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Heute — 14. April 2026

Ungarischer Wahlsieger Magyar lehnt EU-Beitritt der Ukraine vor Kriegsende ab

14. April 2026 um 10:35

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Nach dem klaren Sieg bei der Parlamentswahl in Ungarn kündigte Peter Magyar am Montag in Budapest den Beginn einer neuen Zeitrechnung an. Er spricht sich für einen Beitritt seines Landes zur Eurozone aus - und gegen einen Zeitnahmen Beitritt der Ukraine zur EU.
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IEA-Chef: April könnte für Weltwirtschaft schwieriger werden als März

14. April 2026 um 07:45

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Im April wurde wegen dem Irankrieg im Nahen Osten nur wenig Öl und LNG verladen - das dürfte den nächsten Monat komplizierter machen. Darauf verwiesen Sprecher bei der Tagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington.
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Vor Sudan-Konferenz: Merz empfängt Chef der Kommission der Afrikanischen Union

14. April 2026 um 07:11

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Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union ist zu Gast bei Bundeskanzler Merz. Youssouf nimmt in Berlin auch als Co-Gastgeber an der internationalen Konferenz zum Sudan teil.
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Vor neuen Verhandlungen: JD Vance sieht nun die Führung in Teheran am Zug

14. April 2026 um 05:52

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In den Verhandlungen um ein Ende des Irankrieges ist US-Vizepräsident JD Vance zufolge Teheran am Zug. „Ich glaube, dass der Ball im Feld der Iraner liegt, weil wir sehr viel auf den Tisch gelegt haben“, sagte Vance. Pakistan setzt auf eine Fortsetzung der Treffen.
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46. Tag im Angriffskrieg Israels und USA gegen Iran und Libanon (Ticker 12:00 Uhr)

14. April 2026 um 05:07

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Der Vortag war bestimmt von Spekulationen, wie die Blockade des Iran und der Straße von Homburg durch die USA ausgeführt wird, und was wohl China, Indien und Pakistan dazu sagen werden. Das Wort Blockade war von Donald Trump erwähnt und stellt völkerrechtlich einen Kriegsakt dar, was bedeutet, dass der Waffenstillstand de jure beendet ist. Trotzdem [...]

Der Beitrag 46. Tag im Angriffskrieg Israels und USA gegen Iran und Libanon (Ticker 12:00 Uhr) erschien zuerst unter tkp.at.

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Streitpunkt Uran: Vance sieht Führung in Teheran am Zug

14. April 2026 um 04:30

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In den Verhandlungen um ein Ende des Irankrieges ist US-Vizepräsident JD Vance zufolge Teheran am Zug. „Ich glaube wirklich, dass der Ball im Feld der Iraner liegt, weil wir sehr viel auf den Tisch gelegt haben“, sagte Vance dem US-Sender „Fox News“. Ob und wann weiter verhandelt wird, ist offen.
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Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

14. April 2026 um 04:20

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Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Israel und der Libanon direkte Gespräche auf politischer Ebene. Die libanesische Regierung befindet sich in einer komplexen Lage: Einerseits möchte sie weitere Eskalationen vermeiden und Stabilität im eigenen Land sichern, andererseits hat sie nur begrenzten Einfluss auf die vom Iran finanzierte und zum Teil gesteuerte Hisbollah.
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Niedersachsen Ditib-Moschee animiert Kinder zum Kriegspielen und filmt sie dabei

13. April 2026 um 23:49

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Kinder mit Holzgewehren und türkischer Fahne: Szene aus dem Video der Ditib-Moschee.

Mitten in Deutschland: Kinder schießen mit Holzgewehren aufeinander, bedecken einen „Toten“ mit der Türkei-Fahne. Die Moschee will damit eine „kollektive Identität“ schaffen. Aber keine für das Land, in dem die Kinder groß werden.

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Gestern — 13. April 2026

Ungarischer Wahlsieger Magyar lehnt EU-Beitritt der Ukraine vor Kriegsende ab

13. April 2026 um 19:34

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Nach dem klaren Sieg bei der Parlamentswahl in Ungarn kündigte Peter Magyar am Montag in Budapest den Beginn einer neuen Zeitrechnung an.
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Irankrieg Für Netanjahu geht es jetzt um alles

13. April 2026 um 15:26

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Israels Premierminister Benjamin Netanjahu

In Israel hat die Deutungsschlacht begonnen darüber, ob der Krieg gegen den Iran ein Erfolg ist oder nicht. Für Netanjahu geht es darum, sein gesamtes politisches Erbe zu sichern – denn es stehen wichtige Wahlen an.

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Suche nach neuem Erdgas freigegeben - erste Proteste entbrannt

13. April 2026 um 14:42

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In Niedersachsen darf ein Energieunternehmen nach Erdöl und Erdgas suchen. Die Erlaubnis kommt vom zuständigen Landesamt. Derweil haben sich bereits die ersten Proteste gegen dieses Vorhaben gebildet.
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Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey

13. April 2026 um 14:29

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Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
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Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey

Kriegsspiele der neuesten Generation

Westliche Spionagenetzwerke in Videospielen

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Seit Jahrzehnten werden Videospiele als reine Unterhaltung abgetan — als Zeitvertreib für Jugendliche, der auf Realitätsflucht beruht, aber auf einer milliardenschweren Industrie basiert. Hinter farbenfrohen Grafiken und fesselndem Gameplay verbirgt sich eine weitaus komplexere Realität. Dieselben Spiele, die heute Millionen westlicher Haushalte beschäftigen, sind zum integralen Bestandteil eines ausgeklügelten Nachrichtendienstapparats geworden.

Was als Investition der Central Intelligence Agency (CIA), (des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes), zur Jahrtausendwende begann, hat sich zu einem weitverzweigten System entwickelt, das gewöhnliche Spieler in unwissende Datensammler verwandelt, militärische Ressourcen über Spiele-Gemeinschaften rekrutiert und die Art und Weise, wie Soldaten den Kampf wahrnehmen, grundlegend verändert (a1).

