NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 27. Februar 2026

Mitten in Bayern Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt

27. Februar 2026 um 14:09

Vorschau ansehen

Bayerischer Polizeiwagen mit Blaulicht. Ermittler konnten den Nigerianer schnell finden, nachdem er eine Frau vergewaltigt hatte.

Nach der Vergewaltigung einer Frau sitzt ein polizeibekannter Nigerianer in U-Haft. Im Bundeszentralregister taucht er nicht auf. Wie die JF erfuhr, ist der Mann bei den Sicherheitsbehörden alles andere als unbekannt. Nur eine wichtige Information haben die Ermittler nicht.

Dieser Beitrag Mitten in Bayern Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

Linksextremismus in Nordrhein-Westfalen: Gewalt und Straftaten auf Rekordniveau

27. Februar 2026 um 11:32

Vorschau ansehen
In Nordrhein-Westfalen haben linksextremistische Straftaten 2025 stark zugenommen, vor allem Sachbeschädigungen und Gewaltdelikte. Angriffe auf kritische Infrastruktur stiegen ebenfalls, die Zahl der gewaltbereiten Extremisten blieb konstant. Das Lagebild zeigt eine zunehmende Professionalisierung und Bedrohung der Demokratie.
(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 26. Februar 2026

Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid in Epstein-Ausschuss

26. Februar 2026 um 18:33

Vorschau ansehen
Im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben die Demokraten eine Kongressanhörung von Präsident Donald Trump verlangt. Trump müsse „die Fragen beantworten, die im ganzen Land von Überlebenden gestellt werden“, hieß es.
(Auszug von RSS-Feed)

Baden-Württemberg: Toter Mann in Auto entdeckt - Polizei geht von Verbrechen aus

26. Februar 2026 um 13:49

Vorschau ansehen
Auf einem Parkplatz im baden-württembergischen Neuenbürg ist ein toter Mann in einem Auto entdeckt worden. Die Gesamtumstände begründeten den Anfangsverdacht eines Tötungsdelikts, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
(Auszug von RSS-Feed)

Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück

26. Februar 2026 um 12:08

Vorschau ansehen
Borge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums, ist zurückgetreten. Das WEF untersuchte seit Anfang Februar Verbindungen des früheren norwegischen Außenministers zu Epstein. Alois Zwinggi übernimmt als Interimspräsident und CEO in Davos.
(Auszug von RSS-Feed)
Ältere Beiträge

Wie kam es zum journalistischen Totalversagen bei der Berichterstattung über Gaza und Israel? – Teil 1

25. Februar 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Ein Interview mit Fabian Goldmann zu seinem Buch „Staatsräsonfunk: Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“
Der Journalist Fabian Goldmann hat ein sehr interessantes Buch über das Versagen der sogenannten deutschen „Leitmedien“ in der Berichterstattung zum Gaza-Krieg geschrieben. Ähnlich wie im Standardwerk „Manufacturing Consent“ (Die Konsensfabrik) von Noam Chomsky und Edward S. Herman weist Goldmann darin die einseitige und fehlerhafte Berichterstattung nicht nur minutiös nach, sondern analysiert auch die politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Ursachen, die ihr zugrunde liegen. Im ersten Teil des Interviews sprechen wir mit ihm über seine persönliche Motivation, darüber, warum es in Deutschland so besonders schlecht gelaufen ist und über die Bedeutung alternativer Medien. Das Gespräch führte Maike Gosch.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Maike Gosch: Lieber Fabian Goldmann, ich würde gerne das Interview damit beginnen, etwas über Ihren beruflichen und fachlichen Hintergrund zu erfahren.

Fabian Goldmann: Ich habe Islamwissenschaft studiert und bin während meines Studiums oft und gern durch Syrien, Israel/Palästina und andere Länder der Region gereist und habe dort irgendwann begonnen, aufzuschreiben, was ich sehe und erlebe. So bin ich Journalist geworden. Seit etwa 15 Jahren schreibe ich für alle möglichen großen und kleinen, alternativen und etablierten Medien zu den Themen Migration, Islam, Rassismus und Israel/Palästina. Deshalb kenne ich – glaube ich – unser Mediensystem auch ganz gut aus eigener Erfahrung. Seit einigen Jahren veröffentliche ich zudem regelmäßig Untersuchungen, die sich kritisch mit medialer Berichterstattung beschäftigen – etwa zu Rassismus in der Clan-Berichterstattung oder der Ausgrenzung gesellschaftlich marginalisierter Gruppen in Talkshows, Redaktionen und Rundfunkräten. All diese Erfahrungen haben mir beim Schreiben des Buches auf jeden Fall sehr geholfen.

In Ihrem Buch „Staatsräsonfunk“ kritisieren Sie die einseitige oder verfälschende Berichterstattung über den Gaza-Krieg. Das ist ja ein Thema, das sehr vielen Leuten unter den Nägeln brennt und das sehr emotional besetzt ist, gerade in Deutschland, und entsprechend heiß diskutiert wird. Was war Ihre persönliche Motivation dafür, das Buch zu schreiben?

Ich begleite die Berichterstattung deutscher Medien zu Israel, Palästina und generell auch zu Migration und Islam schon seit Längerem kritisch. Deshalb war es für mich nach dem 7. Oktober naheliegend, dass ich mir auch dazu die Berichterstattung kritisch anschaue. Ich bin dann schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass die Probleme ein ganz neues Ausmaß annehmen. Jeden Tag gab es so viel zu kritisieren, dass es unmöglich war, Schritt zu halten. Gleichzeitig habe ich gesehen, dass viele Leute, die sonst einen kritischen Blick auf Medienberichterstattung werfen, plötzlich verstummt sind. Ich habe immer mehr dazu aufgeschrieben, mal in Form von journalistischen Artikeln, mal als Social-Media- oder Blogbeitrag, aber immer hatte ich das Gefühl, dem ganzen Ausmaß damit nicht gerecht zu werden. So kam ich darauf, dass die einzige Form, die dem ansatzweise gerecht wird, wäre, ein Buch zu schreiben. Das habe ich dann im letzten Jahr gemacht. Aber ehrlich gesagt: Auch das Buch zeigt trotz über 400 Seiten nur einen Ausschnitt. Ich könnte eigentlich gleich noch ein zweites und drittes schreiben, so viel gibt es im deutschen Nahost-Journalismus seit dem 7. Oktober zu kritisieren.

Der Titel Ihres Buches lautet ja „Staatsräsonfunk“. Ist das von Ihnen als Ostdeutschem eine Anspielung auf die Berichterstattung in der DDR? Oder warum haben Sie diesen Titel gewählt?

Der Titel spielt natürlich mit dem Klischee eines „Staatsfunks“. Viele Menschen, die zu Recht entsetzt sind über die Berichterstattung der letzten zwei Jahre, können sich dies nicht anders erklären, als dass die Berichte „von oben“ vorgegeben sein müssen. Das ist Unsinn. Mit dem Buch will ich zeigen: Eure Kritik ist berechtigt, aber die Ursachen sind komplexer. Statt einem „Staatsfunk“ ähnelt der deutsche Nahost-Journalismus eher einem „Staatsräsonfunk“ – zum einen, weil viele der Tendenzen, die wir in Deutschland seit dem 7. Oktober unter dem Label „Staatsräson“ erleben, Einfluss auf den Journalismus haben. Dazu zählte zum Beispiel die bedingungslose Solidarisierung mit Israel, die auch von vielen Medienschaffenden geteilt wird, anti-palästinensischer und anti-muslimischer Rassismus oder zunehmende Anfeindungen und Repressionen, die auch viele Journalisten treffen. Die Folge ist, dass viele Medien in ihrer selbsterklärten Rolle als Vierte Gewalt in den letzten Jahren weitgehend versagten und zur deutschen Politik der bedingungslosen Unterstützung Israels beitrugen. Auch insofern erwiesen sich deutsche Leitmedien als „Staatsräsonfunk“.

Da sind wir schon beim Inhalt. Was sind einige der wichtigsten Erkenntnisse, die Sie selbst im Verlauf der Arbeit an dem Buch über die Berichterstattung zu Israel und Gaza in den letzten Jahren gewonnen haben?

Am eindrücklichsten war für mich, wie weitreichend und tiefgehend der „Bias“ [Anm. d. Red.: verzerrte/einseitige Berichterstattung bzw. Voreingenommenheit] zugunsten der offiziellen israelischen Position ist. Dieser fand sich über den gesamten Untersuchungszeitraum und bei allen untersuchten Medien, egal ob Boulevard wie der BILD, öffentlich-rechtlich wie der „Tagesschau“, oder bei linken Medien wie der taz. In den ersten sieben Kapiteln des Buches messe ich Journalismus zunächst an seinen eigenen Ansprüchen. Ich schaue mir dabei an, was Journalismus eigentlich sein will, und gleiche das mit der medialen Realität ab dem 7. Oktober ab.

Ein Kapitel dreht sich zum Beispiel um Ausgewogenheit und Perspektivenvielfalt. Hier zeigte sich, dass die Berichterstattung alles andere als ausgewogen ist. Ein paar Beispiele: In den 20-Uhr-Nachrichten der „Tagesschau“ kamen in meinem 15-monatigen Untersuchungszeitraum 136-mal israelische Politiker und Militärs zu Wort, aber nur viermal palästinensische Repräsentanten. In deutschen Tages- und Wochenzeitungen wurde Israels Botschafter in Deutschland 17-mal so oft zitiert wie sein palästinensischer Kollege. In Sendungen der öffentlichen-rechtlichen Talkshows vertraten insbesondere in den ersten Wochen teils alle Gäste eine Perspektive, die im Einklang mit jener der israelischen Regierung stand.

In einem anderen Kapitel habe ich mir die Quellenauswahl in der Nachrichtenberichterstattung angeschaut. Und auch hier gibt es einen riesengroßen „Bias“ zugunsten offizieller israelischer Angaben. Ein Beispiel: In die Schlagzeilen von BILD, Spiegel, „Tagesschau“ und Zeit schafften es Angaben der israelischen Armee und der israelischen Regierung etwa doppelt so oft wie alle palästinensischen, libanesischen Quellen sowie internationale Organisationen und NGOs zusammen.

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Darstellung von Opfern. Auch hier fand sich eine extreme Schieflage, sowohl was die Häufigkeit als auch die Art der Berichterstattung angeht. Israelische Opfer wurden deutlich häufiger personalisiert mit Namen und Bildern dargestellt, während es palästinensische Tote meist nur als anonyme Zahlen in die Schlagzeilen schafften. Wiederum ein Beispiel: In der BILD-Zeitung standen 119 Geschichten über israelische Einzelschicksale einer einzigen Geschichte über ein palästinensisches Opfer, das Ziel israelischer Gewalt wurde, gegenüber. Aber auch in „Tagesschau“, Spiegel, Zeit und taz war die Schieflage hierbei sehr eindeutig.

Noch deutlicher zeigte sich das Problem bei der Nutzung von Sprache. Auch diese orientiert sich sehr am offiziellen israelischen Narrativ. Formulierungen wie „Evakuierungsaufforderung“, „humanitäre Zone“ oder „Schutzzone“ werden von Medien immer wieder unkritisch übernommen, obwohl Fachleute von Beginn an darauf hinweisen, dass es sich dabei um Propaganda-Begriffe mit kaum Bezug zur Realität handelt. Israelische Gewalttaten werden sehr häufig kontextualisiert und verharmlost – etwa mit Begriffen wie „Reaktion“, „begrenzt“ oder „präzise“. Gegen Israel gerichtete Gewalt wird hingegen sehr häufig dramatisiert – etwa durch Begriffe wie „barbarisch“, „brutal“ oder „Massaker“.

„Die Medien haben nicht nur schlecht über den Genozid in Gaza berichtet, sie haben selbst eine aktive Rolle in ihm gespielt.“

Wichtig war mir in dem Buch auch, zu zeigen: All diese journalistischen Verfehlungen haben Folgen. Indem Medien immer wieder unkritisch die Perspektive der israelischen Armee übernommen haben, haben sie sich für deren Propaganda einspannen lassen. Zum Beispiel der Zerstörung des palästinensischen Gesundheitssystems oder der gezielten Ermordung von Medienschaffenden in Gaza gingen auch zahlreiche Berichte in deutschen Medien voraus, in denen Krankenhäuser und Journalisten als legitime Angriffsziele markiert wurden. Auch die bedingungslose Unterstützung Israels durch Deutschland wäre so vermutlich nicht möglich gewesen, wenn Medien ein akkurates Bild der Gewalt in Gaza gezeichnet hätten.

Insofern haben Medien nicht nur schlecht über den Genozid in Gaza berichtet, sie haben selbst eine aktive Rolle in ihm gespielt. Im letzten Kapitel, Kapitel acht, spekuliere ich dann darüber, was die Ursachen hierfür sein könnten.

Dann kommen wir doch zu den Ursachen. Ich glaube, die Frage nach dem „Warum“ bewegt viele Leute, die die Berichterstattung selbst kritisch sehen. Sie haben das ja in Ihrem Buch ausführlich analysiert. Könnten Sie hier ein paar Elemente für uns herausgreifen?

Das ist eine Frage, die ich zum einen sehr wichtig finde. Gleichzeitig ist sie auch am schwersten zu beantworten, weil man hier – anders als beim inhaltsanalytischen Teil des Buches – nicht einfach nachzählen kann. Wichtig erscheint mir, bei der Ursachenforschung das ganze Mediensystem in den Blick zu nehmen und es sich nicht zu einfach zu machen und zu sagen, alles liegt an X oder an Y. Gerade der Umstand, dass es sehr viele verschiedene Probleme in unserer Medienlandschaft gibt, die wiederum ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken, ist entscheidend.

„Warum ist das ausgerechnet in Deutschland so besonders schlecht gelaufen?“

Wichtig war mir auch, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum ist das ausgerechnet in Deutschland so besonders schlecht gelaufen? Wenn man sich die Berichterstattung in anderen westlichen Ländern anschaut, dann sieht man viele ähnliche Probleme. Aber nirgends, vielleicht abgesehen von Israel selbst, scheint diese Einseitigkeit so krass zu sein wie in Deutschland. In meinem Buch biete ich verschiedene Erklärungsmöglichkeiten an. Ich nenne mal ein paar davon:

Ich glaube, das Offensichtlichste, was sich die meisten Leute auch schon so denken können, ist eine extrem starke pro-israelische Verzerrung, die bei vielen Journalisten vorherrscht. Sie ist auch eine Folge des als historische Verantwortung verstandenen bedingungslosen Bekenntnisses zu Israel und seiner Regierung und ist ein Stück weit Teil unserer kulturellen DNA. Viele Medienschaffende sind damit groß geworden – nicht anders als der Rest der Gesellschaft auch. Das lässt sich auch in Texten oftmals sehr gut nachweisen, weil sie das ganz freimütig etwa in Leitartikeln und Kommentaren bekennen.

