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Heute — 06. Juni 2026Featured

AfD wird immer stärker Wem nützt die Brandmauer, Genossen?

06. Juni 2026 um 07:41

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Das Foto zeigt den Bau der Berliner Mauer 1961 und soll einen Artikel zur Brandmauer heute illustrieren.

Die Brandmauer steht – zumindest, wenn es um die AfD geht. Dabei gab es Verschiebungen im Parteisystem bereits in der Vergangenheit. Und da dauerte es nicht so lange, bis die Neulinge am Kabinettstisch Platz nehmen durften.

Dieser Beitrag AfD wird immer stärker Wem nützt die Brandmauer, Genossen? wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Two convicted over London stabbing of Iranian dissident journalist

06. Juni 2026 um 06:29

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Prosecutors say assault by Romanian nationals on Iran International news presenter Pouria Zeraati was proxy operation aimed at silencing criticism of Tehran

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Keine 180-Grad-Wende: Magyar knüpft an Orbáns Migrationskurs an

06. Juni 2026 um 06:12

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Ungarns neuer Premierminister Péter Magyar signalisiert in zentralen Fragen Kontinuität zur Politik seines Vorgängers Viktor Orbán. In einem Interview verteidigt er den strikten Kurs gegen irreguläre Migration, lehnt die Zahlung von EU-Strafgeldern ab und spricht sich gegen politische „Brandmauern“ aus.
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US-Verteidigungsminister zum 82. Jahrestag des D-Day in der Normandie erwartet

06. Juni 2026 um 05:06

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Zum 82. Jahrestag der D-Day-Landung finden in der Normandie Gedenkfeiern statt. US- und britische Verteidigungsminister nehmen an internationalen Zeremonien teil. Die Landung gilt als Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg.
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IDF troops fire at vehicle in Hebron, killing 7-month-old baby and wounding his parents

05. Juni 2026 um 23:53

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Military 'expresses deep sorrow' over deadly shooting of Sam Fahd Abou Haikal, launches investigation of incident

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Gestern — 05. Juni 2026Featured

Beerdigt das „Lügenfritz“-Urteil demnächst den „Majestätsbeleidigungsparagrafen“?

05. Juni 2026 um 17:23

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Warum ist „Lügenfritz“ als Bezeichnung für den Kanzler strafbar, „Lügen-Kasper“ oder „Pinocchio“ aber nicht? Die Aufregung um ein Urteil aus Öhringen offenbart grundsätzliche juristische Unschärfen bei mutmaßlichen Meinungsdelikten. Das könnte letztlich dazu beitragen, Politikerbeleidigung als eigenen Straftatbestand wieder zu kippen.
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Darf Ihr Auto künftig entscheiden, ob Sie fahren dürfen?

05. Juni 2026 um 11:02

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Veränderungen kommen oft mit dem Verweis auf eine verbesserte Sicherheit daher. Werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in der Autoindustrie.
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Darf Ihr Auto bald entscheiden, ob Sie fahren dürfen?

05. Juni 2026 um 11:02

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Veränderungen kommen oft mit dem Verweis auf eine verbesserte Sicherheit daher. Werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in der Autoindustrie.
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Merz, Starmer, Macron wollen mit Selenskyj in London beraten

05. Juni 2026 um 15:35

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Mehr als vier Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gerät der Konflikt zurzeit manchmal in den Hintergrund. Was können die Europäer erreichen?
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Desert Shield: China härtet seine Nuklearstreitkräfte für einen Taiwan-Krieg


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Der Ausbau der Raketensilos in Hami zeigt, dass nukleare Überlebensfähigkeit im Zentrum von Chinas Strategie steht, um eine US-Intervention in Taiwan abzuschrecken

Gabriel Honrada

Chinas Ausbau seines abgelegenen nuklearen Silo-Feldes in Hami spiegelt umfassendere Bemühungen wider, eine historisch verwundbare Nuklearstreitmacht in eine widerstandsfähige Abschreckung umzuwandeln, die in der Lage ist, Angriffe zu überstehen, eine US-Intervention einzuschränken und seine Position in einem Taiwan-Szenario zu stärken.

Im vergangenen Monat berichtete Reuters, dass China ein massives defensives Militärnetzwerk mit über 80 Beton-Startplätzen und drei unterschiedlichen, achteckigen Anlagen nahe seinen abgelegenen nuklearen Silo-Feldern in der nordwestlichen Wüste Xinjiangs errichtet.

Diese zuvor nicht gemeldete Erweiterung – die sich angesichts wachsender geopolitischer Spannungen um die Souveränität Taiwans intensiviert – ist strategisch darauf ausgelegt, Chinas landgestützte Nuklearstreitkräfte zu härten, seine strategische Abschreckung zu diversifizieren und seine Zweitschlagsfähigkeit gegenüber potenziellen präventiven US-Angriffen fest zu sichern.

Das umfangreiche Projekt umfasst zwei große achteckige Kommando-, Kontroll- und Kommunikationszentren, die in den letzten sechs Jahren errichtet wurden und über unbefestigte Straßen und Glasfaserverbindungen mit vielseitigen Wüsten-Startplätzen verbunden sind, die für mobile Interkontinentalraketen (ICBM), elektronische Kriegsführung und Luftabwehrbatterien optimiert sind.

Während ein weniger entwickeltes drittes Achteck als Zielbereich für simulierte westliche Flugzeuge dient, zeigen jüngste Übungen an den aktiven Anlagen eine beispiellose, schnelle Modernisierungsanstrengung.

Dieses weitreichende Verteidigungsnetzwerk unterscheidet China von traditionellen Nuklearmächten wie den USA und Russland, die historisch eher auf schiere Zahlen und die Isolation von Silos als auf lokalisierte Infrastruktur setzen.

Während China etwa 100 ICBMs in seinen wichtigsten Silo-Feldern stationiert hat, schätzt das US-Verteidigungsministerium, dass China bis 2030 etwa 1.000 nukleare Sprengköpfe verfügen wird.

Hami steht beispielhaft für Chinas breitere Bemühungen, seine nukleare Abschreckung widerstandsfähiger zu machen, sodass sie Angriffe überstehen und unter zunehmend umkämpften Bedingungen Vergeltung garantieren kann.

Sajjad Ahamed schreibt in einem im Mai 2026 im Fachjournal Journal of Current Chinese Affairs veröffentlichten Artikel, dass China ein überlebensfähigeres Nukleararsenal nicht für routinemäßige nukleare Nötigung aufbaut, sondern als strategische „Rückversicherung“ für konventionelle und Grauzonen-Konkurrenz, insbesondere in Bezug auf Taiwan.

Ein widerstandsfähigeres Abschreckungssystem könnte China zudem mehr Optionen für nukleare Signale während einer Taiwan-Krise eröffnen. Matthew Kroenig merkt in einem Bericht des Atlantic Council vom September 2023 an, dass China sein Nukleararsenal nutzen könnte, um den USA und ihren Verbündeten zu signalisieren, sich nicht in einen Konflikt um Taiwan einzumischen.