Die langfristige Strategie der CIA

Die Geschichte beginnt im Jahr 1999, als die Central Intelligence Agency (CIA) In-Q-Tel gründete, (ein Investmentunternehmen mit) Risikokapitalfonds, die einem bestimmten Zweck dienten: zivile Technologien zu identifizieren und in solche zu investieren, die für nachrichtendienstliche Operationen umfunktioniert werden könnten. Dies war keine geheime Initiative. In-Q-Tel wurde mit dem ausdrücklichen Auftrag gegründet, die Lücke zwischen den Innovationen des Silicon Valley und den operativen Anforderungen in Langley zu schließen.

Im Jahre 2001 investierte In-Q-Tel Startkapital in Keyhole, einem kleinem Unternehmen, das von dem an der Stanford University ausgebildeten Ingenieur John Hanke gegründet worden war. Keyhole entwickelte eine Technologie, die im Nachhinein betrachtet selbstverständlich erscheint: einen interaktiven Globus aus Satellitenbildern, der es den Nutzern ermöglichte, das Gelände aus jedem beliebigen Blickwinkel zu betrachten.

Für die CIA, die sich 2003 auf die Invasion des Irak vorbereitete, war diese Technologie damals jedoch revolutionär. Während Satellitenbilder nur Aufnahmen aus der Vogelperspektive lieferten, bot Keyhole etwas weitaus Wertvolleres: die Möglichkeit, Gebäude aus der Bodenperspektive zu analysieren, Zugangspunkte und Fluchtwege zu erkennen und städtisches Gelände dreidimensional abzubilden. Die Technologie wurde umgehend für die Einsatzplanung in Bagdad eingesetzt.

Als Google im Jahr 2004 Keyhole übernahm, wurde dessen Technologie zu Google Earth. Hanke blieb bei Google und wurde mit einem noch ehrgeizigeren Projekt betraut: Google Street View. Ab 2007 durchquerte eine Flotte von Fahrzeugen, die mit 360-Grad-Kameras ausgestattet waren, 60 Länder und fotografierte Straßen, Stadtviertel und ganze Städte.

Was die Öffentlichkeit bis 2010 nicht wusste, war, dass diese Fahrzeuge weit mehr taten, als nur Fotos zu machen. Sie sammelten heimlich WLAN-Datenpakete – darunter Passwörter, E-Mails, Krankenakten und den Inhalt von Webseiten – aus ungesicherten Netzwerken in Millionen von Haushalten und Unternehmen in Europa, Nordamerika und darüber hinaus.

Google bezeichnete diese Aktivität als „technischen Fehler“, der von einem abtrünnigen Ingenieur begangen worden sei. Natürlich gäbe es keinerlei Verbindungen zu westlichen Geheimdiensten. Obwohl Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern Geldstrafen verhängten, war das grundlegende Modell etabliert: zivile Infrastruktur, die unter Vorspiegelung der Schaffung verbesserter Benutzerfreundlichkeit eingesetzt und für die massenhafte Datenerfassung umfunktioniert wurde.

Hanke verließ Google im Jahr 2015 um Niantic zu gründen, und 2016 brachte das Unternehmen „Pokémon Go“ auf den Markt. Innerhalb von 60 Tagen wurde das Spiel 500 Millionen Mal heruntergeladen. Allein in den USA übertraf die Zahl der täglich aktiven Nutzer die von Google Maps. Die Spielmechanik war verblüffend einfach: Die Spieler bewegten sich durch Orte der realen Welt, um virtuelle Kreaturen zu fangen, wobei sie mithilfe von Augmented-Reality-Kameras Pokémon in ihre Umgebung einblendeten.

Was ist Augmented Reality?

Im Grunde gibt es Augmented Reality bereits lange. Wenn wir mit einer digitalen Kamera fotografieren, haben wir bereits seit Jahrzehnten die Möglichkeit, im aufzunehmenden Bild technische Parameter wie Belichtungszeiten, Vergrößerung, Fokussierung, Weißabgleich und Bildschärfe auf dem Display einzublenden. Wir reichern also die Anzeige des Bildes aus der realen Welt mit digitalen Informationen an. Und das geschieht in Echtzeit und interaktiv.

Das, was heutzutage mit Augmented Reality (AR) (zu deutsch erweiterte Realität) gemeint ist, geht weit über die Anreicherung eines (bewegten) Bildes durch technische Parameter hinaus. Inzwischen reichen die eingefügten Daten von simplen Bildern, hin zu komplexen dreidimensionalen Modellen bis zu immer präziseren, von der Realität zunehmend schwer zu unterscheidenden Animationen. Es bedarf keiner futuristischen AR-Brille, um die Technologie anzuwenden, auch wenn dort die psychische Entkopplung von der wirklichen, der nicht virtuell „angereicherten“ Realität stärker wirkt. Wenn auch noch über Kopfhörer Tonsignale eingespeist werden, die der Entkopplung Vorschub leisten, könnte das in dem einen oder anderen Skeptiker möglicherweise weniger Begeisterung als vielmehr Bedenken auslösen (1).

Es ist leicht einzusehen, dass diese Technologie nicht auf die Welt der Spiele eingeschränkt ist. Es ergeben sich reichhaltige Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Industrie und Handel. Leider ist es jedoch so, dass viele technologische Innovationen in der Vergangenheit primär militärischen Zwecken dienten. Und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass gerade die AR-Technologie als militär-geheimdienstliches Projekt zur Marktreife gebracht wurde (a2).

Aber nun zurück zu John Hanke und seiner neuen Firma Niantic und dem Spiel „Pokémon Go“ — gespielt in der realen Welt:

Niantic

Jeder Fingertipp auf den Bildschirm übermittelte Daten an die Server von Niantic. Jedes im AR-Modus aufgenommene Foto, jede GPS-Koordinate sowie jede Neigung und jeder Ausrichtungswinkel des Smartphones flossen in eine riesige georäumliche Datenbank ein. Niantic nannte diese Infrastruktur die „Real World Platform“ — einen dreidimensionalen Atlas des Planeten, der nicht etwa von Satelliten oder staatlichen Vermessungsteams, sondern von Millionen von Freiwilligen zusammengestellt wurde, die für dieses Privileg mit ihrer Zeit und ihren persönlichen Daten bezahlten.

