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Erstmals räumt ein deutscher Innenminister ein, die AfD-Einstufung als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz sei „politisch motiviert“ gewesen. Auch andere Politiker äußern sich zum Gerichtsbeschluß.
Dieser Beitrag Reaktionen auf Gerichtsbeschluß Innenminister nennt BfV-Einstufung der AfD „politisch motiviert“ wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Die politisch verursachte Corona-Krise war ein Verbrechen an den Menschen und der gesamten Gesellschaft. Eine echte Aufarbeitung scheint nicht in Sicht. Ein Buch hält dagegen.
Ein Kommentar von Tilo Gräser.
Es wird viel über „Aufarbeitung“ der politisch verursachten Corona-Krise geredet. Inzwischen gibt es einige parlamentarische Kommissionen und Ausschüsse dafür. Doch es gibt kaum tatsächliche Aufklärung der Vorgänge, Zusammenhänge, Verantwortlichkeiten und Interessen im Hintergrund des Geschehens. Diejenigen, die davon profitieren, sind dieselben, die verantwortlich sind für die Geiselnahme der Gesellschaft mit Hilfe eines Virus von 2020 bis 2023 und die davon auch ganz direkt finanziell profitierten.
Selbst große Teile der politischen Opposition in den Parlamenten machen bei der Verschleierung weitgehend weiter mit. Nur die AfD ist dabei eine Ausnahme, aber auch einzelne Abgeordnete anderer Parteien. Zu ihnen gehört Alexander King vom BSW, der diese Partei allein im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt, nachdem er zuvor bis 2023 zur Faktion der Linkspartei gehört hatte. Er versucht seit Jahren mit seinen begrenzten Mitteln als fraktionsloser Abgeordneter, das Corona-Geschehen in der Hauptstadt aufzuklären.
Am Montag stellte King gemeinsam mit dem Arzt und früheren Linkspartei-Abgeordneten Wolfgang Albers im „Sprechsaal“ in Berlin-Mitte das Buch „Corona in Berlin – ein Schwarzbuch“ vor. In dem zeichnen die beiden Autoren die Missstände des Corona-Krisenmanagements in der Hauptstadt nach. Albers war selbst zehn Jahre lang (2011 bis 2021) Vorsitzender des Gesundheitssauschusses des Berliner Abgeordnetenhauses.
Das Buch gibt im zweiten Teil die schriftlichen Anfragen Kings an den Berliner Senat zur Corona-Krise wieder, die Albers inhaltlich mit vorbereitete. Damit werden zum einen die politischen Entscheidungen des Berliner Senats in der Corona-Krise hinterfragt. Zum anderen wird damit deutlich, dass die politisch verordneten Maßnahmen in dieser Zeit ohne faktische Grundlage und zuweilen mehr als absurd waren, weil sie mehr Schaden anrichteten, als irgendeinen Nutzen zu stiften.
Mitautor Albers sagte am Montag, dass das Buch über Berlin hinaus wichtig sei, da es Anstöße geben könne, um auch in den anderen Bundesländern für Aufklärung zu sorgen. Er trug mit seiner direkten Erfahrung als Ausschussvorsitzender zum Inhalt bei. Er habe das „Pech gehabt“, in der Anfangszeit der von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen Covid-19-Pandemie regelmäßig direkt neben der damaligen Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) gesessen zu haben. Kolat hatte sich als Scharfmacherin hervorgetan, die selbst alle über 70-Jährigen in Quarantäne einsperren wollte, wie Albers berichtete.
Fakten wider die Narrative
Das Buch setzt sich nicht nur mit den offiziellen Corona-Narrativen auseinander, mit der auch in Berlin die Menschen von der regierenden Politik in Geiselhaft genommen wurden. Es belegt mit zahlreichen Fakten das tatsächliche Geschehen, das der herrschenden Angstpolitik widersprach, ob es sich nun um die Auslastung der Krankenhäuser oder die Zahl der tatsächlichen Corona-Behandlungsfälle handelte. Ein eigenes Kapitel ist dem „Phantom-Krankenhaus“ gewidmet, das der Berliner Senat auf dem Messegelände der Hauptstadt errichten ließ und das nie einen Corona-Kranken gesehen hatte – und nicht einmal Personal hatte. „Während die Klinik leer stand, liefen die Millionen weiter“, heißt es dazu im Buch.
Die wenigen ausgewählten Fakten, die King und Albers ausschnittsweise am Montag präsentierten, machten allein deutlich, um welchen politisch verursachten Irrsinn es sich handelte, aber auch um welches Verbrechen. Doch zugleich machten beide ihr Erschrecken deutlich, dass so viele mitgemacht hatten – von den Abgeordneten, die unsinnige Verordnungen abwinkten, und den Medien, die die Panik-Politik unterstützten, über Mediziner, die an der „Impfkampagne“ verdienten, bis hin zu Bürgern, die sich als „Corona-Blockwarte“ entpuppten.
Doch King musste feststellen, dass auch nach dem offiziellen Ende der Pandemie im Frühjahr 2023 das Interesse in Politik und Gesellschaft, die Vorgänge aufzuklären, kaum vorhanden ist. Es habe im Berliner Stadtparlament bisher keine Fragen und keine Debatte dazu gegeben, berichtete er. So versucht er allein, unterstützt von Albers, „systematisch die Corona-Politik aufzuarbeiten“.
„Wenn man die Berliner Politik anschaut, teilweise auch die Medienlandschaft, hat man das Gefühl, Corona liegt Lichtjahre zurück. Das ist eigentlich überhaupt kein Thema mehr. In der Politik, zumindest so wie ich das erlebe im Abgeordnetenhaus, spielt das überhaupt keine Rolle und soll auch gar keine Rolle spielen.“
Komme das Thema doch mal vereinzelt auf, werde nach altem Muster reagiert und Kritiker und Zweifler an der offiziellen Line immer noch als „Schwurbler“ oder „Rechte“ und Ähnliches bezeichnet. „Das kann man sich gar nicht vorstellen, dass heute immer noch politisch so diskutiert wird“, sagte er. Auch deshalb versuche er, mit dem Buch Fakten gegen die offizielle Propaganda zu liefern, erklärte King. Es solle einen Beitrag dazu leisten, dass wieder kritisch gedacht wird und den offiziellen Narrativen Fakten entgegengestellt werden.
Fehlende Auseinandersetzung
Die in der Corona-Zeit eingeübte Debattenkultur werde bis heute fortgesetzt, stellte der BSW-Abgeordnete fest. Das zeige sich bei anderen politischen Themen wie dem Geschehen in Gaza oder beim Ukraine-Krieg. Mit dieser autoritären Debattenkultur sei es den Herrschenden gelungen, selbst die linke Opposition unter Beibehaltung ihrer rebellischen Rhetorik trotzdem in die Politik des Mainstreams einzuordnen. Das setze sich leider fort, bedauerte King und stellte fest:
„Kritische Auseinandersetzungen brauchen wir mehr denn je im Grunde in diesen Zeiten, die wir jetzt haben.“
Er fordert für Berlin einen Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik, wie es ihn bereits in anderen Bundesländern gab und gibt, so unter anderem in Brandenburg, Sachsen, Hessen oder Thüringen. Doch die anderen Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus würden das bisher nicht mittragen. King setzt deshalb darauf, dass das Berliner BSW bei den Wahlen im September den Einzug ins Parlament schafft. Gelinge das nicht, gebe es keinen solchen Ausschuss, der sich unter anderem mit der millionenschweren Verschwendung für das „Phantom-Krankenhaus“, den fehlenden Datengrundlagen für die Corona-Politik oder den allein in Berlin 75.000 Verfahren wegen Verstößen gegen die Maßnahmen auseinandersetzen müsse.
Mit Blick auf Letzteres sagte er, dass ein Amnestiegesetz notwendig sei, um jene zu entlasten, die bisher bestraft wurden und die immer noch laufenden Tausenden Verfahren endlich zu beenden. Dieses „grobe Unrecht“ müsse aufgearbeitet und korrigiert werden, forderte King.
Mitautor Albers berichtete bei der Buchvorstellung vor allem von dem, was er als Abgeordneter und Ausschussvorsitzender erlebte. Auf eine Frage aus dem Publikum erklärte er, dass er immer seine Ablehnung gegen die Maßnahmenpolitik deutlich gemacht habe. In der Folge sei er selbst in der eigenen Fraktion der Linkspartei damit allein gewesen. Die „bizarren Possen“ der Corona-Politik seien heute fast nicht mehr zu begreifen und zu verstehen, stellte der Arzt fest.
Bittere Realität
Es habe wie „absurdes Theater“ gewirkt, sei aber bittere Realität gewesen, „die viele Menschen in Existenznot gebracht hat, die auch Menschen hat einsam sterben lassen und die vor allen Dingen dazu geführt hat, dass ein tiefer Riss in dieser Gesellschaft entstanden ist“. Während die Gesellschaft in „Covidioten“ und „die Guten“ gespalten wurde und die Politik sich auf den Schutz der Schwächsten berief, seien diese nicht gefragt worden. „Sondern die hat man in ihren Alten- und Pflegeheimen kaserniert und hat sie einsam sterben lassen“, stellte Albers fest.