Kroenig schlägt vor, China könnte einen ICBM-Test durchführen oder eine Kernwaffe an einem seiner Testgelände, etwa in Lop Nur, testen – oder provokativer in den Gewässern um Taiwan oder nahe einer US-Basis im Pazifik.

Er fügt hinzu, dass China Nuklearwaffen gegen US- und alliierte Streitkräfte einsetzen könnte, wenn es der Ansicht ist, dass dies einen erheblichen Vorteil bringt, notwendig ist, um eine drohende konventionelle Niederlage abzuwenden, oder wenn die chinesische Führung bedroht ist.

Ahamed sagt, dass China, während es seine Zweitschlagsfähigkeit durch neue Silos, U-Boote und mobile Raketen stärkt, davon ausgehen könnte, dass US-Entscheidungsträger in einer Taiwan-Krise größeren Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt wären.

Er betont, dass diese nukleare Rückversicherung die Eskalationsoptionen der USA einschränkt, gegenseitige Zurückhaltung auf nuklearer Ebene verstärkt und anhaltenden chinesischen Druck durch Militärübungen, Luftraumverletzungen und andere Zwangsmaßnahmen gegenüber Taiwan und regionalen US-Verbündeten unterstützt.

Emily Gill weist jedoch in einem Artikel vom Oktober 2025 für das China Aerospace Studies Institute darauf hin, dass chinesische Führungskräfte zunehmend befürchten, Fortschritte bei US-Raketenabwehr, Präzisionsschlagwaffen sowie Aufklärungs- und Überwachungssystemen könnten Chinas vergleichsweise kleine Nuklearstreitmacht lokalisieren und zerstören, bevor sie Vergeltung üben kann.

Daten des Stockholm International Peace Research Institute zeigen, dass China im Januar 2025 schätzungsweise über 600 nukleare Sprengköpfe verfügte – deutlich weniger als die etwa 5.177 der USA und 5.459 Russlands.

Gill argumentiert, dass die Sorge vor einem möglichen US-Erstschlag dazu geführt hat, dass China seine Silo-Felder ausbaut, mehr mobile Raketen einsetzt, Infrastruktur härtet und Tarn- sowie Überlebensmaßnahmen verbessert.

Das Netzwerk in Hami scheint genau darauf ausgelegt zu sein, diese Schwachstellen zu beheben, indem Startsysteme verteilt, unterstützende Infrastruktur gehärtet und das Auffinden, Verfolgen und Zerstören chinesischer Nuklearstreitkräfte erschwert wird.

Der Ausbau von Hami spiegelt zudem einen umfassenderen nuklearen Aufbau wider, den das Institute for Defense Analyses in einem Bericht vom Oktober 2023 als beispiellos seit dem Ende des Kalten Krieges beschreibt.

Demnach erhöht China schnell sowohl strategische als auch taktische Nuklearstreitkräfte, entwickelt eine vollständige nukleare Triade, Frühwarn-Startfähigkeiten und Optionen für Nuklearwaffen mit geringer Sprengkraft.

Es wird prognostiziert, dass China bis 2035 mehr als 1.500 einsatzbereite Sprengköpfe haben könnte und damit Mitte der 2030er Jahre eine ungefähre zahlenmäßige Parität mit den USA erreichen könnte.

Diese Maßnahmen, so Gill, sollen eine glaubwürdige Zweitschlagsfähigkeit sichern und die Abschreckung trotz wachsender Bedrohungen aufrechterhalten.

Aus US-Sicht argumentiert John Harvey in einem Bericht vom Mai 2025, dass Gegenkraft-Fähigkeiten weiterhin wichtig bleiben, da China von einer kleinen, verwundbaren Abschreckung zu einer großen, silo-basierten ICBM-Streitmacht übergeht.

Er meint, die Fähigkeit, zumindest einen Teil von Chinas Nukleararsenal zu bedrohen, stärke die Abschreckung, unterstütze Eskalationskontrolle und beruhige Verbündete hinsichtlich der Glaubwürdigkeit des US-Schutzversprechens.

Dahlia Anne Goldfeld und andere Autoren weisen jedoch in einem RAND-Bericht vom November 2024 darauf hin, dass Chinas nukleare Modernisierung die US-Gegenkraftoptionen zunehmend einschränkt.

Sie argumentieren, dass frühere Annahmen über die Möglichkeit eines präzisen Entwaffnungsschlags gegen Chinas kleinere Streitmacht durch den schnellen Ausbau stark an Plausibilität verloren haben.

Sie verweisen darauf, dass mobile DF-41-Raketen, nahezu kontinuierliche Patrouillen nuklearer U-Boote und andere Maßnahmen die Zweitschlagsfähigkeit stärken und die USA davon ausgehen müssen, dass China einen Erstschlag überstehen und dennoch zurückschlagen kann.

Daher können sich die USA nicht mehr auf die Möglichkeit eines entwaffnenden Erstschlags verlassen und müssen unter Bedingungen gegenseitiger nuklearer Verwundbarkeit und erhöhter Eskalationsrisiken operieren.

Anlagen wie Hami zeigen, dass China genau dieses Ergebnis aktiv herbeiführt, indem es seine Nuklearstreitkräfte schwerer auffindbar, angreifbar und neutralisierbar macht.

Da diese Entwicklung Strategien zur Schadensbegrenzung zunehmend untergräbt, argumentiert Tyler Bown in einem Artikel vom Mai 2026, dass die USA nicht mit einem massiven Ausbau ihres Arsenals reagieren sollten.

Stattdessen empfiehlt er, gegenseitige Verwundbarkeit zu akzeptieren, trilaterale Rüstungskontrolle anzustreben und die industrielle Basis zu stärken.

Hami ist daher mehr als nur eine Erweiterung eines Raketenfeldes – es signalisiert Chinas Entschlossenheit, sicherzustellen, dass jede Taiwan-Krise unter dem Schutz einer nuklearen Abschreckung stattfindet, die Angriffe übersteht, entschlossen vergelten kann und eine US-Intervention einschränkt.

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Ausschreitungen in Brüssel: „Studentenproteste“ oder Migrantenrandale?

05. Juni 2026 um 14:00

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In der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es am Donnerstag zu heftigen Ausschreitungen. Grund dafür sind geplante Sparmaßnahmen im französischsprachigen Bildungswesen. Während der Mainstream beschönigend von „Studentenprotesten“ schreibt, wird unterschlagen, dass fast drei Viertel der Jugendlichen einen außereuropäischen Migrationshintergrund haben.

Rund 2.000 junge Leute haben am Donnerstag in der belgischen Hauptstadt protestiert. Doch nicht etwa friedlich, sondern mit Gewalt und Brandstiftungen. Ursache dieser Krawalle sind demnach geplante Kürzungen der Regierung im französischsprachigen Bildungswesen des Landes. Laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga setzten die „Demonstranten“ Fahrradständer und andere Gegenstände auf der Straße in der Nähe des Brüsseler Hauptbahnhofs in Brand und zündeten Feuerwerkskörper. Die Randalierer blockierten zudem der Feuerwehr die Zufahrt, um einen Brand am Carrefour de l’Europe zu löschen.