Bis 2025 war der Zweck dieser Bemühungen klar geworden. Niantic begann, die gesammelten Geodaten zum Trainieren von Algorithmen für künstliche Intelligenz zu nutzen, darunter auch solche, die für militärische Anwendungen bestimmt waren. Autonome Drohnen und Bodenroboter, die für das US-Verteidigungsministerium entwickelt wurden, navigieren nun durch städtische Umgebungen mithilfe von Modellen, die auf Informationen basieren, die von Menschen gesammelt wurden, die glaubten, sie würden nur ein Spiel spielen.

Das soziale Netzwerk hinter dem Spiel

Da traditionelle Plattformen der (sogenannten) sozialen Medien zunehmend überwacht und reguliert werden, haben sich die Schwerpunkte der Internet-Gemeinschaften (im Englischen online communities) verlagert. Discord, Twitch und die internen Chat-Systeme von Plattformen wie Steam beherbergen mittlerweile täglich Millionen von Unterhaltungen, die persönlicher, vertrauensvoller und für die Aufsicht unzugänglicher sind als alles auf Facebook oder X (ehemals Twitter).

Innerhalb dieser Spiele-Gemeinschaften ist nun eine neue Klasse von Meinungsführern entstanden. Top-Spieler, beliebte Streamer und prominente Mod-Entwickler (a3) haben ein Publikum, das mit dem traditioneller Medien mithalten kann – und sie haben einen entscheidenden Vorteil: Die Besucher, die regelmäßig die Aktivitäten der Plattform verfolgen und sich beteiligen (Follower), sehen sie als authentische Gleichgesinnte, nicht als Journalisten oder Regierungssprecher. Wenn ein vertrauenswürdiger Anbieter von Video-Inhalten (Streamer) eine politische Meinung äußert, Informationen teilt oder einen Seitenwechsel signalisiert, hat dies unmittelbare und tiefgreifende Auswirkungen auf sein Publikum.

Westliche Geheimdienste haben diese Entwicklung nicht übersehen. Spiele-Gemeinschaften (gaming communities) rund um „Milsim“-Spiele (Militärsimulationen) wie „Arma 3“ sind dabei besonders in den Fokus gerückt. Diese Spiele ziehen Personen an, die bereits ein Interesse an militärischen Angelegenheiten haben, darunter aktive Soldaten, Veteranen und Zivilisten mit taktischer Ausbildung. Sie organisieren sich auf privaten, in der Regel virtuellen Servern im Internet (discord server), kommunizieren dort über verschlüsselte Kanäle und bauen durch Hunderte von Stunden gemeinsamer Spielzeit Vertrauensbeziehungen auf. Das Ausmaß des Schlachtfelds ist möglicherweise so groß und die politischen Auseinandersetzungen so intensiv, dass sie den aktuellen Konflikt in der Ukraine in den Schatten stellen könnten. (b2)

Die Vorgehensweise, Personen mit militärischem Interesse zu identifizieren, durch gemeinsame virtuelle Erfahrungen Vertrauen aufzubauen und den Übergang zu realen Aktivitäten zu vollziehen, ist ein Muster, das von zahlreichen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren genutzt wird. In ihren eigenen Bedrohungsanalysen haben westliche Geheimdienste anerkannt, dass „Milsim“-Spiele-Gemeinschaften eine Schwachstelle darstellen, da sie Personen mit wertvollen Fähigkeiten und Zugangsmöglichkeiten zusammenbringen und dabei in Umgebungen agieren, die bekanntermaßen schwer zu überwachen sind. Spielt es eine Rolle, ob sie dieselben Taktiken anwenden?

Informationslecks

Die Verschmelzung von Spiele- und Militärkultur hat ein Phänomen hervorgebracht, das westliche Geheimdienste nur schwer eindämmen können, obwohl sie es in verschiedenen Ländern selbst nutzen: die routinemäßige Offenlegung geheimer Informationen über Spiele-Plattformen. „War Thunder“, ein von einem europäischen Studio entwickelter Kampfsimulator für Militärfahrzeuge, in dem Spieler zu Piloten werden können (keine Werbung), ist für seine Foren berüchtigt geworden. Spieler veröffentlichen regelmäßig echte technische Dokumente in diesen Foren, um die Entwickler davon zu überzeugen, die Genauigkeit des Spiels anzupassen. Zu diesen
Dokumenten gehörten geheime Baupläne westlicher und russischer Militärausrüstung.

Aktive Soldaten und Mitarbeiter der Rüstungsindustrie reichten diese Dokumente ein und betrachteten die Foren als Erweiterung des Spiels selbst. Ihre Beweggründe sind klar: Die Spieler sehen sich nicht als Whistleblower oder Spione, sondern als Enthusiasten, die nach Authentizität in ihrer virtuellen Erfahrung streben. Es wäre schade, eine solche Gelegenheit zu verschwenden. Die unaufhaltsamste Kraft im Universum ist der Wunsch des durchschnittlichen Forum-Nutzers, einem zufälligen Menschen im Internet seinen Standpunkt zu beweisen. Selbst wenn sein Beweis verdammt geheim ist.

Das Problem ist so gravierend, dass die Entwickler die Spieler inständig bitten, ihnen keine geheimen Informationen zu senden.