Er berichtete von einem Fall aus dem eigenen Umfeld. Ein Bekannter sei „nicht an und nicht mit Corona gestorben, sondern wegen Corona“. Der Diabetes-Kranke sei in seinem Pflegeheimzimmer eingesperrt und 14 Tage lang nicht behandelt worden. Als die Pfleger wieder nach ihm schauten, habe er eine tödliche Blutvergiftung gehabt, an der er dann mit 83 verstorben sei.
„Das war mit Sicherheit kein Einzelschicksal, weil die Hysterie dazu geführt hat, dass man tatsächlich grausamer gewesen ist als der Tod, in dem man Leute abgesperrt hat von jeder Kommunikation.“
Der Arzt und frühere Abgeordnete nannte weitere Beispiele, wie durch die Corona-Maßnahmen die Menschen körperlich und psychisch zu Schaden kamen. Oftmals hätten auch die Leitungen von Pflegeeinrichtungen Entscheidungen getroffen, Menschen zu isolieren, die gar nicht verlangt wurden. „Aber dass es überhaupt solche Ideen gibt und dass es Leute gibt, die auf diese Art und Weise diskutieren und argumentieren, ist eine ganz, ganz furchtbare Erfahrung“, sagte Albers. Dafür mitverantwortlich sei die Politik:
„Wir haben in 284 Tagen, vom 14. März 2020 bis zum 22. Dezember 2020, 46 Verordnungen bzw. Änderungen zu Verordnungen erlassen. Und es ist 36 mal vorgekommen, dass wir die Verordnung wieder ändern mussten, in der gleichen Zeit.“
Die Verordnungen und Maßnahmen seien oftmals so unverständlich und unklar formuliert worden, dass selbst Juristen Schwierigkeiten hatten, sie richtig zu deuten. Auch die Abgeordneten seien mit dem „Regelungswahn“ der ständig wechselnden Verordnungen völlig überfordert gewesen. Eine der Folgen: Die Exekutive, der Berliner Senat und seine Behörden bestimmten das Geschehen ohne jegliche Kontrolle und das Parlament entmachtete sich selbst.
Ziel: Bedingungsloser Gehorsam
Mit den Kontaktbeschränkungen seien im Juni 2020 alle „roten Linien“ überschritten worden, erinnerte sich Albers und nannte einige Beispiele für den „realen Irrsinn“.
„Das Sitzen auf einer Parkbank war erlaubt, das Sitzen auf der Parkbank mit einem Buch war nicht erlaubt. Die Polizisten sind durch Parks patrouilliert und haben geguckt, ob diese Maßnahmen eingehalten werden. Auf dem Weihnachtsmarkt im Prenzlauer Berg durften sie Glühwein trinken. Aber nicht im Stehen. Den mussten sie im Laufen trinken.“
Doch am meisten beschäftigt den früheren Chirurgen, dass „alle mitgemacht haben“ beim „ungebremsten Kontrollzwang“. Die Menschen hätten sich den verordneten Maßnahmen oft widerspruchslos untergeordnet und sich in zahlreichen Fällen noch als „virologische Blockwarte“ betätigt. Sie hätten Nachbarn wegen angeblicher Verstöße so oft angezeigt, dass die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik am 25. März 2020 schon in der ersten Lockdown-Woche freudig mitteilte, die „gesellschaftliche Kontrolle“ funktioniere sehr gut. Menschen seien zu Denunzianten geworden, was irrwitzige Auswüchse gehabt habe.
Aus Sicht von Albers dienten die politisch verordneten Maßnahmen dazu, Angst zu schüren und Folgebereitschaft bei den Menschen zu erreichen – „bedingungslosen Gehorsam, heißt das ja übersetzt“. Dem hätten auch propagandistische Floskeln wie „Flatten the Curve“ (die Kurve abflachen) gedient, die bar jeder wissenschaftlicher Grundlage gewesen seien. Der Ex-Politiker erinnerte an das Panik-Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium (BMI) vom März 2020, in dem das Ziel ausgegeben wurde, Angst unter der Bevölkerung zu verbreiten. Rückblickend kritisierte er auch seine damalige Partei, die er 2022 verließ, die mit dem Slogan „Wir retten jedes Leben“ die staatliche Corona-Politik mitgetragen habe.
„Wenn man dann in dieses Buch reinguckt und sich die faktischen Grundlagen anguckt, die konkreten Zahlen, dann wird die Fassungslosigkeit nur noch größer und dann muss sich eigentlich jeder fragen: Warum haben wir das mit uns machen lassen?“
Fortgesetzte Ausgrenzung
Auf die Frage, was getan werden könne, um eine Wiederholung dieser Geiselnahme der Gesellschaft durch die Politik zu verhindern, sagte Albers, das passiere „gerade neu“. Er verwies dabei auf die Debatte über den Ukraine-Krieg und über die „Kriegstüchtigkeit“. Vieles von dem, was in der Corona-Krise geschah wie die Ausgrenzung Andersdenkender, „das passiert aktuell gerade wieder. Er befürchte, „dass die Kriegsvorbereitung im Grunde genommen in der damaligen Zeit schon eingeübt wurde“. Das erwähnte BMI-Papier habe im Grunde genommen bereits auf zukünftige Katastrophen und Probleme orientiert. Der ehemalige Abgeordnete sagte:
„Also man muss sich jetzt wehren und man kann sich jetzt auch noch wehren.“
Doch er gestand auch ein, „fassungslos“ zu sein angesichts dessen, was die Politik mit der Kriegshysterie und Aufrüstung betreibe. In der Diskussion mit dem Publikum erklärte er, das Virus Sars-Cov-2 habe zwar Menschen krank gemacht, hätte aber nie „dämonisiert“ werden dürfen. Alle bekannten Daten und Fakten würden zeigen, dass es kein „Killer“ sei. Selbst die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft hatte trotz aller bereits vorhandenen gegenteiligen Erkenntnisse im Mai 2020 die Panikmache mitgemacht und einen Beitrag über das Virus mit dem Titel „Profil eines Killers“ versehen. Stattdessen habe es zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung des deutschen Gesundheitssystems gegeben, erinnerte Albers und verwies auf die dazu im Buch aufgeführten Zahlen und Fakten.
Die beiden Autoren sehen wie Verleger Thomas Kubo das Buch als Unterstützung für die notwendige Debatte um die Corona-Politik und ihre Folgen. Es macht auf die Verantwortung der Politik für die massiven Schäden durch die Corona-Maßnahmen, einschließlich der massiv durchgesetzten „Impfkampagne“, aufmerksam und belegt sie mit Fakten. Verleger Kubo sieht sie als „Eisbrecherargumente“ in größeren und kleineren Diskussionen, die helfen könnten, diese auf Tatsachengrundlagen zu führen.
Das Buch gehört in die Reihe der wichtigen kritischen Literatur über das Verbrechen der politisch ausgelösten Corona-Krise. Weil es sich auf das Geschehen in der Hauptstadt konzentriert, ist es zum einen überschaubar, zum anderen zeigt es damit exemplarisch, was konkret geschah. Es ist auch eine notwendige Ergänzung zu den wissenschaftlichen Analysen und Berichten von Betroffenen über die Corona-Politik.
Verantwortliche ohne Strafen
Diese wird bis heute nur unzureichend aufgeklärt, so dass von einer „Aufarbeitung“ gar nicht die Rede sein kann. Dafür sorgen wie schon erwähnt die für diese Politik Verantwortlichen, die bis heute nicht zur Verantwortung gezogen werden und oftmals noch politische Ämter bekleiden und somit das Leben der Menschen weiter beeinflussen. Selbst der Auftritt des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) am 15. Dezember 2025 vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages bleibt ohne Folgen. Spahn hatte dabei bestätigt, dass über die experimentellen mRNA-Stoffe, die den Menschen als vermeintlicher Schutz vor Covid-19 aufgezwungen wurden, gelogen wurde, von ihm und seinem Nachfolger Karl Lauterbach (SPD), dem Ministerium und den verbundenen Behörden.
Doch er hat anscheinend nicht zu befürchten, dass er zur Verantwortung gezogen wird – und strebt ganz unverfroren als jetziger Unionsfraktionschef im Bundestag das Amt des Bundeskanzlers an. Während dessen werden offensichtliche Schäden durch die gentherapeutischen mRNA-Stoffe nur selten anerkannt, werden die Opfer allein gelassen, gehen auch die Pharma-Konzerne als Täter straf- und entschädigungsfrei aus und werden weiter Kritiker wie King und Albers verunglimpft.
Was sie mit ihrem Buch zeigen und belegen, ist eigentlich nichts Neues. Sie bestätigen, was kritische Beobachter und warnende Stimmen wie Wolfgang Wodarg oder der ehemalige BMI-Beamte Stephan Kohn schon im Frühjahr 2020 deutlich machten. Kohn hatte bereits im Mai 2020 festgestellt, es könne „keinen vernünftigen Zweifel mehr daran geben, dass die Coronawarnung ein Fehlalarm war“. Das Krisenmanagement verrichte die Arbeit der Gefahrenabwehr nur „suboptimal“ und habe Fehler gemacht, „die einen großen Schaden verursacht haben und jeden Tag weiter verursachen (einschließlich Todesopfer), an dem die Maßnahmen nicht ersatzlos gestrichen werden“.
