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Heute — 03. Februar 2026

„Generation Corona“: Junge Menschen sollen vor Enquete-Kommission über ihre Pandemie-Erfahrungen sprechen

03. Februar 2026 um 14:59

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Die Enquete-Kommission „Corona“ des Bundestags lädt Ende April 2026 junge Menschen ein, um sie über ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie sprechen zu lassen. Studien zeigen massive psychische Schäden bei jungen Menschen während dieser Zeit auf.
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Julia Neigel scheitert mit Normenkontrollklage zu „2G“

03. Februar 2026 um 12:08

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Nach gut vier Jahren Rechtsstreit gegen den Freistaat Sachsen hat die Sängerin Julia Neigel erneut eine Niederlage vor dem sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen hinnehmen müssen. Ihre Normenkontrollklage gegen die 2G-Verordnung vom November 2021 wurde abgelehnt. Neigel steht nun noch der Beschwerdeweg offen.
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Gestern — 02. Februar 2026

Bestrafe einen – erziehe Tausende | Von Michael Straumann

02. Februar 2026 um 13:33

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Bestrafe einen – erziehe Tausende | Von Michael Straumann
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Bestrafe einen – erziehe Tausende | Von Michael Straumann

Das Urteil des Schweizer Bundesgerichts gegen MASS-VOLL! setzt ein abschreckendes Exempel. Es soll signalisieren, dass jeder Widerstand gegen die Staatsräson von Bundesbern drakonisch geahndet wird.

Ein Standpunkt von Michael Straumann.  

Ein Gerichtsurteil, das Bände über den Zustand der Schweiz spricht: Ein Bürgerrechtler muss über 50’000 Franken bezahlen. Der Auslöser liegt viereinhalb Jahre zurück. Damals organisierte ein politischer Aktivist einen Protestmarsch gegen einen Schweizer Bundespolitiker, der öffentlich dazu aufgerufen hatte, ungeimpfte Menschen mit einem Sticker auf der Kleidung optisch zu kennzeichnen – eine verbale Eskalation sondergleichen.

Zur Rechenschaft gezogen wurde jedoch nicht der Urheber dieses Aufrufs, Jürg Grossen, Präsident der Grünliberalen Partei Schweiz (GLP). Verurteilt wurde vielmehr Nicolas A. Rimoldi, Präsident der Bürgerrechtsbewegung MASS-VOLL!.

«In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht»,

sagte einst der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky. Diese Beobachtung gilt offenbar nicht mehr nur für Deutschland, sondern längst auch für die Schweiz.

Ein verbaler Dammbruch

Es war Juli 2021. Der Corona-Ausnahmezustand ging in sein zweites Jahr. Die Impfkampagne lief auf Hochtouren, der Zertifikatszwang griff in der Schweiz – wie weltweit – immer weiter um sich. Kritiker der Corona-Massnahmen warnten früh davor, dass mit der Einführung des «Gesundheitszertifikats», gestützt auf das neu geschaffene Covid-Gesetz, eine Zweiklassengesellschaft entstehen könnte. Eine Sorge, die sich später als berechtigt erwies.

Vor diesem Hintergrund markierte die Aussage von Grossen eine neue Eskalationsstufe. Er begnügte sich nicht mit allgemeinen Forderungen nach schärferen Massnahmen, wie sie damals von vielen Politikern in der Schweiz zu hören waren.

Am 17. Juli erklärte er in der Zeitung Tagesanzeiger:

«Ungeimpftes Pflegepersonal sollte sich mit Stickern kennzeichnen müssen.»

Mitarbeiter in Spitälern, Altersheimen und Kindertagesstätten sollten ein sichtbares Zeichen tragen, das ihren Impfstatus offenlegt – überall dort, wo Menschen betreut würden, die sich anstecken könnten. Diese Aussage war ein verbaler Dammbruch und erinnert unweigerlich an die finstersten Kapitel des 20. Jahrhunderts. Naheliegend war die Befürchtung, dass eine solche Kennzeichnung nicht beim Pflegepersonal Halt gemacht, sondern früher oder später auf weitere Teile der Bevölkerung ausgeweitet worden wäre. Ein Aufschrei in den hiesigen Leitmedien, geschweige denn in Bundesbern, blieb aus.

Der Weg durch die Instanzen

Eine Reaktion kam einzig aus der hierzulande neu entstandenen ausserparlamentarischen Opposition – namentlich von der Bewegung MASS-VOLL!, die im Februar 2021 gerade erst gegründet worden war. Rimoldi organisierte am Montagabend, dem 19. Juli, eine Spontankundgebung in Luzern. Ab 19 Uhr zogen weit über 1000 Menschen in einem Protestmarsch durch die Altstadt, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und eine drohende Zweiklassengesellschaft zu setzen – ganz im Sinne des Mottos: Wehret den Anfängen. Obwohl die Demonstration geordnet verlief und die rechtlichen Voraussetzungen einer Spontankundgebung erfüllte, erstattete die Luzerner Polizei im Nachgang Strafanzeige gegen den Bürgerrechtler. (Foto 1 im Anhang)

Sechzehn Monate später musste der Präsident von MASS-VOLL! vor dem Luzerner Bezirksgericht antraben. Der Gerichtstermin am 11. November 2022 um 9 Uhr morgens wurde von einer Solidaritätskundgebung begleitet, an der über 100 Menschen teilnahmen. Das Urteil fiel erwartungsgemäss: Das Bezirksgericht sprach Rimoldi unter anderem schuldig wegen Nichttragens einer Hygienemaske am Bahnhof, Missachtung von Anordnungen des Sicherheitspersonals, Störung des Polizeidienstes, Hinderung einer Amtshandlung sowie mehrfacher Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration – darunter die Kundgebung gegen Grossen. (Foto 2 im Anhang)

Rimoldi liess das Urteil nicht auf sich sitzen und zog weiter vor das Luzerner Kantonsgericht. Doch auch dort wurde er am 6. September 2023 in allen Anklagepunkten verurteilt. Besonders pikant: Sämtliche an diesem Entscheid beteiligten Richter sind parteipolitisch gebunden. Der damalige Gerichtspräsident Peter Arnold (FDP), Kantonsrichter Chris Lehner (Grüne) sowie Ersatzrichter Robert Thalmann (SVP) gehören Parteien an, die die Corona-Massnahmen mitgetragen hatten. In der Schweiz sind Richter bei Wahl und Wiederwahl auf politische Mehrheiten angewiesen und zu Mandatsabgaben an ihre Parteien verpflichtet. Von einer unabhängigen Justiz kann unter diesen Bedingungen kaum die Rede sein. Entsprechend liegt der Verdacht nahe, dass das Urteil politisch motiviert war.

Endstation Bundesgericht?

Folgerichtig zog Rimoldi den Fall bis vor das Schweizer Bundesgericht – doch auch dort biss er auf Granit. Am 4. Dezember wurde er in sämtlichen Punkten verurteilt. Besonders frappant: Rimoldi und sein Anwalt Hermann Lei erfuhren vom Entscheid nicht vom Gericht selbst, sondern erst am 7. Januar 2026 aus der Zeitung Blick.

Die Urteilsbegründung wirft erhebliche Fragen auf. Das Bundesgericht argumentiert, die Spontankundgebung in Luzern hätte auch ohne Grossens Aussage stattgefunden, da ohnehin über weitere Verschärfungen der Corona-Massnahmen diskutiert worden sei. Damit erweckt das Gericht den Eindruck, als sei im Sommer 2021 fortlaufend über eine Markierung Ungeimpfter debattiert worden. Das entspricht jedoch nicht der Realität: Vor Grossens Eskalation hatte kein Politiker eine solche Forderung erhoben. Äusserten sich hingegen Massnahmenkritiker in ähnlicher Weise in den sozialen Medien, wurden ihre Beiträge sofort gelöscht oder gar ihre Konten gesperrt.

Gerade deshalb erscheint diese Argumentation fragwürdig. Die Forderung, Ungeimpfte sichtbar zu kennzeichnen, stellte eine neue Eskalationsstufe dar – ein unvorhergesehenes Ereignis. Genau für solche Situationen sieht das Recht Spontankundgebungen vor: Sie sind meldepflichtig, nicht bewilligungspflichtig, sofern sie innert 48 Stunden angezeigt werden. Dieser Pflicht kam Rimoldi nach. Die Demonstration wurde ordnungsgemäss bei den Luzerner Behörden gemeldet – sowohl bei der Polizei als auch bei der zuständigen Bewilligungsstelle.

Weiter behauptet das Bundesgericht, Rimoldi hätte ohnehin an den regelmässigen Montagsspaziergängen gegen die Corona-Massnahmen teilgenommen. Tatsächlich hatte er sich mit deren Organisatoren darauf verständigt, dass diese am 19. Juli auf eine Kundgebung verzichten. Zudem wählte er für den Protestmarsch bewusst eine andere Route.

Wie bereits auf kantonaler Ebene drängt sich auch vor Bundesgericht die Frage nach der richterlichen Unabhängigkeit auf. Die mit dem Fall befassten Richter sind parteipolitisch gebunden – darunter Bundesrichter Giuseppe Muschietti (FDP), Bundesrichterin Sandra Wohlhauser (SP) und Bundesrichter Patrick Guidon (SVP). Allesamt gehören Parteien an, die die Corona-Massnahmen politisch mitzuverantworten haben. Der Eindruck der politischen Befangenheit liegt auch hier auf der Hand.

Am Ende bleibt die Rechnung. Die eigentliche Busse beträgt 375 Franken – sie ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Die Gerichtskosten auf Bezirks- und Kantonsstufe belaufen sich auf 8’260 Franken, das Verfahren vor dem Bundesgericht kostete weitere 3’000 Franken. Hinzu kommen Anwaltskosten von 39’842.60 Franken. In der Summe ergibt das 51’837.60 Franken. Auf der Website von MASS-VOLL! läuft derzeit eine Spendenaktion.

Das ist der Preis dafür, dass ein Bürgerrechtler von seinem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch machte und gegen einen Bundespolitiker demonstrierte, der dazu aufgerufen hatte, Teile der Schweizer Bevölkerung mit – man muss es so deutlich sagen – faschistoiden Methoden auszugrenzen. Jürg Grossen wurde dafür bis heute nicht rechtlich belangt. MASS-VOLL! prüft nun, den Gerichtsfall bis nachStraßburgzu ziehen.

«Lawfare» gegen Bürgerrechtler

Das Bundesgerichtsurteil sendet eine klare Botschaft: An MASS-VOLL! soll ein Exempel statuiert werden – um potenzielle Nachahmer davon abzuschrecken, Widerstand gegen staatliche Willkür zu leisten. Wer es wagt, gegen die Staatsräson von Bundesbern aufzubegehren, muss mit drakonischen Konsequenzen rechnen.

Während des Corona-Ausnahmezustands bestand das Primat der Politik darin, die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation hierzulande kompromisslos durchzusetzen: Lockdowns, Maskenpflicht, Impfzwang. Grundrechte galten faktisch nur noch auf dem Papier. Bürgerrechtler wie Rimoldi akzeptierten diese Freiheitseinschränkungen nicht. Sie gingen auf die Strasse und machten von ihren verfassungsmässigen Rechten Gebrauch – sehr zum Missfallen der schweizerischen Classe politique. Nun werden sie dafür durch die Mühlen der Justiz gezogen. Frei nach Mao Zedong: Bestrafe einen, erziehe Tausende.

