Hakan Fidan says Jerusalem 'cannot live without an enemy,' accusing both government and opposition lawmakers of taking part in 'state strategy' against Ankara
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PM says US walked away from talks over red lines on Hormuz, enriched uranium; ahead of US operation in strait, IDF says it remains on 'heightened alert' for any development
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Netanyahu accuses Turkish president of accommodating Iran's terror proxies; Katz calls him a 'paper tiger'; Ben Gvir tells him: 'F*** you'
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Brexit is moot because a post-NATO European Union needs as many members as it can get to fight Russia, Zelensky has said.
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Während die große Gesundheitsreform Millionen deutscher Familien mit neuen Beiträgen zu belasten droht, bleibt eine alte Sonderregelung aus der Gastarbeiter-Zeit unangetastet. Die beitragsfreie Mitversicherung von Angehörigen in der Türkei läuft weiter – auf Kosten der deutschen Beitragszahler.
Die Finanzkommission Gesundheit, die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde, hat 66 Sparvorschläge vorgelegt, um das Milliardenloch von ca. 15 Milliarden Euro der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stopfen (Report24 berichtete). Einer der zentralen Punkte: Die kostenlose Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern ohne kleine Kinder (unter sechs Jahren) soll weitgehend abgeschafft werden. Betroffene sollen Beiträge von rund 225 Euro pro Monat zahlen – das ist etwa der Betrag, den Selbstständige mindestens zahlen müssen, wenn sie freiwillig gesetzlich krankenversichert sind.
Doch genau diese Regelung gilt nicht für eine große Gruppe: die Familienangehörigen türkischer Arbeitnehmer in Deutschland. Das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen von 1964 bleibt von der Reform komplett verschont. In Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personen – oft Nachkommen der einstigen Gastarbeiter – können ihre nicht erwerbstätigen Ehepartner, Kinder und unter bestimmten Bedingungen sogar Eltern oder Großeltern in der Türkei weiterhin beitragsfrei mitversichern.
Die Angehörigen erhalten Leistungen der türkischen Krankenversicherung, die Kosten erstattet Deutschland pauschal an die Türkei – früher um die 5 Millionen Euro jährlich, in den letzten Jahren ca. 13 Millionen Euro pro Jahr laut GKV-Angaben. Das Abkommen war damals ein Lockmittel für die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte: Wer in Deutschland arbeitete, sollte seine Familie in der Heimat sozial abgesichert wissen. Für viele Beitragszahler bedeutet das, dass eine deutsche Ehefrau oder ein deutscher Ehemann ohne Kleinkind in Gelsenkirchen, Berlin oder München künftig tiefer in die Tasche greifen muss – während der türkische Kollege aus derselben Firma seine Frau in Istanbul oder Antalya kostenlos mitversichern lässt. Die gleiche Regelung gilt für Versicherte aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten. Die AfD hatte bereits 2018 die Kündigung des Abkommens gefordert, war damit jedoch gescheitert.
Bisher soll es sich noch um eine „Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit“ handeln. Sollte diese Regelung kommen, wäre das eine massive Ungleichbehandlung: Während bei inländischen Ehepartnern der Rotstift ansetzt wird, bleibt das alte Abkommen mit der Türkei unberührt, obwohl es in Zeiten von Haushaltskrise und Rekorddefizit längst auf den Prüfstand gehört. Eine Anpassung oder Kündigung steht jedoch nicht auf der Agenda.
Für viele Bürger dürfte sich die Frage stellen: Warum nimmt die finanzielle Belastung für deutsche Familien immer weiter zu, während überholte internationale Sonderregelungen tabu bleiben – besonders wenn gleichzeitig auch noch über höhere Zuzahlungen, Leistungskürzungen oder Steuern auf ungesunde Produkte diskutiert wird?
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Nach dem Angriff auf das israelische Konsulat in Istanbul verdichten sich Hinweise auf eine Beteiligung des „Islamischen Staates“. Die türkischen Behörden reagieren mit landesweiten Razzien und nehmen Hunderte Verdächtige fest. Lebt die Gefahr durch die Terrorgruppe wieder auf?
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Ukrainische Geldtransporter fahren ungeniert durch Europa. Lkw-weise Bargeld, Goldbarren und zweifelhafte Millionen-Beträge passieren die Grenzen. Was in Ungarn mit der Festnahme eines ukrainischen Ex-Geheimdienstgenerals begann, erscheint inzwischen als gigantisches, staatlich geduldetes Geldwäsche-Netzwerk. Im Zentrum des illegalen Treibens stehen Rumäniens Hauptstadt Bukarest und ein organisierter Shuttle-Service für ukrainische Millionen direkt in die Türkei.
Die Enthüllungen der rumänischen Investigativ-Journalistin Iosefina Pascal haben es in sich. Geleakte Zolldokumente weisen auf ein minutiös geplantes Schattensystem hin, das fast ausschließlich über den Flughafen Bukarest nach Istanbul abgewickelt wird. Dutzende ukrainische Staatsbürger besteigen demnach ganz normale Linienflüge – prall gefüllte Geldkoffer inklusive. Die Summen pro Kopf sind dabei schwindelerregend. Allein in wenigen Februartagen des Jahres 2025 wurden auf Flügen von TAROM, Turkish Airlines und Pegasus unfassbare acht bis zehn Millionen Dollar außer Landes geschafft.
Die Passagierlisten, die Pascal auf der Plattform X veröffentlichte, weisen auf einen Geldkurier-Ring hin. So transportierte eine gewisse Holban Nadiia auf dem TAROM-Flug RO261 stolze 284.500 US-Dollar, während ein Dmytro Gavryliuk auf demselben Flug 255.000 US-Dollar bei sich trug. Auch das Ehepaar Natalia und Pavlo Shtokailo brachte rund 280.000 bis 284.000 US-Dollar außer Landes. Bei unzähligen weiteren Kurieren wurden zwischen 290.000 und über 570.000 US-Dollar pro Person dokumentiert.
Der absolute Gipfel dieses Behördenversagens ist die Tatsache, dass die rumänischen Zollbeamten diese irren Summen zwar feinsäuberlich registrierten, die Kuriere aber völlig unbehelligt in Richtung Bosporus passieren ließen. Als Herkunftsnachweis genügten den ukrainischen Geld-Touristen plumpe Angaben wie “Geschäfte” oder “Einnahmen”. Keinerlei Belege, keine handfesten Nachweise nötig. Man spazierte mit teils mehr als einer halben Million Dollar in bar in ein Flugzeug nach Istanbul.
Pascal beschreibt dabei eindrucksvoll eine hochprofessionelle Logistik, die streng kontrollierte ukrainische Flughäfen eiskalt umgeht und die westlichen Nachbarländer als Transitroute missbraucht. Zunächst bringen gepanzerte Konvois die Millionen auf dem Landweg aus der Ukraine nach Rumänien oder Ungarn. Im Großraum Bukarest wird der gigantische Bargeld-Berg dann im zweiten Schritt in handliche Päckchen portioniert, die das Reisegepäck nicht überstrapazieren. Schließlich steigen koordinierte Gruppen und ganze Familienverbände am Flughafen in Bukarest in kommerzielle Flieger, um das Geld völlig unbehelligt aus der EU in die Türkei zu schaffen.
