Ein gezielter Sabotageakt in Norditalien hat Ende März die Rohölversorgung für weite Teile Süddeutschlands tagelang lahmgelegt. Drei Tage lang floss kein schwarzes Gold mehr über die Alpen nach Deutschland. Nur die vorhandenen lokalen Reserven konnten einen Ausfall der Produktion von Benzin und Diesel verhindern.
Ohne lokale Vorratsreserven hätte es Ende März bzw. Anfang April im süddeutschen Raum wohl Versorgungsprobleme an den Tankstellen gegeben. Denn die Transalpine Pipeline (TAL) wurde zum Ziel eines Sabotageanschlags. Drei Tage lang floss kein Erdöl mehr über die Alpen an die Bayernoil-Raffinerien in Neustadt und Vohburg, sowie an die Miro-Raffinerie bei Karlsruhe. Letztere ist die größte Raffinerie Deutschlands und deckt rund 45 Prozent des Primärenergiebedarfs in Baden-Württemberg ab.
Den Medienberichten zufolge zerstörten Unbekannte die Stromversorgung einer essenziellen Pumpstation nahe des italienischen Alpendorfes Terzo di Tolmezzo. Die lokale Polizeidienststelle in Tolmezzo bestätigte den beschädigten Strommast, die Ermittlungen laufen über die Polizeidirektion in Udine. Auch die deutschen Behörden sind alarmiert: Das Bundeskriminalamt (BKA) der Bundesrepublik steht in engem Austausch mit den italienischen Stellen. Geprüft wird unter anderem, ob es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt.
Angesichts dessen, dass die Bundesrepublik bereits so schon rund 36 Prozent des benötigten Diesels importiert, weil die Raffinerien im Land nicht genügend Kapazitäten aufweisen, ist dieser Sabotageakt ein Warnschuss. Wie schon bei den Anschlägen auf die Stromversorgung in Berlin und andere Teile Deutschlands, der Sabotage der Druschba-Pipeline in der Ukraine und dem versuchten Sprengstoffanschlag auf die TurkStream-Pipeline in Serbien wird damit deutlich, dass der umfassende Schutz der kritischen Energieinfrastruktur in Europa unabdingbar ist.
Auch wenn noch nicht bekannt ist, wer hinter diesem Anschlag steckt, gibt es bereits Vermutungen. Neben ukrainischen Kräften könnten auch radikale Klimafanatiker dafür verantwortlich sein. Wahrscheinlicher ist jedoch Letzteres, zumal man die Stromversorgung ins Visier nahm, nicht jedoch die Ölversorgung selbst. Die Pipeline, die vom Adriahafen in Triest nach Österreich und Süddeutschland führt und täglich mehr als 100.000 Tonnen Öl nach Norden liefert, ist für Extremisten jeglicher Couleur ein leichtes Ziel.
Seit fast einem Jahrhundert führt der Weg von nahöstlichem Öl und Energie nach Europa immer wieder nach Haifa. Die physische Route hat sich kaum verändert, doch die, die es beherrschen entwickeln sich und die Schichten der Kontrolle werden immer unsichtbarer und robuster. Für ein ganzes Jahrhundert endet jeder große Plan, Energie aus dem Nahen Osten [...]
Der Beitrag Stranded in Haifa: Die wiederkehrende Achse der Energieversorgung Europas erschien zuerst unter tkp.at.
Wenige Tage vor der Schicksalswahl in Ungarn am 12. April sind in Serbien zwei Rucksäcke mit Sprengstoff und Zündern entdeckt worden – nur ein paar hundert Meter von der lebenswichtigen Gaspipeline entfernt, die Serbien und Ungarn mit russischem Gas versorgt. Ein weiterer Terror-Anschlag auf die europäische Energieversorgung konnte gerade noch in letzter Sekunde abgewendet werden.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić gab am Ostersonntag bekannt, dass seine Sicherheitskräfte im nordserbischen Kanjiža, unweit der ungarischen Grenze, Sprengstoff von “verheerender Kraft” sicherstellen konnten. Wenige Stunden später berief der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán den nationalen Verteidigungsrat ein. Die Lage ist brandgefährlich. Es geht um die Balkan-Stream-Pipeline – die Lebensader für zwei souveräne Staaten, die sich dem Diktat der Brüsseler Eliten in Sachen Energieversorgung aus Russland bis heute hartnäckig widersetzen.
Erinnern wir uns an den Staatsterrorismus gegen die Nord-Stream-Pipelines. Damals wurde uns von Politik und Mainstream-Medien wochenlang das Märchen aufgetischt, der “böse Russe” hätte seine eigenen Erdgas-Pipelines in die Luft gesprengt. Heute, wo die Spuren längst in eine ganz andere Richtung (Stichwort: Ukraine und westliche Geheimdienste) deuten, hüllt man sich in eisiges Schweigen.