Trotz dieser Form der «Lawfare» zeigt sich MASS-VOLL! unbeeindruckt. Allein in diesem Januar verzeichnete die Bewegung laut eigenen Angaben ein Mitgliederwachstum von über 200 Personen. Im vergangenen September war sie federführend in der Nein-Kampagne gegen das E-ID-Gesetz und unterlag bei der Volksabstimmung nur knapp – mit einer Differenz von rund 20’000 Stimmen. Dieses Ergebnis ist wohlgemerkt durch illegale Spenden beeinflusst worden, unter anderem von den Medienhäusern Ringier und TX Group sowie vom staatseigenen Unternehmen Swisscom– was derzeit gerichtlich geprüft wird.

In einem Interview mit dem österreichischen Fernsehsender AUF1 gab sich Rimoldi trotz der Angriffe auf MASS-VOLL! optimistisch:

«Für uns beweist das, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wir so weitermachen müssen und es natürlich wert ist, den Kampf gegen den Globalismus, für die Souveränität von Volk und Staat zu führen.»

Quellen und Anmerkungen

Michael Straumann, @mstraumann, Jahrgang 1998, ist Redaktor bei der Zeitschrift «Schweizer Monat» und studiert Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Zürich. Er ist der Herausgeber von «StrauMedia».

Foto 1

Bestrafe einen – erziehe Tausende | Von Michael Straumann
«Nie wieder Faschismus!» steht auf dem Plakat: Spontandemo gegen GLP-Präsident Jürg Grossen in der Luzerner Altstadt (Juli 2021).

Foto 2

Bestrafe einen – erziehe Tausende | Von Michael Straumann
Solidaritätskundgebung vor dem Bezirksgericht Luzern (November 2022).

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 18. Januar 2026 auf straumedia.ch.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Wien, Österreich - 20. November 2021: Anti-Vax Covid-19 Demonstrator Krankenschwester oder medizinischer Betreuer.
Bildquelle: Dietmar Rauscher / shutterstock

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Ein Essay Die Evangelische Kirche und die Habgier der Frommen

01. Februar 2026 um 17:01

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Im Innenraum des Magdeburger Doms sind die Sitzbänke leer, die Kirche schlecht besucht

Die Evangelische Kirche in Deutschland steht vor einer existenziellen Herausforderung: Während die Mitgliederzahlen dramatisch sinken, wird die Kirche immer mehr zur staatlich finanzierten Institution.

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Prozessmarathon gegen das Corona-Unrechtsregime: Julia Neigel lässt sich nicht unterkriegen

31. Januar 2026 um 10:00

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Die Sängerin Julia Neigel setzt ihren Kampf gegen das Corona-Regime nun auch vor dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen fort. Dort wird derzeit die Frage verhandelt, ob ihre am 24. November 2021 eingereichte Normenkontrollklage gegen die damals gültige Coronaschutzverordnung des Freistaats Sachsen fristgerecht einging. Neigel war damals in Sachsen auf Tour. Nachdem sie in Chemnitz […]
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Anhaltende Rache an einem Corona-Kritiker? Münchner Journalistik-Professor wird vom Freistaat Bayern weiter schikaniert

30. Januar 2026 um 18:00

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Der „Freistaat“ Bayern geht weiter gnadenlos gegen den Journalistik-Professor Michael Meyen von der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) vor. Zum zweiten Mal wurde ihm das Gehalt gekürzt – diesmal wegen „umfangreichen öffentlichen Aktivitäten in der Zeit einer Krankschreibung“, wie Landesanwaltschaft Bayern mitteilte. Gemeint seien unter anderem Auftritte bei Diskussionsveranstaltungen, Interviews, Artikel und Videos, die Meyen in den […]
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Pfizers todsichere Genspritze? Krebs-Promoter aus dem Labor

30. Januar 2026 um 12:00

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Eine im Dezember 2025 auf PubMed veröffentlichte Untersuchung kanadischer Wissenschaftler weist nach: In Pfizer/BioNTechs mRNA-Genspritze finden sich Reste des SV40-Promoters, eines genetischen Schalters, der in der Krebsforschung gezielt eingesetzt wird, um Tumore bei Labormäusen auszulösen.

Die Studie von David J. Speicher und Kollegen analysierte originale Chargen von Pfizer/BioNTech- und Moderna-Impfstoffen. Mithilfe präziser Methoden wie Fluorometrie und qPCR quantifizierten die Forscher residuale Plasmid-DNA, Überreste des bakteriellen Produktionsprozesses, die eigentlich weitgehend entfernt werden sollten. In Pfizer-Dosen lagen die Werte bei bis zu 1.548 ng DNA pro Dosis, spezifisch der SV40-Promoter-Enhancer bei bis zu 23,72 ng. Moderna fiel hier deutlich weniger auf, doch bei Pfizer überschritten zwei von sechs getesteten Chargen sogar die ohnehin großzügigen Grenzwerte der FDA und WHO für den SV40-Abschnitt.

Pfizer/BioNTech nutzt für die kommerzielle Produktion der Genspritze Plasmide als Vorlage für die mRNA-Transkription. Diese enthalten den SV40-Promoter, einen starken Aktivator aus dem Simian-Virus 40, der die Genexpression in Säugetierzellen extrem effizient antreibt. In der klinischen Erprobungsphase kam noch ein anderer Prozess zum Einsatz, doch für den Massenmarkt wechselte man zu dieser Methode, und offenbar gelang die vollständige Entfernung der DNA-Reste nicht. Die Fragmente sind klein und verkapselt in Lipid-Nanopartikeln, die genau dafür designt sind, Zellmembranen zu durchdringen und den Inhalt in den Zellkern zu transportieren.

In der Krebsforschung wird der SV-40-Promoter seit Jahrzehnten gezielt eingesetzt, um transgene Mäuse zu erzeugen, die zuverlässig Tumore entwickeln. Sein virales großes T-Antigen deaktiviert Tumorsuppressoren wie p53 und Rb, was die Krebsunterdrückung verhindert, ein Standardmodell für Prostata-, Gehirn- oder Pankreastumore. Wer sich in der onkologischen Literatur umsieht, stößt überall auf diese Anwendung. Der Promoter treibt die Expression onkogener Gene in Mäusen so effektiv voran, dass Forscher ihn als Werkzeug wählen, um die Krebsentstehung und ihre möglichen Therapien zu studieren. In der Impfstoffherstellung wurde SV40 deshalb seit Jahrzehnten nicht mehr eingesetzt. Bis jetzt.

Die Verwendung des SV40 zur Produktion der mRNA-Genspritzen lässt sich mit Fahrlässigkeit kaum noch erklären. Die Autoren der Studie sprechen von „significant safety concerns“ (gravierenden Sicherheitsbedenken) und weisen auf die erhöhte Transfektionsrate (= das Einbringen von Fremd-DNA und RNA) durch die Lipid-Nanopartikel sowie auf kumulative Effekte durch Mehrfachimpfungen hin. Die mögliche Integration ins menschliche Genom, Entzündungsreaktionen (Autoimmunerkrankungen) oder langfristige onkogene Risiken, all das blieb ununtersucht und unberücksichtigt. Die staatlichen Regulierungsbehörden wie EMA und FDA winkten die mRNA-Genspritzen trotzdem durch, obwohl bereits frühere Analysen von Kevin McKernan und anderen auf ähnliche Kontaminationen hinwiesen.

Wie konnte eine Substanz, die in Labors gezielt zur Krebserzeugung verwendet wird, in einem Produkt landen, das als „sicher und wirksam“ vermarktet wurde? Die Verantwortlichen bei Pfizer/BioNTech und den Behörden schweigen dazu eisern. Die Studie aus Ontario ist ein weiterer Beleg dafür, dass Patientensicherheit in der Plandemie keine Priorität war.

Wobei, Patienten wären ja kranke Menschen. Mit der Genspritze wurde alle „behandelt“, Kinder, Gesunde, „symptomlos Erkrankte“. Hier wurde an gesunden Menschen ohne Not mit Substanzen experimentiert, deren langfristige Folgen niemand abschätzen kann. Unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes. Profitiert hat die Pharmaindustrie, deren Gewinne astronomisch waren. Die mit der Pharmaindustrie verbandelte Politik, deren Macht ins Unermessliche wuchs. Und die Medien, die hunderte Millionen von Staat und Pharmaindustrie erhielten, um das Plandemie-Narrativ zu pushen.

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Tausende Österreicher stellen sich gegen WHO-Vertrag – Parlament soll IGV stoppen

29. Januar 2026 um 13:31

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Der Widerstand gegen die geänderten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO erreicht das österreichische Parlament. Tausende Bürger fordern eine klare Ablehnung des völkerrechtlich bindenden Vertragswerks, das tief in nationale Entscheidungsprozesse eingreifen würde, wie aus einer aktuellen Presseaussendung hervorgeht  .

Konkret geht es um die Neufassung der IGV, mit der die Weltgesundheitsorganisation ihre Rolle bei Pandemien und Gesundheitsnotlagen massiv ausweiten will. Die überparteiliche Initiative „NEIN zu den IGV der WHO“ sammelte innerhalb weniger Wochen 3.801 handschriftliche Unterstützungserklärungen – notwendig gewesen wären lediglich 500. Parallel dazu legten 1.038 Experten aus Recht, Medizin, Wissenschaft, Sicherheit, Journalismus sowie Kultur eine fachlich-rechtliche Stellungnahme vor, in der zahlreiche problematische Klauseln detailliert aufgearbeitet werden.

Die Parlamentarische Bürgerinitiative wurde inzwischen offiziell eingebracht, dem Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen zugewiesen und ist auf der Website des Parlaments einsehbar. Damit liegt der Ball nun eindeutig bei den Abgeordneten. Brisant: Laut Initiative ist das Fachwissen vieler Parlamentarier zu den IGV erschreckend gering, ebenso die Bereitschaft, sich überhaupt mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Besonders kritisch sehen die Unterstützer, dass die Corona-Maßnahmenpolitik der vergangenen Jahre faktisch auf WHO-Empfehlungen und den bestehenden IGV beruhte – mit massiven wirtschaftlichen Schäden, gesellschaftlichen Verwerfungen und schweren gesundheitlichen Folgen. Die geänderten IGV würden diesen Kurs nicht nur zementieren, sondern ausweiten, inklusive Vorgaben zu Risikokommunikation sowie zum Umgang mit sogenannter Fehl- und Desinformation.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Die Entscheidungsorgane der WHO sind demokratisch nicht legitimiert und weder dem österreichischen Parlament noch der Bevölkerung rechenschaftspflichtig. Dennoch sollen ihre Vorgaben künftig noch verbindlicher werden. Einen konkreten Zeitplan für die Abstimmung im Nationalrat gibt es derzeit nicht – was den Initiatoren zufolge die letzte Chance eröffnet, politischen Druck aufzubauen und die Annahme der IGV noch zu verhindern.

 >>>> Hier können sie diese Bürgerinitiative unterstützen

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„Freiwillig“ bis das Konto weg ist – e-ID als Eintrittskarte ins digitale Kontrollsystem

29. Januar 2026 um 08:00

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Was heute als freiwilliger Service verkauft wird, kann morgen zur Existenzfrage werden. Die Einführung digitaler Identitäten wie der e-ID ebnet den Weg für ein System, in dem Teilhabe nur noch mit staatlich verifizierter Identität möglich ist – bis hin zum Bankkonto. Wohin das führt, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Asien, wie kla.tv berichtet.