Die Jugendlichen warfen zudem Absperrgitter auf die Gleise und entleerten Feuerlöscher auf den Bahnsteigen. Zudem waren weitere Demonstranten aus anderen Teilen Walloniens auf dem Weg in die Hauptstadt, um sich den Protesten anzuschließen. Es kam dabei auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die versuchte, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Doch während die Mainstreammedien lediglich von „Studentenprotesten“ berichten, sieht die Realität in der belgischen Hauptstadt doch ein wenig anders aus. Denn bei den 0- bis 17-Jährigen haben rund 73 Prozent einen außereuropäischen Migrationshintergrund bzw. stammen selbst oder über ihre Familie aus Nicht-EU-Ländern. Nur etwa 10,6 Prozent gelten als Belgier belgischer Herkunft ohne Migrationshintergrund. Insgesamt sind in der Region Brüssel-Hauptstadt nur noch 22 Prozent der Bevölkerung belgischer Herkunft, während 78 Prozent einen ausländischen Ursprung haben (eingebürgerte Belgier mit ausländischen Wurzeln plus Ausländer). Wobei die Marokkaner, Kongolesen, Türken und Algerier die größten Gruppen stellen.

Ähnlich wie in Frankreich, wo solche Ausschreitungen mittlerweile geradezu eine neue Normalität darstellen, sind es vor allem Migrantengruppen, die ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen. Da stellt sich die Frage, ob dies die „Buntheit“ ist, von der die linken Politiker so gerne sprechen.

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WM: Fanmeile fällt aus, Public Viewing eingeschränkt

05. Juni 2026 um 06:23

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Zur Fußball-WM sind in Deutschland vielerorts Public-Viewing-Veranstaltungen geplant. Wegen des Lärmschutzes gelten jedoch je nach Stadt und Gemeinde unterschiedliche Regeln für Übertragungen im Freien.
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Leserbriefe zu „Deutschland braucht Energie“

05. Juni 2026 um 14:00

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Dieter Reinisch diskutiert hier über die Energiepolitik Deutschlands und der Europäischen Union. Vertreten wird die These, nach der Energiesouveränität eine Frage der nationalen Handlungsfähigkeit sei. Es sei nicht machbar, die gesamte Wirtschaft in kurzer Zeit auf Solar- und Windenergie umzustellen. Erneuerbare Energien könnten den gesamten Bedarf der Bundesrepublik nicht decken. Öl und Gas seien für Deutschland unverzichtbar. Paradoxerweise gelte das selbst für die Energiewende, denn auch sie komme ohne Kohlenwasserstoffe nicht aus. Deutschland brauche eine Änderung des EU-Rechts: Nationalen Regierungen müsse es erlaubt sein, ihre Energielieferanten selbst zu bestimmen. Deutschland müsse nicht aus der Europäischen Union austreten. Es bedürfe jedoch jenes Maßes an Souveränität, das pragmatische Nachbarn stets besessen haben. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Guten Tag,

auch hier Versagen auf ganzer Linie. Der Staat hat den Auftrag und muss dazu in der Lage sein, die elementaren Ressourcen, zu denen auch die Energie gehört, seinen Bürgern und der Wirtschaft kostengünstig zur Verfügung zu stellen.

Wenn ich als Land selbst keine eigenen Energieträger in der erforderlichen Menge und Güte rund um die Uhr und egal zu welcher Jahreszeit zur Verfügung habe und mich dann neben der gebotenen Selbstvorsorge auch noch von den bis zum Ukrainekrieg kostengünstig gelieferten Energien aus Russland abkoppeln lasse, kommt das dabei heraus, was wir jetzt haben.

Da nutzt auch kein dummes, aufpoliertes Auftreten und inkompetentes Geschwafel von den Politikern, die für den Missstand mit Verantwortung tragen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe


2. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Reinisch,

“Für die deutsche Wirtschaft sind eine Diversifizierung der Lieferanten und ein eigenständiges Handeln gegenüber Brüssel dringend notwendig,…”

Nein!

Deutschlands Machtpolitik hat aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft/Europäische Union – gedacht als Instrument zur Befriedung Westeuropas nach dem 2. Weltkrieg durch wirtschaftliche Kooperation – ein Machtinstrument zur Beherrschung Europas gemacht, das zunehmend totalitäre Tendenzen zeigt.

Dieses Gebilde muss verschwinden, als erstes die Kommission. Deutschland hat Europa dieses Ungetüm eingebrockt. Jetzt soll es gefälligst, mit Anderen, dafür sorgen dass Schluss damit ist.

Eine Europäische Union ist eine gute und wichtige Sache. Aber eine, die auf Kooperation, anstatt auf Unterdrückung basiert. Ein Staatenbund, nicht ein Bundesstaat. Der Diplomatie und Friedenspolitik praktiziert. Der die Interessen der kleinen Länder berücksichtigt, die kulturelle Vielfalt fördert und unterschiedliche Wirtschaftsleistungen ausgleicht.

Und Russland muss selbstverständlich ein Teil davon sein. Nicht als Bundesstaat, dafür ist es zu groß. Aber in einer Euro-Asiatischen Wirtschaftsunion könnten sich alle wiederfinden, Russland und die Staaten der EU.

Und für kleine Leute wie mich wäre es schon mal schön, wenn endlich diese belastende Zeitumstellung abgeschafft würde, die zu nichts gut ist. Und das Einweggetränkeflaschenschraubverschlussanbindungspflichtgesetz. Und man nicht dauernd mit Bildern der vonderLeyen und Kallas erschreckt würde. Der Mensch ist begrenzt belastungsfähig.

Viele Grüße,
Rolf Henze

p.s.: Was Brüssel betrifft, das kann selbstverständlich Gottes Wohnsitz bleiben: herder.de/hk/hefte/archiv/2016/1-2016/gott-lebt-in-bruessel-jaco-van-dormaels-das-brandneue-testament/?gad_source=5&gad_campaignid=22539986071&gclid=EAIaIQobChMIiKiF-sjllAMVsJJQBh1q_DLWEAAYASAAEgI4jPD_BwE


3. Leserbrief

Moin,

ich sehe das wie Sie: Diversifizierung und damit die Senkung von externen Abhängigkeiten wäre das Gebot der Stunde; dazu könnte auch die Reaktivierung des verbliebenen, intakten Nord-Stream-Stranges gehören — zumindest ist es eine -energiepolitisch betrachtet- gewichtige Option. Doch das würde Rußland als Partner auf Augenhöhe beschreiben, nicht als Untermenschen-Feind, den es zu bekämpfen gelte, was der von Scholz ausgerufenen “Zeitenwende” zuwider liefe und sogar die Kriegsmilliarden infrage zu stellen droht. Immerhin zeigte die Vergangenheit: je mehr Handel man trieb, desto weniger kämpfte man gegeneinander.