Man denke an den Fall von Jack Teixeira, einem 21-jährigen Angehörigen der Air National Guard, der im Jahr 2023 Hunderte von geheimen Pentagon-Dokumenten über einen Discord-Server veröffentlichte, der einer kleinen Spiele-Gemeinschaft zugeordnet war. Teixeira war weder ein Ideologe noch ein ausländischer Agent. Er war ein junger Soldat, der sich daran gewöhnt hatte, sein tägliches Leben, einschließlich seines Zugangs zu geheimen Informationen, innerhalb der geschlossenen Welt seines Spiele-Chats zu besprechen. Die Servermitglieder waren seine Freunde, und der Server fühlte sich wie ein sicherer Ort an. Die Grenzen zwischen Gaming-Gesprächen und der Weitergabe von Geheimdienstinformationen verschwammen.

Dieser Fall wurde öffentlich, aber wie viele weitere bleiben unentdeckt, weil die CIA nicht bereit ist, die von ihr genutzten Exploits offenzulegen, wenn sie keine amerikanischen Geheimnisse betreffen? Diese Vorfälle offenbaren eine grundlegende Schwäche in den Protokollen zur Informationssicherheit. Militärangehörige leben ihr soziales Leben mittlerweile in Spiele-Räumen, auf die ihre Kommandanten keinen Zugriff haben, die sie nicht überwachen können und die sie oft nicht vollständig verstehen. Dieselben Plattformen, die gegnerischen Geheimdiensten Rekrutierungsmöglichkeiten bieten, dienen auch als Kanäle, über die regelmäßig sensible Informationen aus sicheren Umgebungen nach außen gelangen.

Gamification — Spiel als Teil der Kriegsführung

Die bedeutendste Entwicklung in der Beziehung zwischen Spielen und militärischer Macht ist nicht der Einsatz bestehender Spiele, sondern vielmehr die gezielte Einbindung von Spielmechanismen in die militärische Ausbildung und in militärische Operationen.

Im September 2023 führte die US-Luftwaffe auf der Shaw Air Force Base in South Carolina eine Übung namens „GameX“ durch. GameX wurde in Zusammenarbeit mit der MITRE Corporation, einer staatlich finanzierten Forschungsorganisation, entwickelt und als E-Sport-Turnier präsentiert, bei dem Soldaten in einem Spiel gegeneinander antraten, in dem sie eine Basis gegen Angriffe aus verschiedenen Bereichen verteidigen und gleichzeitig Flugzeugstarts koordinieren mussten.

Wie jedoch ein Teilnehmer, Major Cameron Hickey, später einräumte, war die Übung mehr als das.

„Obwohl wir dachten, wir würden nur ein Spiel spielen, steckte dahinter eine riesige Menge an Daten, die der Luftwaffe dabei helfen sollten, zu entscheiden, wie der vielseitig einsetzbare Soldat der Zukunft aussehen wird.“

Es handelte sich um ein „Human-in-the-Loop“-Experiment — eine systematische Datenerhebung darüber, wie Militärangehörige unter Stress Entscheidungen treffen, Ressourcen zuweisen und in simulierten Kampfsituationen kommunizieren.

Die Auswirkungen von „GameX“ reichen weit über die Datenerhebung hinaus. Westliche Streitkräfte nutzen Gamification (2) als Trainingsinstrument und als Mittel, um die Einstellung der Soldaten zu ihren Aufgaben neu zu gestalten. In der militärischen Ausbildung und bei Einsätzen werden Punkte, Level, Abzeichen und Ranglisten integriert, wodurch Kampfeinsätze moralisch gesehen dem Absolvieren einer (Spiele-)Mission gleichkommen.

In westlichen Militär- und Fachzeitschriften veröffentlichte Forschungsergebnisse bestätigen die Wirksamkeit dieser Methoden. Gamifiziertes Training steigert die Motivation und verbessert die Leistungskennzahlen. Es bewirkt jedoch auch etwas Subtileres und Tiefgreifenderes: Es ersetzt die traditionelle Militärethik — Ehre, Pflicht und die Schwere des Tötens von Menschen — durch ein digitales moralisches Rahmenwerk, in dem Handlungen anhand ihres Beitrags zu einer Punktzahl bewertet werden und Gegner zu Zielen statt zu Menschen werden.

Ein Soldat, der mithilfe gamifizierter Systeme ausgebildet wurde, hinterfragt nicht die Rechtmäßigkeit eines Befehls. Er fragt sich, wie er das nächste Level erreichen kann.

Wenn Spieler zu Sensoren werden

Die Integration von Spielen in die westliche Militärinfrastruktur zeigt sich am deutlichsten in der Nutzung kommerzieller Spiele-Plattformen zur Informationsgewinnung. Die „Real World Platform“, entwickelt von „Niantic“, dem Unternehmen hinter „Pokémon Go“, stellt ein neues Paradigma in der georäumlichen Nachrichtendienstarbeit dar.

Während die traditionelle Satellitenüberwachung hochauflösende Bilder liefert, kann sie nicht die dynamischen Details auf Bodenniveau erfassen, die für die moderne städtische Kriegsführung erforderlich sind. Was eine Drohne von oben sieht, unterscheidet sich von dem, was ein Soldat auf Straßenebene sieht. Um autonome Systeme darauf zu trainieren, sich in Städten zurechtzufinden, Ein- und Ausstiegswinkel zu verstehen und vorherzusagen, wie sich Menschen durch öffentliche Räume bewegen, müssen Algorithmen auf Basis (sogenannter) künstlicher Intelligenz (KI) Millionen von Beispielen verarbeiten. Genau diese Art von Daten sammelt Niantic seit fast einem Jahrzehnt von seinen Spielern (indem sie Pikachu fangen, siehe oben).

Jedes von einem „Pokémon Go“-Spieler aufgenommene Foto, jeder wiederholt besuchte, mit Geotags versehene Ort und jeder mit einem Smartphone erfasste Blickwinkel und jede Ausrichtung werden zu Trainingsdaten für militärische Algorithmen. Das US-Militär verfügt nun über dreidimensionale Modelle von Städten auf der ganzen Welt, die es mit seinen eigenen Aufklärungsmitteln niemals hätte erstellen können — Modelle, die von Zivilisten erstellt wurden, die nie ahnten, dass sie dazu beitrugen.

Diese Methode der Datenerhebung erfolgt außerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für traditionelle Nachrichtendienstaktivitäten gelten.