Das geht häufig einher mit einem nicht weniger tief historisch verwurzeltem antiarabischen und antimuslimischen Rassismus. Ich habe das Gefühl, beide Kräfte, die sehr prägend für die deutsche und europäische Identität sind, sind in der Nahost-Berichterstattung der letzten Jahre aufeinandergetroffen und haben sich zu einer Art perfekten Sturm gebündelt. Das anscheinend grenzenlose Vertrauen vieler Journalisten in die Angaben der israelischen Armee lässt sich ein Stück weit auch damit erklären, dass diese Angaben sehr dem eigenen Weltbild entsprochen haben.

„Woher bekommen Journalisten eigentlich Ihre Informationen?“

Diese ideologische, kulturelle Komponente trifft auf weitere Probleme, zum Beispiel die Frage: Woher bekommen Journalisten eigentlich Ihre Informationen? Da haben wir seit Langem schon das Problem, dass Medienschaffende sich gerade im Nachrichtenjournalismus sehr auf offizielle Angaben verlassen, also auf die Angaben von politischen oder ökonomischen Eliten. Das finden wir jetzt auch in der Berichterstattung zu Gaza und Israel wieder. Diese Schieflage wirkt sich bei der Berichterstattung über Gaza noch einmal stärker aus, da Angaben, die der offiziellen Linie Israels widersprechen – zum Beispiel von NGOs oder palästinensischen Quellen – systematisch durch den israelischen Propaganda-Apparat diskreditiert wurden. Vom „He Said / She Said“-Journalismus, wie man im Englischen sagt [Anm. d. Red.: Er Sagt /Sie Sagt-Journalismus, d.h. bloßes Zitieren beider Seiten ohne journalistische Bewertung oder kritische Faktenprüfung], blieb so nur noch ein „He Said“-Journalismus übrig.

Diesem Problem wiederum könnte man ein Stück weit begegnen, wenn es Medienhäuser gäbe, die sich nicht dieser einseitigen Berichterstattung hingeben würden und die Öffentlichkeit die Chance hätte, zur Alternative zu greifen. Da haben wir aber dann das nächste Problem in Deutschland, dass wir in den letzten Jahren eine krasse Konzentration und Kommerzialisierung des Medienmarktes erlebt haben, die viel kritisches Potenzial aufsaugt.

Eigentlich haben wir in Deutschland sogar zwei große „Staubsauger“, die viel Potenzial für journalistische Qualität und Vielfalt vernichten: Das sind einmal die großen Medienkonzerne wie Funke, Springer, die Ippen-Gruppe oder die Madsack-Mediengruppe, die einen Großteil des Zeitungsmarktes kontrollieren. Gerade so große Konzerne haben oftmals kein besonderes Interesse an machtkritischer Berichterstattung, weil Journalismus für sie vor allem ein Investment ist und dessen Erfolg auch von guten Beziehungen zu politischen und wirtschaftlichen Eliten abhängt.

Auf der anderen Seite haben wir speziell in Deutschland den gigantischen „Staubsauger“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der wiederum starker politischer Einflussnahme ausgesetzt ist – zum Beispiel über die Rundfunkräte, die letztlich entscheiden, wer dort welche Führungsposition bekleidet.

Diese beiden Giganten teilen den Großteil des deutschen Medienmarkts unter sich auf und lassen wenig Raum für zum Beispiel linke, alternative kritische Medien, wie wir sie zum Glück in anderen westlichen Ländern sehen, die auch ein großes Problem mit Kommerzialisierung und Konzentration haben.

„Wir haben in deutschen Redaktionen auch ein großes Kompetenzproblem.“

Vielleicht noch ein letzter Punkt: Wenn wir uns die einzelnen Journalisten anschauen, dann würde ich sagen, haben wir in deutschen Redaktionen auch ein großes Kompetenzproblem. Das betrifft zum einen den Nachrichtenjournalismus, bei dem ein Konstruktionsfehler zu sein scheint, dass ein Nachrichtenredakteur jeden Tag sämtliche Themen behandelt, sei es Corona oder Klima oder Gaza, je nachdem, was gerade reinkommt. Es fehlt aber auch an kultureller und politischer Durchlässigkeit in den Redaktionen. In den meisten Redaktionen, besonders in den Chefetagen, sieht es immer noch so aus: weiß, mittelalt, akademisch geprägt, ohne Migrationshintergrund.

Das beispiellose Maß an Repressionen, Diffamierungen und Anfeindungen gegenüber den wenigen noch verbliebenen kritischen Journalisten der letzten zwei Jahre hat dieses Problem noch verschärft. Dadurch sind die wenigen kritischen Stimmen erst recht verstummt, sodass in vielen Redaktionen die pro-israelischen Überzeugungstäter noch mehr Einfluss haben.

„Um dem Problem gerecht zu werden, muss man sich das Mediensystem im Ganzen anschauen.“

Wir könnten noch Stunden über solche Ursachen sprechen. Wichtig ist mir, rüberzubringen, dass man es sich nicht so einfach machen und es auf eine einzelne Ursache reduzierten sollte. Um dem Problem gerecht zu werden, muss man sich das Mediensystem im Ganzen anschauen.

Sie haben in Ihrer Analyse fast ausschließlich die Berichterstattung der etablierten Medien analysiert – sicherlich, weil es die reichweitenstärksten und einflussreichsten sind. Wie steht es mit den alternativen oder unabhängigen Medien in Deutschland? Wie haben die sich bei diesem Thema aus Ihrer Sicht geschlagen?

Die habe ich leider nicht systematisch ausgewertet. Deshalb kann ich dazu nicht so qualifiziert etwas sagen wie zu den etablierten. Mir ist aber aufgefallen, dass die wenige kritische Berichterstattung sehr häufig am Rand oder außerhalb des etablierten Mediensystems entstanden ist, wie zum Beispiel von der jungen Welt. Sie hat zu Zeiten, in denen die großen Leitmedien fast gar nicht mehr über die tägliche Gewalt in Gaza berichtet haben, das Thema immer noch oft auf ihrer Titelseite gehabt. Ich glaube, sie hat sich auch als einzige Zeitung in der Nachrichtenberichterstattung den Völkermordvorwurf gegenüber Israel zu eigen gemacht, was ja nicht nur ein Vorwurf ist, sondern mittlerweile durch alle großen Menschenrechtsorganisationen und die führenden Genozid-Forscher und relevanten internationalen Organisationen dieser Welt sehr gut dokumentiert ist.

Auch einzelne Influencer auf Instagram oder TikTok oder sehr kleine alternative Medien, die oft einfach nur von einzelnen Personen betrieben werden, wie zum Beispiel „Occupied News“ oder „Gaza heute“ haben regelmäßig viel kritischere und auch den Opfern gegenüber viel empathischere Berichterstattung gemacht als die großen Medienhäuser – und das mit einem Bruchteil der Ressourcen.

Wenn man den Blick ein bisschen weitet, muss man sagen, dass in Deutschland der Einfluss und die Reichweite von solchen unabhängigen Medien einfach viel zu gering ist. In anderen Ländern lieferten kleine unabhängige Medien wie +972 in Israel oder The Intercept in den USA immer wieder großartige investigative Recherchen. Im deutschsprachigen Raum haben wir so etwas nicht. Unterm Strich war es deshalb in den letzten zwei Jahre kaum möglich, sich nur auf Deutsch wirklich umfassend und präzise zu den Ereignissen in Gaza zu informieren.

Ende Teil 1

Teil 2 folgt morgen.

Fabian Goldmann: Staatsräsonfunk: Deutsche Medien und der Genozid in Gaza, Berlin 2026, Manifest Verlag, Taschenbuch, 407 Seiten, ISBN 978-3-96156-145-2, 22 Euro.

Titelbild: Fabian Goldmann & Manifest Verlag

(Auszug von RSS-Feed)

Mexiko nach Drogenboss-Tod: Gewalt ebbt ab - Kartelle verbreiten Fake News

25. Februar 2026 um 17:56

Vorschau ansehen
Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in mehreren Regionen Mexikos entspannt sich die Lage allmählich. Auslöser der Unruhen war die Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, auch „El Mencho“ genannt. Zwar wurden einige diplomatische Beschränkungen aufgehoben, doch warnen die Behörden weiterhin vor Reisen in die besonders betroffenen Bundesstaaten.
(Auszug von RSS-Feed)

Kein Aufschrei der “Guten”: Der barbarische Umgang mit Frauen im islamischen Raum

25. Februar 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Die radikal-islamische Herrschaftsideologie macht nicht nur weiße Frauen zur Beute der Dschihadisten. Auch die „eigenen“ Frauen leben unter einem barbarischen Terrorregime – von Mädchenhandel über Kinderehen und Steinigungen bis zu barbarischen Scharia-Urteilen.

Von Eric Angerer

Zwangsheiraten sind in vielen islamischen Ländern mehr die Regel als die Ausnahme. Arrangiert von den Familien finden sie oft unter Blutsverwandten statt (etwa Cousin mit Cousine). Dabei spielen oft auch materielle Aspekte eine Rolle.

Etwa ein mir bekanntes Beispiel: Ein Mädchen einer ägyptischen Zuwandererfamilie mit österreichischer Staatsbürgerschaft wird mit einem Cousin verheiratet, den es noch nie gesehen hat, und die Familie bekommt dafür Geld, weil dieser Cousin dadurch nach Österreich kommen und auch „Österreicher“ werden kann.

Afghanistan: Zwangsverheiratung kleiner Mädchen

Diese weit verbreitete Tradition hat aber noch krassere Formen. In Afghanistan verkaufen Familien ihre Töchter oft schon im Vorschulalter als Ehefrauen zu niedrigen Preisen an wohlhabende muslimische Männer im Ausland – wie dieser Bericht zeigt:

Es gibt im regulären Islam keine Altersuntergrenze für den sexuellen Verkehr, sei es mit Ehefrauen, sei es mit Sklavinnen. Dies ist in den klassischen Schriften vielfach und gründlich belegt. Das zeigt als zusammenfassende, die relevanten Quellen und Autoritäten einbeziehende, sorgfältig ausformulierte Übersicht beispielsweise die Fatwa #22442 aus dem Jahr 2002 in „Islam Question & Answer“. Gemäß dem „correct view“ entscheidet allein der Mann, ob sie „dazu in der Lage ist“.

Die berühmten „9 Jahre“ als Altersbeschränkung sind nur eine unverbindliche Analogie zu den vielen Hadithen, denen gemäß Mohammed Aisha mit 6 (oder 7) Jahren heiratete und mit 9 Jahren erstmalig beschlief – als sie noch mit Puppen spielte, also nach islamischen Kriterien vorpubertär gewesen sein muss (genauer ausgeführt hier).

Jemen: 8-Jährige in Hochzeitsnacht zu Tode penetriert

Sowohl das Vorbild Mohammeds als auch die klassischen Schriften und aktuellen Empfehlungen von Autoritäten, die die alleinige Entscheidung dem Mann überantworten, sind keine theoretischen Angelegenheiten. Sie haben sehr praktische Folgen.

Ein achtjähriges jemenitisches Mädchen starb in der Hochzeitsnacht an inneren Blutungen, nachdem sie einen Mann geheiratet hatte, der fünfmal so alt war wie sie. Das Mädchen Rawan wurde in der Stadt Meedi in der Provinz Hajjah im Nordwesten Jemens mit einem 40-jährigen Mann verheiratet. In der Hochzeitsnacht und nach dem Geschlechtsverkehr erlitt sie Blutungen und einen Uterusriss, an dem sie verstarb. Man hatte sie in eine Klinik gebracht, aber die Ärzte konnten ihr Leben nicht retten. Die Behörden haben keine Maßnahmen gegen die Familie des Mädchens oder ihren Ehemann ergriffen. Örtliche Stammesführer hatten versucht, den Vorfall zu vertuschen, und als die Nachricht bekannt wurde, einen lokalen Journalisten davor gewarnt, darüber zu berichten.

Nach islamischem Scharia-Recht werden Mädchen und Frauen nicht als vollwertige Menschen, sondern als Waren, als Eigentum betrachtet und behandelt. Sie können verkauft und gekauft und müssen jedenfalls kontrolliert werden. Frauen, die gegen diese Zustände aufbegehren, werden sanktioniert – oftmals auf grausame Weise.

Somalia: Vergewaltigungsopfer gesteinigt

Manchmal muss es nicht einmal Widerstand gegen die muslimischen Herrschaftsvorschriften oder eine „Verfehlung“ sein. Manchmal können unter der Scharia auch männliche Willkür oder ein perverses Rechtsverständnis ausreichend sein für brutale Strafen gegen Frauen.

Vergewaltigungsopfer werden nach islamischem Recht oft des Ehebruchs beschuldigt, wenn sie eine Vergewaltigung durch verheiratete muslimische Männer anzeigen. Ein erschreckendes Beispiel: 

Ein 13-jähriges Mädchen in Somalia wurde von einem erwachsenen Muslim vergewaltigt. Anstatt ihn zu bestrafen, verurteilte ein islamisches Scharia-Gericht sie zum Tode, weil ihr verheirateter Vergewaltiger behauptete, sie habe ihn durch ihr öffentliches Auftreten „verführt“. Das Gericht gab ihm recht und verurteilte sie wegen Ehebruchs.

Hunderte muslimische Männer versammelten sich, um sie als Opfergabe an Allah zu Tode zu steinigen. Sie lachten, jubelten und riefen „Allahu Akbar“, während sie bis zu ihrem letzten Atemzug vor Schmerzen schrie. Kein einziger Mann schritt ein, um das 13-jährige Vergewaltigungsopfer zu retten. Jeder im Dorf hörte ihre Hilferufe vor der Hinrichtung. Anstatt einzugreifen, fesselten sie ihre Hände auf dem Rücken und ketteten ihre Füße an. Der örtliche Imam wies die Männer an, ein Loch zu graben und sie bis zur Hüfte zu begraben, damit sie sich nicht bewegen oder den Steinen ausweichen konnte, die auf ihren Kopf geworfen wurden.

Stundenlang vor und während der Steinigung flehte sie um Gnade und blickte zu ihren Nachbarn, ihrem Vater und jedem beteiligten muslimischen Mann. Bis zu ihrem letzten Atemzug schrie sie, doch niemand half ihr. Von den Hunderten anwesenden Männern zeigte keiner Mitleid. Die Teilnehmer beteiligten sich bereitwillig an diesem islamischen Akt der Anbetung, ignorierten ihre Bitten und jubelten mit „Allahu akbar“, während sie sie brutal töteten.

Iran: Vater und Söhne an Steinigung einer Frau beteiligt

Ein Fall einer Steinigung, der später verfilmt wurde, ist der der 36-jährigen Soraya Manutchehri im Jahr 1986 in dem Dorf Kuhpayeh im iranischen Kreis Khomein. Im Alter von 13 Jahren heiratete sie Ghorban-Ali, einen Gefängniswärter mit einem aufbrausenden Temperament. In zwei Jahrzehnten Ehe, die von häuslicher Gewalt geprägt war, gebar sie ihm sieben Kinder. 