Es ist für mich allerdings kein Problem, sondern, im Gegenteil, ein Sicherheitsfaktor, daß gerade Polizei, Feuerwehr und auch Stadtbusse noch mit Diesel fahren. Dies wird sich insbesondere bei Blackouts durch zu stark schwankende Stromnetze positiv bemerkbar machen, da die Verwendung von Diesel deutlich unabhängiger ist als eine Ladebuchse. Und da die aktuelle Technik mit ihren Lithium-Akkus selbst eine hochgefährliche Brandquelle darstellt, nützt einem ein brennendes Feuerwehrauto vor einem brennenden Haus herzlich wenig. Oder man bedenke, daß ein Polizeiauto mitten im Akku von einer Kugel getroffen wird und Feuer fängt.

Die Bundesregierung ist nach meinem Dafürhalten tonangebend in einem supranationalen Konstrukt namens “EU”, das sich nach Analysen von Politikwissenschaftlern als “Außenposten der USA” bezeichnen läßt. Eine Politikänderung ist vielleicht dann zu erwarten, wenn wieder Mistgabeln auf den Straßen zu sehen wären, weil die Politik große Teile der Bevölkerung zwangsverarmt und großes Elend herrscht. Doch in Anbetracht der umfassenden (digitalen) Kontrolle, KI-Vorhersagemodelle und einer immer effizienter werdenden Aufstandsunterdrückung dürfte davon nicht viel übrig bleiben. Deswegen bleibt es ja auch so erstaunlich ruhig. Insbesondere die Sedierung der Bevölkerung mit Smartphones und “Social Media” sehe ich als riesiges Problem.

Eine Emanzipierung ausgerechnet vonseiten Deutschlands gegenüber der EU wäre demzufolge auch eine Emanzipierung von den USA — mit dem jetzigen Personal de facto verunmöglicht. Selbst mit der AfD in einer absoluten Mehrheit wäre der Sozialstaatabbau und höhere Energiepreise sogar noch wahrscheinlicher. Es gibt außerdem Studien, daß selbst bei einem Wechsel von politischem Spitzenpersonal nur weiterhin der alte Wein in neuen Schläuchen fließe; wer sich in seinen politischen wie auch wirtschaftlichen Netzwerken gegen die eigene Struktur auflehnt, sprich: weniger Profite für die Kumpanen zulasten der Gesellschaft zu “erwirtschaften”, der wird es nicht an die Spitze schaffen, wo er vielleicht etwas verändern könnte. Ich sehe also diesen Optimismus, daß sich etwas ändern könnte, nicht. Selbstverständlich lasse ich mich aber immer wieder gerne positiv überraschen.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Reinisch,

Sie schreiben in Ihrem Artikel:

Das Öl wurde teurer, weil durch die Sperrung der Straße von Hormus weniger davon verfügbar war – das ist elementare Wirtschaftslehre.

Ohne Sie beleidigen oder Ihre Expertise anzweifeln zu wollen: Ich halte dieses Argument schlicht für eine Nebelkerze und eine Ausrede der Ölindustrie, insbesondere der europäischen Raffinieren, um ihre Gier zu verschleiern. Wenn, wie es immer wieder heißt, 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Öl durch die Straße von Hormus transportiert werden muss, woher kommen dann die restlichen 80 Prozent??

Richtig: eben nicht durch diese Meerenge!

Es ist mir nicht bekannt, dass auch der restliche (fünf mal größere!) Anteil des weltweiten Ölbedarfs von Seeminen oder Schiffen des Iran bedroht wird. Und wer soll denn ernsthaft glauben, dass die großen Raffinerien in Europa und anderswo sich nicht sofort bei Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffes des Iran durch die USA und Israel nach anderen Lieferwegen umgesehen haben? Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass diese Unternehmen zu den “gut unterrichteten Kreisen” gehören, die bereits vor dem Beginn des Angriffs bestens davon unterrichtet waren und ihre Geschäfte entsprechend regeln konnten. Spätestens, als die Armeen der USA und Israel begonnen haben dürften, als Vorbereitung ihres völkerrechtswidrigen Angriffes ihre Vorräte an Treibstoffen aufzufüllen, mussten sie es wissen.

Es gibt daher für die enormen Preissprünge nach oben, die wir seit Monaten erleben, nur eine einzige Erklärung, und die heißt schlicht: Gier!

Dazu kommt eine enorme Portion Unverschämtheit, mit der in Deutschland die Preise an den Tankstellen noch weiter erhöht wurden, als in anderen eurpäischen Ländern, da sie wissen, dass der Deutsche Michel mit der Faust in der Tasche jeden Preis für sein geliebtes Auto und die damit einhergehende und dringend benötigte Mobilität zahlt, denn er lässt sich nur dann für Protestaktionen mobilisieren, wenn die nicht korrekt ausgezählte und damit illegitim regierende Koalition der Wahlverlierer zu Demonstrationen gegen ihre eigene Opposition aufruft, wenn ein bis dahin unbekanntes neues Geschlecht entdeckt wurde und dringend vor der Unterdrückung bewahrt werden muss, oder wenn es darum geht, Haltung gegen “Räääächzzz” zu zeigen und sich solidarisch mit Messerstechern zu zeigen und die Opfer zu verhöhnen.

Anders als z.B. in Frankreich, wo bei Protestaktionen der Bürger auch schon mal Tankstellen brennen, sitzt der deutsche Michel glücksselig auf seiner Couch und freut sich, dass noch Bier im Kühlschrank steht und Netflix verfügbar ist. Dies soll natürlich kein Aufruf zu Gewalt sein, aber die Lethargie, mit der sich Deutschlands Bürger und Politik dem Diktat der Ölmultis unterwerfen, ist einfach nur erschreckend. Daran ändert auch ein großzügig gewährter Tankrabatt nichts.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

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Was ist ein Tui?

05. Juni 2026 um 11:37

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Eine bissige Abrechnung mit den „Tuis“ unserer Zeit: käuflichen Intellektuellen, Haltungsjournalisten und Meinungshändlern. 

Der Beitrag Was ist ein Tui? erschien zuerst auf .

