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Gestern — 26. Februar 2026

38 Jahre von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik . Das Ergebnis ist verheerend.

26. Februar 2026 um 07:00

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Nach 38 Jahren von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik ist das Ergebnis verheerend. Nicht einmal 1 ppm CO₂ ₂ vermieden. Die Kosten bis 2050 werden 275 Billionen US-Dollar betragen – 9,2 Billionen US-Dollar pro Jahr (McKinsey, 2022). Das entspricht etwa dem 2,5-Fachen des gesamten jährlichen BIP der Welt. Kein einziges Leben konnte vor dem Klimawandel gerettet werden, das durch billige und zuverlässige Energie besser hätte geschützt werden können. Das ist der größte Glaubensverlust überhaupt. Es ist erschreckend. Während die UN einer globalen Umverteilung des Reichtums hinterherjagte, waren die Kosten für unsere Zukunft immens. Stellen Sie sich vor, welche Welt wir hätten aufbauen können, wenn dieses Kapital nicht in eine gescheiterte Ideologie geflossen wäre. Das UN-Programm zur Umverteilung des Reichtums hat den Planeten nicht gerettet, sondern nur eine neue bürokratische Klasse finanziert. Die Realität fordert nun endlich ihre Schulden ein.

After 38 years of UN-led Code Red rhetoric, the math is devastating.

Not 0.1°C of warming reduced. Not one life saved. Not 1 ppm of CO₂ avoided. The price tag by 2050 will be $275 trillion – at $9.2 trillion every year (McKinsey, 2022). This is roughly 2.5 times the entire… pic.twitter.com/DQ0TNiaDxD

— Peter Clack (@PeterDClack) February 22, 2026

https://x.com/PeterDClack/status/2025720625810264237?s=20

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Das fröhliche Kraftwerkesprengen geht weiter

26. Februar 2026 um 07:00

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Das Gas wird knapp und LNG-Terminals müssen vom Eisbrecher freigeschoben werden, weil die Erderwärmung nicht so recht mitspielt. Ein merkwürdiger Zeitpunkt, um munter ein weiteres Kohlekraftwerk in die Luft zu sprengen. So geschehen am Sonntag in Ibbenbüren.

Von Manfred Haferburg 

Der Schornstein des Steinkohlekraftwerks Ibbenbüren wurde am 22.02.2026  gesprengt. Die Bildzeitung berichtete: „Mit der Sprengung wird ein prägendes Kapitel der Energiegeschichte beendet und macht Platz für erneuerbare Energie“. Die Tagesschau jubelte anlässlich der Sprengung des Kühlturms: „Wieder ein Kohlekraftwerk weniger!“ Im Bing-Video der Abrissfirma ist flotte Musik zur Begleitung der Sprengung des Kesselhauses und danach spontaner Beifall zu hören. „Though this be madness, yet there is method in’t.“ („Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“) William Shakespeares Hamlet, Akt 2, Szene 2.

600 kg Sprengstoff, ein Knall, und wieder sind 840 Megawatt steuerbare Leistung im deutschen Stromnetz endgültig weg. Das ist nicht sehr teuer. Aber irgendwoher muss der Strom ja kommen, den Ibbenbüren nun nicht mehr erzeugen kann. Onshore werden für den Ersatz von Ibbenbüren 392 Windräder der 6-MW-Klasse benötigt , bei einer Verfügbarkeit von 18 Prozent. Die Investitionskosten dieser Windräder betragen ungefähr vier Milliarden Euro, und ihre jährlichen Betriebskosten inklusive EEG und Netzanbindung und Back-up betragen etwa 300 Millionen Euro.

Die Investition, Betriebskosten und Subventionen zum Ersatz des Kraftwerkes Ibbenbüren summieren sich in 20 Jahren auf etwa neun Milliarden Euro. Aber dafür kann das Kohlekraftwerk Ibbenbüren nun kein Kohlendioxid mehr ausstoßen. Bezahlen müssen es Mittelstand, Stromkunden und der Steuerzahler. Die Industrie zahlt für eine Kilowattstunde etwa 18 Cent.

Was machen China, Indien und die USA?

China hat auch 2025 den massiven Ausbau der Kohlekraft fortgesetzt, um die Netzstabilität zu gewährleisten. China brachte 2025 rund 85 Gigawatt (GW) an neuen Kohlekraftwerken ans Netz. Das entspricht etwa 100 bis 110 Kraftwerken der Ibbenbüren 840-MW-Klasse – in einem Jahr! Die chinesische Industrie zahlt pro Kilowattstunde 9 Cent

Auch Indien treibt seine Kohlepläne voran, um den steigenden Bedarf durch das große Wirtschaftswachstum zu decken. In den ersten zehn Monaten des Finanzjahres 2025/26 (bis Januar 2026) wurden in Indien etwa 8,8 GW thermische Kapazität, fast ausschließlich Kohle, neu in Betrieb genommen. Das entspricht etwa 10 Kraftwerken wie Ibbenbüren. Der Preis einer Kilowattstunde in Indien für die Industrie beträgt etwa 10 Cent.

Anstatt neue Kraftwerke zu bauen, hat die US-Regierung 2025/2026 massiv daran gearbeitet, geplante Stilllegungen von Kohlekraftwerken zu verhindern. Durch Exekutivverordnungen und Notfallanordnungen des Energieministeriums (DOE) wurde die Schließung von über 17 Gigawatt (17.000 Megawatt) an bestehender Kohlekapazität gestoppt oder verschoben. Das entspricht etwa 20 Kraftwerkseinheiten wie Ibbenbüren.

Statt der Stilllegung von Kohlekraftwerken wurden in den USA Programme im Umfang von rund 525 Millionen US-Dollar aufgelegt, um bestehende Kohlekraftwerke zu modernisieren und ihre Laufzeit zu verlängern. Ziel ist es, sie als „zuverlässige Grundlast“ im Netz zu halten, anstatt sie durch neue Einheiten zu ersetzen. Die Kilowattstunde in den USA kostet für die Industrie etwa 8 Cent.

Deutschlands energiepolitischer Suizid nützt niemandem

Die Energiewende muss angeblich deshalb vorangetrieben werden, um den CO2-Ausstoß zwecks Rettung des Weltklimas zu reduzieren. Aber wenn man auch nur ein bisschen über die Grenzen Deutschlands hinausdenkt, dann kann das einfach nicht stimmen. Es gibt weder ein Deutschland-Klima, noch macht CO2 an Landesgrenzen halt. Die deutschen Einsparungen verschwinden im Weltmaßstab hinter dem Komma.

Wenn Deutschland seine Kohlekraftwerke vollständig abschaltet, spart die Welt maximal rund 0,5  Prozent der globalen CO2‑Emissionen ein. Rechnet man die geplanten Back-up-Gaskraftwerke, die mit LNG betrieben werden, mit ein, dann kommen nur noch zwischen 0,2 und 0,4 Prozent der globalen CO2-Emissionen als Einsparung heraus. Es ist für den weltweiten Kohlendioxidanstieg völlig vernachlässigbar, dass Deutschland mit Zerstörung seines Kraftwerksparks energiewirtschaftlichen Suizid begeht.

Deutschland liegt beim Industriestrompreis zwei bis dreimal über den USA und deutlich über China, was energieintensive Branchen so stark belastet, dass sie in großem Umfang das Land verlassen. Mit ihnen geht unser Wohlstand. Er ist dann nicht weg, er ist nur woanders. Für diejenigen Deutschen, die noch die Grundregeln der Mathematik beherrschen, bedeutet das: „Rette sich, wer kann“. Und wer nicht kann, überlege sich wohl, wo er sein Kreuzchen bei den nächsten Wahlen hinmalt.

Kürzlich von Klaus-Dieter Humpich und Manfred Haferburg in der Achgut-Edition erschienen: „Atomenergie – jetzt aber richtig – Wie die ‚dümmste Energiepolitik der Welt‘ abgewendet werden kann“ Bestellbar hier im Achgut-Shop.

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Hayek-Club Dresden: „Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂“

25. Februar 2026 um 10:00

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Es lädt herzlich ein der Hayek-Club Dresden

Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«

Freitag, 6. März 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19.30 Uhr sein. Einlaß ab 19.00 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.
Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden. Infos zum Veranstaltungsort ⋙ Link
Eintrittskarten: 13 € und 10 € ermäßigt.
Kartenbestellung bitte direkt an Dr. Reinhard Günzel [email protected] Wer sich per Email bei ihm angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Wer sich per Email angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Zum Freitag, dem 6. März 2026 laden wir zum Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂« ins KulturHaus Loschwitz ein.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“

Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem interessanten Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

Zur Person
Michael Limburg ist Vizepräsident des Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE). Er studierte Elektrotechnik mit Zusatzstudium der Mess- und Regeltechnik, Abschluss Diplom-Ingenieur und arbeitete zunächst als Entwickler von Elektronik für Fernseher, später als Manager. Nach seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2001 begann er sich mit dem Thema Klima zu befassen. 2007 gründete Limburg mit Gleichgesinnten das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), welche heute als die wichtigste Stimme der deutschen Klimarealisten gilt. Limburg hält Vorträge, schreibt Artikel und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter »Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn« (2009); (mit Fred F. Mueller) »Strom ist nicht gleich Strom: Warum die Energiewende nicht gelingen kann« (2015) und »Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch? Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften« (2021). Eine erweitert Neuauflage ist in Arbeit.

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Bundeskanzler Merz, die Energiewende und das Schweigen im Walde

21. Februar 2026 um 10:00

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Von Manfred Haferburg

Friedrich Merz sagte in seiner Aschermittwochsrede: „Diese Energiewende bringt uns um“. Das ist absolut richtig. Erstaunlicherweise fand dieser sensationelle Satz in den Medien kaum Widerhall. Der heilige Gral der Weltverbesserung soll medial auf keinen Fall beschädigt werden.

 „Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen.“ Das sagt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland laut und deutlich in die Mikrofone bei seiner Rede zum Politischen Aschermittwoch in Trier. Ich weiß leider nicht, was in Regierungskreisen so zum Karneval konsumiert wird, es muss jedenfalls für den Bundeskanzler erhellend gewesen sein. Denn was er am Aschermittwoch über die Energiewende sagte, stimmt weitgehend.

Wer allerdings diesen Teil der Merz-Rede hören wollte, der musste sie im Netz suchen. Denn bei der öffentlich-rechtlichen Fernsehübertragung fehlten die letzten 15 Minuten, da selbige leider „aus technischen“ Gründen nach 40 Minuten nicht mehr funktionierte. Stattdessen ordnete der Politikwissenschaftler Emanuel Richter eine Rede für die Zuschauer ein, die er offensichtlich selbst auch nicht bis zum Ende sehen konnte. Das war schon putzig, denn der energiewendekritische Teil fehlte den Zuschauern, die sie sich erst online hätten anschauen müssen. Aus diesem Grund habe ich diesen Teil der Rede transkribiert. Merz sagte wörtlich:

„Wir werden weiter in der Energiepolitik hart arbeiten müssen. Katherina Reiche hat in diesen Tagen einen Vorschlag gemacht, beim weiteren Ausbau der Wind- und Sonnenenergie darauf zu achten, dass der Strom auch wirklich abgenommen wird. Fundamentale neue Erkenntnis: dass derjenige, der etwas produziert auch Abnehmer braucht. Ja meine Damen und Herren, das müsste doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man diese Einspeisevergütung nur dann bezahlt, wenn tatsächlich der Strom, der produziert wird, auch einen Abnehmer findet. Das ist eine kleine Korrektur, in einem Energieversorgungssystem, das zu teuer geworden ist. Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Licht und Sonne und Wind machen. Natürlich geht viel. Aber es geht nicht alles. Wir brauchen grundlastfähige Stromerzeugung, deswegen bauen wir jetzt wieder neue Kraftwerke in Deutschland. Und das, was wir mit Wind und Sonne machen, muss auch akzeptiert werden in der Bevölkerung. Bei mir zu Hause, bei Ihnen in der Eifel, es gibt erheblichen Widerstand gegen den Ausbau der Windenergie, erheblichen Widerstand gegen das, was da tatsächlich stattfindet. Ich bekenne mich dazu, dass das notwendig und richtig ist. Aber es muss so gemacht werden, dass es wirtschaftlich vernünftig ist und dass es von der Bevölkerung akzeptiert wird, als einen Beitrag zur sicheren Energieversorgung unseres Landes. Das ist doch die Voraussetzung, die man gemeinsam erfüllen muss“.

Das große Schweigen im Walde

Eigentlich ist das, was Merz da sagt, eine Sensation. Aber – kaum ein Sterbenswörtchen in Presse und Öffentlich-Rechtlichen. Lediglich das Nachrichtenportal Nius berichtete in seiner Morgensendung am 19. Februar 2026 darüber und kommentierte es. Bei Bild und BZ fand man immerhin noch einen kurzen Hinweis.

Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben für die Energiewende bisher weit über 500 Milliarden Euro ausgeben müssen. Das sind mehr als 12.000 Euro pro Haushalt. Seit 26 Jahren werden die „Erneuerbaren“ in Deutschland massiv gefördert. Und nun, nach 26 Jahren staatlich verordneter Zerstörung eines früher gut funktionierenden Energiesektors, stellt der Kanzler, ein leidenschaftlicher Protagonist der Energiewende, höchstselbst und ungefragt fest, dass diese Energiewende das Land umbringt.

Das geht für die Energiewende-Einpeitscher der Leitmedien natürlich nicht. Das hat ja der Gottseibeiuns auf der anderen Seite des Großen Teiches schon mal gesagt. Das wird möglichst verschwiegen. Erstmals kommen mir Zweifel, ob das in stiller Übereinkunft der linken Medienschaffenden verschwiegen werden soll, oder ob da jemand Vorgaben gemacht hat. Alle großen Medien schwiegen sich gestern über diesen Teil des Merz-Auftritts in Trier komplett aus. Sie berichten zwar kurz über die Rede, aber ohne dieses konkrete Zitat.

Wen kritisiert Merz da eigentlich? Er ist selbst der Bundeskanzler und mit einer Richtlinienkompetenz ausgestattet, die dem Spuk jederzeit ein Ende machen könnte. Seine Partei ist seit 20 Jahren entweder an der Regierung beteiligt oder eifrigste Verfechterin des Energiewendeirrsinns. Wenn es nach der Politik und den Leit-Medien geht, soll das mit der Energiewende auch künftig alles genauso bleiben. Die Bürger sollen, ohne zu murren, weiterzahlen und die Windbarone und Sonnenkönige weiter ungehindert kassieren.

Was ist los in einem Land, das energiepolitischen Selbstmord begeht und in dessen Medien selbst eine verhaltene Kritik des Bundeskanzlers dem Volk verschwiegen wird – selbstverständlich mit eingeschlossenem Glaubensbekenntnis an den Klimawahn? Und was ist los mit einem Bundeskanzler, der einer nach eigener Erkenntnis suizidale Energiepolitik nicht umgehend Einhalt gebietet?

Der Beitrag erschien zuerst bei Achgut hier

Foto: Arnold Böcklin (1827–1901), Das Schweigen im Walde, Photogravüre. 

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Das Schweizer Fernsehen will «Klimaskeptiker» widerlegen – und scheitert

20. Februar 2026 um 13:00

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Die Redaktion der Wettersendung «SRF Meteo» hat versucht, «Argumente der Klimaskeptiker» als falsch zu entlarven. Was sie hier als angeblichen «Stand der Wissenschaft» hinstellt, hält allerdings einem Faktencheck nicht stand.

Von Peter Panther

Was sind die Ursachen des Klimawandels? Welche Massnahmen braucht es allenfalls dagegen? Darüber wird seit Jahren heftig gestritten. Die Wetterfrösche des Schweizer Fernsehens sind in einem Artikel nun zum Schluss gekommen, dass die zentralen Aussagen der sogenannten «Klimaskeptiker» allesamt falsch seien. Wir haben die Argumente unter die Lupe genommen.

