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Heute — 14. April 2026

Exclusive — Rep. Lauren Boebert Demands Answers for 'Deeply Troubling Abuse of Power' by NSA Analysts

13. April 2026 um 17:51

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Rep. Lauren Boebert (R-CO) on Monday wrote to National Security Agency (NSA) Director Joshua Rudd about multiple instances of "deeply troubling abuses of power" by NSA analysts who have misused Section 702 of FISA to search private communications, including a person met through a dating service and a potential tenant.

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Ältere Beiträge

Besondere Werkstatt südlich von Bremen: Wie kaputte Flugzeuge repariert werden

12. April 2026 um 08:17

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Vom geplatzten Reifen bis zum Blitzschaden: In einer Werkhalle in Niedersachsen werden Flugzeugteile aus ganz Europa repariert. Wie die Experten auch aussichtslose Fälle wieder flugtauglich machen.
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VIDEO: Barron Trump's Florida-Based Drink Company Prepares for Launch

10. April 2026 um 18:01

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President Donald Trump's youngest son Barron Trump is preparing to join the energy drink market with SOLLOS Yerba Mate Inc.

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Breitbart Business Digest: Ask Not for Whom the Hormuz Tolls

10. April 2026 um 22:01

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This week, the war almost escalated into the destruction of an ancient civilization; but instead it turned into an argument about toll collection. Progress and peace!

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North Carolina State Male Athletes Allege Sexual Harassment, Abuse from Former Trainer

10. April 2026 um 19:09

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A group of former male athletes from North Carolina State have alleged they endured sexual harassment and abuse from their former trainer. 

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Neunjähriger nackt und unterernährt in Kleinbus entdeckt

10. April 2026 um 19:01

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Über ein Jahr soll ein Junge in einem Lieferwagen gefangen gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass er beim Auffinden nicht mehr laufen konnte und unter einer Decke neben Exkrementen lag.
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Breitbart Business Digest: The February PCE Inflation Report Is Better Than It Looks

09. April 2026 um 21:06

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A careful reading of the latest data shows an economy where the inflation problem is largely behind us.

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Opfer hatte um Ruhe gebeten: 13-jähriger irakischer Intensivtäter prügelt Busfahrer ins Koma

07. April 2026 um 15:45

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Immer neue Gewalteskalationen im bunten Deutschland sorgen für Entsetzen: In Leipzig hat ein als Intensivtäter bekannter Iraker einen 62-jährigen Busfahrer attackiert, nur weil dieser zuvor um Ruhe gebeten hatte. Der Mann musste notoperiert werden und liegt im Koma. Der Täter soll erst 13 Jahre alt sein.

Die Tat hat sich laut “Bild” am 1. April gegen 19 Uhr in einem Bus der Linie 90 in Leipzig ereignet. Eine Gruppe von Jugendlichen hatte so laut gestört, dass der Fahrer stoppte und um Ruhe bat. Laut Polizei “kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 13-Jährigen”: Der Busfahrer sei verletzt worden, musste ins Krankenhaus und stationär behandelt werden.

Die Zeitung fand heraus, dass der 62-jährige Busfahrer mindestens drei Kopfstöße von dem im Irak geborenen Jugendlichen kassierte. Der Täter sei “als Intensivtäter hinlänglich bekannt”. Zur Schule geht er angeblich nicht.

Sein Opfer sackte blutend im Bus zusammen. Im Krankenhaus wurde ein Schlaganfall diagnostiziert; es folgte eine Not-OP, der Mann liegt im Koma.

Zwar konnte der zunächst geflüchtete Iraker schnell identifiziert werden, doch aufgrund seines Alters kann er strafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden. Es liegt im Aufgabenbereich der Jugendämter, geeignete Erziehungsmaßnahmen durchzusetzen. Die Hürden für eine mögliche Heimunterbringung sind allerdings hoch und Plätze rar.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Tathergang und den genauen Hintergründen dauern noch an, wie die “Welt” aktuell berichtet. Ermittelt wird wegen Körperverletzung, das Jugendkommissariat beim Haus des Jugendrechts hat den Fall übernommen. Es konzentriert sich auf junge Intensivtäter. Über den Gesundheitszustand des 62-Jährigen wurde nichts Weiteres bekannt gegeben. Weitere Auskünfte könnten auch aufgrund der besonders schutzwürdigen Persönlichkeitsrechte von Kindern nicht gegeben werden, so hieß es.

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Budanov: „Wenn die Menschen nicht freiwillig gehen, müssen sie mobilisiert werden“

04. April 2026 um 16:11

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In der Ukraine geht die Jagd auf Männer, die gewaltsam mobilisiert werden, weiter. Das könne sich auch nicht ändern, sagt der Chef des Präsidialamts. In Russland sollen Unternehmen in einer Region Kandidaten für den Militärdienst stellen.

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Migrantengewalt Iraker (13) prügelt Leipziger Busfahrer ins Koma

04. April 2026 um 05:03

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Die Polizei in Leipzig kenn den Iraker bereits. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Ulrich Stamm/Geisler-Fotopress

Ein Busfahrer bittet eine Gruppe junger Migranten, leiser zu sein. Ein minderjähriger Iraker schlägt ihn deshalb zusammen. Strafrechtliche Konsequenzen drohen dem polizeibekannten Intensivtäter dafür nicht.