Und jetzt? Jetzt gerät plötzlich die TurkStream-Erweiterung ins Fadenkreuz. Das Timing dieses vereitelten Sabotageaktes ist alles andere als ein Zufall. Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament. Viktor Orbán, der ungarische Fels in der Brandung gegen die absurde EU-Sanktionspolitik, die Migrationskatastrophe und den Gender-Wahn, steht massiv unter Druck. Die Globalisten haben mit Péter Magyar und seiner Tisza-Partei längst ihre gefügige Marionette in Stellung gebracht. Magyars erste Amtshandlung nach dem Fund? Er stellt die Warnungen der eigenen Regierung öffentlich infrage.
Durch einen Anschlag auf die Gasversorgung soll in Ungarn offensichtlich eine künstliche Energiekrise und Massenpanik ausgelöst werden, um Orbán buchstäblich in letzter Minute aus dem Amt zu putschen. Dass Kiew vor derartigen Methoden nicht zurückschreckt, beweist die anhaltende Schmutzkampagne rund um die Druschba-Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Schon jetzt wirft Budapest der korrupten Selenskyj-Führung vor, die defekte Pipeline als politisches Druckmittel und Erpressungsinstrument zu missbrauchen.
Die Botschaft, die hier mit Sprengstoff in Rucksäcken übermittelt werden sollte, ist unmissverständlich: Wer sich der irrsinnigen Agenda des westlichen Establishments widersetzt, wer sein Volk vor dem wirtschaftlichen Ruin bewahren und weiterhin günstiges russisches Gas importieren will, dessen Infrastruktur wird in die Luft gejagt. Der serbische Präsident Vučić warnte, dass uns “geopolitische Spiele keine Ruhe lassen werden”. Er versprach, “rücksichtslos” gegen jeden vorzugehen, der die vitale Energieinfrastruktur seines Landes bedroht.
Souveräne Staaten wie Serbien und Ungarn wollen sich nicht erpressen lassen. Insbesondere nicht in Bezug auf die Energieversorgung ihrer Bürger und ihrer Wirtschaft. Die Lieferungen von Öl und Gas aus Russland helfen den beiden Ländern dabei, ihre Energiepreise auf einem erschwinglichen Niveau zu halten, während die meisten anderen europäischen Länder mit einer neuen Energiekrise konfrontiert werden.
Zuerst gab es eine Explosion in einer Raffinerie in Texas, nun gab es einen Schaden bei einer wichtigen Benzin-Pipeline. Sind das nur Zufälle, oder werden die Vereinigten Staaten im Zuge der geopolitischen Krisen nun zur Zielscheibe von gezielter Sabotage?
Die Colonial Pipeline – genauer gesagt “Line 1”, die größte Benzin-Pipeline der USA, die von Houston in Richtung Ostküste verläuft – steht still. Der angebliche Grund: Ein “fremder Bautrupp” habe in Paulding County, Georgia, bei Arbeiten einen Abschnitt der Leitung beschädigt. So zumindest lautet das offizielle Narrativ, das uns von den Mainstream-Medien und den Betreibern aufgetischt wird. “Line 1 ist außer Betrieb, während unser Team die Reaktions- und Reparaturmaßnahmen koordiniert”, heißt es lapidar in einer Erklärung von Colonial.
Wir sprechen hier nicht von einem kleinen, unbedeutenden Leck. Es geht um eine absolut kritische Pipeline, durch die täglich rund 1,5 Millionen Barrel Benzin gepumpt werden. Die US-Ostküste, die kaum über eigene Raffineriekapazitäten verfügt, ist auf diese Lieferungen auf Gedeih und Verderb angewiesen. Jeder längere Ausfall droht, die ohnehin schon angespannte Versorgungslage massiv zu verschärfen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg im Iran den nationalen Durchschnittspreis für Benzin bereits auf die politisch hochbrisante Marke von 4 Dollar pro Gallone getrieben hat.
Doch betrachten wir das große Ganze, denn isolierte Ereignisse gibt es in der Geopolitik selten. Erinnern wir uns: Erst letzte Woche kam es in der gigantischen Valero-Raffinerie in Port Arthur, Texas (Gesamtkapazität: 380.000 Barrel pro Tag), zu einer schweren Explosion. Getroffen wurde ausgerechnet eine wichtige Anlage zur Dieselentschwefelung (47.000 bpd). Zwar heißt es beschwichtigend, die Anlage laufe wieder, doch jeder Ausfalltag verschärft die Lage weiter.
Erst eine der wichtigsten Raffinerien, nun die größte Pipeline des Landes. Ein Schelm, wer bei dieser Häufung von “Pannen” an bloßen Zufall oder ungeschickte Bauarbeiter denkt. Man muss sich fragen, ob diese sogenannten “Industrieunfälle” in Wahrheit die ersten Vorboten einer gezielten Sabotagekampagne auf amerikanischem Boden sind. Wir leben in einer Zeit, in der die Energieinfrastrukturen in Russland, der Ukraine und dem Nahen Osten systematisch in die Luft gejagt werden. Pipelines und Raffinerien sind längst zu legitimen Zielen in einem globalen Schattenkrieg geworden. Warum sollte dieser Krieg ausgerechnet vor den Grenzen der USA haltmachen?
