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Heute — 03. Februar 2026

Vatican Requests Removal of Giorgia Meloni's Likeness from Angel in Restored Fresco

03. Februar 2026 um 10:56

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The alleged likeness of Italian Prime Minister Giorgia Meloni featured on a recently-restored image of an angel in a church in Rome will be removed at the request of the Vatican, the Italian newspaper La Repubblica reported on Tuesday morning.

The post Vatican Requests Removal of Giorgia Meloni’s Likeness from Angel in Restored Fresco appeared first on Breitbart.

(Auszug von RSS-Feed)

Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

03. Februar 2026 um 10:00

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Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

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Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

Der Beitrag Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Ältere Beiträge

Trump will neuen Fed-Chef kommende Woche nominieren

29. Januar 2026 um 20:43

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US-Präsident Donald Trump will den neuen Chef der Notenbank Federal Reserve (Fed) kommende Woche nominieren. „Es wird eine Person sein, die, wie ich denke, gute Arbeit leisten wird“, sagte Trump.
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Als das Meer in der Römerzeit zwanzigmal schneller stieg als heute

24. Januar 2026 um 16:50

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Der Meeresspiegel heute mag langsam steigen, doch einzigartig ist das nicht. Mehr noch zeigen Daten aus der Römerzeit, dass es damals einen deutlich dramatischeren Anstieg innerhalb von nur wenigen Jahren gab – und ebenso einen extremen Rückgang danach. Mit dem CO2 hatte dies jedoch nichts zu tun.

Der heutige Meeresspiegelanstieg von rund drei Millimetern pro Jahr wird von den Klimafanatikern als beispiellose Folge industrieller CO2-Emissionen verkauft, als Vorbote einer apokalyptischen Küstenflucht. Nun stört eine neue Studie diese Erzählung empfindlich. Archäologische Befunde aus Südengland zeigen, dass der Meeresspiegel während der Römischen Warmzeit um ein Vielfaches schneller stieg.

Die in diesem Jahr unter dem Titel “English Coastal Archaeological Evidence of a Fifth-Century (Dark Ages) 4-Meter Sea-Level Rise in 70 Years, Portending a Similar Rise Imminently” im Journal of Coastal Research veröffentlichte Untersuchung stützt sich nicht auf Modellrechnungen, sondern auf handfeste Spuren im Boden: Mauerreste, Münzen, Keramik, eindeutig datierbar. Demnach kam es zwischen etwa 430 und 500 nach Christus – also innerhalb von nur 70 Jahren – zu einem Meeresspiegelanstieg von rund vier Metern. Das entspricht etwa 60 Millimetern pro Jahr, also dem Zwanzigfachen dessen, was heute bei den Netto-Null-Fanatikern als “alarmierend” gilt. Parallel dazu lagen die Küstenlinien damals anderthalb bis drei Kilometer weiter landeinwärts als heute.

Besonders unerquicklich für die gängigen Narrative ist nicht nur die Höhe, sondern die Dynamik dieser Schwankungen. Auf rasche Anstiege folgten ebenso rasche Rückgänge, teils um zwei Meter in weniger als hundert Jahren. Dutzende Autoren dokumentieren für das Holozän Meeresspiegelschwankungen von bis zu fünf Metern. Wer behauptet, das heutige Klimasystem sei aus dem Gleichgewicht geraten, muss erklären, warum es vor 1500 oder 2000 Jahren offenbar noch deutlich wilder ausschlug.

Die Autoren interpretieren diese Veränderungen als eustatisch, also global wirksam, ausgelöst durch Schmelzprozesse großer Eismassen. Vergleichbare Meeresspiegelanstiege im Meterbereich pro Jahrhundert finden sich in Neuseeland, Frankreich, Brasilien oder Florida. Das Muster ist eindeutig: Es handelt sich nicht um lokale Anomalien, sondern um großräumige, vermutlich weltweite Prozesse.

