019 hinaus. Dieser extreme Anstieg trifft den Daten zufolge dabei vor allem kleine Unternehmen, die traditionell das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Das sind auch jene Firmen, die Lehrlinge – und damit die zukünftigen Fachkräfte – ausbilden.

Die verheerendsten Auswirkungen verzeichnen dabei das Baugewerbe und der Handel – Branchen, die unter hohen Zinsen, gestiegenen Baukosten und einer massiven Kaufzurückhaltung der Bürger leiden. Regional konzentriert sich der wirtschaftliche Niedergang ausgerechnet auf die großen industriellen Kraftzentren der Republik: Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen weisen die stärksten Zuwächse bei den Insolvenzen auf.

Zwar waren aufgrund der kleinteiligen Struktur der insolventen Firmen im März absolut gesehen weniger Arbeitnehmer von einem Jobverlust bedroht als noch im Februar oder im Vorjahresmonat. Eine Entspannung der kritischen Lage ist in naher Zukunft jedoch nicht in Sicht. Das IWH dämpft nämlich jegliche Hoffnungen auf eine baldige Erholung. Die Frühindikatoren der Wirtschaftsforscher deuten unvermindert auf anhaltend hohe Ausfallraten in der deutschen Wirtschaft hin. Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, stellte eine düstere Prognose für die kommenden Monate: “Es ist möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März wiederholen.” Der massive Abwärtstrend des Wirtschaftsstandortes Deutschland verfestigt sich damit zusehends.

Die finanziellen Schäden aus den Lockdown-Jahren, die Energiekrise seit der Eskalation in der Ukraine, die katastrophale Energiewende (samt explodierenden Energiepreisen und ständig wachsenden bürokratischen Auflagen) sowie die kontinuierlich in die Höhe schießende Steuer- und Abgabenlast hinterlassen ihre vernichtenden Spuren. In der Bundesrepublik wird nicht mehr aktiv gestaltet, sondern nur noch das wirtschaftliche Elend verwaltet.

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Wirtschaftskrise Firmenpleiten erreichen höchsten Stand seit 2005

09. April 2026 um 10:15

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Firmen. "Pleite"-Schild an einem geschlossenen Geschäft: Insolvenzen sind in Deutschland aktuell an der Tagesordnung.

Besonders Bau und Handel geraten in Deutschland zunehmend unter Druck. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle warnt vor anhaltend hohen Insolvenzzahlen.

Dieser Beitrag Wirtschaftskrise Firmenpleiten erreichen höchsten Stand seit 2005 wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Betrug mit Solaranlagen auf Dächern: Der Schaden geht weiter (Teil I)

01. April 2026 um 12:00

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WUWT, Gastautor Master Resource, Robert Bradley Jr., 26.03.2026

Hier ein Bericht aus USA. Ähnlichkeiten mit Verhältnissen in Deutschland sind rein zufällig? – der Übersetzer

„[Radiant Solar] konnte [Hausbesitzer betrügen], weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 Dollar – und typischerweise verschiedene Finanzierungs- und Steueranreizsysteme beinhalten, die viele Verbraucher verwirren.“

Die Branche der Solaranlagen auf Hausdächern mag sich im freien Fall befinden und dem Untergang geweiht sein, doch die Folgen mangelhafter Leistungen und langfristiger Verträge bleiben bestehen. Der   Artikel der New York Times mit dem Titel „ New York verklagt Solaranlagenfirma wegen Betrugs an Hunderten von Kunden  (29. Januar 2026)“ erläutert, wie das New Yorker Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz fast 20 Millionen Dollar an Entschädigung und Strafen von dem als „Hausmodernisierungsunternehmen“ bezeichneten Anbieter Radiant Solar fordert.

„Insgesamt gibt es 300 Opfer desselben Unternehmens, Radiant Solar, das in der ganzen Stadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat: beschädigte Häuser, hohe Schulden und gebrochene Versprechen“, berichtete der Artikel.

Dies war unter anderem deshalb möglich, weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 US-Dollar – und in der Regel verschiedene Finanzierungs- und Steuervergünstigungsverfahren beinhalten, die viele Verbraucher verwirren. Die Stadt wirft Radiant vor, Hausbesitzer nicht nur abgezockt, sondern auch die Bemühungen der Stadt und des Bundesstaates um den Umstieg auf sauberere Energie untergraben zu haben.

