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Die Demokratie stirbt ohne Privateigentum

30. Mai 2026 um 15:45

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Die Demokratie trägt ihren eigenen Untergang in sich. Die Minderheit der Nettosteuerzahler schafft Wohlstand und Arbeitsplätze, während die Mehrheit die Umverteilung wählt und die Erfolgreichen enteignet. Ohne unveräußerliche Freiheitsrechte, allen voran das Privateigentum, endet jede Demokratie im Sozialismus. Österreichs Verfassungsväter kannten diese Gefahr.

Von Chris Veber

Die Public Choice Theorie erklärt das strukturelle Problem. Ökonomen wie James Buchanan zeigten, dass Politiker und Wähler nicht altruistisch handeln, sondern eigennützig (eigentlich eine Binsenweisheit). Die Mehrheit der Wähler profitiert vom Versprechen auf mehr Umverteilung, während die Kosten auf eine kleine Gruppe von Nettozahlern verteilt werden. Parteien gewinnen Wahlen, indem sie den Leistungsträgern nehmen und an die Leistungsempfänger verteilen. Das Ergebnis ist eine schleichende Enteignung mittels immer höherer Steuern. Die Anreize, sich anzustrengen, schwinden. Immer weniger Menschen gründen Unternehmen, investieren oder tragen wirtschaftliche Risiken. Die Produktivität sinkt, bis alle die Hand aufhalten und der Wohlstand kollabiert. Das ist das Resultat, wenn der Wille der Mehrheit ohne Grenzen durch Freiheitsrechte umgesetzt wird.

Die österreichischen Verfassungsväter von 1867 und 1920 erkannten diese Falle. Im Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger verankerten sie unveräußerliche Freiheiten, die auch Parlamentsmehrheiten nicht einfach abschaffen können. Besonders Art. 5 ist entscheidend: „Das Eigenthum ist unverletzlich. Eine Enteignung gegen den Willen des Eigenthümers kann nur in den Fällen und in der Art eintreten, welche das Gesetz bestimmt.“. Das Privateigentum ist das Bollwerk gegen die Gier des Kollektivs. Weitere Freiheitsrechte sind die Meinungs- und Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, Berufsfreiheit und der Schutz der Person. Diese Rechte sind ein unverzichtbarer Schutz des Bürgers vor der Willkür des Staates und der Willkür der Mehrheit.

Mit der Bundesverfassung von 1920 ging Hans Kelsen noch weiter. Er schuf den Verfassungsgerichtshof als unabhängiges Kontrollorgan, das Gesetze auf ihre Vereinbarkeit mit den Grundrechten prüfen sollte. Der VfGH war als Hüter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vorgesehen. Er sollte dafür sorgen, dass die Demokratie nicht zur Diktatur der Mehrheit verkommt. Die Verfassungsväter verstanden, ohne institutionelle Bremsen siegt die kurzfristige Umverteilungslust zu Lasten des langfristigen Wohlstands. Was Kelsen allerdings nicht vorausahnte, war die Korrumpierung des Verfassungsgerichtshofes durch die Politik. Heute bestimmt die Regierung über die Besetzung des VfGH, eine Perversion der ursprünglichen Idee, die schnell korrigiert werden muss. Verfassungsrichter müssen direkt vom Volk gewählt werden.

Heute versucht die Politik, die störenden Freiheitsrechte systematisch abzuschaffen, allen voran das Recht auf das eigene Eigentum und auf die Freiheit der Rede. Die Vertreter der linkswokegrünen Einheitspartei und ihre scheinkonservativen Verbündeten fordern höhere Steuern bis hin zur Enteignung, sie betreiben Zwangsumverteilung und hetzen gegen die wirtschaftlich Erfolgreichen. Sie nennen es „Gerechtigkeit“, doch es ist die klassische Logik der Public Choice, es ist Stimmenkauf. Die Folgen sind bereits überall zu sehen: weniger Innovation, die Abwanderung von Unternehmern und Fachkräften, steigende Staatsverschuldung und schrumpfende private Wirtschaftsleistung. Ohne starke Eigentumsfreiheit verliert die Demokratie ihren wirtschaftlichen Motor. Die Minderheit der Nettosteuerzahler verliert den Anreiz, Mehrwert für alle zu schaffen. Der Sozialismus schleicht sich mittels vermeintlich „demokratischer“ Gesetze und Regulierungen ein.

Um unsere Freiheit und damit unsere Demokratie zu schützen, müssen wir den Freiheitsgedanken der Verfassungsväter wieder aufgreifen. Das Privateigentum muss absolut geschützt bleiben, nicht als „Privileg der Reichen“, sondern als Grundlage jeder freien Gesellschaft. Die Meinungs- und Redefreiheit muss absolut geschützt bleiben, als Grundlage jeder Weiterentwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft und als unverzichtbare Säule der Demokratie. Wer diese Freiheitsrechte aufweicht, ist kein Verteidiger der Demokratie, sondern ihr Totengräber.