Im Folgenden wird jeweils angeführt, welche Aussagen der «Klimaskeptiker» die SRF-Autoren aufnehmen, wie sie diese widerlegt haben wollen (jeweils unter dem Stichwort «Stand der Wissenschaft») und was davon zu halten ist.

Hinweis: Im Artikel von «SRF-Meteo» werden die Aussagen der «Klimaskeptiker» jeweils als «Argument» bezeichnet. Wir haben diese Bezeichnung zu «Aussage» geändert, um sauber zwischen den zitierten Aussagen der «Klimaskeptiker» und den Argumenten der SRF-Meteo-Redaktion zu unterscheiden.

«Aussage 1: Die gemessene Erwärmung ist falsch. Etwa weil Thermometer früher auf dem Land und in der Zwischenzeit in einer (wärmeren) Stadt stehen.

Stand der Wissenschaft: Unterschiedlichste Messmethoden zeigen den Erwärmungstrend klar und weltweit. Dazu gehören Thermometer, Satelliten, Messungen aus Eisbohrkernen und Wetterballons.»

Kommentar: Es gibt nur wenige Menschen, welche in Frage stellen, dass es auf der Erde wärmer geworden ist. Von daher handelt es sich kaum um eine zentrale Aussage der «Klimaskeptiker». Allerdings gibt es immer wieder Zweifel, ob bei den Temperaturmessungen der Verstädterungseffekt angemessen berücksichtigt wird (also der Effekt, dass die Temperaturen nicht wegen des Klimawandels steigen, sondern nur scheinbar wegen zunehmend urbaner Umgebung von Messstationen). Darauf geht «SRF Meteo» aber gar nicht erst ein.

«Aussage 2: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Selbst Experten zweifeln am Klimawandel.

Stand der Wissenschaft: 97 Prozent der Klimawissenschaftler halten den Klimawandel für real und sehen den Menschen als Ursache.»

Kommentar: Richtig ist, dass sich die meisten tonangebenden Klimawissenschaftler überzeugt zeigen, dass die Erderwärmung menschgemacht ist. Das Argument mit den 97 Prozent geht auf eine Auswertung des australischen Kognitionswissenschaftlers John Cook von 2013 zurück, der 12’000 wissenschaftliche Studien zum Klimawandel unter die Lupe genommen hatte. Dabei sortierte er jedoch 66 Prozent dieser Publikationen aus, weil daraus gar keine Aussage zum menschlichen Einfluss zu entnehmen war. Bei den verbleibenden Studien war bei 97 Prozent herauszulesen, dass die Autoren den Menschen zumindest als mitverantwortlich für die Erderwärmung sehen. Viele «Klimaskeptiker» stellen aber gar nicht in Frage, dass der Mensch ein Stück weit am Klimawandel beteiligt ist, sondern nur, dass er alleine daran schuld sein soll. Zudem hätte man aus der Erhebung von James Cook auch ableiten können, dass sich zwei Drittel der Klimaforscher bezüglich des menschlichen Einflusses gar nicht festgelegt haben.

«Aussage 3: Das Klima hat sich schon immer geändert. Es gab Perioden in der Erdgeschichte, da war es wärmer als heute.

Stand der Wissenschaft: Das Klima hat sich schon immer geändert. Allerdings ist die heutige Erwärmung in den letzten 2000 Jahren beispiellos. Die Erde kann auch bei weitaus höheren Temperaturen existieren, die menschliche Zivilisation jedoch nicht unbedingt.»

Kommentar: «SRF Meteo» stützt sich hier auf Aussagen des Weltklimarats IPCC ab, der die gegenwärtige Erwärmung als beispiellos für die letzten 2000 Jahre darstellt. Daran gibt es jedoch erhebliche Zweifel. Einerseits sind die statistischen Methoden, die zur entsprechenden «Hockeyschläger»-Kurve des IPCC führen, schon früher als wissenschaftlich unhaltbar entlarvt worden. Andererseits weiss man aus der Zeit des Römischen Temperaturoptimums (vor ca. 2000 Jahren) und des Mittelalterlichen Temperaturoptimums (vor ca. 1000 Jahren), dass sich damals die Gletscher weiter als heute zurückgezogen haben. Wie hoch die Temperaturen damals lagen, lässt sich angesichts fehlender Messungen nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls wird die menschliche Zivilisation auch bei weitaus mehr Wärme nicht so einfach verschwinden.

«Aussage 4: Es ist die Sonne. Sonnenflecken oder die Sonnenaktivität führen zur Erwärmung.

Stand der Wissenschaft: Die Sonneneinstrahlung ist tatsächlich nicht konstant, Aber auch in Perioden, wo die Sonne schwächer als üblich war, wurde die Erde wärmer.»

Kommentar: Auch hier stützt die SRF-Meteo auf den Weltklimarat ab, der diese Ansicht vertritt. Es gibt allerdings ernstzunehmende Wissenschaftler wie Nir Shaviv von der Hebräischen Universität Jerusalem, welche den Einfluss der Sonne stärker gewichten. Solche Stimmen übergeht der IPCC konsequent.

«Aussage 5: Der Klimawandel hat positive Auswirkungen. Bessere Bedingungen für die Landwirtschaft oder weniger Kältetote.

Stand der Wissenschaft: Einige mögliche positive Auswirkungen des Klimawandels gibt es. Die Risiken überwiegen aber bei Weitem.»

Kommentar: Die Erderwärmung hat ohne Zweifel auch viele positive Folgen. «SRF Meteo» stützt sich bei der Behauptung, dass die Risiken bei Weitem überwiegen, aber erneut auf den Weltklimarat. Fakt ist, dass positive Auswirkungen des Klimawandels in den Medien so gut wie nie zur Sprache kommen. Das  führt zu einem verzerrten Bild der Öffentlichkeit über die Erderwärmung.

«Aussage 6: Das Wetter war schon immer extrem. Überschwemmungen und Dürren gab es schon immer.

Stand der Wissenschaft: Stimmt. Viele Wetterextreme sind aber wegen des Klimawandels häufiger und intensiver geworden, wie Hitzewellen, Dürren oder Starkregen.»

Kommentar: Hier stützt sich SRF Meteo für einmal nicht auf den IPCC ab. Denn in dessen jüngsten Sachstandsbericht lässt sich eine Tabelle finden, die zeigt, dass es weltweit weder bei Überschwemmungen noch bei Stürmen, Dürren und Starkregen einen Trend zu mehr und stärkeren Ereignissen gibt. Insofern liegt «SRF Meteo» hier falsch – ausser bei Hitzewellen. Dass diese angesichts tendenziell steigender Temperaturen häufiger werden, ist allerdings eine Binsenwahrheit.

«Aussage 7: Klimamodelle sind schlecht. Die Modelle wurden so erstellt, dass sie für die Vergangenheit passen, und sie sagen nichts über die Zukunft aus.

Stand der Wissenschaft: Ein Klimamodell basiert auf den Gesetzen der Physik. Nur darum kann es die Vergangenheit gut wiedergeben. Die Gesetze der Physik bleiben auch in der Zukunft gültig.»

Kommentar: Physikalische Gesetze gelten zwar uneingeschränkt. Nur ist es manchmal schwierig zu erkennen, wie diese Gesetze denn genau lauten. Die Klimawissenschaft hat jedenfalls ihre liebe Mühe damit, diese zu erkennen, weil die chemisch-physikalischen Wechselwirkungen in der Atmosphäre äusserst komplex sind. Vor einigen Jahren mussten selbst führende IPCC-Forscher eingestehen, dass die verwendeten Klimamodelle versagen, weil sie nicht nur die Zukunft, sondern auch die Vergangenheit nicht richtig abbilden können. Insofern ist die Wirklichkeit sogar noch schlimmer: Die vom IPCC verwendeten Modelle passen oft nicht einmal für vergangene Zeiten.

«Aussage 8: Die Wetterprognose ist falsch, also ist es die Klimaprojektion auch. Eine Wetterprognose für die übernächste Woche geht nicht, warum sollte eine Klimaprojektion über hundert Jahre funktionieren?

Stand der Wissenschaft: Dies sind komplett unterschiedliche Fragestellungen. Für eine Wetterprognose muss man den exakten Zustand der Atmosphäre kennen. Eine Klimaprojektion muss nur die klimatischen Gegebenheiten realistisch simulieren können. Das Wetter-Chaos wird in einem Klimamodell durch langfristige Mittelwerte eliminiert.»

Kommentar: Natürlich sind Klima und Wetter nicht dasselbe. Dennoch wirkt es wie Hybris, wenn die tonangebenden Wissenschaftler suggerieren, man könne die Entwicklung des Klima auf viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hinaus punktgenau vorhersehen. Die Vorstellung, die künftige Welt-Temperatur liesse sich wie mit einem Thermostaten auf das Zehntelsgrad genau einstellen, ist erst recht abwegig.

«Aussage 9: Klimaschutz ist schlecht für die Wirtschaft. Wir brauchen fossile Brennstoffe für weiteres Wirtschaftswachstum.

Stand der Wissenschaft: Die Kosten des Nichthandelns sind höchstwahrscheinlich grösser als die Kosten für eine Minderung des Klimawandels.» 

Kommentar: Wer nur über etwas gesunden Menschenverstand verfügt, kann unschwer erkennen, dass es auf keinen Fall gelingen wird, die fossilen Brennstoffen in nur wenigen Jahrzehnten zu ersetzen. Folglich müsste man den Menschen die Energie regelrecht wegnehmen, um die Klimaziele zu erreichen. Das würde zu Wirtschaftszusammenbrüchen und Missernten führen. Das Resultat wären Armut, Hunger und Tod. Die angeblichen Berechnungen sogenannter Klimaökonomen, wonach sich Klimaschutz unter dem Strich lohne, sind politisch motivierte Wunschkonzerte.

«Aussage 10: Erneuerbare Energien sind unzuverlässig. An bewölkten Tagen  gibt es kaum Solarenergie, an sonnigen Tagen zu viel.

Stand der Wissenschaft: Es kommt bei der erneuerbaren Energieerzeugung zu Fluktuationen. Allerdings nicht bei allen Arten, wie z.B. bei der Wasserkraft oder Geothermie. Für die Fluktuationen wird an Lösungen gearbeitet, wie Smart Grids oderSpeichertechnologien.»

Kommentar: Bei «SRF Meteo» weiss man genau, dass es bei der Umstellung des Energiesystems in erster Linie um Solar- und Windstrom geht und höchstens am Rand um Strom aus Geothermie und Wasserkraft. Und bei Wind und Sonne ist die Wetterabhängigkeit der Produktion unbestreitbar das zentrale Problem, das diese Energieformen faktisch unbrauchbar werden lässt. Mit der Formulierung, es werde hier «an Lösungen gearbeitet», gibt SRF Meteo zu, dass es diese Lösungen für die fluktuierende Energieproduktion bisher nicht gibt.

Beitrag von «SRF Meteo»:

https://www.srf.ch/meteo/meteo-stories/themenwoche-fakt-oder-fake-argumente-der-klimaskeptiker-und-was-die-forschung-dazu-sagt

 

Der Beitrag Das Schweizer Fernsehen will «Klimaskeptiker» widerlegen – und scheitert erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Täglich sinkende Speicherstände High Noon beim Erdgas

20. Februar 2026 um 10:00

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– Ministerium und Behörden sehen keinen Grund zur Sorge

Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur beobachten, wie die Gasspeicherstände täglich sinken – ohne zu handeln. In diesen Tagen wird voraussichtlich die 20-Prozent-Grenze unterschritten werden. Gemäß Notfallplan kann dann die Versorgung eingeschränkt werden. Die Verbraucherseite wird gedrosselt werden müssen, indem Teile der Industrie heruntergefahren werden.| hristian Dittrich

von Frank Hennig

Die Füllstände der deutschen und europäischen Gasspeicher sinken immer weiter. Das ist angesichts des Wintermonats Februar nicht verwunderlich. Ein Grund zur Sorge besteht laut Ministerium und Behörden nicht. Die Aussage ist politisch motiviert, in der Realität ist eine Knappheit an Gas nicht mehr zu vermeiden. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland im Winter wegen Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren müsste?

Niedrige Füllstände der Gasspeicher seien kein Indiz für eine Mangellage, sagt Klaus Müller, der grüne Chef der Bundesnetzagentur (BNA), der vom Kanzler inzwischen auch befördert wurde zum Aufseher über die Anwendungen der KI. Diese braucht man allerdings nicht, um eine prekäre Lage in der deutschen und europäischen Gasversorgung festzustellen.

Der Speicherstand werde aufmerksam beobachtet, sagt das Wirtschaftsministerium (BWE). Dabei handelt es sich, wie oft im politischen Raum, um eine Nullaussage. Beobachten kann man alles Mögliche, in diesem Fall setzt man es natürlich voraus. Entscheidend sind die Konsequenzen daraus. Ich beobachte auch sehr aufmerksam meinen Kontostand. Fällt dieser zu schnell und droht das Abgleiten in den teuren Dispo, gehe ich vom Beobachten zum Handeln über und gebe zum Beispiel weniger Geld aus.

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Ministerium und BNA beobachten also und geben keinen Hinweis, dass sie handeln wollen. In der Gasversorgung gibt es allerdings keinen Dispo-Kredit. „Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“, heißt es. Wie lang ist eigentlich ein Augenblick und sollte eine so wichtige Behörde auch über den Tag hinaus denken?

Entsprechend dem Notfallplan Gas haben wir schon mit Unterschreiten der 40-Prozent-Marke in den Speichern eine kritische Situation erreicht. Da der Verbrauch weiterhin den Bezug teilweise um das Doppelte überschreitet und durch Entnahme aus den Speichern abgesichert werden muss, werden wir in diesen Tagen die 20-Prozent-Grenze unterschreiten mit der Folge, dass dann die Ausspeicherleistung rapide sinken wird und die Verbraucherseite gedrosselt werden müsste. Gemäß Notfallplan können dann Einschränkungen in der Versorgung vorgenommen werden. Das ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, auch nicht, in welcher Reihenfolge welche Verbraucher betroffen wären. Man verweist beruhigend auf den geschützten Bereich der Wärmeversorgung durch KWK-Gaskraftwerke von Wohnungen, Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Verbrauchern.

Also bleiben für die Verbrauchsreduzierung nicht lebensnotwendige Abnehmer wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen und natürlich käme ein Zurückfahren industrieller Verbraucher in den Fokus. Diese Einschränkungen würden nicht nur für ein paar Tage gelten, sondern so lange, bis die Bilanz von Gas-Aufkommen und -Verbrauch zumindest wieder ausgeglichen wäre. Das dürfte mehrere Wochen bis Monate dauern.

Unternehmen würden schwierig abzuwehrende Schadenersatzforderungen stellen, da die Regierung mit den Notfallmaßnahmen gegen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verstößt. Auf höhere Gewalt kann man sich nicht berufen, da man vorher systemsichernde Kraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung bewusst abgeschaltet hat. Regierungstreue deutsche Gerichte könnten nur eingeschränkt helfen, da auch internationale Gerichte angerufen würden.

Was kommt?

Der letze Rest aus den Speichern fließt nur langsam ins Netz. Insbesondere Bayern könnte aufgrund der langen Leitung, also der großen Entfernung von Gas-Grenzübergangsstellen und LNG-Terminals, von Mangel betroffen sein. Aber wer, wie Herr Aiwanger, den Chemiestandort Wacker mit Windstrom versorgen will, der hat vielleicht noch ein Ass im Ärmel in Form von Biogas, Globuli-Energie oder hat wenigstens einen Fusionsreaktor bestellt. Keiner weiß es, aber es ist verdächtig ruhig in der bayerischen Politik und den dort regierungsbegleitenden Medien.