Menschen in Europa, Asien, Afrika und Südamerika klicken auf „Zustimmen“ bei Nutzungsbedingungen, die sie nicht gelesen haben, und übermitteln damit ihre Daten an US-amerikanische Unternehmen, die dann mit US-amerikanischen Verteidigungsbehörden zusammenarbeiten. Keine ausländische Regierung stimmt zu, dass ihre Bürger ihre Nachbarschaften zum Nutzen des US-Verteidigungsministeriums kartografieren.

Es gibt keinen internationalen Vertrag, der die Nutzung kommerzieller Spieledaten für das Training militärischer künstlicher Intelligenz regelt.

Fazit

Die Zusammenarbeit zwischen westlichen Geheimdiensten und der Spiele-Branche ist eine der bedeutendsten und zugleich am wenigsten verstandenen Entwicklungen in der modernen Informationskriegsführung. Was als Risikokapitalfonds der CIA begann, der in Satellitenbilder investierte, hat sich zu einem umfassenden System entwickelt, das georäumliche Daten umfasst, die über Augmented-Reality-Spiele gesammelt werden. Rekrutierungs- und Einflussoperationen, die über Spiele-Gemeinschaften (Gaming-Communities) durchgeführt werden. Geheime Informationen, die über Spiele-Chat-Plattformen zirkulieren sowie Militärangehörige, die durch spielerisch gestaltete Systeme ausgebildet werden, welche ihre moralische Einstellung zum Kampf verändern.

Diese Realität bleibt dem westlichen Videospielkonsumenten verborgen — den Eltern, deren Kind „Pokémon Go“ spielt, dem jungen Erwachsenen, der seine Abende auf Discord verbringt, und dem Militärfan, der in „War Thunder“-Foren über technische Spezifikationen diskutiert. Das Spiel erscheint als Spiel — und nur als das. Der Chat erscheint als Unterhaltung. Das Hochladen von Daten (auf intransparente Server im Internet) erscheint als notwendiger Teil des Erlebnisses.

Die Infrastruktur, die durch diese Aktivitäten aufgebaut wird, ist jedoch nicht neutral. Sie dient spezifischen strategischen Zwecken bestimmter staatlicher Akteure. Während sich die Grenzen zwischen virtuellen Erlebnissen und physischer Realität weiter auflösen, werden die Millionen von Menschen, die an Spiele-Gemeinschaften im Internet teilnehmen, sich in Rollen wiederfinden, die sie nie gewählt haben, in Konflikten, die sie vielleicht nicht verstehen, auf einem Schlachtfeld, das sich von ihren Smartphones bis in die Straßen ferner Städte erstreckt.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Artikel ist eine ins Deutsche übersetzte Übernahme aus der Online-Plattform Southfront. Er erschien dort am 28. März 2026 unter dem Titel "Play Or Be Played: Western Spy Networks Inside Video Games" (zu deutsch: "Spielen oder gespielt werden: Westliche Spionagenetzwerke in Videospielen"); https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/. Es wurden einige wenige, marginale redaktionelle Anpassungen zur Verständlichkeit vorgenommen und in diesem Sinne das Kapitel „Augmented Reality“ hinzugefügt.

(a1) Die Übersetzung erfolgte unter Zuhilfenahme von DeepL.com.

(a2) Der Absatz Augmented Reality wurde vom Blogautor zum Zwecke der besseren Verständlichkeit des Artikels in diesen eingefügt.

(a3) Mod-Entwickler entwickeln Modifikationen und Erweiterungen (Plug-Ins, Addons) für Internet-Spiele. Sie kommen in der Regel selbst aus der Spieleszene und arbeiten oft auf nicht- oder halbkommerzieller Basis.

(1) Impulsphase; Augmented Reality Deutsch; https://www.impulsphase.de/wiki/augmented-reality-deutsch; abgerufen: 30.03.2026

(2) 04.11.2020; Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; Gamification und Game-Based Learning: Eine Begriffsdefinition; https://www.lmz-bw.de/medienbildung/themen-von-f-bis-z/game-based-learning/gamification-und-game-based-learning-eine-begriffsdefinition

(b1) Spiel, Internet, Arma 3; Bildschirmschnappschuss; 2026; Quelle: https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/ (Southfront)

Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
Moderator eines abgesicherten Chats warnt vor Offenlegung geheimer militärischer Informationen (b2)

(b2) Militär, Spiele, Online, discord server; 2026; Quelle: https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/ (Southfront)

Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
Moderator eines abgesicherten Chats warnt vor Offenlegung geheimer militärischer Informationen (b2)

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 7. April 2026 auf dem Blog von Peter Frey: peds-ansichten

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Bild: Das Konzept des virtuellen Hologramms, der Simulation, des Spielens, des Internets der Dinge und des zukünftigen Lebens.

Bildquelle: TimeStopper69 / shutterstock

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Fahnenflucht: Die Dämme brechen

13. April 2026 um 14:01

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Deutschland bereitet sich darauf vor, ein Land im Krieg zu werden. Militärisch und wirtschaftlich soll die Republik Kriegstüchtigkeit beweisen.

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USA drohen mit Seeblockade - Iran spricht von „Piraterie“

13. April 2026 um 13:11

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Eskalation, Bluff oder Mittel diplomatischer Verhandlungen? Die von den USA angekündigte eigene Sperrung der Straße von Hormus sorgt für Unruhe.
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Hohe Energiepreise: Von der Leyen fordert Abkehr von Öl und Gas

13. April 2026 um 12:34

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Angesichts der hohen Energiepreise wegen des Irankrieges hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Abkehr von Öl und Gas hin zu erneuerbaren Energien und Atomkraft gefordert. Die Kommission will in der kommenden Woche erneut ein Strategiepapier für Wege aus der Energiekrise vorlegen.
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US & Israel bombardieren über 307 medizinische Einrichtungen im Iran – Fortsetzung einer langen Tradition der gezielten Angriffe auf medizinisches Personal

13. April 2026 um 12:01

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Alan Macleod

Die Vereinigten Staaten und Israel zielen systematisch auf Krankenhäuser im Iran.