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Rätsel um die USS Ford: Vertuscht das Pentagon die wahren Schäden am Flugzeugträger?

01. April 2026 um 10:00

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Die USS Gerald R. Ford muss in Kroatien repariert werden. Als Ersatz ist die USS George H. W. Bush ins östliche Mittelmeer unterwegs. Es scheint, als ob die Schäden viel größer sind, als das Pentagon offiziell zugeben möchte.

Während das Weiße Haus offiziell Signale der Deeskalation im Iran-Konflikt aussendet, hat der Flugzeugträger USS George H. W. Bush am Dienstag seinen Heimathafen in Virginia verlassen, um einen massiven Flottenverband über den Atlantik zu führen. Doch der eigentliche Krimi spielt sich abseits der großen Kameras ab: Der hochmoderne Superträger USS Gerald R. Ford liegt schwer beschädigt in Kroatien. Die offizielle Erklärung des Pentagons zu den Ursachen wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

Die US Navy bestätigte das Auslaufen der Bush-Kampfgruppe aus der Naval Station Norfolk. Mit an Bord: das Carrier Air Wing 7 mit über 5.000 Seeleuten. Begleitet wird der Träger von den Zerstörern USS Ross, USS Donald Cook und USS Mason. Es ist eine wichtige Machtdemonstration gegenüber dem Iran zu einem kritischen Zeitpunkt.

Wohin die Reise genau geht, bleibt offiziell noch vage. Das reguläre Operationsgebiet der 6. US-Flotte umfasst das östliche Mittelmeer, doch ein Einsatz direkt in der Golfregion gilt als hochwahrscheinlich. Konteradmiral Alexis Walker, Kommandeur der Kampfgruppe, betonte, seine Truppe sei bereit, “den Willen der Nation auszuführen”.

Während die USS Abraham Lincoln aktuell Einsätze gegen den Iran durchführt, fällt ein anderes milliardenschweres Prunkstück der US-Marine überraschend aus. Die USS Gerald R. Ford musste den Hafen von Split in Kroatien anlaufen. Der Grund laut offiziellen Stellen: ein Feuer an Bord, das auch Verletzte forderte. Doch die Erklärungen aus Washington klingen zunehmend abenteuerlich. Die US Navy beeilt sich zu betonen, dass die “dringenden Reparaturen” angeblich keinerlei Auswirkungen auf die Kampfsysteme des Schiffes hätten. Bryan Clark, Senior Fellow am Hudson Institute, spekuliert gar, es handele sich wohl nur um Reparaturen an der “Wäscherei und den angrenzenden Schlafräumen, also Wäschereiausrüstung, Isolierung, Beleuchtung, innere Schotten usw.”

Ein simpler Brand im Waschsalon, der so verheerend ist, dass der modernste Flugzeugträger der Welt aus dem Einsatzgebiet abgezogen werden muss? Das Magazin Forbes berichtet, dass Heerscharen von Statikern, Schiffsarchitekten und anderen Fachexperten nach Griechenland und Kroatien eingeflogen wurden. Sogar zivile und militärische Bundesermittler sind vor Ort. Wozu braucht man Bundesermittler und Schiffsarchitekten für defekte Waschmaschinen? Hier drängt sich der Verdacht auf, dass die Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit erfährt.

Bekanntlich hatte der Iran bereits behauptet, den Flugzeugträger angegriffen zu haben. Das Pentagon wies dies umgehend zurück und deklarierte den Vorfall als “Unfall” im Rahmen einer noch laufenden Untersuchung. Doch angesichts der massiven Schäden, die nun offenbar weitaus schlimmer sind als anfangs zugegeben, wachsen die Zweifel an der offiziellen Darstellung. Vertuscht die militärische Führung hier einen erfolgreichen Treffer, um eine unkontrollierbare Eskalation der Lage oder einen massiven Prestigeverlust zu vermeiden?

Die hastige Entsendung der USS George H. W. Bush sieht in diesem Licht weniger wie eine geplante Routinemaßnahme aus. Vielmehr, so scheint es, sind die Schäden an der USS Gerald R. Ford deutlich umfassender, als man zugeben möchte, und die Reparaturen werden eine lange Zeit brauchen. Es scheint, als ob die “schwimmenden Festungen” doch nicht so uneinnehmbar sind, wie man stets behauptet hat. Doch welche Auswirkungen hat dies auf die Kriegsführung der Zukunft?

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Hollisters Geopolitik-Radar vom 23.-29. März 2026

29. März 2026 um 12:13

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Hollisters Geopolitik-Radar vom 23.-29. März 2026

Tag 28 des Iran-Krieges – und die Eskalation erreicht eine neue Dimension. Iran öffnet Hormuz für Russland, China und Indien, sperrt es für den Westen: kein Krieg mehr, sondern ein Mautsystem nach geopolitischer Loyalität. Drei US-Kräfteverbände sind auf dem Weg in den Persischen Golf – während Iran seinen Preis für eine Bodeninvasion öffentlich nennt: UAE-Küsten, Bahrain, Bab al-Mandab. Bushehr wurde dreimal getroffen, ohne dass jemand sagt, wer geschossen hat. Und die Huthis feuern ihre erste Rakete auf Israel.

