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Die Deutschen kaufen so wenig Bier wie seit 1993 nicht mehr. Auch die Exporte des Getränks ins Ausland sinken deutlich. Alle Zahlen im Überblick.
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Mitte Januar wird Ilona W. in Berlin verhaftet. Der Vorwurf: Spionage für Moskau. Besonders brisant ist, daß die 56jährige bestens vernetzt war und intensive Kontakte in hohe politische Kreise pflegte.
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Russische Spionage Aperol Spitzel für Moskau wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
The city of Costa Mesa, California, is preparing updated store self-checkout rules that could result in hefty fines for businesses.
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Stehen wir vor einer Revolution? In seinem neuen Buch warnt der Historiker, Publizist und Unternehmer Rainer Zitelmann, daß Deutschland dabei ist, den Anbruch eines neuen Zeitalters zu verpassen: des „Weltraumkapitalismus“.
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Interview der Woche Historiker Zitelmann: „Neue Ära des Weltraumkapitalismus kommt“ wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Seit 2014 hat es im Januar nicht mehr so viele Arbeitslose gegeben. Trotz saisonaler Einflüsse schwächelt die Grunddynamik des Arbeitsmarktes enorm. Die Unterbeschäftigung ist auch ein wachsendes Problem im Ausbildungssektor.
Dieser Beitrag Bundesagentur für Arbeit Zahl der Arbeitslosen steigt auf Zwölfjahreshoch wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Der Schutzstatus von Asylmigranten kann in Deutschland überprüft und entzogen werden. Bei Syrern geschieht dies inzwischen seltener als früher zu Zeiten des Bürgerkrieges.
Dieser Beitrag Nach Ende von Assad-Regime Migrationsamt entzieht immer weniger Syrern den Schutzstatus wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Nachdem die Welt nach Jahrzehnten der schleichenden ethnischen Säuberung den Völkermord in Gaza ungestraft geschehen lässt, weitet der sich nun auf den Rest Palästinas aus. Dort ohne "laute" Bombardierungen, aber mit gewalttätigen Siedlern und einer brutalen Besatzungsarmee. Aber es gibt einzelne mutige israelische Journalisten, die noch dagegen anschreiben. Die wunderbare Amira Hass, welche schon bei [...]
Der Beitrag Völkermord und ethnische Säuberung weiten sich aus erschien zuerst unter tkp.at.
Vijay Jayaraj
Dieser Beitrag sollte eine eindringliche Warnung an unser Land sein! A. d. Übers.
Hier wird erklärt, wie die Klimapolitik Großbritanniens die Strompreise in die Höhe getrieben, die Industrie geschwächt und britischen Familien in echte wirtschaftliche Not gebracht hat.
In Europa bahnt sich eine selbstverschuldete Katastrophe an. Einer der engsten Verbündeten der Vereinigten Staaten, UK, hat seinen Reichtum an Energievorkommen und seine industrielle Leistungsfähigkeit aufgegeben.
Dieser Niedergang ist nicht das Ergebnis eines Mangels an Kapital, technologischen Kapazitäten oder natürlichen Ressourcen. Vielmehr ist er die Folge einer ideologisch motivierten Klimapolitik, die „grüne” Symbolik über die technische Realität gestellt hat.
Seit Jahren brüsten sich Politiker mit der „weltweit führenden” Kapazität von UK im Bereich erneuerbare Energien. Sie präsentieren Statistiken, aus denen hervorgeht, dass Wind- und Solarenergie den größten Teil des Stroms erzeugen, und ignorieren dabei geflissentlich, dass dies nur dann der Fall ist, wenn der Wind weht und die Sonne scheint.
Wenn die „grüne” Stromerzeugung nicht funktioniert, zahlen die britischen Steuerzahler für Erdgas-Kraftwerke, um die stillgelegten Anlagen zu ersetzen und das Stromnetz zu stabilisieren. Sie zahlen auch „Einschränkungszahlungen”, um Windkraftanlagen abzuschalten, wenn es zu windig ist, um sie zu betreiben.
Das ist die große Täuschung der Kennzahl „Levelized Cost of Energy“ (LCOE), welche die Umweltlobby so gerne zitiert. Die LCOE berücksichtigt nicht die enormen Kosten für Netzausgleich, Notstromversorgung, Einspeisevergütungen, Ausbau der Übertragungsnetze und Subventionen – allesamt erforderlich, um den grünen Schein aufrechtzuerhalten.