In einem Monat Bombardierungen haben beide Länder laut Berichten des Iranischen Roten Halbmonds mindestens 307 Gesundheitseinrichtungen im ganzen Land getroffen.

Die gezielte Zerstörung der medizinischen Infrastruktur der Islamischen Republik passt in eine lange Geschichte bewusster US-Angriffe auf Krankenhäuser.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Washington medizinische Einrichtungen in mindestens 16 Ländern angegriffen, und die 307 getroffenen Standorte im Iran kommen nicht annähernd an den Rekord für die Anzahl zerstörter Krankenhäuser durch amerikanische Bomben und Raketen heran.

Es gab keine Warnung.

US-amerikanische und israelische Luftangriffe trafen am 1. März und erneut am 2. März das Gandhi Hotel Hospital im Norden Teherans.

Während die Bevölkerung im Ramadan fastete, schlugen Raketen in das Gebäude ein, zerstörten Fenster und verwüsteten die Neugeborenenstation sowie die Intensivstation.

Das 2009 fertiggestellte, 17-stöckige Gebäude galt als eines der fortschrittlichsten medizinischen Zentren in Westasien und als „Leuchtturm“ der iranischen Medizin.

Bilder zeigen ein Gebäude in Trümmern, mit zerstörten Etagen über mehrere Stockwerke hinweg.

Das Gandhi Hospital ist nur eines von über 300 medizinischen Zentren, die angegriffen wurden.

Am 11. März wurde zudem das Persian Gulf Martyrs Educational and Medical Center in Buschehr schwer beschädigt.

Raketen zerstörten große Teile der medizinischen Ausrüstung.

Patienten wurden trotz der Gefahr weiterer Angriffe in andere Krankenhäuser verlegt.

Am 21. März wurde das Imam-Ali-Krankenhaus in Andimeshk angegriffen.

Aufnahmen zeigen vollständig zerstörte Stationen, Wartebereiche und Korridore.

Es handelt sich um das einzige Krankenhaus der Stadt. Patienten mussten in andere Städte gebracht werden.

Hossein Kermanpour vom iranischen Gesundheitsministerium bezeichnete dies als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Auch andere medizinische Einrichtungen wurden getroffen, darunter ein Ersthelferzentrum, ein Büro des Roten Halbmonds und das Pasteur-Institut.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian forderte internationale Organisationen wie WHO, Rotes Kreuz und Ärzte ohne Grenzen zum Handeln auf.

Westliche Medien berichteten kaum darüber.

Die lange Geschichte amerikanischer Angriffe auf Krankenhäuser

Präsident Trump hat eine Vorgeschichte bei Angriffen auf medizinische Einrichtungen.

Im vergangenen Jahr führten US-Streitkräfte 14 Luftangriffe auf ein Krebszentrum im Jemen durch.

2017 bombardierten die USA ein Krankenhaus in Raqqa mit Phosphormunition, wobei mindestens 30 Zivilisten starben.

Auch unter Barack Obama wurden medizinische Einrichtungen angegriffen.

2015 wurde ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in Kundus bombardiert – 42 Menschen starben.

US-Piloten hatten sich gegen den Angriff ausgesprochen, wurden aber überstimmt.

Obama ließ zudem sieben Länder bombardieren, darunter Libyen, wo ein Krankenhaus vollständig zerstört wurde.

Auch im Irak wurden medizinische Einrichtungen angegriffen, etwa 2003 ein Entbindungskrankenhaus in Bagdad.

In den 1990er Jahren griff Präsident Clinton medizinische Infrastruktur in mehreren Ländern an.

In Jugoslawien wurden Krankenhäuser bombardiert, darunter mit Streumunition in Niš.

In Somalia wurde 1993 ein Krankenhaus in Mogadischu angegriffen.

Im Sudan zerstörten US-Raketen eine pharmazeutische Fabrik, was laut Schätzungen zehntausende Todesfälle nach sich zog.

In den 1980er Jahren wurden Krankenhäuser in Grenada, El Salvador und Nicaragua angegriffen oder geschlossen.

Im Vietnamkrieg war das Bombardieren von Krankenhäusern faktisch Teil der Strategie.

1972 wurden über 100 Bomben auf das Bach-Mai-Krankenhaus in Hanoi abgeworfen.

Auch in Laos und Kambodscha waren Angriffe auf medizinische Einrichtungen Routine.

Nordkorea erlitt massive Zerstörung, mit rund 1.000 zerstörten Krankenhäusern.

Israelische Angriffe und geopolitischer Kontext

Auch Israel greift regelmäßig Krankenhäuser an.

Im Gazastreifen wurden nahezu alle medizinischen Einrichtungen beschädigt oder zerstört.

Gesundheitspersonal wurde gezielt angegriffen, entführt und gefoltert.

Ein Beispiel ist der Arzt Adnan Al-Bursh, der nach seiner Festnahme vermutlich zu Tode misshandelt wurde.

Israel greift nun auch systematisch die medizinische Infrastruktur im Libanon an.

Mindestens 57 Gesundheitsarbeiter wurden dort getötet.

Die Angriffe auf iranische Infrastruktur sind Teil einer umfassenderen Strategie des Regimewechsels.

Die USA haben wirtschaftlichen Druck ausgeübt, Proteste unterstützt und politische Destabilisierung betrieben.

Trump bestätigte zudem Waffenlieferungen an Gruppen innerhalb Irans.

Fazit

Die Angriffe auf medizinische Einrichtungen im Iran sind kein Einzelfall, sondern Teil eines Musters, das sich über Jahrzehnte erstreckt.

Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die USA in mindestens 16 Ländern medizinische Infrastruktur bombardiert.

Angriffe auf Krankenhäuser gelten als Kriegsverbrechen – sind aber laut dieser Darstellung ein wiederkehrendes Element amerikanischer Militärpolitik.