CEO William James Bushell reiht sich neben John Berger von Sunnova und anderen in die Hall of Shame der Geschäftswelt ein.

Laut der Klage, die beim Amt für Verwaltungsprozesse und Anhörungen der Stadt eingereicht wurde, brachten die Solaranlagen von Radiant oft nicht die beworbenen Energieeinsparungen und funktionierten manchmal gar nicht.

Laut der Klage soll das Unternehmen Kredite durch hohe und nicht offengelegte Schmiergelder an Kreditgeber aufgebläht, Projekte nicht bis zur städtischen Genehmigung begleitet und keine Unterlagen für Kunden eingereicht haben, um Steuervergünstigungen zu erhalten. Außerdem habe es ein betrügerisches Gewinnspiel für einen neuen Tesla veranstaltet.

Die Stadt wirft Radiant vor, wiederholt ohne Zustimmung der Betroffenen Kredite abgeschlossen und sie so jahrelang mit monatlichen Raten von Hunderten von Dollar belastet zu haben. „Eine eklatantere Form der Täuschung ist kaum vorstellbar“, heißt es in der Klage.

Ein weit verbreitetes Problem

Die von Subventionen durchsetzte Branche der Dachsolaranlagen basiert im Wesentlichen darauf, ein höchst unrentables Geschäft durch komplizierte Langzeitleasingverträge rentabel zu machen. Zahlreiche führende Anbieter von Dachsolaranlagen sind insolvent. Teil II morgen wird die durch den Zusammenbruch von Sunnova, dem größten Unternehmen in diesem Bereich, entstandene Misere beleuchten. Teil III am Freitag zeigt einen Social-Media-Austausch mit einem Befürworter von Dachsolaranlagen, in dem fälschlicherweise das schwächste Argument vorgebracht wird, anstatt zu schweigen.

https://wattsupwiththat.com/2026/02/26/rooftop-solar-fraud-the-damage-continues-part-i/

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Ergänzung durch einige Medienberichte aus Deutschland

Der Hype ist vorbei: Insolvenzwelle trifft Sachsens Solar-Handwerker

Nach dem Boom der vergangenen Jahre gerät der Ausbau von Solaranlagen auf Privatdächern ins Stocken. Viele Solarinstallateure melden daher Insolvenz an. Was hinter der Krise steckt.

  • Januar 27, 2026

https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/de/der-hype-ist-vorbei-insolvenzwelle-trifft-sachsens-solar-handwerker/

 

Deutsche Solarbranche bricht plötzlich ein: „Unternehmen verschwinden ganz vom Markt“

Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland kannte jahrelang nur den Weg nach oben. Derzeit rutschen immer mehr Betriebe in die Pleite. Ist der Solarhype vorbei?

Flynn Jacobs, 05.03.2025

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/riesige-insolvenzwelle-deutsche-solarindustrie-bricht-ploetzliche-ein-das-sind-die-gruende-li.2303768

 

Deutsche Solarbranche ächzt unter Insolvenzwelle: 2025 wird es „viel Unruhe“ geben

Stand:07.01.2025, Fabian Hartmann

https://www.fr.de/wirtschaft/deutsche-solarbranche-aechzt-unter-insolvenzwelle-2025-wird-es-viel-unruhe-geben-zr-93495881.html

 

Der Beitrag Betrug mit Solaranlagen auf Dächern: Der Schaden geht weiter (Teil I) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Zunahme des Insolvenzrisikos bei Windparks – Behörden müssen handeln

26. März 2026 um 06:47

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Negative Strompreise explodieren, EEG-Förderungen werden gekürzt, Netzbetreiber dürfen neue Anlagen ablehnen – und die Rückbausicherheit bleibt oft nur eine jährliche Rücklage. Für viele Windkraftprojekte wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit zum Glücksspiel. Das Insolvenzrisiko bei Windkraftanlagen steigt. Es geht um Wirtschaftlichkeits- und Rückbausicherheit. Genau hier müssen Genehmigungsbehörden endlich handeln: Sie dürfen nicht mehr blind genehmigen, wenn absehbar [...]

Der Beitrag Zunahme des Insolvenzrisikos bei Windparks – Behörden müssen handeln erschien zuerst unter tkp.at.