Die Importe von Röhrengas kommen gegenwärtig vor allem aus Norwegen, auch aus Belgien und Holland. Unsere eigenen Ressourcen mit modernen Fördermethoden zu nutzen, ist weiterhin ein Tabu. Die holländischen Speicher sind allerdings leerer als unsere. Wenn diese ausfallen, werden wir auch von den tiefliegenden Nachbarn kein Gas mehr bekommen. Im Januar erfolgten noch erhebliche Lieferungen von russischem LNG in die EU aus dem Yamal-Feld. Damit soll bekanntlich 2027 Schluss sein und unsere politischen Spitzenkräfte verkünden, nie, nie mehr russisches Gas importieren zu wollen. 2027 allerdings beginnen wir, Gaskraftwerke zu bauen. Die müssen zumindest einen Teil der Kohlekraftwerke ersetzen, die noch abgeschaltet werden sollen.

Was kommt nicht?

Wirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur und Medien halten den Ball flach. Die Gelassenheit wird mit einer veränderten Rolle der Speicher begründet. Durch die Möglichkeit, variable Mengen an LNG zu importieren, seien weniger Speicher nötig als bei reiner Lieferung von Röhrengas wie in der Vergangenheit.

Der bisherige LNG-Anteil am Import lag bei maximal 13 Prozent. Eine TE-Anfrage an das Wirtschaftsministerium, wie schnell und wie hoch man diesen Anteil steigern kann, wurde nicht beantwortet. Mag sein, dass freie Slots, also Liegeplätze an den Regasifizierungsschiffen, vorhanden sind, aber wo sind die LNG-Tanker? Kein Schiff wird kommen, jedenfalls nicht auf Zuruf wie beim Versandhändler, der notfalls per Express liefert.

Vor Mukran auf der Insel Rügen lag sehr lange ein Tanker im Eis fest. Neue Schiffe kommen noch nicht durch, schwere Eisbrecher müssen erst organisiert werden. Die nackten Zahlen der BNA widersprechen der Aussage der Flexibilität des LNG-Imports. Wurden vom 1. bis 31. Januar noch durchschnittlich 370 Gigawattstunden (GWh) LNG pro Tag importiert, waren es vom 1. bis 15. Februar durchschnittlich 222 GWh und damit nur noch 7 Prozent des Gesamtimports an Erdgas.

Das ist Flexibilität nach unten, bedingt durch Faktoren wie den Winter in Europa und den USA und die neue Abhängigkeit von den Amerikanern. Offensichtlich handelt es sich bei der regierungsamtlich vertretenen These von signifikant steigerbaren LNG-Importen um ein Fake. Wer die Lage beobachtet, müsste es besser wissen.

Bürger der Welt, schaut auf dieses Land!

Der jetzige Trend läuft auf eine völlige Entleerung der Speicher hinaus, mit den oben beschriebenen Folgen. Die Regierung schweigt und handelt nicht, parteitaktische Motive sind naheliegend. Die Ausrufung einer Mangel- oder Notlage könnte die Wahlen in Baden-Württemberg am 8. März beeinflussen, sicher nicht zum Vorteil der im Bund regierenden Parteien. Man kann das so machen, es zeigt aber, dass die Parteien Macht und Machterhalt über das Wohl des Landes stellen. Außerdem könnte es nur für den Wahltag 8. März helfen. Bis zum 22. März, den Wahlen in Rheinland-Pfalz, lässt sich die Lage nicht mehr schönreden oder vertuschen, bis dahin haben die Realitäten die Tür eingetreten.

Die weiteren Folgen davon wären katastrophal und würden weit über kurzfristige Parteipolitik und den akuten Schaden hinausreichen. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland, eines der Länder, von dem die Industrialisierung ausging, das Land der Dichter, Denker und Ingenieure, der ehemalige Exportweltmeister, bewundert für seine starke Industrie, in einem Winter aufgrund Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren muss?

Die Reputation als sicherer Wirtschaftsstandort wäre verloren. International agierende Unternehmen würden bei Investitionsvorhaben Deutschland von ihrer Landkarte streichen. Bestehende Unternehmen würden den Exodus planen. In der EU, der OECD, der Welthandelsorganisation, der Weltbank und bei anderen Organisationen wird man die Stirn in Falten legen beim Nachdenken über Deutschland und die künftigen Beziehungen. Auch das Triple-A steht in Frage.

Man will das Thema solange wie möglich verschweigen und durchschwitzen. Es bleibt nichts außer der Hoffnung auf den Wettergott und zügig steigende Temperaturen. Ein Ausdruck der Hilflosigkeit, aber wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, fehlen die Optionen. Da hilft kein grüner Voodoo-Zauber mit dem Tanz ums Windrad.

Einmal vollmachen, bitte

Die im Frühjahr leeren Speicher müssen bis Ende Oktober wieder halbwegs gefüllt sein. Das wird teuer und ohne Staatsgeld als Unterstützung oder in Form einer Staatsreserve nicht funktionieren.

Wie der nächste Winter wird, weiß noch niemand. 2024 endete das Maximum des aktuellen solaren Zyklus, weitere kalte Winter sind möglich. Die Abschaltungen von Kohlekraftwerken sollen weitergehen. Erdgas wird knapp bleiben, grüner Wasserstoff ist nicht in Sicht. Wenn weiter schmalgebildete Politiker Klimaszenarien als Wetterbericht interpretieren, wird das sichtbar zum Problem.

Unterdessen sinken die Speicherstände, Tag für Tag.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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Windkraft im Wald: Kontamination & „Recycling

18. Februar 2026 um 19:00

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Das 4. Video der Serie Gegenwind hat die Umweltzerstörung beim Betrieb und dem Abbau von Windkraftanlagen zum Thema, mit der Eingangsfrage: Gehen denn auch Gefahren beim Betrieb von Windparks im Wald für unsere sehr artenreichen Waldböden und damit auch unsere Trinkwasserschutzgebiete aus … und JA, liebe Pseudo-Faktenchecker, da stehen nun mal auch mehr und mehr Windräder, an und in Trinkwasserschutzgebieten im Laubmischwald.

Über drei Beispiele wird in diesem Video aufgezeigt, wie Ihnen wesentliche Informationen, wesentliche Gefahren der Kontamination unserer Böden und Wasserschutzgebiete im Wald, aber auch beim Agrarland vorenthalten werden: A) Durch die Nutzung / den Austausch von 500 bis über 1.000 Litern hochgiftiger Mineralöle und Fette pro Windrad in den Gondeln; B) Durch die Erosion und Verteilung in der Umgebung von toxischen, gesundheitsgefährdenden Chemikalien, z.B. PFAS, Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, die aufgrund ihrer extremen Langlebigkeit auch als „Ewigkeitschemikalien“  genannt werden … und C) Durch den Rückbau der Anlagen – wenn dieser denn überhaupt geschieht – der eben nicht das beschworene Recycling ist, da die hochgiftigen Windradflügel in Deutschland verbrannt – oder legal bis illegal – ins Ausland verbracht werden.

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Original Text der Rede des US Außenministers Rubio in Deutsch

16. Februar 2026 um 07:00

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Original Text der Rede des US Außenministers Rubio

„Wir versammeln uns heute hier als Mitglieder eines historischen Bündnisses, eines Bündnisses, das die Welt gerettet und verändert hat. Als diese Konferenz 1963 begann, war sie in einer Nation – eigentlich war sie auf einem Kontinent –, der geteilt war. Die Linie zwischen Kommunismus und Freiheit verlief durch das Herz Deutschlands. Die ersten Stacheldrahtzäune der Berliner Mauer waren erst zwei Jahre zuvor errichtet worden.

Und nur Monate vor jener ersten Konferenz, bevor unsere Vorgänger sich hier zum ersten Mal trafen, hier in München, hatte die Kubakrise die Welt an den Rand der nuklearen Vernichtung gebracht. Selbst als der Zweite Weltkrieg im Gedächtnis von Amerikanern und Europäern gleichermaßen noch frisch brannte, fanden wir uns wieder, wie wir in den Lauf einer neuen globalen Katastrophe blickten – einer mit dem Potenzial für eine neue Art von Zerstörung, apokalyptischer und endgültiger als alles zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Zum Zeitpunkt dieses ersten Treffens war der sowjetische Kommunismus auf dem Vormarsch. Tausende Jahre westlicher Zivilisation hingen in der Waage. Zu dieser Zeit war der Sieg alles andere als sicher. Aber wir wurden von einem gemeinsamen Zweck angetrieben. Wir waren nicht nur vereint durch das, wogegen wir kämpften; wir waren vereint durch das, wofür wir kämpften. Und gemeinsam setzten sich Europa und Amerika durch und ein Kontinent wurde wiederaufgebaut. Unsere Menschen gediehen. Mit der Zeit wurden die Ost- und Westblöcke wieder vereint. Eine Zivilisation wurde wieder einmal geheilt.

Jene berüchtigte Mauer, die diese Nation in zwei gespalten hatte, fiel, und mit ihr ein böses Imperium, und Ost und West wurden wieder eins. Aber die Euphorie dieses Triumphs führte uns zu einer gefährlichen Täuschung: dass wir, Zitat, „das Ende der Geschichte“ betreten hätten; dass jede Nation nun eine liberale Demokratie sein würde; dass die durch Handel und allein durch Gewerbe gebildeten Bindungen nun das Nationsein ersetzen würden; dass die regelbasierte globale Ordnung – ein überbenutzter Begriff – nun das nationale Interesse ersetzen würde; und dass wir nun in einer Welt ohne Grenzen leben würden, in der jeder ein Bürger der Welt wurde.

Dies war eine törichte Idee, die sowohl die menschliche Natur ignorierte als auch die Lehren von über 5.000 Jahren aufgezeichneter Menschheitsgeschichte ignorierte. Und sie hat uns teuer zu stehen gekommen. In dieser Täuschung nahmen wir eine dogmatische Vision von freiem und ungehindertem Handel an, selbst als einige Nationen ihre Volkswirtschaften schützten und ihre Unternehmen subventionierten, um unsere systematisch zu unterbieten – unsere Werke zu schließen, wodurch große Teile unserer Gesellschaften deindustrialisiert wurden, Millionen von Arbeitsplätzen der Arbeiter- und Mittelschicht ins Ausland zu verlagern und die Kontrolle über unsere kritischen Lieferketten sowohl Gegnern als auch Rivalen zu überlassen.

Wir lagerten zunehmend unsere Souveränität an internationale Institutionen aus, während viele Nationen in massive Wohlfahrtsstaaten investierten, auf Kosten der Aufrechterhaltung der Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen. Dies, selbst als andere Länder in den schnellsten militärischen Aufbau in der gesamten Menschheitsgeschichte investiert haben und nicht gezögert haben, harte Macht einzusetzen, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Um einen Klimakult zu beschwichtigen, haben wir uns selbst Energiepolitiken auferlegt, die unsere Menschen verarmen lassen, selbst als unsere Wettbewerber Öl und Kohle und Erdgas und alles andere ausbeuten – nicht nur, um ihre Volkswirtschaften anzutreiben, sondern um es als Hebel gegen unsere eigenen zu benutzen.

Und im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle von Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Menschen bedroht. Wir haben diese Fehler gemeinsam gemacht, und nun sind wir es unseren Menschen gemeinsam schuldig, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und voranzugehen, um wieder aufzubauen.

Unter Präsident Trump werden die Vereinigten Staaten von Amerika erneut die Aufgabe der Erneuerung und Wiederherstellung übernehmen, angetrieben von einer Vision einer Zukunft, so stolz, so souverän und so vital wie die Vergangenheit unserer Zivilisation. Und während wir bereit sind, falls nötig, dies allein zu tun, ist es unsere Präferenz und es ist unsere Hoffnung, dies gemeinsam mit Ihnen zu tun, unseren Freunden hier in Europa.

Für die Vereinigten Staaten und Europa gehören wir zusammen. Amerika wurde vor 250 Jahren gegründet, aber die Wurzeln begannen hier auf diesem Kontinent lange zuvor. Der Mann, der die Nation meiner Geburt besiedelte und aufbaute, kam an unsere Küsten und trug die Erinnerungen und die Traditionen und den christlichen Glauben ihrer Vorfahren als ein heiliges Erbe, ein unzerbrechliches Band zwischen der alten Welt und der neuen.

Wir sind Teil einer Zivilisation: der westlichen Zivilisation. Wir sind aneinander gebunden durch die tiefsten Bindungen, die Nationen teilen könnten, geschmiedet durch Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte, christlichen Glaubens, Kultur, Erbes, Sprache, Abstammung und der Opfer, die unsere Vorväter gemeinsam für die gemeinsame Zivilisation brachten, deren Erben wir geworden sind.

Und deshalb ist dies der Grund, warum wir Amerikaner manchmal vielleicht ein wenig direkt und dringlich in unserem Rat wirken. Deshalb verlangt Präsident Trump Ernsthaftigkeit und Gegenseitigkeit von unseren Freunden hier in Europa. Der Grund, meine Freunde, ist, weil wir uns zutiefst kümmern. Wir kümmern uns zutiefst um Ihre Zukunft und unsere. Und wenn wir manchmal nicht einig sind, entspringen unsere Meinungsverschiedenheiten unserem tiefen Gefühl der Sorge um ein Europa, mit dem wir verbunden sind – nicht nur wirtschaftlich, nicht nur militärisch. Wir sind geistig verbunden und wir sind kulturell verbunden. Wir wollen, dass Europa stark ist. Wir glauben, dass Europa überleben muss, weil die zwei großen Kriege des letzten Jahrhunderts uns als die ständige Erinnerung der Geschichte dienen, dass letztlich unser Schicksal mit dem Ihren verflochten ist und immer sein wird, weil wir wissen, dass das Schicksal Europas für unser eigenes niemals irrelevant sein wird.

Nationale Sicherheit, worum es bei dieser Konferenz größtenteils geht, ist nicht bloß eine Reihe technischer Fragen – wie viel wir für Verteidigung ausgeben oder wo, wie wir sie einsetzen, das sind wichtige Fragen. Das sind sie. Aber sie sind nicht die grundlegende. Die grundlegende Frage, die wir zu Beginn beantworten müssen, ist, was genau verteidigen wir, denn Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen. Armeen kämpfen für ein Volk; Armeen kämpfen für eine Nation. Armeen kämpfen für eine Lebensweise. Und das ist es, was wir verteidigen: eine großartige Zivilisation, die allen Grund hat, stolz auf ihre Geschichte zu sein, zuversichtlich hinsichtlich ihrer Zukunft zu sein und darauf abzuzielen, immer der Herr ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals zu sein.

Hier in Europa wurden die Ideen geboren, die die Samen der Freiheit pflanzten, die die Welt veränderten. Hier in Europa, wo die Welt – die der Welt die Herrschaft des Rechts, die Universitäten und die wissenschaftliche Revolution gab. Es war dieser Kontinent, der das Genie von Mozart und Beethoven hervorbrachte, von Dante und Shakespeare, von Michelangelo und Da Vinci, von den Beatles und den Rolling Stones. Und dies ist der Ort, wo die Gewölbedecken der Sixtinischen Kapelle und die hoch aufragenden Spitzen der großen Kathedrale in Köln, sie bezeugen nicht nur die Größe unserer Vergangenheit oder einen Glauben an Gott, der diese Wunder inspirierte. Sie kündigen die Wunder an, die uns in unserer Zukunft erwarten. Aber nur wenn wir unapologetisch in unserem Erbe sind und stolz auf dieses gemeinsame Erbe, können wir gemeinsam die Arbeit beginnen, unsere wirtschaftliche und unsere politische Zukunft zu entwerfen und zu gestalten.

Deindustrialisierung war nicht unvermeidlich. Sie war eine bewusste politische Entscheidung, ein jahrzehntelanges wirtschaftliches Vorhaben, das unsere Nationen ihres Reichtums, ihrer produktiven Fähigkeit und ihrer Unabhängigkeit beraubte. Und der Verlust unserer Lieferketten-Souveränität war keine Funktion eines prosperierenden und gesunden Systems globalen Handels. Es war töricht. Es war eine törichte, aber freiwillige Umgestaltung unserer Wirtschaft, die uns für unsere Bedürfnisse von anderen abhängig machte und gefährlich verwundbar für Krisen.