Noch unangenehmer wird es für die CO2-Dogmatiker beim Blick weiter zurück. Eine im Jahr 2024 im Journal of Island and Coastal Archaeology veröffentlichte Studie mit dem Titel “Calibrating Holocene human–Environment interactions using ancient narratives: The example of Ngurunderi in South Australia” zeigt, dass vor rund 8200 Jahren der globale Meeresspiegel um 6,5 Meter in nur 140 Jahren anstieg. Das sind 470 Zentimeter pro Jahrhundert, bei angeblich stabilen CO2-Konzentrationen von etwa 260 ppm.

Was wir hier sehen, ist eine weitere Studie, die vom medialen Mainstream wohl kaum aufgegriffen wird, weil sie nicht in die grün-globalistischen Narrative vom bösen CO2 und der angeblich drohenden Klimaapokalypse passt. Unsere Welt hat allein in den letzten 10.000 Jahren so enorme Klimaveränderungen überstanden – und weder die Artenvielfalt noch die Menschheit ist daran zugrunde gegangen.

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Woher kommt der Strom? Rückgang der Windstromerzeugung

24. Januar 2026 um 07:00

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2. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 kommt es zum Rückgang der  Windstromerzeugung. Der Winter lässt eine nennenswerte PV-Stromerzeugung ebenfalls nicht zu. Lediglich zwei Windbuckel stechen hervor. Für zwei kurze Zeiträume werden die 40 GW regenerative Stromerzeugung insgesamt übertroffen. Am Montag und am Donnerstag steigt der Strompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung über 200€/MWh. Ansonsten pendelt der Preis um die 110€/MWh. Abgesehen von den beiden Buckelspitzen wurde Strom importiert. Das sorgte für einen auskömmlichen Strompreis auch für die deutschen Stromproduzenten.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der zweiten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Lediglich am 9.1. und 10.1.2026 würde der Strombedarf Deutschlands an insgesamt wenigen Stunden rein regenerativ gedeckt werden. Der Strompreis fällt dann sicher wegen des herrschenden Stromüberangebots, das noch durch die aus Netzstabilisierungsgründen notwendige fossile Zusatzerzeugung verstärkt wird, zumindest zum Teil in den negativen Bereich. Geld muss zum geschenkten Strom mitgegeben werden. Sonst wird der Strom vom Ausland nicht abgenommen.

In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die ´Freunde der Energiewende`: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.  

Es herrscht Dunkelflaute. Die Strompreise.

Über Tag steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.

Der erste, kleinere Windbuckel der Woche. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Der zweite Windbuckel  der Woche.  Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Fast schon wieder Dunkelflaute. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Rückgang der Windstromerzeugung erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

15. Januar 2026 um 16:00

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THE DAILY SCEPTIC, Will Jones

Schottlands größter Offshore-Windpark Seagreen vor der Ostküste, erhielt Hunderte Millionen Pfund für das Abschalten seiner Windräder. Das waren im vergangenen Jahr drei Viertel der produzierten Energie, die keiner brauchte. Der Telegraph berichtet darüber .Die Netzkapazität reicht nicht aus, um ihn in die Gebiete des Landes zu transportieren, wo er vielleicht genutzt werden könnte.

In Schottland werden weiterhin massiv Windkraftprojekte genehmigt, obwohl die Kapazitäten zur Übertragung und Speicherung des Stroms oft nicht ausreichen. Dies führt regelmäßig zu Situationen, in denen Anlagen abgeschaltet werden müssen, während Verbraucher gleichzeitig hohe Entschädigungszahlungen leisten.

Diese Unfähigkeit, überschüssigen Strom zu vermeiden, führte dazu, dass im vergangenen Jahr 77 % der Gesamtproduktion von Seagreen bei insgesamt 114 Turbinen ungenutzt blieben, wie aus neuen Abschlüssen hervorgeht. Der Windpark wird vom schottischen Energieriesen SSE und dem französischen Unternehmen TotalEnergies betrieben.

Diese Zahlungen erfolgen im Rahmen eines staatlichen Programms zur Förderung erneuerbarer Energien, das darauf abzielt, Geld für grünen Strom zu garantieren, selbst wenn dieser nicht genutzt werden kann.