Der Geopolitik-Radar vom 23.–29. März 2026.

Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.

Ticker

1. Iran lehnt US-Friedensplan ab - stellt eigene fünf Bedingungen (25. März)

Washington übergab über Pakistan einen 15-Punkte-Plan: Einschränkung des Nuklearprogramms, Öffnung von Hormuz. Teheran antwortete mit fünf Gegenforderungen: Stopp aller Angriffe und Attentate, verbindliche Kriegsgarantien, Kriegsreparationen, Ende aller Feindseligkeiten auf allen Fronten - und Irans Souveränität über die Straße von Hormuz. Washington: „lächerlich und unrealistisch." Iran: „Wir verhandeln nicht."

2. Trump verlängert Deadline auf 6. April - droht mit Kraftwerksangriffen (26. März)

Trump verschob per Truth Social die Frist für Iran, Hormuz zu öffnen, um zehn Tage - angeblich auf Teherans Wunsch. Gleichzeitig drohte er, bei Nichterfüllung iranische Energieanlagen zu zerstören. UN-Menschenrechtsexperten: Angriffe auf Kraftwerke wären ein Kriegsverbrechen. Iran: Wir führen keine Gespräche.

3. Israel trifft Nuklearanlagen Arak und Ardakan (27. März)

Der Schwerwasserreaktor Khondab in Arak sowie die Yellowcake-Produktionsanlage in Ardakan wurden von Israel angegriffen - beides Kernstücke des iranischen Nuklearprogramms. Der Arak-Reaktor kann zur Produktion waffenfähigen Plutoniums genutzt werden. Die Ardakan-Anlage verarbeitet Uranerz zu Yellowcake als Vorstufe zur Anreicherung. Zeitgleich dritter Treffer auf Bushehr-AKW-Gelände. IRGC-Luftwaffenchef auf X: „Diesmal nicht mehr Auge um Auge."

4. Huthis treten dem Krieg bei (28. März)

Erstmals seit Kriegsbeginn feuerte die jemenitische Huthi-Bewegung eine ballistische Rakete auf Israel ab - abgefangen. Zuvor hatten die Huthis gedroht, in den Krieg einzutreten, falls das Rote Meer für Angriffe auf Iran genutzt wird oder neue Allianzen entstehen. Bab al-Mandab als zweite Meerenge rückt damit in den Fokus.

5. Drei Kräfteverbände Richtung Persischer Golf (25.–28. März)

Die USA verlegen drei separate Kräfteverbände: Die 82nd Airborne Division mit 1.000 bis 3.000 Fallschirmjägern - ausgebildet für den Einsprung in feindliches Gelände, keine Schutzformation. Die USS Boxer mit der 11th Marine Expeditionary Unit (ca. 2.500 Marines, ausgestattet mit V-22 Osprey-Kipprotorflugzeugen). Die USS Tripoli mit der 31st MEU - bereits seit Wochen in der Region. Das Pentagon hat laut CBS News detaillierte Pläne für einen Bodeneinsatz ausgearbeitet.

6. Israel erklärt Südlibanon zur dauerhaften Besatzungszone (24. März)

Verteidigungsminister Katz: Israel wird den Südlibanon bis zum Litani-Fluss besetzen. Finanzminister Smotrich: „Der Litani muss unsere neue Grenze sein." Fünf Brücken über den Litani gesprengt, Grenzdörfer abgerissen. Libanons Präsident Aoun: „Auftakt zur Besatzung." International: kein Aufschrei, keine Reaktion, keine Pressemitteilung.

7. Bushehr AKW - drei Einschläge, keine Zuschreibung (17., 24., 27. März)

Drei Projektile schlugen auf dem Gelände des laufenden Atomkraftwerks Bushehr ein - am 17., 24. und 27. März. Keine Strahlenerhöhung, keine Verletzten. Kein Staat hat bisher öffentlich erklärt, wer geschossen hat. Ohne Zuschreibung gibt es keine Abschreckung. IAEA-Chef Grossi: „röteste Linie" nuklearer Sicherheit. Rosatom: Ein direkter Reaktortreffer würde eine „regionale Katastrophe" auslösen.

8. Iran öffnet Hormuz für befreundete Nationen (26. März)

Außenminister Araghchi bestätigte: China, Russland, Indien, Irak und Pakistan erhalten sicheres Geleit durch Hormuz. USA, Israel und ihre Verbündeten nicht. „Sie dachten, Iran hätte nicht den Mut. Wir haben es getan." Hormuz wird vom Kriegsschauplatz zum geopolitischen Mautsystem.

9. Russland startet Frühjahrsoffensive - 948 Drohnen in 24 Stunden (24. März)

Einer der größten russischen Luftangriffe seit Kriegsbeginn. UNESCO-geschützte Innenstadt von Lwiw getroffen. Friedensgespräche zwischen USA, Ukraine und Russland gestoppt. Selenski: Washington ist „vollständig durch den Iran abgelenkt." Putin nutzt das Vakuum.