(Auszug von RSS-Feed)

Velm-Götzendorf: Höchstgericht stärkt Recht der Bürger auf Windrad-Volksbefragung

27. Mai 2026 um 16:15

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Windrad-geplagte Bürger der niederösterreichischen Gemeinde Velm-Götzendorf (knapp 800 Einwohner) forderten eine Volksbefragung für weitere Windrad-Projekte. Bürgermeister, Gemeinde und Land (allesamt ÖVP) stellten sich quer. Dabei trug man das Scheingefecht über das Recht der Bürger auf Mitsprache aus, ohne offen Partei für die Windkraft-Gewinnler zu ergreifen. Vor dem Verwaltungsgerichtshof endete der Spuk nun vorerst – die Bürger dürfen hoffen.

Velm-Götzendorf ist bereits jetzt von Windkraftanlagen schier umzingelt. Eine Bürgerinitiative wollte zumindest ein Mitspracherecht bei weiteren Projekten erstreiten. Mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten unterschrieben deshalb im August 2025 einen Initiativantrag für eine Volksbefragung. Die Frage war einfach formuliert: Soll der Gemeinderat weitere Widmungen für Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen beschließen?

Angeführt wurde die Initiative von Rudolf Bauer, geschäftsführender Gemeinderat der FPÖ. Politisch stand die Bürgerbewegung damit vor allem der ÖVP-dominierten Gemeindeführung gegenüber. Bürgermeister Gerald Haasmüller von der ÖVP erklärte den Antrag jedoch mit Bescheid vom 18. September 2025 für unzulässig. Die Begründung lautete, die Fragestellung sei rechtlich und fachlich zu unbestimmt. Windkraft und Photovoltaik seien unterschiedliche Materien, weshalb die Bevölkerung keine ausreichend differenzierte Entscheidung treffen könne.

Sorgen um die Lebensqualität

Die Initiatoren sahen darin den Versuch, eine demokratische Mitsprache der Bevölkerung zu verhindern. Sie argumentierten, dass es sich eindeutig um eine zulässige Ja/Nein-Grundsatzfrage handle. Zudem verwiesen sie darauf, dass die Gemeinde seit Jahren massiv vom Ausbau der Windkraft betroffen sei und weitere Projekte tiefgreifende Auswirkungen auf Landschaft, Ortsbild und Lebensqualität hätten.

Gegen den Bescheid des Bürgermeisters wurde deshalb Berufung an den Gemeindevorstand erhoben. Doch auch dieser stellte sich hinter die Linie des Bürgermeisters und bestätigte Anfang Februar 2026 die Nichtbehandlung des Initiativantrags. Damit war der innergemeindliche Instanzenzug ausgeschöpft.

Daraufhin brachten Rudolf Bauer und die Bürgerinitiative Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich ein. Dort stellte sich erstmals ein Gericht gegen die Argumentation der Gemeinde. Das Landesverwaltungsgericht hob den Bescheid auf und kam zum Schluss, dass die Behandlung des Initiativantrags nicht einfach vom Bürgermeister unterbunden werden könne. Die Frage der Zulässigkeit sei letztlich vom Gemeinderat zu behandeln.

ÖVP tat alles, um Mitbestimmung zu torpedieren

Der Konflikt weitete sich damit auf Landesebene aus. Nicht nur die Gemeinde selbst, sondern auch die niederösterreichische Landesregierung griff in das Verfahren ein. Die Abteilung Gemeinden der Gruppe Innere Verwaltung erhob außerordentliche Revision beim Verwaltungsgerichtshof. Damit stellte sich auch das von der ÖVP geführte Land Niederösterreich gegen die Bürgerinitiative.

Die Landesregierung argumentierte weiterhin, die Fragestellung der Volksbefragung sei unzulässig und rechtswidrig formuliert. Die Initiatoren werteten das Vorgehen hingegen als Versuch, den Antrag durch langwierige Verfahren politisch zu verzögern oder ganz zu stoppen, ohne offen für weitere Windkraftprojekte Stellung beziehen zu müssen.

Nun ist der Gemeinderat am Zug

Am 13. Mai 2026 folgte schließlich die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes. Der VwGH wies die außerordentliche Revision zurück. Inhaltlich entschied das Höchstgericht zwar nicht über Windkraft oder Photovoltaik selbst, wohl aber über die Zuständigkeit. Der Verwaltungsgerichtshof stellte klar, dass Angelegenheiten dieser Art verfassungsrechtlich nicht in seine Zuständigkeit fallen. Damit blieb die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts aufrecht.

Für die Bürgerinitiative und die FPÖ Velm-Götzendorf gilt die Entscheidung als politischer Erfolg. Sie sehen darin die Bestätigung, dass Bürgerrechte und direkte Demokratie nicht durch formale Argumentationen ausgehebelt werden dürfen. Die Gemeinde wird sich nun erneut mit dem Initiativantrag befassen müssen.

(Auszug von RSS-Feed)

EU-Kommission muss handeln: Infraschall von Windrädern erweist sich als gesundheitsschädlich

26. Mai 2026 um 12:00

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Eine neue Universitätsstudie und erste Gerichtsurteile entlarven den Infraschall von Windkraftanlagen als massive Gesundheitsgefahr für Anrainer. Jahrelang haben Politik und Mainstream-Medien die körperlichen Auswirkungen dieser niederfrequenten Schallwellen unter den Teppich gekehrt. Der EU-Abgeordnete Gerald Hauser rückt diese Vertuschung nun in den Fokus und verlangt konkretes Handeln der EU-Kommission.