Ein Zeugenvideo eines Mitarbeiters eines rumänischen Geldtransportunternehmens bringt das ganze Ausmaß dieser Operation ans Licht der Öffentlichkeit. Der Insider packt schonungslos aus und berichtet, dass die Ukrainer seit dem ersten Tag des Krieges pausenlos massive Ladungen von Euro und Dollar durch Rumänien bewegen würden. Er spricht von unablässigen Lieferungen, Lkw um Lkw, Jahr für Jahr. Es geht dabei wohl um Milliarden an physischem Bargeld. Es grenzt an einen handfesten Skandal, dass erst Ungarn mutigerweise diesem irren Treiben einen Riegel vorschob. Dort stoppte man erst kürzlich 40 Millionen Dollar (35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold). Laut Ungarns Nationaler Steuer- und Zollverwaltung wurden in diesem Jahr allein auf ungarischem Staatsgebiet hunderte Millionen an westlichen Währungen und Goldbarren in Bewegung gesetzt. Innerhalb von nur zwei Monaten sollen laut den Berichten 1,3 Milliarden Dollar in bar durch Ungarn gewandert sein.
Die Dunkelziffer für Rumänien dürfte dabei katastrophal höher liegen. Medien-Insider sprechen von über zwei Milliarden Dollar, die im Nachbarland allein innerhalb eines Jahres gewaschen worden sein sollen. Besonders brisant ist dabei der von Beobachtern festgestellte Umstand, dass die größten Bargeldbewegungen exakt in denselben Zeitraum wie die rumänischen Präsidentschaftswahlen fielen. Der mediale Druck hat in Bukarest immerhin für ein erstes politisches Beben gesorgt, sodass der Chef der nationalen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und sein Stellvertreter bereits von ihren Posten entfernt wurden.
Doch die entscheidenden Fragen, die uns alle beschäftigen müssen, bleiben im Raum: Woher stammen diese unfassbaren Bargeld-Milliarden? Wer wäscht hier sein schmutziges Geld in der Türkei? Was passiert mit dem Vermögen am Bosporus? Und vor allem: Wer profitiert von dieser gigantischen Kapitalflucht, während der europäische Steuerzahler gleichzeitig klaglos Milliardensummen in die Ukraine pumpen soll? Journalistin Iosefina Pascal warnt bereits davor, dass all dies nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Ein zweiter Teil der brisanten Zeugenaussagen soll bald folgen.
Ein heute 23-jähriger Türke raste 2023 mit seinem 315-PS-BMW bei 108 km/h durch eine 40er-Zone in Heilbronn und rammte einen Pkw, in dem eine Familie unterwegs war. Der Vater starb. Der Türke wurde zu einer neunjährigen Jugendstrafe verurteilt. Schnell wurde auf seine Abschiebung gedrängt. Dagegen wehrte sich der Totraser – erfolglos. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies seine Klage ab.
Zuletzt hatte ein Skandalurteil des Landgerichts Saarbrücken landesweit für Entsetzen gesorgt: In Völklingen erschoss Ahmet G. am 21. August nach einem Tankstellenüberfall einen 34-jährigen Polizisten. Insgesamt schoss er 17 Mal, sechs Kugeln trafen den jungen Beamten. Ein Zeuge beschrieb, wie G. auf den verletzt am Boden liegenden Polizisten zuging, sich neben ihn stellte und direkt auf Oberkörper und Kopf zielte: Es sei wie in einem Mafia-Film gewesen. Doch G. wurde Schizophrenie attestiert. Er wurde vom Mordvorwurf freigesprochen, man verurteilte ihn lediglich wegen schweren Raubes. Er kommt in eine Psychiatrie.
Weniger kuschelig erging es nun immerhin einem 23-jährigen Türken vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart. Yasin H. hatte im Februar 2023 einen 42-jährigen Familienvater, Gezim S., totgefahren, dessen Wagen H. beim Rasen mit 108 km/h in einer 40er-Zone gerammt. Mit im Auto des Opfers waren Frau und Kinder: Die Frau wurde schwer verletzt, die zwei Kinder trugen leichte Verletzungen davon. Gezim S. starb noch am Unfallort. Der Täter kam glimpflich mit ein paar Kratzern davon.
Wegen Mordes wurde der inzwischen als “Wollhaus-Raser” bekannte Yasin H. 2024 zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt. Daraufhin hatte der baden-württembergische Justiz-Staatssekretär Siegfried Lorek (CDU) angekündigt: „Wir arbeiten bereits daran, den wegen Mordes verurteilten Täter direkt aus der Haft abzuschieben.“ Das Regierungspräsidium Stuttgart leitete ein Ausweisungsverfahren in die Wege.
Das wollte H., der bereits mit seiner Revision gegen die Jugendstrafe vor dem BGH gescheitert ist, aber nicht. Der Türke ist in Heilbronn geboren und aufgewachsen und will in Deutschland bleiben. Daher zog er vor das Verwaltungsgericht. Dem Richter dort erzählte er nun auf Nachfrage: „Wenn ich wieder Auto fahre, dann ganz normal, denke ich mal.“
H. war vor seiner Mörderfahrt bereits mehrfach durch Verkehrsverstöße aufgefallen: Wiederholt war er zu schnell gefahren und sogar von der Polizei zu „verkehrserzieherischen Gesprächen“ einbestellt worden. Genutzt hat es nichts.
Das wurde auch im aktuellen Verfahren berücksichtigt. Der Richter wies H.s Klage ab: „Von ihm geht nach wie vor eine gegenwärtige und schwerwiegende Gefahr aus, weil er die Gründe für seine radikale Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr, die zum Tod und zu schweren Verletzungen seiner Opfer geführt hat, nicht bewältigt hat“, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Abschiebung kann durchgeführt werden, befand der Richter. Behauptungen, dass H. in der Türkei, wo noch seine Großeltern, Onkel und Tante leben, wegen seiner kurdischen Wurzeln Diskriminierung und wirtschaftliche Schwierigkeiten drohten, ließ er nicht gelten.
Aussagekräftig: Im Februar wollten Polizisten Luxusautos von H.s Familie beschlagnahmen, weil deren Mitglieder ihrerseits durch ständige gefährliche Verkehrsverstöße auffielen. Dabei wurden die Polizisten prompt angegriffen – zwei von ihnen wurden dabei verletzt.
Turkish media reports that the detained include two attackers who were wounded in the assault and are being questioned in hospital
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Sie sollen mehrmals ihren Opfern auf offener Straße in die Beine geschossen haben. Die Motive sind noch unklar, doch jetzt fahndet die Bremer Polizei nach zwei türkischen Staatsbürgern mit Fotos.
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Ein 23jähriger Türke rast 2023 in ein anderes Auto und ermordet einen Familienvater. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat jetzt zusätzlich zu seiner Haftstrafe entschieden, dass er in die Türkei abgeschoben wird.
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Mit einem Vorschlag zur Familienversicherung will eine Reformkommission Milliarden einsparen. Doch Türken, die in ihrer Heimat davon profitieren, würden wohl nicht darunter fallen – dank einer uralten Regelung.
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A gunfight with police outside the Israeli consulate in Istanbul, Turkey, left one attacker dead, two others injured and two police officers sustaining minor injuries.
The armed attackers had ties to an activist group that "exploits religion," according to Interior Minister Mustafa Ciftci on X.
"The identities of the terrorists have been identified," he wrote in a post translated by X. "It has been determined that the individuals, who arrived in Istanbul by a rental vehicle from Izmit, include one with ties to an organization that exploits religion; and it has also been established that one of the two terrorists, who are brothers, has a drug record."