10. G7-Außenminister in Paris - Rubio vs. skeptische Verbündete (27. März)

Rubio versuchte, die US-Strategie im Iran vor G7-Partnern zu rechtfertigen. Frankreichs Generalstabschef Mandon: „Wir wurden von einem Verbündeten überrascht, der immer unberechenbarer wird und uns nicht informiert, wenn er Kriege startet." Steinmeier: Iran-Krieg sei „völkerrechtswidrig."

11. Quadrilaterales Diplomatie-Format: Pakistan, Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien (30. März)

Islamabad wird Gastgeber eines neuen regionalen Vermittlerformats - ohne USA, ohne Israel, ohne Europa. Pakistan hat den US-Plan nach Teheran überbracht. Das Format zeigt: Die Diplomatie dieses Krieges findet außerhalb des Westens statt.

12. Iran trifft Prince Sultan Air Base - 10 US-Soldaten verletzt (27. März)

Ein iranischer Raketenangriff auf die saudische Prince Sultan Air Base verletzte mindestens 10 US-Soldaten, zwei davon schwer. Mehrere Betankungsflugzeuge beschädigt - ausgerechnet jene, die für die Luftoperationen über Iran unverzichtbar sind.

Im Fokus

1. Hormuz als neue Weltordnung: Iran zieht eine Linie durch die Weltwirtschaft

Es gibt Entscheidungen, die militärisch wie eine Niederlage aussehen - und strategisch ein Sieg sind. Die Öffnung der Hormuzstraße für „befreundete Nationen" ist eine davon.

Araghchis Aussage ist in ihrer Klarheit kaum zu überbieten: China, Russland, Indien, Irak und Pakistan dürfen passieren. Die USA und ihre Verbündeten nicht. „Sie mobilisierten alle ihre Fähigkeiten, um die Sperrung zu stoppen - und scheiterten." Was wie eine Konzession klingt, ist das Gegenteil: Iran verwandelt die Sperrung in ein Mautsystem nach geopolitischer Loyalität.

Die Konsequenzen sind weitreichend. China erhält Energiesicherheit - genau jene, die Washington durch den Krieg entziehen wollte. Indien kann als inoffizieller Zwischenhändler für westliche Länder fungieren, die über indische Kanäle an iranisches Öl gelangen. Pakistan - nominell US-Verbündeter und Vermittler des Friedensplans - steht faktisch auf Irans Seite der Meerenge.

Gleichzeitig droht Iran: Sollten die USA Bodentruppen in den Süden Irans schicken, würde Teheran eine zweite Front an Bab al-Mandab eröffnen. Die 26 Kilometer schmale Passage zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika ist das Nadelöhr zum Suezkanal. Rund 12 Prozent des weltweiten Seeöl- und -gashandels läuft dort durch, über 30 Prozent des Containerhandels zwischen Asien und Europa. Wenn beide Meerengen gleichzeitig blockiert sind, gibt es keine Umgehungsroute ohne extreme Kosten. Die WTO schätzt den wirtschaftlichen Schaden einer Doppelblockade als rezessionsauslösend innerhalb von Wochen.

Deep-Dive: Update Iran-Krieg, 26. März 2026

Update Iran-Krieg, 28./29. März 2026: Update Iran-Krieg, 29. März 2026

Fragen:

  • Iran hat Hormuz geöffnet - für seine Freunde. Wer entscheidet in Zukunft, wer Freund und wer Feind ist?
  • Pakistan erhält sicheres Geleit durch Hormuz und vermittelt gleichzeitig den US-Friedensplan. Auf welcher Seite steht Pakistan wirklich?
  • Bab al-Mandab plus Hormuz: Gibt es ein Szenario, in dem beide Meerengen gleichzeitig blockiert sind - und wie lange würde die Weltwirtschaft das aushalten?

2. Bushehr, Arak, Ardakan: Die nukleare Eskalationsspirale

Drei Einschläge auf das Gelände des Atomkraftwerks Bushehr. Angriffe auf den Schwerwasserreaktor in Arak und die Yellowcake-Anlage in Ardakan. Jedes Mal: keine Strahlenfreisetzung, keine Verletzten - und kein staatliches Bekenntnis, wer geschossen hat.

Das ist die strukturelle Gefahr dieser Woche: Nicht was getroffen wurde, sondern was noch nicht getroffen wurde - und dass niemand die Grenze benennt.

Bushehr läuft mit voller Kapazität. Es enthält 72 Tonnen Kernbrennstoff und 210 Tonnen abgebranntes Material. Ein direkter Treffer auf den Reaktor würde nach Einschätzung von Rosatom eine „regionale Katastrophe" auslösen: radioaktive Aerosole über dem Persischen Golf, Verseuchung der Meeresküsten, Ausfall der Entsalzungsanlagen, von denen Millionen Menschen ihr Trinkwasser beziehen. Tanker, die in verstrahlte Gewässer fahren, würden in keinem Hafen der Welt anlanden dürfen - das Öl wäre nicht verstrahlt, aber die Schiffe wären es. 15 bis 20 Millionen Menschen müssten umgesiedelt werden. Eine Hormuz-Sperrung durch Verstrahlungsrisiko wäre nicht mehr politisch - sie wäre physisch.