Neben der Führung ihres Haushalts kümmerte sich Soraya um einen älteren, bettlägerigen Nachbarn namens Hashem, der aufgrund seiner Behinderung auf die Hilfe der Dorffrauen angewiesen war, um grundlegende Bedürfnisse wie Mahlzeiten zu erhalten. Ghorban-Ali, der nach sozialem Aufstieg strebte, einschließlich einer möglichen Regierungsposition, war mit Soraya unzufrieden und wollte eine jüngere zweite Frau, ein 14-jähriges Mädchen, heiraten, wobei er die Scharia-Bestimmungen nutzte, die Polygamie mit bis zu vier Frauen erlaubten, sofern er sie finanziell unterstützen konnte.

Da er sich die für eine neue Ehe erforderliche Mitgift nicht leisten konnte, ohne seine bestehende Ehe aufzugeben, drängte er Soraya zur Scheidung. Diese lehnte ab, da er sich weigerte, ihre ursprüngliche Mitgift zurückzuzahlen, wie es das islamische Recht bei einvernehmlichen Trennungen durch den Ehemann vorschreibt. Um diese finanzielle Verpflichtung zu umgehen – indem er die Scharia-Regeln ausnutzte, die einen Ehemann von der Mitgiftrückzahlung befreien, wenn der Ehebruch der Ehefrau nachgewiesen wird –, erfand Ghorban-Ali Behauptungen über Sorayas Untreue mit dem bettlägerigen Haschem und rekrutierte Dorfbewohner als falsche Zeugen.

Der Dorfmullah und der Bürgermeister agierten als Komplizen von Ghorban-Ali. Diese Personen, motiviert durch Gefälligkeiten oder ideologische Konformität mit den Vorgaben des neuen Regimes, unterstützten die Anschuldigung des Ehebruchs ohne strenge Überprüfung und machten so aus der Verleumdung des Ehemanns eine formelle Anklage. Die Vorwürfe waren, sie habe den alten Haschem angelächelt und ihm zugeflüstert. Soraya Manutchehri wurde wegen Ehebruchs verurteilt.

Die Hinrichtung erfolgte unmittelbar danach: Soraya wurde gefesselt, geknebelt und bis zur Hüfte in eine Grube vergraben, wo sie von den versammelten Dorfbewohnern gesteinigt werden sollte. Die Teilnehmer, darunter ihr Vater, ihr Ehemann und ihre beiden Söhne – bewarfen sie stundenlang mit Steinen, bis sie schließlich starb. Der Dorfprediger warf nach ihrem Tod einen letzten Stein, um symbolisch die Ehre der Gemeinschaft wiederherzustellen. Die Mullahs und Dorfbewohner handelten nach den Gesetzen der Islamischen Republik von 1979 und setzten die sogenannten Hudud-Strafen ein.

Pakistan: Vergewaltigung als Entschädigung

Und selbst wenn man diese Fälle kennt, geht es in dieser Kultur immer noch abartiger. Das zeigt das  islamische „Justizsystem“ in Pakistan – ein Albtraum direkt aus der Hölle. Ein unschuldiges Mädchen wurde von einem Scharia-Rat dazu verurteilt, „öffentlich“ vergewaltigt zu werden, um für das Verbrechen ihres muslimischen Bruders zu „büßen“. Vergewaltigung als Entschädigung!

Das Mädchen schrie vor unerträglichen Schmerzen, vergewaltigt von einem muslimischen Mann vor einer großen muslimischen Menge, darunter die 40 ausdruckslosen Mitglieder des Scharia-Rates, die ihr Leid genossen, als wäre es nichts.

Die genannten Fälle sind nur die Spitze eines Eisberges. Auch wenn das nicht tagtäglich stattfinden mag, erreicht sicherlich nur ein kleiner Teil der Fälle die westliche Öffentlichkeit.

Wer die islamischen Traditionen und Vorschriften verharmlost oder gar beschönigt, wer „kultursensibel“ Polygamie, Zwangs-, Verwandten- und Kinderehen, Scharia-Gerichte und Kopftuchzwang und unter dem Deckmantel der „Religionsfreiheit“ immer mehr Rücksichtnahmen auf die Wünsche der Islamverbände zulässt, der fördert objektiv, dass diese barbarische Kultur sich auch in Europa ausbreitet.

(Auszug von RSS-Feed)

Gewalt in Mexiko: Präsidentin betont Sicherheit von Guadalajara als WM-Ort

24. Februar 2026 um 18:12

Vorschau ansehen
Nach der jüngsten Welle der Gewalt in Mexiko waren Zweifel an der Eignung als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft laut geworden. Die Staatschefin versichert: „Es gibt kein Risiko für Besucher."
(Auszug von RSS-Feed)

Nach Treppenangriff in Neukölln: Zwölfjähriger stellt sich

24. Februar 2026 um 17:51

Vorschau ansehen
Die Jugendlichen sollen in einem Berliner S-Bahnhof einen 26-Jährigen attackiert und verletzt haben. Nachdem sie sich bei der Polizei gemeldet hätten, seien sie wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Ermittlungen laufen.
(Auszug von RSS-Feed)

Das gefährliche Endspiel des US-geführten Kapitalismus – und die globale System-Alternative, Teil 2

24. Februar 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Aufgrund seines systemischen Niedergangs rüstet sich der US-geführte Kapitalismus noch weiter auf, vielgestaltig, beschleunigt durch die jüngere, noch aggressivere Fraktion des Kapitals, die der aktuelle US-Präsident Donald Trump verkörpert, gefolgt von seinen nervös gewordenen, ebenfalls gescheiterten Vasallen vor allem in der EU und in Asien. Wie kann also die Zusammenarbeit des viel größeren „Rests“ der Menschheit in Bezug auf Völkerrecht und Menschenrechte vertieft und ausgeweitet werden, auch auf nichtstaatlicher Ebene? Von Werner Rügemer.

Den ersten Teil des Artikels können Sie hier noch einmal lesen.

IV. Die US-Arbeiterklasse: Tod aus Verzweiflung

Deshalb führen die USA auch weltweit bei Massenarmut und unbehandelten Krankheiten, bei mafiösem Drogenhandel, bei Süchten aufgrund von Drogen- und Alkoholmissbrauch, Fettleibigkeit aufgrund schlechter Ernährung, frühkindlicher Sterblichkeit, Analphabetismus, Obdachlosigkeit, Polizeigewalt gegen die Unterschicht und nicht rückzahlbarer privater Überschuldung – wie auch ihr Staat selbst.

Das US-Gesundheitssystem ist das teuerste der Welt und mit den meisten unbehandelten Krankheiten! Zugleich mit extrem hohen Gewinnen für Pharmaunternehmen, Privatkliniken Versicherungskonzerne und auch mit hohen Einkommen für die wenigen Ärzte im Verhältnis zur Bevölkerung – und den höchsten Zuzahlungen selbst für normal versicherte medizinische Behandlungen, verbunden mit einer hohen Zahl von Menschen, die sich die Zuzahlungen nicht leisten können bzw. sich verschulden müssen oder sich eine Versicherung überhaupt nicht leisten können. Infolgedessen erhalten Millionen von Menschen mit schweren Krankheiten keine Behandlung. Gleichzeitig werden ungetestete Schmerzmittel wie Opioide beworben, deren übermäßiger Gebrauch jedoch noch mehr Schmerzen verursacht, den Körper schwächt und zu Verzweiflung führt.

Die Epidemie des Todes: Tod aus Verzweiflung

Weil die Massenarmut mit dem öffentlich medial zur Schau gestellten Reichtum der Oligarchen konfrontiert ist (zumindest mit einem Teil des freiwillig bzw. demonstrativ ausgestellten Reichtums), sind nicht medizinisch definierbare Epidemien die vorherrschende Epidemie: Es ist vielmehr die „Epidemie des Todes”, d. h. der einsame und hoffnungslose Akt, sich sterben zu lassen, der Wunsch zu sterben, sogar bis hin zur aktiven Selbstzerstörung. Denn angesichts des strahlenden, unerreichbaren Reichtums und der superreichen Selbstentfaltung bleibt nur die Hoffnungslosigkeit, die Resignation, die Selbstzerstörung. Zu diesem Schluss kommt der US-amerikanische Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Angus Deaton.[19]

So sinkt die Lebenserwartung der Arbeiterklasse und der Mittelschicht seit Ende der 1990er-Jahre, während die Superreichen immer länger leben. Sie finanzieren Forschungen, wie sie ihr gesundes Leben auf mindestens 120 Jahre verlängern (Longevity-Bewegung) und die zerstörte Erde für andere Planeten verlassen können.

Eine Form der Selbstzerstörung ist Selbstmord: Die Zahl der privat gehaltenen Schusswaffen in den USA ist weit höher als die Zahl der Einwohner. Der häufigste Einsatz der privaten Schusswaffen ist der Selbstmord: der Tod der Armen aus Verzweiflung, sogar unter Kindern und Jugendlichen.

Die USA führen bei privaten Massenhinrichtungen: Amokläufe

Da die kollektiven Organisationen, die sich mit den existenziellen Fragen der Arbeiterklasse und auch der Mittelschicht befassten, zerstört wurden, sind die Menschen sprachlos und allein gelassen. Während sie allein vor der Massenunterhaltung sitzen, brüten sie über ihren Problemen allein und unterbewusst vor sich hin. Deshalb brechen schließlich Scheinlösungen heraus, plötzlich, ohne Vorgeschichte und ohne Vorwarnung, „wie aus dem Nichts“.

Deshalb geht dem Selbstmord oft der Mord an denjenigen voraus, die dem Täter am nächsten stehen, seien es Ehepartner, Kinder, Geschwister oder Gangmitglieder. Die extreme Form sind die wiederkehrenden Mehrfachmorde in den USA in standardisierten Amokläufen, bei denen so viele Menschen wie möglich außerhalb der Familie ins Visier genommen und getötet werden.

Von 2020 bis 2023 verübten vor allem junge Menschen in den USA über 600 Massenerschießungen pro Jahr, also zwei pro Tag. Dabei umfasst diese Definition nur Amokläufe, bei denen mindestens vier Menschen getötet werden, den Schützen nicht mitgerechnet. Insbesondere Amokläufe an Schulen haben epidemisches Ausmaß.

Waffengewalt ist derzeit „die häufigste Todesursache für Amerikaner im Alter von einem bis 17 Jahren” – die USA sind auch hier weltweit die Nummer eins.[20]

V. Gebrochenes Amerika – gebrochene US-Verbündete

Diese Art der oligarchischen Herrschaft, begleitet von innerem Verfall und einer „gebrochenen“ Gesellschaft, breitet sich seit etwa zwei Jahrzehnten auch in Ländern aus, die eng mit den USA verbunden sind, „befreundet“ sind wie Israel und die Ukraine, auch Großbritannien – auch im armen Osteuropa und mit einer gewissen Verzögerung auch in den reicheren Staaten Westeuropas und der Europäischen Union sowie in Japan und Südkorea.

EU-Osterweiterung unter NATO-Führung

So war nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur die Gründung der EU sowohl wirtschaftlich als auch militärisch von den USA angeführt worden. Dies setzte sich nach 1990 mit der „Osterweiterung“ der EU fort, die wiederum von der NATO dominiert wurde und wird: Es sind schon kleine Staaten wie Nordmazedonien und Albanien Mitglied der NATO, die kaum Aussicht haben, EU-Mitglied zu werden.

Rechte, antikommunistische und antirussische Medien, Parteien und Oligarchen wurden gefördert. Das führte wie in den USA zu wirtschaftlicher Verarmung mit niedrigen Löhnen, die gegen die Menschenrechte verstoßen, mit staatlichen Subventionen für Zulieferunternehmen und mit Millionen von Menschen, die auf der Suche nach Arbeit emigrieren – alles zum Vorteil der aufstrebenden nationalen Oligarchenclans und westlicher Konzerne.[21]

US-Investoren kaufen Unternehmen in der EU

Dies gilt nachholend und in abgewandelten Formen auch für die reichen westeuropäischen Gründerstaaten der EU.

Bereits nach dem Ersten Weltkrieg und noch mehr nach dem Zweiten Weltkrieg betrieben US-Konzerne und Banken in West-, Süd- und Nordeuropa Tausende von Niederlassungen. Seit der Jahrtausendwende machten sich jedoch neue US-Kapitalaufsteiger wie BlackRock, Vanguard, State Street und Private-Equity-Investoren wie Blackstone, KKR und Carlyle zu den Mehrheitsaktionären, Eigentümern und Umgestaltern des Kapitalismus in Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Spanien, Italien und der Schweiz, in England tun sie dies schon länger. Sie haben ihre „zivile Privatarmee” aus Beratern und Agenturen mitgebracht, die nicht nur Investoren, sondern auch Regierungen und die Europäische Kommission beraten.

US-Investoren erhalten noch mehr staatliche Subventionen und zahlen fast keine Steuern – vorneweg die reichsten Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley. Die vasallischen europäischen Oligarchen werden ebenfalls reicher, die Staaten verschulden sich noch mehr und verstoßen damit gegen die europäischen Schuldenregeln – und Arbeiter, Angestellte, Rentner und die Mehrheit der Mittelschicht werden weiter verarmt, seit etwa drei Jahrzehnten, nach dem Ende des sozialistischen Gegenpols.

Infolgedessen hat das Einparteiensystem der USA auch tiefgreifende Auswirkungen auf die EU: Auch hier schwindet die Unterstützung für die Parteien, die seit Jahrzehnten prokapitalistisch regieren. Und ihre Überreste konvergieren, bewegen sich noch weiter aufeinander zu, inhaltlich auch hin zur populistischen Rechten. Wie in den USA gehört dazu auch immer mehr der Zionismus.

US-Waffengewalt dringt nach Europa vor

So breiten sich die Phänomene des inneren Verfalls in den mit den USA „befreundeten“ Staaten aus: politische Rechtsentwicklung, Verzweiflung und sinkende Lebenserwartung für die Mehrheit. Oft direkt inspiriert durch US-Amokläufe, die in den Medien ausführlich berichtet werden, aber vor allem, weil die sozialen und klassenbezogenen Voraussetzungen dafür auch in der EU vorhanden sind, nehmen Amokläufe in US-freundlichen Staaten wie Norwegen, Schweden, Frankreich, Österreich und Deutschland zu. Dies ist eine „besonders blutige Form des internationalen Einflusses der USA“ – und die US-Eliten sind sich dessen sehr wohl bewusst.[22]

Soziale Medienplattformen aus den USA – nicht nur im Umfeld des derzeitigen Präsidenten Trump – tragen zu diesem Export bei, „indem sie Gewalt, insbesondere unter desillusionierten jungen Männern, verherrlichen“. Regulierungsversuche wie der Digital Services Act der EU sind völlig wirkungslos.