Der israelische Historiker und WEF-Berater Yuval Noah Harari beschreibt das Sozialkreditsystem offen als „logische Weiterentwicklung des Geldes“. Während Geld bislang nur Arbeit und Leistung abbildet, soll künftig jede Handlung eines Menschen bewertet werden – moralisch, sozial, politisch. Zugang zu Mobilität, Eigentum oder Dienstleistungen hängt dann nicht mehr vom Geldbeutel ab, sondern von einem digitalen Punktestand.

Die technische Voraussetzung für dieses System ist eine zentrale digitale Identität. Genau hier setzt die e-ID an. Sie schafft die Infrastruktur, um Verhalten zu erfassen, zu bewerten und im Zweifel zu sanktionieren. Was als bequeme Lösung für Behördengänge beginnt, kann sich zu einem lückenlosen Kontrollinstrument entwickeln.

Ein warnendes Beispiel liefert Vietnam. Dort wurde die nationale digitale Identität ebenfalls freiwillig eingeführt. Inzwischen sind die Konsequenzen drastisch: 86 Millionen Bankkonten wurden gelöscht oder eingefroren, weil sie nicht mit der staatlichen e-ID verknüpft waren. Offiziell spricht die vietnamesische Staatsbank von Betrugsbekämpfung. Faktisch bedeutet die Maßnahme: kein digitales Profil, kein Zugang zum eigenen Geld.

Finanzanalyst Martin Armstrong ordnet diesen Schritt als Teil eines globalen Plans ein, der mit den Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums deckungsgleich sei. Vietnam nahm 2025 mit hochrangigen Vertretern am WEF-Treffen in Davos teil – kurz darauf folgte die massive Durchsetzung des nationalen Identitätssystems inklusive biometrischer Daten.

Auch in Europa wird die e-ID als harmloses Werkzeug beworben. In der Schweiz stimmte die Bevölkerung 2025 über ihre Einführung ab, begleitet von dem Versprechen der Freiwilligkeit. Die Erfahrungen aus der Corona-Zeit zeigen jedoch, wie schnell aus Empfehlungen faktischer Zwang werden kann. Was heute optional ist, kann morgen Voraussetzung für Arbeit, Konto oder Mobilität sein.

Die Verbindung von digitaler Identität, Finanzsystem und Verhaltensbewertung markiert einen fundamentalen Umbau der Gesellschaft. Wer die Kontrolle über Identität und Geldflüsse zentralisiert, kontrolliert am Ende auch die Menschen.

Quelle: kla.tv

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Die Amnesie des Doktor Tedros: WHO zwang angeblich niemanden zu irgendetwas

28. Januar 2026 um 14:00

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Der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat auf den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation reagiert und dabei eine Version der Plandemie-Ereignisse präsentiert, die kaum wiederzuerkennen ist. Plötzlich soll die WHO lediglich empfohlen und keinerlei Druck ausgeübt haben. Doch die Spuren der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach löschen. Wie Tedros seit den Vorwürfen der Beteiligung am Völkermord in Äthiopien eigentlich wissen sollte.

Am 24. Januar 2026 veröffentlichte Doktor Tedros ein Statement, in dem er auf die Begründung des WHO-Austritts der USA durch US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. einging. Kennedy warf der WHO vor, nicht mehr die Interessen und die Gesundheit der Menschen im Sinn zu haben, sondern zu einem Werkzeug der Interessen Dritter geworden zu sein.

Tedros behauptet nun, die WHO habe zwar Masken, Abstandhalten und Impfungen empfohlen, aber niemals Druck auf Regierungen ausgeübt oder Lockdowns gefordert. Stattdessen habe man lediglich „technische Beratung“ gegeben, die jede Regierung nach eigenem Ermessen umsetzen konnte. Das riecht nach einer Flucht nach vorn angesichts der katastrophalen Folgen der mRNA-Spritzen und Plandemiemaßnahmen. Denn wer die Äußerungen von Tedros aus den Jahren 2020 bis 2022 betrachtet, stößt auf eine ganz andere Tonlage. Wiederholt rief der WHO-Chef zu massiven Einschränkungen auf. Im Juli 2021 verlangte er nach Masken, Impfungen und Social Distancing. Im Mai 2022 betonte er, dass „der beste Weg, Menschen zu schützen, weiterhin die Impfung bleibt – neben öffentlichen Gesundheits- und Sozialmaßnahmen“.

Die Flut an „Empfehlungen“ und Forderungen war endlos. Die geforderten „social measures“ wurden von Regierungen weltweit als Rechtfertigung für harte Eingriffe in die Freiheit und Grundrechte der Bürger verstanden und benutzt. Tedros sprach wiederholt von der Notwendigkeit, „alles zu tun“, um die Ausbreitung zu stoppen, und lobte Länder, die rigoros durchgriffen. Die Grenze zwischen Empfehlung und Druck wurde bewusst verwischt, schließlich orientierten sich Regierungen weltweit an den Vorgaben aus Genf.

Diese Strategie hatte verheerende Folgen. Die Lockdowns zerstörten Existenzen, schufen psychische Belastungen vor allem für unsere Kinder und führten zu einer Übersterblichkeit, die weit über die direkten Folgen der Erkrankung hinausging. Die mRNA-Spritzen, die Tedros als „sicher und wirksam“ pries, stehen nicht erst seit heute im Zentrum schwerwiegender Vorwürfe. Verschwiegene Nebenwirkungen, fehlende Langzeitdaten und eine „Wirksamkeit“, die weit hinter den Versprechungen zurückblieb. Millionen Menschen wurden unter Berufung auf WHO-Empfehlungen in die Nadel getrieben, oft mit der Androhung beruflicher und sozialer Konsequenzen bei einer „Impf-Verweigerung“.

Mit seiner Kindesweglegung stellt Tedros jetzt unsere nationalen Politiker vor ein massives Erklärungsproblem. Warum wurden in Österreich, Deutschland und vielen anderen Ländern monatelange Ausgangssperren verhängt, Schulen geschlossen und die Impfungen faktisch erzwungen, obwohl – wie Tedros nun behauptet – kein Zwang von der WHO ausging? Schweden zeigt, dass es auch anders ging. Das Land verzichtete auf Lockdowns, hielt die Schulen offen und vertraute auf die freiwillige Eigenverantwortung der Bürger. Das Ergebnis war langfristig eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten in Europa, wie diverse Analysen belegen. Schweden hat die Plandemie besser überstanden als die meisten Zwangsländer, ohne seine Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu schädigen. Sind unsere Politiker also nicht der WHO gefolgt, sondern haben aus eigenem Machtstreben und aus geschäftlichen Interessen die Plandemiemaßnahmen vorangetrieben? Ich gehe mal davon aus, dass keine Seite unschuldig war, weder die WHO noch unsere Politiker.

Für Österreich stellt sich die Frage, warum bleiben wir Mitglied einer Organisation, die ihre eigene Verantwortung leugnet? Die als Einpeitscher der Pharmaindustrie agiert hat? Ein Austritt wäre nur konsequent, vor allem, um unsere Souveränität zurückzugewinnen und der Regierung die Möglichkeit zu nehmen, sich wieder auf die WHO zu berufen. Der WHO fiel während der Plandemie dieselbe Rolle zu wie der EU im Alltag. Eine bequeme Ausrede für unsere Herrschenden, Maßnahmen umzusetzen, für die sie niemals die Autorisierung des Souveräns erhalten hätten. Die WHO ist zutiefst von den Interessen Dritter kompromittiert und im schlechtesten Fall eine undemokratische, supranationale Pseudoregierung. Im besten Fall ist sie eine billige Ausrede. Weg damit.

Aber der Austritt aus der WHO darf nicht unsere einzige Konsequenz aus der Plandemie sein. Alle Beteiligten müssen sich einer juristischen Aufarbeitung stellen. Denn ohne Bestrafung werden Täter beim nächsten Mal wieder exakt gleich handeln. Wer einmal mit einem Verbrechen davongekommen ist, wird es wieder begehen.

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28. Januar 2020: Die Plandemie beginnt

28. Januar 2026 um 12:55

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Heute vor genau sechs Jahren wurde in Deutschland die erste Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bestätigt – der Beginn einer beispiellosen Welle von Drangsalierungen und Grundrechtseinschränkungen. Was viele nicht wissen: Der sogenannten Pandemie wurde in mehreren Planspielen vorgegriffen. Die Verantwortlichen gehören vor Gericht gestellt –  und mit dem Paket „Impf-Tribunal“ (4 Corona-Standardwerke) liefern wir die [...]

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Aber sicher doch: „Corona-Impfstoffe sind sicher!“

28. Januar 2026 um 10:47

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Man wusste stets Bescheid, wie man es zu werten hatte, wenn der damalige CDU-Arbeitsminister Blüm, die Rente als „sicher“ bezeichnete oder Angela Merkel jemandem ihr „vollstes Vertrauen“ aussprach. In der Causa Covid sieht es nicht anders aus.

Die Bundesregierung hält unbeirrt an ihrer Darstellung fest: Die zugelassenen Corona-Impfstoffe seien sicher, wirksam und ausreichend geprüft. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion erklärt sie, die Impfstoffe seien in einem zentralen europäischen Zulassungsverfahren bewertet worden und auf dieser Basis von der EU-Kommission genehmigt worden.

Konkret ging es in der Anfrage um das ionisierbare Lipid ALC-0315, einen Hilfsstoff im mRNA-Impfstoff Comirnaty, der eine zentrale Rolle beim Transport der mRNA in die Zellen spielt. Hintergrund sind neuere wissenschaftliche Arbeiten, die zeigen, dass dieses Lipid aus mehreren stereochemischen Varianten besteht, die sich biologisch unterschiedlich verhalten können. Die Bundesregierung räumt ein, dass ALC-0315 als Isomerengemisch eingesetzt wird, sieht darin jedoch kein Problem. Die toxikologischen und pharmakologischen Untersuchungen seien mit dem Fertigarzneimittel durchgeführt worden, also genau mit diesem Gemisch.

Auch auf Hinweise aus der Forschung, wonach einzelne Isomere deutlich verträglicher sein könnten als andere, reagiert das zuständige Paul-Ehrlich-Institut auffallend gelassen. Zwar wird ein „Optimierungspotenzial“ eingeräumt, neue Risiken oder relevante Toxizitätsprofile sehe man jedoch nicht. Konsequenzen für die bestehende Zulassung oder eine Nachbewertung hält die Bundesregierung für nicht erforderlich. Ein „bedenkliches Arzneimittel“ im Sinne des Arzneimittelgesetzes liege nicht vor.

Besonders bemerkenswert ist die Haltung zur Transparenz: Die vollständigen Zulassungsunterlagen, einschließlich detaillierter chemischer Daten zu ALC-0315, will die Bundesregierung nicht veröffentlichen. Man habe darüber kein Verfügungsrecht, heißt es lapidar – zuständig sei die Europäische Arzneimittel-Agentur. Gespräche mit den Herstellern über eine mögliche Umstellung auf ein einzelnes, besser untersuchtes Isomer habe es ebenfalls nicht gegeben.

Unterm Strich bleibt der Eindruck, dass politische Beruhigungsformeln und der Verweis auf „fast eine Milliarde verabreichter Dosen“ jede weitergehende Debatte ersetzen sollen. Offene wissenschaftliche Fragen werden nicht vertieft, sondern verwaltet. Vertrauen soll offenbar durch Wiederholung entstehen – nicht durch vollständige Aufklärung.