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Das Auto, das Sie besitzen, könnte bald von Ihnen Besitz ergreifen

05. Juni 2026 um 11:02

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Veränderungen kommen oft mit dem Verweis auf eine verbesserte Sicherheit daher. Werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in der Autoindustrie.
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Inflation in der Türkei erreicht im Mai 32,6 Prozent

05. Juni 2026 um 10:46

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Die Verbraucherpreise in der Türkei sind im Mai erneut deutlich gestiegen. Die Inflationsrate lag bei 32,6 Prozent und damit leicht über dem Wert des Vormonats.
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Leserbriefe zu „Regisseur Detlev Buck: „Ich bin Kriegsdienstverweigerer. Ich stehe auch dazu, weil ich nicht zur Waffe greife.““

05. Juni 2026 um 11:00

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In diesem Beitrag kommentiert Marcus Klöckner ein Interview, das der Filmemacher Detlev Buck mit dem Online-Format „Hotel Matze“ geführt hat. Darin habe er sich mit starken Worten gegen den Griff zur Waffe, Kriegsbereitschaft und Aufrüstung ausgesprochen. Scharf kritisiert werde Verteidigungsminister Boris Pistorius. Mit seiner Positionierung zeige Buck, der im Gespräch dazu stehe, Kriegsdienstverweigerer zu sein, dass sich mit Mut und Rückgrat einer Politik entgegentreten lasse, die das Land in den Abgrund zu reißen drohe. Außerdem könne das laute, dröhnende Schweigen der Guten durchbrochen werden. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die interessanten E-Mails, die wir dazu erhalten haben. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Die, die schweigen, sind nicht “die Guten“.

Schweigen bedeutet, die Vorbereitung auf den Krieg mitzutragen.

Es bedeutet Angst zu haben, das bequeme intellektuelle Leben unter dem samtenen Mantel der parlamentarischen Demokratiefassade aufzugeben.

Konsequenz des Schweigens in der Kriegsfrage ist die Selbstaufgabe der Intellektuellen.

Mit ihrem Schweigen verraten sie die Menschen, unter denen sie leben.

Wer weiss und schweigt, vergibt sich seiner Redlichkeit als Wissender.

Norbert Hans Georg Frankenstein


2. Leserbrief

Lieber Herr Klöckner,

bin ich ein “Kriegsdienstverweigerer”? Dieses Wort hat einen negativen Beigeschmack, als ob man etwas eigentlich Selbstverständliches verweigert. Umgekehrt ist es richtig: Die anderen sind Friedensverweigerer. Und ich bin ein Mensch.

Das Datum auf meiner Urkunde ist bald 60 Jahre alt. Damals sagte man uns, die Bundeswehr sei doch eine Friedensarmee. Derweil das Gemetzel der USA in Vietnam tobte, zwar nicht mit direkter Deutscher Beteiligung, aber doch mit Unterstützung. Wer nicht an die “Friedensarmee” glaubte, musste sich bei seiner Verweigerungsprüfung als radikaler, weltfremder “Jesus” ausgeben. Dabei hätte doch der Hinweis genügt, dass man Deutscher ist und auf die 60 Millionen Toten im 2. Weltkrieg.

Nicht der “Kriegsdienstverweigerer” ist eine Absonderlichkeit, der sich rechtfertigen muss. Sondern all die Kriegshetzer, die Deutschlands Verantwortung aus der Zeit von 1933 bis 1945 einfach leugnen wollen, sind es. Und besonders pervers ist, dass wieder Russland darunter leiden soll.

Gratulation an Detlev Buck!

Hoffentlich gibt es bald noch viele andere, die Mensch bleiben wollen.

Viele Grüße,
Rolf Henze


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

Sie schreiben: “Buck hat seinen Mund aufgemacht. Mögen es ihm viele nachmachen. – oder tragen all die Schauspieler, Regisseure und andere Kulturschaffenden das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit wirklich mit?”

Ich möchte die Frage wie folgt beantworten, lasse mich aber gerne von etwas anderem überzeugen. Ich nenne das die gesellschaftliche “A-Struktur”.

Jede Gesellschaft besteht zu jeder Zeit aus vier Gruppen, den A-Löchern, A-Geigen, A-Kriechern und Leuten, die sagen, dass der Misthaufen stinkt. Diese grundlegende gesellschaftliche Struktur ist zeitlos und universell. Das war vor 5.000 und vor 2.000 Jahren so, es war im Mittelalter so und es ist auch heute, im 21. Jahrhundert, so. Diese gesellschaftliche Struktur gibt es in Monarchien, in Diktaturen und sogenannten “repräsentativen” und liberalen Demokratien. Es ist so in den USA, in Russland, in China, in Taiwan, Frankreich, in Italien, in Deutschland und so weiter.

Zu den “A-Löchern” (1) gehören diejenigen, die in jedem System ökonomisch und sozial profitieren. Auch in der ehemaligen DDR waren nicht alle gleich. Da gab es “Volksgenossen” mit einer Villa und einem Jagdhaus und die “normalen Volksgenossen” in den Plattenbauten. Im gleichgeschalteten Dritten Reich von 1933 bis 1945 war dies nur noch etwas extremer. In den heutigen real existierenden “freiheitlichen” bzw. “wertewestlichen Demokratien” gibt es den Otto Normalbürger (das “Volk”) und “superreiche” Oligarchen, die in einem gigantischen Vermögen schwimmen und immer noch reicher werden müssen. Warum?

Dann gibt es die “A-Geigen” (2). Das sind diejenigen, die auf ihrer Violine oder Gitarre das Lied der A-Löcher spielen, den A-Löchern Honig um das Maul schmieren, die Opportunisten, die Karrieristen, die neoliberalen Mietmäuler, die Lobbyisten und sogenannten “wissenschaftlichen” Experten, die sich von A-Löchern bezahlen lassen, um Politik für die Interessen der A-Löcher zu machen oder darauf hoffen, irgendwann auch einmal zu den A-Löchern zu gehören.

Die A-Löcher (1) und die A-Geigen (2) bilden zusammen die herrschende Nomenklatura, wie man das bis zur Wende 1989/90 in den sozialistischen Staaten bezeichnete. Man könnte das auch die ökonomische, politische und mediale “Führungsschicht” nennen.

Dann gibt es die große Gruppe der A-Kriecher (3). Andere Bezeichnungen wären Untertanen, Befehlsempfänger, Mitläufer, Duckmäuser. Ihr Motto lautet: The job has to be done. Es sind diejenigen, die nicht nachdenken, sondern das tun, was der Chef sagt und zwar auch dann, wenn sie wissen, dass der Chef Blödsinn redet. Das ungeschriebene Gesetz der A-Kriecher lautet:

Paragraph 1: Der Chef hat immer recht

Paragraph 2: Wenn der Chef einmal nicht recht hat, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft.

In dem 1977er Studioalbum “Animals” der Progressiv-Rockband Pink Floyd sind das die “Sheep” (Schafe). Die A-Löcher entsprechen den “Dogs” (Hunde) und die A-Geigen den “Pigs”. Die “Schweine” sind bei Roger Waters die (Doppel-)Moralapostel, die von anderen fordern, den Gürtel enger zu schnallen und zu “sparen”, sich aber selbst die Taschen voll stopfen und die Taschen der Dogs.

Die Vorlage zu dem oben genannten Musikalbum von Pink Floyd bildet der bekannte Roman “Farm der Tiere” von George Orwell aus dem Jahr 1945, der allerdings differenzierter ist, was die (tierischen) Charaktere angeht und keine Sozialkritik am zügellosen Kapitalismus ist, sondern eine Gesellschaftskritik am real existierenden Sozialismus bzw. Kommunismus/Stalinismus der ehemaligen UDSSR war.