Massenmigration ist nicht, war nicht, ist nicht irgendeine Randangelegenheit von geringer Konsequenz. Sie war und ist weiterhin eine Krise, die Gesellschaften im gesamten Westen verwandelt und destabilisiert. Gemeinsam können wir unsere Volkswirtschaften reindustrialisieren und unsere Fähigkeit wiederaufbauen, unsere Menschen zu verteidigen. Aber die Arbeit dieses neuen Bündnisses sollte nicht nur auf militärische Zusammenarbeit und die Rückgewinnung der Industrien der Vergangenheit fokussiert sein. Sie sollte auch darauf fokussiert sein, gemeinsam unsere gegenseitigen Interessen und neue Grenzbereiche voranzubringen, unsere Erfindungskraft, unsere Kreativität und den dynamischen Geist zu entfesseln, um ein neues westliches Jahrhundert zu bauen. Kommerzielle Raumfahrt und bahnbrechende künstliche Intelligenz; industrielle Automatisierung und flexible Fertigung; eine westliche Lieferkette für kritische Mineralien zu schaffen, die nicht erpressbar ist durch andere Mächte; und ein einheitliches Bemühen, um Marktanteile in den Volkswirtschaften des globalen Südens zu konkurrieren. Gemeinsam können wir nicht nur die Kontrolle über unsere eigenen Industrien und Lieferketten zurückgewinnen – wir können in den Bereichen gedeihen, die das 21. Jahrhundert definieren werden.

Aber wir müssen auch Kontrolle über unsere nationalen Grenzen gewinnen. Zu kontrollieren, wer und wie viele Menschen in unsere Länder eintreten, dies ist kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit. Es ist kein Hass. Es ist ein grundlegender Akt nationaler Souveränität. Und das Versäumnis, dies zu tun, ist nicht nur eine Preisgabe einer unserer grundlegendsten Pflichten, die wir unseren Menschen schulden. Es ist eine dringende Bedrohung für das Gefüge unserer Gesellschaften und das Überleben unserer Zivilisation selbst.

Und schließlich können wir die sogenannte globale Ordnung nicht länger über die vitalen Interessen unserer Menschen und unserer Nationen stellen. Wir müssen das System internationaler Zusammenarbeit, das wir verfasst haben, nicht aufgeben, und wir müssen die globalen Institutionen der alten Ordnung, die wir gemeinsam aufgebaut haben, nicht demontieren. Aber diese müssen reformiert werden. Diese müssen wiederaufgebaut werden.

Zum Beispiel haben die Vereinten Nationen immer noch enormes Potenzial, ein Werkzeug für Gutes in der Welt zu sein. Aber wir können nicht ignorieren, dass sie heute, bei den drängendsten Angelegenheiten vor uns, keine Antworten hat und praktisch keine Rolle gespielt hat. Sie konnte den Krieg in Gaza nicht lösen. Stattdessen war es amerikanische Führung, die Gefangene aus den Händen von Barbaren befreite und einen fragilen Waffenstillstand zustande brachte. Sie hat den Krieg in der Ukraine nicht gelöst. Es brauchte amerikanische Führung und Partnerschaft mit vielen der Länder hier heute, nur um die beiden Seiten an den Tisch zu bringen auf der Suche nach einem weiterhin schwer fassbaren Frieden.

Sie war machtlos, das Nuklearprogramm radikaler schiitischer Kleriker in Teheran einzuschränken. Das erforderte 14 Bomben, die mit Präzision aus amerikanischen B-2-Bombern abgeworfen wurden. Und sie war nicht in der Lage, die Bedrohung für unsere Sicherheit durch einen narco-terroristischen Diktator in Venezuela anzugehen. Stattdessen brauchte es amerikanische Spezialkräfte, um diesen Flüchtigen der Gerechtigkeit zuzuführen.

In einer perfekten Welt würden all diese Probleme und mehr von Diplomaten und scharf formulierten Resolutionen gelöst werden. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt, und wir können nicht weiterhin zulassen, dass diejenigen, die unsere Bürger dreist und offen bedrohen und unsere globale Stabilität gefährden, sich hinter Abstraktionen des Völkerrechts verstecken, das sie selbst routinemäßig verletzen.

Dies ist der Weg, den Präsident Trump und die Vereinigten Staaten eingeschlagen haben. Es ist der Weg, den wir Sie hier in Europa bitten, mit uns zu gehen. Es ist ein Weg, den wir zuvor gemeinsam gegangen sind und hoffen, ihn gemeinsam wieder zu gehen. Fünf Jahrhunderte lang, vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, hatte der Westen expandiert – seine Missionare, seine Pilger, seine Soldaten, seine Entdecker, die von seinen Küsten ausströmten, um Ozeane zu überqueren, neue Kontinente zu besiedeln, riesige Reiche zu bauen, die sich über den Globus erstreckten.

Aber 1945 schrumpfte er, zum ersten Mal seit dem Zeitalter von Kolumbus. Europa lag in Trümmern. Die Hälfte lebte hinter einem Eisernen Vorhang und der Rest sah aus, als würde er bald folgen. Die großen westlichen Imperien waren in einen endständigen Niedergang eingetreten, beschleunigt durch gottlose kommunistische Revolutionen und durch antikoloniale Aufstände, die die Welt verändern und in den kommenden Jahren das rote Hammer-und-Sichel-Symbol über weite Teile der Karte legen würden.

Vor diesem Hintergrund kamen damals, wie heute, viele zu der Überzeugung, dass das Zeitalter der Dominanz des Westens zu Ende gekommen sei und dass unsere Zukunft dazu bestimmt sei, ein schwaches und kraftloses Echo unserer Vergangenheit zu sein. Aber gemeinsam erkannten unsere Vorgänger, dass Niedergang eine Entscheidung war, und es war eine Entscheidung, die sie ablehnten zu treffen. Das ist es, was wir einmal zuvor gemeinsam getan haben, und das ist es, was Präsident Trump und die Vereinigten Staaten jetzt wieder tun wollen, gemeinsam mit Ihnen.

Und deshalb wollen wir nicht, dass unsere Verbündeten schwach sind, weil das uns schwächer macht. Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können, sodass kein Gegner je versucht sein wird, unsere kollektive Stärke zu testen. Deshalb wollen wir nicht, dass unsere Verbündeten von Schuld und Scham gefesselt werden. Wir wollen Verbündete, die stolz auf ihre Kultur und auf ihr Erbe sind, die verstehen, dass wir Erben derselben großartigen und edlen Zivilisation sind, und die gemeinsam mit uns bereit und fähig sind, sie zu verteidigen.

Und deshalb wollen wir nicht, dass Verbündete den kaputten Status quo rationalisieren, statt sich dem zu stellen, was notwendig ist, um ihn zu reparieren, denn wir in Amerika haben kein Interesse daran, höfliche und ordentliche Verwalter des gemanagten Niedergangs des Westens zu sein. Wir suchen nicht zu trennen, sondern eine alte Freundschaft zu beleben und die größte Zivilisation der Menschheitsgeschichte zu erneuern. Was wir wollen, ist ein wiederbelebtes Bündnis, das erkennt, dass das, was unsere Gesellschaften krank gemacht hat, nicht nur eine Reihe schlechter Politiken ist, sondern ein Unwohlsein der Hoffnungslosigkeit und Selbstzufriedenheit. Ein Bündnis – das Bündnis, das wir wollen, ist eines, das nicht durch Angst in Untätigkeit gelähmt ist – Angst vor Klimawandel, Angst vor Krieg, Angst vor Technologie. Stattdessen wollen wir ein Bündnis, das kühn in die Zukunft rast. Und die einzige Angst, die wir haben, ist die Angst vor der Scham, unseren Kindern Nationen zu hinterlassen, die nicht stolzer, stärker und wohlhabender sind.

Ein Bündnis, bereit, unsere Menschen zu verteidigen, unsere Interessen zu schützen und die Handlungsfreiheit zu bewahren, die es uns erlaubt, unser eigenes Schicksal zu gestalten – nicht eines, das existiert, um einen globalen Wohlfahrtsstaat zu betreiben und für die angeblichen Sünden vergangener Generationen zu sühnen. Ein Bündnis, das nicht zulässt, dass seine Macht ausgelagert, eingeschränkt oder Systemen untergeordnet wird, die außerhalb seiner Kontrolle liegen; eines, das nicht von anderen für die kritischen Notwendigkeiten seines nationalen Lebens abhängt; und eines, das nicht die höfliche Vortäuschung aufrechterhält, dass unsere Lebensweise nur eine unter vielen ist und das um Erlaubnis bittet, bevor es handelt. Und vor allem ein Bündnis, das auf der Anerkennung beruht, dass wir, der Westen, gemeinsam geerbt haben – was wir gemeinsam geerbt haben, ist etwas, das einzigartig und unverwechselbar und unersetzlich ist, weil dies schließlich das eigentliche Fundament des transatlantischen Bandes ist.

Indem wir gemeinsam auf diese Weise handeln, werden wir nicht nur helfen, eine vernünftige Außenpolitik zurückzugewinnen. Es wird uns ein klareres Gefühl für uns selbst wiederherstellen. Es wird uns einen Platz in der Welt wiederherstellen, und indem es das tut, wird es die Kräfte zivilisatorischer Auslöschung, die heute sowohl Amerika als auch Europa gleichermaßen bedrohen, tadeln und abschrecken.

Also in einer Zeit von Schlagzeilen, die das Ende der transatlantischen Ära verkünden, soll es allen bekannt und klar sein, dass dies weder unser Ziel noch unser Wunsch ist – – weil für uns Amerikaner mag unser Zuhause in der westlichen Hemisphäre sein, aber wir werden immer ein Kind Europas sein.

Unsere Geschichte begann mit einem italienischen Entdecker, dessen Abenteuer in das große Unbekannte, um eine neue Welt zu entdecken, das Christentum nach Amerika brachte – und zu der Legende wurde, die die Vorstellungskraft einer unserer Pioniernationen definierte.

Unsere ersten Kolonien wurden von englischen Siedlern gebaut, denen wir nicht nur die Sprache verdanken, die wir sprechen, sondern die Gesamtheit unseres politischen und rechtlichen Systems. Unsere Grenzgebiete wurden von Schotten-Iren geprägt – jenem stolzen, kräftigen Clan aus den Hügeln von Ulster, der uns Davy Crockett und Mark Twain und Teddy Roosevelt und Neil Armstrong gab.

Unser großes Kernland im Mittleren Westen wurde von deutschen Bauern und Handwerkern aufgebaut, die leere Ebenen in eine globale landwirtschaftliche Macht verwandelten – und übrigens die Qualität des amerikanischen Bieres dramatisch verbesserten.

Unsere Ausdehnung ins Innere folgte den Fußspuren französischer Pelzhändler und Entdecker, deren Namen übrigens bis heute Straßenschilder und Ortsnamen im gesamten Mississippi-Tal schmücken. Unsere Pferde, unsere Ranches, unsere Rodeos – die ganze Romantik des Cowboy-Archetyps, der gleichbedeutend mit dem amerikanischen Westen wurde – diese wurden in Spanien geboren. Und unsere größte und ikonischste Stadt hieß Neu-Amsterdam, bevor sie New York hieß.

Und wissen Sie, dass in dem Jahr, in dem mein Land gegründet wurde, Lorenzo und Catalina Geroldi in Casale Monferrato im Königreich Piemont-Sardinien lebten. Und Jose und Manuela Reina lebten in Sevilla, Spanien. Ich weiß nicht, was, wenn überhaupt, sie über die 13 Kolonien wussten, die ihre Unabhängigkeit vom britischen Imperium erlangt hatten, aber hier ist, dessen ich mir sicher bin: Sie hätten sich niemals vorstellen können, dass 250 Jahre später einer ihrer direkten Nachkommen heute wieder hier auf diesem Kontinent sein würde als der oberste Diplomat jener jungen Nation. Und doch bin ich hier, erinnert durch meine eigene Geschichte daran, dass sowohl unsere Geschichten als auch unsere Schicksale immer verbunden sein werden.

Gemeinsam bauten wir nach zwei verheerenden Weltkriegen einen zertrümmerten Kontinent wieder auf. Als wir uns durch den Eisernen Vorhang wieder einmal geteilt fanden, hakte sich der freie Westen bei den mutigen Dissidenten unter, die im Osten gegen Tyrannei kämpften, um den sowjetischen Kommunismus zu besiegen. Wir haben gegeneinander gekämpft, uns dann versöhnt, dann gekämpft, dann wieder versöhnt. Und wir haben Seite an Seite geblutet und sind Seite an Seite gestorben auf Schlachtfeldern von Kapyong bis Kandahar.

Und ich bin heute hier, um klarzumachen, dass Amerika den Kurs für ein neues Jahrhundert des Wohlstands festlegt, und dass wir es erneut gemeinsam mit Ihnen tun wollen, unseren geschätzten Verbündeten und unseren ältesten Freunden.

Wir wollen es gemeinsam mit Ihnen tun, mit einem Europa, das stolz auf sein Erbe und auf seine Geschichte ist; mit einem Europa, das den Geist der Erschaffung von Freiheit hat, der Schiffe in unerforschte Meere schickte und unsere Zivilisation gebar; mit einem Europa, das die Mittel hat, sich selbst zu verteidigen, und den Willen, zu überleben. Wir sollten stolz sein auf das, was wir gemeinsam im letzten Jahrhundert erreicht haben, aber jetzt müssen wir die Chancen eines neuen annehmen und ergreifen – weil gestern vorbei ist, die Zukunft unvermeidlich ist, und unser gemeinsames Schicksal auf uns wartet. Danke.“

 

Der Beitrag Original Text der Rede des US Außenministers Rubio in Deutsch erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Al Gore ist ein Betrüger. Von X

14. Februar 2026 um 13:00

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Chris Martz
@ChrisMartzWX

Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Spuren von Kohlendioxid (CO₂ ₂ ) in irgendeiner Weise eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen. Die Gefährdungsfeststellung der EPA durch die Obama-Regierung war eine politisch motivierte Reaktion auf den Fall Massachusetts gegen die EPA (2007).

Das US-amerikanische Gesetz zur Reinhaltung der Luft (Clean Air Act) stuft CO₂ ₂ und andere Treibhausgase (THG) in seiner jetzigen Form nicht als Luftschadstoffe ein. Der Kongress müsste das Gesetz ändern, um dies zu ändern, doch Obama entschied sich, sich auf die Chevron-Doktrin (die inzwischen nicht mehr gilt) zu berufen, um die EPA zu zwingen, Beweise dafür zu finden, dass THG eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen.

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Anders als Ihnen Scharlatane wie Al Gore weismachen wollen, können Wissenschaftler nicht mit Sicherheit sagen, ob der größte Teil oder gar die gesamte Erwärmung der letzten anderthalb Jahrhunderte vom Menschen verursacht wurde. Dafür gibt es zwei Gründe:

1Die Messung der natürlichen Strahlungsflüsse in und aus dem Klimasystem der Erde weist eine größere Fehlermarge auf als die Messung des globalen Energieungleichgewichts, das durch die CO₂-Emissionen der Menschheit verursacht wird ₂ .

https://

nature.com/articles/ngeo1

580

2 Computermodelle, die die Erwärmung unseren Emissionen zuschreiben, sind künstlich so eingestellt, dass CO₂ ₂ als unmittelbare Ursache gilt. Das heißt, Klimawissenschaftler gehen beim Erstellen ihrer Modelle davon aus, dass sich das Klimasystem der Erde vor der Industriellen Revolution in einem natürlichen Energiegleichgewicht befand. Sie setzen alle Werte auf null und nehmen an, dass sich die mittlere Oberflächentemperatur des Planeten seit 1850 nicht verändert hat. Dann erhöhen sie den CO₂-Gehalt ₂ so lange, bis die modellierte Temperaturkurve mit den Beobachtungen übereinstimmt, und behaupten dann: „Seht ihr?! CO₂ ₂ ist die Ursache der Erwärmung.“ Dies ist jedoch ein Zirkelschluss, da sie versuchen, das zu beweisen, was sie von Anfang an angenommen haben.