SSE, der Hauptpartner des Windparks Seagreen, weigerte sich, offenzulegen, wie viel das Unternehmen für das Abschalten der Turbinen erhalten hatte. Schätzungen der Renewable Energy Foundation gehen jedoch davon aus, dass sich die Kosten im laufenden Jahr auf mehr als 200 Millionen Pfund belaufen könnten.

Ausgleichszahlungen für ungenutzte Windenergie werden den Energierechnungen von Verbrauchern und Unternehmen in Form von Netzentgelten hinzugefügt.  Insgesamt beliefen sie sich im vergangenen Jahr auf rund 1,7 Milliarden Pfund und werden bis 2030 voraussichtlich 8 Milliarden Pfund erreichen.

Claire Coutinho, die Schattenministerin für Energie, warf dem Energieminister Ed Miliband vor, ein System zu beaufsichtigen, das zunehmend unbezahlbar werde.

„In welchem anderen Sektor bezahlen wir Menschen dafür, dass sie nichts produzieren? Wir geben heute 1 Milliarde Pfund für die Abschaltung von Windparks aus, aber dank Ed Milibands waghalsigem Vorstoß für erneuerbare Energien werden wir bis 2030 8 Milliarden Pfund ausgeben“, sagte sie.

„Wir können uns einen Ansatz, der unser Energiesystem verteuert und die Produktivität verringert, schlichtweg nicht leisten. Billige und zuverlässige Energie muss an erster Stelle stehen.“

Es lohnt sich , den ganzen Text zu lesen .

https://wattsupwiththat.com/2026/01/07/scotlands-biggest-offshore-wind-farm-wasting-three-quarters-of-energy/

 

Die Stromausfälle in Großbritannien erreichen neue Höchststände
reNEWS Laut Montel wurden in Großbritannien und Irland 5,5 TWh erneuerbare Energien abgeschaltet.

Laut einem neuen Bericht von Montel Analytics wurden in Großbritannien und Irland in der ersten Hälfte des Jahres 2025 über 5 TWh sauberer Strom nicht erzeugt – genug, um jeden Haushalt in Schottland sechs Monate lang mit Strom zu versorgen.

Die Studie „Curtailed Renewables in GB and Ireland“ kam zu dem Ergebnis, dass Großbritannien im ersten Halbjahr 2025 4,6 TWh erneuerbarer Energien abgeschaltet hat, was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht.

Die Windrad Betreiber erhielten 152 Millionen Pfund Entschädigung für die Abschaltung, Kosten, die letztendlich von den Verbrauchern getragen wurden.

Allein Nordschottland war für mehr als 86 % der in Großbritannien reduzierten Windenergiemengen verantwortlich und lehnte 4 TWh Windenergie zu Kosten von über 116 Millionen Pfund ab.

Montel erklärte, Irland habe im gesamten irischen Energiemarkt 905 GWh an Strom eingespart, genug, um alle Haushalte in County Dublin sechs Monate lang zu versorgen. Nach den geltenden Marktregeln wurden keine Ausgleichszahlungen an irische Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien geleistet, dies soll sich jedoch bald ändern.

Der Bericht warnte vor einer zunehmenden Diskrepanz zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzkapazität, die durch Netzengpässe, insbesondere im Norden Schottlands, verursacht wird.

Der Autor des Berichts und leitende Analyst bei Montel, Fintan Devenney, sagte, dass nur 63 % des in Großbritannien erzeugten Windstroms das Stromnetz erreichten.