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Deutlich reduziertes Todesrisiko bei Impflingen? Probleme der vielgelobten französischen Studie

28. Januar 2026 um 09:00

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Eine Studie sorgte vor Kurzem für große Erleichterung im Mainstream: Nachdem inzwischen zahlreiche Studien lange negierte Nebenwirkungen der Corona-Impfungen nachwiesen, will eine französische Forschungsarbeit ein um 25 Prozent reduziertes Todesrisiko bei Impflingen gegenüber Ungeimpften festgestellt haben. Diese Studie helfe, der Desinformation über mRNA-Impfstoffe ein Ende zu setzen, bewarb einer der Wissenschaftler die Studie. Auch der deutsche Mainstream zeigte sich verzückt. Doch die Studie weist Mängel und Ungereimtheiten auf, wie Prof. Harald Walach detailliert darlegt.

Nachfolgend lesen Sie die Analyse von Prof. Harald Walach (via MWGFD):

Kritischer Kommentar zu Semenzato et al (2025): Covid-19 mRNA vaccinations and 4-year all-cause-mortality among adults aged 18 to 59 years in FranceJAMA Network Open, 8(12), e2546822-e2546822. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.46822

Die Studie sieht auf den ersten Blick sehr solide aus: sehr große Fallzahlen, ein nationales Register mit eindeutigen Identifikatoren, saubere Methodik der statistischen Analyse, und sie findet das, was alle erhoffen, eine 25%ige generelle Überlegenheit der Geimpften gegenüber Ungeimpften in der Mortalität, und zwar all-cause-mortality, also Mortalität an allen Ursachen. Das klingt eindrucksvoll und endgültig. Darum jubeln ja Lauterbach, Spiegel und Co.

Ich will hier ein paar Ungereimtheiten aufzeigen. Zu diesen habe ich auch die Autoren in einer formellen Anfrage gefragt und warte auf Antwort, die ich dann gerne publiziere.

  1. Die Einschlusszeiten sind unsauber deklariert. Während es im Text heisst, man habe Menschen mit Impfung aufgenommen, die zwischen 1. Mai und 31.Oktober 2021 mindestens eine Impfung erhalten haben, steht in den E-Methods im Supplement (das ist Zusatziformation, die man von der Webseite herunterladen kann und die die Information im Artikel ergänzt), die Rekrutierungszeit sei 1.Mai bis 31.Juli 2022 gewesen (Emethods 3: „Observation period extended from May 1, 2021, start of mass vaccination for adults, until July 31, 2022.“) Es ist unklar, was hier genau der Unterschied ist. Es kann sich darum handeln, dass die Zeit, in der Fälle zur Aufnahme deklariert wurden und die Zeit der Nachbeobachtung unterschiedlich lange war. Aber dann hätte eigentlich diese Nachbeobachtungszeit im Artikel genau genannt werden müssen. Im Text des Artikels heisst es nämlich, dass die Studie am 31.Mai 2025 beendet wurde (und nicht am 31.7.2025).
    Das kann eine Ungereimtheit sein, die einfach auf schlechte Erklärung zurückgeht. Es kann sich aber auch um einen Hinweis darauf handeln, dass die Zeiten der Analyse post-factum verschoben wurden, dass also nicht mit einem vorher definierten Zeitrahmen gearbeitet wurde.
  2. Ein solcher vorher definierter Zeitrahmen ist extrem wichtig. Denn man kann, wenn man Zeiträume beliebig setzt und ausprobiert, sehr leicht künstliche Signifikanzen erzeugen. Ein solches „fishing for significance“ oder „p-hacking“ ist als mögliche Fehlerquelle wohlbekannt. Man kann diese Fehlerquelle ausschalten, indem man klar vorher definiert, welche Zeiträume man wie setzt. Die Tatsache, dass dies in diesem Artikel eher verwaschen gehandhabt wird, stimmt skeptisch.
  3. Die Einschlusskriterien erklären, dass diejenigen, die am Anfang der Kampagne geimpft wurden – im Gesundheitswesen Tätige, Risikopatienten und Alte – nicht in die Studie aufgenommen wurden. Autoren können ihre Ausschlusskriterien wählen, aber sollten eigentlich begründen, warum sie gesetzt wurden. Dieses hier ist – bis auf die Alten – nicht einsichtig. Natürlich, anfangs wurden nicht so viele geimpft. Aber bei der Methode, die die Autoren anwenden, wäre das eigentlich egal gewesen.
  4. Normalerweise wird bei solch komplexen Studien ein Analyseprotokoll vor Beginn der statistischen Analyse geschrieben und irgendwo deponiert. Normalerweise ist es auch gute wissenschaftliche Praxis, solche Protokolle zugänglich zu machen; es wäre auch gute publikationspolitische Praxis, vom Autor einen Link zu seinem solchen Protokoll einzufordern. Ich z.B. gebe bei allen Studien an, wo das Protokoll zu finden ist, das schon vom Datum her klarerweise vor Beginn der Studie geschrieben wurde, so dass mir niemand retrospektives Fischen oder Rumprobieren vorwerfen kann. Ich habe die Autoren um das Protokoll gebeten, denn es ist nirgendwo angegeben.
  5. Was vor allem sehr merkwürdig ist, ist die Tatsache, dass wirklich bei allen Diagnosen, die untersucht wurden, die Geimpften einen Überlebensvorteil haben. Das ist in Tabelle 2 der Publikation einsehbar. Es wurde eine sehr raffinierte Adjustierung für mögliche Konfounder vorgenommen, die in den sog. gewichteten Hazard-Ratios (HR) eingehen, also dem Verhältnis von standardisierten Fällen in der Gruppe der Geimpften zu denen in der Gruppe der Ungeimpften. Diese HR ist in allen Diagnosen bis auf eine (Diseases of the musculosceletal system) significant positiv für die Geimpften, zeigt also einen Schutz der Impfung an. Das trifft nicht nur für die Krankheiten zu, für die man es erwarten könnte, wenn man einen positiven Effekt der Impfung erwartet. Das wären etwa COVID-19, oder Krankheiten, die damit assoziiert sind, wie etwa Atmungssystem, Kreislaufsystem oder Nervensystem. Nein, die Geimpften sind auch geschützt gegen Mortalität durch Krebs, andere Infektionen, sogar durch externe Ursachen wie Unfälle, Ertrinken, Stürze, unvorhergesehene Unfälle, und ja, sogar gegen Selbstmord! Das hat schon zu der bissigen Bemerkung Anlass gegeben: Endlich Impfung gegen Unfälle (https://www.achgut.com/artikel/endlich_impfung-gegen_unfaelle).

    Ausserdem: Wenn man den Unterschied in der Mortalität betrachtet, die auf COVID-19 zurückgeht (E-Figure 6), so ist der maximale Unterschied nach 9 Monaten 9% (11% bei den Ungeimpften und 2% bei den Geimpften), nach 12 Monaten ist er ca. 2% (3% vs. 1%) und verschwindet dann praktisch komplett. Es ist mir völlig schleierhaft, wie aus einem derart kleinen Unterschied in der spezifischen Mortalität, die auf COVID-19 zurückgeführt wird, ein allgemeiner Unterschied von mehr als 25% Mortalitätsreduktion zugunsten der Geimpften hervorgehen kann. Das wäre nur über eine maximale Generalisierung der Vorteile auf andere Krankheiten denkbar, und dafür gibt es in der Literatur und Grundlagenforschung keinerlei Anhaltspunkt.
    Wenn wir hier genau hinsehen, merken wir, dass etwas nicht stimmen kann. Zum einen inhaltlich: Wie sinnvoll ist es anzunehmen, dass eine sehr spezifische Impfung die Mortalität durch praktisch alle Krankheiten, die aufgeschlüsselt wurden, signifikant reduzieren kann? Auch solche, die mit der Impfung überhaupt nichts zu tun haben, wie etwa Unfälle, Ertrinken und Selbstmord? Und wenn man auf die letztere Kategorie blickt, so sieht man: Hier ist etwas schief gelaufen. Denn in der Gruppe der Geimpften ist die auf 1 Million standardisierte Anzahl der Unfälle inclusive Selbstmord mit 229 angegeben und in der Gruppe der Ungeimpften mit 222. Das ist die einzige Kategorie, in der die Verhältnisse umgekehrt sind. Und dennoch ist die HR = 0.73 (CI 0.72-0.74), also signifikant positiv für die Gruppe der Geimpften angegeben. Das kann eigentlich rein rechnerisch nicht sein.
  6. Dieser letzte kleine Lapsus ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass mit dieser Studie offenbar etwas faul ist. Was, ist schwer zu sagen, denn
  7. Die Autoren sagen, sie stellen ihre Daten nicht zur Verfügung. Das ist eigentlich ein Affront bei einer solchen Studie. Es ist verständlich, dass sie den Zugang zur Datenbank nicht freigeben können, denn die gehört dem Staat bzw. seinen Agenturen. Aber die Autoren könnten mindestens den Datensatz, mit dem sie gerechnet haben oder der ihren Analysen zugrundeliegt zur Verfügung stellen. Das wäre gute wissenschaftliche Praxis. Ich habe selber mit einem Datensatz gearbeitet, den das RKI auf Anfrage zur Verfügung stellt. Den kann ich nicht ohne Erlaubnis weitergeben. Aber andere Autoren können sich die Erlaubnis holen und ich würde den Datensatz weitergeben.
  8. Die Autoren, vor allem die Hauptautoren, kommen aus der offiziellen Behörde für Arzneimittelsicherheit in Frankreich, einer Behörde, die dem Gesundheitsministerium unterstellt ist (https://gnius.esante.gouv.fr/en/players/player-profiles/french-national-agency-safety-medicines-and-health-products-ansm). Wie wahrscheinlich ist es, dass eine solche offizielle Behörde wirklich unabhängig von Vorgaben durch die politisch Verantwortlichen arbeiten, nach allem, was wir heute über die Verflechtung von Wissenschaftsinstituten und Politik wissen?

Ich warte zunächst, was die Autoren sagen, bevor ich mich wieder melde.

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Trauer um Corona-Aufklärerin: Juristin Dr. Brigitte Röhrig verstorben

27. Januar 2026 um 15:00

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Der Corona-Widerstand hat eine weitere starke Persönlichkeit verloren, die sich unermüdlich für die Rechte der Menschen einsetzte: Am 22. Januar verstarb die Rechtsanwältin Brigitte Röhrig, unter anderem bekannt für ihr Buch “Die Corona-Verschwörung”.

Die Juristin Dr. Brigitte Röhrig, von Kollegen und Kritikern der Corona-Politik besonders geschätzt für ihre Expertise im Arzneimittelrecht, wurde 60 Jahre alt. Sie soll seit längerer Zeit schwer krank gewesen sein.

Auf ihrem Telegram-Account schrieb sie selbst in einem Posting vom 10. Januar, dass sie seit längerer Zeit aus gesundheitlichen Gründen nichts veröffentlicht habe. Sich mit negativen Meldungen zu befassen, sei ihrer Situation nicht zuträglich, erörterte sie. Doch sie widmete den Beitrag einer Nachricht, die sie erfreute: den überdeutlichen Worten des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. an die deutsche Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Ihr letzter Beitrag endete mit einem Dank an RFK.

Nun ist es Dr. Röhrig selbst, bei der sich viele Menschen bedanken: Kritiker und Opfer der Corona-Maßnahmen, aber auch Rechtsexperten, die zusammen mit ihr die Aufklärung vorangetrieben haben.

Rechtsanwalt Tobias Ulbrich richtete emotionale Worte des Danks an die Juristin und Kennerin des Arzneimittelrechts:

Dr. jur. Brigitte Röhrig starb am 22. Januar 2026.
Sie wurde letztes Jahr 60 Jahre alt.