Der damalige Oberregierungsrat im Referat Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz des BMI hat das getan, was seine Aufgabe war. Dafür wurde er entlassen und bestraft, mit ruinösen Folgen für seine Existenz. Das Buch von King und Albers bestätigt seine Warnungen von vor sechs Jahren. Er müsste längst rehabilitiert werden.
Show statt Aufarbeitung
Wie es um die notwendige Aufklärung des Corona-Verbrechens steht, zeigen aktuelle Vorgänge. So kann sich das mitverantwortliche Robert-Koch-Institut, dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt, einer Befragung durch die Enquete-Kommission des Brandenburger Landtags verweigern. Das Gremium kann anders als ein Untersuchungsausschuss nur einladen, aber nicht vorladen.
Ende Januar war der Mediziner und Molekulargenetiker Michael Nehls als Sachverständiger der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages zurückgetreten. Dort war er der Arbeitsgruppe für juristische Fragen zugeordnet worden. In einem Interview mit dem Online-Sender TTV und dem Online-Magazin Transition News erklärte er, seiner Auffassung nach bestehe der insgeheime Zweck des Gremiums darin, „die nächste P(l)andemie juristisch so vorzubereiten, dass sie vor allem von der WHO aus ohne großen Widerstand einzelner Länderregierungen umgesetzt werden kann“.
Nehls sieht in der Kommission eine „Showveranstaltung“, die zwar das Versprechen einer „Aufarbeitung der Corona-Pandemie“ in ihrem Titel trage. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) habe zudem in ihrer Eröffnungsrede erklärt, das Gremium biete die „Chance auf Versöhnung“ und „Vertrauen zurückzugewinnen“, wofür „eine umfassende und transparente Aufarbeitung“ unerlässlich sei. Doch das alles sei nicht erkennbar, stellte der Mediziner fest. Die Kommission tue „einfach nichts, um zur angestrebten Versöhnung zu kommen“.
Das zeige sich beispielsweise beim Virologen Christian Drosten, einem der aktivsten Paniktreiber in der Corona-Krise. Dieser sei zwar vor die Kommission geladen und dort auch befragt worden. Doch die Kommission habe nicht geholfen, seine Aussagen zu widerlegen, so Nehls. Dabei „hat Drosten vor der Kommission glatt gelogen“, unter anderem zu dem von ihm mitentwickelten PCR-Test.
Aus Sicht des Mediziners hätte bei dem Chefvirologen der Berliner Charité der Staatsanwalt „längst auf den Plan treten müssen“, was auch für Spahn gelte. Immerhin würden sich zentrale Figuren der Corona-Zeit mit ihren Auftritten vor den Kommissionen im Grunde öffentlich selbst zerlegen. Es bleibe zu hoffen, dass der demokratische Souverän dabei helfe, dies zu Ende zu führen. Das gilt auch für das Anliegen des am Montag in Berlin vorgestellten Buches.

Alexander King/Wolfgang Albers: „Corona in Berlin. Ein Schwarzbuch“ – Verlag Thomas Kubo
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Krankenpflegerin setzt alter Frau OP-Maske auf
Bildquelle: Ocskay Mark / shutterstock
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Während Donald Trump außenpolitisch eskaliert, ringt die Münchner Sicherheitskonferenz um die Zukunft des Westens. Der Bericht „Under Destruction“ warnt vor „Abrissbirnenpolitik“ – und fordert zugleich mehr Aufrüstung und NATO-Bindung.
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Während US-Präsident Donald Trump die militärische Drohkulisse gegen den Iran durch die Entsendung eines weiteren US-Flugzeugträgers verschärft und eine Totalblockade gegenüber Kuba auferlegt hat, die binnen Wochen zum wirtschaftlichen Kollaps der Insel führen wird, beraten am Wochenende über 60 Staats- und Regierungschefs, wie es mit dem Westen und der internationalen Ordnung weitergehen soll. Von Sevim Dagdelen.
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Die Sicherheitskonferenz ist in den letzten Jahren immer stärker zu einem innerwestlichen Verständigungsforum mutiert, wo zwar auch Vertreter von BRICS-Staaten noch geladen sind, aber allenfalls als Zaungäste. Seit 2023 werden keine russischen und iranischen Vertreter mehr nach München eingeladen. Eine Ausnahme, was den Iran anging, wurde in diesem Jahr kurzfristig wieder zurückgenommen. Im Vorfeld der Sicherheitskonferenz wurde ein bemerkenswertes Strategiepapier erstellt, das als Hintergrundbericht dienen soll. Es trägt den Titel „Under Destruction“.
Abrissbirnenpolitik und innere Bedrohung
Dort wird die These vertreten, die Welt sei in der Ära der „Abrissbirnenpolitik“ angekommen. Die liberal-internationale Ordnung sei zum ersten Mal seit 1945 nicht mehr nur von außen, etwa durch Russland und China, sondern vor allem durch die aktuelle Politik der Trump-Regierung bedroht. Im Vorwort nennt Wolfgang Ischinger es als Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz eine Zeit „tiefgreifender Unsicherheit“, in der das „Gebäude der internationalen Ordnung mit der Abrissbirne bearbeitet wird“. Der US-Regierung wird vorgeworfen, sie zerstöre die internationalen Regeln und erschüttere damit das Vertrauen in der transatlantischen Partnerschaft. Für fanatische Transatlantiker ein doch überraschender Befund.
Die im Bericht präsentierten Umfragedaten in einzelnen Ländern vervollständigen das Bild einer Vertrauenskrise in die USA als Führungsmacht der NATO. Im Ergebnis der Ausführungen aber soll Europa mehr auf Eigenständigkeit, massive Aufrüstung und die Stärkung der eigenen Rüstungsindustrie setzen und trotzdem den USA eng verbunden bleiben. So kommt der Bericht im Kern zum Schluss, die transatlantische Partnerschaft auszubauen, sprich natürlich auch ihre politisch-militärische Organisation, die NATO, zu stärken.
Die sicherlich unfreiwillige Ironie des Textes ist, dass er genau den Vorgaben eines Donald Trumps folgt, dem man doch vorwirft, die internationale Ordnung abzureißen. Es deutet sich im Bericht an, dass Europa seinen Anteil an der Beute und der Neujustierung der internationalen Ordnung einfordern soll. Fernab der Realität wird der Traum geträumt, Europa könne der neue Führer der freien Welt sein und gemeinschaftlich mit den USA als Weltordnungsmacht auftreten oder, um es mit den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zu sagen:
„The free world needs a new leader. It’s up to us, Europeans, to take this challenge.“
Ironie der Vasallen und NATO-Stärkung
Auf der Sicherheitskonferenz wird damit aber nichts anderes als ein altbekanntes Motiv aus der Geschichte der militärischen transatlantischen Partnerschaft, aus der Geschichte der NATO präsentiert. Frei nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ dient die Kritik allein dazu, die NATO weiter auszubauen und als Europäer aus der Warte der Vasallen eine stärkere Beteiligung an den geopolitischen Gewinnen durch eine globale Politik des Stärkeren einlösen zu können.
Wenn wir uns die Fakten anschauen, war diese Politik des Bejammerns des transatlantischen Verhältnisses in der Vergangenheit sehr erfolgreich, jedenfalls aus Sicht der Rüstungsindustrie. 2026 wird die NATO mit 1,6 Billionen US-Dollar mehr Geld denn je in ihrer Geschichte seit ihrer Gründung 1949 für Militär und Rüstung ausgeben. Der Anteil des Militärpakts an allen Militärausgaben weltweit liegt mittlerweile bei 55 Prozent. Und dieser Prozentsatz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit angesichts der Vereinbarung auf dem NATO-Gipfel von Den Haag, künftig 5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Militär ausgeben zu wollen, weiter ansteigen. Und auch die Ausgaben für die NATO-Gemeinschaftskosten sind mit 5,3 Milliarden US-Dollar 2026 neuer Rekord.
Wolfgang Ischinger und seine europäischen Freunde der NATO laufen bei der US-Administration denn auch offene Türen ein. Die USA setzen darauf, dass die Europäer mehr für ihre globale Herrschaftsstrategie bezahlen. Dafür bekommen sie dann auch einige Brosamen vom US-Tisch in der NATO. In Folge der Initiative von US-Präsident Donald Trump wird Deutschland in der militärischen Kommandostruktur der NATO künftig mehr Spitzenposten besetzen als die USA. Das aber ist nicht mehr als ein symbolisches Zugeständnis, um gerade Deutschland ein noch stärkeres militärisches Engagement schmackhaft zu machen. Der Posten des Oberbefehlshabers der NATO-Streitkräfte in Europa (Saceur) wird selbstverständlich weiter durch die USA besetzt und die USA sichern sich auch alle drei sogenannten Component Commands auf Ebene der strategischen Einsatzräume und werden dabei sogar neu die Verantwortung für das NATO-Seestreitkräftekommando (Allied Maritime Command) in Northwood in Großbritannien übernehmen.