„Die Kosten für die Ablehnung dieser anderen 37 % werden auf die Energiekosten umgelegt, sodass am Ende die Verbraucher die Kosten tragen müssen“

„Wenn die politischen Entscheidungsträger nicht die Notwendigkeit erkennen, erneuerbare Energien mit öffentlichen Systemen und Infrastrukturen zu verbinden, könnte ein veraltetes Übertragungsnetz weiterhin zu steigenden Verbraucherrechnungen führen, da NESO gezwungen ist, ein Netz zu betreiben, das möglicherweise nicht für eine klimaneutrale Zukunft geeignet ist.“ …

https://renews.biz/102410/curtailment-in-h1-2025-could-power-all-scottish-homes/

 

Ergänzung:

In anderen und älteren Berichten über den Boom an Windparks in Schottland wurde berichtet, das die Investoren es gezielt darauf anlegen, für unnötig produzierter Energie Abschaltprämien einzustreichen – eine abgeschaltete Turbine benötigt weniger Wartung. Die begrenzte Aufnahmekapazität, besser der begrenzte Strombedarf in Schottland ist schon lange bekannt – Habe ich mal für Eike übersetzt, finde ich aber gerade nicht. Der Übersetzer.]

Frage an Google KI: „Schottland genehmigt mehr Windparks, obwohl der Strombedarf begrenzt ist“

Aktuelle Entwicklungen (Stand Januar 2026)

  • Massiver Genehmigungsschub: Allein im Jahr 2025 verdoppelten sich die Genehmigungen für erneuerbare Energien in Großbritannien fast auf über 45 GW. In Schottland erhielten Großprojekte wie der Offshore-Windpark Berwick Bank (4,1 GW) im Juli 2025 die entscheidenden Genehmigungen.
  • Netzengpässe & „Curtailment“: Im ersten Halbjahr 2025 konnten etwa 37 % des potenziell erzeugten Windstroms in Großbritannien das Stromnetz nicht erreichen. Diese gedrosselte Energie hätte rechnerisch alle schottischen Haushalte versorgen können.
  • Hohe Kosten: Da das Netz den Strom nicht von den windreichen Gebieten im Norden in die Ballungszentren im Süden transportieren kann, müssen Betreiber für die Abschaltung entschädigt werden. Die Kosten für solche Drosselungen beliefen sich 2025 auf hunderte Millionen Pfund.

Gegenmaßnahmen der Regierung und Industrie

Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Bedarf zu beheben, setzt die schottische Regierung verstärkt auf folgende Strategien:

  1. Batteriespeicher-Boom: Genehmigungen für Batteriespeicher (BESS) sind 2025 sprunghaft angestiegen (ca. 28,6 GW in GB). Projekte wie der Whitelee-Speicher werden erweitert, um Überschüsse vor Ort zwischenzuspeichern.
  2. Netzausbau-Offensive: Für den Zeitraum 2026–2031 sind massive Investitionen in die schottische Übertragungsinfrastruktur (RIIO-T3-Pläne) geplant, um den „Flaschenhals“ nach Süden zu weiten.
  3. Grüner Wasserstoff: Neue Offshore-Projekte (z. B. Nomadic Offshore Wind) planen ab 2026 die direkte Kopplung an die Produktion von grünem Wasserstoff oder E-Fuels, um den Strom unabhängig vom Stromnetz nutzbar zu machen.
  4. Exportziele: Schottland verfolgt das Ziel, bis 2030 eine Kapazität von bis zu 11 GW Offshore-Windkraft zu erreichen, um als Netto-Exporteur für den Rest Großbritanniens und Europa zu fungieren.

 

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Woher kommt der Strom? zwei markante Hälften – Jahreswerte 2025

10. Januar 2026 um 10:00

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52. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Die letzte Analysewoche des Jahres 2025 teilt sich bei der Stromerzeugung in zwei markante Hälften. Zunächst wird in Deutschland insgesamt so viel Stromerzeugt, dass praktisch keine Stromimporte notwendig werden, um die Versorgung zu sichern. Ab Mitte der Woche fallt die regenerative Stromerzeugung ab. Nur zur Mittagszeit wird mehr PV-Strom erzeugt als in der ersten Wochenhälfte. Die reicht allerdings nur an zwei Tagen aus, um Stromimporte zu verhindern. An zwei Tagen muss trotz gestiegener PV-Stromerzeugung Strom aus dem benachbarten Ausland importiert werden.