Vor fast zehn Jahren wurde in der Zeitschrift Science ein guter Artikel darüber veröffentlicht.

https://

science.org/doi/10.1126/sc

ience.354.6311.401

Noch weniger überzeugend ist die Behauptung von Wissenschaftlern, dass die globale Erwärmung – und damit einhergehend die CO₂ ₂ -Emissionen – die öffentliche Gesundheit und das Leben auf der Erde in irgendeiner Weise ernsthaft gefährden.

Erstens war die Lage der Menschheit noch nie besser als heute:

• Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich seit dem 19. Jahrhundert auf allen Kontinenten mehr als verdoppelt.

https://

ourworldindata.org/life-expectancy

• Die Gesamtzahl der Todesfälle infolge wetterbedingter Katastrophen ist seit den 1920er Jahren um mehr als 96 % zurückgegangen; dies trotz eines Anstiegs der Weltbevölkerung um sechs Milliarden Menschen in diesem Zeitraum.

https://

ourworldindata.org/natural-disast

ers

• Die globalen Ernteerträge haben in den letzten Jahren Rekordhöhen erreicht.

https://

ourworldindata.org/crop-yields

Wer behauptet, wir stünden vor einer „existenziellen Krise“, weil die Erde etwas wärmer ist als vor einem Jahrhundert, ist entweder schlecht informiert oder lügt. Für diese Behauptung gibt es keine gesicherten Daten.

Zweitens gibt es keine wissenschaftliche Rechtfertigung dafür, CO ₂ als „Schadstoff“ einzustufen.

Zur Erinnerung: Die EPA hat CO ₂ bis jetzt als Schadstoff eingestuft, weil es „zu Treibhausgasemissionen beiträgt, die die öffentliche Gesundheit und das Gemeinwohl gefährden“.

Nach diesem Maßstab müsste Wasserdampf (H₂O ₂ ) ebenfalls als Schadstoff eingestuft und reguliert werden, da er wie CO₂ ₂ ein Treibhausgas und ein Verbrennungsprodukt ist. Tatsächlich ist Wasserdampf das häufigste und wirksamste Treibhausgas, da er (a) 1–4 % des atmosphärischen Volumens ausmacht (CO₂ ₂ nur 0,04 % %) und (b) ein breiteres Spektrum an Infrarotwellenlängen absorbiert als CO₂-Moleküle ₂ .

Wir regulieren den Wasserdampf jedoch nicht, da Wasser eine essentielle Verbindung für das Leben auf der Erde ist. Dasselbe gilt aber auch für CO₂ ₂ ; es wird für die Photosynthese benötigt, die die Grundlage der Nahrungskette an Land und in den Ozeanen bildet.

Am Ende des letzten glazialen Maximums vor 20.000 Jahren lag der atmosphärische CO₂-Gehalt ₂ bei etwa 180 ppm. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Pflanzen in dieser Zeit tatsächlich unter Kohlenstoffmangel litten.

https://

link.springer.com/article/10.100

7/BF00328894

https://

cell.com/trends/plant-s

cience/abstract/S1360-1385(00)01813-6

https://

pnas.org/doi/10.1073/pn

as.0408315102

Im Januar lag die atmosphärische CO₂-Konzentration ₂ bei fast 429 ppm.

Das ist etwa die Hälfte des für optimales Pflanzenwachstum erforderlichen Wertes und nur etwa ein Drittel der Konzentration in dem Raum, in dem Sie diesen Beitrag wahrscheinlich gerade lesen.

https://

gov.mb.ca/agriculture/cr

ops/crop-management/co2-supplement.html

Der von der OSHA festgelegte zulässige Expositionsgrenzwert (PEL) beträgt 5.000 ppm für einen Zeitraum von 8 Stunden.

https://

fsis.usda.gov/sites/default/

files/media_file/2020-08/Carbon-Dioxide.pdf

Die Besatzungen von U-Booten der Marine sind Konzentrationen ausgesetzt, die oft 10.000 ppm überschreiten, und dies hat kaum oder gar keinen Einfluss auf ihre geistigen Fähigkeiten oder ihre Fähigkeit, ihre zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen.

Bei manchen Menschen kann es bei einer Konzentration von 10.000 ppm zu Schläfrigkeit kommen, bei den meisten jedoch nicht. Fast jeder wird bei Konzentrationen über 30.000 ppm schläfrig, aber erst ab einer Konzentration von 40.000 ppm ist CO ₂ „unmittelbar lebens- oder gesundheitsgefährdend“.

Bei den in der Erdatmosphäre vorkommenden Konzentrationen (die in den letzten 600 Millionen Jahren bis zu 7.000 ppm betrugen) gibt es keine überzeugenden Beweise, die die Bezeichnung CO ₂ als „Schadstoff“ rechtfertigen. Tatsächlich verfügen wir nicht über genügend fossile Brennstoffreserven, um diese zu erschließen, Ressourcen daraus zu gewinnen, sie zu Erdölprodukten zu verarbeiten und zu verbrennen, um den atmosphärischen CO-Gehalt ₂ auch nur annähernd auf 5.000 ppm zu bringen.

Die CO₂-Emissionen der USA ₂ sinken seit 30 Jahren. Sie werden weiter sinken (vor allem aufgrund des Kohleausstiegs und der Nutzung von Erdgas, wobei der Ausbau der Solar- und Windenergiekapazitäten ebenfalls eine wichtige Rolle spielt), trotz der Aufhebung der Gefährdungsfeststellung. Letztendlich hat der freie Markt mehr zur Reduzierung unserer Emissionen beigetragen als staatliche Maßnahmen.

Solange China und Indien ihre Emissionen nicht reduzieren, wird das, was die USA tun, kaum einen Unterschied machen.

Das ist nichts weiter als einstudierte, zur Schau gestellte Empörung.

 

 

 

 

 

Zitat:

Al Gore

@algore

 

Die Trump-Regierung versucht einmal mehr, Wissenschaft und Realität zu leugnen – diesmal, indem sie die gut belegten Forschungsergebnisse, die den Zusammenhang zwischen Klimakrise und öffentlicher Gesundheit belegen, ignoriert. Die Trump-Regierung mag zwar versuchen, die Klimakrise zu ignorieren, doch es ist schmerzlich offensichtlich, dass die Klimakrise uns nicht ignorieren wird. Im vergangenen Sommer erlebten die USA innerhalb von nur drei Tagen ein Dutzend Jahrhundertfluten. In Texas starben bei einer dieser Überschwemmungen mindestens 135 Menschen, darunter 37 Kinder in einem Sommerlager. Die Rücknahme der Gefährdungsfeststellung durch die Trump-Regierung ist nicht nur ein direkter Angriff auf Wissenschaft, Wissen und die öffentliche Gesundheit, sondern auch eine Beleidigung für die Menschen im ganzen Land, die bereits mit den verheerenden Folgen klimabedingter Extremwetterereignisse zu kämpfen haben. Die Entscheidung, die Gefährdungsfeststellung aufzuheben, ist eines der eklatantesten Beispiele dafür, dass die Trump-Regierung den Profiten aus der fossilen Brennstoffindustrie Vorrang vor dem Leben amerikanischer Bürger einräumte.

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Hayek-Club Berlin: Vortrag von Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt Wetter & Klima: Freispruch für CO₂«

13. Februar 2026 um 12:59

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Es lädt herzlich ein der Hayek-Club Berlin

Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«

◾ Dienstag dem 17. Februar 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19:00 Uhr sein. Einlaß ab 18.30 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.

Kartenbestellung bitte direkt [email protected] Friedrich August von Hayek-Gesellschaft e.V. Albrechtstraße 11 10117 Berlin Tel.: 030 / 275 827 18 Fax: 030 / 275 827 19

Eintritt: 15 €

Für Speisen und Getränke ist gesorgt 

Wer sich per Email angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Zum Dienstag, dem 17.2.26 laden wir zum Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂« in den Räumen des Hayek -Clubs Berlin.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“

Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem interessanten Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

Der Beitrag Hayek-Club Berlin: Vortrag von Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt Wetter & Klima: Freispruch für CO₂« erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Offener Brief: Warum wir so nicht weitermachen können und was getan werden muss.

08. Februar 2026 um 07:00

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VERNUNFTKRAFT.

Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik. www.vernunftkraft.de

Dr. Nikolai Ziegler und Dr.-Ing. Detlef Ahlborn Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT. e.V. – Kopernikusstraße 9 – 10245 Berlin

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

– Offener Brief – (nachrichtlich an Vertreter der Presse)

Berlin, im Januar 2025

Warum wir so nicht weitermachen können und was getan werden muss.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Merz, sehr geehrter Herr Spahn,

am 7. März 2024 stellte der Bundesrechnungshof in seinem Sonderbericht zur deutschen Energiewende fest:

„Die Versorgungssicherheit ist gefährdet, der Strom ist teuer und die Auswirkungen der Energiewende auf Landschaft, Natur und Umwelt kann die Bundesregierung nicht umfassend bewerten.“

Diese klare Feststellung, dass die deutsche Energiewende die im Energiewirtschaftsgesetz festgeschriebenen Ziele verfehlt, schlägt sich leider nicht deutlich im Programm der CDU nieder.

Angesichts der katastrophalen Bilanz ist eine komplette Neujustierung der Energiepolitik unumgänglich – je später diese erfolgt, desto schmerzhafter wird diese ausfallen und desto größer werden die bis dahin entstehenden Schäden sein.

➢ Die Energiekosten sind zur existenziellen Belastung des Standorts geworden

Die jüngsten Wachstumsprojektionen von IWF und OECD verweisen Deutschland auf einen letzten Platz unter allen großen Industrienationen. Dies zeigt, dass unsere Probleme hausgemacht sind – neben Überbürokratisierung werden auch stets die hohen Strompreise in Deutschland genannt. Diese sind seit Einführung des EEG im Jahre 2000 überproportional gewachsen (+198% im Vergleich zu +58% Steigerung der allg. Teuerung), wir halten die Spitzenposition bei den Haushaltsstrompreisen der EU, unsere Industriestrompreise sind gegenüber internationalen Konkurrenten wie den USA und China nicht mehr konkurrenzfähig und die Produktion der energieintensiven Industrie ging um über 20% zurück.

Studien zeigen, dass die deutschen Strompreise weiter steigen werden, insbesondere durch die drastisch steigenden Netzentgelte, die unmittelbar auf den weiteren Ausbau der sogenannten erneuerbaren Stromerzeuger zurückzuführen sind.

➢ Die Subventionen für die Energiewende sind außer Kontrolle geraten

In diesem Jahr steigen die Subventionen für die EE-Erzeuger auf 20 Mrd. €, eine aktuelle Projektion des energiewirtschaftlichen Instituts der Uni Köln (EWI) sieht diese bis 2030 auf 23 Mrd. € steigen. Insgesamt sind für die sog. Energiewende bisher ca. 500 Mrd. € an Förderungen geflossen, eine aktuelle Studie des Fraunhofer IES sieht den weiteren Finanzbedarf bis 2045 bei 8,6 Billionen €. Pläne wie die zusätzliche Subventionierung der Netzentgelte ohne eine nachvollziehbare Perspektive auf sinkende Strompreise verschärfen nur das Problem – zulasten kommender Generationen.

➢ Die Versorgungssicherheit ist nicht mehr gewährleistet

Der Vorstandsvorsitzende der RWE, Markus Krebber, hat angesichts der Dunkelflaute Anfang November eindringlich davor gewarnt, dass in Zukunft Situationen eintreten können, in denen wir die Spitzenlast nicht mehr abdecken können. Dann drohen in Deutschland großflächige Stromabschaltungen. In den Sommermonaten hingegen drohen Netzabschaltungen ganzer Wohngebiete, weil Überschussstrom aus nichtregelbaren PV-Anlagen die lokalen Netze überlastet. Die letzte Bundesregierung hielt dennoch strikt an der Abschaltung grundlastfähiger Kraftwerke sowie dem Zubau der diese Zustände verursachenden erneuerbaren Stromerzeuger fest – damit wird die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Ereignisse zunehmen. Die Solidarität unserer europäischen Nachbarn mit dieser destruktiven Energiepolitik wird zunehmend fragiler.

➢ Die Klimapolitik bedroht den sozialen Frieden

Neben den hohen Systemkosten einer auf Wind und Solar basierenden Erzeugung sind vor allem die in den letzten sechs Jahren stark gestiegenen CO2-Zertifikatskosten für zunehmende Stromkosten und Industrieabwanderung verantwortlich. Diese Entwicklung wird 2025 durch die drastische Erhöhung der CO2-Steuer auf Treibstoffe und Erdgas immer weiter in den privaten Bereich ausgedehnt. Im Verbund mit kleinteiligen Eingriffen in die Wirtschaft wie dem Gebäudeenergiegesetz oder dem Verbrennerverbot gefährdet dies zunehmend den sozialen Frieden. Dabei steht diesen drastischen Folgen kein Vorteil bei der Entwicklung der globalen CO2-Emissionen gegenüber: Der deutsche Anteil von 1,6% an diesen entspricht mengenmäßig der jährlichen Erhöhung der CO2-Emissionen Chinas. Durch die zunehmende Erhöhung der CO2-Kosten findet global betrachtet keine Reduktion, sondern lediglich eine Verlagerung der Nutzung fossiler Brennstoffe aus Deutschland heraus statt, wobei davon auszugehen ist, dass die verlagerte Produktion regelmäßig unter geringeren technologischen bzw. ökologischen Standards erfolgt.

Natur-, Arten- und Landschaftsschutz werden systematisch in die Bedeutungslosigkeit verbannt.

Da Wind und Solar Stromerzeugungsformen mit geringer Energiedichte sind, erfordern sie einen hohen Flächenbedarf, der in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland bei den hier verfolgten Ausbauzielen notwendigerweise mit dem Natur- und Artenschutz kollidiert. Dieser Konflikt wurde von der jetzigen Bundesregierung einseitig zugunsten der Wind- und Solarindustrie entschieden, insbesondere durch §35 und §249 BauGB, §6 WindBG, §45b NatSchG sowie §2 EEG. Die Grundgedanken des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes wurden dadurch systematisch ausgehöhlt. Aufgrund der Flächenzielvorgaben werden schützenswerte Regionen, Landschaftsschutzgebiete, Naturparks, Erholungsorte und Wälder in Industriegebiete verwandelt. Teilweise werden Amtsgemeinden mit über 10% Windfläche ausgewiesen, wobei sich einzelne Windfelder über 10 km erstrecken. Der Bau von Windindustrieanlagen in Wäldern beraubt diese ihrer ökologischen Funktion und schädigt die Biodiversität dieser wichtigen Lebensräume in nicht absehbarer Weise. Der Artenschutz wurde durch die Reduktion bzw. Aufhebung der Schutzabstände kollisionsgefährdeter Arten unterlaufen. So wurde beispielsweise für den Seeadler der Schutzabstand zum Horst von 3.000 m auf 500 m reduziert, für den Schwarzstorch wurde das Erfordernis eines Schutzabstandes sogar komplett gestrichen. Diese Erleichterungen für die Windindustrie stehen im Widerspruch zu dem von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten ausgearbeiteten „Helgoländer Papier“ – ohne dass eine belastbare Evaluation der Folgen für die heimische Avifauna existierte. §6 WindBG ermöglicht den Bau von Windkraftanlagen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine einmalige Natur- und Landschaftszerstörung, die durch entsprechende Gesetze legitimiert wurde.