Vertrauenskrise und zerstörerische Illusionen
Im Bericht der Münchener Sicherheitskonferenz aber wird deutlich, dass die Bevölkerung in den europäischen NATO-Staaten nicht glaubt, dass die Politiken Trumps weltweit irgendetwas Gutes bewegen. In Deutschland sind dies 69 Prozent und eine relative Mehrheit von 41 zu 27 Prozent sieht den Westen entzweit. Auf der Münchener Sicherheitskonferenz sollen die wachsenden Risse gekittet werden.
Es scheint eine fast schon verzweifelte Suche bei den Europäern eingesetzt zu haben, von der Abrissbirnenpolitik Trumps mit profitieren zu können und sich als künftige wenigstens moralische Anführer einer Konfrontationspolitik gegen Russland und China zu begreifen. Dieses Ansinnen aber ist mit einer zerstörerischen Politik von Wirtschaft und Sozialstaat verbunden. Die europäischen Romantiker bleiben Vasallen, aber berauschen sich an ihren Reden, sich künftig als Weltführer kostümieren zu können. In der NATO werden all diese Trugbilder wahr. Allein die Hinterlegung einer deutschen Austrittsurkunde aus dem Militärpakt in Washington würde diesem Spuk ein Ende bereiten.
Titelbild: Vitalii Vodolazskyi / Shutterstock
Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, erklärt zum Auftakt, dass die Ukrainer für die Sicherheit Europas sterben und ein Waffenstillstand besser nicht so schnell kommen soll. Ziel Europas müsse es sein, „Russland erfolgreich abzuschrecken und zum Abzug aus der Ukraine zu zwingen“.
Der Beitrag Ischinger: „Solange die Ukraine Europa verteidigt, ist die Gefahr nicht so groß“ erschien zuerst auf .
Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten
Eine Rezension von Rainer Johannes Klement zum Buch von Wolfgang Stölzle und Günter Roth.
Als Jesus in einer der Städte war, kam ein Mann, der am ganzen Körper Aussatz hatte. Sobald er Jesus sah, warf er sich vor ihm zu Boden und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz. Lk 5, 12-13
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Mk 4,40
An diese beiden Stellen aus der Bibel musste ich während der sogenannten Corona-Pandemie oft denken, denn sie zeigen meiner Meinung nach eindeutig, was Jesus während dieser Zeit im Unterschied zu einem Großteil der Bevölkerung gemacht hätte: nicht mit! Doch wer nicht mitmachte bei dem Einhalten von (grundgesetzwidrigen) Kontaktverboten, dem Tragen von (in den meisten Situationen sinnbefreiten) Masken, und der allgemeinen Bereitschaft zu (ebenfalls sinnlosen) Massentests und Massenimpfungen, der erfuhr in vielen Fällen mehr oder weniger starke Repressalien.
Ähnliches galt bereits für die, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung gebrauchten und sich einfach nur kritisch gegenüber all diesen Maßnahmen äußerten. Einige traf es besonders hart – sie verloren ihre Anstellung, Reputation, wichtige soziale Beziehungen und/oder finanziellen Mittel. In dem Ende 2025 erschienenen Buch "Mut zum Widerspruch. Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten" sind einige dieser Fälle gesammelt [1]. Das Buch ist das erste von der neu gegründeten discorso Verlagsgenossenschaft herausgegebene Buch und – um es gleich vorwegzunehmen – es ist ein gelungenes Debüt mit dem Potenzial, ein wichtiges Zeitdokument insbesondere für die Sozialforschung zu werden.
Das Buch beinhaltet 400 Seiten und besteht dabei vor allem aus insgesamt 15 persönlichen Erlebnisgeschichten von Menschen aus dem universitären, medizinischen, staatlichen oder kirchlichen Bereich, die sich einzeln in ca. 30-60 Minuten durchlesen lassen. Der Schwerpunkt bei der Auswahl der Autoren lag dabei klar auf habilitierten Wissenschaftlern, was auch auf die Herausgeber (Wolgang Stölzle und Günter Roth) und die beiden Forscherinnen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel zutrifft, die im letzten Kapitel des Buches eine Reflexion der 15 persönlichen Geschichten anstellen und dabei ihre eigenen Forschungserkenntnisse zu den politisch motivierten Entlassungen von Professorinnen und Professoren während der Coronazeit einfließen lassen [2].
Dieser Schwerpunkt auf die persönlichen Erlebnisse von Professorinnen und Professoren ist deshalb nachvollziehbar, könnte die potenzielle Leserschaft des Buches aber einschränken. Auch bei der Auswahl der kritischen Vertreter aus der Wissenschaft stellt man ein Ungleichgewicht fest, denn die Geisteswissenschaften sind überproportional häufig vertreten, während aus dem Bereich der Naturwissenschaften kein einziger Vertreter als Autor vorkommt – ob das daran liegt, dass dem Corona-Narrativ gegenüber kritisch eingestellte Naturwissenschaftler nur selten von stärkeren Repressalien betroffen waren, weiß ich nicht. Damit sehe ich die potenzielle Leserschaft vor allem bei Sozial-, Politik- und anderen Geisteswissenschaftlern, aber grundsätzlich auch allen Menschen, die während der Coronazeit den Maßnahmen und der offiziellen Berichterstattung kritisch gegenüberstanden.
Diejenigen, welche bis heute noch nicht verstanden haben, dass die sogenannte Corona-Pandemie geplant war, um möglichst viele Menschen mit einer experimentellen Gentherapie zu „impfen“ und letztlich dem Krieg einer kleinen technokratischen Elite gegen die globale Bevölkerung entsprach [3–5], würden zwar besonders von der Lektüre dieses Buches profitieren, werden sich aber wohl kaum dafür öffnen, um ihr Weltbild zu bewahren.
Wenn man von den vielleicht verzerrten Auswahlkriterien der Autoren absieht und sich unvoreingenommen auf alle Berichte einlässt, wird einem beim Lesen nicht langweilig. Denn die Einzelschicksale sind zum einen sehr variantenreich geschildert, zum anderen auch spannend zu lesen – spannend deshalb, weil jede Geschichte nicht nur teils sehr tiefe persönliche Einblicke in die Privatsphäre und Gefühlswelt der Autoren bietet, sondern auch oft überraschende Wendepunkte, die leider oft nicht zugunsten der einzelnen Autoren verliefen.
Spätestens mit der Lektüre dieses Buches dürfte jedem Leser klarwerden: Die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz haben in der bzw. seit der Coronazeit ganz offen autoritäre, totalitäre und faschistische Züge angenommen, wie Prof. Dr. Günter Roth, einer der beiden Herausgeber des Buches, in seinem einleitenden Kapitel durch einen Rückblick auf diese Zeit darstellt. Auch andere Wissenschaftler betonten bereits das autoritäre Verhalten von Staaten während der Coronazeit und insbesondere das breite Versagen von Sozialwissenschaftlern und der „kritischen Linken“, auf diese Missstände hinzuweisen [6].
Demnach ist auch der Untertitel gerechtfertigt, denn laut Politiklexikon versteht man unter Dissidenten solche Personen, „die eine vorgegebene politische oder religiöse Ordnung infrage stellen, von ihr abweichen oder ihr widersprechen; [der Begriff] wird v. a. für politische Gegner in autoritären und diktatorischen Regimen verwendet“ [7]. Nach Günter Roth’s Einleitung folgen drei Kapitel, welche die Einzelgeschichten von 15 Persönlichkeiten erzählen: Kapitel 2 namens „Widerspruch in der Wissenschaft“, Kapitel 3 namens „Widerspruch in der Medizin“ und Kapitel 4 namens „Widerspruch in Staat und Kirche“. Im 5. Kapitel namens „Wer – Was – Wie – Warum“ begeben sich die beiden Wissenschaftlerinnen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel wie bereits erwähnt auf eine Spurensuche nach den „Kernelementen und Strukturen, die neben allen Unterschieden der einzelnen Biographien und Persönlichkeiten Gemeinsamkeiten offenbaren“ [1, Seite 373].
Das zweite Kapitel beinhaltet sechs Einzelschicksale von Wissenschaftlern, die Zweifel an dem Corona-Narrativ oder anderen Narrativen, die in einem autoritären System eben nicht infrage gestellt werden dürfen, geäußert hatten. Im Einzelnen handelt es sich um die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alessandra Asteriti, den Historiker Dr. Daniele Ganser, den Medienforscher Prof. Dr. Michael Meyen, die Politikforscherin Dr. Ulrike Guérot, und die beiden Wirtschaftswissenschaftler Enno Schmidt und Dr. Wolfgang Stölzle, seines Zeichens auch Mitherausgeber dieses Buches.