In der realen Welt – in der Rechnungen bezahlt werden müssen – hat Großbritannien für sich selbst einige der höchsten Strompreise der Welt geschaffen, die bis zu viermal so hoch sind wie in den Vereinigten Staaten. Ein Drittel der Schotten lebt in Energiearmut. Die tatsächlichen Kosten werden jedoch nie in den Hochglanzdiagrammen angezeigt, die manipulierte Daten verwenden, um Wind- und Solarenergie als günstig darzustellen.
Die Preisobergrenzen der britischen Regulierungsbehörde für Gas- und Strommärkte dominieren derzeit die Gespräche in den Haushalten, was durch die jedes Jahr im Winter auftretende Unsicherheit hinsichtlich der Lebensweise noch verstärkt wird. „Heizen oder essen“ ist nicht mehr nur ein Slogan, sondern gelebte Realität. Großbritannien, einst treibende Kraft der industriellen Revolution, hat seinen Bürgern auf beschämende Weise Energiearmut auferlegt. Familien rationieren ihre Wärme, während Politiker Dekarbonisierungsziele feiern.
Ein Leser berichtete der britischen Zeitung „The Independent“, dass er nur einen einzigen Raum mit einem Holzofen heizt und damit 200 Jahre später den Lebensstandard des 19. Jahrhunderts nachahmt. Das ist die „grüne industrielle Revolution“, die von ahnungslosen Energiepolitikern versprochen wird.
Und wozu? Damit Großbritannien seinen vernachlässigbaren Beitrag zu den globalen Emissionen von harmlosem Kohlendioxid reduzieren kann. Unterdessen bauen China und Indien Kohlekraftwerke, um die Produktion mit Energie zu versorgen, die von denen, die die britische Industriemacht verspielt haben, in diese Länder exportiert wird.
Die Hersteller haben kaum eine andere Wahl, als das Land zu verlassen, wenn eine „Kohlenstoffsteuer“ und strenge Vorschriften für Kohlendioxidemissionen die Energiekosten künstlich in die Höhe treiben. Die Stahlhersteller sind am Boden zerstört, sind diese doch mit Energiekosten konfrontiert, die um Milliarden gestiegen sind, wodurch britischer Stahl gegenüber ausländischen Konkurrenten ohne dieses Netto-Null-Dogma nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
Nirgendwo ist dieser Wahnsinn so offensichtlich wie in der Nordsee. Jahrzehntelang waren Offshore-Öl und Erdgas die Kronjuwelen der britischen Wirtschaft und lieferten günstige, zuverlässige Energie und Einnahmen zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen.
Heute wird diese Ressource auf dem Altar der Klimatheologie geopfert. Die Strafsteuern des Premierministers und seine Weigerung, neue Lizenzen zu erteilen, haben die Energiegewinnung in der Nordsee praktisch zum Erliegen gebracht. Investoren sind geflohen. Bohrinseln werden stillgelegt. Tausende qualifizierte Arbeitsplätze gehen verloren.
Vergleichen Sie dies mit dem britischen Nachbarland Norwegen, das weiterhin Öl und Erdgas aus dem Meer fördert und an globale Kunden, darunter auch Großbritannien, verkauft. Während Großbritannien seine Energie-Souveränität aufgibt, um Gruppen wie Extinction Rebellion zu beschwichtigen, bereichert Norwegen seine Bürger und finanziert seinen Staatsfonds.
Der Kontrast ist demütigend. Großbritannien importierte 2024 über 50 % seines Erdgasbedarfs aus Norwegen.
Die Apologeten dieses britischen Zusammenbruchs verweisen auf alles andere als die Wahrheit. Sie geben dem Brexit und dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Schuld. Sie machen eine „globale Rezession” verantwortlich und tun so, als sei die Deindustrialisierung Großbritanniens kein Ausreißer. Der grundlegende Grund für den Zusammenbruch ist jedoch die „grüne” Agenda, die seit 20 Jahren von der politischen Elite verfolgt wird.
Es war ein Versagen beider politischer Parteien. Die Konservativen jagten den „grünen Wählerstimmen“ hinterher, indem sie Fracking verboten und Diesel verteufelten. Die Labour-Partei legte mit Netto-Null-Vorgaben nach, die den Gesetzen der Physik und Wirtschaft widersprechen. Sie bauten ein Netz auf, das wetteranfällig und für die Nutzer teuer ist.
Ein Kreuzzug zur Vermeidung einer imaginären Klima-Katastrophe in der Zukunft hat in der Gegenwart zu einer sehr realen wirtschaftlichen Katastrophe geführt.