Infraschall ist ein physikalisches Phänomen tief unterhalb der menschlichen Hörgrenze, das insbesondere auch bei künstlicher Erzeugung durch rotierende Windräder verheerende Folgen entfaltet. Diese Schallwellen durchdringen problemlos selbst dicke Hauswände und wandern nahezu ohne Energieverlust über immense Entfernungen. Der menschliche Körper fungiert dabei unfreiwillig als Resonanzkörper, wodurch zelluläre Prozesse massiv gestört werden. Eine aktuelle Untersuchung der Arbeitsgruppe Infraschall der Johannes Gutenberg-Universität Mainz liefert nun neue Beweise für die Folgen.

In Gemeinden, die sich mit einen massiven Ausbau der Windenergie konfrontiert sehen, verzeichnen Mediziner ein signifikant erhöhtes Risiko für schwere Neuerkrankungen. Dazu zählen unter anderem auch gefährliche Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die künstliche Dauerbeschallung verursacht zudem Störungen des Gleichgewichts, Schwindel, permanente Übelkeit, Veränderungen des Blutflusses sowie Blutdruckanstiege. Neben Schäden an der Lunge und anderen inneren Organen treten häufig psychische Beeinträchtigungen auf, die sich durch Konzentrationsausfälle und quälende Schlafstörungen bemerkbar machen.

Diese medizinischen Befunde finden mittlerweile auch eine Bestätigung vor europäischen Gerichten. In Belgien und Frankreich haben Richter betroffenen Anrainern bereits in drei Fällen finanziellen Schadenersatz zugesprochen, nachdem die ruinierte Gesundheit auf benachbarte Windparks zurückzuführen war. Besonders richtungsweisend ist ein kürzlich ergangenes Urteil aus Straßburg, das juristisch eindeutig von einer direkten und sicheren Ursache spricht.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser findet für diese Entwicklung klare Worte. „Die möglichen Gesundheitsschäden durch den von Windrädern produzierten Infraschall wurden bisher von der Windkraftlobby, der Einheitspartei aus sogenannten Konservativen, Sozialisten, Grünen und Liberalen sowie den Mainstream-Medien konsequent verschwiegen“, erklärte er. Die Verschleierung bröckelt jedoch angesichts der erdrückenden Faktenlage. „Damit ist nun Schluss, denn die Gefahren dieses Infraschalls sind nicht mehr zu leugnen“, stellt der FPÖ-Politiker fest. Er kritisiert die weiterhin vorherrschende ideologische Ausrichtung im eigenen Umfeld, denn in Österreich und Deutschland würden nach wie vor faktisch die „Windkraft-Taliban“ regieren.

Die Gefährlichkeit dieser unsichtbaren Emissionen geht weit über bloße Unannehmlichkeiten hinaus. Hauser verweist auf die enormen negativen Auswirkungen dieser niederfrequenten Wellen, die den gesamten Organismus attackieren. „Es gibt wissenschaftliche Beweise dafür, dass Infraschall gefährlich ist. Er kann sogar als Waffe verwendet werden“, betonte der Abgeordnete. Um auf politischer Ebene endlich Schutzmaßnahmen zu erzwingen, hat Hauser die zuständigen Gremien mittels einer detaillierten Anfrage in die Pflicht genommen.

Er fordert von der EU-Kommission präzise Antworten darauf, mit welchen Aktionen Brüssel die Emission des gefährlichen Infraschalls bei Windkraftanlagen künftig stoppen will. Zudem muss sich die Kommission rechtfertigen, weshalb sie die Gefahren bisher bagatellisiert hat und wie die Bürger künftig aufgeklärt werden sollen. Die fortlaufende Ignoranz gegenüber den wegweisenden Gerichtsurteilen aus Frankreich und Belgien ist für ihn unhaltbar. „Gesundheit der Bürger steht für uns Freiheitliche auf der ersten Stelle!“, resümiert Hauser abschließend.

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Erfahrener Förster erklärt, was ein Windpark für einen Wald wirklich bedeutet

24. Mai 2026 um 18:48

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Ein Interview mit dem bayerischen Förster Josef Erhard entwickelt sich derzeit auf YouTube zum viralen Hit. Der langjährige Waldexperte schildert darin detailliert, welche Eingriffe der Bau von Windkraftanlagen im Wald tatsächlich bedeuten. Von Rodungen und Bodenverdichtung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Auswirkungen auf Tiere, Trinkwasser und Landschaftsbild erhebt Erhard schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien. Das Gespräch stößt auf großes Interesse, weil es viele Aspekte anspricht, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft kaum thematisiert werden.

Josef Erhard war fast fünf Jahrzehnte als Förster tätig, darunter viele Jahre im Staatswald und später als Leiter der Nationalpark Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald. Zum Gegner von Windkraftanlagen im Wald sei er erst geworden, als in seinem früheren Revier ein großflächiges Windvorranggebiet geplant worden sei. In einem Gebiet mit geschützten Tierarten wie Luchs, Wildkatze, Fledermäusen und Greifvögeln hätten dutzende Windräder entstehen sollen. Erhard beschreibt, dass er aufgrund seiner genauen Ortskenntnis nicht habe schweigen können.