Private Waffengewalt – die Kehrseite staatlicher militärischer Gewalt

Die globale Führungsrolle der USA bei der innerstaatlichen Waffengewalt – die auch mit internationalen und illegalen Exporten verbunden ist – ist die systemische Kehrseite der globalen Führungsrolle der USA bei militärischer Präsenz, Kriegen und Militäroperationen, dem Betrieb von Militärstützpunkten und der Förderung von Stellvertreter-Terroristen.

Entgegen der Propaganda dienen beide unregulierten Formen der Gewalt nicht dem Frieden und der Sicherheit, sondern dem Tod und noch größerer Unsicherheit – und den exzessiven privaten Profiten einer winzigen Minderheit.

VI. Das gefährliche Endspiel des US-geführten Kapitalismus

Der „seltsame Triumph des zerbrochenen Amerika“ mit seiner oligarchischen Herrschaft und inneren Fäulnis soll nach Ansicht der US-Kapitalelite fortgesetzt werden, wenn auch mit einigen Korrekturen.

Die erneute Hybris der USA begann mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der sozialistischen Staaten Osteuropas. Die USA führten daher in den 1990er-Jahren eine neue Reihe von Kriegen, Stellvertreterkriegen und Kriegsvorbereitungen – Serbien/Kosovo, Palästina, Sudan, Irak, Afghanistan, Venezuela, Jemen, Ukraine, Libyen.

In Fortsetzung und Intensivierung dieser Politik forderte zunächst US-Präsident Obama die verstärkte Aufrüstung der europäischen NATO-Mitglieder. Es folgte die Ost- und Nordausdehnung der NATO, es folgte der Aufbau zusätzlicher militärischer Präsenz in Afrika und insbesondere in Asien – vor allem wurde die national souverän aufsteigende Volksrepublik China durch Obama zum neuen Systemfeind erklärt („Pivot to Asia“).[23]

Warum die USA sich auf einen möglichen Weltkrieg vorbereiten

Es gibt zwei Gründe, warum sich die US-Oligarchen nach 1945 nun mit der Trumpisten-Truppe ein weiteres Mal auf einen möglichen neuen Weltkrieg und eine neue Welle einer aggressiveren kapitalistischen Globalisierung vorbereiten:

  1. In den USA selbst herrschen die Deindustrialisierung, Verarmung und Selbstzerstörung der eigenen Bevölkerung, Verfall der Infrastruktur, Verlust der Innovationskraft auch im technologischen Bereich, verbunden mit dem Niedergang der beiden bisher regierenden, korrupten Parteien, Verfall der Werte und der Glaubwürdigkeit der Leitmedien – und damit verbunden der Verlust der Kampfbereitschaft der Jugend und schließlich der Verlust des internationalen Ansehens. Dies gilt mit Unterschieden und Verzögerungen auch für die anderen Staaten des von den USA geführten Kapitalismus in der EU und in Asien;
  2. Die US-Oligarchen und ihre Vasallen würden dies akzeptieren, wenn es nicht die systemlogische, global wirksame Alternative gäbe: den raschen und vor allem systemischen, nachhaltigen, integrierten Aufstieg der Volksrepublik China zur kaufkraftstärksten Industrie- und Handelsnation, in Verbindung mit erfolgreichen und wachsenden globalen Kooperationen, zudem im Unterschied zur US-Globalisierung, die mit Hunderten Militärstützpunkten auf allen Kontinenten und annektierten Inseln verbunden ist.

Beide Kapitalfraktionen stehen nun hinter Trump

Deshalb hat sich die mit ihrer politischen Führungsfigur Trump aufgestiegene, jüngere Multi-Milliardärs-Kapitalfraktion, die in Bezug auf Investitionen weltweit noch kaum präsent ist, organisiert. Diese Oligarchenclans der zweiten Reihe sind noch aggressiver und offener rechtsextremistisch. Auch sie suchen nun nach globalen Investitions- und Kooperationspartnern – doch inzwischen sind auch die bisher noch ungleich reicheren Oligarchen aus dem Silicon Valley und von BlackRock & Co., die ihre Gewinne der Demokraten-Partei verdanken, zu Trumps Republikaner-Partei übergelaufen.

Hier sind ihre bisher mit Trump exekutierten, wichtigsten Maßnahmen:

  • Abschaffung der ohnehin schon schwachen US-Finanzregulierungen und Schließung oder Schwächung der US-Aufsichtsbehörden (Umwelt, Arbeit, Finanzen, Medien), Aufbau eines eigenen Deep State
  • Noch mehr minderheitliche Operationen – militärisch wie wirtschaftlich – außerhalb und gegen die Vereinten Nationen
  • Globale Handelskriege mit hohen Zöllen, auch gegen „Verbündete” und „beste Freunde”
  • Intensivierung der hoch subventionierten Reindustrialisierung der USA
  • nervöse Forcierung der künstlichen Intelligenz
  • Beschleunigte Aufrüstung der europäischen NATO-Mitglieder als nächste Stellvertreterkrieger gegen Russland, nachdem die Ukraine ausgeblutet ist und keine neuen Soldaten mehr beschaffen kann
  • Langfristige globale Aufrüstung gegen den systemischen Hauptfeind, die Volksrepublik China
  • Suche nach Beziehungen zu offen rechtsextremen und/oder schwachen kleinen Regierungen weltweit, wie dem zionistischen Kettensägen-Kapitalisten Milei in Argentinien, und verstärkte Suche nach neuen Stellvertreterkriegern auf allen Kontinenten
  • Investitionen in die Lücken der aktuellen Globalisierungsstruktur, insbesondere im Nahen Osten, im Großraum Israel, der Palästina, den Libanon, Syrien, den Süden Zyperns und die Golfstaaten umfasst.

Nervöse Strategie mit neuen Konflikten, national und global

Diese Strategie führt zu neuen Konflikten. Daher können diese Maßnahmen bestenfalls nur langsam Wirkung zeigen. Die Reindustrialisierung der USA kann nach der jahrzehntelangen Deindustrialisierung nicht so schnell zurückgeholt werden wie gewünscht.

Darüber hinaus gefährden die extrem kurzfristigen Gewinnpraktiken der schnell aufsteigenden Kapitalfraktion um Trump selbst die nationale Sicherheit der USA, wie viele Autoren in Foreign Affairs analysieren, auch weil die langjährigen Alliierten geschädigt, ja gedemütigt werden, mehr noch als früher.

Auch wenn die großen Globalisten aus dem Silicon Valley und ihre Großaktionäre wie BlackRock politisch zu Trump übergelaufen sind, erfüllen sie keineswegs alle seine Wünsche. Apple beispielsweise verlagert die Produktion seiner iPhones und anderer Geräte nicht in die USA, sondern zunehmend von China in das arme Indien und andere arme Staaten.

Vor allem stößt der Widerstand innerhalb der Vasallen- und befreundeten Staaten in vielerlei Hinsicht auf Widerstand, insbesondere innerhalb der arabischen Staaten, auch durch neue Allianzen, beispielsweise zwischen Kanada und Mexiko.

So wächst in absehbarer Zukunft die Gefahr kleiner und separater sowie groß angelegter Militärschläge wie gegen Venezuela mit dem Kidnapping von Regierungschef Maduro – wobei ungeklärt bleibt, wie die US-Konzerne langfristig an das begehrte Öl Venezuelas kommen können oder überhaupt wollen und ob weitere Militärschläge nötig sind.

Der Zionismus triumphiert über das ausrangierte Christentum

Christliche protestantische Kirchen, darunter evangelikale Endzeitchristen, gehören traditionell zu den ideologischen Säulen des US-Kapitalismus. Trump hat auch weitere christlich-fundamentalistische Sekten angezogen, darunter auch aus dem katholischen Lager. Auch „christliche Zionisten” gehören zu seinen Reihen.

Aber das Christentum zieht in den USA keine Massen mehr an. Bekennende Christen sind in den letzten Jahrzehnten zu einer Minderheit geworden. Deshalb wurde mit Trump die extremste Variante des Zionismus, die Religion mit dem Versprechen des endgültigen Sieges über alle Feinde, offen zur führenden religiösen Ideologie der traditionellen Gotteszentriertheit des US-Staates. So ist die reichste zionistische Stiftung, die Adelson Foundation des Casino-Moguls Sheldon Adelson, seit den 1990er-Jahren der größte Geldgeber sowohl des derzeitigen US-Präsidenten Trump wie gleichzeitig auch des langjährigen israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu.[24] Trump wiederholt regelmäßig seinen Spruch: „Gott segne Amerika“ und „Gott segne Israel“.

Geopolitisch will Trump dies mit den Abraham Accords durchsetzen: Golfstaaten und das Königreich Marokko wurden mit Israel ausgesöhnt, sie unterstützen die Palästinenser nicht mehr, sondern unterstützen Israel. Trump will unter Führung Abrahams bzw. des Zionismus die drei verfeindeten Religionen Judentum, Christentum, Islam versöhnen.

So wurde und wird der zionistische „heilige Krieg“ und das Endspiel, das Israel seit Jahrzehnten vorbereitet und jetzt verschärft gegen die Palästinenser führt, von den USA jetzt gegen „die Linke, den Islam und China“[25] global ausgeweitet. Auch so wollen sich die neuen wie alten Kapitalisten des „zerbrochenen Amerika“ retten. So war gleichzeitig auch Israels jahrzehntelange Besatzungspolitik bereits ein hochprofitables Geschäftsmodell für US-amerikanische und israelische Rüstungs- und Überwachungskonzerne – und auch der Völkermord und die fortgesetzte ethnische Säuberung Gazas und der Westbank waren und sind ein hochprofitables Geschäft, wie die UN-Berichterstatterin Francesca Albanese dokumentiert hat.[26]

Ein erster Schritt ist laut Trump die Umwandlung des ethnisch gesäuberten Gazastreifens in die „Riviera des Nahen Ostens“ als Luxus-Urlaubs-Digital-Paradies, aufgebaut auch mit reichen Investoren aus arabischen und muslimischen Staaten.

Auch in den europäischen Kapital-Demokratien hat der traditionelle Einfluss der beiden großen christlichen Kirchen massiv abgenommen. Die Ungläubigen treten ebenso aus wie diejenigen, die wirkliche Christen sein wollen. Kirchen leeren sich, viele werden an Musik- und Event-Veranstalter verkauft oder verpachtet.

Und es gibt in Europa fast keine Parteien mehr, die sich christlich nennen, und diese schrumpfen seit Jahrzehnten, wie beispielsweise in Deutschland die langjährige Regierungspartei CDU. Auch jetzt triumphiert unter diesen schwindenden Dienern der Kapitalisten in Europa zum ersten Mal öffentlich das zionistische Alte Testament über das christliche Neue Testament. Das gilt auch für die beiden großen christlichen Kirchen: Sie protestieren nicht gegen den zionistischen Völkermord in Palästina. Der katholische Vatikan mit seinem neuen Papst Leo XIV. aus den USA protestiert nicht einmal, wenn Israel katholische Gemeinden in Palästina, im Libanon und in Syrien zerstört.

Gleichzeitig führt diese ideologische Verengung zu einer weiteren globalen Isolation der US-Oligarchen und ihrer Vasallen. Infolgedessen stehen die USA mit Israel immer mehr allein da, beispielsweise bei immer mehr UN-Abstimmungen zu Israel und zum Beispiel auch zu Kuba, isoliert von der überwiegenden Mehrheit der Menschheit.

VII. Die multipolare Selbstorganisation der Menschheit

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die UNO der wesentliche internationale Schritt zum Völkerrecht und zu den Menschenrechten, zu denen auch Arbeits- und Sozialrechte gehören. Dies war das Ergebnis des Sieges über den Faschismus in Europa, Japan und China, verbunden mit dem enormen Aufschwung antikolonialer Kämpfe und Erfolge, was unter anderem auch in der G77-Bewegung zum Ausdruck kam.

Diese Entwicklung wurde vor allem durch die USA mit ihrem Anspruch als einzige Weltmacht und mithilfe von Vasallen und Stellvertreterkriegern in Europa, Asien und Lateinamerika militärisch, wirtschaftlich, finanziell, politisch, durch Geheimdienste, ideologisch und kulturell, auch durch viele Dutzende Kriege und Regimewechsel, durch die Einsetzung von Diktaturen, durch Sanktionen und auch etwa durch die US-geführte Weltbank untergraben. Aber seit zwei Jahrzehnten gewinnt die globale demokratische Gegenbewegung der Menschheitsmehrheit wieder an Dynamik, aus vielen Quellen.

Nationale Souveränität: Volksrepublik China

Die Volksrepublik China hat durch ihre revolutionäre Überwindung der feudal-kapitalistischen Diktatur des Faschisten Tschiang Kai-schek – der von den USA und gleichzeitig von Hitler unterstützt worden war – in kurzer Zeit nationale Souveränität erlangt. China praktiziert Demokratie im besten Sinne und setzt die Interessen der Mehrheit erfolgreich durch: 700 Millionen Menschen wurden aus der Armut geholt, in Arbeit, Brot, Wohnung, Bildung, Gesundheit, Lebenssicherheit gebracht. Während sich in China seit der Gründung 1949 die Lebenserwartung fast verdoppelt hat, sinkt sie in den USA für die Mehrheit seit zwei Jahrzehnten. Auch damit hat China bewiesen, dass die importierten kapitalistischen Praktiken zum Wohle der arbeitenden Mehrheit der Bevölkerung reguliert und transformiert werden können.

Nachhaltige Lohnerhöhungen für Hunderte Millionen Arbeiter, der Ausbau moderner Infrastruktur, umweltfreundliche Energieerzeugung, technologische Innovationen auf dem neuesten Stand der Technik, kapitalunabhängige Politik und Wissenschaft – all das wurde ermöglicht. China ist führend bei erneuerbaren Energien und Wiederaufforstung. Betrügerische Manager werden bestraft und ausländische Digitalkonzerne, die chinesische Daten an US-Behörden ausliefern, werden verboten. Insolvente Unternehmen werden nicht unbedingt vom Staat gerettet – im Unterschied zum gescheiterten Kapitalismus, in dem die Kapitalisten nur noch Fabriken gründen, wenn sie vom Staat und auf Kosten ihrer Beschäftigten subventioniert werden.

Ausländische Unternehmen unterliegen ebenfalls Vorschriften, die sie in den USA und der EU nicht akzeptieren – in China jedoch sind sie mit diesen Vorschriften einverstanden, nur um an den Vorteilen des kommunistisch geführten Landes teilhaben zu dürfen! Die souveräne Nation China hat nationale Produktions- und Lieferketten aufgebaut, innerhalb Chinas etwa im Bereich der seltenen Erden – im Gegensatz zum neokolonialen Raubtierkapitalismus unter Führung der USA, die jetzt darunter leiden.

Inklusive, kooperative Globalisierung

Die Praktiken Chinas gelten logischerweise auch für die internationalen Kooperationen, in denen China zur wirtschaftlichen Entwicklung und politischen Souveränität der beteiligten Staaten beiträgt.