Diese grundlegende gesellschaftliche Struktur gab es demnach schon vor 1983 und der “geistig-moralischen Wende” eines gewissen Dr. Helmut Kohl, vor der Wende 1989/90 und vor der “Zeitenwende” von Olaf Scholz.

Und dann gibt es zu jeder Zeit noch die (4) Kritiker, die Ketzer, die Renegaten, die Querdenker, die Oppositionellen, die Montagsdemonstranten, die Widerstandskämpfer, die sagen, dass der Misthaufen ganz gewaltig stinkt. Dazu gehört offenkundig auch der Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent Detlev Buck. Diese Kritiker usw. sind fast immer in der Minderheit und sie haben vor allem nicht die ökonomische und mediale Macht wie die Dogs (A-Löcher) und die Pigs (A-Geigen).

Zuweilen landen aber auch diejenigen, die sagen, dass der Misthaufen stinkt, einen “lucky punch”. Das Grundgesetz von 1949 mit seiner Sozialstaatsklausel (Art. 20 GG), der Presse- und Meinungsfreiheit (Art. 5 GG), der Würde des Menschen (Art. 1 GG), der Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 Abs. 1 GG), der Sozialbindung des Eigentums (Art 14. Abs. 2 GG) usw. war sicherlich so ein Glückstreffer. Dabei darf man aber etwas ganz Wichtiges nicht vergessen, dass dieses von vielen Politikern in den Sonntagsreden immer hoch gelobte Grundgesetz, das inzwischen aus der Sicht eines objektiven Dritten und bei Lichte betrachtet offenkundig fast so viel wert ist wie Toilettenpapier, nicht wie ein Engel vom Himmel gefallen ist. Es ist das rechtsstaatliche Ergebnis einer gescheiterten Demokratie, der Weimarer Republik, und dem totalitären gleichgeschalteten Dritten Reich inkl. Zweitem Weltkrieg, Holocaust, Euthanasie und den riesigen Trümmerhaufen und vielen Leichenbergen.

An dieser Stelle könnte manch einer sagen, dass die Gesellschaft im Vergleich zum feudalen Mittelalter durchaus sozialer und woker geworden ist. Das ist richtig, heute werden keine kräutersammelnden Frauen mehr als “Hexen” auf dem Scheiterhaufen verbrannt, wenn die Ernte schlecht ausfällt, die vielen Schafe (Bauern) nichts zum Essen haben und die herrschende Klasse (Adel und Klerus bzw. die Dogs und die Pigs) Angst davor haben, dass die Schafe rebellieren und die Kornkammern und Fleischtöpfe des Adels stürmen könnten.

Das grundlegende Prinzip hat sich aber nicht geändert, nur die Methoden und das Niveau sind andere und anders. Wenn heute die ökonomische Entwicklung schlecht läuft, das Wirtschaftswachstum schwächelt, die Mieten und die Preise für Lebensmittel und Energie steigen und die Dogs Angst davor haben, die Schafe könnten vielleicht doch rebellieren, dann finden die Pigs auch heute Sündenböcke, Prügelknaben, Bauernopfer und (russische) Feindbilder, um die Schafe von einer Rebellion abzuhalten, damit sie sich weiterhin scheren oder sogar auf dem Schlachtfeld schlachten zu lassen. 1933 waren die Sündenböcke die Juden und die Bolschewisten im Osten, gegen die die Deutschen 1941 bis nach Stalinggrad marschiert sind, um dann zwei Jahre später wieder in die andere Richtung zu laufen. Viele deutsche Soldaten starben allerdings in Stalingrad und blieben für immer dort.

Manche sagen, das alles läge daran, dass es heute immer noch zu wenige Frauen in der Politik und den Führungs-Etagen der Konzerne und es dort zu viel männliches Testosteron geben würde. Richtig ist, dass 2026 auch Frauen wählen dürfen (das war nicht immer so), Frauen ihre Ehemänner nicht mehr um Erlaubnis fragen müssen, wenn sie einen Beruf ergreifen wollen (auch das war nicht immer so), Frauen in Deutschland sogar Bundeskanzlerin werden, eine hohe Funktion als stracker Housekeeper (Zimmerfrau) bei Parteien wie der FDP und hohe adlige Ämter bei der EU ausüben dürfen. Die Frage ist allerdings ohne sofort in eine rechte oder linke oder welche Ecke auch immer gestellt zu werden: Wurde bzw. wird die Politik dadurch sozialer, ökonomisch gerechter und vor allem friedlicher?

Und jetzt schließt sich der Friedenskreis und wir wären (wieder) bei der “Kriegstüchtigkeit” (siehe oben). Wer hätte sich vorstellen können, dass Mann oder Frau oder Divers 81 Jahre nach dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland Rückgrat braucht, um für Diplomatie, Friedensverhandlungen und Frieden einzutreten und gegen Aufrüstung und gegen Krieg? Man kann nur hoffen, dass noch mehr Künstlerinnen/Künstler, Politikerinnen/Politiker, Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, Journalistinnen/Journalisten und ganz “normale” Bürgerinnen/Bürger dieses Rückgrat finden und wiederfinden und den Mund aufmachen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Schmiedel

PS: Wofür könnte wohl das “A” stehen? Nein, es steht nicht für das A(-Team), dieser US-amerikanischen Krach-Bumm-Peng-Doppelwumms-Actionserie aus den 1980ern, in der die Protagonisten immer kleinen Leuten helfen und durch einen “genialen” Plan von Colonel Hannibal Smith die Bösewichter besiegen und in die Flucht schlagen. Das “A” steht für eine für die meisten Menschen “unappetitliche Körperöffnung” wie das Volker Pispers, einer der neben Georg Schramm zweifelsohne besten politischen Kabarettisten, die es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland gegeben hat, einmal formulierte.


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Daily Briefing June 5 – Why only Lebanon can drive Hezbollah out. But it won’t

05. Juni 2026 um 10:13

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From Israel's northern border, Lt. Col. (res) Sarit Zehavi assesses Israel's options -- and warns away from outsourcing the country's security to a weak army

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Schweizer Drohne „Lord“ im Ukraine-Krieg: Wie eine neutrale Drohne aus Zürich russische Kinder tötet

05. Juni 2026 um 10:08

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Die „Lord“ Drohne aus der Schweiz hat es bis in eine Rede von Wladimir Putin geschafft. Das Unternehmen Destinus liefert das Langstrecken-System an die Ukraine, wo es für tiefe Schläge gegen russische Ziele eingesetzt wird. Gründer Mikhail Kokoritsch gab die Kooperation öffentlich zu. Die Grenzen der Schweizer Neutralität im Ukraine-Krieg.

Dass eine Schweizer Drohne einmal Gegenstand einer Rede von Wladimir Putin werden würde, hätte vor wenigen Jahren kaum jemand erwartet.