Besonders eindringlich schildert der ehemalige Förster die baulichen Eingriffe, die mit Windparks im Wald verbunden seien. Viele Menschen würden laut Erhard nur das fertige Windrad sehen, nicht aber die massiven Infrastrukturmaßnahmen davor. Für Rotorblätter mit heutigen Größenordnungen müssten breite Zufahrtswege geschaffen und bestehende Forststraßen massiv ausgebaut werden. Kurvenradien, Kabeltrassen, Entwässerungssysteme und großflächige Baustellen würden ganze Waldgebiete verändern. Die Fundamentflächen aus mehreren tausend Tonnen Stahlbeton blieben dauerhaft im Boden.

„Windkraft im Wald heißt Waldrodung“

Erhard bezeichnet die Entfernung des Waldes als den größten Schaden überhaupt. Weder Borkenkäfer noch Sturmereignisse seien mit einer vollständigen Rodung vergleichbar. Wörtlich erklärt er im Interview: „Windkraft im Wald, das heißt Waldrodung.“ Der Eingriff in das Ökosystem sei für ihn ein „absolutes No-Go“. Besonders kritisch sieht er die großflächige Bodenverdichtung durch schwere Baumaschinen. Zwar werde später oft von Renaturierung gesprochen, tatsächlich bleibe der Boden nach seiner Einschätzung jedoch über sehr lange Zeit geschädigt.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kritisiert Erhard die Darstellung von Windkraft als „saubere Energie“. Er verweist auf Rohstoffe und Materialien, die weltweit gewonnen würden. Balsaholz für Rotorblätter stamme aus Südamerika, Metalle und Erze aus Minengebieten in Chile oder Peru. Zudem spricht er über Chemikalien wie PFAS oder Bisphenol A, die durch Abrieb der Rotorblätter in die Umwelt gelangen könnten. Auch auslaufende Hydraulik- und Schmieröle in den Anlagen seien ein Thema, über das öffentlich kaum gesprochen werde.

Kritik an Auswirkungen auf Tiere und Trinkwasser

Breiten Raum nimmt im Interview auch der Naturschutz ein. Erhard spricht von erheblichen Gefahren für Fledermäuse, Vögel und Insekten. Windkraftanlagen bezeichnet er dabei als „Schredderanlagen“. Die Folgen für ganze Ökosysteme seien aus seiner Sicht noch gar nicht vollständig erforscht. Darüber hinaus warnt er vor möglichen Auswirkungen auf Trinkwasser und Grundwasserströme in Waldgebieten. Der Wald sei eines der wichtigsten natürlichen Trinkwasserreservoire überhaupt.

Neben ökologischen Fragen thematisiert der ehemalige Förster auch gesundheitliche und gesellschaftliche Aspekte. Er verweist auf Debatten über Infraschall und erwähnt ein französisches Gerichtsurteil, bei dem einer Klägerin gesundheitliche Schäden zugesprochen worden seien. Außerdem beklagt er den Verlust des Waldes als Erholungsraum für Menschen. Wälder seien Orte der Ruhe und keine Industriegebiete.

Vorwürfe gegen Politik und Medien

Scharfe Kritik übt Erhard an Politik, Medien und Behörden. Nach seiner Ansicht würden kritische Stimmen zur Windkraft systematisch ausgegrenzt. Wer Einwände gegen bestimmte Projekte erhebe, werde schnell als „Schwurbler“ oder „Nazi“ abgestempelt. Besonders die Berichterstattung großer Medien bezeichnet er als einseitig. Objektiven Journalismus sehe er in diesem Bereich kaum noch.

Auch die Energiepolitik Deutschlands greift Erhard frontal an. Bayern sei ein Schwachwindgebiet, wirtschaftlicher Betrieb von Windkraft funktioniere dort nur durch massive Subventionen. Gleichzeitig verweist er auf Zeiten ohne Wind und Sonne, in denen weiterhin Gas-, Kohle- oder Atomstrom benötigt werde. Die Vorstellung, ein Industrieland allein mit Wind- und Solarenergie versorgen zu können, hält er für unrealistisch.

Zum Ende des Interviews fordert Erhard mehr direkte Mitsprache der Bevölkerung. Früher habe es Bürgerentscheide über Windkraftprojekte gegeben, heute würden Entscheidungen zunehmend zentral getroffen. In seiner Heimatgemeinde habe eine Bürgerinitiative einst erreicht, dass sich 75 Prozent der Bevölkerung gegen Windräder im Staatswald ausgesprochen hätten. Solche demokratischen Abstimmungen wünsche er sich auch heute wieder.

Die Initiative GEGENWIND Bayerischer Wald kann man via Facebook kontaktieren.

(Auszug von RSS-Feed)

Druck in der Gastronomie war zu groß: Impfung zerstörte seinen Lebenstraum

22. Mai 2026 um 09:00

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Die Gastronomie hatte in den Corona-Jahren massiv zu kämpfen. Georgios Tziaras‘ Lebenstraum waren die Übernahme des elterlichen Restaurants und ein Michelin-Stern – daher ließ er sich wegen des massiven Drucks gegen seine Überzeugung impfen. Zweimal ging es gut, auf den dritten Stich folgte der Kollaps. Georgios kämpft aber weiter. Gegenüber Johannes Clasen vom MWGFD schildert er seine Geschichte.