3 BROTHERS OF IRAQI DESCENT ARRESTED IN OSLO FOR 'TERROR BOMBING' OF US EMBASSY
U.S. Ambassador to Turkey Tom Barrack condemned the attack and praised Turkish authorities.
"The United States condemns in the strongest terms today’s attack on the Israeli Consulate in Istanbul," Barrack wrote on X. "Attacks on diplomatic missions are attacks on the international order — and an assault on the principles that bind nations together. We commend Türkiye and Turkish security forces for their swift and decisive response."
BELGIUM DEPLOYS MILITARY TO PROTECT JEWISH SITES AFTER ANTISEMITIC SYNAGOGUE EXPLOSION
Police officers pulled out guns and took cover as shots rang out for at least 10 minutes near a permanent security checkpoint near the Israeli Consulate in Istanbul. One person was seen covered in blood amid the glass towers in the heart of the city's main financial district.
Footage obtained by Reuters showed an apparent attacker, in a dark top and carrying a backpack, moving among parked white police and security buses and firing with an automatic rifle and a handgun.
Two bodies lay on nearby streets and parking areas, near grassy areas.
PROTESTERS STORM US CONSULATE IN PAKISTAN, AT LEAST 9 DEAD
Two police officers were lightly wounded in the attack, Istanbul Governor Davut Gul told reporters at the scene.
He said there had been no Israeli diplomatic staff at the consulate for 2-1/2 years, since the Hamas-Israel war began in 2023, leading to a deep chill in Turkish-Israeli diplomatic ties.
The Israeli Foreign Ministry confirmed there were no staff at the consulate at the time of the shootings.
NEW TERROR GROUP WITH REPORTED IRAN TIES CLAIMS 4 ATTACKS ACROSS EUROPE
The incident occurred next to a major motorway just after midday, immediately outside the tower where the Israeli Consulate is located. The gunfire echoed inside nearby bank headquarters, where thousands of workers were breaking for lunch.
Turkey, a fierce critic of Israel's military operations in Gaza, had recalled its ambassador from Israel in November 2023 and diplomatic relations have been effectively frozen since then.
At the same time that year, Israeli diplomats left Turkey due to security concerns after pro-Palestinian protests erupted across the country and in front of the consulate. Since then, a heavily armed police presence has been maintained in the area near the consulate.
Reuters and The Associated Press contributed to this report.
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In Istanbul greifen mehrere Bewaffnete das israelische Konsulat an, mindestens eine Person stirbt. Die Polizei liefert sich einen minutenlangen Schusswechsel mit den Angreifern. Videos zeigen die Gewalttat.
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In Österreich steht der nächste Akt der kulturellen Selbstaufgabe ins Haus. In Steyr soll eine katholische Kirche verscherbelt werden, weil den weichgespülten Kirchenfürsten die Gläubigen davonlaufen. Die türkisch-islamische Community reibt sich derweil schon die Hände und träumt völlig ungeniert von der nächsten Landnahme. Kreuz runter, Halbmond rauf?
Zugegeben, die Pfarrkirche Heiliger Josef im oberösterreichischen Steyr (Stadtteil Ennsleite) ist ein architektonisches Verbrechen. Nackter Sichtbeton, Brutalismus der 1960er Jahre – ein eiskalter Bunker, der es wohl locker in die Top Ten der hässlichsten Kirchen der Republik schafft. Doch dass diesem Gotteshaus nun endgültig die letzten Gläubigen ausgehen und der Pfarrgemeinderat den Verkauf beschlossen hat, zeigt, wohin die Reise geht. Der dortige Seelsorger beteuert laut Exxpress wehleidig, dass bei dieser Entscheidung “allen das Herz blutet”. Wer’s glaubt! Die offizielle Kirche hat ihre Schäfchen doch längst an den links-grünen Zeitgeist verraten.
Und wer steht schon freudig grinsend auf der Fußmatte, um die spirituelle und architektonische Konkursmasse des sich in Europa selbst abschaffenden Christentums zu übernehmen? Richtig, die islamische Community. Wie der Exxpress treffsicher zitiert, träumt der in Österreich lebende Türke Ümit Y. bereits ganz offen von der Unterwerfung des christlichen Baus: “Die Kirche hier in Steyr-Ennsleite wäre eine sehr schöne Moschee. Lasst uns alle zusammenkommen, sie kaufen und zu einer Moschee machen.”
Das ist kein feuchter Traum eines Einzelnen. Dass die Umwandlung unserer Gotteshäuser in islamische Machtzentren längst System hat, beweist ein gewisser Erdal I., der triumphierend auf Deutschland verweist. Dort, im niedersächsischen Helmstedt, hat die DITIB – der verlängerte Arm der türkischen Religionsbehörde Diyanet – längst eine neuapostolische Kirche geschluckt und daraus die “Fatih-Moschee” gemacht. Für all jene politisch korrekten Gutmenschen, die es immer noch nicht begriffen haben: “Fatih” bedeutet schlicht und einfach “Eroberung”!
Es ist eine Huldigung an Sultan Mehmed II., den Moslem-Schlächter, der 1453 das christliche Konstantinopel eingenommen hat. Von diesen Eroberungs-Tempeln gibt es auch bei uns in Österreich bereits mehr als genug, ob in Wien, Braunau, Wiener Neustadt oder Feldkirch. Letztere gehört übrigens zur extremistischen Gruppe AIF/IGMG (Islamische Gemeinschaft Millî Görüş). In Hamburg verkaufte man uns sogar den Verzicht auf den Halbmond zugunsten arabischer Schriftzüge auf der früheren Kapernaum-Kirche als “respektvoll”.
Natürlich gibt es in den türkischen Foren auch jene vermeintlich moderaten Töne, an die sich unsere Multi-Kulti-Illusionisten jetzt wie Ertrinkende klammern werden. Da rät etwa ein Ugur K. zur Zurückhaltung, allerdings weniger aus Respekt, sondern aus nackter politischer Berechnung: Er fürchtet schlichtweg, dass die einheimische Bevölkerung “rebellieren” könnte. Andere faseln weltfremd davon, die Christen mit der islamischen Spendenpflicht (Zakat) zu alimentieren oder das Gebäude salomonisch aufzuteilen.
Doch das wahre Gesinnungsbild der Erdogan-Jünger, die die Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul als klaren Handlungsauftrag für Europa sehen, bringt der Kommentator Mustafa S. gnadenlos ehrlich auf den Punkt: Das Christentum sei “sowieso eine falsche, erfundene und verfälschte Religion”, poltert er. Daher gebe es nur eine Option: “Lasst uns die Kirche kaufen und zur Moschee machen.” Das ist die ungeschminkte Wahrheit. “Österreich soll unsere Stärke sehen”, heißt die Devise. Wird sich jemand im offiziellen Österreich finden, der dem etwas erwidert?
FIRST ON FOX: A new report is raising concerns about Turkey’s role in the Middle East, arguing that under President Recep Tayyip Erdoğan, the country has moved away from its traditional Western alignment and toward deeper engagement with Islamist movements, including the Muslim Brotherhood.