Unsere Gedanken sind bei ihr und ihrer Familie: Sie hinterlässt eine wunderbare 29-jährige Tochter und eine kleine 5-jährige Enkelin, die sie beide sehr geliebt hat.

Brigitte Röhrig hat mit ihrem Buch “Corona-Verschwörung” in pharmarechtlicher Hinsicht das unfassbare Verbrechen rund um die Zulassung der Covid-Impfstoffe mit größter Expertise nachgewiesen. Danach hätten die Impfstoffe sofort zurückgezogen, alle an der Irreführung und Täuschung beteiligten Personen verhaftet und die Institutionen aufgelöst werden müssen. Ihr Werk wurde zur Kenntnis genommen und weitergemacht. Für einen Juristen und ein Organ der Rechtspflege ein unerträglicher Zustand.

Die Ausarbeitungen für die Mängel des Zulassungsverfahren für die Verfahren der Impfgeschädigten stammen in all unseren zivilrechtlichen Verfahren von ihr, weil ich in dem Segment nicht bewandert war.

Brigitte Röhrig, eine redliche, integre und wahrheitsliebende Anwältin und führende Pharmarechtsexpertin, hat diese Entwicklung nicht verkraftet.

Im Namen all unserer Mandanten im Bereich Impfschäden und wir selbst natürlich sind unendlich dankbar für Dein großartiges Werk und Deinen unentbehrlichen Beitrag zur Aufdeckung der Wahrheit. Wir beten für Dich und Deine Familie.

Auch Rechtsprofessor Martin Schwab hat mit Dr. Röhrig zusammengearbeitet, schätzte ihre Expertise und ihr Engagement und gedachte ihr in einem Beitrag:

Liebe Community,

Heute erreichte mich die traurige Nachricht, dass Frau Rechtsanwältin Dr. Brigitte Röhrig am 22.1.2026 im Alter von 60 Jahren verstorben ist.

Brigitte war eine ausgezeichnete Juristin mit ausgewiesenem Sachverstand im Pharma-Recht. Sie wusste aus ihrer eigenen Erfahrung aus der Betreuung einschlägiger Mandate, wie schwierig es ist, Medikamente – vor allem solche, die den Menschen WIRKLICH gesund machen – durch ein behördliches Zulassungsverfahren zu bringen. Umso entsetzter war sie, mit ansehen zu müssen, wie bei der Zulassung der COVID-Injektionen sämtliche Standards geschleift wurden.

Im Jahr 2023 veröffentlichte Brigitte ein viel beachtetes Buch, in dem sie die Machenschaften hinter dem Corona-Unrecht beschreibt: “Die Corona-Verschwörung: Wie Milliardäre, Politiker und Staatsdiener wissentlich und willentlich Freiheit und Gesundheit ausradierten”

Im Rahmen des 2022 geführten Wehrbeschwerdeverfahrens zweier Bundeswehroffiziere gegen die COVID-Impfduldungspflicht durfte ich mit ihr zusammenarbeiten, weil sie, ebenso wie ich, zu den Prozessbevollmächtigten in diesem Verfahren gehörte. Brigitte legte profunde Schriftsätze vor und war immer eine sehr angenehme Gesprächspartnerin.

Brigittes Tod ist ein schwerer Verlust für die Freiheitsbewegung. Brigitte verdient es, dass wir ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit stillem Gruß
Ihr und Euer
Martin Schwab

Prof. Dr. phil. Henrieke Stahl, erste Vorsitzende des Vereins für interdisziplinäre Forschung in Medizin und Ethik für die Gesellschaft, schrieb auf X:

Wir trauern um unsere Freundin und Kollegin Rechtsanwältin Dr. Brigitte Röhrig, die am 22. Januar, so früh, so plötzlich in die geistige Welt gegangen ist.

Brigitte hat mit ihrem Scharfblick viele fiese Tricks in der Arzneimittelgesetzgebung entlarvt, welche Pharma an den für die Sicherheit zuständigen Institutionen vorbei lancieren konnte. Ihr Buch über das juristische Zauberkunststück, wie z.B. aus Gentherapeutika „Impfstoffe“ werden konnten, so dass die aufwendigen, teuren und langwierigen Studien für Gentherapeutika legal wegfallen konnten, gehört auf jeden Büchertisch zur Corona-Aufarbeitung (es hat den leider vom Verlag so unglücklich gewählten Reißertitel „Die Corona-Verschwörung“). Die aufgrund dieser juristischen Fiktion ausgelassenen Sicherheitsstudien betreffen Genotoxizität und Cancerogenität. Zumindest letztere wird durch neuere Studien sehr wahrscheinlich…

Liebe Brigitte, wir danken Dir für Deine Arbeit, Deinen Mut und Deine Liebe für die Menschen und die Tiere und für die viel zu wenigen, aber intensiven Gespräche und schönen Stunden, die wir mit Dir zusammen verbringen durften. Möge der Herr mit Dir sein.

Weitere bekannte Gesichter des Corona-Widerstands wie Henning Rosenbusch verabschiedeten sich in Beiträgen in den sozialen Netzen von der Rechtsexpertin.

Die engagierte Juristin hat mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur Corona-Aufarbeitung und für die Bewahrung von Grund- und Freiheitsrechten geleistet. Auch die Redaktion von Report24 dankt ihr von Herzen für ihren mutigen Einsatz.

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Wenn ärztliche Kritik Konsequenzen hat – Rolf Kron im Gespräch

27. Januar 2026 um 14:38

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Wenn ärztliche Kritik Konsequenzen hat – Rolf Kron im Gespräch

Aus dem Klappentext:

Unser heutiger Gast, Rolf Kron, ist praktischer Arzt und Homöopath. Kron ist Impfgegner und gilt in Deutschland als einer seiner fundiertesten Protagonisten. In der Coronazeit ist Kron auch aktivistisch als Aufklärer der ersten Stunde kritisch zum Thema mRNA-Impfung aufgetreten. Viele kennen ihn als streitbaren Zeitgenossen zum Thema.

Kron verfügt über ganzheitliche Kenntnisse zum Thema Impfungen. In diesem Gespräch, das von Dr. Heidi Wichmann und Rüdiger Lenz moderiert wird, beleuchten sie die Erfahrungen von Rolf Kron während der Zeit der Corona-Pandemie und was ihm kritischer Arzt widerfuhr.

Seine Geschichte klingt unglaublich, doch haben viele kritische Ärzte in Deutschland ähnliche Erfahrungen mit dem deutschen Staat und seinem Rechtssystem gemacht.

Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy mahnte erst vor Kurzem die deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken an, da seines Wissens über 1000 Ärzte in deutschen Justizvollzugsanstalten wegen ihrer kritischen Haltung zur Coronazeit einsitzen.

Meinungsfreiheit? In Deutschland zunehmend ein Fremdwort mit unbestimmten Ausgang.

Rolf Kron
Web: https://www.rolf-kron.de/
Telegram: https://t.me/Rolf_Kron

Dr. Heidi Wichmann
Web: https://dr-wichmann.shop/
Telegram: https://t.me/drheidiwichmann

Rüdiger Lenz
Telegram: https://t.me/NichtkampfPrinzip
Buch: Das Nichtkampf-Prinzip
https://www.kopp-verlag.de/Das-Nichtk...

Disclaimer:

Die in diesem Video dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und allgemeinen Weiterbildung/Meinungsfreiheit.

Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar.

Der Inhalt erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden.

Der Inhalt dieses Videos ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens!

Wir, sowie die Moderatoren, übernehmen keine Haftung für evtl. Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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Dieser Beitrag wurde am 25.01.2026 auf dem YouTube-Kanal „Eigeninitiative Gesundheit“ veröffentlicht.

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Bildquelle: Eigeninitiative Gesundheit

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Buchrezension: „Mut zum Widerspruch“ | Von Rainer Johannes Klement

27. Januar 2026 um 12:43

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Buchrezension: „Mut zum Widerspruch“ | Von Rainer Johannes Klement

Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten

Eine Rezension von Rainer Johannes Klement zum Buch von Wolfgang Stölzle und Günter Roth.

Als Jesus in einer der Städte war, kam ein Mann, der am ganzen Körper Aussatz hatte. Sobald er Jesus sah, warf er sich vor ihm zu Boden und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz. Lk 5, 12-13

Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Mk 4,40

An diese beiden Stellen aus der Bibel musste ich während der sogenannten Corona-Pandemie oft denken, denn sie zeigen meiner Meinung nach eindeutig, was Jesus während dieser Zeit im Unterschied zu einem Großteil der Bevölkerung gemacht hätte: nicht mit! Doch wer nicht mitmachte bei dem Einhalten von (grundgesetzwidrigen) Kontaktverboten, dem Tragen von (in den meisten Situationen sinnbefreiten) Masken, und der allgemeinen Bereitschaft zu (ebenfalls sinnlosen) Massentests und Massenimpfungen, der erfuhr in vielen Fällen mehr oder weniger starke Repressalien.

Ähnliches galt bereits für die, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung gebrauchten und sich einfach nur kritisch gegenüber all diesen Maßnahmen äußerten. Einige traf es besonders hart – sie verloren ihre Anstellung, Reputation, wichtige soziale Beziehungen und/oder finanziellen Mittel. In dem Ende 2025 erschienenen Buch "Mut zum Widerspruch. Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten" sind einige dieser Fälle gesammelt [1]. Das Buch ist das erste von der neu gegründeten discorso Verlagsgenossenschaft herausgegebene Buch und – um es gleich vorwegzunehmen – es ist ein gelungenes Debüt mit dem Potenzial, ein wichtiges Zeitdokument insbesondere für die Sozialforschung zu werden.

Das Buch beinhaltet 400 Seiten und besteht dabei vor allem aus insgesamt 15 persönlichen Erlebnisgeschichten von Menschen aus dem universitären, medizinischen, staatlichen oder kirchlichen Bereich, die sich einzeln in ca. 30-60 Minuten durchlesen lassen. Der Schwerpunkt bei der Auswahl der Autoren lag dabei klar auf habilitierten Wissenschaftlern, was auch auf die Herausgeber (Wolgang Stölzle und Günter Roth) und die beiden Forscherinnen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel zutrifft, die im letzten Kapitel des Buches eine Reflexion der 15 persönlichen Geschichten anstellen und dabei ihre eigenen Forschungserkenntnisse zu den politisch motivierten Entlassungen von Professorinnen und Professoren während der Coronazeit einfließen lassen [2].

Dieser Schwerpunkt auf die persönlichen Erlebnisse von Professorinnen und Professoren ist deshalb nachvollziehbar, könnte die potenzielle Leserschaft des Buches aber einschränken. Auch bei der Auswahl der kritischen Vertreter aus der Wissenschaft stellt man ein Ungleichgewicht fest, denn die Geisteswissenschaften sind überproportional häufig vertreten, während aus dem Bereich der Naturwissenschaften kein einziger Vertreter als Autor vorkommt – ob das daran liegt, dass dem Corona-Narrativ gegenüber kritisch eingestellte Naturwissenschaftler nur selten von stärkeren Repressalien betroffen waren, weiß ich nicht. Damit sehe ich die potenzielle Leserschaft vor allem bei Sozial-, Politik- und anderen Geisteswissenschaftlern, aber grundsätzlich auch allen Menschen, die während der Coronazeit den Maßnahmen und der offiziellen Berichterstattung kritisch gegenüberstanden.