Ohne russisches Öl für Ungarn gibt es auch kein Gas für die Ukraine, das hat Ungarns Premierminister Viktor Orbán klargestellt. Der konservative Regierungschef stellt die Interessen des eigenen Volkes über alle anderen. Ungarn braucht die Energiereserven selbst.
Viktor Orbán lässt sich von Kiew nicht mehr vorführen. Während der polit-mediale Mainstream das Narrativ des unfehlbaren Opfers in Kiew aufrechterhält, wehrt sich Ungarn gegen die Erpressung durch das Nachbarland. Weil die Ukraine den Transit von russischem Erdöl über die Druschba-Pipeline unter fadenscheinigen Gründen blockiert, stoppt Budapest nun die Gaslieferungen ins Nachbarland. Die klare Ansage des ungarischen Premiers: Zuerst wird das eigene Volk versorgt.
“Wir müssen Reserven schaffen, also werden wir die ungarischen Gasspeicher füllen und nicht die ukrainischen”, stellte Ministerpräsident Viktor Orbán am Mittwoch auf Facebook unmissverständlich klar. Der Übergang werde schrittweise erfolgen, doch die Bedingungen sind klar: Solange Kiew das Öl aus Russland blockiert, gibt es kein ungarisches Gas mehr.
Während die Regierungen im restlichen Europa ihre eigenen Bürger mit explodierenden Energiekosten bluten lassen, setzt die konservative ungarische Regierung auf finanzielle Entlastungen. “Wir werden Ungarns Energiesicherheit schützen, indem wir stabile Kraftstoffpreise und einen reduzierten Gaspreis aufrechterhalten”, so der Premier. “Wir haben uns bisher erfolgreich gegen die ukrainische Erpressung gewehrt. Dank der geschützten Preise zahlen die Ungarn die niedrigsten Preise an den Tankstellen in ganz Europa.”
Im Zentrum des aktuellen politischen Konflikts steht das russische Öl der Druschba-Pipeline. Kiew behauptet, die Röhre sei durch einen russischen Angriff beschädigt worden und müsse repariert werden. Allerdings gibt es keinerlei Satellitenbeweise für eine Zerstörung. Zudem hat sich die ukrainische Führung beharrlich geweigert, externe Beobachter – selbst aus der EU – zur Inspektion zuzulassen. Für die ungarische Regierung handelt es sich um eine gezielte Sabotage. Budapest vermutet, dass Kiew die Wiederherstellung der Pipeline absichtlich verzögert, um Orbán kurz vor den Parlamentswahlen am 12. April politisch zu schaden und einen Regierungswechsel zu erzwingen. Aktuelle Umfragen (deren Glaubwürdigkeit jedoch wegen der Voreingenommenheit mehrerer Umfrageinstitute leidet) zeigen, dass die Fidesz-Partei unter Druck steht.
Doch Viktor Orbán lässt sich nicht erpressen. Als direkte Antwort auf die Pipeline-Blockade hat Ungarn ein gigantisches 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU für die Ukraine blockiert. Dieser finanzielle Wahnsinn (denn wie will Kiew das Geld jemals wieder zurückzahlen?) sollte allen Ernstes über gemeinsame EU-Schulden finanziert werden. Ein finanzieller Wahnsinn, dem mittlerweile auch Tschechien und die Slowakei eine klare Absage erteilt haben.
Beim EU-Gipfel am 19. März 2026 steht Viktor Orbán im Fokus: Der ungarische Ministerpräsident bekräftigt sein Veto gegen ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine, das Haushalt und Verteidigung Kiews unterstützen soll. Die anderen 26 Staaten drängen auf Einigung, doch vor den ungarischen Wahlen am 12. April gilt dies als unwahrscheinlich.
Orbán blockiert zudem das 20. Sanktionspaket gegen Russland. Hintergrund ist der Streit um die beschädigte Druschba-Pipeline: Öllieferungen nach Ungarn und Slowakei stocken. Budapest wirft Kiew vor, Reparaturen politisch zu verzögern; Selenskyj schiebt die Schuld Russland zu.
Deutschland lehnt Erpressung ab und verschärft den Ton gegenüber Orbán. Die EU hatte das Paket im Dezember grundsätzlich beschlossen, doch Ungarns Veto verhindert die Umsetzung trotz Unterzeichnung durch Parlamentspräsidentin Metsola.
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Bildquelle: Alexandros Michailidis / shutterstock
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Zwei Explosionen, zwei Raffinerien, zwei EU-Staaten – und das am selben Tag. Während Brüssel den Ausstieg aus russischer Energie beschließt, geraten die letzten Pipeline-Partner Russlands …
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