Irans angekündigte Antwort auf einen solchen Angriff: das israelische Atomforschungszentrum in Dimona sowie das südkoreanisch gebaute Barakah-Kernkraftwerk in Abu Dhabi mit vier Reaktoren und 5.600 Megawatt Leistung - an der Küste Abu Dhabis gelegen.

Was analytisch fehlt: Ein Staat, der öffentlich sagt, wer Bushehr dreimal getroffen hat. Ohne Zuschreibung gibt es keine Abschreckung. Ohne Abschreckung wird das nächste Geschoss nicht der vierte Warnschuss sein.

Deep-Dive: Iran Insight - Kommentar: Was passiert, wenn Bushehr brennt

Fragen:

  • Drei Einschläge auf ein laufendes AKW ohne öffentliche Zuschreibung: Wie lange kann dieser Zustand andauern, bevor ein gezielter Treffer die Kalkulation unwiderruflich verändert?
  • Barakah in Abu Dhabi, Dimona in Israel, Bushehr im Iran - wenn alle drei unter Beschuss geraten, wer rettet die Golfregion?
  • Die IAEA hat keine Durchsetzungsbefugnis. Was ist der internationale Rechtsmechanismus, wenn Atomkraftwerke in einem aktiven Krieg getroffen werden - und warum greift er nicht?

3. Bodentruppen, das Doppelschloss und Irans Preis

Drei Kräfteverbände sind unterwegs. Das Pentagon hat detaillierte Pläne ausgearbeitet. Trump erwägt laut Axios die Einnahme von Kharg Island.

Was die Bewegungen militärisch bedeuten, ist eine Sache. Was Iran dafür kalkuliert hat, ist eine andere.

Teheran ließ übermitteln: Bei einer US-Bodeninvasion wird Iran die Küstengebiete der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrains besetzen und „die Landkarte verändern." Gleichzeitig: Eröffnung einer zweiten Front an Bab al-Mandab durch die Huthis - die am 28. März ihre erste Rakete auf Israel abfeuerten.

Das ergibt ein strategisches Bild: Iran nennt seinen Preis, bevor die USA die Entscheidung treffen. UAE und Bahrain beherbergen US-Basen, haben iranische Raketen abgefangen, haben politisch Seite bezogen. Im Falle einer Invasion würden sie zum Schlachtfeld. Die USA können ihren Verbündeten nicht sagen, dass sie das eingepreist haben - aber sie haben es.

Rubio sagte in Paris: Die Kriegsziele sind „ahead of schedule" und können ohne Bodentruppen erreicht werden. Gleichzeitig steigen die Truppenzahlen. Der Widerspruch ist strategisch gewollt: maximale Optionalität für Trump.

Deep-Dive: Iran Inside - Bodentruppen und das Doppelschloss

Fragen:

  • Die 82nd Airborne ist eine Angriffstruppe, keine Schutzformation. Wenn sie nicht für den Bodeneinmarsch da ist - für was dann?
  • Iran hat seinen Preis für eine Invasion öffentlich benannt: UAE-Küsten, Bahrain, Bab al-Mandab. Hat Washington seinen Verbündeten in der Region erklärt, dass dieser Preis eingepreist ist?
  • Rubio sagt „keine Bodentruppen nötig" - während drei Kräfteverbände verlegt werden. Was bedeutet „maximale Optionalität" für ein Land, das seit vier Wochen Krieg führt?

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Quellenliste

Friedensplan / Verhandlungen

Hormuz / Bab al-Mandab

Nuklearanlagen

Bodentruppen / Kräfteverbände

Houthis

Libanon / Israel

Ukraine

Europa

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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik - jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

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Bildquelle: Michael Hollister

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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa

26. März 2026 um 14:00

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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa
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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa

Die unerwartete Ausdauer und Intelligenz der iranischen Kriegsführung hat nicht nur Schwächen des Wertewestens aufgedeckt. Der iranische Vorstoß eröffnet uns Chancen, die totalitären Machenschaften westlicher Militärs, Politiker und Plattformkapitalisten zu stoppen.

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Wer hätte das gedacht? Der militärisch hoffnungslos unterlegene Iran kann sich gegen den Goliath USA erfolgreich behaupten. Der globale Süden horcht auf. Der eben noch großkotzig auftretende Hegemon und sein symbiotischer Zwillingsbruder Israel – beide befinden sich im Stresstest. Der Mythos der Unbesiegbarkeit der weißen Herrenmenschen ist in wenigen Tagen zerplatzt.

Doch sind die Verluste auf iranischer Seite unerträglich. Die Führer der schiitischen Geistlichkeit sind von den respektlosen, absolut pietätlosen Angreifern ausgelöscht worden. Die zivile Infrastruktur ist in weiten Bereichen ruiniert. Die Ölraffinerie in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran ist in Flammen aufgegangen. Das ausgetretene Öl regnete auf die Straßen und Häuser Teherans herunter. Flammenwellen loderten auf den Straßen. Der schwarze Regen hat den Tag zur Nacht gemacht. Die Menschen mussten das Gift einatmen. Wie viele Menschen werden an den Folgen dieser Vergiftung sterben?