➢ Die notwendige ökologische Gesamtbetrachtung fehlt

Neben den Umweltwirkungen am Ort ihrer Errichtung müsste eine ganzheitliche Betrachtung von Windkraft- und Solaranlagen auch die ökologischen Folgen des Abbaus der zu ihrer Herstellung notwendigen Rohstoffe, insbesondere die großflächige Kontaminierung und radioaktive Verseuchung von ganzen Landstrichen in China durch den Abbau der benötigten Seltenen Erden, umfassen. Eine korrekte Ökobilanz müsste zudem die Entsorgungsproblematik berücksichtigen. Nach Angaben des UBA steigt die Menge an nicht-recycelbarem Windkraftmüll in dieser Dekade auf 20.000 Tonnen pro Jahr, in den 2030er Jahren steigt diese Abfallmenge auf 50.000 Tonnen pro Jahr. Es ist zu befürchten, dass sich die Windkraftindustrie zunehmend dieser Altlasten durch den Export ausrangierter Anlagen zum Weiterbetrieb in Drittstaaten entledigen könnte, wodurch es unkontrolliert zur wilden Deponierung im Ausland kommen kann.

➢ Mögliche gesundheitliche Folgen werden ausgeblendet

In Frankreich wurden durch das Berufungsgericht von Toulouse letztinstanzlich Windkraftanlagen als Verursacher der gesundheitlichen Beschwerden eines Ehepaares anerkannt und diesem Schadensersatz zuerkannt, dieses Urteil hat in Frankreich eine breitere Diskussion über gesundheitliche Beschwerden durch Windkraftanlagen nahe von Wohnsiedlungen ermöglicht. Dagegen werden in Deutschland durch die hohen Ausbauziele immer geringere Abstände zu Wohngebieten zugelassen, wodurch die Betroffenen mit ihren Problemen allein gelassen oder gar als Simulanten hingestellt werden. Ebenso problematisch ist die Kontamination der Böden und des Grundwassers in der Nähe von Windkraftanlagen durch den Abrieb toxischer Substanzen, insbesondere Bisphenol-A. Im Fall von Bränden von Windkraftanlagen ist die Bevölkerung üblicherweise unzureichend gegen die Exposition potenziell karzinogener CFK-Fasern geschützt. Zu allen diesen Sachverhalten ist festzustellen, dass der Ausbau von Windkraftanlagen ohne eine neutrale wissenschaftliche Begutachtung der damit verbundenen Gefahrenpotenziale erfolgt.

➢ Was jetzt zu tun ist

Eine grundlegende Neujustierung der deutschen Energiepolitik ist unumgänglich. Wir haben diese in den nachfolgenden 11 Punkten zusammengefasst:

  1. Die Aushöhlung des Natur- und Artenschutzes, insbesondere die verpflichtenden Flächenziele durch das „Wind an Land“ Gesetz und die Windkraftprivilegierung im §35 BauGB und §2 EEG müssen rückgängig gemacht werden.
  2. Die Anpassungen im BNatSchG zu Gunsten der Windkraftanlagen müssen rückgängig gemacht und wieder in Einklang mit dem ornithologischen Kenntnisstand gebracht werden. Landschaftsschutzgebiete müssen für Windkraftanlagen wieder tabu werden. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung muss für jede Windkraftanlage wieder zur Pflicht werden.
  3. Die EEG-Förderungen müssen sofort beendet und die dadurch seit Jahrzehnten subventionierten Erzeugungsformen in den Markt entlassen werden.
  4. Die Abschaltung grundlastfähiger Kraftwerkskapazitäten und der weitere Ausbau der volatilen Erzeugung muss eingestellt werden, bis eine neue Energiestrategie erarbeitet worden ist, die die Aspekte Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Umweltverträglichkeit in den Vordergrund stellt.
  5. Eine neutrale und ergebnisoffene Untersuchung muss klären, welche Kernkraftwerke an den Markt zurückgeholt werden können. Bis zu dieser Klärung muss der Rückbau der Kernkraftwerke eingestellt werden.
  6. Deutschland muss eine technologieoffene Politik verfolgen. Dies muss auch die Errichtung neuer Kernkraftwerke bzw. SMR sowie die CCS-Technologie ermöglichen.
  7. Die hohen Netzkosten dürfen nicht alleinig dem Verbraucher oder dem Steuerzahler auferlegt werden. Insbesondere müssen Redispatchkosten verursachungsgerecht den Betreibern von Solar- und Windkraftanlagen auferlegt werden. Diese dürfen zudem für netztechnisch notwendige Abschaltungen ihrer Anlagen nicht weiter auf Kosten des Stromkunden entschädigt werden.
  8. Im Sinne der Systemdienlichkeit muss jede EE-Anlage mit einer Nennleistung über 10 kW von den Netzbetreibern entschädigungsfrei abgeschaltet werden können.
  9. Die CO2-Preisbelastungen der deutschen Industrie und Privatverbraucher müssen auf EU-Ebene auf ein internationales Durchschnittsniveau gesenkt werden, sodass die europäische Industrie nicht dauerhaft im Nachteil zur chinesischen oder amerikanischen Konkurrenz steht. Die Einführung des ETS-2-Systems auf Treibstoffe und Erdgas muss verschoben werden.

10. Zum präventiven Schutz der Anwohner müssen Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen von mindestens der zehnfachen Anlagenhöhe eingeführt werden.

11.Der Einsatz von CFK, Bisphenol A und PFAS in Windkraftanlagen ist einheitlich zu untersagen, Betreiber von Bestandsanlagen müssen verpflichtet werden, diese Substanzen aus ihren Anlagen zu entfernen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Nikolai Ziegler                                    Dr. Detlef Ahlborn

 

1. Vorsitzender                                           2. Vorsitzender

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Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)

07. Februar 2026 um 07:00

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Aus X:

Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)
Das geht mit Batterien, ja.
Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer – Größenordnungen!… pic.twitter.com/epkV616Xto

— Stefan R. (@input_exit) February 4, 2026

Hier nochmal als Klartext

Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang) Das geht mit Batterien, ja. Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer – Größenordnungen!
Beispiel: Eine Dunkelflaute Ende Dez. 2024 – VEE sind ausgefallen und die Lücke zur Deckung der Netzlast betrug 5,5 TWh.
„Nur 5,5!!!“
Ja – aber TWh.
Jetzt rechnen wir einmal: 5,5 TWh = 5.500 GWh =5.500.000 MWh = 5.500.000.000 kWh
Zum Vergleich – die vier Pylontech US5000 haben in Summe 19,2 kWh. 5.500.000.000 kWh/19,2 kWh = 286.458.333,3 Stück (!) von diesen Batteriestapeln wären notwendig um eine (!) Dunkelflaute zu überbrücken.
„Aber es gibt doch auch Großspeicher!“ Ja – unten ist einer zu sehen, im Lkr. Wunsiedel mit 200 MWh. Davon wären dann 27.500 (!) Stück notwendig. Wunsiedel kostete 110 Mio. €, bei 200 MWh macht das dann 550€/kWh.
„Warum ist das so teuer – die Zellen kosten doch unter 100€/kWh?“
Ja, die Zellpreise sind nur ein kleiner Teil des Ganzen. Das BatteriespeicherSYSTEM besteht aus mehreren Komponenten von denen die Meisten bereits technisch skaliert sind:
-Netzanschluss (hier 110 kV)
-Umspanner 110/20 kV
-20 kV Verteilung mitsamt Schaltanlagen
– Umspanner 20/0,4 kV
-0,4 kV Verteilung
-Wechselrichter/Inverser
-Speichercontainer bestehend aus:
-Batteriezellen (hier fand der Preisverfall statt!)
-Batteriemodulen + BMS
-Temperierung/Klimatisierung
-evtl. Brandmelde- + Löscheinrichtung
-Grundstück -Zufahrt
-Umzäunung usw.
Von diesen Dingen wird praktisch nichts mehr billiger – wenn diese Speicher großtechnisch mal bei 200€/kWh ankommen wäre viel gewonnen und dennoch nichts erreicht
– die oben genannten 5,5 TWh sind viel zu wenig für die intersaisonale Speicherung.
Ruhnau & Qvist gehen sogar von 55 TWh aus
– dem Zehnfachen des oben genannten Beispiels, der Dunkelflaute vom Ende Dez. 2024. Selbst wenn Batteriespeicher nur die Zellpreise darstellen würden (50 €/kWh) wäre das für die intersaisonale Speicherung dann:
55 TWh = 55.000 GWh = 55.000.000 MWh = 55.000.000.000 kWh 55.000.000.000 kWh x 50 €/kWh = 2.750.000.000.000€
oder in Worten: Zwei Billionen siebenhundertfünfzig Milliarden € – Zellpreis, wohlgemerkt.
Technische Lebensdauer max. 20 Jahre.
Pro Jahr dann zu erneuern (1/20tel): 137.500.000.000€ – bei einem
Bundeshaushalt von 502,3 Mrd. € (2025)
– absolut, absolut utopische Zahlen!
Eine Langzeitspeicherung mittels Batterien ist daher nicht möglich! Bleibt nur der grüne Wasserstoff, doch der steckt nach einer 15 jährigen Erprobungsphase praktisch in den Kinderschuhen. Es findet sich kein Investor dafür Anlagen zu bauen die dann wetterstromabhängig zum max. 30% der Zeit funktionieren. Siehe das Scheitern fast aller H2-Projekte hier im Umfeld wie das an der Heide-Raffinerie wo mit Offshore-Windstrom (den EE-Anlagen mit dem höchsten Kapazitätsfaktor!) an einem günstigen Standort H2 hergestellt werden sollte. moz.de/lokales/schwed
Es mag sicherlich weitere Projekte geben wo das versucht wird und der ein oder andere Durchbruch erreicht werden kann – aber auch hier fehlt wieder das Ganze drumherum.
Es benötigt dann eine komplette zweite Infrastruktur dafür – mit Elektrolyseuren, Kavernenspeichern, Pipelines mit Verdichtern + Druckregelstationen und H2-fähigen Kraftwerken! Alleine ein Baulos an Kavernenspeichern benötigt rund ein Jahrzehnt in der Errichtung, es geht auch praktisch nicht schneller da diese aus entsprechenden Steinsalzformationen mittels Wasser herausgelöst werden – einmal das Ulmer Münster (vom Volumen her) durch eine Bohrung auflösen die so groß ist wie ein Kanalrohr einer Anwohnerstraße.
Und beim gasförmigen Speichern schlägt dann die Thermodynamik voll zu.
Aus der allgemeinen Gasgleichung
pV=mRT folgt:
p = Druck
V = Volumen m = Masse
R = spezifische Gaskonstante (eigentlich RS, macht die Gleichen aber
„unschön“
T = Temperatur mit den Stoffdaten
Erdgas R = 500 J/kgK (schwankt je nach Herkunft)
Wasserstoff R = 4124 J/kgK
Das volumetrische Speichervolumen in den Kavernen ist bedeutend größer beim Wasserstoff im Vergleich zum Erdgas
– der Heizwert pro m³ liegt nur bei einem Drittel im Vergleich zu dem des Erdgases!
Alleine die Errichtung der Speicherkavernen gleichzeitig bestehend zum Erdgassystem (brauchen wir ja für die Erdgaskraftwerke und den Rest!) dürfte locker 50 Jahre in Anspruch nehmen!
Extremszenarien wie das Jahr ohne Sommer (1815) sind in den Langzeitspeicherbetrachtungen nicht enthalten!
Bedingt durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik bleibt der Prozesswirkungsgrad der Wasserstoffverstromung immer schlecht
– er liegt bei 20 – 25%.
Der Strom daraus kostet alleine schon physikalisch das 4 bis 5-fache der Einspeisevergütung
– beim Transport per Derivat (Ammoniak) läge er beim 6-fachen der Gestehungskosten.
Und da sind wir wieder beim Knackpunkt oben
– diese Hürden sind für eine Gesellschaft nicht überwindbar, daher wird die Energiewende so auch nicht kopiert, kopiert im Sinne von der Adaption auf 100% VEE zu gehen.
VEE werden daher nur als Brennstoffsparer angesehen
– um damit tief zu dekarbonisieren wäre als Backup Geothermie (haben wir nicht) oder Wasserkraft im großen Umfang (haben wir auch nicht) notwendig. Die allgemein geringe Leistungs- bzw. Energiedichte der VEE und Batteriespeicher hat einen sehr hohen Materialbedarf zur Folge der dem Ganzen alleine durch die Verfügbarkeit von Kupfer, Grafit, Lithium usw. schon einen Strich durch die Rechnung zieht.
Simon Michaux hat dies: (Estimation of the quantitiy of metals to phase out fossil fuels in a full system replacement, compared to mineral resources) Er hat hier die Welt auf dem Stand von 2018 analysiert mit der Annahme der Defossilisierung durch weitgehende Elektrifizierung: 

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US Energie Minister Chris Wright – zur Energiewende.

06. Februar 2026 um 07:00

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@SecretaryWright

#energytransition #climatechange

Energieminister Chris Wright liefert eine vernichtende, datengestützte Abrechnung mit dem aktuellen energiepolitischen Wahnsinn und dem Mythos einer „Energiewende“.

🚨Energy Secretary Chris Wright delivers a brutal, data-driven takedown of the current energy policy madness and the myth of an „energy transition.“

Here’s the reality he lays out in the video below:

⚡️ US Primary Energy Dominance: Over 72% of total primary energy… pic.twitter.com/1Y4J3DHGsi

— ⚡️David Blackmon⚡️ (@EnergyAbsurdity) February 4, 2026

Hier ist die Realität, die er im oberen Video darlegt:

Dominanz der USA im Primärenergiesektor: Über 72 % des gesamten Primärenergieverbrauchs stammen aus Öl und Erdgas – ein Rekordmarktanteil. Es handelt sich hierbei nicht um eine sterbende Branche; die Produktion steigt rasant bei sinkender Kapitalintensität und rasant steigender Effizienz.

Katastrophe im Stromsektor: Während Öl und Gas florieren, werden im Stromsektor gigantische Investitionen getätigt, ohne dass das Nettowachstum der Produktion nennenswert steigt. Die Folge? Explodierende Preise, die Verbraucher und Industrie gleichermaßen belasten.

Deutschlands Billionen-Dollar-Debakel: Über 500 Milliarden Dollar investiert, Netzkapazität mehr als verdoppelt – dennoch produziert Deutschland 20 % weniger Strom als zuvor und verkauft ihn zum dreifachen Preis. Ein Paradebeispiel für politisch verursachte Energiearmut.

Globale Fehlinvestitionen epischen Ausmaßes: Weltweit wurden 10 Billionen US-Dollar für den „Kampf gegen den Klimawandel“ ausgegeben. Der Ertrag? Solarenergie deckt nur 1,2 % und Windenergie 1,4 % des globalen Energieverbrauchs ab (zusammen 2,6 % %) . Wo die Marktdurchdringung hoch ist, steigen die Preise rasant an, und es folgt die Deindustrialisierung.

Deindustrialisierung statt Dekarbonisierung: Emissionsexport ist Selbstsabotage. Fabriken in Großbritannien, Deutschland und Kalifornien (oft mit Erdgas betrieben) werden stillgelegt und dann in Asien mit Kohle wiedereröffnet, wobei die Waren per Diesel transportiert werden. Die Emissionen steigen – das ist Selbstsabotage, kein Fortschritt für den Umweltschutz.

Über 50 Jahre „Energiewende“-Hype: Kohlenwasserstoffe lieferten während der Ölkrise von 1973 85 % der weltweiten Energie. Und heute? Immer noch 85 %. Die Welt lebt von Öl, Gas und Kohle – Punkt.

Unersetzliche Tatsache: Ohne den massiven Einsatz von Kohlenwasserstoffen lässt sich weder eine Windkraftanlage noch ein Solarmodul oder ein Kernkraftwerk bauen. Erneuerbare Energien sind vollständig von fossilen Brennstoffen abhängig.

Es ist an der Zeit, Ideologie über Bord zu werfen und zu den Realitäten von Mathematik, Physik und Ingenieurwesen zurückzukehren. Künstliche Verknappung und hohe Preise bekämpfen nicht den Klimawandel – sie führen zum Niedergang unseres Landes. Wir brauchen reichlich und bezahlbare Energie, keine Billionen-Dollar-Inszenierung von Tugendhaftigkeit.