Diejenigen, welche bis heute noch nicht verstanden haben, dass die sogenannte Corona-Pandemie geplant war, um möglichst viele Menschen mit einer experimentellen Gentherapie zu „impfen“ und letztlich dem Krieg einer kleinen technokratischen Elite gegen die globale Bevölkerung entsprach [3–5], würden zwar besonders von der Lektüre dieses Buches profitieren, werden sich aber wohl kaum dafür öffnen, um ihr Weltbild zu bewahren.

Wenn man von den vielleicht verzerrten Auswahlkriterien der Autoren absieht und sich unvoreingenommen auf alle Berichte einlässt, wird einem beim Lesen nicht langweilig. Denn die Einzelschicksale sind zum einen sehr variantenreich geschildert, zum anderen auch spannend zu lesen – spannend deshalb, weil jede Geschichte nicht nur teils sehr tiefe persönliche Einblicke in die Privatsphäre und Gefühlswelt der Autoren bietet, sondern auch oft überraschende Wendepunkte, die leider oft nicht zugunsten der einzelnen Autoren verliefen.

Spätestens mit der Lektüre dieses Buches dürfte jedem Leser klarwerden: Die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz haben in der bzw. seit der Coronazeit ganz offen autoritäre, totalitäre und faschistische Züge angenommen, wie Prof. Dr. Günter Roth, einer der beiden Herausgeber des Buches, in seinem einleitenden Kapitel durch einen Rückblick auf diese Zeit darstellt. Auch andere Wissenschaftler betonten bereits das autoritäre Verhalten von Staaten während der Coronazeit und insbesondere das breite Versagen von Sozialwissenschaftlern und der „kritischen Linken“, auf diese Missstände hinzuweisen [6].

Demnach ist auch der Untertitel gerechtfertigt, denn laut Politiklexikon versteht man unter Dissidenten solche Personen, „die eine vorgegebene politische oder religiöse Ordnung infrage stellen, von ihr abweichen oder ihr widersprechen; [der Begriff] wird v. a. für politische Gegner in autoritären und diktatorischen Regimen verwendet“ [7]. Nach Günter Roth’s Einleitung folgen drei Kapitel, welche die Einzelgeschichten von 15 Persönlichkeiten erzählen: Kapitel 2 namens „Widerspruch in der Wissenschaft“, Kapitel 3 namens „Widerspruch in der Medizin“ und Kapitel 4 namens „Widerspruch in Staat und Kirche“. Im 5. Kapitel namens „Wer – Was – Wie – Warum“ begeben sich die beiden Wissenschaftlerinnen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel wie bereits erwähnt auf eine Spurensuche nach den „Kernelementen und Strukturen, die neben allen Unterschieden der einzelnen Biographien und Persönlichkeiten Gemeinsamkeiten offenbaren“ [1, Seite 373].

Das zweite Kapitel beinhaltet sechs Einzelschicksale von Wissenschaftlern, die Zweifel an dem Corona-Narrativ oder anderen Narrativen, die in einem autoritären System eben nicht infrage gestellt werden dürfen, geäußert hatten. Im Einzelnen handelt es sich um die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alessandra Asteriti, den Historiker Dr. Daniele Ganser, den Medienforscher Prof. Dr. Michael Meyen, die Politikforscherin Dr. Ulrike Guérot, und die beiden Wirtschaftswissenschaftler Enno Schmidt und Dr. Wolfgang Stölzle, seines Zeichens auch Mitherausgeber dieses Buches.

Ihre Geschichten zeigen, dass sich universitär Angestellte offenbar nicht erlauben können, sich öffentlich (z.B. in sozialen Medien oder Blogs) oder wissenschaftlich zu kritischen Themen zu äußern, die nur eine offiziell von der Regierung genehmigte Sichtweise erlauben. Die Fälle offenbaren ein gemeinsames Muster. Fast immer gab es einen oder mehrere Journalisten, welche – teilweise durch Denunzianten angestachelt – die jeweilige Persönlichkeit in Zeitungsartikeln in ein schlechtes Licht rückt. Das geschieht, wie es Ortwin Rosner in seiner Schilderung des Falls Guérot (dem einzigen Fall, der nicht primär aus der Ich-Perspektive erzählt wird) herausstreicht, durch Verwirrung von Begriffen:

Traditionelle Machtkritik oder wissenschaftlich neugieriges Hinterfragen werden als Verschwörungstheorien, legitime Kritik an der Politik Israels oder das Sprechen auf einer Coronademonstration werden als Antisemitismus und das Wahrnehmen faschistoider Strukturen wird als Verharmlosung des Nationalsozialismus ausgelegt [1, Seite 115]. Die Wirkung solcher Zeitungsartikel war in den geschilderten Fällen stets eine Isolation innerhalb der eigenen Universität und des erweiterten Forschungsnetzwerks, nicht selten sogar die Kündigung oder Nicht-Verlängerung der Anstellung.

Ein weiteres Instrument, mit dem einem offenen wissenschaftlichen Diskurs geschadet wird, wird in Kapitel 3 („Widerspruch in der Medizin“) von Prof. Dr. Dr. Harald Walach geschildert, der eigentlich auch in das 2. Kapitel gepasst hätte. Er beschreibt zwei Fälle von politisch motivierten Zensuren von bereits begutachteten und publizierten Fachartikeln, die ohne eine rechtfertigende Begründung erfolgten. Bei einem dieser Artikel war ich selbst Koautor [8] und wir konnten den Artikel nach nochmaliger Begutachtung in einem anderen Journal erneut publizieren [9]. Auch Walach erlitt die Ächtung seiner Universitäten aufgrund von in den sozialen Medien erzeugten Druck und verlor seine Anstellung an der medizinischen Universität Poznan sowie seine Gastprofessur an der Universität Witten-Herdecke.

Wir haben diese Erlebnisse und was sie über die Verstrickungen von Wissenschaft, Konzernen und Medien aussagen später in einem anderen Artikel in der Fachzeitschrift Journal of Scientific Exploration verarbeitet [10]. Daneben schildern in Kapitel 3 vier Ärzte ihre Erlebnisse während der Coronazeit. Die beiden Landärzte Dr. Andreas Heisler und Dr. Carola Javid-Kistel widersetzten sich den Vorgaben, Patienten nur mit Maske zu behandeln, nahmen an Corona-Demonstrationen teil und engagierten sich gegen die Massenimpfungen der Bevölkerung, was in beiden Fällen stärkste Repressalien zur Folge hatte. Beide wurden in Zeitungsartikeln diffamiert, beide mussten Razzien in ihren Praxen erdulden, beiden wurde die Praxis auch geschlossen und beide erhielten Bußgelder und mussten vor Gericht. Dr. Javid-Kistel musste sogar ins Gefängnis und schildert, wie diese Demütigungen sie gesundheitlich ruiniert haben und ins Exil nach Mexiko zwangen.

Auch die ebenfalls wissenschaftlich tätigen Ärzte Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert und Dr. Andreas Sönnichsen engagierten sich öffentlich in Sachen Corona-Aufklärung und Maßnahmenkritik, was bei Prof. Schubert zu einer Ermahnung, bei Dr. Sönnichsen zu einer Kündigung seitens der Universität führte.

In Kapitel 4 erfährt man dann („Widerspruch in Staat und Kirche“), wie auch Soldaten, Beamte, Richter und Pfarrer bestraft werden können, wenn sie nicht „in der Spur“ laufen. Dazu dienen die Geschichten von jeweils einem Vertreter dieser Berufsgruppen:

Der Soldat Alexander Bittner, der sich dem Befehlt widersetzte, sich die sogenannte Corona-Impfung spritzen zu lassen; der Richter Christian Dettmar, der das berühmte Urteil von Weimar fällte und daraufhin wie ein Verbrecher mit Hausdurchsuchungen und Verurteilung zu 2 Jahren Gefängnis auf Bewährung bestraft wurde; der Beamte Lucian Michaelis, der für seine Teilnahme an Coronademonstrationen mit einem Disziplinarverfahren, Versetzung an einen weit entfernten Dienstort und schließlich der Entlassung bestraft wurde; und schließlich der evangelische Pfarrer Martin Michaelis, der mit viel Humor schildert, wie man innerhalb der Kirche gegen jemanden vorgeht, der sich in einer Krise an seine Vorbilder Jesus und Martin Luther anstelle von antichristlichen Regierungsvorgaben hält.

Im fünften und letzten Kapitel gehen Heike Egner und Anke Uhlenwinkel nochmals auf Gemeinsamkeiten der in dem Buch vorgestellten Fälle, insbesondere aus der Wissenschaft, ein und stellen dabei fest, dass das Vergehen in allen Fällen daraus bestand, den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis zu folgen. Diese lässt sich durch drei Merkmale kennzeichnen: (i) Realitätsbezug; (ii) Rückgriff auf bereits vorhandenes Wissen; (iii) differenziertes Denken.

Wiederum muss man hier fragen, warum nicht viel mehr Wissenschaftler sich dieser etablierten Prinzipien bedient haben, was zwangsläufig zu einer Infragestellung der Coronamaßnahmen hätte führen müssen [6]. Denn die angebliche wissenschaftliche Fundiertheit dieser Maßnahmen entsprang eher einem Fundamentalismus im Sinne von Wissenschaft als Kult oder Pseudo-Religion, was man tatsächlich auch als Szientismus bezeichnet [11].

Ein Kennzeichen einer solch falsch verstandenen Wissenschaft ist auch eine eingeschränkte, reduktionistische Denk- und Sichtweise, die nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit beleuchtet [12,13]. Selbst wenn vielen Wissenschaftlern und anderen Menschen dieser Reduktionismus, die Irrationalität und Realitätsferne der Coronamaßnahmen aufgefallen sein sollte – warum hat der Großteil (mal wieder) geschwiegen? Dies ist wohl die Kernfrage, die in diesem Buch adressiert und zusammenfassend so beantwortet wird, dass die Hauptgemeinsamkeit aller vertretenen Autoren in einem inneren Kompass besteht, der es erlaubt, kritisch zu denken und richtig von falsch zu unterscheiden.

Dieser innere Kompass kann durch „regelmässige Praxis der Innerlichkeit“ gestärkt werden, wie es Harald Walach auf Seite 280 ausdrückt, kann aber auch durch fehlende Motivation, Betäubung und Ablenkung durch permanenten Konsum von Nachrichten, Neuigkeiten, Junk Food oder Drogen sowie – und hier wären wir wieder bei den einleitenden Worten Jesu – durch Angst außer Kraft gesetzt werden. Und das ist die wichtigste Botschaft, die das Buch Mut zum Widerspruch vermittelt:

Es lohnt sich, mutig für seine Überzeugungen einzutreten, denn in jeder einzelnen persönlichen Geschichte wird am Ende deutlich: wo äußere Umstände gegen einen bewussten Menschen arbeiten, entstehen persönliches Wachstum, neue Verbindungen und viele positive Möglichkeiten. Habt also keine Angst!