Ihre Geschichten zeigen, dass sich universitär Angestellte offenbar nicht erlauben können, sich öffentlich (z.B. in sozialen Medien oder Blogs) oder wissenschaftlich zu kritischen Themen zu äußern, die nur eine offiziell von der Regierung genehmigte Sichtweise erlauben. Die Fälle offenbaren ein gemeinsames Muster. Fast immer gab es einen oder mehrere Journalisten, welche – teilweise durch Denunzianten angestachelt – die jeweilige Persönlichkeit in Zeitungsartikeln in ein schlechtes Licht rückt. Das geschieht, wie es Ortwin Rosner in seiner Schilderung des Falls Guérot (dem einzigen Fall, der nicht primär aus der Ich-Perspektive erzählt wird) herausstreicht, durch Verwirrung von Begriffen:
Traditionelle Machtkritik oder wissenschaftlich neugieriges Hinterfragen werden als Verschwörungstheorien, legitime Kritik an der Politik Israels oder das Sprechen auf einer Coronademonstration werden als Antisemitismus und das Wahrnehmen faschistoider Strukturen wird als Verharmlosung des Nationalsozialismus ausgelegt [1, Seite 115]. Die Wirkung solcher Zeitungsartikel war in den geschilderten Fällen stets eine Isolation innerhalb der eigenen Universität und des erweiterten Forschungsnetzwerks, nicht selten sogar die Kündigung oder Nicht-Verlängerung der Anstellung.
Ein weiteres Instrument, mit dem einem offenen wissenschaftlichen Diskurs geschadet wird, wird in Kapitel 3 („Widerspruch in der Medizin“) von Prof. Dr. Dr. Harald Walach geschildert, der eigentlich auch in das 2. Kapitel gepasst hätte. Er beschreibt zwei Fälle von politisch motivierten Zensuren von bereits begutachteten und publizierten Fachartikeln, die ohne eine rechtfertigende Begründung erfolgten. Bei einem dieser Artikel war ich selbst Koautor [8] und wir konnten den Artikel nach nochmaliger Begutachtung in einem anderen Journal erneut publizieren [9]. Auch Walach erlitt die Ächtung seiner Universitäten aufgrund von in den sozialen Medien erzeugten Druck und verlor seine Anstellung an der medizinischen Universität Poznan sowie seine Gastprofessur an der Universität Witten-Herdecke.
Wir haben diese Erlebnisse und was sie über die Verstrickungen von Wissenschaft, Konzernen und Medien aussagen später in einem anderen Artikel in der Fachzeitschrift Journal of Scientific Exploration verarbeitet [10]. Daneben schildern in Kapitel 3 vier Ärzte ihre Erlebnisse während der Coronazeit. Die beiden Landärzte Dr. Andreas Heisler und Dr. Carola Javid-Kistel widersetzten sich den Vorgaben, Patienten nur mit Maske zu behandeln, nahmen an Corona-Demonstrationen teil und engagierten sich gegen die Massenimpfungen der Bevölkerung, was in beiden Fällen stärkste Repressalien zur Folge hatte. Beide wurden in Zeitungsartikeln diffamiert, beide mussten Razzien in ihren Praxen erdulden, beiden wurde die Praxis auch geschlossen und beide erhielten Bußgelder und mussten vor Gericht. Dr. Javid-Kistel musste sogar ins Gefängnis und schildert, wie diese Demütigungen sie gesundheitlich ruiniert haben und ins Exil nach Mexiko zwangen.
Auch die ebenfalls wissenschaftlich tätigen Ärzte Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert und Dr. Andreas Sönnichsen engagierten sich öffentlich in Sachen Corona-Aufklärung und Maßnahmenkritik, was bei Prof. Schubert zu einer Ermahnung, bei Dr. Sönnichsen zu einer Kündigung seitens der Universität führte.
In Kapitel 4 erfährt man dann („Widerspruch in Staat und Kirche“), wie auch Soldaten, Beamte, Richter und Pfarrer bestraft werden können, wenn sie nicht „in der Spur“ laufen. Dazu dienen die Geschichten von jeweils einem Vertreter dieser Berufsgruppen:
Der Soldat Alexander Bittner, der sich dem Befehlt widersetzte, sich die sogenannte Corona-Impfung spritzen zu lassen; der Richter Christian Dettmar, der das berühmte Urteil von Weimar fällte und daraufhin wie ein Verbrecher mit Hausdurchsuchungen und Verurteilung zu 2 Jahren Gefängnis auf Bewährung bestraft wurde; der Beamte Lucian Michaelis, der für seine Teilnahme an Coronademonstrationen mit einem Disziplinarverfahren, Versetzung an einen weit entfernten Dienstort und schließlich der Entlassung bestraft wurde; und schließlich der evangelische Pfarrer Martin Michaelis, der mit viel Humor schildert, wie man innerhalb der Kirche gegen jemanden vorgeht, der sich in einer Krise an seine Vorbilder Jesus und Martin Luther anstelle von antichristlichen Regierungsvorgaben hält.
Im fünften und letzten Kapitel gehen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel nochmals auf Gemeinsamkeiten der in dem Buch vorgestellten Fälle, insbesondere aus der Wissenschaft, ein und stellen dabei fest, dass das Vergehen in allen Fällen daraus bestand, den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis zu folgen. Diese lässt sich durch drei Merkmale kennzeichnen: (i) Realitätsbezug; (ii) Rückgriff auf bereits vorhandenes Wissen; (iii) differenziertes Denken.
Wiederum muss man hier fragen, warum nicht viel mehr Wissenschaftler sich dieser etablierten Prinzipien bedient haben, was zwangsläufig zu einer Infragestellung der Coronamaßnahmen hätte führen müssen [6]. Denn die angebliche wissenschaftliche Fundiertheit dieser Maßnahmen entsprang eher einem Fundamentalismus im Sinne von Wissenschaft als Kult oder Pseudo-Religion, was man tatsächlich auch als Szientismus bezeichnet [11].
Ein Kennzeichen einer solch falsch verstandenen Wissenschaft ist auch eine eingeschränkte, reduktionistische Denk- und Sichtweise, die nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit beleuchtet [12,13]. Selbst wenn vielen Wissenschaftlern und anderen Menschen dieser Reduktionismus, die Irrationalität und Realitätsferne der Coronamaßnahmen aufgefallen sein sollte – warum hat der Großteil (mal wieder) geschwiegen? Dies ist wohl die Kernfrage, die in diesem Buch adressiert und zusammenfassend so beantwortet wird, dass die Hauptgemeinsamkeit aller vertretenen Autoren in einem inneren Kompass besteht, der es erlaubt, kritisch zu denken und richtig von falsch zu unterscheiden.
Dieser innere Kompass kann durch „regelmässige Praxis der Innerlichkeit“ gestärkt werden, wie es Harald Walach auf Seite 280 ausdrückt, kann aber auch durch fehlende Motivation, Betäubung und Ablenkung durch permanenten Konsum von Nachrichten, Neuigkeiten, Junk Food oder Drogen sowie – und hier wären wir wieder bei den einleitenden Worten Jesu – durch Angst außer Kraft gesetzt werden. Und das ist die wichtigste Botschaft, die das Buch Mut zum Widerspruch vermittelt:
Es lohnt sich, mutig für seine Überzeugungen einzutreten, denn in jeder einzelnen persönlichen Geschichte wird am Ende deutlich: wo äußere Umstände gegen einen bewussten Menschen arbeiten, entstehen persönliches Wachstum, neue Verbindungen und viele positive Möglichkeiten. Habt also keine Angst!

[1] Stölzle W, Roth G, Hrsg. Mut zum Widerspruch. Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten. 1. Aufl. Basel: discorso Verlagsgenossenschaft; 2025
[2] Egner H, Uhlenwinkel A. Wer stört, muss weg! Die Entfernung kritischer Professoren aus Universitäten. 1. Aufl. Neu-Isenburg: Westend
[3] Kyrie V, Broudy D. Cyborgs R Us: The Bio-Nano Panopticon of Injected Bodies? Int J Vaccine Theory, Pract Res 2022; 2: 355–383. doi:10.56098/ijvtpr.v2i2.49
[4] Röper T. Inside Corona. Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner. 3. Aufl. Gelnhausen Hailer, Germany: J.K.Fisher-Verlag; 2022
[5] Hughes DA. “Covid-19,” Psychological Operations, and the War for Technocracy. 1. Aufl. Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan; 2024
[6] Simandan D, Rinner C, Capurri V. The academic left, human geography, and the rise of authoritarianism during the COVID-19 pandemic. Geogr Ann Ser B, Hum Geogr 2023; doi:10.1080/04353684.2023.2168560
[7] Bundeszentrale für politische Bildung. Das Politiklexikon. Dissidenten. Im Internet: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/296306/dissienten/; Stand: 26.01.2026
[8] Walach H, Klement RJ, Aukema W. Retracted: The Safety of COVID-19 Vaccinations — We Should Rethink the Policy. Vaccines 2021; 9: 693. doi:10.3390/vaccines9070693
[9] Walach H, Klement RJ, Aukema W. The safety of Covid-19 vaccinations — should we rethink the policy? Sci Pub Health Pol Law 2021; 3: 87–99
[10] Walach H, Klement RJ. Medicine, money, and media: A case study of how the Covid-19 crisis corrupts disclosure and publishing ethics. J Sci Explor 2024; 38: 122–137. doi:10.31275/20243249 PLATINUM
[11] Milgrom LR. Against Scientism: Corrupted Science and the Fight for Medicine’s Soul. Complement Med Res 2021; 28: 56–63. doi:10.1159/000510229
[12] Klement RJ. Die Angst-Kampagne. Rubikon 2020; Im Internet: https://www.manova.news/artikel/die-angst-kampagne
[13] Klement RJ. The SARS-CoV-2 crisis: A crisis of reductionism? Public Health 2020; 185: 70–71. doi:10.1016/j.puhe.2020.06.019
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Stiefel und gegensätzliche Pfeile auf Asphalt
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Piraterie, Militärschlag, Präsidentenentführung
Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.