Dieser Kommentar wurde erstmals am 21. Januar bei RealClear Markets veröffentlicht. Die Redaktion hat zur besseren Lesbarkeit Unterüberschriften hinzugefügt.
Vijay Jayaraj
Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Fairfax, Virginia. Er hat einen Master of Science in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia und einen Postgraduiertenabschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University, beide in Großbritannien, sowie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften von der Anna University in Indien. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Changing Oceans Research Unit an der University of British Columbia in Kanada tätig.
Beispiel: Einige Menschen sind jedoch laut Lindzen so sehr darauf fixiert, den Klimawandel und die CO₂-Reduzierung voranzutreiben, dass sie völlig übertreiben. „Sie zeigen diese Temperaturkurve. Und ich glaube, sie merken, dass die Leute sagen: ‚Ihr zeichnet das so (mit einem steilen Anstieg – HS), aber das ist nur ein Grad. Das ist nicht viel.‘ Und sie machen sich Sorgen: Das beunruhigt die Menschen nicht genug. Also sagen sie: Nun, wenn man ihnen eine Überschwemmung zeigt, ihnen einen Sturm zeigt, wäre das visuell überzeugend“, sagt er. Und zufällig gibt es immer Orte auf der Erde, die unter extremen Wetterbedingungen leiden, wie sie nur einmal in hundert Jahren vorkommen. „Und die Menschen begreifen nicht, dass ein Ereignis, das einmal in hundert Jahren vorkommt, jeden Monat an einem Ort auf der Erde oder jeden Monat an fünf Orten vorkommt. Davon gibt es Bilder. Wenn man das jetzt im Fernsehen zeigt, kann man den „Klimawandel“ mit etwas Dramatischem in Verbindung bringen“, sagt Lindzen. „Die Tatsache, dass sie so weit gehen mussten, um die Menschen zu überzeugen, deutet darauf hin, dass es sich um ein vorgetäuschtes Problem handelt, denn sie bedienen sich eindeutig einer Methode, die man normalerweise als irreführende Werbung bezeichnen würde“, fügt er hinzu.
Link: https://clintel.org/britains-climate-crusade-is-creating-an-economic-disaster/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Klima-Kreuzzug in UK führt in ein ökonomisches Desaster erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
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Die zum Teil unter Betrugsverdacht stehenden Kindergeldzahlungen ins Ausland erreichen einen neuen Rekord. Deutschland überwies im vergangenen Jahr 528 Millionen Euro. Zwei Nationen liegen dabei weit vorn.
Dieser Beitrag Betrugsverdacht Deutschland überweist halbe Milliarde Euro Kindergeld ins Ausland wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Hat die Bundesregierung Druck auf das Statistische Bundesamt (Destatis) ausgeübt, um angesichts der weiterhin extrem hohen Insolvenzzahlen noch mehr schlechte Presse zu vermeiden? Begründet wird dieser Schritt von der Behörde offiziell wegen angeblich mangelnder “voll amtlicher Belastbarkeit”. Doch was steckt wirklich dahinter?
Seit mehreren Jahren wachsen die Belastungen für die deutsche Wirtschaft. Stark gestiegene Energiepreise infolge der Energiewende (samt der CO2-Bepreisung) und der Sanktionen gegen Russland, immer mehr Bürokratie, eine steigende Steuer- und Abgabenlast und andere Probleme tragen dazu bei. Dies führt zu immer mehr Insolvenzanträgen und tatsächlichen Unternehmensinsolvenzen – im Dezember 2025 lag die vorläufige Zahl um 15,2 Prozent über jener des Vorjahresmonats.
Doch nun stellt das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein, die auf den Insolvenzbekanntmachungen der Amtsgerichte basieren. Dieser Schritt erfolgt, weil man bei Destatis diese Reihe nicht als voll amtlich belastbar einstuft. Dadurch wird es unter anderem auch für Marktbeobachter – wie z. B. die Banken, Versicherungen und Investoren – schwieriger, wirtschaftliche Trends einzuordnen. Denn die Aufschlüsselung nach Branchen ermöglichte es bisher zu erkennen, welche Sektoren gerade unter größerem Druck stehen.
Stattdessen sollen künftig nur mehr endgültige Daten veröffentlicht werden, wodurch jedoch infolge der Ausscheidung von gerade noch mal abgewendeten Insolvenzen wichtige Frühindikatoren wegfallen. Denn auch wenn einige Unternehmen vielleicht doch noch durch Investoren (zumindest vorübergehend) gerettet werden können, weisen schon die Anträge selbst auf ein schwieriges Marktumfeld hin.