Obwohl die USA die UNO mitbegründet haben, agierten sie von Anfang an zunehmend ohne und gegen die UNO und gegen die UN-Charta, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch, gemäß ihrer alternativen, selbst definierten Formel einer „regelbasierten internationalen Ordnung“: Sie soll seit der US-Staatsgründung unter Bezugnahme auf „Gott“ zu einem religiös gestützten Endsieg geführt werden, wobei der christliche Gott wegen geschwundener Wirkung herabgestuft und jetzt mit Trump offiziell dem Zion unterstellt wurde.

So wurden auch UN-Unterorganisationen entweder boykottiert (Menschenrechtskommission), ignoriert (ILO) oder korrumpiert und dann verlassen (WHO). Dies gilt beispielsweise auch für internationale Institutionen wie die WTO, den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran und aus dem Pariser Klimaabkommen. Und jetzt im Januar 2026 haben die USA gleichzeitig 66 internationale Organisationen verlassen, vor allem im Umkreis der UNO.

Dagegen basieren die neuen internationalen und kontinentalen Formate der multipolaren Weltordnung – BRICS, SCO, CELAC, FOCAC, EEF usw. – auf der UN-Charta, entwickeln aber gleichzeitig ihre eigenen neuen Kooperationsstrukturen und viele einzelne Maßnahmen weiter, nicht nur im Bereich Wirtschaft, sondern auch Kultur, Wissenschaft, Sport, Forschung.

Das alttestamentarische Endspiel des von den USA angeführten Kapitalismus, das durch die derzeitige US-Regierung unter Präsident Trump noch verschärft wird, beschleunigt aber auch neue Kooperationen zwischen geschädigten Staaten und auch solchen Staaten, die sich an internationale Rechte und Menschenrechte halten. Dies gilt beispielsweise für die Haager Gruppe, die unter der Führung Kolumbiens und Südafrikas in Bogota mit 30 Staaten einen Plan zur Beendigung des Völkermords Israels entwickelt hat: „Die Ära der Straflosigkeit ist vorbei.“[27]

Neben solchen Beziehungen zwischen Staaten muss auch die multipolare Zusammenarbeit der Zivilgesellschaften gestärkt werden, beispielsweise zwischen Unternehmen, Gewerkschaften, antikapitalistischen Parteien und Bewegungen, Genossenschaften, Initiativen für Frieden, für menschenrechtliche Arbeit und Renten, für menschenrechtskonformes Wohnen, für menschenrechtskonforme Gesundheitsversorgung und Bildung, für den öffentlichen Nahverkehr, für Frauenforen, für ökologische Landwirtschaft, für kapitalunabhängige Wissenschaften, Kunst, Sport und Medien, für alte und neue gesellige Gruppen aller Altersklassen – und dies auch in einer verstärkten, erneuerten internationalen Zusammenarbeit, selbst und gerade dann, wenn die Regierungen sich (noch) nicht vom US-geführten, gescheiterten, kaputten Kapitalismus gelöst haben, also auch mit Bewegungen, Initiativen und Parteien in den USA selbst!

Überarbeitete Fassung des Referats, das Werner Rügemer bei der internationalen Konferenz der World Association for Political Economy (WAPE) im August 2025 in Istanbul hielt.

Titelbidl: Volodymyr TVERDOKHLIB / Shutterstock


[«19] Anne Case/Angus Deaton: Deaths of Despair and the Future of Capitalism, Princeton University Press 2020

[«20] Jacob Ware: American Gun Violence Goes Global. How Its Spread Is Disturbing and Diminishing U.S. Soft Power (Amerikanische Waffengewalt geht global und stört und schwächt die US-Softpower), Foreign Affairs, 9. Juli 2025

[«21] Werner Rügemer: Imperium EU: ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr, Köln 2022 (auch in englischer Ausgabe)

[«22] Jacob Ware: American Gun Violence Goes Global, Foreign Affairs, 9. Juli 2025

[«23] Siehe den historischen Bericht von Jeffrey Sachs: Die Geopolitik des Friedens, Rede im Europäischen Parlament, 19. Februar 2025, jeffsachs.org

[«24] Casino-Mogul Sheldon Adelson, wichtiger Unterstützer von Trump und Netanjahu, The Times of Israel, 12. Januar 2021; Dalia Hatuqa: Adelsons „extreme Positionen” werden noch lange nachwirken, sagen Palästinenser, aljazeera.com 12. Januar 2021; Hussein Moghuiyeh: Die Adelson-Saga: Wie pro-israelische Milliardäre ihre „Trumpfkarte” einsetzen, um die USA zu einem Angriff auf den Iran zu bewegen, english.almanar.com.lb, 22. Juni 2025

[«25] Pete Hegseth: American Crusade. Our Fight to Stay Free, New York 2020

[«26] Francesca Albanese: Von der Wirtschaft der Besatzung zur Wirtschaft des Völkermords, un.org/A/HRC/59/23, 16. Juni 2025

[«27] Staaten kündigen beispiellose Maßnahmen an, um den Völkermord in Gaza zu stoppen, thehaguegroup.org, 16. Juli 2025

(Auszug von RSS-Feed)

US-Botschafter verliert Zugang zu französischer Regierung

24. Februar 2026 um 08:14

Vorschau ansehen
Der US-Botschafter in Paris, Charles Kushner, erschien nicht zu einer Vorladung des französischen Außenministeriums. Grund der Vorladung war die Verbreitung einer Kritik der US-Regierung an dem wachsenden Linksextrmismus in Frankreich.
(Auszug von RSS-Feed)

US-Botschafter erscheint nicht zu Vorladung im Außenministerium

24. Februar 2026 um 08:01

Vorschau ansehen
Der US-Botschafter in Paris, Charles Kushner, erschien nicht zu einer Vorladung des französischen Außenministeriums. Grund der Vorladung war die Verbreitung einer Kritik der US-Regierung an dem wachsenden Linksextrmismus in Frankreich.
(Auszug von RSS-Feed)

Brutal und schlagkräftig: Jalisco Nueva Generación bisher Mexikos mächtigstes Drogenkartell

23. Februar 2026 um 10:50

Vorschau ansehen
Das brutale Drogenkartell CJNG hat seinen Kopf verloren. Die Behörden rechneten zwar mit einer Reaktion des Kartells – doch laut einem Sicherheitsexperten nicht mit „einer landesweiten Dimension“. Gerardo Rodríguez spricht von einem sehr gelungenen Einsatz der Regierung.
(Auszug von RSS-Feed)

Mann erschoss seine Ehefrau, beide Kinder und sich selbst

23. Februar 2026 um 09:47

Vorschau ansehen
Ein Mann erreicht seine Mieter in Oberfranken nicht und ruft die Polizei. In der Wohnung finden die Beamten vier Tote.
(Auszug von RSS-Feed)

Drogenkrieg Armee tötet „El Mencho“ – Kartell entfesselt Gewaltwelle in Mexiko

23. Februar 2026 um 05:30

Vorschau ansehen

Nach dem Tod des Drogenbosses El Mencho überzieht das Kartell Mexiko mit einer Welle der Gewalt. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Armando Solis

Mexikos Armee hat den berüchtigten Kartellchef „El Mencho“ getötet. Seine Anhänger reagieren mit Brandanschlägen und Straßensperren – die deutsche Botschaft warnt Reisende eindringlich.

Dieser Beitrag Drogenkrieg Armee tötet „El Mencho“ – Kartell entfesselt Gewaltwelle in Mexiko wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

Streit um Tod eines Ultrarechten: Paris will US-Botschafter einbestellen

22. Februar 2026 um 14:08

Vorschau ansehen
Die französische Regierung hat angekündigt, Charles Kushner nach einem „Kommentar“ der US-Botschaft zum Tod eines ultrarechten Aktivisten in Lyon einzubestellen.
(Auszug von RSS-Feed)

Enthauptete Deutsche in Florenz: Tatverdächtiger im Obdachlosenmilieu festgenommen

22. Februar 2026 um 09:40

Vorschau ansehen
Enthauptete 44-jährige Deutsche in Scandicci: Obdachloser Tatverdächtiger, blutige Kleidung und sichergestellte Waffen – Indizien gegen einen Marokkaner verdichten sich, doch Motiv und Tathergang bleiben unklar.
(Auszug von RSS-Feed)

Mörderischer Hormon-Cocktail? Immer öfter werden Transgender zu Killern

21. Februar 2026 um 17:17

Vorschau ansehen

Es ist ein Muster, das niemand sehen will. Während linke Medien und Aktivisten von “Geschlechtsangleichung” schwärmen, häufen sich die blutigen Tragödien. Ob in den USA oder Kanada: Immer öfter sind die Täter von Amokläufen Menschen, die sich im falschen Körper wähnen und mit hochpotenten Medikamenten behandelt werden. Treiben wir psychisch labile Menschen mit einem Chemie-Mix in den Wahnsinn?

Für die Polizei war es zunächst eine “weibliche Person im Kleid”. Später wanden sich die Behörden in politisch korrekten Neusprech-Formulierungen und sprachen von einer “Schusswaffen-Person” (gunperson). Doch die Realität hinter dem schlimmsten Schulmassaker in Kanada seit 30 Jahren lässt sich nicht weg-gendern: Der Mörder war ein biologischer Mann.

Jesse van Rootselaar (18) hinterließ in Tumbler Ridge (British Columbia) eine Spur der Verwüstung. Acht Tote – darunter seine eigene Mutter und sein Bruder – und 27 Verletzte. Die Polizei bestätigte schließlich, was viele ahnten: Jesse war ein Mann, der sich seit sechs Jahren zur Frau “transformierte”. Doch Jesse ist kein Einzelfall. Es ist eine unheimliche Serie.

Nur eine Woche später in Rhode Island: Ein 56-jähriger Schütze eröffnet das Feuer bei einem High-School-Eishockeyspiel. Zwei Tote. Der Täter: Geboren als Robert Dorgan, nannte er sich Roberta Esposito. Ein Mann, der als Frau lebte. Die Liste wird länger, und sie wird blutiger. Wer erinnert sich nicht an Audrey Hale? Die biologische Frau, die sich als Mann identifizierte und in Nashville drei neunjährige Kinder und drei Erwachsene hinrichtete.

Oder Alec McKinney in Colorado. Oder Robin Westman, der im August 2025 in einer katholischen Kirche in Minneapolis um sich schoss. Westman, der sich seit seinem 17. Lebensjahr als Frau identifizierte, schrieb vor der Tat in sein Tagebuch Sätze, die jedem Arzt das Blut in den Adern gefrieren lassen müssten: “Ich wünschte, ich hätte mich nie einer Gehirnwäsche unterzogen. Ich bin es leid, trans zu sein.” Statt Hilfe bekam er Hormone. Statt Therapie bekam er Bestätigung. Das Ergebnis: zwei Tote und Dutzende Verletzte.

Während Präsident Trumps Sohn, Donald Trump Jr., und der Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. offen die Frage stellen, ob der Mix aus Psychopharmaka und hochdosierten Geschlechtshormonen Menschen in tickende Zeitbomben verwandelt, wiegeln die Demokraten ab. Wer Zusammenhänge herstellt, wird als “transphob” gebrandmarkt.

Dabei schlagen Experten längst Alarm, wie inzwischen selbst der britische Telegraph berichtet. Stephanie Davies-Arai von der Organisation Transgender Trend warnt eindringlich: “Die Zahl der Schießereien durch trans-identifizierte junge Menschen sollte inzwischen alle Alarmglocken schrillen lassen.” Ihre Diagnose ist vernichtend: “Sobald ein Kind erklärt, es sei ‚trans‘, werden alle zugrundeliegenden Probleme ignoriert.” Statt psychischer Betreuung gibt es den chemischen Holzhammer. “Wir müssen aufhören, die Bestätigung der Trans-Identität eines Kindes als ‚gütig‘ anzusehen und sie als das erkennen, was sie ist: fahrlässig.”

Was macht dieser Hormon-Cocktail mit dem Gehirn? Ein Arzt, der anonym bleiben möchte, zitiert die eigenen Standards der Trans-Lobby (WPATH): Die Gabe von Testosteron kann bei Patienten mit psychischen Vorerkrankungen manische oder psychotische Symptome verstärken. Aggressionen als Nebenwirkung der “Behandlung” Und bei biologischen Männern, die Östrogen nehmen? “Ein trans-identifizierender Mann nimmt oft vier- bis fünfmal so viel Östrogen wie eine Frau in den Wechseljahren”, so ein Mediziner. Anekdotische Berichte legen nahe, dass dies bei einigen Männern zu schweren psychischen Störungen führen kann.

Trotz Polizeieinsätzen wegen psychischer Probleme im Haus des kanadischen Amokläufers van Rootselaar und seiner Aktivität in radikalen Online-Gruppen wie “Transguns” (Trans-Waffen), schreiben linke Medien wie der Guardian weiter stur von einer “18-jährigen Frau”. Bei rund 220 Schulschießereien in den USA und Kanada seit 2019 waren vier der Täter sogenannte “Transsexuelle”. Sie waren für 16 von über 150 Todesopfern verantwortlich. Eine statistische Auffälligkeit, die man untersuchen müsste – wenn man dürfte.

Doch solange Ideologie vor Biologie geht, solange Ärzte “affirmieren” und Kinder bzw. Jugendliche mit Hormonen vollpumpen statt zu heilen, werden wir wohl weiter zusehen müssen, wie verwirrte junge Menschen zur Waffe greifen und während ihrer psychotischer Schübe unschuldige Menschen umbringen.

(Auszug von RSS-Feed)

Das Kinsey-Dossier: Vertuschungskartell – Wie das Establishment einen Sadisten feierte

20. Februar 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Erst Jahrzehnte nach Erscheinen der Kinsey-Studien wurden erstmals öffentlich Fragen nach der pädokriminellen Herkunft der berüchtigten Daten zu Säuglings- und Kindersexualität gestellt. Die Reaktion des internationalen Establishments war kein Aufklärungswille, sondern Schweigen, Abwehr und Diffamierung. Denn eine ehrliche Antwort hätte ein ganzes wissenschaftliches und ideologisches Kartenhaus zum Einsturz gebracht. Bis heute.