Im Kreml erwähnte man vor Präsident Wladimir Putin ausländische Drohnen, die von ukrainischen Kräften gegen Russland eingesetzt werden. Dabei wurde die Schweiz explizit genannt – nicht in Bezug auf Schokolade oder Käse, sondern im Zusammenhang mit dem Tod unschuldiger Kinder in Starobelsk in der Region Lugansk.

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Für Haushalt 2027 Innenministerium stoppt Finanzierung von NGO-Asylberatungen – Grüne außer sich

05. Juni 2026 um 09:51

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gibt ein Statement zur EU-Einigung zu Asylregeln und Return Hubs. Das Bundesinnenministerium hat bestätigt, für den kommenden Haushalt die Ausgaben im Bereich der Asylpolitik zu kürzen.

Wegen der Ampel-Regierung erhalten NGOs Millionen Euro, um Migranten während ihrer Asylverfahren zu unterstützen. Weil das Bundesinnenministerium im kommenden Jahr sparen muss, sollen die Gelder wegfallen. Den Grünen passt das gar nicht.

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40-Jähriger bei Streit in bayerischer Flüchtlingsunterkunft erstochen

05. Juni 2026 um 08:16

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In einer Flüchtlingsunterkunft in Herrsching am Ammersee ist ein 40-Jähriger nach einer Messerattacke gestorben. Die Polizei nahm einen 36-jährigen Tatverdächtigen fest, die Ermittlungen laufen.
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JF-Exklusiv Bundesregierung hält an Bas‘ „Einheitsbraun“-Aussage fest

05. Juni 2026 um 07:35

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Bärbel Bas hat Grund zum Strahlen: Die Bundesregierung distanziert sich nicht von ihrer „Einheitsbraun“-Beleidigung.

Die Bundesregierung bleibt dabei: Sie müsse sich mit Zuwanderung gegen das „Einheitsbraun“ der Einheimischen wehren. Auch auf AfD-Nachfrage im Bundestag will sie sich von der Bas-Aussage nicht distanzieren, wie die JF erfuhr.

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Marode Infrastruktur: Bonner Rheinbrücke wegen akuter Einsturzgefahr ab sofort gesperrt

05. Juni 2026 um 07:00

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Jahrelange Untätigkeit der Politik rächt sich nun bitter: Die Rheinbrücke Bonn-Nord (Friedrich-Ebert-Brücke) musste am Mittwochnachmittag wegen schwerer struktureller Schäden am Tragwerk sofort und vollständig gesperrt werden. Wieder einmal zahlen die Bürger die Zeche für jahrzehntelanges Wegschauen bei der deutschen Verkehrsinfrastruktur.

Die Brücke, eine der wichtigsten Rheinquerungen Nordrhein-Westfalens, ist Teil der Autobahn 565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung für die Region Bonn/Rhein-Sieg. Seit dem 3. Juni, 15 Uhr, ist sie in beiden Richtungen dicht. Nicht nur für Autos, auch für Radfahrer und Fußgänger. Aktuelle Brückenprüfungen hätten strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke festgestellt, die eine unverzügliche Sicherung erfordern, teilte die Autobahn GmbH mit.

„Die Sicherheit der Menschen, die täglich über diese Brücke fahren, ist nicht verhandelbar“, begründete das bundeseigene Unternehmen die Sperrung der Brücke.

Die Entwicklung ist ein Lehrstück des politischen Versagens: Bereits seit 2016 durften keine Schwertransporter über 44 Tonnen mehr über die Brücke, die aus den 1960er-Jahren stammt, fahren. Ab Februar 2026 wurde sie zusätzlich für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Jetzt reicht selbst das nicht mehr.

Während die Politik Milliarden in ideologische Projekte fließen ließ, blieb die reale Verkehrsinfrastruktur auf der Strecke. Die marode Friedrich-Ebert-Brücke ist nur ein weiteres Symbol einer völlig überalterten Infrastruktur, die systematisch vernachlässigt wurde.

Massive Umwege und Verkehrschaos

Der ADAC bezeichnet die Vollsperrung der Rheinbrücke auf unbestimmte Zeit als „Vollkatastrophe für die Region“. Autofahrer müssten pro Jahr zusätzliche Umwege von insgesamt 50 Millionen Kilometern in Kauf nehmen, Lkw 5,5 Millionen Kilometer, teilte der Automobilclub mit. Viele Verkehrsteilnehmer würden in den Kölner Raum ausweichen und dort das ohnehin bereits stark belastete Verkehrssystem weiter an seine Grenzen bringen.

Auch die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg sprach von einer „Katastrophenmeldung“. Mit der Sperrung werde eine „wichtige Lebensader“ der Region gekappt, erklärte IHK-Präsident Stefan Hagen.

Täglich quälten sich rund 120.000 Fahrzeuge über diese Brücke. Nun drohen chaotische Verhältnisse in Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und in der gesamten Region. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr in der Region hat die Autobahn GmbH in enger Abstimmung mit den Behörden Ausweichrouten vorbereitet – viele Pendler werden trotzdem morgens und abends deutlich länger unterwegs sein.

Ersatz „frühestens“ in den 2030er Jahren

Besonders bitter: Ein echter Ersatzneubau ist frühestens in den 2030er-Jahren geplant. Wann die Brücke überhaupt wieder geöffnet werden kann, ist derzeit völlig unklar.

„Wir werden nun weitere Detailuntersuchungen vornehmen, um technische Möglichkeiten zu untersuchen, mit denen die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Eine abschließende Bewertung kann erst nach Abschluss der Untersuchungen erfolgen. Bis dahin bleibt die Brücke gesperrt“, erklärte die Autobahn GmbH.

Die Sperrung ist nichts anderes als das logische Ergebnis jahrzehntelanger politischer Ignoranz gegenüber der dringend notwendigen Modernisierung der Verkehrswege. Es fragt sich: Wofür zahlen die Bürger in diesem Land überhaupt noch Steuern?

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WM: Fanmeile fällt aus, Public Viewing eingeschränkt

05. Juni 2026 um 06:23

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Zur Fußball-WM sind in Deutschland vielerorts Public-Viewing-Veranstaltungen geplant. Wegen des Lärmschutzes gelten jedoch je nach Stadt und Gemeinde unterschiedliche Regeln für Übertragungen im Freien.
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Universität: Erster Impfstoff von KI entwickelt

05. Juni 2026 um 06:04

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Wissenschaftler der Universität Cambridge haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz einen neuartigen Impfstoff entworfen. Er soll gegen zahlreiche Coronaviren schützen und künftig bei der Vorbeugung von Pandemien helfen.
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Pflegekinder jahrelang misshandelt - mehrjährige Haftstrafe

04. Juni 2026 um 20:30

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Vier Geschwister werden in einer Wohngruppe untergebracht. Sie sollen in einem familienähnlichen Umfeld behütet aufwachsen. Doch was sie Jahre später zu Protokoll geben, macht fassungslos.
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JF-Exklusiv Eine korrupte Senatorin, die AfD und die üblen Tricks des Senats

04. Juni 2026 um 19:46

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Vom Senat übel mitgespielt: Berlins AfD-Chefin Kristin Brinker am 9. Mai als Gast bei der Einweihung der Helmut-Kohl-Allee in Berlin-Tiergarten.