Buchrezension: „Mut zum Widerspruch“ | Von Rainer Johannes Klement

Quellen und Anmerkungen

[1] Stölzle W, Roth G, Hrsg. Mut zum Widerspruch. Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten. 1. Aufl. Basel: discorso Verlagsgenossenschaft; 2025

[2] Egner H, Uhlenwinkel A. Wer stört, muss weg! Die Entfernung kritischer Professoren aus Universitäten. 1. Aufl. Neu-Isenburg: Westend

[3] Kyrie V, Broudy D. Cyborgs R Us: The Bio-Nano Panopticon of Injected Bodies? Int J Vaccine Theory, Pract Res 2022; 2: 355–383. doi:10.56098/ijvtpr.v2i2.49

[4] Röper T. Inside Corona. Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner. 3. Aufl. Gelnhausen Hailer, Germany: J.K.Fisher-Verlag; 2022

[5] Hughes DA. “Covid-19,” Psychological Operations, and the War for Technocracy. 1. Aufl. Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan; 2024

[6] Simandan D, Rinner C, Capurri V. The academic left, human geography, and the rise of authoritarianism during the COVID-19 pandemic. Geogr Ann Ser B, Hum Geogr 2023; doi:10.1080/04353684.2023.2168560

[7] Bundeszentrale für politische Bildung. Das Politiklexikon. Dissidenten. Im Internet: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/296306/dissienten/; Stand: 26.01.2026

[8] Walach H, Klement RJ, Aukema W. Retracted: The Safety of COVID-19 Vaccinations — We Should Rethink the Policy. Vaccines 2021; 9: 693. doi:10.3390/vaccines9070693

[9] Walach H, Klement RJ, Aukema W. The safety of Covid-19 vaccinations — should we rethink the policy? Sci Pub Health Pol Law 2021; 3: 87–99

[10] Walach H, Klement RJ. Medicine, money, and media: A case study of how the Covid-19 crisis corrupts disclosure and publishing ethics. J Sci Explor 2024; 38: 122–137. doi:10.31275/20243249 PLATINUM

[11] Milgrom LR. Against Scientism: Corrupted Science and the Fight for Medicine’s Soul. Complement Med Res 2021; 28: 56–63. doi:10.1159/000510229

[12] Klement RJ. Die Angst-Kampagne. Rubikon 2020; Im Internet: https://www.manova.news/artikel/die-angst-kampagne

[13] Klement RJ. The SARS-CoV-2 crisis: A crisis of reductionism? Public Health 2020; 185: 70–71. doi:10.1016/j.puhe.2020.06.019

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Stiefel und gegensätzliche Pfeile auf Asphalt
Bildquelle: GagoDesign / shutterstock

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Bundesbank trommelt für digitalen Euro – Bargeld nur noch „Zwilling“?

27. Januar 2026 um 07:00

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Der Präsident der Bundesbank, Joachim Nagel, hat vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages erneut massiv für die Einführung des digitalen Euro geworben. Es gehe um „europäische Souveränität“ und eine angebliche Grundversorgung im Zahlungsverkehr, wie aus einer Mitteilung des Bundestages hervorgeht.

Nagel betonte, der digitale Euro solle das Bargeld nicht abschaffen, sondern ergänzen – als eine Art „digitaler Zwilling“. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Europa im Zahlungsverkehr zunehmend von internationalen Konzernen abhängig sei. In vielen Ländern des Euroraums gebe es keine eigenen Kartensysteme mehr, weshalb Bürger auf Anbieter außerhalb Europas angewiesen seien. Die Europäische Zentralbank arbeite deshalb gemeinsam mit der Politik an einer neuen digitalen Zahlungsform.

Bemerkenswert ist auch Nagels Seitenhieb in Richtung USA. Der Bundesbankpräsident unterstrich die Bedeutung unabhängiger Zentralbanken und zeigte sich irritiert über den Umgang von Donald Trump mit dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell. Unabhängige Währungsbehörden seien erfolgreicher bei der Sicherung stabiler Preise als politisch gelenkte Institutionen, so Nagel.

Damit wird wieder eine vermeintliche Verschwörungstheorie zur Realität. Zwar hatte man die Einführung des digitalen Euros wesentlich früher angedacht, aber sie wurde dann immer wieder verschoben. Lesen Sie hier, was unsere Autoren damals dazu schrieben und vergleichen Sie es mit der Wirklichkeit:

Unter anderem wegen der „Bargeldverschwörung“ und Spekulationen über staatliche Kryptowährungen wurde Opposition24 immer wieder von sogenannten Faktencheckern und Sektenbeautragten als Verschwörungsplattform diffamiert, während der „Corona-Pandemie“ auch Thema im Bundestag, siehe hier. Wir hatten in allen (!) Punkten recht.

(Auszug von RSS-Feed)

»Die Gegen-rechts-Demonstrierer betreiben die Geschäfte eines autoritären, antidemokratischen Staatsapparates«

26. Januar 2026 um 10:01

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Was passiert, wenn der Rechtsstaat nicht versagt, sondern gezielt missbraucht wird? Über willkürliche Macht, eine angepasste Justiz und die Frage, wie viel Rechtsstaat überhaupt noch übrig ist.

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Corona: Sächsische Ärztin vor Haftantritt!

25. Januar 2026 um 11:15

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Die Verfolgung von unbequemen Medizinern geht gnadenlos weiter. Die sächsische Ärztin Dr. Bianca Witzschel, die bereits über ein Jahr in Untersuchungshaft gesessen hatte und anschließend zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, muss jetzt wieder ins Gefängnis. Dabei hat sie Menschen vor der gefährlichen Impfspritze gerettet – in seiner Erfolgsdoku „Nur ein Piks – Im Schatten [...]

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Minneapolis: Trumps schießwütige ICE-Beamte Vorbild für Deutschland?

24. Januar 2026 um 20:13

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Seit dem Tod von Renee Good kommt die Metropole in Minnesota nicht mehr zur Ruhe. Trotz der eisigen Temperaturen gehen Tausende auf die Straßen, um gegen die vermummten ICE-Beamten zu protestieren, denen brutale Übergriffe vorgeworfen werden. Sogar Kinder seien festgenommen worden, wird berichtet, ebenso von Tränengasgranaten und Rauchbomben, die die ICE-Beamten sogar an einer Grundschule eingesetzt hätten, ist die Rede.

In dieser explosiven Stimmung ist nun erneut ein Mann zu Tode gekommen. Er soll die Beamten lediglich gefilmt haben, als diese eine Frau mit Tränengas angriffen und am Straßenrand zu Boden warfen. Der Mann war allerdings bewaffnet – legal, wie es heißt – und hat die Waffen offenbar nicht gegen die ICE-Beamten eingesetzt. Als auch er am Boden liegt und mehrere Beamte um ihn herum stehen, fallen die tödlichen Schüsse.

Here’s another angle of the shooting in South Minneapolis just now. The man has been killed and the Trump administration claims that he had a gun on him. Whether he pulled it or not remains unclear.

Note that it’s legal to carry a firearm in Minnesota with a permit. pic.twitter.com/cmupptLm6F

— Brian Krassenstein (@krassenstein) January 24, 2026

Vielleicht war es so, dass einer der Beamten die Waffen wahrgenommen hat, fühlte sich bedroht und hat dann geschossen. Mehrere Videos kursieren im Netz, die das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven zeigen. Wer will aber die Aufnahmen auswerten, wenn die Beamten laut US-Vizepräsident JD Vance Immunität genießen und FBI-Ermittler unter Druck gesetzt werden, dass sie lieber kündigen?

Mit welchem Recht droht Donald Trump den Mullahs im Iran, wenn die Lage in den USA dank seiner Politik immer mehr eskaliert und er den Demonstranten bereits mit dem Militär gedroht hat? Bedenkt man seine Freundschaft zu anderen Kopfabschneider- und Scharia-Diktaturen, wie Saudi-Arabien oder Syrien, sollte klar sein, dass es der US-Regierung nicht um Menschenrechte und Freiheit im Iran geht. Sie scheissen nicht nur drauf, sie schiessen – auch im eigenen Land.

Mit welchem Recht fordert JD Vance von Europa und speziell Deutschland die Wahrung der Meinungsfreiheit, wenn in den USA Andersdenkende erschossen werden und die vermummten Beamten weitgehend unantastbar sind? So etwas gab es in Deutschland nicht mal während der „Corona-Pandemie“.

Und was steckt dahinter, wenn hiesige Oppositionelle, die Maßnahmen der vermummten Schlägertruppen verteidigen, ähnliche Befugnisse für „unsere“ Polizisten im Kampf gegen illegale Migration fordern, statt zu erkennen, dass es nur um Einschüchterung geht, von oben nach unten. In den USA wurden auch zahlreiche unbescholtene US-Bürger zur Zielscheibe der Abschiebebeamten. Aber nein, es will einfach nicht dämmern, weil man – natürlich völlig zu Recht – die Politik in seinem Heimatland nicht mehr ertragen kann.

Aber Trump ist für Deutschland so wenig Heilsbringer wie Putin, auch wenn der eine deutsche Wurzeln hat und der andere aufgrund seiner Tätigkeit für den KGB zu DDR-Zeiten fließend Deutsch spricht. Warum sollten sie irgendwie „unser“ Wohl im Blick haben, es sind Machtpolitiker, was sollen diese kindischen Appelle an Washington und Moskau, dass „wir“ wieder einmal „befreit“ werden müssten? Wisst ihr nicht, wie viele Deutsche nach dieser Befreiung ums Leben gekommen sind, wie viele Frauen von den Soldaten der Siegermächte vergewaltigt wurden? Und ihr wollt Patrioten sein? Wie heißt das noch? Man soll vorsichtig mit dem wünschen sein, denn es könnte in Erfüllung gehen.

You can see it plain as day: the man was already on the ground, helpless, pinned down by officers, and unarmed. What they did to him was an outright execution. It’s impossible to watch and not feel sick.#Minneapolis pic.twitter.com/Bj7OU5Pssj

— Han Skelsen (@HSkelsen) January 24, 2026

BREAKING: DHS tells @FoxNews the suspect was armed with a gun, which has been recovered by federal agents. pic.twitter.com/GLZJMdwIup

— Bill Melugin (@BillMelugin_) January 24, 2026
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Zecken-Experimente der CIA im Kalten Krieg: Dieselbe Skrupellosigkeit wie bei der Gain-of-Funktion-Virenforschung

24. Januar 2026 um 16:00

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Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter hat auf einen Bericht des britischen Magazins „Spectator“ aufmerksam gemacht, der geheime Experimente thematisiert, die in den USA unter Ägide der CIA während des Kalten Krieges an Zecken durchgeführt wurden. Der 2014 verstorbene Schweizer Wissenschaftler Willy Burgdorfer manipulierte die Insekten mit krankmachenden Erregern, die Menschen infizieren konnten. Entweder durch Lecks […]
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Chemische Abtreibung: Der gefährliche Mythos vom „sicheren Abbruch“

24. Januar 2026 um 07:00

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Was seit Jahren als moderner medizinischer Fortschritt verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als riskantes Experiment am Körper der Frau. Die chemische Abtreibung gilt offiziell als „sicher, unkompliziert und nahezu schmerzfrei“. Doch aktuelle Daten aus den USA zeichnen ein völlig anderes Bild – mit teils dramatischen Folgen für die Betroffenen, wie katholisches.info berichtet.

Grundlage der neuen Brisanz ist die Auswertung von rund 330 Millionen Versicherungsabrechnungen aus den Jahren 2017 bis 2023. Das Ergebnis ist alarmierend: Fast 11 Prozent der Frauen erlitten innerhalb von 45 Tagen nach Einnahme der Abtreibungspille schwere Komplikationen. Dazu zählen massive Blutungen, Infektionen, unvollständige Abtreibungen, notfallmäßige chirurgische Eingriffe und nicht erkannte Eileiterschwangerschaften. Diese Zahlen stehen in krassem Gegensatz zu der jahrelang verbreiteten Behauptung, schwerwiegende Komplikationen lägen unter 0,5 Prozent. Die reale Gefährdung ist damit um ein Vielfaches höher als öffentlich dargestellt.