Ein Blick auf das Verhältnis von regenerativer Stromerzeugung zur Strompreisbildung könnte den Eindruck erwecken, dass die Aussage unserer Freunde der Energiewende korrekt ist, dass der Strom aus Wind- und Solarkraftwerken besonders günstig sei und deshalb der Strompreis bei viel regenerativer Stromerzeugung günstig sei. Das mag bezogen auf die reinen Gestehungskosten einer kWh Strom zunächst zutreffen. Allerdings sind noch viele weitere Aspekte, zum Beispiel die Erstellung und den Betrieb eines Backup-Kraftwerkparks, zu berücksichtigen. Diese Kosten werden gerne unterschlagen. Vor allem haben sie nicht verstanden, dass der Strom an der Börse nach dem Angebots- und Nachfrageprinzip gehandelt wird. Genau diesen Sachverhalt spiegelt der Chart. In der ersten Wochenhälfte gibt es ein Überangebot, welches zu Strompreisen führt, welche nicht nur von hoher Schwankungsbreite, sondern auch von einem insgesamt geringerem Strompreisniveau (74,86€/MWh) im Vergleich zur zweiten Wochenhälfte (87,88€/MWh) gekennzeichnet ist. Der Donnerstag wurde bei beiden Kalkulationen berücksichtigt.

In der ersten Wochenhälfte wurde netto Strom in das benachbarte Ausland exportiert. In der zweiten Wochenhälfte war es umgekehrt. Unter dem Strich gab es einen geringen Exportüberschuss von 69 GWh.

Der Überblick zur Jahresproduktion  belegt, dass es trotz des massiven Ausbaus der Windstromkapazitäten nur ein unterdurchschnittliches Windstromergebnis erzielt wurde. „Rausgerissen“ wurde die regenerative Stromerzeugung durch eine starke Steigerung der der PV-Stromerzeugung. Leider führte diese im Sommer sehr oft zur Stromübererzeugung, die dazu führte, dass der Strom sehr billig, oft sogar und teilweise mit Abnahmebonus verschenkt werden musste. Was wiederum den Abnahmeländern die Möglichkeiten zu lukrativen Preisdifferenzgeschäften ermöglichte. Denn auch nach Wegfall der PV-Stromerzeugung zum Abend benötigt Deutschland weiter elektrische Energie. Die Nachfrage übersteigt das deutsche Angebot und der fehlende Strom muss importiert werden. Was den Preis treibt. Die an den Mittagsstunden vom Ausland günstig erworbene elektrische Energie wird an Deutschland zurückverkauft (Beispielzeitraum). Beachten Sie im Chart „Beispielzeitraum“ bitte auch die konventionell-fossile Stromerzeugung, die IMMER notwendig ist, damit die Stromnetzstabilität erhalten bleibt. Diese systemische Notwendigkeit wird auch beim besten Willen nicht flächendeckend gelöst werden, sodass bis zu 20 Prozent und womöglich sogar mehr konventionelle, fossile Stromerzeugung – Energiewende hin, Energiewende her – als Systemdienstleistung notwendig bleiben wird. Jeder Versuch das in den nächsten 20 Jahren zu ändern, wird an fehlenden Ressourcen (Kapital, Manpower, Materialien, Zeit) scheitern. Womit allein aus diesem Grund die Energiewende faktisch gescheitert ist. Hinzu kommt, dass der gesunkene Strombedarf nicht nur auf eine schwache Wirtschaft hinweist. Weniger Strombedarf signalisiert, dass die Transformation von fossilem Energiebedarf in grünen Strombedarf nicht gelingt. Die prozentual und absolut schwachen E-Autozuwachsraten mit starker Zielverfehlung (vielleicht 7 bis 11 Mio statt 15 Mio E-Autos bis zum Jahr 2030) plus der ausbleibenden Wärme(pumpen)wende (knapp 200.000 statt geplanter 500.000 Wärmepumpen im Jahr 2024) führen nicht zum Anstieg des Strombedarfs. Sie führen mit den schwachen Zuwächsen nicht mal dazu, dass der auf Wirtschaftsschwäche ausbleibende Strombedarf ausgeglichen wird. Selbstverständlich kann das Energiewende-Desaster Deutschlands (Sehr teuer mit wenig Nutzen in Sachen CO2-Ausstoßminderung) auch anders gedeutet werden. Lesen Sie die Pressemitteilung von Prof. Burger, der mit hohem Engagement seit Jahrzehnten die Energy-Charts betreibt. Ein erheblicher systemischer Fehler dieser Betrachtung liegt im Sachverhalt, dass Jahresproduktionszahlen der Wind- und PV-Stromerzeugung als durchgängig vorhanden präsentiert werden. Faktisch sind es Durchschnittwerte, die stark überschritten/unterschritten werden. Wind- und Solar-Energiebereitstellung ist nicht steuerbar. Die Ausbeute elektrischer Energie passt fast nie zum Bedarf. Darin aber liegt das Problem der Energiewende: Der Bedarf muss zu jeder Zeit im Gleichgewicht zur Bereitstellung elektrischer Energie stehen. Kann die Bereitstellung nicht gesteuert, konventionell ergänzt werden, muss der Bedarf angepasst werden. Flächendeckende Stromabschaltungen (Brownouts) werden die Folge sein.