The Foundation for Defense of Democracies report, led by senior fellow Sinan Ciddi and titled "Islamist Domination of Turkey: A Forward Base for Muslim Brotherhood-Aligned Jihadism," argues that Turkey has ties to Hamas — the U.S.-designated terrorist group responsible for the Oct. 7 massacre — as well as to the Muslim Brotherhood — an Islamist movement whose affiliates have recently been designated as terrorist organizations by the United States — placing Turkey’s policies under renewed scrutiny as it prepares to host a NATO summit.
Ciddi told Fox News Digital the shift reflects a broader transformation in how Turkey defines threats.
"What we have is Turkey has completely rewritten the rules of how you interpret what a jihadist terrorist entity may be," Ciddi said. "Erdoğan has reinvented what is interpreted as a terrorist entity … groups such as Hamas or al-Nusra fall into line with his pan-Islamist view of the world."
EXPERT WARNS RADICAL ISLAMIST NETWORKS COULD SHIFT WEST AFTER IRAN REGIME SHAKEUP
A central focus of the report is Turkey’s relationship with Hamas, which the United States designates as a terrorist organization, and yet Hamas expanded its presence in Turkey after 2011, establishing offices and networks inside the country.
"From 2011 onward … Hamas used this opportunity inside of Turkey with a friendly government to establish offices, engage in recruitment (and) fundraising," Ciddi said.
U.S. authorities have taken action against some of those networks. The Treasury Department has designated Hamas-linked individuals and entities operating in Turkey, a point Ciddi said underscores longstanding concerns.
"The United States Treasury has been tracking and designating Hamas-affiliated NGOs and individuals inside of Turkey," he said.
The report also alleges that some Hamas operatives have been able to travel using Turkish-issued documents and that senior figures have been publicly received by Erdoğan.
Beyond Hamas, the report describes Turkey as a hub for Muslim Brotherhood figures from across the region, including Egypt and Yemen, many of whom relocated there following crackdowns in their home countries.
Across parts of the Arab world, the Muslim Brotherhood has been banned or restricted for years.
Egypt outlawed the movement in 2013, accusing it of inciting unrest and undermining state institutions. Saudi Arabia and the United Arab Emirates later designated it a terrorist organization, describing it as a threat to national stability, while Bahrain adopted a similar stance.
Jordan dissolved its local chapter this year following arrests authorities said were linked to illicit weapons activity.
Some European countries also have taken steps targeting networks linked to the movement.
Austria, for example, has pursued legal action against individuals and organizations it says are connected to Brotherhood-linked activity as part of its counter-extremism policies.
Officials in these countries have argued that the Brotherhood operates through a mix of religious outreach, political activism, charitable organizations and media platforms to influence public opinion and challenge state authority.
ISRAEL SHUTS DOOR ON TURKEY IN GAZA AS TRUMP PRAISES ERDOGAN, PLAYS DOWN CLASH
The report also examines Turkey’s role in Syria, where the country backed opposition forces during the civil war, supporting a range of armed factions, including groups that later formed the Syrian National Army.
"The Syrian National Army … was a hodgepodge collection of militias that Turkey directly armed, paid and organized," he said.
The report links Turkish support to groups such as al-Nusra and Hayat Tahrir al-Sham, raising questions among analysts about whether such ties could expose Turkish officials to potential sanctions under U.S. law.
TRUMP FACES MIDDLE EAST TEST AS NETANYAHU BALKS AT ERDOGAN’S GAZA TROOP HOPES
Despite these concerns, other analysts say Turkey’s relationship with the United States continues to act as a constraint on its behavior, while the relationship between Donald Trump and Turkish President Recep Tayyip Erdoğan has been characterized by renewed trust, with Trump praising Erdoğan's role in Gaza diplomacy.
As Trump celebrated the Gaza ceasefire agreement in Sharm el-Sheikh, Egypt in October 2025, he singled out one leader for extraordinary praise — Erdoğan, whose leadership he credited for helping deliver the Gaza ceasefire.
"A guy who’s been a friend of mine for a long time. I don’t know why I like the tough people better than the soft, easy ones," Trump said about Erdoğan at the Sharm el-Sheikh summit in October 2025. "This gentleman from a place called Turkey is one of the most powerful in the world … He’s a tough cookie — but he’s my friend."
Hişyar Özsoy, a Turkish politician and academic, described the relationship between Erdoğan and Trump as "transactional," noting Washington often relies on Turkey for regional coordination.
In a policy webinar hosted by the Jerusalem Institute for Strategy and Security, Turkish academic Hüseyin Bağcı emphasized that Ankara remains closely tied to Washington.
"The Turkish state is not interested in fighting with Israel because the Turkish government has very good relations with (the) United States of America," he said. "You cannot be good with America and then be in conflict with Israel."
Bağcı also suggested Turkey has at times limited Islamist actors domestically.
"Today do you hear anything about" the Muslim Brotherhood, he said. "No … because the president said stop."
Turkey, a NATO member since 1952, remains a key partner for the United States, providing logistical access, military capabilities and diplomatic reach.
But Ciddi argued Turkey's current trajectory increasingly diverges from alliance priorities.
"There is an established track record … where Turkey significantly undermines the transatlantic alliance’s core security concerns," he said.
He pointed to U.S. sanctions on Turkish entities accused of supplying dual-use goods to Russia, as well as Ankara’s broader strategy of maintaining ties with competing powers.
As far as Turkey’s positioning itself amid tensions with Iran, Ciddi said Turkey is likely to favor a weakened Iranian regime rather than a complete collapse that could produce a more pro-Western government.
"A weakened Iranian regime is Erdoğan’s safest bet," he said.
Bağcı offered a similar assessment of the rivalry.
"Iran is not an enemy of Turkey, but not necessarily its best friend. Turkey and Iran are two regional competitors," he said.
The report recommends potential U.S. policy responses, including sanctions and increased scrutiny of Turkey’s financial system, steps that could reshape relations between Washington and Ankara.
Fox News Digital reached out multiple times to the Turkish government and to the State Department for comment but did not receive a response in time for publication.
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Erst überfällt ein Türke eine Tankstelle, dann richtet er einen jungen Polizisten mit dessen Dienstwaffe regelrecht hin. Doch ins Gefängnis muss Ahmet G. deswegen nicht. Er habe während der Tat Angst gehabt, begründet die Richterin den Freispruch vom Mordvorwurf.
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Tag 21 des Iran-Krieges - und die Eskalation kennt keine Pause. Israel trifft das weltgrößte Gasfeld South Pars, Iran antwortet mit Angriffen auf Katars LNG-Hub und Kuwaits größte Raffinerie. Trump spricht von „Winding Down" - gleichzeitig rücken 2.500 Marines an. Eine iranische Rakete erreicht Diego Garcia, 4.000 Kilometer entfernt: der einzige verbliebene US-Nachschubhafen in Reichweite. Und der ranghöchste Trump-Geheimdienstchef tritt zurück mit den Worten: Dieser Krieg wurde auf israelischen Druck ohne Bedrohung für Amerika begonnen.
Der Geopolitik-Radar vom 16.-22. März 2026.
Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.
Ticker
1. Israel trifft South Pars - weltgrößtes Gasfeld angegriffen (18. März) Israelische Luftangriffe trafen am 18. März Aufbereitungsanlagen in Asaluyeh, dem Onshore-Hub des iranischen South-Pars-Gasfeldes. Das Feld teilt sich Iran mit Katar (dort: North Dome) und deckt rund 70 Prozent des iranischen Gasinlandbedarfs. Irak meldete sofortige Unterbrechung iranischer Gaslieferungen. Trump erklärte, er habe vorab nichts gewusst - Geheimdienstquellen sagen das Gegenteil.