Der Militärschlag auf Venezuela fand in den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 statt – zum sechsten Jahrestag der Ermordung von Qasem Soleimani, dem Kommandeur des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, im Irak auf Trumps Befehl. (1)
In einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform "Truth Social" äußerte US-Präsident Donald Trump: „Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen groß angelegten Angriff gegen Venezuela und dessen Staatschef Nicolás Maduro durchgeführt, der zusammen mit seiner Frau gefangen genommen und aus dem Land geflogen wurde.”
„Diese Operation wurde in Zusammenarbeit mit den US-Strafverfolgungsbehörden durchgeführt. Details folgen. Heute um 11 Uhr findet in Mar-a-Lago eine Pressekonferenz statt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!” (2)
Laut Medienberichten wurden der Stützpunkt Fort Tiuna und der Luftwaffenstützpunkt Generalissimo Francisco de Miranda angegriffen. Weiter gehörte eine Ölraffinerie zu den getroffenen Zielen.
„Der Marinestützpunkt La Guaira im Bundesstaat Vargas im Norden des Landes, wo sich die Marineakademie befindet, wurde beschädigt. Transporthubschrauber CH-47 Chinook sind ebenfalls in der Luft, und Kampfhubschrauber AH-64 Apache wurden ebenfalls gesichtet, was auf den Beginn einer amphibischen Operation zur Eroberung von Maduro hindeutet“, so der Beitrag auf t.me/two. (3)
Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez überlebte einen Angriff und sprach zu den Menschen: „Ehre, Pflicht und Geschichte rufen uns. Lass den Schrei eines freien Vaterlandes in jeder Ecke widerhallen. Der Sieg liegt bei uns, denn Vernunft und Würde stehen bei uns. Wir werden uns durchsetzen.“ (4)
Trump-Marionette ernennt sich 2019 zum Präsidenten von Venezuela
Am 23. Januar 2019, unmittelbar nachdem sich der pro-US-amerikanische venezuelanische Oppositionspolitiker Guaidó selbst zum Präsidenten ernannte hatte, erkannte ihn nur Stunden später als erstes Land die USA als Interimspräsidenten an: (5) Es folgten noch am gleichen Tag Brasilien (Präsident Jair Bolsonaro), Paraguay (Präsident Mario Abdo Benítez) und Ecuador (Präsident Lenín Moreno).
Kurz danach schlossen sich weitere Mitglieder der sogenannten LimaGruppe an, die Guaidó gemeinsam als Interimspräsidenten anerkannten: (6)
In Europa erkannten einige EU-Staaten Guaidó an, vor allem nach dem EU-Ultimatum an Maduro Ende Januar 2019.
Ab 2020 zogen viele Länder ihre Anerkennung Guaidós zurück oder relativierten sie, weil er faktisch keine Macht in Venezuela ausübte. Die EU erklärte 2021, Guaidó nicht mehr als Interimspräsidenten zu betrachten, sondern nur noch als Präsident der Nationalversammlung. Ende 2022 wurde Guaidó von der Mehrheit der Nationalversammlung als Interimspräsident abgewählt, womit seine internationale Anerkennung faktisch endete.
Was macht Venezuela so begehrenswert für Trump?
Es sind die unvorstellbaren Reichtümer, die den bankrotten USA (37 Billionen Staatsverschuldung) die Mittel zur Verfügung stellen könnten, den Krieg gemäß „Win in Complex World 2020-2040“ weiter fortsetzen zu können.
Venezuela hat:
– die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven, etwa 303,8 Milliarden Barrel (2021). Zum Vergleich: Saudi-Arabien hat schätzungsweise 267 Milliarden Barrel und Kuwait 101,5 Milliarden Barrel. Amerikanische Raffinerien sind speziell für venezolanisches Schweröl konzipiert.
– im Jahr 2021 überstiegen die nachgewiesenen Erdgasreserven des Landes 5,6 Billionen Kubikmeter. In der westlichen Hemisphäre hatten nur die Vereinigten Staaten mehr Reserven.
– Venezuelas gesamte Eisenerzreserven werden auf 4,5 Milliarden Tonnen geschätzt. In Bezug auf die Eisenreserven ist das Land nach Brasilien an zweiter Stelle in der Region.
Ein Sturz Maduros ist die ultimative Machtdemonstration in der Region und würde Trump als den starken Mann zementieren. Doch noch ist der Regime Change nicht geschafft. Maduro konnte vermutlich mit Hilfe aus Maduros Umfeld gefangen genommen werden. Noch residierte die Vizepräsidentin, hinter der die Armee steht. Mit dem Militärschlag hat Trump sein Image als Friedensengel endgültig zerstört, den schlummernden Frust über die US-Hinterhofpolitik aktiviert und die Welt (sogar seine Verbündeten) wachsam und skeptisch gemacht. Trumps Vorgehen könnte in einem destabilisierten Venezuela ein Chaos in anrichten (wie im Irak, in Libyen, in Syrien …) mit langwährendem Abwehrkampf, der immer mehr Mittel der USA bindet und letzlich zum schnelleren Untergang der USA beträgt. Weil Trump als Getriebener immer wieder Erfolge braucht, müssen Kolumbien, Kuba, Kanada und Grönland mit dem Schlimmsten rechnen.
Laut des ehemaligen US-Botschafters in Venezuela unter Trump, James Story, hatte sich der Angriff schon lange vorher angekündigt, denn die eingesetzten militärischen Ressourcen seien "viel zu zerstörerisch", um nur zur Drogenbekämpfung einzusetzen.
Erosion der Freiheit der Meere
Die Trump-Administration hat am 10. Dezember 2025 den Öltanker "Skipper" vor der Küste Venezuelas beschlagnahmt und beabsichtigt, sowohl das Schiff als auch dessen Ölfracht zu konfiszieren. Trump bezeichnete es als "den größten jemals beschlagnahmten Tanker" und tönte: "Ich schätze, wir behalten das Öl". (8)
Rechtliche Grundlage der US-Beschlagnahme
Die US-Regierung stützt die Aktion auf einen zwei Wochen zuvor ausgestellten Durchsuchungsbefehl eines Bundesrichters. Justizministerin Pam Bondi erklärte, der Tanker habe "sanktioniertes Öl aus Venezuela und Iran" transportiert und sei seit Jahren Teil eines illegalen Öl-Schmugglernetzwerks zur Unterstützung ausländischer terroristischer Gruppen gewesen. Das US-Recht erlaubt durch Anti-Terror-Gesetze extraterritoriale Beschlagnahmen. Venezuela verurteilte die Aktion als "offenen Diebstahl" und "Akt internationaler Piraterie". (9)
Vergleich mit englischen Freibeutern Drake und Hawkins
Die rechtliche Situation zeigt bemerkenswerte Parallelen zu den elisabethanischen Freibeutern:
Drake und Hawkins operierten im 16. Jahrhundert mit stillschweigender oder expliziter Billigung der englischen Krone durch sogenannte "Letters of Marque" (Kaperbriefe), die ihnen erlaubten, feindliche (französische und später spanische) Schiffe zu kapern. Die Trump-Administration nutzt ebenfalls staatliche Rechtsinstrumente – Bundesgerichtsbeschlüsse und Sanktionsgesetze – um die Beschlagnahme zu legitimieren. (10)
Grauzone zwischen Legalität und Piraterie:
Wie Sanktionsexperten betonen, weicht Trumps Vorgehen von etablierten maritimen Praktiken ab, da es ohne die Kooperation des Schiffseigentümers erfolgte. Auch die historischen Freibeuter operierten in einer rechtlichen Grauzone: "Die historische Legalität und der Status von Freibeutern konnte vage sein". Drake und Hawkins entwickelten ein "barockes Ritual" mit spanischen Kolonien, bei dem formale Verbot durch vorgetäuschte Gewalt umgangen wurden. (11)
Wirtschaftliche Kriegsführung:
Beide Praktiken dienten primär ökonomischen und geopolitischen Zielen – die Freibeuter schwächten spanische und französische Handelsrouten, während die USA heute durch Ölbeschlagnahme und Sanktionen gegen Venezuela und Iran durchsetzen und 2024 bereits 47 Millionen Dollar aus verkauftem iranischem Öl erzielten. (12)
Der wesentliche Unterschied liegt im völkerrechtlichen Rahmen: Das Freibeutertum wurde 1856 durch die Pariser Seerechtsdeklaration international geächtet, während die USA heute auf nationales Sanktionsrecht und Anti-Terror-Gesetze rekurrieren. Dennoch bleibt die Praxis kontrovers: Rechtsexperten warnen, solche Aktionen könnten andere Staaten ermutigen, ebenfalls Schiffe zu beschlagnahmen und maritime Rechtsnormen zu untergraben. (13)
Auf den ersten Blick mag kaum ein Zusammenhang bei den jüngsten maritimen Vorfällen im Persischen Golf, vor der Türkei und vor Venezuela ins Auge fallen. Sie zeigen allerdings tatsächlich ein zusammenhängendes Muster der Erosion der Freiheit der Meere, das primär durch geopolitische Spannungen, Sanktionsregime und hybride Kriegsführung getrieben wird. (14)