Und trotzdem bleiben die Iraner standhaft. Ähnlich wie die Russen, Chinesen oder Vietnamesen sind die Iraner extrem leidenstolerant und setzen sich in kollektiver Intelligenz gegen ihre erneute Unterwerfung zur Wehr. Der Kern des Irans befindet sich jetzt unter der Erde. Die Höhlen in den Bergen Irans kann keine noch so zerstörerische Atombombe der USA erreichen. Die Iraner hatten nie irgendwelche Illusionen über die Perfidie des Westens. In nunmehr 47 Jahren bereiteten sie sich systematisch auf einen Angriff der USA und Israel vor. Dabei haben sie jedoch auf die Entwicklung der Atombombe verzichtet. Das war ein Fehler. Hätten sie als glaubwürdige Abschreckung die Atombombe in ihrem Arsenal, dann würde tatsächlich niemand wagen, den Iran anzugreifen. Die Mädchen aus der bombardierten Schule würden noch leben. Die iranischen Kadetten, die die Amerikaner vor der Küste Sri Lankas außerhalb jeden Rechts in ihrer zerschossenen Korvette elend ersaufen ließen, wären noch am Leben.  

Die Kosten für den Wertewesten

Da genügte die pure Ankündigung der iranischen Revolutionsgarden, die Meerenge von Hormuz zu schließen. Und schon war klar, dass keine Versicherung dafür aufkommt, wenn die Revolutionsgarden tatsächlich ein Schiff versenken würden. Alleine diese monetäre Waffe hat schon ausgereicht, um weltweit eine Unterbrechung der Lieferketten anzustoßen. Kein Schuss musste abgefeuert werden. So warten die amerikanischen Farmer jetzt auf Dünger (1). Vergeblich. Denn Schiffe können keinen Dünger durch die Meerenge von Hormuz bringen. Die Farmer in den USA sind aber meistens Trump-Wähler. Sie werden sich bei Trump bedanken.

Doch viel schmerzlicher für die US-Wirtschaft ist der Kollaps der arabischen Scheichtümer am Persischen Golf. Niemand hat anscheinend damit gerechnet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar oder Bahrain so massiv unter Beschuss der Iraner geraten würden. Es gibt keine effektive Luftabwehr. Man war sich so sicher. So sicher, dass man nicht einmal Luftschutzräume in den Scheichtümern eingerichtet hat. Die USA hatten ihre gesamte Defensivkraft auf Israel konzentriert. An die Araber hatten die Amerikaner nicht gedacht. Das stößt bitter auf bei den Arabern.

Doch auch die US-Streitkräfte mussten Federn lassen. In den ersten zwei Wochen des aktuellen Iran-Kriegs hat Iran US-Militärbasen in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Saudi-Arabien zerstört und dabei einen geschätzten Schaden von 800 Millionen Dollar angerichtet (2). Öl- und Gasfelder in Saudi Arabien und Katar wurden schwer getroffen und müssen ihre Produktion einstweilen herunterfahren. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten auf Diversifizierung ihrer Wirtschaft gesetzt. Man war auf gutem Wege, zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Europa und Asien aufzusteigen. Sogar Tourismus blühte in den künstlichen Landschaften, die aus den Lagunen gestampft wurden. Start Up-Unternehmen wollte man anlocken. Wer in der Finanzwelt etwas auf sich hielt, der kaufte sich in Dubai ein Apartment. Geld wurde abgelaicht bei den vielen aus dem Boden gewachsenen Bankfilialen.

Das ist jetzt alles mit einem Schlag vorbei. Rette sich wer kann. Flüge auf dem Drehkreuz Dubai sind auf unbestimmte Zeit gecancelt. Urlaub will sicher auch keiner mehr machen zwischen pfeifenden Geschossen. Und von den aufstrebenden Firmengründern sieht man auch nur noch Kondensstreifen am Horizont. Das Geld wird jetzt woanders gehortet. Es hat sich nicht ausgezahlt, den Amerikanern den eigenen Sandboden für den militärischen Aufmarsch gegen den Nachbarstaat Iran zu überlassen. Nun stehen die begossenen Scheichs da. Keine Versicherung wird irgendeinen Schaden begleichen. Die War Exclusion Clause im Kleingedruckten der Versicherungspolice besagt, dass die Versicherungen keinen durch kriegerische Handlungen verursachten Schaden ersetzen werden. Das müssen die Scheichs nun stattdessen aus der eigenen Schatulle bezahlen. Und besagte Schatulle wurde bislang üppig befüllt durch die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung. In einigen Scheichtümern werden noch nicht einmal Steuern von den Bürgern erhoben. Die üppigen Gewinne aus dem Öl- und Gasverkauf sind in US-amerikanischen Staatspapieren angelegt. Oder aber in Zukunftsbranchen wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz. Die US-amerikanische Vormachtstellung im IT-Bereich gründet im Wesentlichen auf dem Überschussgeld der Scheichtümer. Und da wird es jetzt auch recht schmerzlich für die USA. Denn bereits fest eingeplante arabische Investitionen in US-amerikanische Zukunftsprojekte müssen dummerweise statt in Übersee jetzt für die Reparatur der angeschlagenen Infrastruktur in Arabien investiert werden. Inwieweit sich der gebremste arabische Geldfluss auf die  Entwicklung der Künstlichen Intelligenz auswirken wird, ist noch unklar. Es könnten aber für Nvidia und OpenAI höchst ungemütliche Zeiten anbrechen. 