Der folgende Artikel von Elisabeth Maria erschien zuerst beim MWGFD:

Johannes Clasen im Gespräch mit dem griechischen Gastwirt Georgios Tziaras – eine Geschichte über einen Traum, der kurz vor seiner Erfüllung zerbrach, und über einen Mann, der trotz schwerer Krankheit weiterkämpft.

Ein Leben für die Küche – und ein Traum vom Stern

Georgios Tziaras stand sein ganzes Leben lang in der Küche. In Kiel geboren, in Deutschland aufgewachsen, lebt er seit 1988 in Bingen am Rhein. Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Frau führt er ein griechisches Restaurant – ein Familienbetrieb, in dem er nicht nur mitarbeitet, sondern seine Leidenschaft gefunden hat.

Er ist gelernter Koch, hat sich im eigenen Restaurant zum Spitzenkoch entwickelt. Der nächste Schritt war längst geplant: die Übernahme des elterlichen Betriebs, der Meistertitel, der große Durchbruch.

„So war der Plan.“

Alles deutete darauf hin, dass dieser Plan aufgehen würde. Das Restaurant war auf dem Weg nach oben, die Anerkennung wuchs – sogar ein Michelin-Stern stand in greifbarer Nähe. Heute ist davon nur noch ein schmerzhafter Gedanke geblieben.

Der Moment, der alles veränderte

Die Entscheidung zur Impfung fiel nicht aus Überzeugung, sondern aus Druck.

„Um die Wahrheit zu sagen, […] wir waren mehr oder weniger damals in der Gastronomie gezwungen.“

Er erinnert sich an eine bedrückende Situation, an den massiven Druck seitens eines Behördenmitarbeiters, der ihn im Restaurant aufsuchte:

„Geh und lass dich impfen, sonst […] . […] Das war das, was der gesagt hat.“

Georgios selbst hatte keine Angst vor Corona und wollte sich daher eigentlich nicht impfen lassen.

„Aber der Zwang war so groß, dass es keine andere Möglichkeit gab.“

Nach den ersten beiden Impfungen arbeitete er weiter, erkrankte dann an Corona. Doch er erholte sich komplett und konnte wieder

„gut arbeiten. […] Ich war wieder am Start gewesen, um Gas zu geben.“

Dann kam die dritte Impfung. Eigentlich wollte er sich beim Hausarzt nur ein Rezept für Blutdruckmedikamente holen, doch der Arzt empfahl trotz Georgios‘ Bedenken dringend den Booster. Er wolle ihm das Leben retten, so die Aussage des Mediziners, da er doch vor über 20 Jahren eine Herzmuskelentzündung gehabt habe.

Wenige Minuten nach der Impfung brach Georgios zusammen:

„Keine Viertelstunde später […] bin ich im Betrieb zusammengeklappt. […] In der Küche zusammengeklappt vor meinen ganzen Arbeitskollegen.“

Ein Moment, der sein ganzes Leben verändern sollte.

Ein Körper, der nicht mehr funktioniert

Was folgte, ist ein körperlicher Zusammenbruch: tagelanges hohes Fieber, Herzrasen, Blutdruckentgleisungen, Schmerzen, völlige Erschöpfung. Bis heute leidet er an chronischer Fatigue, ME/CFS, mitteldepressiven Störungen, einem stark angegriffenen zentralen Nervensystem.

Aus einem leistungsstarken Spitzenkoch wurde ein Mensch, der seinen Alltag bis heute kaum noch bewältigen kann.

„Es besteht keine Kraft, es besteht keine Möglichkeit […] kleine Aufgaben zu erledigen.“

Selbst Gespräche wie dieses sind für ihn eine große Belastung, sodass er danach

„einfach nur bettlägerig liegt.“

Ein Versuch, in die Küche zurückzukehren, scheiterte nach wenigen Minuten:

„Nach 20 Minuten nicht mal, hat alles nachgelassen.“

Er litt an Schwindel und Übelkeit,

„man ist wie am Zusammenbruch, man hält sich nur fest an den Küchenablagen, anstatt dazustehen und seine Arbeit machen zu können.“

In diesen Situationen bleibt ihm nur noch der Rückzug:

„Das ist dann der Punkt […] wo ich dann die Flucht ins Bett suche.“

Sein größter Wunsch ist einfach – und gleichzeitig unerreichbar geworden: wieder im eigenen Restaurant zu arbeiten.

„Es besteht keine Möglichkeit, leider.“

Wenn selbst Schlaf keine Erholung mehr bringt

Die Krankheit nimmt ihm nicht nur die Arbeit, sondern auch jede Regeneration.

„Man ruht sich nicht aus bei dieser Krankheit, das ist die Wahrheit.“

Selbst nach stundenlangem Schlaf bleibt die Erschöpfung:

„Der Körper schläft in Wirklichkeit nicht, weil […] einer der Nerven der zentralen Nervensysteme, in diesem Fall der Sympathikus, […] der ist ja gestört […] und der ist dann nur auf […] Flucht eingestellt oder […] Kampf.“

Erholung sei für ihn daher nicht möglich.

Ein normales Leben kann Georgios nicht mehr führen. Jeder Tag ist begrenzt auf wenige Stunden Energie – wenn überhaupt.