*

lan MacLeod ist leitender Redakteur bei MintPress News. Er schloss 2017 seine Promotion ab und hat seitdem zwei vielbeachtete Bücher veröffentlicht: Bad News From Venezuela: Twenty Years of Fake News and Misreporting und Propaganda in the Information Age: Still Manufacturing Consent, ebenso wie eine Reihe wissenschaftlicher Artikel. Er hat außerdem zu FAIR.org, The Guardian, Salon, The Grayzone, Jacobin Magazine und Common Dreams beigetragen. Folgen Sie Alan auf Twitter für weitere seiner Arbeiten und Kommentare: @AlanRMacLeod.

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Israels Krieg gegen den Frieden beenden!


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Um einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten zu schaffen, müssen die USA Israel den Freibrief für seine endlosen Kriege entziehen und sich mit dem Rest der Welt verbünden, um Israel dazu zu zwingen, innerhalb seiner international anerkannten Grenzen vom 4. Juni 1967 zu leben.

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Koalition einigt sich auf Entlastungen: Söder lobt Autopaket - Kritik an Tankrabatt und Steuerplänen

13. April 2026 um 10:26

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CSU-Chef Söder nennt die Beschlüsse von Union und SPD zu Entlastungen bei Spritpreisen und Reformen einen „ersten Schritt“ und fordert weitere Maßnahmen. Kritik kommt von Opposition, Wirtschaft und Experten wegen fehlender Zielgenauigkeit und Wirkung.
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„Europa zahlt für den Ukraine-Krieg, und wird auch für den Irankrieg bezahlen“

13. April 2026 um 10:35

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Jeden Sonntag warte ich auf den Bericht des Deutschland-Korrespondenten, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick zeigt, denn er präsentiert einen Blick auf die deutsche und europäische Politik, der sich doch sehr von dem unterscheidet, den die deutschen Medien bieten. Auch am gestrigen Sonntag wurde ich nicht enttäuscht und habe seinen Bericht übersetzt. Beginn […]
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Der Heiland Donald Trump

13. April 2026 um 08:59

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Der amerikanische Papst Leo XIV. und Donald Trump liegen im Zwist. Trump attackiert den Papst und lässt sich selbst als Heiland darstellen.

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Söder lobt „ersten Schritt“ - Tankstellenverband spricht von „Kurzschlusshandlung“

13. April 2026 um 08:53

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CSU-Chef Markus Söder hat die Beschlüsse der Koalitionsspitzen zu Entlastungen der Bürger bei den Spritpreisen, Steuerreform oder Krankenversicherung als lediglich „erster Schritt“ bezeichnet. Der Tankstellenverband bezeichnet die Senkung der Mineralölsteuer als „nicht zielführend“.
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Söder lobt „echtes Autopaket“, doch Reformen „reichen nicht aus“

13. April 2026 um 08:41

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CSU-Chef Markus Söder hat die Beschlüsse der Koalitionsspitzen zu Entlastungen der Bürger bei den Spritpreisen, Steuerreform oder Krankenversicherung als lediglich „erster Schritt“ bezeichnet. Der Tankstellenverband nennt den neuen Tankrabatt eine „Kurzschlusshandlung“.
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Merz: Regierung senkt Steuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um 17 Cent

13. April 2026 um 07:26

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Die schwarz-rote Koalition plant angesichts der hohen Spritpreise eine Entlastung der Autofahrer. Dazu soll die Energiesteuer bei Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter begrenzt auf zwei Monate gesenkt werden.
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Diese Woche wird spannend

13. April 2026 um 07:12

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In dieser Folge des Anti-Spiegel-Podcasts war das wichtigste Thema natürlich der Irankrieg und die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran vom Samstag, denn derzeit ist überhaupt nicht absehbar, wie es dort weitergeht. Nur eines ist wohl sicher, nämlich dass sich die Energiekrise weiter verschärft. Außerdem wurde am Sonntag gewählt und am Montag werden wir […]
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Trumps Blockade gegen Straße von Hormus richtet sich gegen China

13. April 2026 um 06:53

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Trump hat ein Blockade der Straße von Hormus für heute ab 16 Uhr MESZ angekündigt. Angeblich will er damit die Öffnung der Durchfahrt erzwingen, die vor dem Angriff der USA und Israel immer offen war. Die Vernichtung des Iran ist ein Ziel der USA, aber China das noch wichtigere. Washington ist es letztlich egal, dass [...]

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USA entziehen Iranern Greencard - Rubio: Amerika keine Heimat für antiamerikanische Terroristen

13. April 2026 um 06:31

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Marco Rubio ließ Iraner mit Verbindung zu den Islamischen Revolutionsgarden verhaften. „Ihrer Familie hätte es niemals gestattet werden dürfen, von dem außerordentlichen Privileg zu profitieren, in unserem Land zu leben“, so der US-Außenminister.
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Osterwaffenruhe in der Ukraine abgelaufen

13. April 2026 um 05:34

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Die von Kremlchef Putin angeordnete Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest ist beendet. Wie schon im Vorjahr warfen sich die Konfliktparteien unzählige Verstöße vor.
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Wird Trumps Anordnung, iranische Häfen zu blockieren, tatsächlich funktionieren?

13. April 2026 um 05:30

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Larry C. Johnson

    Die kurze Antwort auf meine Frage ist: Nein! Die USA werden, ungeachtet von Trumps Drohungen, ihre Marineschiffe nicht nahe an die iranische Küste entsenden… Die USS Abraham Lincoln (CVN-72) Carrier Strike Group (CSG 3) hat das im März auf die harte Tour gelernt. Die Lincoln CSG näherte sich im März bis auf 210 Meilen der südlichen Küste Irans, wurde jedoch gezwungen, sich auf eine Position etwa 700 Meilen von der iranischen Küste zurückzuziehen, nachdem sie von einem Schwarm iranischer Raketen und Drohnen angegriffen wurde. Daher werden alle Versuche, einen Tanker abzufangen, Hunderte Meilen vor der Küste Irans stattfinden.