Schwere Rückschläge für die Cloud-Technologie

Eine Nachricht ging unter im Nebel des Kriegs: die iranischen Revolutionsgarden haben insgesamt drei Rechenzentren von Amazon in Dubai und in Bahrain zerstört (3). Wieso Amazon? Nun, wir kennen alle aus eigener Erfahrung Amazon als das weltweit größte Online-Versandhaus. Doch hat sich Amazon mittlerweile ein zweites Standbein mit seinem Ableger Amazon Web Services (AWS) geschaffen. Damit ist Amazon einer der größten Anbieter von kommerzieller Cloud-Infrastruktur. Neben Amazon Web Services gibt es auf diesem Gebiet vor allem die Unternehmen Microsoft Azure und Google Cloud. Clouds, also wörtlich: Wolken – das sind Rechenzentren mit gigantischer Speicherkapazität, die extrem schnelle Rechenvorgänge anbieten. Jeder kann sich dort Kapazitäten mieten. Clouds sind zunächst einmal absolut wertneutrale Werkzeuge. Entscheidend ist was die Kunden damit machen. Die Wolken wickeln komplexe Finanztransaktionen ab. Die Wolke konzipiert in Windeseile Großprojekte. Man kann aber auch die Bevölkerung in bislang ungekannter Schnelligkeit und hoher Feinauflösung unter die Lupe nehmen und ausspionieren. Und dann anhand gewonnener Daten letztlich die gesellschaftliche Entwicklung im eigenen Interesse manipulieren.

Doch vor allem die fortgeschritteneren Militärs dieser Welt haben die Wolken für sich abgeschöpft. Und das ist exakt der Grund, warum die ausgefuchsten Iraner sich die Amazon-Rechenzentren zur Brust genommen haben. Denn gerade im Nahen Osten ballen sich die Rechenzentren zusammen. Und diese Rechenzentren dienen bevorzugt den USA und Israel für ihre Kriegsführung. Die Rechenzentren bieten die Infrastruktur, in der der Krieg gegen den Rest der Welt dank Künstlicher Intelligenz automatisiert wird. Eigenständige Maschinen machen Kriegsopfer ausfindig und töten sie dann anhand ihrer seelenlosen Algorithmen. So kam es vor, dass ein Stadtpark in Teheran heftig bombardiert wurde. Dieser Stadtpark heißt „Polizei-Park“. Dort befindet sich aber keinerlei Polizei oder anderes bewaffnetes Personal. Der Kollege KI war durch den irreführenden Namen zu seinem blinden Abwurf animiert worden.

Der skrupellose Genozid, der jetzt gerade gegen den Iran und den Libanon von Israel verübt wird, kommt nicht von Ungefähr. Dieser Genozid folgt einem Muster, das zuvor im Krieg gegen die Bevölkerung des Gazastreifens jahrelang ausprobiert und weiterentwickelt wurde. Das Unternehmen trägt den Namen ‚Project Nimbus‘. Eine Kooperation von Amazon Web Services mit der israelischen Regierung. Unter Beteiligung der beiden israelischen Rüstungskonzerne Israel Aerospace Industries und Rafael Advanced Defence Systems. Die Palästinenser werden komplett beobachtet und durchleuchtet. Die israelischen Siedler erhalten genaue Information über ihre palätinensischen Opfer.

Samer Abdelnour resümiert: 

„Israels Regime der Apartheid und militärischen Besatzung unterwirft sechs Millionen Palästinenser einer extremen Überwachung und Gewalt, und dies dient als Versuchslabor für die Entwicklung, Erprobung und das Testen von Waffen, die später als ‚praxiserprobt‘ auf dem globalen Rüstungsmarkt verkauft werden. Darüber hinaus vertieft die rasante Digitalisierung und der Einsatz von KI für militärische Zwecke die Globalisierung von Gewalt und erweitert die Mitschuld an Gewalt auf erschreckende Weise, indem Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Servern und Code unsichtbar gemacht werden. Ein Beispiel hierfür ist das ‚Projekt Nimbus‘, eine israelische Initiative zur Integration von Cloud Computing und KI in die Abläufe staatlicher Behörden, einschließlich Militär und Polizei.“ (4)

Dieser Einsatz der Cloud-Technologie zur Unterwerfung von ganzen Völkern stieß schon im Jahre 2021 auf massiven Widerstand bei Mitarbeitern von Amazon Web Services und bei Microsoft. Die Mitarbeiter wandten sich mit einem anonymen Alarm-Brief an die Weltöffentlichkeit und protestierten gegen die perfide Verwendung der Cloud-Technologie für unmenschliche Ziele. In dem Offenen Brief schreiben die schockierten Mitarbeiter: 