Von Guido Grandt

Lesen Sie die vorherigen Teile dieser Artikelserie:

Dr. E. Michael Jones schrieb in seinem Buch Libido Dominandi: Sexual Liberation and Political Control (Libido Dominandi: Sexuelle Befreiung und politische Kontrolle): »Am 23. Juli 1981 [anlässlich einer internationalen Tagung von Sexualwissenschaftlern in Jerusalem, Anm. d. Ü.] stellte Judith Ann Reisman (US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin, ehemalige Präsidentin des Institute for Media Education sowie Beraterin mehrerer US-amerikanischer Justiz-, Bildungs- und Gesundheitsbehörden/GG) unter dem Titel ‚Der Wissenschaftler und sein Beitrag zum sexuellen Kindesmissbrauch – Eine vorläufige Studie‘ ihre Untersuchungen vor. 32 Jahre nach der Veröffentlichung des Kinsey-Buches über Männer stellte Reisman zum ersten Mal  das von Kinsey in den Tabellen 30 bis 34 vorgestellte Material über Säuglings- und Kindersexualität infrage.« 

Zur Erinnerung (siehe Teil 3): »’Tabelle 34’ (Tabelle 18 in der deutschen Übersetzung/GG) in seinem Buch über Männer (auf Seite 181 im englischen Original Sexual Behavior in the Human Male) enthält die ‘wissenschaftliche’ Aufzeichnung von ‘multiplen Orgasmen bei Jungen vor der Pubertät’. Die Tabelle beinhaltet Aufzeichnungen über  Säuglinge im Alter von fünf Monaten, deren ‘Orgasmen’ von Kinseys ‘technisch ausgebildeten Helfern’ mit der Stoppuhr gemessen wurden. Bei einem vierjährigen Kind wurden während 24-stündiger Messungen angeblich 26 Orgasmen gezählt« (Reisman). 

Screenshot/Bildzitat: Alfred C. Kinsey: Das sexuelle Verhalten des Mannes, Frankfurt am Main 1967, S. 158

Kinsey und sein Team gingen jedoch noch weiter, stoppten gar die »Geschwindigkeit des kindlichen Orgasmus« mit Sekundenzeiger oder Stoppuhr, wie die nachfolgende Tabelle beweist:

Screenshot/Bildzitat: Alfred C. Kinsey: Das sexuelle Verhalten des Mannes, Frankfurt am Main 1967, S. 156

Dr. E. Michael Jones weiter: »Reisman fragte, wie es zu diesen Daten kommen konnte, ohne dass die Täter dabei strafrechtlich erfasst wurden. Vor der Herausgabe ihrer Untersuchung hatte Reisman den Mitautor des Kinsey-Buches, Paul Gebhard, angeschrieben und ihn zu den Daten der Tabellen 30 bis 34 befragt. Gebhard schrieb zurück, dass die Daten von  Eltern, Lehrern sowie einigen homosexuell lebenden Männern – darunter  auch ‚einige von Kinseys Männern‘ geliefert worden wären. Diese hätten ‚manuelle und orale Techniken‘ benutzt, um die Säuglinge und Kinder zu stimulieren und hätten die Anzahl der Orgasmen dann aufgeschrieben.« 

Schweigen aus Eigeninteresse: Das Kinsey-Kartell

Jones: »Das gesamte Establishment der internationalen Sexualforschung sowie die führenden Leute der internationalen Sexindustrie waren zu dieser Jerusalemer Tagung gekommen. Die Reaktionen auf Reismans Ausführungen waren fassungsloses oder finsteres Schweigen. Endlich fragte ein schwedischer Reporter, warum die versammelten Experten nichts dazu sagen würden. Der Grund für das Schweigen lag auf der Hand. Fast jeder der Anwesenden hatte Kinsey als Mentor genannt und ihn zitiert. Einige von ihnen wussten sogar, dass mit Kinseys Forschungen kriminelle Handlungen verbunden gewesen waren. Sie alle wussten aber auch, dass seine Forschungsarbeit die Grundlage ihrer ‚Wissenschaft‘, also sozusagen  die Legitimation für das, was sie nun wiederum taten, war. Kinsey war die Grundlage ihres eigenen Kartenhauses. Wenn seine Arbeit in Misskredit gebracht werden konnte,  würde das ganze sexuelle Imperium, das sie nach seinem Tod aufgebaut hatten und durch das sie ihren Lebensunterhalt verdienten, ins Wanken geraten.« 

Und: »Später brachte jemand in Umlauf, Reisman habe von der Regierung finanzielle Hilfe erhalten, um ihre Studie durchzuführen, und sie habe in ihrer Untersuchung eine innere Verbindung zwischen der Ausbeutung von kindlicher ‚Sexualität‘ bei Kinsey damals und derselben Ausbeutung von kindlicher ‚Sexualität‘ in den Zeitschriften Playboy, Penthouse und Hustler heute nachgewiesen. Als dies in Umlauf kam, wandelte sich das fassungslose Schweigen in entschlossenes Handeln. Das aber geschah hinter verschlossenen Türen.«

Alle Kinsey-Kritiker wurden zum Schweigen gebracht

Judith Ann Reisman meinte selbst dazu: »Diejenigen, die Kinsey kritisierten, wurden zum Schweigen gebracht und/oder verleumdet – entweder von Kinsey selbst oder von den großen Medien (…) Die Medien ‚brandmarkten‘ die Kritiker als sexuell verklemmt, religiös-ignorant, bösartig, unwissenschaftlich und rückständig, während Kinsey – mit zahlreichen Fotos – als normaler Mittelschicht-Amerikaner, Ehemann, Vater und Wissenschaftler auf der Suche nach der Wahrheit dargestellt wurde. 70 Prozent der US-amerikanischen Zeitungen feierten Kinseys Entdeckungen auf ihrer Titelseite! Der ständige Medienbeifall desensibilisierte die Öffentlichkeit.«

Reisman: »Kinsey wurde als Prophet der sexuellen Revolution gefeiert. Dazu schrieb ich in meinem letzten Buch, dass die zunehmenden, pathologischen Erscheinungen im sexuellen Leben der Amerikaner weitgehend ein Spiegel der gut dokumentierten sexuellen Psychopathologien von Kinsey und seinem Team selbst sind. Es sind diese Pathologien, die dann als Safer Sex an Grundschulen, Gymnasien und Colleges gelehrt werden und die sich auch in Kunst, Presse, in der Gesetzgebung und in öffentlichen Entscheidungen wiederfinden.«

Alles genauso wie heute auch!

Kinsey wollte Sex als öffentliche Sache – auch Kindersex

Vor seinem frühen Tod im Jahr 1956 litt der ehemalige Zoologe, Gallwespen-Spezialist und spätere Sexualforscher an einer tödlich verlaufenden Hodenentzündung, infolge eines jahrelangen, intensiven sadistisch-orgiastischen Selbstmissbrauchs. 

Reisman resümierte zu dem Sadomasochisten, der Kindersex hoffähig machen wollte: »Die sogenannte sexuelle Befreiung hat den einzelnen Menschen grobschlächtiger gemacht, weil Sexualität ihres besonderen, angemessenen Platzes in der Intimgemeinschaft der Ehe beraubt wurde. Stattdessen wurde die Sexualität wieder das alte heidnische Ritual  einer zur Schau gestellten, öffentlichen Sache. Eines der Ergebnisse von Kinseys ‚großem Plan‘ ist letztlich die Wiederbelebung und Rückkehr zu den heidnischen Ritualen heterosexueller und homosexueller Prostitution und Pornografie unter Erwachsenen, unter Kindern und zwischen ihnen.«

Sadomasochist Kinsey wurde zu einem der meist gefeierten Männer der USA

Tatsächlich übt Kinsey bis in die Gegenwart einen tiefgreifenden Einfluss auf die amerikanische, aber auch hiesige Kultur aus, schuf er doch ein System, das die bisherige Sexualerziehung (insbesondere von Kindern) zerstörte.

Gabriele Kuby, Publizistin, Übersetzerin und Kuratoriumsmitglied im Forum Deutscher Katholiken schreibt in ihrem hervorragend recherchierten Buch Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit dazu: »All dies war kein Hinderungsgrund, dass Kinsey bis heute als ‚Vater der Sexualwissenschaft‘ gilt und wirkt, einer Fachrichtung, die sich an Universitäten und staatlichen und privaten Instituten etabliert hat und von dort die sexuelle Kulturrevolution im Sinne Kinseys vorantreibt.«

Auf der Seite des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft (DIJG) steht diesbezüglich zu lesen: »Bis heute gilt Alfred C. Kinsey als der einflussreichste und ‚wichtigste Sexualforscher des 20. Jahrhunderts‘. Die meisten sexualwissenschaftlichen Forschungen und insbesondere fast alle neueren Sexualerziehungsprogramme beziehen sich auf ihn. Kinsey hat das Denken der Postmoderne über Sex und Sexualität geprägt: ‚Anything goes‘ (…)

Schon zu seinen Lebzeiten war Dr. Sex, wie er genannt wurde, einer der meist gefeierten Männer US-Amerikas. In den Medien wurde er zum Helden der sexuellen Befreiung stilisiert.«

Der gefeierte Skandal: Kinsey und seine Ehrungen

Am 7. September 2022 wurde zu Kinseys Gedenken von der Indiana University auf dem Bloomington-Campus eine Bronzeskulptur enthüllt! Und zwar zum 75. Jahrestag des Kinsey Institute, das nach wie vor als »weltweit führendes Sexualforschungsinstitut« gilt.

Während der Einweihungszeremonie erklärte Pamela Whitten, die Präsidentin der Indiana University: »Im ganzen Land und auf der ganzen Welt ist das Kinsey Institute die vertrauenswürdige Quelle für Informationen zu kritischen Themen in den Bereichen menschliche Sexualität, Beziehungen, Geschlecht und Fortpflanzung. Und ihr Ruf für exzellente, relevante Stipendien stärkt den Ruf der Indiana University.« 

Justin Garcia, der Geschäftsführer des Kinsey Institute, ergänzte: »Dr. Kinsey hat uns das außergewöhnliche Erbe seiner endlosen wissenschaftlichen Neugier, seines unerschütterlichen Engagements für die akademische Freiheit und seiner Leidenschaft für das Verständnis der sexuellen Vielfalt der Menschheit hinterlassen.«

Und die Medien? Tatsächlich beschönigen sie Kinseys Vergangenheit samt seinen pädokriminellen, sadistischen Kinder-Folter-Methoden seit Jahrzehnten.

Kinsey treibt bis heute die linke Eliten-Agenda abweichender Sexualpraktiken voran

All dies zeigt, dass Kinsey bis heute ein unangetasteter Fixpunkt einer von Eliten getragenen Agenda der »freien Sexualität« ist – einer Agenda, die nach wie vor erhebliche gesellschaftliche Wirkung entfaltet. 

Zentrale Entwicklungen rund um Sexualität, Geschlechterverhältnisse und die Normalisierung vormals als abweichend geltender Praktiken – einschließlich der Relativierung von Pädophilie – lassen sich in ihren Grundannahmen auf Kinseys als bahnbrechend gefeierte Werke zurückführen:

  • Abschaffung kultureller Moralnormen, indem Pornografie und Obszönität in Büchern, Zeitschriften, Filmen, Radio und Fernsehen gefördert werden.
  • Sämtliche sexuelle Abarten, samt Inzest, Pädophilie und Päderastie, als »normal und natürlich« darzustellen.
  • Diskreditierung der Familie als Institution.
  • Frühsexualisierung der Kinder.

Alfred Kinsey spielte vielleicht die wichtigste Rolle bei der Verwirklichung dieser Ziele!

Nicht zu vergessen: In den 1950er Jahren arbeitete Kinsey mit Mary Calderone (medizinische Leiterin von Planned Parenthood) zusammen, um den Lehrplan für Sexualerziehung zu entwickeln, der noch heute in (vielen) Schulen gelehrt wird.

Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation, bietet in über 650 Kliniken im Land medizinische Dienste, vor allem in den Bereichen Sexualmedizin, Gynäkologie und Familienplanung an und berät unter anderem bei sexueller Orientierung und Geschlecht, Abtreibung, Geburtenkontrolle, Notfallverhütung und Geschlechtskrankheiten.

Kinsey über Kindervergewaltigungen: »Nur sehr wenige Fälle vaginaler Blutungen«

Kinsey wollte auch Inzest »normalisieren«. So behauptete er in Sexual Behavior in the Human Female, dass »Kinder von Geburt an (vom Mutterleib bis zum Grab) sexuell und potenziell zum Orgasmus kommen, von Inzest und Sex zwischen Erwachsenen und Kindern unversehrt bleiben und oft davon profitieren würden. Oder anders ausgedrückt: Kinder, die von ihrer eigenen Familie vergewaltigt werden, könnten davon »profitieren!« 

Um diese Behauptung zu beweisen, befragten er und seine Mitarbeiter 4.441 missbrauchte Mädchen/Frauen. Das Fazit: Nur eines von ihnen erlitt anscheinend einen Schaden bei dieser Gewalt. 

Dementsprechend folgerte Kinsey: »Es gibt natürlich Fälle von Erwachsenen, die Kindern, mit denen sie sexuellen Kontakt versuchten, körperlichen Schaden zugefügt haben, und wir haben die Vorgeschichte einiger weniger Männer, die für solchen Schaden verantwortlich waren (…) Aber diese Fälle sind in der Minderheit, und die Öffentlichkeit sollte lernen, solche schwerwiegenden Kontakte von anderen Erwachsenenkontakten zu unterscheiden, die dem Kind wahrscheinlich keinen nennenswerten Schaden zufügen, wenn die Eltern des Kindes nicht gestört werden (…) unter den 4.441 Frauen (…), haben wir nur einen eindeutigen Fall einer schweren Verletzung des Kindes und sehr wenige Fälle vaginaler Blutungen, die jedoch offenbar keinen nennenswerten Schaden angerichtet haben.«

Der Skandal nach dem Skandal

All diese belegten Fakten müssten genügen, um diesen Sadomasochisten vollständig zu diskreditieren und seine sogenannte »Forschung« endgültig zu verwerfen – ebenso wie jene Gefolgschaft bloßzustellen, die ihm bis heute unkritisch folgt und seine Thesen weiterträgt. 

Thesen, die im Namen einer Frühsexualisierungs-Agenda auf Daten aus sexualisierter Kinderfolter und Pädokriminalität beruhen und bis heute unsere Kinder gefährden. 

Doch statt Aufarbeitung geschah das Gegenteil – und genau darin liegt der eigentliche Skandal!

Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel. 

Quellen:

(Auszug von RSS-Feed)

Krieg gegen “Ungläubige”: Weiße Mädchen als Beute für Islamgläubige?

19. Februar 2026 um 09:00

Vorschau ansehen

Muslimische Vergewaltiger sagen europäischen Mädchen, dass diese genau dafür da wären: um brutal vergewaltigt zu werden. Islamisten liefern die theoretische Argumentation dafür – und finden die Vorbilder in ihrer kulturellen Tradition. Die Linken verschleiern die Zusammenhänge.

Von Eric Angerer

In Rotherham vergewaltigen die drei erwachsenen pakistanischstämmigen Islamgläubigen Sageer Hussain, Kessur Ajaib und Mohammed Makhmood ein 14-jähriges englisches Mädchen. Dabei bespucken sie es, beschimpfen es als “dreckige Hure” und sagen ihm, dass “weiße Mädchen dafür da sind” (“that is what white girls are for”).

In Wien wird die 13-jährige Leonie W. von Ali H., Ibraulhaq A. und Rasuili Z., drei afghanischen Asylwerbern, in Missbrauchsabsicht mit einer dreifach letalen Dosis unter Drogen gesetzt und vergewaltigt, wobei das Mädchen infolge einer Suchtmittelvergiftung und durch Ersticken starb. Der Vater von Leonie hatte im Mordprozess Akteneinsicht und zitierte daraus einen der Täter: “Die Scheiß-Christin hat das ja nicht anders verdient.”