Seit zwei Jahren bohrt Berlins AfD-Chefin Brinker nach, ob der wegen Korruption verurteilten Ex-Gesundheitssenatorin das Ruhegehalt gestrichen wird. Doch als das Ergebnis feststeht, wird sie vom Senat um ihren Erfolg gebracht.

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Innere Sicherheit Verfassungsschutz warnt Parteien vor islamistischer Unterwanderung

04. Juni 2026 um 15:31

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Sinan Selen, Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz

Dringen Islamisten gezielt in deutsche Parteien ein? Bei einem Frühstück mit Bundestagsabgeordneten spricht der Chef des Verfassungsschutzes eine Warnung aus. Erst vor zwei Wochen hatte die JF über einen Verdachtsfall in der Linksfraktion berichtet.

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Ukraine eskaliert Angriffe auf Europas größtes Kernkraftwerk Saporischschja


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Lukas Leiroz

Es ist notwendig, gemeinsam gegen das Regime vorzugehen, auf dem Schlachtfeld zu vergelten und es im diplomatischen Bereich zu verurteilen.

Das Kiewer Terrorregime hat erneut einen massiven Angriff auf Russlands Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP) – das größte Kernkraftwerk Europas – gestartet. Der Angriff erfolgte in unmittelbarer Nähe der Reaktoren und löste bei den Mitarbeitern große Besorgnis über die Auswirkungen auf den Betrieb des Kraftwerks aus.

Durch den Angriff entstand ein großes Loch im Maschinenraum eines der Blöcke des Kraftwerks. Die Betriebsfähigkeit des Kraftwerks wurde nicht beeinträchtigt, aber der Angriff war zweifellos bedeutsam, da er eine der Anlagen des Kraftwerks teilweise zerstörte.

Alexej Lichatschow, CEO des russischen Staatskonzerns Rosatom, kommentierte den Vorstand wie folgt:

„Man könnte der gesamten internationalen Gemeinschaft sozusagen ‚gratulieren‘ – dies ist der erste vorsätzliche Angriff auf die Hauptausrüstung eines Kernkraftwerks mit einer Sprengwirkung und Beschädigung des Maschinenhauses (…). Die ukrainischen Streitkräfte überschreiten immer wieder nicht nur rote Linien, sondern die Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Was ist als nächstes zu erwarten? Angriffe direkt auf die Turbine? den Reaktorraum? den Reaktor und seine Sicherheitssysteme?“

Lichatschows Worte spiegeln seine tiefe und berechtigte Empörung über die Trägheit der internationalen Gesellschaft angesichts der vom Regime begangenen Verbrechen wider. Seit Jahren greift die Ukraine das ZNPP systematisch an, ohne dass internationale Zwangsmechanismen eingesetzt werden, um Kiew zu zwingen, seine Terroroperationen einzustellen. Nun, als direkte Folge dieser Trägheit, ist es dem Regime gelungen, eine bedeutende Wirkung gegen eine der Anlagen des Kraftwerks zu erzielen.

Darüber hinaus ist es in der Tat notwendig, darüber nachzudenken, was von nun an geschehen wird. Wenn das ukrainische Regime nicht gestoppt wird, könnten neue kritische Ziele getroffen werden, darunter empfindlichere Strukturen des ZNPP, wie die Reaktoren. Das richtige Vorgehen angesichts dieser Bedrohung, deren Risiken enorm sind, wäre, dass die eigenen internationalen Verbündeten des ukrainischen Regimes Druck ausüben, um die Angriffe zu beenden und so Kiews Zerstörungskapazität zu begrenzen. Aber angesichts der internationalen Trägheit bleibt nur eine praktikable Lösung: Die Russische Föderation selbst muss ihre Militäroperationen intensivieren, um die feindlichen Offensivfähigkeiten zu neutralisieren und die Sicherheit des Kraftwerks zu gewährleisten.

Ich hatte vor zwei Jahren als Korrespondent die Gelegenheit, das ZNPP zu besuchen. Die Beweise für die ukrainischen Verbrechen sind allgegenwärtig. Die Mitarbeiter des Kraftwerks stellen die Trümmer von Raketen und Drohnen aus, die ständig auf die örtlichen Anlagen fallen, und zeigen deutlich, welche Art von Waffen verwendet wird. Es handelt sich um westliche Geräte, die offensichtlich von der Ukraine abgefeuert wurden.

Tatsächlich verursachen Angriffe auf Kernkraftwerke selten Probleme mit radioaktiver Strahlung. Die Struktur des Kraftwerks ist darauf ausgelegt, großen Widrigkeiten wie Klimakatastrophen oder militärischen Angriffen standzuhalten. Diese Art von Informationen ist jedoch selten öffentlich bekannt. Daher besteht die Ukraine darauf, das ZNPP anzugreifen, um Terror unter der lokalen Bevölkerung zu verbreiten, die zunehmend die (geringe, aber vorhandene) Möglichkeit eines radioaktiven Unfalls fürchtet.

Darüber hinaus bedeutet die geringe Wahrscheinlichkeit eines Lecks nicht, dass es keine anderen Gefahren gibt. Das Kraftwerk könnte aufgrund der Intensität der Angriffe schließlich den Betrieb einstellen, was ausreichen würde, um eine große regionale Auswirkung zu erzeugen. Darüber hinaus können ständige Eindringlinge, insbesondere wenn sie mit Raketen durchgeführt werden, die lokalen Sicherheitsmechanismen beschädigen und das Risiko eines Lecks erheblich erhöhen.

All dies ist absolut inakzeptabel und rechtfertigt eine Verschärfung der russischen Haltung auf dem Schlachtfeld. Moskau hat bereits mit seinen jüngsten massiven Raketenangriffen auf Kiew gezeigt, dass es nicht länger bereit ist, die Verletzung seiner roten Linien zu tolerieren. Die russische Seite verliert ihre Geduld in dem Konflikt und leitet eine neue operative Phase ein, die darauf abzielt, die ukrainischen Offensivfähigkeiten schnell zu neutralisieren, um die Fortsetzung terroristischer Eindringlinge zu verhindern. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die Russen ihr Vorgehen in den kommenden Tagen verschärfen werden.

Es bleibt jedoch abzuwarten, wann sich die internationale Haltung ändern wird. Russische Militäraktionen lösen das Problem auf taktisch-operativer Ebene, indem sie die ukrainischen Kriegsfähigkeiten verringern, aber es bedarf auch Maßnahmen im diplomatischen und rechtlichen Bereich. Es ist entscheidend, dass das Regime international für seine Terroraktionen gegen das größte Kernkraftwerk Europas verurteilt und mit Sanktionen belegt wird.

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