Viele wirtschaftliche Entscheidungen werden auf Basis von Daten, Zahlen und Erwartungen gefällt. Dies betrifft auch Kreditlinien, Zahlungsziele und Auftragsvergaben. Ohne solch wichtige Frühindikatoren wird es jedoch deutlich komplizierter. Die Unsicherheit wird größer. Der Wegfall dieser Vorabmeldungen verlängert den Zeitraum zwischen den Insolvenzen selbst und dem Zeitpunkt, an dem die entsprechenden Daten veröffentlicht werden.
Da beispielsweise Banken und Versicherungen die bestehenden Risiken fortlaufend kalkulieren, führen solche Verzögerungen auch zu vorsichtigeren Annahmen und strengeren Bedingungen. Dies wird es vielen Unternehmen erschweren, bei Bedarf zusätzliche Finanzmittel zu erhalten, obwohl ihre wirtschaftliche Basis weiterhin solide ist. Dies könnte am Ende dazu führen, dass sich die wirtschaftliche Lage einiger Unternehmen verschlechtert, obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt.
Hierbei stellt sich jedoch auch die Frage, inwieweit die Bundesregierung einen Einfluss auf diese Entscheidung genommen hat. Immerhin sorgen die anhaltenden Meldungen über eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und eine Zunahme von Unternehmenspleiten auch für sinkende Umfragewerte.
Laut einer aktuellen Auswertung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle ist die Zahl der Firmenpleiten 2025 auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Die Forscher beziffern die Zahl auf insgesamt 17.604 Insolvenzen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag die Zahl von Regelinsolvenzen im Dezember 2025 um 15,2 Prozent höher als im Vorjahr. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, wie sich die Bundesregierung diese massive Steigerungsrate erklärt und aus welchen Gründen das Statistische Bundesamt, welches dem Innenministerium untersteht, beschlossen hat, die vorläufigen Angaben zu Regelinsolvenzen ab 2026 nicht mehr zu veröffentlichen. Von Florian Warweg.
Hintergrund:
Selbst die zumeist auf trocken-sachliche Überschriften setzende dpa titelte am 12. Januar:
„Pleitewelle bei Unternehmen rollt weiter“
„Zum Jahreswechsel hat die Pleitewelle bei deutschen Unternehmen nicht nachgelassen. Die Zahl der bei den Amtsgerichten beantragten Regelinsolvenzen lag im Dezember 15,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Angaben berichtet.“
Vier Tage zuvor hatte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Berechnungen vorgelegt, dass die Zahl der Firmenpleiten 2025 auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen sei. Die Forscher bezifferten die Gesamtzahl für 2025 auf 17.604 Unternehmen. Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl rund fünf Prozent niedriger gelegen, hieß es von den IWH-Vertretern. Allein für Dezember geht das IWH von 1.519 Firmenpleiten aus, da sind 49 pro Tag, Feiertage mitgezählt, und damit ganze 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Jahre 2016 bis 2019.
In diesem Zusammenhang ließ das Handelsblatt zusätzlich die Anzahl an Großunternehmen (mehr als zehn Millionen Euro Umsatz) ermitteln, die 2025 Insolvenz anmelden mussten. Die von dem Fachblatt beauftragte Restrukturierungsberatung Falkensteg kommt auf 471 pleitegegangene deutsche Großunternehmen. Das sind 25 Prozent mehr als 2024. Allerdings muss man dazu wissen, dass bereits 2024 die Zahl der Großinsolvenzen im Verhältnis zu 2023 um 35 Prozent angestiegen war.
Die Prognose für 2026 fällt laut den vom Handelsblatt befragten Experten noch düsterer aus.
Vor diesem Hintergrund wirft es durchaus Fragen auf, wenn das Statistische Bundesamt bekannt gibt, dass es, wegen angeblich fehlender „methodischer Reife“, ab 2026 die vorläufigen Angaben zu Regelinsolvenzen nicht mehr veröffentlichen wird und die Bundesregierung auf entsprechende Nachfrage für die Gründe so antwortet:
Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 14. Januar 2025
Frage Warweg
Laut einer aktuellen Auswertung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung ist die Zahl der Firmenpleiten 2025 auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag die Zahl von Regelinsolvenzen im Dezember 2025 um 15,2 Prozent höher als im Vorjahr. Herr Kornelius, wie erklärt sich denn die Bundesregierung diese enorme Steigerungsrate bei Insolvenzen?
Regierungssprecher Kornelius
Ich glaube, das Wirtschaftsministerium hat das besser analysiert.