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Zahlungsmoral auf dem Tiefpunkt – Betrugsversuche auf dem Vormarsch

13. Februar 2026 um 13:46

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Wirtschaftskrise ist, wenn Kunden einer bislang gesunden Branche die Zahlung von Rechnungen immer weiter hinauszögern und mit allerlei Tricks versuchen, die ein oder andere Leistung kostenlos abzuschöpfen. Schon im letzten Jahr hat die Zahlungsmoral in meinem IT-Kundenkreis rapide abgenommen. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt, außer im Bereich der „Alternativen Medien“, wo nicht so viel Geld verdient wird, die Konkurrenz hoch ist und immer mal wieder einer in die Insolvenz rutscht. Damit kann man leben, wenn man noch andere Kunden hat und nicht ausschließlich auf das digitale Geschäft angewiesen ist.

Inzwischen sind auch von den ganz normalen Kunden und Geschäftspartnern immer mehr so klamm, dass sie um jeden Euro feilschen, was ich mir schon zeitlich nicht leisten kann. Je länger ein Gespräch dauert, desto geringer fällt nämlich mein Stundenlohn aus und wenn dann mit Reklamationen versucht wird, noch mehr rauszuschlagen, geht der Gewinn am Ende gegen Null oder gar in den Minusbereich. Nein, danke!

Gestern bin ich auf eine neue Masche gestoßen, die mich ehrlich gesagt, sprachlos macht. Ein Kollege, dessen Webseite ich eingerichtet habe, bekam über PayPal Geld abgebucht, angeblich für das Premium-Abo eines Seo-Plugins, das er über WordPress nutzt. Dieses Abo hat er aber gar nicht abgeschlossen und folglich auch kein Nutzerkonto bei dem Anbieter angelegt, einem der größten auf dem Markt. Wir haben alles überprüft, die Benachrichtigungsmails kamen nicht von Trittbrettfahrern, sondern dem Softwareanbieter, andernfalls hätte er auch nicht die Zahlung über PayPal abbuchen können. Mein Kollege hat das angeblich abgeschlossene Abo über den Support sofort storniert und damit wäre der Fall erledigt. Es bleiben aber Fragen offen.

Wer hat das Kundenkonto bei dem Anbieter angelegt und das Abo abgeschlossen? Wir haben ausschließen können, dass mein Kollege versehentlich auf einen „Upgrade-Button“ gedrückt haben könnte. Ein technisches Versehen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Entweder laufen dort irgendwelche Bots, die Hintergrundprozesse auslösen oder es wird tatsächlich manuell die Webseite nach Kontaktdaten durchsucht, um damit ein Kundenkonto anzulegen, wofür man zwingend die Emailadresse benötigt, die das Opfer auch bei PayPal verwendet. Nur dann lässt sich auch die Abbuchung auslösen. Wenn ein solches Emailkonto existiert, ist es sehr leicht auszulesen.

Wer, außer dem Anbieter selbst, könnte dahinter stecken? Die Sache lässt sich leider nicht so einfach weiter verfolgen. Der Anbieter sitzt im Ausland, es müssten sich erst weitere Betroffene finden, die ähnliches berichten und dann wären die zuständigen Behörden gefragt. Ich fürchte, das wird im Sande verlaufen.

Eine weitere Masche, die möglicherweise auch die Leser von „Alternativen Nachrichtenseiten“ betreffen könnte, ist das Zusenden einer Rechnung aus einem Online-Shop, ohne dass der Kunde jemals eine Bestellung aufgegeben hat. In einem Fall gab es ein Gerichtsurteil gegen einen Betreiber, den ich hier jedoch nicht nennen kann, weil der komplette Sachverhalt in dem Urteil nicht enthalten ist.