Diesen menschenverachtenden Rassismus von radikal islamgläubigen “Herrenmenschen” haben sich diese Gruppenvergewaltiger nicht unabhängig voneinander ausgedacht. Sie sind vielmehr die Spitze des Eisberges. In ihren Äußerungen kommt zum Ausdruck, was (nicht bei allen, aber) in bedenklich großen Teilen der strenggläubigen muslimischen Milieus über Ungläubige und insbesondere die ungläubigen Frauen gedacht und oft auch gepredigt wird.

Zana Ramadani, die das Buch „Die verschleierte Gefahr“ geschrieben hat und das Kopftuch als Zeichen für „Geschlechterapartheid“ und als „Leichentuch der freien Gesellschaft“ sieht, sagte in einem Interview: „Wo immer der politische Islam Einzug hält, hält die Verhüllung der Frauen Einzug. Das Kopftuch diente ursprünglich dazu, ehrbare Frauen von Sklavinnen unterscheiden zu können, die man benutzen durfte. Benutzen, ja, so heißt das. Auf diesem Gedanken basiert das Kopftuch, und es gilt immer noch: Man unterscheidet damit sittliche von unsittlichen Frauen. Deshalb gelten westliche Frauen als Schlampen, die man anfassen darf.“

Vergewaltigungen als Teil eines gottgewollten Kriegs

Manche Islam-Propagandisten gehen noch weiter. Sie rechtfertigen Vergewaltigungen von ungläubigen weißen Frauen nicht nur, sondern fordern sie – als Teil des Kampfes der Muslime. Eine Moderatorin eines Fernsehsenders, der der Muslimbruderschaft zugerechnet wird, erklärt, unter welchen Umständen christliche Mädchen vergewaltigt werden können. Kernaussage: „Allah erlaubt muslimischen Männern, nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen, um sie zu demütigen.“

In dieser Logik sind die Vergewaltigungen Teil des gerechten und gottgewollten Kriegs gegen die Ungläubigen. In dieser Logik begehen muslimische Vergewaltiger eine gute Tat im Sinne des Islam. Und da diese islamistischen Netzwerke mittlerweile eine breite Verankerung unter den Islamgläubigen in Europa haben, trägt diese Geisteshaltung Früchte:

Die deutsche Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2023 weist für Sexualdelikte folgende herausragenden Überrepräsentationen für folgende Länder aus: Afghanistan: +974 %, Algerien: +1812 %, Eritrea: +845 % (ca. 50 % sunnitische Muslime), Gambia: +2114 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Guinea: +2021 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Irak: +795 %, Libyen: +1054 %, Marokko: +709 %, Nigeria: +605 % (ca. 50 % Muslime), Somalia: +886 % (fast 100 % sunnitische Muslime), Sudan: +1206 % (ca. 70 % sunnitische Muslime), Syrien: +517 (74 % sunnitische Muslime; 12 % Alawiten; 10 % Christen; 2 % schiitische Muslime; 2 % Drusen), Tunesien: +1324 % (Zitiert nach Frank Urbaniok: Schattenseiten der Migration, Horgen 2025, S. 25).

Im Islam hat es eine lange Tradition, dass sich die Muslime die Frauen und Töchter der Ungläubigen nehmen dürfen – das reicht von der Zeit Mohammeds über die islamischen Expansionskriege in Persien, dem Nahen Osten, Kleinasien und Nordafrika, über den islamischen Sklavenhandel (der dem der westlichen Kolonialisten um nichts nachstand), über das Verschleppen von Mädchen des Balkans, Ungarns und Südostösterreichs durch die Osmanen bis zur türkischen Praxis gegenüber armenischen und griechischen Mädchen am Ende des 1. Weltkrieges.

Und das setzt sich bis in die Gegenwart fort: Im „Islamischen Staat“ in Syrien/Irak wurden die jesidischen Frauen und Mädchen Opfer dieser Tradition. Beim Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 wurden jüdische Mädchen und Frauen auf bestialische Weise vergewaltigt, ermordet und verschleppt. Das wiederholte sich nach dem Sieg der Islamisten in Syrien 2025 in ebensolchen Gewalttaten an den drusischen Frauen und Mädchen. Und diese Praxis wird auch in Europa immer massiver.

Verblendete Linke als Komplizen

All die linken Aktivisten, Journalisten und Lehrer, die in ihrer ideologischen Beschränktheit diese Dinge verschleiern oder gar den Islam als “Religion des Friedens” verklären, halten damit den dschihadistischen Vergewaltigern die Stange und führen ihnen die europäischen Mädchen geradezu zu.

Die europäischen Konvertitinnen und “postkolonialistischen” Akademikerinnen, die in kruden politischen Verrenkungen behaupten, der Islam sei gut für Frauen, sind objektiv Komplizinnen dieser Barbarei und tragen eine Mitschuld an den Verbrechen an den oft minderjährigen Mädchen.

(Auszug von RSS-Feed)

JF-Exklusiv Deutschfeindliche Straftaten steigen rasant an

18. Februar 2026 um 10:07

Vorschau ansehen

dpatopbilder Bei einer Demonstration der Gruppierung «Hooligans gegen Salafisten» («Hogesa») und Gegendemonstrationen am 25.10.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) kommt es zu Auseinandersetzungen. Die Polizei rechnet insgesamt mit bis zu 23.000 Teilnehmern. Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++. Deutschfeindliche Straftaten nehmen in der Bundesrepublik zu.

Deutschfeindliche Straftaten sind für manche ein aufgebauschtes Nicht-Problem, für andere viel zu wenig beachtet. Der JUNGEN FREIHEIT liegen aktuelle Zahlen vor – inklusive der politischen Hintergründe der Tatverdächtigen.

Dieser Beitrag JF-Plus Icon PremiumJF-Exklusiv Deutschfeindliche Straftaten steigen rasant an wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

Schockierende Kriminalität im Bahnverkehr: Wir haben ein Ausländerproblem

17. Februar 2026 um 16:45

Vorschau ansehen

Nach der brutalen und tödlichen Attacke auf den 36-jährigen Schaffner Serkan C. legte die Bundespolizei die Zahlen zur Gewalt im deutschen Bahnverkehr vor. Diese zeigen: Deutschland hat hier ein deutliches Ausländerproblem.

Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen an Bahnhöfen und in Zügen in Deutschland. Nicht wenige von ihnen schaffen es dank ihrer Brutalität auch in die Schlagzeilen. So auch der tödliche Angriff auf den Zugbegleiter Serkan C. Anfang Februar. (Der tatverdächtige “Grieche” hatte übrigens albanische Wurzeln.) Dieser führte lediglich eine ganz gewöhnliche Fahrkartenkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz durch und bezahlte dafür mit seinem Leben.

Nun zeigen die Zahlen der Bundespolizei, über die der Deutschlandkurier berichtet, dass es in den Bahnhöfen und Zügen in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 5.600 Gewaltdelikte gab. Darunter waren auch etwa 980 Messer- und rund 2.200 Sexualdelikte. Dabei zeigt sich jedoch auch ein ganz deutliches Bild.

Denn Ausländer tauchen bei Sexualstraftaten achtmal, bei Messerangriffen sechsmal und bei den sonstigen Gewalttaten fünfmal häufiger auf als deutsche Staatsbürger und sind damit deutlich überrepräsentiert. Man kann angesichts dieser Zahlen durchaus sagen, dass es bei diesen Straftaten ein enormes Ausländerproblem gibt.

Als Brennpunktbahnhöfe gelten demnach die Hauptbahnhöfe in Leipzig (859 registrierte Gewaltdelikte), Dortmund (735) und Berlin (654). Auf den Plätzen folgen dann Köln, Hannover, Hamburg, München, Nürnberg, Frankfurt am Main und Düsseldorf. Sicherheit für die Passagiere sieht anders aus.

Und wie reagiert man seitens der Politik darauf? Nun, man könne ja auch weniger Ausweiskontrollen durchführen…

(Auszug von RSS-Feed)

Appell von Militärs an jeden Bürger, sich auf „Verteidigung“ vorzubereiten – militärisch-politischer Verlautbarungsjournalismus vom Spiegel


Vorschau ansehen

Der Generalinspekteur der Bundeswehr und der britische Generalstabchef fordern in einem Offenen Brief die Aufrüstung Europas. Darin appellieren sie an jeden einzelnen Bürger, sich auf „Verteidigung“ vorzubereiten. Ein solcher Brief des ranghöchsten deutschen Offiziers ist im Hinblick auf eine Entschärfung des Konflikts mit Russland eine Katastrophe. Der Spiegel berichtet zwar vordergründig sachlich über den Brief – doch „sachlich“ ist hier nicht „neutral“. Bestellt die Politik das Feld der Kriegspropaganda, müssen Redaktionen ihr den Pflug aus der Hand nehmen – und sich nicht als Esel davorspannen lassen. Sonst entsteht dabei ein politisch-militärischer Verlautbarungsjournalismus. Eine Medienanalyse von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

In Zeiten, in denen Politiker, Militärs und Experten unaufhörlich von einem Krieg sprechen, der angeblich „droht“, ist echter Journalismus gefragt. In Zeiten, in denen Politiker, Militärs und Experten immer wieder vor dem Angriff eines als feindlich betrachteten Landes reden, brauchen Staat, Land, Demokratie und Gesellschaft die „Vierte Macht“. Jetzt kommt es darauf an: Sind Medien dem gewachsen, was in einer solchen Zeit den Bürgern in zunehmend hoher Dosierung verabreicht wird?

Journalisten müssen im Allgemeinen, und in Zeiten der Kriegstrommelei erst recht, Propaganda so schnell erkennen, wie ein Tier Nahrung riecht. Journalisten müssen in der Lage sein, Propaganda zu dekonstruieren und publizistisch in Richtung der Absender zu schleudern. Denn mit das Schlimmste, was einer Gesellschaft passieren kann, ist, dass sie der Kriegspropaganda anheim fällt.

Jeder Journalist weiß, dass Kriege vom Grundsatz her von allen Ländern, ob sie nun selbst ein Land angegriffen haben oder zu den Angegriffenen zählen, nur aus guten, edlen, gerechten und anständigen Motiven geführt werden – egal wie böse und barbarisch ein Land agiert.

Ferner weiß jeder Journalist, dass grundsätzlich in allen Ländern, die in Kriege verstrickt sind, Kriegspropaganda anzutreffen ist. Der Grund ist denkbar einfach: Kein normaler Mensch will in einen Krieg verstrickt werden und auf dem Schlachtfeld jämmerlich verrecken. Menschen – oder genauer: Bürger – werden nur dann in den Krieg ziehen, wenn ihnen solange eingehämmert wurde, dass die „Verteidigung“ oder gar der Angriff die einzige Möglichkeit ist, um das eigene Land und die Mitmenschen vor einem großen Schaden zu bewahren.

Journalisten sind aufgrund ihrer beruflichen Profession und ihres speziellen Wissens dazu vorgesehen, sich in einem politisch hochbrisanten Spannungsfeld zu bewegen. Wenn Politiker das Feld der Kriegspropaganda bestellen, müssen ihnen Journalisten, so schnell es überhaupt nur geht, den Pflug aus der Hand nehmen – und sich nicht als Esel davorspannen lassen.

Doch da gibt es: „unsere Medien“. Und es gibt den Spiegel.

Am Montag veröffentlichte der Spiegel einen Artikel mit der Dachzeile:

Bedrohung durch Russland

Darunter die Überschrift:

Topmilitärs aus Deutschland und Großbritannien fordern Aufrüstung

Im Vorspann heißt es: „In einem offenen Brief mahnen Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer und der britische Generalstabschef Knighton, sich rechtzeitig auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten. Ihr Appell richtet sich auch an jeden einzelnen Bürger.“

Alles, was dem Leser bis zu dieser Stelle von dem Qualitätsmagazin zugemutet wird, ist journalistisch eine Katastrophe – obwohl der Artikel weitestgehend nachrichtlich verfasst ist, aber dazu gleich mehr.

Los geht es mit der Dachzeile.

„Bedrohung durch Russland“ – die Aussage ist von der Redaktion auf eine Weise aufgesetzt, als entspräche der kommunizierte Inhalt der Realität. Man muss wahrlich keine Haar spalten, aber die genaue Auseinandersetzung ist an dieser Stelle angebracht.

Die Frage, ob es für Deutschland eine Bedrohung durch Russland gibt, ist möglicherweise die Frage über Krieg und Frieden. Schon jetzt ist die Frage, ob Russland eine Bedrohung für Deutschland darstellt, mit einem gigantischen Aufrüstungsprogramm verbunden. Doch, wie zu sehen ist: Der Spiegel stellt an dieser Stelle keine (!) Frage. Es gibt stattdessen eine Dachzeile, die eine umstrittene Vorstellung von Wirklichkeit als gegeben ansetzt. Das Problem: Diese „Bedrohung durch Russland“ ist in den Köpfen von gewissen Politikern und Militärs – ob sie tatsächlich besteht, daran scheiden sich die Ansichten, aber vor allem auch: Alleine schon der gesunde Menschenverstand fordert Zweifel.

Russland verfügt über rund 145 Millionen Bürger. Alleine die EU umfasst 450 Millionen Bürger. Unter den völlig abwegigen Prämissen, dass Russland von sich aus einen Krieg gegen die NATO eröffnen wöllte, dass Russland vielleicht sogar Deutschland angreifen wöllte, dass Russland sogar glauben würde, diesen Krieg „gewinnen“ zu können: Wie sollen 450 Millionen Bürger – oder die Anzahl an Bürger, die nach einem – sagen wir – nicht-nuklear geführten Krieg noch am Leben wäre – von Russland unter Kontrolle gebracht werden? Alleine die EU umfasst 24 Sprachen, etwa 60 weitere Minderheitensprachen, dazu all die unterschiedlichen Mentalitäten usw. Von den eigenen Verlusten an Menschenleben Russlands einmal ganz abgesehen: Nach einem „gewonnenen“ Krieg käme für Russland der Krieg nach dem Krieg. Partisanen, unbeugsame Bevölkerungen, Widerständige. Für Russland wäre es ein Albtraum – längst nicht nur administrativ.

Hinzu kommt: Realistisch betrachtet wird ein Krieg zwischen NATO und Russland aller Voraussicht nach schnell nuklear eskalieren – denn sowohl für die NATO-Staaten als auch für Russland wird es um alles gehen. Ein Nuklearkrieg würde aber sowohl Europa als auch Russland zerstören. Mit anderen Worten: Ob auf die eine oder andere Weise: Ein Russland, das aus freier Entscheidung und aus Großmachtsinteresse die NATO angreift, ergibt schlicht keinen Sinn.