Ungrad (BMWE)
In der Tat ist die Zahl der Insolvenzen gestiegen. Gegenüber dem Vormonat ist sie zwar zurückgegangen, aber generell ist sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Es gibt natürlich immer noch gewisse Auswirkungen seitens der Coronapandemie. Aber natürlich ist auch die wirtschaftliche Lage entscheidend für das Thema der Insolvenzen der Unternehmen. Deswegen unternimmt die Bundesregierung ja auch alles, damit es der Wirtschaft besser geht, um Insolvenzen zu vermeiden. Wir haben Ihnen das schon zahlreich dargelegt, wie zum Beispiel mit der Senkung der Energiepreise und verschiedenen anderen wirtschaftlichen Maßnahmen, die die Bundesregierung im letzten Jahr vorgenommen hat und noch weiter vornehmen wird.
Zusatzfrage Warweg
Das dem BMI unterstehende Statistische Bundesamt hat – das ist zumindest mein Informationsstand – beschlossen, die vorläufigen Angaben zu Regelinsolvenzen ab 2026 nicht mehr zu veröffentlichen. Findet das denn die Zustimmung des Ministers, und, wenn ja, wie begründet er das?
Frühauf (BMI)
Zu dem Vorgang liegt mir gerade nichts vor. Dazu müsste ich gegebenenfalls etwas nachliefern.
Zusatz Warweg
Gern. Vielleicht hat das Wirtschaftsministerium dazu noch Infos.
Ungrad (BMWE)
Nein.
Anmerkung Redaktion: Die “Nachreichung” zur Frage der NachDenkSeiten, ob die Entscheidung des Statistischen Bundesamtes Amtes, ab 2026 keine vorläufigen monatlichen Insolvenz-Zahlen mehr zu veröffentlichen, die Zustimmung von Innenminister Dobrindt fand, dem die Fachaufsicht über das Bundesamt obliegt, und falls ja, wie er dies begründet, erreichte uns einen Tag später und lautet wie folgt:
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Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 14.01.2026
41 Prozent mehr Firmenpleiten in Deutschland: Was sagen Habeck und Kanzler Scholz dazu?
Denkfaule Politiker: Knickt die Wirtschaft ein, muss der Deutsche arbeitsmüde sein
Insolvenzen – ist die Lage schon so „dramatisch“ wie zu Zeiten der Finanzkrise?
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Der Bundesgerichtshof wies die Haftbeschwerde von Kuznetsovs Anwälten zurück, der als Beschuldigter in Untersuchungshaft sitzt. Funktionelle Immunität könne für„geheimdienstlich gesteuerte Gewaltakte“, die verdeckt ausgeführt werden, nicht geltend gemacht werden. Es könne sich auch um ein Kriegsverbrechen handeln.
Der Beitrag BGH sieht Nord Stream-Anschläge als „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“ erschien zuerst auf .
Israel will offensichtlich den südlichen Libanon ethnisch säubern und verlangt die Evakuierung aller Libanesen. Um dem Nachdruck zu verleihen, bombardiert die IDF während einer Live-Sendung Wohnhäuser im Hintergrund. Gleichzeitig wird die gleiche Vorbereitung für einen Angriffskrieg gegen den Iran beendet. Israel will endlich den südlichen Libanon bis zum Fluss Litani besetzen und besiedeln, wie seit [...]
Der Beitrag Israel bombardiert Wohngebiet um „Stärke zu zeigen“ erschien zuerst unter tkp.at.
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“
Mit diesem Credo ist das wöchentliche apolut-Format UNCUT im wesentlichen auf den Punkt gebracht.
Die apolut-Redaktion stellt einmal die Woche einem bekannten Influencer – diese Woche Jürgen Elsässer – eine Handvoll Fragen, die in der öffentlichen Debatte aktuell die Top-Themen markieren. Dann erhalten wir dazu völlig subjektive Antworten und stellen diese online. That’s it.
Im Anschluss setzten wir auf eine lebhafte Diskussion bei den Konsumenten des Formates, denn die von uns veröffentlichten Antworten entsprechen in der Regel nicht dem aktuellen Mainstream-Narrativ, noch geben sie vor, DIE Wahrheit zu sein.
Sie geben jede Woche die subjektive Meinung des Befragten zum besten. Und damit das Meinungsspektrum möglichst breit bleibt, wechseln jede Woche die Befragten.
Wir wünschen gute Unterhaltung und spannende Diskussionen an den Stammtischen und in den Foren!
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