Die Masche läuft so und ist ziemlich perfide: Man kann auf der Shopseite Waren bestellen und muss dafür nicht extra ein Kundenkonto anlegen. Beim Bezahlen gibt man seine Daten ein, in der Regel nutzen Kunden Paypal oder Kreditkarte und verifizieren dadurch auch ihre Adresse, so dass das Paket korrekt ausgeliefert werden kann. Und nun kommt der Trick. Man kann als Bezahlart auch „Kauf auf Rechnung“ auswählen, ohne Kundenkonto, ohne Verifizierung der Adresse, ja nicht mal ein Bestätigungslink ist notwendig. Kein seriöser Onlineshop würde das zulassen, denn es können auch Spaß-Bestellungen aufgegeben werden, um Nachbarn, Kollegen oder Ex-Partner zu schädigen – oder einfach nur so. Aber welcher Online-Shop, erst recht kein unseriöser Shop, der nur schnelles Geld machen möchte, würde an eine nicht verifizierte Adresse ein Paket auf Rechnung ausliefern? Keiner! Das hat man sich auch bei Gericht gedacht. Die merkwürdige Option beim Bestellvorgang muss einen anderen Grund haben – nämlich, dass der Betreiber behaupten kann, jemand habe eine Bestellung auf Rechnung aufgegeben, was man selbst im System simulieren kann, um jemand x-beliebigem eine Rechnung zu schicken. Das Paket wird freilich gar nicht erst abgeschickt. Da die Beträge zum Teil nicht allzu hoch sind, lohnt es sich für viele Betroffene nicht, einen Anwalt zu konsultieren, so die Kalkulation dahinter. Ein gewisser Prozentsatz der Betroffenen zahlt dann spätestens bei der dritten Mahnung. Letztlich hat dann doch jemand Klage eingelegt, dem Betreiber wurde untersagt, ungefragt Rechnungen zu versenden, aber ob damit die Abzocke wirklich beendet ist, bleibt fraglich. Was den Fall so besonders macht: Lange Jahre galt der Betreiber als seriös, wirtschaftlich gesund und begehrter Werbepartner. Die Zeiten sind vorbei, das Geschäft ist härter geworden.

So, die Monatsmitte naht und damit ist es wieder an der Zeit, die Zahlungseingänge zu prüfen…

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Weidel: Insolvenzwelle zerstört Mittelstand

09. Februar 2026 um 11:21

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In einem Brandbrief an Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Vorsitzende des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft, Christoph Ahlhaus, deutliche Kritik an der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung geäußert. Die Hoffnungen des Mittelstands auf die von Fredrich Merz versprochene Wirtschaftswende seien mittlerweile dem „blanken Entsetzen“ gewichen. Hierzu erklärt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel: 

„Massiver Stellenabbau, Standortverlagerungen und die größte Insolvenzwelle seit über zehn Jahren. Die Situation des deutschen Mittelstands ist katastrophal. Entsprechend riesig ist die Enttäuschung über das Ausbleiben wirksamer Reformen und der von Friedrich Merz versprochenen Wirtschaftswende. In einem alarmierenden Brandbrief an den Bundeskanzler, wählt der Vorsitzende des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft, Christoph Ahlhaus, jetzt drastische Worte: Demnach sei nach nur neun Monaten unter Kanzler Merz die anfängliche ,Euphorie‘ über das Ende der Ampelpolitik dem ,blanken Entsetzen‘ gewichen. Statt die angekündigten Entlastungen auf den Weg zu bringen und hemmende Bürokratie abzubauen, treibt Merz die Wirtschaft mit ideologischen Auflagen und einer desaströsen Energiepolitik in ihre größte Krise seit Jahrzehnten. 

Mit seiner massiven Kritik steht Ahlhaus nicht allein dar: Selbst der Chef der Mittelstandsunion in Baden-Württemberg, Bastian Atzger, kann seinen Ärger über die zahllosen gebrochenen Wahlversprechen von Kanzler Merz nicht länger zurückhalten: ‚Ich fühle mich getäuscht!‘ – Im Wahlkampf habe die Union für eine Agenda gekämpft, in der es um Leistung und Innovation ging und die Beendigung des linken Zeitgeistes. Stattdessen wurden bereits direkt nach der Wahl ,andere Allianzen‘ geschmiedet. Schließlich hat Merz persönlich mit der Aufnahme der Klimaneutralität ins Grundgesetz die linksgrüne Ampel-Agenda nicht nur nicht wie versprochen beendet, sondern massiv vorangetrieben. Mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft und unseren Wohlstand. 

Die AfD fordert eine echte Wirtschaftswende. Das bedeutet: Die sofortige Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und des Klima- und Transformationsfonds. Eine massive Senkung der Energie- und Unternehmenssteuern und einen konsequenten Abbau von Bürokratie und klimapolitischen Auflagen. Nur so können wir wieder wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen schaffen, Arbeitsplätze sichern und unseren Mittelstand wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Nur die AfD wird die katastrophalen, wirtschaftspolitischen Irrwege der letzten Jahre entschlossen korrigieren.“

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