Der Spiegel müsste im Zusammenhang mit dem Offenen Brief von Generalinspekteur Carsten Breuer und Richard Knighton, dem Generalstabschef der britischen Streitkräfte, mit journalistischer Distanz agieren. Die Dachzeile „Bedrohung durch Russland“ sollte ergänzt werden mit dem Begriff „angeblich“.

Doch der Spiegel berichtet vordergründig „nachrichtlich“ über ein Thema, das von vorne bis hinten von Propaganda durchdrungen ist, ohne diese so dringend notwendige Distanz. Sachlich, nachrichtlich: Das ist an dieser Stelle nicht objektiv. Die Aussage von der „Bedrohung durch Russland“ – sie wirkt hier so „real“, wie es damals für viele Qualitätsmedien die Massenvernichtungswaffen im Irak waren. Dass es sich hier nicht um einen handwerklichen Schnitzer handelt, wird im weiteren Verlauf deutlich.

In der Überschrift wählt die Spiegelredaktion die Formulierung: „Topmilitärs“.

Breuer ist Vier-Sterne-General. Auch Richard Knighton ist ein Vier-Sterne-General. Die Formulierung „Topmilitärs“ ist insofern sicherlich richtig, weil es sich bei beiden um die ranghöchsten Militärs handelt. Allerdings steckt der Teufel im Detail.

Seit langem ist es eine Unsitte von Medien, Experten bei der Vorstellung in ihren Beiträgen mit der Voranstellung „Top“ anzuführen. Da gibt es einen „Top-Virologen“, „Top-Mediziner“, „Top-Experten“ und eben „Top-Militärs”.

Diese Formulierung mag einerseits eine Marotte sein, die auf redaktionelle Aufmerksamkeitswünsche zurückgeht. Redaktionen wollen Mediennutzern eben vermitteln, dass sie hier ganz besondere Experten sprechen lassen. Doch so einfach ist es nicht.

Journalisten beeinflussen subtil auf vielen verschiedenen Wegen Mediennutzer. Wer die „Berichterstattung“ verfolgt, merkt schnell: Immer wieder findet die Formulierung „Top“ dann in den Mainstreammedien Anwendung, wenn es darum geht, nicht nur einen als besonders befähigten Sprecher anzuführen. Die Formulierung „Top“ verwenden Redaktionen sehr gerne dann, wenn der „Top-Militär“ das ausspricht, was der eigenen Sicht entspricht. Zitieren Redaktionen Fachleute, deren Meinung sie nicht vertreten, führen sie die Formulierung „umstritten“ an. Dann ist es nicht der „Top-Militär“, sondern etwa ein „umstrittener“, „russlandfreundlicher“ usw. ehemalige General, der… .

Kurzum: Über die Formulierung „Top“ werten Redaktionen scheinbar sachlich einen Sprecher auf. Beim Leser kommt an, dass hier einer spricht, dessen Aussage einen besonderen Wert haben muss.

Nun zum Vorspann:

In einem offenen Brief mahnen Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer und der britische Generalstabschef Knighton, sich rechtzeitig auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten. Ihr Appell richtet sich auch an jeden einzelnen Bürger.

Auch der Vorspann wirkt vordergründig „neutral“. Sachlich „informiert“ der Spiegel seine Leser über die Nachricht und zentrale Aussagen aus dem Brief.

Allerdings: Insbesondere in Anbetracht dessen, dass im Hinblick auf einen Angriff Russlands, vor dem die beiden Militärs warnen, die Ansichten weit auseinandergehen, müsste auch an dieser Stelle dringend eine journalistische Perspektivierung erfolgen. Zum Beispiele wäre anzumerken: Andere „Top-Experten“ (wenn diese Formulierung denn schon Anwendung finden soll) „widersprechen“.

Doch das ist nicht der Fall.

Und nun kommt eine Stelle, an der es journalistisch völlig untragbar wird. Der Spiegel schreibt: „Ihr Appell richtet sich auch an jeden einzelnen Bürger.“

Diese Aussage – aber im Grunde genommen der gesamte Artikel – richtet seine Aufmerksamkeit auf die Breite der Gesellschaft. Er setzt das Schlaglicht gar auf „jeden einzelnen Bürger“, der sich „vorbereiten“ soll – für die „Verteidigung“. 13 Mal kommt der Begriff in dem Artikel alleine oder in zusammengesetzter Form vor. Doch was heißt denn „Verteidigung“? Am langen Ende heißt „Verteidigung“ wahrscheinlich: Krieg.

Bei Lichte betrachtet: Was würde es bedeuten, wenn ein Angriff Russlands auf Deutschland bevorstehen könnte? Das gesamte Land, alle Bürger müssten im Grunde genommen alles stehen und liegen lassen. Sie müssten in Anbetracht der damit verbundenen nuklearen Gefahr, so schnell es überhaupt nur geht, das Land (und besser noch: ganz Europa!) verlassen. Diejenigen, die dazu nicht in der Lage wären, müssten sich im Bunkerbau versuchen, sie müssten in jene Gegenden ziehen, in denen sie vielleicht vor Angriffen wenigstens noch eine gewisse Überlebenschance hätten. Große Städte wie etwa Berlin wären unverzüglich nur noch als Geisterstadt wahrzunehmen.

Anders gesagt: Wie sollen sich denn Bürger, wenn sie nicht gerade zu jenen extremen Schritten bereit sind, die hier kurz skizziert wurden, auf einen Krieg mit Russland „vorbereiten“? Für 14 Tage Nahrungsmittelvorrat anlegen, das Auto vollgetankt in die Garage stellen und schonmal Oma Erna bei sich im Keller unterbringen?

Und nochmal: Welchen Sinn, welchen Zweck hätte ein solcher Angriff Russlands auf einen NATO-Staat? Und vor allem auch: Wenn es zu einem Krieg mit Russland kommen sollte, dann würden alle politischen Verantwortungs- und Entscheidungsträger in die Geschichtsbücher als jene Politiker eingehen, die vielleicht die größte Katastrophe der Menschheit nicht verhindern wollten – und ein Krieg mit Russland ließe sich eben ziemlich leicht verhindern, wenn denn der politische Wille vorhanden wäre.

Um es abzukürzen: Obwohl der Spiegel-Artikel nachrichtlich, sachlich, nüchtern angesetzt ist, hat er eine schwere journalistische Schlagseite. Die journalistischen Unzulänglichkeiten beginnen in der Dachzeile, ziehen sich in die Überschrift, kommen im Teaser zum Vorschein und finden sich dann auch im Artikel selbst. Der Artikel selbst wirkt zwar nachrichtlich, aber dadurch, dass an keiner Stelle Stimmen angeführt werden, die den Militärs widersprechen, spiegelt sich in dem Beitrag ein militärisch-politischer Verlautbarungsjournalismus.

Deutlich wird: Das vordergründig der Leserschaft nachrichtlich, sachlich, nüchtern Präsentierte ist in Wirklichkeit kein objektiver Journalismus. In der „Sachlichkeit“ versteckt sich redaktionelle Parteiischkeit.

Die Aussagen der „Top-Militärs“ schüren Ängste in der Bevölkerung. Und: Die Aussagen können das friedliche Zusammenleben der deutschen und russischstämmigen Bevölkerung in Deutschland weiter schädigen.

Echte journalistische Objektivität, Perspektivierung, Distanzierung und Kritikfähigkeit sind in einem solchen Beitrag dringend erforderlich.

Sonst kommen Redaktionen, die sich einem „Weltbildjournalismus“ verpflichtet fühlen, doch auch nicht schnell genug damit hinterher, „kritisch einzuordnen“. Auf eine kritische Einordnung wird hier verzichtet. Das Ergebnis ist ein „Journalismus“, der sich – ob bewusst oder unbewusst – zum verlängerten Arm von Propaganda macht.

In ihrem Brief schreiben die beiden Militärs übrigens: „Aufrüsten ist kein Kriegstreiben. Sondern das verantwortungsvolle Handeln von Nationen, die entschlossen sind, ihre Bevölkerung zu schützen und den Frieden zu bewahren.“ Dem gäbe es viel entgegenzusetzen – inhaltlich und argumentativ. Wo sind diese Stimmen in den Medien?

Titelbild: Screenshot Spiegel

(Auszug von RSS-Feed)

Achtung, Triggerwarnung! Sinn oder Unsinn?

16. Februar 2026 um 15:05

Vorschau ansehen

Hilft es, eine Warnung zu geben? Und wenn ja: Wie sollte sie aussehen?

Der Beitrag Achtung, Triggerwarnung! Sinn oder Unsinn? erschien zuerst auf .

(Auszug von RSS-Feed)

Britisches Parlament lehnt Untersuchung der pakistanischen Vergewaltigungsbanden ab

16. Februar 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Mit 364 zu 111 Stimmen hat die Labour-Mehrheit im britischen Unterhaus eine nationale Untersuchung des Vergewaltigungsskandals blockiert – um keine „Islamophobie“ zu schüren. Eine neuerliche Schande für Großbritannien!

Von Eric Angerer

Über Jahrzehnte haben pakistanische Banden in großem Stil minderjährige weiße Mädchen aus der Arbeiterklasse in mindestens 137 Gebieten vergewaltigt, gefoltert und verkauft. Um nicht als „rassistisch“ zu gelten, hat die Polizei zahllose Anzeigen ignoriert, die Justiz nichts unternommen, die Mainstreammedien nicht berichtet.

Seit den 1960er Jahren wurden vermutlich hunderttausende überwiegend weiße englische Mädchen Opfer organisierten sexuellen Missbrauchs durch pakistanisch-muslimische Männerbanden. Diese Kinder werden jahrelang psychisch und physisch missbraucht, manipuliert, eingeschüchtert, gefoltert und in einigen Fällen ermordet. (Ein aufschlussreicher Überblick über die Verbrechen findet sich hier.)

Die Mädchen werden mehrfach und von mehreren Männern jahrelang vergewaltigt, zwischen Banden gehandelt, eingeschüchtert. Ein Entkommen ist sehr schwierig, weil der Staat sie im Stich lässt. Was englische Kinder im durchschnittlichen Alter zwischen 12 und 15 durchmachen, kann man nur als Folter bezeichnen:

Ein Mädchen wurde von über 150 Männern mehrfach vergewaltigt, bevor sie 16 wurde. Sie war erst 11, als die Bande sie vor der Schule ins Visier nahm.

Bei einem Mädchen wurden Initialen des Vergewaltigers mit heißem Eisen ins Gesicht eingebrannt, um zu zeigen, dass es sein Eigentum ist.

Ein Mädchen wurde im Käfig gehalten und war gezwungen, wie ein Hund zu bellen.

In einem Haus hing eine Namensliste an der Tür, wo Männer ihren Namen abgehakt haben, nachdem sie Mädchen, die als Sexsklavinnen im Haus gehalten wurden, vergewaltigt haben.

Bei einem großen Gerichtsfall im Jahr 2012 in der Stadt Rochdale hörten die Geschworenen, dass ein Mädchen in einer Nacht von 50 Männern vergewaltigt wurde.

Laut vorläufigen Ergebnissen einer derzeit laufenden unabhängigen Untersuchung des Abgeordneten Rupert Lowe sind 95 % der Vergewaltiger Pakistanis. Der Rest sind Bangladeschis, Afghanen, Somalier.

Die Behörden, Polizei und Mainstreammedien schauten jahrelang weg. Sie schauten herabwürdigend auf die weißen Mädchen aus der Arbeiterklasse. Für die Labour Partei sind sie der Preis für die muslimischen Wählerstimmen. Sie priorisierten die linksliberale Version der multikulturellen Gesellschaft und vertuschten die Gräueltaten.

Im Klartext: Der Ruf der islamgläubigen Täter und die Fassade des Multikulturalismus waren dem Regime wichtiger als die Unversehrtheit von zahllosen minderjährigen Mädchen.

Und selbst jetzt noch, wo durch das aufklärende Engagement von Sammy Woodhouse (einer Überlebenden), Tommy Robinson und dem Abgeordneten Rupert Lowe und mit der Unterstützung von Elon Musk die Verbrechen der pakistanischen Vergewaltigungsbanden zig Millionen Menschen bekannt sind, mauern Labour Party, Justiz und Medien immer noch.

Offensichtlich ist die Involvierung von Politikern der Labour Party zu tief und ungustiös, dass diese Partei zu einer Beteiligung an der Aufarbeitung bereit wäre. Die Städte, in denen die Vergewaltigungsbanden tätig waren und noch immer sind, sind von Labour regierte Städte. Stadtverwaltung, Institutionen und Polizei sind alle von der Labour Party kontrolliert. Und ihre politische Macht stützt sich oft auf pakistanisch-muslimische Verbände, die wiederum personelle Überschneidungen mit den Vergewaltigungsbanden haben.

Statt Aufklärung, Gerechtigkeit und Schutz für potenzielle weitere Opfer entscheidet sich Labour erneut für Vertuschung (auch der eigenen Involvierung) – zugunsten einer ideologischen Agenda. Ihr angeblicher „Antirassismus“ ist diesen politischen Figuren wichtiger als das Leid hunderttausender kleiner Mädchen. Es zeigt sich, was das für ein System ist, das Täter schützt und den Opfern auch noch ins Gesicht spuckt.

Immerhin läuft aktuell, finanziert durch Crowd-Funding, die unabhängige Untersuchung der Verbrechen durch ein Team, das durch den Abgeordneten Lowe geleitet wird. In diesen Tagen wird Phase 2, die Befragung der Opfer als Zeugen, abgeschlossen.

(Auszug von RSS-Feed)

Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash

15. Februar 2026 um 15:25

Vorschau ansehen
Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash
Der kommentar der fall epstein apolut
0:00
/650.616
Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash

"Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Der Satz stammt von Friedrich Nietzsche. Und er ist keine Metapher für Zartbesaitete, sondern eine Warnung an alle, die glauben, sie könnten den Schmutz der Macht studieren, ohne selbst befleckt zu werden.

Wie geht man um mit den abgründigen Möglichkeiten menschlichen Verhaltens? Mit Netzwerken wie Epstein, mit Kompromat, mit moralischer Verwahrlosung an der Spitze? Zuerst nüchtern. Dann präzise. Und ohne Überdosis. Dauerempörung wirkt wie Selbstvergiftung. Wer nur noch Abgrund sieht, verliert den Maßstab.

Das Böse ist nicht größer geworden. Es ist sichtbarer geworden. 99,9 Prozent der Menschen sind nicht Teil solcher Zirkel. Sie haben sich entschieden. Für Arbeit, Familie, Anstand. Die Spitze der Macht jedoch folgt anderen Logiken. Dort zählen Zugriff, Erpressbarkeit, strategischer Vorteil.

Es wird Zeit, klassische Führung durch Staaten, Apparate, Institutionen, NGOs und Philanthropen nicht länger als naturgegeben hinzunehmen. Kontrolle beginnt mit Zweifel. Und mündet in direkter Demokratie.

Doch direkte Demokratie beginnt nicht am Wahlzettel. Sie beginnt mit innerer Autonomie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