2. Iran antwortet auf South Pars: Ras Laffan, Haifa, Kuwait (18./19. März) Als direkte Vergeltung griff Iran Katars Ras-Laffan-LNG-Hub an - 17 Prozent weniger Output für bis zu fünf Jahre, laut QatarEnergy-CEO. Irans Haifa-Raffinerie in Israel getroffen, Kuwaits Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie zweimal binnen 24 Stunden angegriffen. Brent-Öl: 112 Dollar/Barrel, +48% seit Kriegsbeginn.
3. Trump: „Winding Down" - gleichzeitig kommen mehr Truppen (20. März) Trump schrieb auf Truth Social, die USA stünden kurz vor Erreichen ihrer Kriegsziele und erwögen das „Winding Down". Gleichzeitig: 2.500 Marines plus USS Boxer auf dem Weg, Pentagon diskutiert Einsatz der 82nd Airborne Division. US-Staatsminister hebt Iran-Sanktionen für 140 Millionen Barrel Öl für 30 Tage auf.
4. Iran schießt Rakete Richtung Diego Garcia - 4.000 Kilometer (21. März) Iran feuerte erstmals eine ballistische Rakete in Richtung des US-Stützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean - 4.000 Kilometer entfernt. Die Rakete wurde abgefangen. Die Botschaft ist strategisch: Diego Garcia ist der einzige US-Hafen in Reichweite zur Nachmunitionierung der Trägerflotte, seitdem Bahrain unter Beschuss liegt. Alle US-Basen in Südeuropa liegen in ähnlicher Distanz.
5. Pentagon plant Bodentruppen-Einsatz (20. März) CBS News: Das Pentagon hat detaillierte Pläne für den Einsatz von US-Bodentruppen im Iran ausgearbeitet. Trump habe noch keine Entscheidung getroffen. Axios: Trump erwäge die Einnahme von Kharg Island, um die Hormuzstraße zu öffnen. Zwei amphibische Angriffsschiffe der Wasp-Klasse - darunter die USS Boxer - befinden sich auf dem Weg in die Region.
6. Ali Larijani getötet - Irans faktischer Staatsverwalter eliminiert (17. März) Irans Oberstes Nationales Sicherheitsrat bestätigte den Tod von Ali Larijani, Sekretär des Sicherheitsrats und seit Khameneis Tod faktischer Verwalter der iranischen Staatsführung. Mit ihm starben sein Sohn, ein Sicherheitsvizechef und Larijani-Bodyguards. Gleichzeitig: Basij-Chef Gholamreza Soleimani und IRGC-Luftstreitkräfte-Kommandeur getötet - alles in einer Nacht.
7. Bushehr-Atomkraftwerk erstmals getroffen (17. März) Ein Projektil schlug auf dem Gelände des AKW Bushehr ein - 350 Meter vom aktiven Reaktorblock entfernt. IAEA-Chef Grossi bestätigte den Einschlag, rief zur „maximalen Zurückhaltung" auf. Rosatom warnte vor einer „Katastrophe im regionalen Maßstab." Keine Strahlenerhöhung, keine Verletzten. Wer das Projektil abgefeuert hat, ist nicht öffentlich bestätigt.
8. Joe Kent tritt zurück: „Kein unmittelbarer Grund für diesen Krieg" (17. März) Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Center und enger Trump-Vertrauter, legte sein Amt nieder. In seinem öffentlichen Rücktrittsbrief: Iran stelle keine unmittelbare Bedrohung für die USA dar. Der Krieg sei auf israelischen Druck hin geführt worden. Kent ist Army Special Forces, elf Kampfeinsätze, ehemaliger CIA-Paramilitär - kein Establishment-Kritiker, sondern ein Kernmitglied des MAGA-Netzwerks.
9. Iran dementiert Angriffe auf Türkei und Oman (laufend) Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei erklärte, die Angriffe auf Ziele in der Türkei und in Oman seien nicht von iranischen Streitkräften oder Kräften der „Achse des Widerstands" ausgeführt worden. Beide Länder unterhalten gute Beziehungen zu Iran. Die Frage, wer die Raketen abgefeuert hat, bleibt offen.
10. Nowruz unter Bomben - und Israelis Botschaft ans iranische Volk (20. März) Israel griff Teheran am 20. März an - dem persischen Neujahrstag Nowruz. Netanyahu in einem Video: „Feiern Sie. Wir schauen von oben zu." Beim vorangehenden Feuerfest Chaharshanbe Suri (17. März) trotzten Iraner trotz IRGC-Drohungen und Polizeipräsenz dem Regime mit Straßenfeiern und Anti-Regime-Parolen.
11. USS Gerald R. Ford verlässt das Rote Meer für Reparaturen (17. März) Der Flugzeugträger fährt nach Souda Bay auf Kreta. Offizieller Grund: ein Maschinenbrand vom 12. März. Das Schiff ist seit neun Monaten ohne Unterbrechung auf See und nähert sich dem Post-Vietnam-Einsatzrekord der US-Marine. Über 200 Matrosen wurden wegen Rauchvergiftung behandelt, 600 verloren vorübergehend ihre Schlafplätze.
12. IEA: Größte strategische Ölreservenfreigabe der Geschichte - reicht nicht (laufend) Die Internationale Energiebehörde gab 400 Millionen Barrel aus Reserven frei. Golfstaaten-Ölexporte brachen in der Woche bis 15. März um 61 Prozent ein. UAE-Produktion halbiert, Irak minus 70 Prozent. Goldman Sachs: Hohe Ölpreise könnten bis 2027 anhalten.
Im Fokus
1. South Pars und die neue Dimension des Krieges: Wenn Energie zur Waffe wird
Mit dem israelischen Angriff auf South Pars am 18. März betrat der Iran-Krieg eine neue Phase. Nicht mehr nur Militärinfrastruktur, Führungsziele und Nuklearanlagen stehen im Fadenkreuz - sondern das wirtschaftliche Rückgrat der Region und damit der globalen Energieversorgung.
South Pars ist nicht irgendein Gasfeld. Es enthält zusammen mit Katars North Dome geschätzte 1.800 Billionen Kubikfuß Gas - genug für den weltweiten Bedarf von 13 Jahren. Der iranische Teil versorgt 70 Prozent des heimischen Gasbedarfs. Katars Seite beliefert Europa und Asien mit rund einem Fünftel der weltweiten LNG-Versorgung. Irans Reaktion war präzise: Ras Laffan, Katars wichtigster LNG-Exportterminal, wurde getroffen - 17 Prozent weniger Output für bis zu fünf Jahre.
Was in den Schlagzeilen wenig auftaucht: Die Hormuz-Sperrung trifft nicht nur den Ölmarkt, sondern auch rund ein Drittel des globalen Düngemittelhandels. In der nördlichen Hemisphäre beginnt das Frühjahr-Aussaatfenster für Mais, Soja und Weizen genau jetzt - in März und April. Was in diesen Wochen nicht auf den Feldern landet, lässt sich nicht nachholen. Die Preisfolgen werden in vier bis sechs Monaten sichtbar. Harnstoff-Dünger in New Orleans: bereits +43 Prozent.
Trump ordnete Netanyahu an, South Pars nicht erneut anzugreifen. Netanyahu sagte öffentlich zu - und griff am Folgetag Teheran an. Die Koordinationsfrage zwischen Washington und Tel Aviv wurde diese Woche zum offenen Riss.