Vorfälle im Persischen Golf
Iranische Beschlagnahmungen
Am 13. November 2025 beschlagnahmten die iranischen Revolutionsgarden den Tanker "Talara" unter der Flagge der Marshallinseln im Golf von Oman auf Basis eines Gerichtsbeschlusses, offiziell wegen illegalen Transports von 30.000 Tonnen petrochemischer Erzeugnisse. Nur wenige Tage zuvor war der griechische Öltanker "St. Nikolas" von sechs maskierten Männern in militärischen Uniformen gekapert und nach Iran gebracht worden. Dieser Tanker war zuvor 2023 von den USA wegen Verletzung von Iran-Sanktionen beschlagnahmt worden – seine Kaperung durch Iran gilt als Vergeltungsakt. (15)
Ein ehemaliger Kommandeur der israelischen Marine interpretierte die iranische Aktion als Signal dafür, dass Iran die Straße von Hormus – durch die ein Fünftel der weltweiten Ölexporte fließt – sperren könnte. Der Iran hat seine asymmetrischen maritimen Fähigkeiten massiv ausgebaut, darunter Schnellboote mit angeblichen Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h und Anti-Schiffs-Marschflugkörpern mit 1.700 km Reichweite. (16)
Systematische Zusammenhänge - Sanktionskrieg und maritime Eskalation
Die Vorfälle sind direkt mit dem globalen Sanktionsregime verbunden: Die USA konfiszieren iranische Öltransporte, Iran reagiert mit Vergeltungsbeschlagnahmungen westlicher Tanker. Parallel dazu greifen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen seit Oktober 2023 systematisch Frachter im Roten Meer an, um den Gaza-Konflikt zu unterstützen, wodurch eine zweite kritische maritime Transitroute bedroht wird. (17)
Im Juni 2025 kam es zu mysteriösen GPS-Störungen im Persischen Golf, die vom iranischen Hafen Bandar Abbas ausgingen und über 900 Schiffe vom Kurs abbrachten, einige gefährlich nahe an die Küste. Das Joint Maritime Information Center (JMIC) warnte vor "extremer Signalstörung". Diese elektronische Kriegsführung führte zu mehreren Tankerkollisionen, darunter der Zusammenstoß der "Front Eagle" und "Adalynn". (18)
Globales Muster: Russische "Schattenflotte"
Der Angriff der Ukraine auf einen russischen "Schattentanker" im Mittelmeer fügt sich in dasselbe Muster. Russland nutzt eine "Schattenflotte" sanktionsumgehender Tanker zur Finanzierung seines Krieges, die zunehmend zum militärischen Ziel wird. Dies erweitert den maritimen Konflikt über regionale Brennpunkte hinaus auf globale Handelsrouten. (19)
Strategische Bewertung
Die Vorfälle sind Zeichen eines zusammenhängenden hybriden Konflikts um maritime Kontrolle und wirtschaftliche Kriegsführung:
Westliche Mächte konfiszieren Ladungen zur Sanktionsdurchsetzung, betroffene Staaten reagieren mit Gegenmaßnahmen (20)
Iran demonstriert die Fähigkeit zur Sperrung der Straße von Hormus, Huthi-Rebellen bedrohen Bab al-Mandab – beide Engpässe sind essentiell für die globale Energieversorgung (21)
Schwächere Akteure nutzen Schnellboote, Drohnen und elektronische Kriegsführung gegen überlegene westliche Marinekapazitäten (22)
Erosion der Seefreiheit
Die traditionelle Freiheit der Meere nach UNCLOS (UN-Seerechtskonvention) erodiert systematisch: Schiffe werden nicht mehr nur nach maritimen Rechtsstandards behandelt, sondern als Instrumente geopolitischer Konflikte betrachtet. Die Beschlagnahmungen erfolgen auf Basis von "Gerichtsbeschlüssen", die faktisch politisch motiviert sind, während gleichzeitig GPS-Störungen die Navigation unterminieren. Dies signalisiert einen Übergang von regelbasierter Ordnung zu machtbasierter Kontrolle maritimer Räume – ein Charakteristikum moderner hybrider Kriegsführung, bei der wirtschaftliche, rechtliche und militärische Mittel verschmelzen. (23)
Von den Tankerangriffen und der maritimen Instabilität profitieren strategisch mehrere Akteursgruppen mit teils konkurrierenden, teils konvergierenden Interessen: Russland als Energieproduzent, die US-Rüstungsindustrie und Sicherheitsanbieter, Iran als regionale Macht sowie Versicherungskonzerne. (24)
Primäre Nutznießer
Russland ist der wirtschaftliche Hauptprofiteur maritimer Störungen im Persischen Golf und Roten Meer. Jede Blockade oder Bedrohung der Straße von Hormus – durch die ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt – treibt die Energiepreise nach oben und erhöht die Nachfrage nach russischem Öl und Gas. General a.D. Erich Vad bestätigt: "Die Russen würden sich wahrscheinlich freuen. Sie wären die wirtschaftlichen Hauptprofiteure" einer Blockade. Durch die Angriffe im Roten Meer und die dadurch erzwungenen Umfahrungen über das Kap der Guten Hoffnung profitiert Russland zusätzlich von höheren Frachtraten und gestiegener Nachfrage nach seinen Energieexporten. (25)
US-Rüstungs- und Technologieindustrie
Die maritime Eskalation heizt das Wettrüsten im Nahen Osten an, "wovon vorrangig die USA profitieren" durch lukrative Rüstungsdeals mit Verbündeten wie Saudi-Arabien, VAE und Israel. Technologieunternehmen in den Bereichen Verteidigung und Cybersicherheit profitieren direkt von einer Verschärfung der Konflikte. Die US-Truppenpräsenz und militärische Infrastruktur in der Region (5. US-Flotte in Bahrain) wird ausgebaut, was langfristig den strategischen Einfluss Washingtons sichert. (26)
Energiesektor und Kapitalmärkte
Energiewerte verzeichnen aufgrund hoher Ölpreise positive Bewertungen und können mit hohen Ausschüttungen an Aktionäre rechnen. Speziell wird notiert: "Diese könnten noch höher ausfallen, wenn der Krieg im Nahen Osten eskaliert". Die Angriffe im Roten Meer betrafen bereits 12% des auf dem Seeweg gehandelten Öls und 8% des Flüssiggases. Eine Ausweitung auf die Straße von Hormus würde die Ölpreise dramatisch und wäre "möglicherweise auch für die Energieaktien" ein Katalysator. (27)
Versicherungswirtschaft
Versicherungsgesellschaften profitieren von drastisch gestiegenen Prämien für Schiffsversicherungen in Risikogebieten. Die bloße Androhung von Verminungen oder Angriffen führt dazu, dass Versicherer entweder Deckungen verweigern oder "den Preis für Schiffsversicherungen in die Höhe treiben". Dies generiert erhebliche Zusatzerlöse bei tatsächlich begrenztem Schadensrisiko, da die meisten Angriffe selektiv und kalkuliert erfolgen. (28)
Strategische Nutznießer mit regionalen Zielen
Iran: Asymmetrische Abschreckung
Der Iran demonstriert durch die Angriffe "seine eigenen, asymmetrischen Optionen in dem Konflikt beispielhaft und dosiert der medialen Weltöffentlichkeit". Die Tankerangriffe dienen als Druckinstrument gegen US-Sanktionen und zeigen die Fähigkeit, ein Drittel der weltweiten Ölversorgung zu gefährden. Dies stärkt Irans Verhandlungsposition und unterstreicht seine regionale Ordnungsmacht: "Es geht darum, wer das strategische Sagen und wer Macht und Einfluss in der Region hat". (29)
Israel und Saudi-Arabien: Geopolitische Annäherung
Die von Iran ausgehende maritime Bedrohung festigt paradoxerweise die "vor Jahren noch als unwahrscheinlich geltende und Dank des Iran nun immer fester werdende politische Freundschaft zwischen Saudi-Arabien und Israel". Diese strategische Allianz gegen iranischen Einfluss ist "auch ein Wert an sich" für beide Staaten und ihre westlichen Partner. (30)
Strukturelle Profiteure
Die Welthandelsorganisation (WTO) warnt davor, dass geopolitische Konflikte im Roten Meer und Suezkanal den Aufschwung des Welthandels 2024 erheblich dämpfen. Während dies globale Wohlfahrtsverluste bedeutet, profitieren selektiv jene Akteure, die von Unsicherheit, Umwegen und Risikoprämien leben: Rüstungskonzerne, Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen, Versicherer und Sicherheitsdienstleister. Die maritime Instabilität perpetuiert zudem die Abhängigkeit von militärischer Sicherung durch westliche Marinen, was langfristig den strategischen Wert maritimer Machtprojektion unterstreicht und die Legitimation für Militärausgaben erhöht. (31)