@SecretaryWright

#energytransition #climatechange

 

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Das EnBW-Debakel als Spiegelbild der scheiternden Energiewende

03. Februar 2026 um 07:00

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Millardenverlust und Offshore-Ausstieg. Wie in Baden-Württemberg Landkreise, Sparkassen und sogar die evangelische Landeskirche für ein politisches Energieabenteuer bluten müssen – und welche Rolle der grüne Finanzminister Danyal Bayaz dabei spielt.

von Holger Douglas

Die Nachricht schlug im baden-württembergischen Energiekonzern EnBW und im politischen Stuttgart ein wie eine Bombe: Der Energieversorger aus Karlsruhe musste rund 1,2 Milliarden Euro abschreiben, nachdem er sich aus zwei geplanten Offshore-Windpark-Megaprojekten vor der Küste Großbritanniens zurückgezogen hatte. Die Projekte „Mona“ und „Morgan“, gemeinsam mit BP geplant, galten als Prestigevorhaben und sollten den Beweis dafür liefern, dass die Energiewende auch ohne Kernkraft und Kohle funktionieren könne.

Doch dann blieb die staatliche Förderung aus. Nach mehreren Auktionen ohne Zuschlag zog EnBW die Reißleine. In der nüchternen Konzernmitteilung heißt es, steigende Kosten in der Lieferkette, gesunkene Großhandelspreise, höhere Zinsen und Projektumsetzungsrisiken hätten die Wirtschaftlichkeit zerstört. Im Klartext: ohne Subventionen keine Windräder. Offshore-Wind rechnet sich nicht – jedenfalls nicht ohne Steuergeld.

Die 1,2 Milliarden sind nun weg. Genau das macht den Vorgang hoch brisant. Denn EnBW hatte sich zuvor unter dem wohlklingenden Label „Netzausbau“ frisches Geld besorgt, nicht bei privaten Investoren, sondern bei Landkreisen, Kreissparkassen und sogar bei der evangelischen Landeskirche. Sie alle sind über das sogenannte Südwest-Konsortium mit 24,95 Prozent an TransnetBW beteiligt, dem Übertragungsnetzbetreiber der EnBW. Und sie tragen nun das Risiko mit.

Erstaunlich ruhig und gelassen fiel die politische Reaktion aus. Motto: Nun sind sie halt weg, die 1,2 Milliarden. Ein Sprecher des grünen Finanzministers Danyal Bayaz lobte den Rückzug als „verantwortungsvolle Entscheidung zur Begrenzung weiterer Risiken“. Das verwundert. Bayaz sitzt selbst im Aufsichtsrat der EnBW. Und mehr noch: Ohne seine Strategie wäre dieses Risiko nie so breit gestreut worden.

Denn der frühere Unternehmensberater Bayaz nutzte einen juristischen Hebel, den kaum jemand auf dem Schirm hatte. Seit 2001 sind Anstaltslast und Gewährträgerhaftung für Sparkassen offiziell abgeschafft, nachdem die EU sie als Wettbewerbsverzerrung untersagt hatte. Doch es gibt eine Ausnahme: Geschäfte der öffentlichen Daseinsvorsorge. Energieversorgung fällt darunter – und inzwischen auch der Klimaschutz. Das gilt heute als gängige Rechtsauffassung.

Genau hier setzte Bayaz an. Private Investoren wollten das Risiko des Netzausbaus nicht tragen. Also wurden öffentliche Institute mobilisiert: Sparkassen, Versicherungen, kirchliche Einrichtungen. Alles Akteure mit politischem Auftrag, langfristigem Anlagehorizont und mit staatlicher Rückendeckung inklusive. Formal haftet niemand unbegrenzt. Materiell aber wird das Risiko kollektiviert.

Über 30 Kreissparkassen sind am Südwest-Konsortium beteiligt. Jede von ihnen steht in enger Verbindung zu ihren Trägerkommunen. Damit wurde die Haftung horizontal ausgeweitet: Nicht mehr nur die an der EnBW beteiligten Landkreise, sondern zahllose Kommunen im ganzen Land hängen nun mit drin. Viele dürften gar nicht wissen, wie tief.

Noch im Mai 2023 feierte man das Geschäft. Der Präsident des Sparkassenverbands sprach von „historischer Bedeutung“. Die Sparkasse Zollernalb erklärte stolz, man leiste einen „wertvollen Beitrag zur Energiewende“. Heute zeigt sich: Das war kein Beitrag, sondern ein Risikotransfer.

Im Landtag wächst nun der Unmut. Die FDP verlangt Aufklärung, ob der Milliardenverlust absehbar war, als EnBW frisches Kapital einwarb. Die AfD kündigt einen Untersuchungsausschuss an. Von „politisch gedecktem Zockertum“ ist die Rede.

Das alles fällt nun auch der CDU auf die Füße. Sie ist über kommunale Beteiligungen tief in die EnBW-Struktur eingebunden, hat die politisierte Unternehmensführung mitgetragen und kritische Fragen vermieden. Manuel Hagel, Spitzenkandidat und neuer Hoffnungsträger der CDU im Südwesten, war zuvor Sparkassen-Filialleiter in Ehingen bei Ulm; höchst unwahrscheinlich, dass er von den windigen Geldflüssen oberschwäbischer Sparkassen und Banken nichts wusste. Jetzt ruft er dazu auf: „Wir werden mehr arbeiten müssen. Wir werden länger arbeiten müssen!“ Klar, 1,2 Milliarden sind noch eine Menge Geld, dafür muss schon mehr gearbeitet werden.

Die Grünen wiederum haben die Energiewende nie als technischen Umbau verstanden, sondern als moralisches Projekt. Gesicherte Leistung galt als politisches Übel. Die FDP schließlich lieferte das ökonomische Feigenblatt.

Der EnBW-Milliardenverlust ist damit kein Betriebsunfall. Er ist der erste Belastungstest eines Systems, das Risiken verschleiert, Verantwortung streut und Verluste sozialisiert. Noch liegt der Schaden bilanziell bei der EnBW. Doch die Logik dahinter ist längst weitergezogen – bis in die kommunalen Haushalte und kirchlichen Vermögensverwaltungen hinein.

Kein Wunder also, dass mittlerweile Panik bei den Aktionären herrscht. Denn das Abenteuer Energiewende zeigt jetzt sein wahres Gesicht: teuer, riskant – und am Ende zahlen andere. Sozialismus eben.

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Kernenergie: Nicht reden, einfach machen. Wie die CDU-CSU eine Chance verschläft.

27. Januar 2026 um 07:00

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Die Gründe für den seinerzeitigen Atomausstieg sind durch neue Techniken mit Mini-Reaktoren längst obsolet. Deutschland hätte damit realistische Chancen auf eine Spitzentechnologie. Ein entsprechender Brief an die zuständigen Bundesministerien blieb unbeantwortet, von 120 CSU-Abgeordneten bestätigten nur zwei den Eingang eines weiteren Schreibens in dieser Sache.

Von Götz Ruprecht und Armin Huke.

2021 sagte Friedrich Merz, die Kernkraftentscheidungen seien zwar getroffen, aber so etwas wie den Dual Fluid Reaktor schließe er überhaupt nicht aus, weil das eine hochinteressante Technologie sei, nachzusehen und zu hören hier (YouTube, ZDF). Vor wenigen Tagen, am 14. Januar 2026, rechnete Merz beim Neujahrsempfang der Wirtschaft (BZ) sogar erstmals mit der Regierung Merkel ab und nannte es einen „schweren strategischen Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen“. „So machen wir jetzt die teuerste Energiewende auf der ganzen Welt“, ergänzt Merz das, was Fachleute schon seit 30 Jahren voraussagen.

Doch am 22. Januar vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos war die Kernenergie auf einmal verschwunden, Kohle selbstverständlich auch, und Merz sprach vor großem Publikum: „The focus for our electricity supply is on a combination of renewable energies, storage and modern gas power plants“ – also genau die Fortsetzung der wenige Tage zuvor kritisierten „teuersten Energiewende der Welt“. Dies passt auch zum Koalitionspapier sowie zur jüngst herausgegebenen Mainzer Erklärung der CDU. Letztere erwähnt übrigens mehrfach die Bedeutung von Energieeffizienz und günstigen Strompreisen, ignoriert aber die einzige Lösung, eine Energiewende fort von Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern zu schaffen, ohne am Bankrott der Volkswirtschaft zu scheitern. Dies geht nur mit modernster Kernkrafttechnik.

Man kann dies gutwillig so zusammenfassen: Merz mag eigentlich Kernenergie, große Teile der CDU/CSU wohl auch, aber in seiner jetzigen Regierung darf und will er sich nicht dafür einsetzen, nicht einmal in Reden, schon gar nicht in Taten. Je nach Publikum wird dann mal der Atomausstieg als schwerer Fehler kritisiert, was man nun angeblich nicht mehr ändern könne, oder umgekehrt Kernenergie einfach geleugnet, als hätte es sie nie gegeben.

US-Präsident Donald Trump griff Merz’ Narrativ von Halle auf und stellte ebenfalls in Davos fest: „Germany now generates 22% less electricity than it did in 2017 and it’s not the current chancellor’s fault. He’s solving the problem. He’s going to do a great job. But, what they did before he got there… I guess that’s why he got there. And electricity prices are 64% higher.“ Aber was die Kernenergie angeht, ist Trump hier deutlich ehrlicher: „I was not a big fan, because I didn’t like the risk, the danger, but they have … what the progress they’ve made with nuclear is unbelievable, and the safety progress they’ve made is incredible. We’re very much into the world of nuclear energy, and we can have it now at good prices and very, very safe.“

Vielleicht sollte Friedrich Merz umgekehrt auch mal Trump zuhören, denn die Voraussetzung für den damaligen Atomausstieg, ob sie nun stimmte oder nicht, wären mit diesem „unglaublichen Fortschritt an Sicherheit“ ja gar nicht mehr erfüllt! In seiner eigenen Partei und in der CSU ist man da offenbar schon weiter.

Die CSU ist deutlich, die CDU noch nicht so ganz

Schauen wir mal, was die CSU dazu sagt. Am 1. Januar 2026 hieß es in der Welt: „CSU fordert Mini-Kraftwerke und Kernenergie-Forschung in Deutschland“. Ganz unverblümt wird hier die Rückkehr der Kernenergie gefordert, zwar nicht auf dem Stand der 70er Jahre, aber mit neuen Technologien und der Forderung nach klimaneutraler, sicherer und möglichst abfallfreier Kernenergie, bei der Deutschland eine führende Rolle übernehmen soll. „Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen“, zitiert die Welt aus dem Entwurf des Positionspapier.

Kurz darauf veröffentlichte die CSU-Landesgruppe ein Positionspapier, das diese Forderungen nochmals bekräftigt. Dort tauchen Forderungen auf wie

  • „Wir wollen vom Nachzügler wieder zum Vorreiter werden.“
  • „Wir setzen auf Forschung zu Kernenergie der vierten und fünften Generation und auf den Bau von Kleineren Atomreaktoren (Small Modular Reactors).“
  • „Unser Ziel ist eine Kernenergie ohne radioaktive Abfälle.“
  • „Auch beim Umgang mit radioaktiven Abfällen setzen wir auf Innovation und neue Technologien.“
  • „Diese Entwicklung muss Deutschland führend vorantreiben und Pionier bei der Wiederaufbereitung werden.“

Das Interessante daran: Die im CSU-Positionspapier genannte „fünfte Generation“ wurde durch Dual Fluid begründet, und dieser ist bis heute ihr einziger Repräsentant, der übrigens all die o.g. Forderungen erfüllt. Darauf weisen wir seit über 10 Jahren hin. Die Entwicklung zum Markteintritt kann sofort begonnen werden, es muss nur der politische Wille da sein.

Überdies entfällt ein geologisches Endlager, denn Dual Fluid hat sogar als einziges Unternehmen ein eigenes auf Pyrochemie basierendes Wiederaufbereitungskonzept mit hochreiner Trennung, das sich sofort umsetzen lässt. So kann der „Abfall“ der deutschen Kernkraftwerke gereinigt werden und würde eine sektorübergreifende Vollenergieversorgung Deutschlands ein Jahrhundert lang speisen können, zu Erzeugungskosten, die Deutschland einen Vorteil im globalen Wettbewerb bringen. Die volkswirtschaftliche Investition macht nur einen Bruchteil der bislang aufgelaufenen Energiewendekosten aus.

Deutschland wäre dann nicht nur Vorreiter in Nukleartechnologie, sondern auch Pionier bei der Wiederaufbereitung.

Im Gegensatz zur CSU ist die CDU zwar etwas zurückhaltender, aber auch die Fraktionschefs fordern immerhin ganz offen (Welt) eine „Technologie-Neutralität“, und damit ist gemeint: Erneuerbare stehen gleichrangig neben Kernenergie, regulatorisch und finanziell. Unterstützt werden soll dies, so die Forderung, in einem alten Drei-Länder-Gesprächsformat (Frankreich, Deutschland, Polen), dem „Weimarer Dreieck“, im Einklang mit der EU Taxonomie.

Die Lösung des Dilemmas

Eigentlich ist der Atomausstieg momentan irrelevant, denn

  • Das Atomgesetz erlaubt nach wie vor die Nutzung der Kernkraft, auch Strom darf produziert werden. Nur die kommerzielle Nutzung des Stroms ist verboten.
  • Das Atomgesetz erlaubt weiterhin die Produktion und den Verkauf von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen aus nuklearer Energie.
  • Forschung und Entwicklung von Kerntechnik sind weiterhin in Deutschland erlaubt und genehmigungsfähig. Genehmigungen müssen erteilt werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Mit anderen Worten: Die Entwicklung, Inbetriebnahme und Serienfabrikation des Dual-Fluid-Reaktors ist in Deutschland sofort möglich. Selbst wenn unwahrscheinlicherweise in 10 Jahren das Atomgesetz immer noch unverändert ist, kann Deutschland immer noch führend in Nukleartechnologie sein, und Dual-Fluid-Reaktoren können ein Exportschlager werden. Nur uns selbst dürften wir daraus keinen Strom verkaufen. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung. Nichts spricht z.B. gegen ein Abkommen mit einem Nachbarstaat, dort Kernkraftwerke unter deutscher Regie zu betreiben, mit bevorzugter Produktion für Deutschland. Das wäre völlig gesetzeskonform, und sogar grüne Spitzenpolitiker wie Robert Habeck finden Kernkraft „in Ordnung“, wenn sie im Ausland betrieben wird (Berliner Zeitung).

Zwei unbeantwortete Briefe

Dual Fluid hat zwei, eigentlich drei, Briefe verfasst und verschickt:

  • Am 4.1.2026 an sämtliche CSU-Abgeordneten des Bundestages und des bayerischen Landtags.
  • Am 13.1.2026 einen an die Bundesministerin für Forschung Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär (CSU), und an die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), beide gleichlautend.

Bisher, Stand 23. Januar, liegt keine Antwort vor. Von dem per E-Mail verschickten Brief an die ca. 120 CSU-Abgeordneten kamen lediglich zwei Eingangsbestätigungen aus den Abgeordnetenbüros, aber keine weiteren Reaktionen. Aber es kann ja noch was kommen, wir sind optimistisch.

In den Briefen weisen wir auf genau das hin, was hier beschrieben wird: Ihr müsst nicht nach Lösungen suchen, denn die Arbeit ist bereits erledigt. Es muss nur die konkrete Umsetzung angegangen werden, und die ist sogar in Deutschland möglich, wenn nur der Wille da ist.

Genau so lief es, als die Bundesrepublik im vorigen Jahrhundert noch kräftiges Wachstum der produzierenden Industrie hatte: Wissenschaftlich-technische Innovationen wurden auf Plausibilität geprüft, dann einfach ausprobiert und bei positivem Ausgang in Produkte umgesetzt. Selbst ein negativer Ausgang brachte meist nützliche Nebenresultate für andere Entwicklungen. Das sind Werte des Westens, auf die Rückbesinnung notwendig ist, um einen Wiederaufstieg einzuleiten.