„In Fortsetzung dieses Musters haben unsere Arbeitgeber einen Vertrag namens ‚Projekt Nimbus‘ unterzeichnet, um gefährliche Technologie an das israelische Militär und die israelische Regierung zu verkaufen. Dieser Vertrag wurde in derselben Woche unterzeichnet, in der das israelische Militär Palästinenser im Gazastreifen angriff – dabei kamen fast 250 Menschen ums Leben, darunter mehr als 60 Kinder. Die Technologie, zu deren Entwicklung sich unsere Unternehmen vertraglich verpflichtet haben, wird die systematische Diskriminierung und Vertreibung durch das israelische Militär und die israelische Regierung für die Palästinenser noch grausamer und tödlicher machen.
‚Project Nimbus‘ ist ein Vertrag im Wert von 1,2 Milliarden Dollar über die Bereitstellung von Cloud-Diensten für das israelische Militär und die israelische Regierung. Diese Technologie ermöglicht eine verstärkte Überwachung und unrechtmäßige Datenerfassung von Palästinensern und erleichtert die Ausweitung der illegalen israelischen Siedlungen auf palästinensischem Land.“ (5)

Dieser Weckruf ging in der allgemeinen Erregung über die Corona-Politik leider vollkommen unter. Doch wir sollten diese Gefahr ernst nehmen. Denn wir brauchen nicht zu glauben, dass diese dystopische Entwicklung an uns vorübergehen wird. Was in Palästina und jetzt im Libanon und dem Iran erprobt wird, richtet sich auf lange Sicht auch gegen uns. Die dort erprobten automatisierten Massenunterdrückungs- und vernichtungstechniken werden über kurz oder lang auch gegen uns eingesetzt. Jeder Organismus strebt nach Wachstum. So auch die militarisierte Cloud-Technologie. Das Perfide liegt darin, dass unsere ganz persönlichen, ganz privaten Daten auf derselben Plattform liegen wie die militärischen Anwendungen. Das beschreibt die Zeitschrift Fortune in eindringlicher Weise: 

 „Die Grenze zwischen kommerziellem Cloud-Computing und militärischen Operationen ist weitgehend verschwunden. Die ‚Joint Warfighting Cloud Capability‘ des Pentagons und seine ‚Joint All-Domain Command and Control‘-Netzwerke laufen auf derselben kommerziellen Infrastruktur, die auch Banken und Fahrdienst-Apps nutzen. Unterdessen haben mehrere Nachrichtenagenturen berichtet, dass das US-Militär während der Angriffe auf den Iran das KI-Modell ‚Claude‘ von Anthropic – das auf AWS läuft – für nachrichtendienstliche Auswertungen, Zielidentifizierung und Kampfsimulationen eingesetzt habe.“ (6)

Kurz und knapp: die Militärs bezahlen die Party auf der Computer-Wolke. Der Militarismus frisst sukzessive das Zivilleben auf. Die Iraner sind auf Leben und Tod bereits jetzt mit dieser dystopischen Bedrohung konfrontiert. Und die Iraner halten tapfer Stand. Indem sie die Finanzierungsgrundlagen dieser faschistoiden Technik aufmischen und aufhalten, kämpfen sie durchaus auch für unsere Freiheit. Das klingt nach all dem Mainstream-Framing von der „Verabscheuungswürdigkeit des Mullah-Regimes“ erst mal ganz schön gewöhnungsbedürftig. Wer sich dieses Framing von der Verabscheuungswürdigkeit zu eigen macht, beteiligt sich an der notorischen Dehumanisierung des Kriegsgegners. Der schiebt einen Riegel vor sein Mitgefühl für die Iraner. Die Iraner kämpfen jedoch um ihr Überleben und ihre Würde als freie Nation. Das ist für die schaurige neue Epstein-Welt natürlich etwas gänzlich Exotisches, gewiss. Aber der Faszination undomestizierter Menschen im Iran sollten wir uns nicht verschließen. 

Quellen und Anmerkungen

(1) https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/iran-krieg-entzieht-us-landwirten-bezahlbaren-duenger-kurz-vor-der-fruehjahrsaussaat-ce7e5fd3da80f02d

(2) https://timesofindia.indiatimes.com/defence/international/800-million-blow-us-military-infrastructure-in-middle-east-heavily-damaged-from-iran-strikes/articleshow/129729861.cms?utm_source=chatgpt.com

(3) https://www.reuters.com/world/middle-east/amazon-cloud-unit-flags-issues-bahrain-uae-data-centers-amid-iran-strikes-2026-03-02/?utm_source=chatgpt.com

(4) https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/01708406221131938

(5) https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/oct/12/google-amazon-workers-condemn-project-nimbus-israeli-military-contract

(6) https://fortune.com/2026/03/09/irans-attacks-on-amazon-data-centers-in-uae-bahrain-signal-a-new-kind-of-war-as-ai-plays-an-increasingly-strategic-role-analysts-say/?utm_source=chatgpt.com

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Blick auf die Iranische Hauptstadt

Bildquelle: Faraz Habiballahian/ shutterstock

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Der provozierte Feind: Wie Amerika Russland in die Konfrontation trieb

27. Oktober 2025 um 12:58

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Seit dem Ende des Kalten Krieges hätte die Welt in eine Ära echter Kooperation eintreten können. Stattdessen verwandelte Washington den Frieden in ein geopolitisches Nullsummenspiel …

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