Die verfügbaren Quellen fokussieren primär auf die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Schattenflotten-Tanker und die daraus resultierenden Versicherungskosten, nennen jedoch keine spezifischen privaten Sicherheitsfirmen, die direkt Aufträge nach Tankerangriffen gewinnen. Die Informationen zeigen stattdessen eine strukturelle Verschiebung im maritimen Sicherheitsgeschäft. (32)
Versicherungsbranche als Hauptprofiteur
Die Kriegsversicherungen für das Schwarze Meer stiegen nach den ukrainischen Drohnenattacken auf die Tanker "Virat" und "Kairos" Ende November 2025 deutlich an. Diese Prämienerhöhungen betreffen nicht nur das Schwarze Meer, sondern haben sich nach den Angriffen im Roten Meer durch Huthi-Rebellen bereits global etabliert. Die Protection & Indemnity (P&I) Rückversicherungsraten für Containerschiffe werden 2026 um bis zu 15% angehoben. (33)
Strategische Reaktionen auf maritime Bedrohungen
Russlands Reaktion: Umwegrouten statt Sicherheitsfirmen
Nach den Angriffen nehmen russische Öltanker im Schwarzen Meer Umwegrouten entlang der Küsten von Georgien und der Türkei, um das Risiko ukrainischer Seedrohnenangriffe zu minimieren. Diese Route verlängert die Strecke vom Hafen zu den türkischen Meerengen um etwa 560 Kilometer (70% länger), was zusätzliche Kosten verursacht, aber als sicherer gilt als der direkte Weg. (34)
Ukrainische Eskalation: Mittelmeer-Operationen
Der ukrainische Geheimdienst SBU weitete seine Angriffe im Dezember 2025 erstmals ins Mittelmeer aus, 2.000 Kilometer vom ukrainischen Hoheitsgebiet entfernt. Die Spezialeinheit "Gruppe A" des SBU-Zentrums für Spezialoperationen beschoss den Tanker "QENDIL" mit Luftdrohnen, nachdem ein ukrainisches Schiff in die Nähe gefahren war, um Bomber- und Aufklärungsdrohnen zu starten. Dies zeigt, dass staatliche Geheimdienste und Militäreinheiten – nicht private Sicherheitsfirmen – die primären Akteure maritimer Angriffe sind. (35)
Fehlende Transparenz
Die Recherche zeigt eine signifikante Informationslücke bezüglich spezifischer privater Militär- und Sicherheitsfirmen (PMSCs), die nach den jüngsten Tankerangriffen Aufträge gewonnen haben. Dies könnte mehrere Gründe haben:
Reedereiverträge mit Sicherheitsfirmen werden typischerweise nicht öffentlich gemacht:
Die aktuellen Angriffe erfolgen durch Geheimdienste und Militäreinheiten (Ukraine, Iran), nicht durch Piraten, was staatliche Schutzmissionen (EU-Operation ASPIDES, US 5. Flotte) attraktiver macht als private Dienste
Bewaffnete Wachleute können wenig gegen Seedrohnen, GPS-Störung oder Marschflugkörper ausrichten
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass der Hauptgewinn nicht bei privaten Sicherheitsfirmen, sondern bei Versicherungskonzernen und Rückversicherern liegt, die von drastisch gestiegenen Kriegsrisikoprämien profitieren (36)
Ja, es gibt zahlreiche historische Belege für staatliche Geheimdienstbeteiligung bei maritimen und anderen verdeckten Operationen, die Parallelen zu den aktuellen Tankerangriffen aufweisen (37)
Systematische Muster
Die historischen Belege zeigen konsistente Muster staatlicher Geheimdienstoperationen:
Operationen werden so gestaltet, dass staatliche Beteiligung abgestritten werden kann (38)
Kritische Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen sind bevorzugte Ziele (39)
Geheimdienste operieren häufig über Dritte, um direkte Zuschreibung zu vermeiden (40)
Verschmelzung von militärischen, nachrichtendienstlichen und wirtschaftlichen Mitteln (41)
Die aktuellen Tankerangriffe fügen sich nahtlos in dieses historische Muster ein, bei dem Geheimdienste verdeckte maritime Operationen durchführen, um geopolitische und wirtschaftliche Ziele zu erreichen, während formale staatliche Verantwortung verschleiert wird. (42)
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Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie "Die unterschätzte Macht" (2022)
Anmerkungen und Quellen
1) https://www.timesnownews.com/world/us/us-news/breaking-trump-claims-us-airstrikes-hit-caracas-says-venezuelan-president-nicolas-maduro-and-wife-captured-article-153390414
2) President DONALD J. TRUMP» | 1/3/26, 7:51 PM
3) https://t.me/two_majors/66396?single
4) https://t.me/IntelRepublic/50601
5) https://www.zaoerv.de/80_2020/80_2020_1_a_73_99.pdf
6) https://www.zeit.de/news/2019-01/24/welche-staaten-venezuelas-interims-praesidenten-anerkennen-190123-99-693389
7) https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!ErBu!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F550f698d-f797-4630-8e19-db90f0af15a3_1031x1280.png
8) https://www.aljazeera.com/news/2025/12/10/trump-admin-seizes-oil-tanker-off-venezuela-coast-reports
9) https://www.nytimes.com/2025/12/24/business/trump-venezuela-oil-tankers.html
10) https://en.wikipedia.org/wiki/Privateer
11) https://www.nationalgeographic.com/history/history-magazine/article/francis-drake-pirate-england-spain-slavery
12) https://www.britannica.com/technology/privateer
13) https://www.nytimes.com/2025/12/24/business/trump-venezuela-oil-tankers.html
14) https://www.deutschlandfunk.de/iran-bestaetigt-beschlagnahme-von-auslaendischem-tanker-102.html
15) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/tanker-gekapert-oman-100.html
16) https://defence-network.com/iran-beschlagnahmt-schiff-im-golf-von-oman/
17) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/tanker-gekapert-oman-100.html
18) https://de.euronews.com/my-europe/2025/06/17/mitten-im-israel-iran-konflikt-tanker-kollision-in-der-strasse-von-hormus
19) https://hansa-online.de/schifffahrt/zieht-sich-iran-aus-dem-roten-meer-und-dem-golf-von-aden-zurueck/261071/
20) https://defence-network.com/iran-beschlagnahmt-schiff-im-golf-von-oman/
21) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/tanker-gekapert-oman-100.html
22) https://de.euronews.com/my-europe/2025/06/17/mitten-im-israel-iran-konflikt-tanker-kollision-in-der-strasse-von-hormus
23) https://www.deutschlandfunk.de/iran-bestaetigt-beschlagnahme-von-auslaendischem-tanker-102.html
24) https://www.cicero.de/aussenpolitik/iran-usa-tanker-hormus-oman-krieg
25) https://www.bundestag.de/resource/blob/992660/150121edd3d4012bf3c0412fe565d986/WD-5-016-24-pdf.pdf
26) https://www.cicero.de/aussenpolitik/iran-usa-tanker-hormus-oman-krieg
27) https://www.bundestag.de/resource/blob/992660/150121edd3d4012bf3c0412fe565d986/WD-5-016-24-pdf.pdf
28) https://www.cicero.de/aussenpolitik/iran-usa-tanker-hormus-oman-krieg
29) https://www.cicero.de/aussenpolitik/iran-usa-tanker-hormus-oman-krieg
30) https://www.cicero.de/aussenpolitik/iran-usa-tanker-hormus-oman-krieg
31) https://www.bundestag.de/resource/blob/992660/150121edd3d4012bf3c0412fe565d986/WD-5-016-24-pdf.pdf
32) https://www.n-tv.de/politik/Ukrainischer-Geheimdienst-bekennt-sich-zu-Attacken-auf-Oeltanker-id30086937.html
33) https://hansa-online.de/versicherung/kriegsversicherungen-fuer-schwarzes-meer-steigen-nach-tanker-attacken/297233/
34) https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ukrainischer-geheimdienst-angriff-auf-putins-schattenflotte-im-mittelmeer-694539876376e847b7db4ffa
35) https://de.euronews.com/2025/12/19/ukrainischer-geheimdienst-tanker-schattenflotte
36) https://marinetraffic.live/blog/die-risikoversicherung-fuer-den-schwarzmeerkrieg-steigt-nach-drohnenangriffen-auf-sanktionierte-tanker
37) https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/282063/geheimdienste-und-konfliktbearbeitung/
38) https://docupedia.de/zg/bergien_geschichte_der_nachrichtendienste_v1_de_2021
39) https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Überwachungs-_und_Spionageaffäre
40) https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/282063/geheimdienste-und-konfliktbearbeitung/
41) https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/282063/geheimdienste-und-konfliktbearbeitung/
42) https://docupedia.de/zg/bergien_geschichte_der_nachrichtendienste_v1_de_2021
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