Weshalb die Energiewende Deutschlands scheitern muss, praktisch gescheitert ist, lesen Sie in meinem Artikel, der am 24. September 2025 in der Jungen Freiheit erschienen ist.

Montag, 22.12.2025 bis Sonntag, 28.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 53,0 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,0 Prozent, davon Windstrom 47,9 Prozent, PV-Strom 5,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 52. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 52. KW 2025:

Factsheet KW 52/2025 plus komplettes Jahr 2025

 ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2, Agora-Zukunftsmeter 68 Prozent Ausbau & 86 Prozent Ausbau

2025 komplett

ChartProduktionHandelswoche, Screenshot 2025

Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Tagesanalysen

Montag

Montag, 22.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 54,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,9 Prozent, davon Windstrom 52,7 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,3 Prozent.

Gleichmäßige Windstromerzeugung bei schwacher PV-Stromerzeugung. Die Strompreisbildung. Die Preisschwankungen belegen, dass nicht der Gestehungspreis preisbildend ist, sondern Angebot und Nachfrage.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag

Dienstag, 23.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 62,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,8 Prozent, davon Windstrom 61,2 Prozent, PV-Strom 1,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,5 Prozent.

Tendenziell steigende Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch

Mittwoch, 24.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 67,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 77,4 Prozent, davon Windstrom 64,9 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,7 Prozent.

Starke Windstromerzeugung. PV-Stromerzeugung zieht an. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag

Donnerstag, 25.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 55,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,6 Prozent, davon Windstrom 47,4 Prozent, PV-Strom 7,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Der Wende-Tag. Der Beginn der Stromimporte. Die Strompreisbildung. Die Nachfrage steigt. Der Strompreis auch!

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag

Freitag, 26.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 36,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 49,3 Prozent, davon Windstrom  Prozent, PV-Strom 8,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,1 Prozent.

Tendenziell sinkt die Windstromerzeugung. Die PV-Stromerzeugung nimmt zu. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag

Samstag, 27.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 22,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,3 Prozent, davon Windstrom 17,6 Prozent, PV-Strom 5,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,7 Prozent.

Windstrom bei wenig Bedarf leicht ansteigend. PV-Stromerzeugung ist so stark, dass die Stromimporte stundenweise aussetzen. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 27.12.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag

Sonntag, 28.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 38,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,9 Prozent, davon Windstrom 30,1 Prozent, PV-Strom 8,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,0 Prozent.