Für unterstützende Leser:
Marines, Osprey und die Logik des Machteinsatzes - Was der MEU-Einsatz wirklich bedeutet
Fragen:
2. Joe Kent und die Risse im MAGA-Lager
Es gibt Aussagen, die man nach ihrer Quelle bewertet.
Wenn ein Demokrat erklärt, dieser Krieg sei auf israelischen Druck ohne unmittelbare Bedrohung durch Iran begonnen worden, ist das eine politische Oppositionsposition. Wenn Joe Kent das sagt, ist es etwas anderes.
Kent ist Army Special Forces, elf Kampfeinsätze im Nahen Osten, verlor seine erste Frau bei einem Selbstmordanschlag in Syrien, arbeitete für die CIA als paramilitärischer Offizier, war enger Vertrauter von Tulsi Gabbard und gehörte zum Kern des MAGA-Netzwerks. Trump vertraute ihm den Schutz Amerikas vor Terrorbedrohungen an. Am 17. März trat er zurück - mit einem öffentlichen Brief auf X.
Trumps Reaktion war bezeichnend: Er nannte Kent „sehr schwach auf Sicherheit." Keine inhaltliche Widerlegung. Keine Gegenaussage zur Bedrohungslage. Tulsi Gabbard schrieb, der Präsident sei für die Einschätzung imminenter Bedrohungen zuständig - ebenfalls keine inhaltliche Widerlegung.
Kent ist nicht das erste Signal aus dem MAGA-Lager. JD Vance war beim Angriffsbeschluss laut Trump selbst „weniger enthusiastisch." Tucker Carlson kritisiert den Krieg von Anfang an. Axios berichtet, das Weiße Haus bereite sich auf ein Tucker-Carlson-Interview mit Kent vor. Die Frage, die sich jetzt stellt: Ist Kent ein Einzelfall - oder der sichtbare Teil einer internen Bewegung, die noch nicht vollständig öffentlich geworden ist?
Update Iran-Krieg, 18. März 2026 (mit vollständiger Kent-Analyse): UPDATE - USA UND ISRAEL GREIFEN IRAN AN - 18.03.2026
Fragen:
3. Diego Garcia und die Frage der nächsten Phase
Am 21. März feuerte Iran eine ballistische Rakete in Richtung Diego Garcia - 4.000 Kilometer entfernt, mitten im Indischen Ozean. Die Rakete wurde abgefangen. Aber die Nachricht ist nicht der Abschuss selbst.
Diego Garcia ist der einzige US-Militärhafen in der Region, der außerhalb iranischer Kurzstreckenreichweite liegt - und damit der logisch zwingende Anlaufpunkt für Nachmunitionierung und Reparaturen, seitdem Bahrain unter Beschuss liegt und die USS Ford nach Kreta ausweichen musste. Wer Diego Garcia erreichen kann, demonstriert, dass es keine sichere Rückzugszone mehr gibt. Und: Alle US-Militärbasen in Südeuropa liegen in vergleichbarer Entfernung.
Gleichzeitig verdichten sich die Zeichen einer möglichen Bodenoperation: Das Pentagon hat laut CBS News detaillierte Pläne ausgearbeitet. Axios berichtet, Trump erwäge die Einnahme von Kharg Island. Die USS Boxer - ein amphibisches Angriffsschiff - ist mit 2.500 Marines an Bord auf dem Weg in die Region. Das 31. Marine Expeditionary Unit, ausgerüstet mit V-22 Osprey-Kipprotorflugzeugen, wurde verlegt.
Was Trump am 20. März als „Winding Down" bezeichnete, beschreibt die Wirklichkeit am 21. März nicht. Mehr Truppen, mehr Schiffe, mehr Planungen. Die Kriegsrhetorik und die Kriegsrealität driften auseinander - und der Markt hat es bemerkt: Öl stieg auf 112 Dollar am selben Tag.
Update Iran-Krieg, 22. März 2026: UPDATE - USA UND ISRAEL GREIFEN IRAN AN - 22.03.2026
Fragen:
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Quellen
South Pars / Energiekrieg
Joe Kent / Rücktritt
Diego Garcia / Bodentruppen / Winding Down
Bushehr AKW
Larijani / Militärische Lage
USS Ford
Nowruz / Inneninran
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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik - jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
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Bildquelle: Michael Hollister
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Am 28. Februar 2026 haben die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran begonnen, von dem viele nicht beteiligte Staaten betroffen sind. Warum ist es dazu gekommen und warum wird das auf noch nicht absehbare Zeit so bleiben?![]()
Der Beitrag Der Irankrieg – ein besonderes Dilemma für die Golfstaaten erschien zuerst auf .
Der Krieg zwischen den USA, Iran und Israel tritt in eine neue Phase - militärisch, technologisch und geopolitisch. Während Drohnen und Streumunition klassische Luftüberlegenheit infrage stellen, nutzt eine chinesische KI-Firma amerikanische Satellitendaten, um US-Militärpositionen öffentlich zu kartieren. Gleichzeitig gerät die Türkei als einziger NATO-Staat mit direkten Kommunikationskanälen zu allen Konfliktparteien in eine strategische Schlüsselrolle. Der aktuelle Geopolitik-Radar analysiert die entscheidenden Entwicklungen dieser Woche - vom Ölkrieg um Hormus über den Informationskrieg im Orbit bis zur Frage, ob sich die militärische Logik moderner Kriege gerade fundamental verändert.
Der Geopolitik-Radar vom 9.-15. März 2026.
Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.
Ticker
1. Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer Irans gewählt (8./9. März) Der 56-jährige Sohn des getöteten Ali Khamenei wurde von der Expertenversammlung zum dritten Obersten Führer der Islamischen Republik ernannt. Er gilt als noch kompromissloser als sein Vater, hat enge IRGC-Verbindungen - und wurde von Trump als „inakzeptabel" bezeichnet, bevor er ernannt wurde.
2. Mojtaba Khameneis erste Botschaft: Hormuz bleibt geschlossen (12. März) In seiner ersten öffentlichen Erklärung - nicht als Video, sondern schriftlich über Staatsfernsehen verlesen - erklärte der neue Oberste Führer die Straße von Hormuz zum dauerhaften Druckmittel, forderte die Schließung aller US-Basen in der Region und drohte mit der Eröffnung neuer Fronten.
3. USA greifen Kharg Island an - 90 Prozent der iranischen Ölexporte in Reichweite (13. März) Trump ließ Militärziele auf der iranischen Ölexportinsel Kharg Island bombardieren und drohte explizit, beim nächsten iranischen Angriff auf Schiffe in der Hormuzstraße auch die Ölinfrastruktur zu treffen. Iran antwortete: Jeder Angriff auf eigene Ölfelder ziehe Angriffe auf Energieinfrastruktur von Drittstaaten nach sich.
4. Iran setzt Clusterbomben gegen Israel ein - Iron Dome strukturell überfordert (ab 10. März) Laut israelischem Militär wurden rund 50 Prozent der auf Israel abgefeuerten Raketen mit Streumunition bestückt. Die Sprengköpfe öffnen sich in großer Höhe und streuen Dutzende Bomblets über weite Gebiete - ein Angriffsmuster, gegen das Iron Dome konstruktionsbedingt nicht ausgelegt ist.