„Es ist, […] als ob alle Wege gesperrt sind.“

Abhängigkeit statt Selbstständigkeit

Besonders schwer wiegt für ihn der Verlust seiner Selbstständigkeit.

Die Bürokratie, die Anträge, die medizinischen Unterlagen, der „juristische Weg“ – all das kann er nicht mehr allein bewältigen und ist auf die Hilfe seiner Eltern und seiner Frau angewiesen. Ohne seine Familie

„hätte ich das vielleicht alleine erst gar nicht geschafft.“

Die Menge an Dokumenten überfordert ihn. Gleichzeitig wächst seine Angst um die Zukunft.

Der Kampf um die richtige Codierung

Zu der körperlichen Belastung kommt ein weiterer Kampf – der um Anerkennung als Impfgeschädigter. Georgios ist überzeugt, an Post-Vac zu leiden. Doch in den Reha-Berichten wird in den ICD-Codierungen immer wieder etwas anderes festgehalten: Post-Covid.

„Diesen Krieg mach ich leider mit durch und der tut mich auch sehr sehr beanspruchen.“

Er fühlt sich seitens der Ärzte nicht gehört, nicht ernst genommen:

„Die kommen mir vor, als versuchen sie den ganzen Fall zu verschleiern und mir nicht die ICD 12.9 Nummer rauszugeben, […] dass da nach der Impfung […] es […] passiert ist.“

Auch sein Hausarzt äußert sich nicht:

„Er will am liebsten schweigen darüber.“

Doch Georgios kämpft weiter – um die Wahrheit in seinen Unterlagen:

„Ich kämpfe um eine Anerkennung, um die Wahrheit, in diesem Dokumentenchaos.“

Denn für ihn ist klar:

„Die Wahrheit ist in diesem Fall: Jawohl, Post Vac und nein, kein Post Covid.“

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Reha-Maßnahmen, die ihm verordnet wurden, haben nicht geholfen – im Gegenteil. Die zweite Reha verschlechterte seinen Zustand sogar, da sie ihn körperlich überforderte:

„Ich glaub, ich bin hier falsch“,

war sein Eindruck, als er die Liste der zu absolvierenden Anwendungen sah. Auch Medikamente haben ihm nicht geholfen:

„Gar nichts. […] Nichts hilft.“

Was bleibt, ist ein langer, unsicherer Weg – medizinisch und juristisch.

Und trotzdem: Georgios gibt nicht auf. Er will, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Dafür kämpft er mit all der Kraft, die ihm noch geblieben ist.

Ein Traum, der geblieben ist

Das Restaurant läuft weiter – getragen von seiner Familie. Die Gäste wissen, was passiert ist.

„Ja, die wissen es alle.“

Und irgendwo ist er noch da, sein Traum vom Michelin-Stern. Das ist sein Ziel. Doch gleichzeitig beschreibt er, was er verloren hat: Denn er spürt, dass ihm der Boden „unter den Füßen weggeschmettert“ wird. Denn Hilfe sieht er „von nirgendwoher.“

„Ich habe den Kampf noch nicht aufgegeben“

Trotz allem hält sich Georgios an etwas fest: Hoffnung und den Halt seiner Familie. Mitfühlend denkt er an andere Betroffene, an Menschen ohne familiäre Unterstützung. An diejenigen, die aufgeben. Er hat Kontakt zu vielen anderen Geschädigten. Es sei wichtig, da

„Zusammenhalt zu finden, dass sie den Kampf nicht aufgeben.“

Denn der Weg als Impfgeschädigter ist hart und schwierig.

Für sich selbst formuliert er klar:

„Ich habe den Kampf noch nicht aufgegeben.“

Ein Satz, der alles sagt, was ihm geblieben ist. Möge er seinen Kampf gewinnen.

(Auszug von RSS-Feed)

Energiekrise im Gehirn: Die wahre Ursache von Autismus?

19. Mai 2026 um 12:00

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Autismus gilt fälschlicherweise meist als reine Kommunikationsstörung im Gehirn, doch das Kernproblem liegt viel tiefer. Aktuelle Daten zeigen, dass bei bis zu 80 Prozent der betroffenen Kinder eine schwerwiegende Energiekrise in den Zellen herrscht. Gezielte Mikronährstoffe und Ernährungsumstellungen können diese zerstörten Zellkraftwerke reaktivieren und Symptome massiv lindern.

Seit Jahrzehnten klammert sich die Schulmedizin an die These, Autismus sei primär ein Problem der Gehirnverbindungen. Aktuelle Forschungen rücken jedoch ein viel grundlegenderes Problem in den Fokus: Das Gehirn der Betroffenen leidet an massivem Energiemangel. Die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, produzieren nicht genug Energie. Dieser Zusammenhang ist eigentlich schon lange bekannt. Bereits 1985 stellten Ärzte bei autistischen Kindern eine Laktatazidose fest. Wenn sich Laktat im Körper anreichert, ist das ein klinischer Beweis dafür, dass die normale zelluläre Energieproduktion kollabiert ist. Da das Gehirn rund ein Fünftel der gesamten Körperenergie verbraucht, reagiert es auf solche Engpässe extrem sensibel. Mäuse mit gestörten Mitochondrien entwickeln in Tierstudien prompt autistische Züge.