Dr. Armin Huke ist Haupterfinder der Dual-Fluid-Technologie sowie Präsident und Gründer der Dual Fluid Energy Inc. Er wurde 2002 an der Technischen Universität Berlin in Kernphysik promoviert.
Dr. Götz Ruprecht ist Geschäftsführer und Gründer der Dual Fluid Energy Inc. sowie Miterfinder der Dual-Fluid-Technologie. Promoviert in Kernphysik arbeitete er bis 2010 am kanadischen TRIUMF-Nationallabor.
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 

Der Beitrag Kernenergie: Nicht reden, einfach machen. Wie die CDU-CSU eine Chance verschläft. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Gegenwind: 03 Entwaldung, B) In unseren Klima-Kolonien

26. Januar 2026 um 07:00

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Die Erzeugung von Strom durch Windkraft im Wald schädigt nicht nur wertvolle Kultur- und Waldlandschaften in Deutschland, sondern ist auch für Menschenrechtsverletzungen, Landschaftszerstörung und radioaktive Verseuchung in sogenannten Entwicklungsländern und China mit verantwortlich. Auf „unserer“ Reise in die bessere, klimaneutrale, NEIN: klimagerechte Zukunft haben die Menschen in unseren Öko-Kolonien offenbar immer noch keinen Platz gefunden.

Das Video dazu zeigt drei erschreckende, aber gut dokumentierte Beispiele als gerne verschwiegene Nebenwirkung unserer Energiewende – es gäbe viele mehr: Balsaholz aus Ecuador und Peru, Seltene Erden wie Neodym aus China und Madagaskar, die sich direkt in unseren Windrädern in Deutschland finden und Blutkohle aus Kolumbien und Südafrika, ohne die unsere „Energiewende“ in regelmäßigen Blackouts münden würde.

Videolink:

https://www.youtube.com/watch?v=8JTZG9bY-9khttps://youtu.be/8JTZG9bY-9k

Die Videoserie richtet sich vor allem auch an die stark zunehmenden Mitglieder von Bürgerinitiativen, Vereinen, Gruppen, die überwiegend nicht aus der Land- und Forst- bzw. Energiewirtschaft oder dem Natur- und Umweltschutz kommen und vor einem steuerfinanzierten Nebelmeer an Desinformation stehen, wenn sie sich über Windkraft vor allem im Wald in Deutschland informieren möchten. Welche Themen konkret in weiteren Folgen der Video-Serie abgehandelt werden, erfahren Sie im Detail im Einleitungsvideo zu dieser Serie.

CumTempore, Prof. Dr. Andreas Schulte

Ich würde mich freuen, wenn Sie den Videokanal abonnieren bzw. das Video an Interessierte weiterleiten könnten. Gerne können Sie auch die Videoserie auf Ihrer Website einstellen. Der Vollständigkeit halber: Der Videokanal CumTempore verfolgt keine wirtschaftlichen oder parteipolitischen Interessen. Er erhält auch keine Zuwendungen vom Staat oder anderen Dritten. Ich freue mich auch über Ihre Kommentare und natürlich auch Kritik.

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Kernkraftbefürworter Merz – „Haltet den Dieb!“

21. Januar 2026 um 07:00

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Die an dem größten Sabotageakt Deutschlands – genannt Energiewende – beteiligten Politiker aller Couleur sind nicht naiv oder dumm. Sie wissen Bescheid, sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Jetzt geht es darum, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Von Manfred Haferburg

Ich habe mehrere Tage gebraucht, um mich von meinem Schleudertrauma, dass ich mir beim Kopfschütteln zuzog, wieder einigermaßen zu erholen. Auch die Beule am Kopf, die entstand, als ich mir mit eigener Hand gegen die Stirn schlug, schwillt langsam ab. Langsam verraucht auch die Wut über die unfassbare Heuchelei und kognitive Dissonanz der einstigen Volkspartei CDU/CSU und geht in Resignation über.

Da kommt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland im Januar des Jahres 2026 um die Ecke und fragt beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle/Saale, ob es denn „irgendwann mal wieder akzeptable Marktpreise in der Energieerzeugung“ geben würde. Er versucht, die Schuld für die immer irrer werdende Energiewende jemand anderem in die Schuhe zu schieben. In anklagendem Ton heuchelt er: „Wir machen die teuerste Energiewende der Welt. Ich kenne kein zweites Land, das es sich so schwer macht und so teuer macht wie Deutschland. Wir haben uns da etwas vorgenommen, was wir jetzt korrigieren müssen, aber wir haben eben zu wenig Energieerzeugungskapazitäten… Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Wenn man es schon macht, hätte man wenigstens vor drei Jahren die letzten verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland am Netz lassen müssen, damit man wenigstens die Stromerzeugungskapazitäten hat, wie wir es zu dem damaligen Zeitpunkt hatten.“

Diese Aussage ist an Chuzpe kaum zu übertreffen. Er schiebt die Schuld an der Energiemisere seiner Vorgängerin und der Ampel-Regierung zu, wobei er damit sogar recht hat. Er vergisst aber dabei absichtsvoll, sein eigenes diesbezügliches Versagen zu erwähnen. Da ruft ein Dieb: „Haltet den Dieb!“

Friedrich Merz rechnet mit der Vergesslichkeit der Wähler

Kann nicht irgendwer mal den Bundeskanzler daran erinnern, in welcher Partei er ist? Oder, dass er seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages ist – mit einer Unterbrechung von 2009 bis 2021. Seit 2021 sitzt er wieder im Bundestag. Oder dass er, um Kanzler zu werden, einen Koalitionsvertrag mit der SPD geschlossen hat, in welchem das Wort Kernenergie gar nicht auftaucht? Oder dass er kraft seiner Richtlinienkompetenz dem Energiewendezirkus ein Ende machen könnte?

Ein gutes halbes Jahr vor der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke, genauer gesagt am 22. September 2022, brachte die AfD einen Entschließungsantrag in den Bundestag ein, der den Weiterbetrieb der damals noch laufenden Kernkraftwerke forderte. Der Antrag war ein Änderungsantrag zum Atomgesetz und enthielt folgende Kernforderungen: Stoppen der Abschaltung der drei letzten deutschen Kernkraftwerke (Isar 2, Emsland, Neckarwestheim 2) sowie Entfristung der Laufzeiten im Atomgesetz und Abschaffung der Strommengenbegrenzung.

Die vereinigten Parteien der sogenannten demokratischen Mitte, die ja bekanntlich bis in die linkeste Ecke hineinreicht, schmetterten den Antrag einstimmig ab, auch die CDU/CSU Fraktion. Auch die FDP stimmte gegen den Antrag. Ganz offensichtlich rechnet Friedrich Merz mit der Vergesslichkeit der Wähler. Sie sollen wohl auch vergessen, dass sich die Merz-Regierung im Koalitionsvertrag zur Fortsetzung der Politik der Klimaneutralität bis 2045 bekennt.

Hätte der Antrag der AfD am 22. September 2022 im Bundestag eine Mehrheit bekommen – mit den Stimmen der CDU/CSU, der FDP und der AfD, hätte es zwar knapp, aber gereicht –, würden heute in der Bundesrepublik Deutschland wahrscheinlich sechs, aber mindestens drei große Kernkraftwerksblöcke für Grundlast sorgen. Dann hätte die Kernkrafttirade des Herrn Bundeskanzler Merz wenigstens ein Minimum von Substanz und wäre nicht ganz so frech und völlig absurd. Aber die Brandmauer war der CDU/CSU und der FDP viel wichtiger als das Wohl des Volkes und der Wirtschaft.

Die CDU/CSU kann sich nicht herausreden, dass sie die Folgen des Kernenergieausstieges nicht vorher gekannt hätte. Richtig klar wurde mir das im März 2024 während eines Interviews, zu dem mich die Plattform „markt intern“ eingeladen hatte. Mir war ein Expertengespräch mit einem CDU-Energiepolitiker versprochen worden. Der Interviewer Gregor Kuntze-Kaufhold hatte dazu den Volkswirt und Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus Wiener gewonnen, der im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages sitzt. Dieses Gremium ist für alle Aspekte der Energiewende und die damit verbundenen Fragen des Klimaschutzes sowie für das Thema Energieeinsparung zuständig – also der richtige Mann.

Sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben

Der Interviewer gab sich alle Mühe, dem CDU-Politiker eine Bühne für seine Ausführungen zu bieten. So kam ich die ersten 15 Minuten gar nicht zu Wort, während die feinen Unterschiede der Akzeptanz von Kernkrafttechnologien in CDU/CSU-Köpfen detailliert herausgearbeitet wurden. Es zeigte sich, dass Herr Dr. Wiener durchaus sachkundig über die Kernenergie sprechen konnte. Er wusste über den immensen Restwert der nun in Zerstörung befindlichen Kraftwerke, den er mit 140 Milliarden Euro bezifferte, die mutwillig zerstört werden. Er nannte korrekt die Grenzkosten von 2 bis 3 Eurocent pro Kilowattstunde und vertrat über den Weiterbetrieb bzw. das Wiederanfahren der Kernkraftwerke durchaus vernünftige Ansichten, die ich teilen konnte. Aber – immer dann, wenn es konkret wurde, öffnete er den Satzstanzbaukasten. Er schob die Schuld an der Zerstörung der Kraftwerke der Ampelregierung in die Schuhe und vergaß, dass es die Kanzlerin Merkel von seiner Partei war, die in einer Panikreaktion den Ausstieg eingefädelt hatte.

Es lohnt sich, dieses Gespräch unter dem Gesichtspunkt der Äußerungen von Kanzler Merz noch einmal anzusehen. Da kommt es zu einer Szene (Min. 31:40), die typisch für den Umgang von Medien und Politik mit der Kernkraft ist. Dr. Wiener behauptete, dass die CDU/CSU ja schon jahrelang für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke werbe, aber leider, leider, leider keine Mehrheit dafür zustande bringen könne. So wäre es nun mal in einer Demokratie. Ich erhob daraufhin den Einwand: „Ihre Fraktion hat im Dezember geschlossen gegen einen Antrag auf Weiterbetrieb der letzten Kernkraftwerker gestimmt, weil der Antrag von der falschen Partei kam“. Wiener schaute betreten in die linke untere Ecke: „Das ist noch einmal ein besonderes Thema.“ Der Moderator hakte sofort ein: „Das müssen wir jetzt auch nicht wirklich vertiefen…“, um dann etwas über irgendeine volkswirtschaftliche Seite herumzustottern.

Die an dem größten Sabotageakt Deutschlands – genannt Energiewende – beteiligten Politiker aller Couleur sind nicht naiv oder dumm. Sie wissen Bescheid, sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Es geht weder ums Klima noch um das Wohl des Volkes. Es geht nunmehr hauptsächlich darum, den eigenen Parteikopf aus der Schlinge zu ziehen und die Schuld jemand anderem in die Schuhe zu schieben. Es scheint schon sehr schlimm um die Energiewende zu stehen, wenn Kanzler Merz und die Seinen jetzt, auf Merkel und die Ampel zeigend, rufen: „Haltet den Dieb!“ Und die Bürger, was machen die? Sie wollen davon nichts hören, schnallen den Gürtel enger und wählen weiterhin die Saboteure.

Von Klaus Dieter Humpich und Manfred Haferburg und  finden Sie in der Achgut-Edition das Buch:

Atomenergie – jetzt aber richtig

Das Nachwort stammt von dem Wissenschaftsphilosophen Michael Esfeld. Sie können das Buch hier in unserem Shop bestellen. Zum Inhalt des Buches: Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (wallstreet-Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die Atomenergie kann auch hierzulande der Nukleus für einen neuen Wohlstand sein, auch diese Einsicht wird sich unter der Last des Faktischen durchsetzen. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg und Klaus Humpich analysieren den deutschen Irrweg und zeigen Wege aus der Sackgasse. Dieses Buch ist ein Almanach der Vernunft  für alle, die in Deutschland erfolgreich wirtschaftlich tätig sind und damit fortfahren wollen.

Manfred Haferburg Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte

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Saarland: Alle Großprojekte zur Wasserstoffproduktion gestoppt

18. Januar 2026 um 07:00

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Nächste grüne Blase geplatzt.

Vom grünen Zukunftsversprechen bleibt nur heiße Luft übrig. Alle großen Wasserstoffprojekte im Saarland sind gescheitert. Zu teuer, zu wenig Nachfrage, zu viel Wunschdenken. Die Realität zerlegt die nächste Energiewende-Fantasie. Gegen die Physik kann keine Ideologie gewinnen. 

Von Holger Douglas

Jetzt ist die nächste grüne Blase geplatzt: Das Saarland wird kein Zentrum einer neuen Wasserstoff-Wirtschaft. Noch vor wenigen Jahren galt das kleine Bundesland als möglicher Vorreiter der deutschen Wasserstoffwirtschaft. Mehrere Großprojekte sollten den Strukturwandel der Industrieregion absichern, Stahlwerke „dekarbonisieren“ und zehntausende Tonnen „grünen“ Wasserstoff liefern. Heute ist von diesen Plänen nichts mehr übrig. Alle größeren Wasserstoffprojekte im Saarland sind gescheitert oder auf unbestimmte Zeit gestoppt.

Betroffen sind drei Vorhaben in Perl, Saarlouis und Völklingen, die zusammen jährlich mehrere zehntausend Tonnen Wasserstoff liefern sollten. Das geht aus Recherchen der Saarbrücker Zeitung hervor.

Bereits im September 2025 hatte Steag Iqony das Projekt „Hydro Hub Fenne“ in Völklingen aufgegeben. Geplant war dort ein Elektrolyseur mit einer Jahresproduktion von rund 8.400 Tonnen. Als Begründung nannte das Unternehmen vor allem die hohen Strompreise in Deutschland – ein zentrales Problem für die extrem energieintensive Elektrolyse.

Nun ist klar: Auch die beiden anderen Leuchtturmprojekte werden nicht realisiert. Der Energiekonzern RWE zieht sich aus seinen Plänen für Saarlouis zurück. Vorgesehen war dort, nahe der Dillinger Hütte, ein Elektrolyseur mit einer Leistung von 200 bis 400 Megawatt – genug für bis zu 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Ebenfalls aufgegeben wurde das Vorhaben des französischen Unternehmens Lhyve, das in Perl eine 70-Megawatt-Anlage mit rund 11.000 Tonnen Jahresproduktion errichten wollte.

Als Gründe nennen die Unternehmen vor allem wirtschaftliche Faktoren. Steag Iqony verweist auf die hohen Strompreise in Deutschland. RWE erklärte, das Projekt sei nach einem deutlich reduzierten Wasserstoffbedarf der Stahlindustrie nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Statt ursprünglich geplanter 50.000 Tonnen schloss die Stahl-Holding-Saar einen Liefervertrag über lediglich 6.000 Tonnen mit Verso Energy ab.

Die politisch ausgerufenen Zielmengen stehen in keinem stabilen Verhältnis zur realen Nachfrage der Industrie – und schon gar nicht zu den Kosten. Grüner Wasserstoff bleibt teuer, solange Strompreise hoch, Netzentgelte belastend und regulatorische Vorgaben komplex sind. Investitionen rechnen sich unter diesen Bedingungen kaum.

Das saarländische Wirtschaftsministerium verweist auf strukturelle Standortnachteile. Frankreich profitiere von deutlich niedrigeren Strompreisen und günstigeren regulatorischen Rahmenbedingungen. Der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke forderte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Schreiben auf, sich auf Bundes- und EU-Ebene für bessere Bedingungen für die Wasserstoffwirtschaft einzusetzen.

Damit wird es im Saarland auf absehbare Zeit keine relevante Wasserstoffproduktion geben. Die nächste Wasserstoffblase ist damit geplatzt. Die sogenannte „Wasserstoffwirtschaft“ scheiterte immer dann, wo wirtschaftliche Realität auf politisches Wunschdenken trifft. Oder anders ausgedrückt: Die Physik weist die sogenannte „Energiewende“ regelmäßig in ihre Schranken.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier.

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