    Ein Abfangen eines Tankers erfolgt normalerweise durch einen luftgestützten Hubschrauberangriff. Das bedeutet, dass die USA auf Schiffe angewiesen sind, die Hubschrauber tragen und starten können. Derzeit gibt es nur drei Gruppen von Schiffen der US-Marine, die diese Kriterien erfüllen… die USS Abraham Lincoln (CVN-72) Carrier Strike Group (CSG 3) sowie zwei MEUs (Marine Expeditionary Units) des US Marine Corps — die 11. und die 31.

    Die 31. MEU besteht aus der USS Tripoli (LHA-7) — einem amphibischen Angriffsschiff der America-Klasse. Es dient als primäre Plattform für Marinefliegerei (einschließlich F-35B Lightning II, MV-22 Osprey und Hubschrauber) sowie für Führungsfunktionen. Unterstützt wird es von der USS New Orleans (LPD-18) — einem amphibischen Transportdock der San-Antonio-Klasse. Es traf gemeinsam mit der Tripoli ein und transportiert zusätzliche Marines, Fahrzeuge und Ausrüstung, sowie von der USS Rushmore (LSD-47) — einem Docklandungsschiff der Whidbey-Island-Klasse. Dieses befand sich Anfang April auf dem Weg durch die Straße von Malakka und ist unterwegs, um sich der Gruppe im Arabischen Meer anzuschließen und zusätzliche schwere Ausrüstung sowie Landungsboote bereitzustellen.

    Das Flaggschiff der 11. MEU ist die USS Boxer (LHD-4) — ein amphibisches Angriffsschiff der Wasp-Klasse. Es unterstützt die Marinefliegerei mit F-35B, AV-8B Harrier (in einigen Konfigurationen), Ospreys und Hubschraubern. Unterstützt wird es von der USS Portland (LPD-27) — einem amphibischen Transportdock der San-Antonio-Klasse — sowie der USS Comstock (LSD-45) — einem Docklandungsschiff der Whidbey-Island-Klasse. Die Boxer ARG/11th MEU bringt weitere etwa 4.000–4.500 Personen (Marines und Seeleute) ein und ist darauf ausgelegt, sich zeitweise mit der 31. MEU zu überschneiden.

    Das bedeutet, dass es insgesamt sieben Schiffe gibt, die einen oder mehrere Hubschrauber für eine Übernahmeoperation starten können. Was wie eine einfache Mission erscheint, wird zum Problem, wenn sich die Tanker 700 Meilen oder mehr von der iranischen Küste entfernt befinden… Ein Schiff zu orten und zu verfolgen, selbst einen großen Tanker, ist schwierig. Je weiter sich der Tanker von der iranischen Küste entfernt, desto größer wird das Suchgebiet proportional, was es schwieriger macht, ein Ziel zu finden und zu lokalisieren. Das hier ist nicht die Karibik und ganz sicher nicht Venezuela.

    Trump hat mit dieser Ankündigung den Eigentümern jener Tanker, die den Persischen Golf verlassen dürfen, ausreichend Zeit gegeben, Sicherheitsteams an Bord zu bringen, die mit schultergestützten MANPADS (also tragbaren Luftabwehrsystemen) ausgerüstet sind. Falls einer dieser Tanker unter chinesischer oder japanischer Flagge fährt, könnte jeder Versuch, diese Schiffe zu entern, von diesen Ländern als Kriegshandlung angesehen werden. Ich glaube nicht, dass CENTCOM die Probleme und Gefahren wirklich durchdacht hat, die entstehen werden, wenn dieses Kommando diese Mission tatsächlich durchführt.

    Falls Sie über den Unterschied zwischen LHA, LHD, LPD und LSD (nein, nicht die Droge) verwirrt sind, hier einige Erläuterungen zu den drei wichtigsten Typen amphibischer Schiffe der US-Marine, die oben erwähnt wurden. [HINWEIS: LHA und LHD sind derselbe Typ amphibischer Schiffe.]

    LPD – Amphibisches Transportdock (San-Antonio-Klasse)
    Diese Schiffe transportieren Marines, Fahrzeuge und Landungsboote und verfügen über ein großes Welldeck zum Aussetzen amphibischer Fahrzeuge oder kleiner Boote. Außerdem besitzen sie ein kleines Flugdeck für Hubschrauber und MV-22 Ospreys.

    LSD – Docklandungsschiff (Whidbey-Island-Klasse)
    Diese sind darauf spezialisiert, schwere Landungsboote, Fahrzeuge und Ausrüstung von einem großen Welldeck aus zu transportieren und zu starten. Sie verfügen über ein kleineres Flugdeck, hauptsächlich für Hubschrauber.

    LHD – Amphibisches Angriffsschiff (Wasp-Klasse)
    Dies sind die größten amphibischen Schiffe und funktionieren wie „Mini-Flugzeugträger“. Sie verfügen über ein durchgehendes Flugdeck für Hubschrauber, MV-22 Ospreys und (in einigen Fällen) F-35B-Kampfflugzeuge sowie über ein Welldeck.

    Bonus: LHA – America-Klasse (z. B. USS Tripoli (LHA-7))
    Zur Einordnung im Zusammenhang mit der 31. MEU: Die USS Tripoli ist ein modernes amphibisches Angriffsschiff der America-Klasse, ähnlich einem LHD, jedoch stärker auf Luftoperationen optimiert, mit größerem Flugdeck und in einigen Varianten reduzierter Kapazität im Welldeck.

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    Truth Social Trump attackiert Papst Leo: „Ohne mich wäre er nicht im Vatikan“

    13. April 2026 um 03:20

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    Nun wurde auch er zum Ziel für den US-Präsidenten: Papst Leo. Foto: IMAGO / Catholicpressphoto

    „Er redet der radikalen Linken nach“: US-Präsident Donald Trump attackiert Papst Leo XIV. nach dessen Kritik am Iran-Krieg frontal.

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