Besonders brisant ist der Umgang mit diesen Komplikationen. In vielen Fällen werden sie statistisch verschleiert oder umklassifiziert. Frauen, die nach einer chemischen Abtreibung in der Notaufnahme landen, sollen häufig angeben, sie hätten eine „spontane Fehlgeburt“ erlitten. So verschwinden die tatsächlichen Ursachen aus den Statistiken. Gleichzeitig verlangt die US-Arzneimittelbehörde FDA seit 2016 nur noch die Meldung von Todesfällen der Mutter – nicht aber schwerer Komplikationen. Transparenz sieht anders aus.

Hinzu kommt eine Entwicklung, die während der Corona-Zeit massiv vorangetrieben wurde: Die Abtreibungspille wird per Post verschickt – ohne ärztliche Untersuchung, ohne Ultraschall, ohne begleitende medizinische Betreuung. Die Frau bleibt allein, konfrontiert mit Schmerzen, Blutverlust, Angst und psychischer Überforderung. Verantwortung und Kontrolle werden ausgelagert, während das Risiko vollständig bei den Betroffenen verbleibt.

Die chemische Abtreibung steht damit nicht für Fortschritt, sondern für eine Ideologie der Entpersonalisierung. Der ärztliche Eingriff wird zur anonymen Selbstanwendung, moralische, medizinische und gesellschaftliche Hemmschwellen werden gezielt abgebaut. Zurück bleiben verletzte Frauen und ungeborene Kinder, die im öffentlichen Diskurs kaum noch eine Rolle spielen. Eine Gesellschaft, die diese Realität hinnimmt, relativiert Schritt für Schritt den Wert des menschlichen Lebens – zuerst das ungeborene, dann jedes andere, das nicht mehr ins gewünschte Raster passt.

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Angststörungen und Panikattacken seit Corona: Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen wurde zu psychischen Krüppeln gemacht

24. Januar 2026 um 07:00

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Der Corona-Wahnsinn ist zwar seit 2022 offiziell vorbei, seine politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychischen Folgen dauern aber an. Eine Studie der DAK-Gesundheit, basierend auf Daten von 86.800 Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg, ergab, dass 2024 rund 61 von 1.000 Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren wegen Panikattacken in Behandlung waren. Hochgerechnet wären das landesweit etwa […]
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Höllenfahrt der Republik

23. Januar 2026 um 09:00

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In dem im Metapol-Verlag erschienen Buch seziert der Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens die in der Bundesrepublik Deutschland voranschreitende Fäulnis des politischen Systems, das ihm dem Tode geweiht scheint.

In einem handwerklich hervorragend gestalteten Buch, das bereits beim Durchblättern zum sofortigen Lektürebeginn auffordert und den Leser durch 80 Jahre Geschichte voller Irrungen und Fehlentscheidungen führt.

Das sinkende Schiff, auf dem Cover das an den Untergang der Titanic erinnert, ist eine Metapher für das Navigieren der Republik in schweren Fahrwassern. 

Den Titel des Buches der eine Anlehnung an Worte, des patriotischen Denkers Hans-Dieter Sander, dem Verfasser des Buches „Nationaler Imperativ“ ist, der schon vor langer Zeit den abschüssigen Weg des deutschen US-Vasallen als Höllenfahrt bezeichnete.  

Die vorgelegten Aufsätze wurden über mehrere Jahrzehnte geschrieben und dokumentieren die Entwicklungen fortschreitender Zersetzung. Sie sind nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet, beginnend mit der Vorgeschichte Deutschland nach 1945. Clemens sieht die Ursachen der Fehlentwicklungen bereits zu Anfang gelegt. Unmittelbar nach Gründung der CDU und das politische Durchsetzen der Führungsrolle von Konrad Adenauer in der Partei, war der Weg vorgegeben, der sich in einer Politik der Abkehr von der Einheit und dem Setzen falscher Prioritäten manifestierte. Im wirtschaftlichen Aufbau des zerstörten Landes wurden auf einen rein wirtschaftspolitischen Kurs gesetzt, was insofern als erfolgreich bezeichnet werden kann, da er zu einer Etablierung und Steigerung von Wohlstand im Volk führte. Die CDU konnte sich deshalb in den folgenden Wahlen behaupten. Der Preis dafür war der Verlust nationaler Identität.

Fragen der Souveränität Deutschlands wurden zurückgestellt, stattdessen setzte Kanzler Adenauer auf konsequente Westbindung, Bestrebungen zu einer Politik mit dem Ziel des Erreichens der Wiedervereinigung wurden behindert und ausgegrenzt. Dazu gesellte sich die starke antikommunistische Motivation, die davon ausging Asien beginne an der Elbe. Die 1952 vorgelegte „Stalin-Note“, die ein souveränes neutrales wiedervereinigtes Deutschland vorschlug, was brüsk zurückgewiesen wurde. Dies führte Deutschland außenpolitisch in die Unbeweglichkeit und machte eine Politik der nationalen Interessen unmöglich und führte in den 1980er Jahren gar zu einer Quasi Anerkennung der DDR, die mit Milliarden von DM-Zuwendungen am Leben gehalten wurde.

Mit den Ereignissen 1989/90, die zu Anfang die Möglichkeit eines Ausstiegs aus der Sackgasse zu eröffnen schien, setzte sich aber die weitere Verabschiedung von einer Politik zu mehr nationaler Identität verstärkt fort. Mit der Förderung eines deutschlandfeindlichen Zeitgeistes richtete man nun alles auf die Vereinheitlichung Europas aus. Im Prinzip wurde dadurch das Vasallentum der Deutschen mit Brüssel erweitert. Eigene Standpunkte zu geopolitischen Veränderungen waren nicht vorhanden.

Zum 40 Jahrestag des Kriegsendes am 08.Mai 1985 verkündete der damalige Bundespräsident Richard Weizäcker, den Tag der Deutschen Kapitulation zum „Tag der Befreiung“. Ein weiterer Meilenstein Deutscher Geschichte, der der fehlenden nationalen Identität eine „Schuldidentität“ verordnete, der alle folgenden Entscheidungen unterzuordnen sind, so die Politik zu grenzenloser Zuwanderung, fehlendem Wehrbewusstsein, gesellschaftliche Stellung der Soldaten und umfassende Kollektivschuld für alle Missstände der Welt. Für diejenigen die dazu eine andere Sichtweise haben wurde nicht nur der Ausschluss aus Debatten organisiert, vielmehr wurden gesetzliche Rahmen zur Verfolgung installiert, die im Buch völlig zurecht als Gesinnungsjustiz bezeichnet werden. Durchgesetzt wurde, dass auf allen Ebenen der Rechtsprechung dies zur Anwendung kam. So wird bis zum BVerG heute die Verwendung des Begriffs ethnischer Volksbegriff als „rechtsextrem“ angesehen. Gemäß einer Opferpyramide wird in allen gesellschaftlichen Angelegenheiten heute das Fremde oben verortet, das Deutsche dagegen unten. Inzwischen hat dies für alle Lebensbereiche zu gelten.

Clemens zeigt auch wie in der Diskussion um die Menschenrechte eine doppelte Moral vorherrscht, so sollen diese universalen Rechte allen Menschen zustehen und unverletzlich sein, in der Corona Politik der Regierung Merkel zeigte sich jedoch, dass man weder von Menschenrechten noch von Menschenwürde wenig hielt. Auch hier gab es den Schulterschluss von Regierung und Gerichtsbarkeit. Verweigerer des Maskentragens trotz ärztlichem Attest wurden ausgegrenzt und schikaniert, Ärzte verfolgt, Demonstrationen verboten, Teilnehmer niedergeknüppelt und verhaftet. Einzelne Festgenommene mussten viele Monate in U-haft verbringen. 

Eine besondere Erwähnung verdienen auch die Berichte eigenen Erlebens, welche die geschilderten Entwicklungen deutscher Geschichte plastisch machen. Das waren die Jahre der Wiedervereinigung, die Besuche des WGT „Wave-Gotik-Treffen“ mit seinen Darbietungen Deutscher Kultur. Clemens zeigt Lichtblicke, die für Tage eine Befreiung von alltäglichem Multikult-Berieselung möglich machen.

Zum Schluss zieht der Autor Parallelen zur Reformation und zu Luther. Der Reformator hat seine Thesen entwickelt, weil es ein Unbehagen an den herrschenden Verhältnissen gab.  Der Unterschied zu heute ist darin zu sehen, dass es damals ein Bewusstsein zur Fremdherrschaft gab. Man wollte nicht von Rom und der katholischen Kirche regiert werden. Das fehlt heute umfassend, was heißt ein Volksbewusstsein muss erst geschaffen werden.

Um das zu erreichen muss eine grundlegende Neubestimmung erfolgen, wie sie 1990 ausgeblieben ist. „Jeder Tag, der abläuft, wird sie überfällig“. Das kann nur mit mehr Wir-Gefühl geschehen. Mit lediglich kosmetischen Eingriffen wird es nicht getan sein.


Erstmalig veröffentlicht auf www.synergon-info.blogspot.com

Die Höllenfahrt der Republik

Björn Clemens

Metapol-Verlag

2025; € 23,00

356 Seiten

Zu beziehen: MetaPol Verlag & Medien, Charlottenstraße 34, 01099 Dresden

E-Mail:

info(at)gegenstrom.org

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Gunter Frank "Die Wirklichkeit wird abgeschafft"

21. Januar 2026 um 21:55

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Gunter Frank "Die Wirklichkeit wird abgeschafft"
M pathie gunter frank die wirklichkeit wird abgeschafft apolut
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M-PATHIE – Zu Gast heute: Gunter Frank "Die Wirklichkeit wird abgeschafft"

Dr. med. Gunter Frank ist Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren und leitet eine privatärztliche Hausarztpraxis in Heidelberg. Bereits im März 2020 trat er an die Öffentlichkeit, um seine Expertise in Bezug auf die Coronapandemie zu teilen. Heute, fast sechs Jahre später, legen die Daten eindeutig dar, dass Frank und zahlreiche andere Ärzte mit ihrer Vermutung, dass etwas nicht stimmt, richtig lagen

Gunter Frank hat drei Bücher zu diesem Thema verfasst, insbesondere zu den Hintergründen der Corona-Pandemie. Sein jüngstes Werk, „Der Staatsverrat“, das er gemeinsam mit der Journalistin und Musikwissenschaftlerin Martina Binnig sowie dem Mediziner Dr. Kay Klapproth veröffentlichte, bietet einen umfassenden Überblick über den Verrat unseres freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats. 

Im Gespräch mit dem Moderator Rüdiger Lenz macht Frank auf die drohende Gefahr aufmerksam, dass sich die Bundesrepublik Deutschland in naher Zukunft zu einem autoritären Überwachungsstaat entwickeln könnte. Womit Deutschland zum dritten Mal unter totalitärer Herrschaft geraten würde, sofern die Bevölkerung nicht zeitnah entschlossen für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit eintritt. Von entscheidender Bedeutung hierbei ist die Wahrnehmung der Wirklichkeit, frei von moralischen Überlegungen und ideologischen Bindungen. 

Hier geht es zum Buch: https://shop.achgut.com/products/der-staatsverrat-corona-als-vorbote-des-totalitaeren-wie

Mehr über Dr. Gunter Frank: https://www.gunterfrank.de/ und www.youtube.com/watch?v=FXB9ZWShEGI

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