Die Ursachen für dieses zelluläre Versagen sind vielfältig. Neben genetischen Faktoren rücken zunehmend schädliche Umwelteinflüsse in den Blickpunkt. Der Neurologe Richard Frye warnt insbesondere vor Antibiotika-Behandlungen in der frühen Kindheit, Luftverschmutzung, Mangelernährung und Infektionen. Die Mitochondrien reagieren auf solche Stressoren extrem empfindlich – oft beginnt die Schädigung sogar schon vor der Geburt. Die Folgen sind verheerend: Die lahmgelegten Mitochondrien können nicht mehr genug Energie liefern, um Glutathion zu bilden. Ohne dieses elementare Antioxidans verliert der Körper die Kontrolle über oxidativen Stress. Chronische Entzündungen, ein klassisches Merkmal bei Autismus, sind die logische Konsequenz.

Besonders dramatisch ist der Zusammenhang mit regressivem Autismus. Viele Kinder entwickeln sich anfangs scheinbar völlig normal. Irgendwann bricht die zelluläre Energieversorgung jedoch ein, das Kind erlebt einen plötzlichen Rückschritt und verlernt bereits erworbene Fähigkeiten. Die großangelegte Studie des „Children’s Autism Metabolome Project“ untersuchte dazu über 1.000 Kleinkinder und fand bei den autistischen Kindern durchweg abnormale Stoffwechselprofile, die auf diesen Mitochondrien-Defekt hindeuten.

Die klassische Pharmaindustrie hat hier wenig zu bieten. Gerade einmal zwei zugelassene Behandlungen existieren für genetisch manifestierte Mitochondrien-Erkrankungen. Die Genetikerin Dr. Frances Kendall stellt nüchtern fest, dass patentierbare Wundermittel fehlen. Darum setzen Mediziner stattdessen auf maßgeschneiderte Mikronährstoffe – den sogenannten „Mitochondrien-Cocktail„. Die Basis bilden körpereigene Substanzen wie Co-Enzym Q10, Levocarnitin und Alpha-Liponsäure. Studien belegen eindrucksvoll, dass diese Kombination nicht nur Stoffwechselmarker, sondern auch das Verhalten der Kinder messbar verbessert. In einer Fallstudie reichte die Gabe von Levocarnitin sogar aus, um den regressiven Verfall eines kleinen Jungen komplett zu stoppen.

Flankiert wird das Protokoll durch hochdosierte B-Vitamine (B1, B2, B3 und B6) in Kombination mit Magnesium für eine reibungslose Energieproduktion. B9 und B12 reparieren gleichzeitig die mitochondriale DNA. Auch Kreatin kommt zum Einsatz, um die Zellenergie weiter in die Höhe zu treiben. Ergänzt man diesen Nährstoff-Cocktail durch eine strikte ketogene Ernährung und gezielte körperliche Betätigung, lassen sich die ausgebrannten Zellkraftwerke oft wieder hochfahren.

Es scheint also, dass man die Auswirkungen, die zur Entwicklung von Autismus bzw. von autistischen Störungen führen, durchaus beeinflussen kann. Der Schlüssel dazu liegt offensichtlich in der pränatalen sowie der frühkindlichen Ernährung. Und selbst im späteren Verlauf – so scheint es – besteht die Möglichkeit, das Krankheitsbild verbessern zu können. Selbst wenn bereits stark ausgeprägte Symptome vorliegen oder betroffene Kinder schon schlimme Phasen des Rückschritts (Regression – also den Verlust von zuvor erlernten Fähigkeiten) erlitten haben, ist das Gehirn durch eine Sanierung des Energiestoffwechsels oft noch in der Lage, aufzuholen und Symptome teilweise rückgängig zu machen.

(Auszug von RSS-Feed)

Strahlende Zukunft: Windräder als 5G-Masten

19. Mai 2026 um 07:00

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Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern, Medizinern und Fachgesellschaften, die vor den Risiken von 5G warnen oder zur Vorsicht mahnen. Obwohl internationale Institutionen die Technologie als sicher einstufen, kritisieren unabhängige Forscher das Fehlen von spezifischen Langzeitstudien. Sie fordern ein Moratorium, also einen sofortigen Ausbaustopp, bis alle gesundheitlichen Folgen lückenlos geklärt sind. Gleichzeitig rüstet man in Deutschland bereits Windräder zu 5G-Masten um.

Gastbeitrag von Angelika Starkl

5G Appeal: Bis heute haben über 400 Wissenschaftler und Ärzte aus mehr als 40 Ländern diesen Appell unterzeichnet. Zu den Initiatoren gehören Mediziner und EMF-Experten wie der schwedische Onkologe Prof. Lennart Hardell, der seit Jahrzehnten zu Mobilfunk und Hirntumoren forscht.

Was wird kritisiert? Die Unterzeichner warnen vor einer drastischen Erhöhung der zwangsweisen Belastung durch elektromagnetische Felder (EMF). Sie argumentieren, dass 5G die Gesamtemissionen im Alltag massiv steigert, da viel mehr Antennen, Small Cells, in dichterem Abstand zu den Menschen platziert werden müssen. Das renommierte Ramazzini-Institut in Bologna gilt in der kritischen Mobilfunkforschung als eine der wichtigsten Stimmen. Die Forscher dort führten eine der weltweit größten Langzeitstudien an Ratten durch. Sie kamen zu dem Schluss, dass selbst extrem schwache Mobilfunkstrahlung, weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, das Risiko für bestimmte seltene Tumorarten im Herzen und im Gehirn erhöhen könnte.