Eine Winddelle über Tag mit anschließend steigender Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 28. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 28.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Beachten Sie bitte die Ausführungen der Bundesnetzagentur zu den nicht passenden Werten der Stromerzeugungscharts und Tabellen. Diese Ungenauigkeiten wurden von Lesern moniert.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? zwei markante Hälften – Jahreswerte 2025 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Studie belegt die Bedeutung von Kohle für die Bezahlbarkeit von Strom

30. Dezember 2025 um 17:00

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Chris Dickerson, Legal Newsline, im Original bei The Center Square erschienen 

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag befasst sich mit einem neuen Bericht von Energy Ventures Analysis, der zu dem Ergebnis kommt, dass die Stromkosten steigen werden, wenn bestimmte bestehende Kohlekraftwerke stillgelegt und durch verschiedene erneuerbare Energien ersetzt werden, und dass die Beibehaltung bestehender Kohlekraftwerke die kostengünstigste und zuverlässigste Stromoption für die betroffenen Regionen ist. Dies ist nicht überraschend, da Climate Realism bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, dass Kohle und andere fossile Brennstoffe weitaus billiger und zuverlässiger sind als sogenannte erneuerbare Energien.

Eine neue Studie schätzt die Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken durch erneuerbare Energiequellen.

Die Studie von Energy Ventures Analysis analysierte die jährlichen Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken, deren Stilllegung geplant ist, durch sechs erneuerbare Energiequellen: Solarenergie allein, Solarenergie in Kombination mit Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) oder Erdgas, Windenergie allein und Windenergie in Kombination mit BESS oder Erdgas.

Bezahlbarer Strom ist für Verbraucher, politische Entscheidungsträger, Wähler und gewählte Amtsträger zu einem wichtigen Thema geworden, lagen doch die Strompreise für den privaten, gewerblichen, industriellen und Verkehrssektor im September im Durchschnitt um 6,7 % höher als im September 2024.

Die Gründe für diese Preissteigerungen variieren laut der Studie von Bundesstaat zu Bundesstaat. Zu den am häufigsten genannten Gründen zählen die höhere Stromnachfrage durch Rechenzentren und künstliche Intelligenz, die allgemeine Inflation, volatile Brennstoffkosten, wetterbedingte Netzreparaturen, Probleme in der Lieferkette, die Stilllegung von Kraftwerken, die Umstellung auf sauberere Energiequellen, der Ausbau des Stromübertragungssystems und mangelhafte Strommarktregeln.

Der Studie zufolge wurden zwischen 2025 und 2028 fast 42 Gigawatt an Kohlekraftwerken (46 Kraftwerke mit 79 Generatoren) stillgelegt oder deren Stilllegung angekündigt.

Letzte Woche erklärte Charlotte Lane, Vorsitzende der West Virginia Public Service Commission (PSC), dass ihre Behörde nicht vorhabe, für die Schließung von Kohlekraftwerken in West Virginia zu stimmen. Während dieses Treffens mit Gesetzgebern sagte Lane auch, dass niemand einen Antrag auf Schließung solcher Kraftwerke gestellt habe.

Michelle Bloodworth, Präsidentin und CEO von America’s Power, sagte, die neue Studie zeige, warum Kohlekraftwerke in Betrieb bleiben müssen.

„Die Amerikaner sind besorgt über steigende Strompreise, und diese neue Studie zeigt, dass die Weiterführung von Kohlekraftwerken anstelle ihrer Stilllegung ein guter Weg ist, um unnötige Strompreiserhöhungen zu vermeiden“, sagte sie. „Die Studie schätzt, dass die Weiterführung stillgelegter Kohlekraftwerke anstelle des Baus neuer erneuerbarer Energiequellen mindestens 3 Milliarden Dollar und bis zu 54 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen könnte.“

Bloodworth sagte auch, dass die enormen Kosteneinsparungen den Verlust an Zuverlässigkeit, den Kohle bietet und die erneuerbare Energien nicht bieten, nicht quantifizieren.

„Die Politik muss verstehen, dass eine umfassende Energiestrategie, die Kohle als unverzichtbaren Bestandteil unseres Strommix‘ einbezieht, entscheidend ist, um erschwingliche Strompreise und die Zuverlässigkeit unseres Netzes aufrechtzuerhalten“, sagte sie.

[Hervorhebung vom Übersetzer, weil diese die USA betreffende Aussage für unser Land fast noch wichtiger und richtiger ist!]

Link: https://climaterealism.com/2025/12/study-shows-coals-importance-to-electric-affordability/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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