5. Dritte iranische Rakete auf die Türkei - NATO-Ernstfall bleibt aus (13. März) NATO-Luftabwehr über dem östlichen Mittelmeer schoss am 13. März eine dritte ballistische Rakete ab, die von Iran in Richtung türkischen Luftraum abgefeuert wurde. Ziel war offenbar die Incirlik-Basis, wo US-Taktikwaffen lagern. US-Verteidigungsminister Hegseth schloss Artikel-5-Aktivierung aus.
6. HRW dokumentiert israelischen Weißphosphor-Einsatz in libanesischen Wohngebieten (9. März) Human Rights Watch verifizierte und geolokalierte sieben Bilder, die den Einsatz von Artillerie-Weißphosphor über dem südlibanesischen Wohnort Yohmor am 3. März belegen. Mindestens zwei Häuser und ein Fahrzeug gerieten in Brand. Seit dem 2. März wurden im Libanon 394 Menschen getötet, über 500.000 vertrieben.
7. MizarVision: Chinesische KI-Firma publiziert US-Militärpositionen - mit amerikanischen Satellitendaten (laufend) Die in Hangzhou ansässige Firma MizarVision veröffentlichte seit Kriegsbeginn auf X täglich hochauflösende Satellitenbilder aller US-Militärpositionen im Nahen Osten - F-22 auf Ovda, F-35 in Jordanien, Trägerpositionen, Patriot-Batterien. Bezogen werden die Bilder von US-amerikanischen kommerziellen Satellitenfirmen wie Planet Labs. Effektiv fließen amerikanische Aufklärungsdaten durch China zum Iran.
8. Russland liefert Iran Satellitendaten zur Zielerfassung US-Sondergesandter Witkoff forderte Moskau öffentlich auf, die Weitergabe von Satelliteninformationen an den Iran zu unterlassen. Russland bestritt die Praxis nicht. Analytiker verweisen auf die Parallele: Die USA tun dasselbe seit Jahren für die Ukraine.
9. Indien: Rupie auf Rekordtief 92,45 - Börse verliert 6 Prozent in einer Woche (12./13. März) Die indische Zentralbank musste intervenieren, nachdem die Rupie durch den Ölpreisschock auf ein historisches Tief fiel. Indien importiert 85 Prozent seines Rohöls, ist Irans Nachbar über den Indischen Ozean - und befindet sich diplomatisch im Klemme zwischen Washington, Teheran und Peking.
10. IEA gibt 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven frei - größte Intervention der Behördengeschichte Die Internationale Energieagentur reagierte auf den Hormuz-Schock mit der größten koordinierten Reservenfreigabe seit ihrer Gründung 1974. Brent-Öl notierte dennoch über 100 Dollar pro Barrel, 42 Prozent über dem Vorkriegsniveau.
11. China positioniert sich global: Vermittler-Rolle, BRICS-Koordination, Aufklärung vor Ort Außenminister Wang Yi telefonierte mit russischen, iranischen, französischen und omanischen Kollegen und forderte sofortigen Waffenstillstand. Gleichzeitig drängte Peking auf stärkere BRICS-Koordination und setzte Aufklärungsschiffe der Dongdiao-Klasse im Golf von Oman ein. Chinas Position: verbale Verurteilung des Krieges, informationelle Unterstützung des Iran.
12. Frankreich plant Tanker-Eskort-Mission für die Hormuzstraße Paris konsultiert europäische, asiatische und arabische Partner über eine mögliche Schiffsgeleit-Mission für die geschlossene Hormuzstraße. Die USA signalisierten, Navy-Eskorten „bald" einzusetzen. Ein iranischer Funktionär deutete an, Teheran könnte chinesischen Yuan-Transaktionen den Durchlass ermöglichen.
Im Fokus
1. Drohnen, Clusterbomben und das Ende der Luftüberlegenheit
Der Iran-Krieg schreibt Militärgeschichte - nicht wegen der beteiligten Mächte, sondern wegen der Waffen. Zum ersten Mal in einem Großkonflikt dominieren Drohnen und Streumunition das Schlachtfeld gleichzeitig, zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Irans Strategie ist präzise kalkuliert: Rund 50 Prozent der auf Israel abgefeuerten Raketen wurden mit Clusterbomben-Sprengköpfen bestückt. Die Warheads öffnen sich in 3.000 bis 5.000 Metern Höhe und verstreuen 20 bis 80 Bomblets über Flächen von sieben bis acht Quadratkilometern. Iron Dome, das für niedrigfliegende Kurzstreckenraketen konzipiert ist, kann die Trägerrakete abfangen - aber nicht die bereits freigesetzten Submunition. Das Arrow-System fängt ballistische Raketen ab, nicht Bomblets. Die Lücke ist konstruktionsbedingt und mit vorhandener Technologie nicht zu schließen.
Parallel dominierten Drohnen die maritime Dimension: Irans schienenlose Torpedodrohnen operierten bis zu 48 Stunden autonom im Golf von Oman, Angriffsdrohnen trafen Tanker, Häfen und Militärinstallationen in Katar, Kuwait und Dubai. Auf Kharg Island flogen US-Präzisionsdrohnen Begleitschutz für Bomberangriffe.
Diese Woche beweist: Überlegenheit in der Luft bedeutet nicht mehr automatisch Sicherheit am Boden.
Deep-Dive-Analyse: Der ewige Wettlauf - Panzerfaust, Iron Dome und die Illusion des perfekten Schilds
Ergänzende Analyse: [Deutsche Chips für russische Drohnen - Das kalkulierte Sanktionsleck Europas]
Fragen:
2. MizarVision: Wenn der Feind deine eigenen Satellitendaten benutzt
Am 28. Februar 2026 - 24 Stunden vor dem ersten US-Angriff auf Iran - veröffentlichte ein chinesisches KI-Startup auf X die exakten Positionen von elf F-22-Tarnkappenjägern auf der israelischen Ovda-Luftwaffenbasis, 18 F-35 und sechs EA-18G Störflugzeugen in Jordanien, sieben AWACS-Maschinen in Saudi-Arabien sowie die Position beider US-Flugzeugträger. Die Quelle: US-amerikanische kommerzielle Satellitenfirmen wie Planet Labs und Maxar.
MizarVision sitzt in Hangzhou, wurde vor fünf Jahren gegründet, betreibt keine eigenen Satelliten und kauft seine Bilder auf dem freien Markt. KI wertet aus, beschriftet, geolokalisisert - und publiziert auf X, für jeden zugänglich, täglich. Laut FlightGlobal, Aviation Week und South China Morning Post wurden dabei mindestens 2.500 US-Militärassets katalogisiert. Mehrere der veröffentlichten Positionen wurden kurz darauf von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.
Das Pikante: Die Bilder stammen aus amerikanischen Quellen. Washington verkauft kommerziell Satellitendaten - und schaut dabei zu, wie dieselben Daten durch eine chinesische Firma gefiltert und als Aufklärung für den Feind genutzt werden. US-Sondergesandter Witkoff mahnte Russland wegen Satellitendaten an den Iran. Dass dieselbe Praxis über den kommerziellen Markt täglich stattfindet, thematisierte Washington bislang nicht öffentlich.