Die Forscher fordern daher eine drastische Herabsetzung der weltweiten Grenzwerte. Die Kritiker betonen, dass die offiziellen Grenzwerte nur vor der thermischen Erwärmung des Gewebes schützen. Sie verweisen auf Laborstudien, die zeigen, dass Mobilfunkstrahlung auch ohne Erwärmung zu oxidativem Zellstress, DNA-Strangbrüchen und Störungen des Kalziumhaushalts in den Zellen führen könne.

Windenergiemaschinen als 5G-Funkmasten in Deutschland

Windräder werden in Deutschland zunehmend als Standorte für 5G- und LTE-Mobilfunkmasten genutzt. Mobilfunkbetreiber installieren Sendeanlagen direkt an den Türmen von Windkraftanlagen, um die bereits bestehende Infrastruktur effizient zu teilen.

Windindustrie-Anlagen liegen meist in ländlichen oder abgelegenen Regionen. Genau dort fehlen klassische Mobilfunkmasten, sodass Windräder ideale Träger sind, um „weiße Flecken“ im Netz zu beseitigen. Moderne Windräder sind über 100 Meter hoch. Diese Höhe verschafft den 5G-Antennen eine enorme Reichweite und eine freie Sichtlinie über Wälder und Hügel hinweg. Der Bau eines völlig neuen Mobilfunkmastes dauert in Deutschland oft Jahre. Die Mitnutzung eines bereits genehmigten Windrads spart Zeit. Am Fuß des Windrads liegt bereits die notwendige Infrastruktur für die Stromversorgung und häufig eine schnelle Datenanbindung über Glasfasern.

Warum Windkraftanlagen zu Funkmasten werden

In den großen Windindustrieregionen Österreichs, vor allem im Burgenland und in Niederösterreich, nutzen Netzbetreiber wie A1, Magenta und Drei die hohen Türme von Windkraftanlagen, um Antennen zu montieren. Genaue, öffentlich zugängliche Listen mit GPS-Koordinaten aller kombinierten Standorte gibt es aus Wettbewerbs- und Sicherheitsgründen nicht. Allerdings lässt sich anhand der Netzbetreiber und der österreichischen Topografie sehr genau sagen, wo und wie diese Kombinationen bereits aktiv im Einsatz sind.

  • Die Parndorfer Platte & Bezirk Neusiedl am See im Burgenland: Das ist der Hotspot. Die Betreiber (A1, Magenta, Drei) nutzen hier gezielt die massiven Betontürme der Windparks von Burgenland Energie. Da dort hunderte Windräder auf flacher Ebene stehen, wird die 5G- und LTE-Ausrüstung einfach an bestehenden Masten montiert.
  • Das Marchfeld & Weinviertel (Niederösterreich): In den großen Windparks rund um Mistelbach, Gänserndorf und Bruck an der Leitha sind zahlreiche Windkraftanlagen (z. B. von der EVN oder W.E.B. Windenergie) als Mobilfunkträger aktiv.

Wenn Sie sich entscheiden, kein Smartphone zu nutzen, ist das Ihre freie Wahl. Durch den dichten Ausbau von Sendemasten (insbesondere den vielen kleinen Antennen, den Small Cells, an Laternen oder Haltestellen) im Zuge von 5G entsteht jedoch eine flächendeckende Hintergrundstrahlung. Kritische Mediziner bemängeln, dass Bürger dieser Strahlung im öffentlichen Raum nicht mehr entkommen können.

Warum Kinder im Fokus der medizinischen Sorge stehen

Kinderärzte und Neurologen warnen besonders intensiv, da sich der kindliche Organismus noch im Wachstum befindet. Die Schädeldecke von Kindern ist dünner und weicher als die von Erwachsenen. Computermodelle zeigen, dass hochfrequente Strahlung (etwa beim Telefonieren ohne Headset) tiefer in das kindliche Gehirngewebe eindringt. Das Nervensystem und die Organe entwickeln sich rasch. Zellen, die sich in der Teilung befinden, reagieren generell empfindlicher auf äußere Störeinflüsse oder potenziellen oxidativen Zellstress. Die heutige Generation wächst von Geburt an mit einer lückenlosen Funkabdeckung (Babyphones, WLAN, LTE, 5G) auf. Die kumulierte „Lebensdosis“ an Strahlung wird um ein Vielfaches höher sein als bei jeder Generation zuvor.

Das Phänomen der Elektrohypersensibilität (EHS)

Einige Mediziner betreuen Patienten, die angeben, elektromagnetische Felder direkt im Körper zu spüren. Sie klagen über Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Tinnitus, Herzrasen oder chronische Erschöpfung, sobald sie sich in der Nähe von Masten oder Routern aufhalten. Umweltärzte fordern, diese Symptome ernst zu nehmen, sie als klinisches Bild anzuerkennen und strahlungsfreie Zonen z.B. in Krankenhäusern oder Wohngebieten zu schaffen.

(Auszug von RSS-Feed)
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