Hintergrund Iran-Krieg und Informationsdimension: Iran/USA: Das Kalkül des Angriffs
Aktuelle Updates zum Konflikt: https://michaelhollister.substack.com
Fragen:
3. Türkei 2026: Die Macht, die niemand benennen will
Dreimal in zehn Kriegstagen schlug eine iranische Rakete in Richtung türkischen Luftraum - dreimal wurde sie von NATO-Systemen abgefangen. Dreimal erklärte Iran, es habe die Türkei nicht absichtlich getroffen. Dreimal sagte Washington, Artikel 5 sei kein Thema.
Hinter dieser Abfolge verbirgt sich eine geopolitische Realität, die in westlichen Medien kaum benannt wird: Die Türkei ist derzeit der einzige NATO-Staat, der gleichzeitig mit Washington, Moskau, Teheran und dem globalen Süden kommuniziert. Auf der Incirlik-Basis lagern US-Taktikwaffen. In Kurecik steht das NATO-Frühwarnsystem, das Europa vor iranischen Raketen schützt. Ankara verkauft Bayraktar-Drohnen an die Ukraine und hält gleichzeitig Gesprächskanäle nach Teheran offen.
Außenminister Fidan stand am Freitag am Podium und fragte öffentlich, was kein anderer NATO-Minister fragte: „Welche Chancen gibt es noch für Verhandlungen?" Die dritte Rakete schlug ein, während er noch sprach.
Das Narrativ, das gerade in westlichen Medien aufgebaut wird - Türkei als nächster strategischer Gegner des Westens - verdient eine genaue Betrachtung: Wer formt dieses Narrativ? Welche Interessen stehen dahinter? Und warum ist Ankara ausgerechnet jetzt unbequem?
Deep-Dive-Analyse: Türkei 2026 - Die Macht, die niemand benennen will
Fragen:
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Quellen
Iran-Krieg KW 11 - Allgemein
Mojtaba Khamenei
Kharg Island
Clusterbomben / Iron Dome
Türkei / NATO
Weißer Phosphor Libanon
MizarVision / Informationskrieg
Indien / Globale Wirtschaft
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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik - jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
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Bildquelle: Michael Hollister
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Andreas Demmig, 24.02.2026, Einleitung
Durch Information auf englischsprachigen Webseiten, habe ich von den Ölbohrplänen der Türkei erfahren. Diesmal eine eigene Zusammenstellung der Meldungen von anderen Medien. Unterstützt durch Bing-KI. (Artikel auf Bezahlwebseiten, sind nicht frei übersetzbar). – –
Die Türkei hat Anfang 2026 ihre Aktivitäten zur Öl- und Gasexploration vor der Küste Afrikas, speziell Somalia, intensiviert. Das staatliche türkische Energieunternehmen TPAO hat mit Bohrungen begonnen, was als erster Offshore-Einsatz der Türkei außerhalb ihrer eigenen Hoheitsgewässer gilt.
Hier sind die aktuellen Details (Stand Februar 2026):
Zusätzlich zu den Aktivitäten in Somalia hat die Türkei Anfang Februar 2026 auch zwei Ausschreibungen für Ölexplorationen (einen Onshore, einen Offshore) in Libyen gewonnen.
Die Türkei verfolgt mit den Bohrungen vor Somalia eine langfristige Strategie, die über die reine Energiegewinnung hinausgeht. Das Land strebt eine führende Rolle am Horn von Afrika an und möchte sich als energetisch unabhängige Großmacht positionieren.
Dies sind die zentralen Ziele der türkischen Regierung:
Die Türkei ist derzeit zu etwa 74 % von Energieimporten (vorgelagert aus Russland und dem Irak) abhängig. Die Erschließung somalischer Felder, deren Potenzial auf bis zu 30 Milliarden Barrel geschätzt wird, soll die nationale Energiesicherheit stärken und die hohen Kosten für Importe senken.
Die Mission festigt die Türkei als strategischen Partner Somalias. Durch die Bohrungen und der begleitende militärische Präsenz (Eskorte durch Kriegsschiffe) positioniert sich Ankara als Sicherheitsgarant in einer Region, die für den Welthandel (Suezkanal-Route) entscheidend ist.
Die Abkommen mit Somalia sehen vor, dass die türkische Staatsgesellschaft TPAO einen erheblichen Teil der Einnahmen zur Deckung der Explorationskosten behalten kann. Berichten zufolge könnte die Türkei bis zu 90 % der Einnahmen sichern, bis die operativen Kosten gedeckt sind, bevor eine Gewinnteilung mit Somalia erfolgt.
Dies ist der erste Einsatz eines türkischen Tiefsee-Bohrschiffs (Çağrı Bey) außerhalb eigener Gewässer. Die Türkei möchte beweisen, dass sie technologisch in der Lage ist, komplexe Offshore-Projekte eigenständig durchzuführen, ohne auf westliche Firmen angewiesen zu sein.
Die Energiepartnerschaft ist Teil eines größeren Pakets. Parallel dazu plant die Türkei den Bau eines Weltraumbahnhofs in Somalia, um ihre Ambitionen in der Raketentechnologie voranzutreiben. Zudem unterstützt die Türkei Somalia massiv beim Aufbau der eigenen Küstenwache und im Kampf gegen den Terrorismus.
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Kleine Auswahl gefundener Quellen
Turkey Begins Ultra-Deepwater Oil Drilling in Horn of Africa, By Alex Kimani – Feb 17, 2026,
https://priceonn.com/nachrichten/turkei-beginnt-tiefsee-olbohrungen-in-somalia
Türkei beginnt Tiefsee-Ölbohrungen in Somalia, PriceONN News, 17 Februar 2026,
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Kritik und Gegenargumente
Trotz der potenziellen Vorteile … wurden Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Abkommens und des potenziellen Ungleichgewichts geäußert, … Kritiker verweisen auf die hohe Kostenerstattungsquote für die Türkei (bis zu 90%) und die begrenzten Lizenzgebühren für Somalia (angeblich 5%) sowie auf Ausnahmen von branchenüblichen Boni und Steuern.
Befürworter … argumentieren hingegen, dass Somalias begrenzte Kapazität für unabhängige Offshore-Exploration Partnerschaften mit Ländern wie der Türkei erfordert, die die notwendige Infrastruktur, Finanzierung und Sicherheit bereitstellen können. Die Bohrarbeiten zielen auf Ultra-Tiefseestandorte mit Tiefen von bis zu 3.480 Metern unter dem Meeresspiegel ab, was erhebliche finanzielle und technologische Herausforderungen darstellt, die Somalia derzeit nicht selbstständig bewältigen kann. Die Vorlaufkosten für Tiefseebohrungen, die zwischen 40 Millionen Dollar und über 100 Millionen Dollar pro Bohrloch liegen, sowie die Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit Piraterie und bewaffneten Gruppen unterstreichen die Notwendigkeit externer Investitionen und Expertise. Große Unternehmen wie Shell und ExxonMobil sind aufgrund der damit verbundenen Risiken in Somalia weitgehend inaktiv geblieben.
https://nex24.news/2025/05/20-milliarden-barrel-tuerkei-entdeckt-oelfeld-in-somalia/
Der Beitrag Türkei finanziert und beginnt Ölexplorationen vor der Küste von Afrika erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kairo wünscht sich US-Truppen als zentraler Teil einer internationalen Friedenstruppe im Gazastreifen. Die Hamas hätte gerne ihre Muslimbruderschaft-Freunde aus der Türkei mit dabei. Von Gernot Haubner …
Der Beitrag Ägypten will US-Truppen in Gaza – Friedensmission oder Geostrategie? erschien zuerst auf Contra24.
