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Gestern — 02. Februar 2026

Nach tödlichen ICE-Schüssen: Deutsche Linksmedien werfen Trump „widersprüchliche Aussagen“ zum Recht auf Waffentragen vor

02. Februar 2026 um 19:00

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Nach dem Tod des von zwei Beamten der Einwanderungsbehörde ICE getöteten Alex Pretti in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump eine „sehr ehrenhafte und ehrliche Untersuchung“ angekündigt, die er beaufsichtigen werde. Trump kritisierte auch, dass Pretti eine Schusswaffe getragen habe. „Man darf keine Waffen haben, man darf nicht mit Waffen hereinlaufen, das geht nicht“, sagte er – und […]
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Wirtschaftswachstum durch Mehrarbeit? Söder will Karenztag - SPD spricht von „Realitätsferne“

02. Februar 2026 um 12:40

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Mit seinen Forderungen nach mehr Arbeit, strengeren Regeln bei Krankschreibungen und möglichen Kürzungen beim Arbeitslosengeld stößt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf breite Kritik. Vertreter der SPD und Arbeitsmarktexperten halten seine Aussagen für realitätsfern und verweisen auf strukturelle Probleme am Arbeitsmarkt.
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Von Homer bis Mittelerde: Die geheime spirituelle Linie der „Herr der Ringe“-Trilogie

02. Februar 2026 um 07:25

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2001 entfachte „Der Herr der Ringe“ ein Feuer: Weltweit wollten Menschen die heldenhafte Geschichte von Zwergen, Elben und Menschen sehen, die sich mutig und aufopferungsvoll für eine Odyssee und den Glauben an das Gute entschieden hatten.
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Ältere Beiträge

„Süddeutsche“: Niemand wird gezwungen, den digitalen Euro zu nutzen…

01. Februar 2026 um 15:00

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Am Freitag wartete die „Süddeutsche Zeitung“ mal wieder mit einem Propaganda-Artikel zum digitalen Euro auf. Hinweise auf Konsequenzen und Nebenwirkungen sucht man vergeblich. Neuer Tiefpunkt im deutschen Journalismus. Der digitale Euro erscheint hier nicht als politisches Projekt mit Sprengkraft, sondern als sanftes Heilsversprechen, als Hosianna mit Orgelbegleitung. Sorgfältig gesegnet mit dem Weihwasser der Europäischen Zentralbank […]
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Linksradikalismus Der Fall Anne Lewerenz: Konsequent weggeschaut

31. Januar 2026 um 17:01

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Sächsische Landesbeamte Anne Lewerenz als Versammlungsleiterin der Demo in Leipzig-Connewitz am 17. Januar in der ZDF-Sendung Frontal. Beamtin Lewerenz: Laut MDR „einer der führenden Köpfe hinter der Bewegung“. Foto: Bildschirmaufnahme ZDF-Frontal

Eine sächsische Landesbeamtin engagiert sich für eine antiisraelische Gruppe und leitet eine in Teilen linksextreme Demonstration. Der Fall Anne Lewerenz offenbart einmal mehr die Heuchelei der etablierten Politik.

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UNO warnt vor finanziellem Zusammenbruch - USA ziehen sich weiter zurück

31. Januar 2026 um 13:39

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Die Vereinten Nationen stehen offenbar vor einer existenziellen Finanzkrise. Hauptgrund sind ausbleibende Pflicht- und freiwillige Beiträge, insbesondere aus den USA, dem bislang größten Geldgeber der Organisation.
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Und für diesen Rotz zahlen wir Rundfunkgebühren: Linker NDR-„Kabarettist“ hisst US-Flagge auf Grönland – zum Ärger der Einheimischen

31. Januar 2026 um 09:00

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Wie alle „Satiresendungen“ des ÖRR, handelt es sich auch beim NDR-Format „Extra 3“ um nichts anderes, als eine primitive linke Propagandaschleuder. Dies zeigte sich auch am Mittwoch, als der Kabarettist Maxi Schafroth, nach Grönland reiste, sich als Amerikaner ausgab und versuchte, vor dem Kulturzentrum der grönländischen Hauptstadt Nuuk eine US-Flagge zu hissen. Damit stachelte er […]
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Auf der Suche nach Dialog mit Russland

30. Januar 2026 um 20:40

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(Red.) Vital Burger, ein Schweizer aus der Region Luzern, ist ein tapferer Kämpfer für eine neutrale Schweiz, die ihre historisch gewachsene Neutralität auch gegenüber Russland strikte einhalten sollte, um als internationale Vermittlerin wertvolle friedenserhaltende und friedensschaffende Instanz international äußerst wichtige Aufgaben übernehmen zu können. Und Vital Burgers Methode ist nicht irgend eine – wohl kaum […]

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US-Gesundheitsbürokratie: Neuausrichtung auf „Autoimmunität“

29. Januar 2026 um 08:43

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veröffentlicht am 29.01.2026 von Presseteam MWGFD; Autor: Prof. Harald Walach Wir veröffentlichen einen Beitrag unseres Vorsitzenden Prof. Harald Walach, der am 27.01.2026 auf seinem Blog harald-walach.de erschienen ist. Schuldeingeständnis der amerikanischen Gesundheitsbürokratie zum Fehlgriff bei den Corona-Maßnahmen und Neuausrichtung auf „Autoimmunität“ Der Personalwechsel innerhalb der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden hat neue Schwerpunkte zur Folge. Jay Bhattacharya ist […]

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Folgen jahrelanger Klimahysterie: Deutschland kann keinen Winter mehr

27. Januar 2026 um 19:00

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Wer die mediale Berichterstattung über das Winterwetter in diesem Monat verfolgt, muss zu dem Schluss kommen, dass Deutschland in einer apokalyptischen Eishölle ausgelöscht wird. Für die Jahreszeit völlig normales und nicht einmal besonders heftiges Wetter, wie Schnee, Glatteis und Eisregen werden in einem Duktus angekündigt, als habe man dergleichen noch nie gesehen. „Schnee und Regen von […]
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Sammy Yahood Australien verweigert Islamkritiker die Einreise

27. Januar 2026 um 13:40

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Das Bild zeigt Australiens Innenminister Tony Burke. Er hat einem Islamkritiker das Visum verwehrt.

Nach dem islamistischen Massaker von Bondi Beach kündigte Australiens Regierung ein entschiedeneres Vorgehen gegen „Haßrede“ an. Jetzt wird ausgerechnet einem Islamkritiker das Visum entzogen.

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Zickenkrieg in Brüssel? “Diktatorin”: Kaja Kallas rebelliert gegen Ursula von der Leyen

27. Januar 2026 um 11:00

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Es ist kein Geheimnis, dass Ursula von der Leyen nicht besonders viele Freunde in Brüssel hat. Bislang stehen Parteiraison und Selbsterhaltungstrieb des Parteienkartells noch über persönlichen Befindlichkeiten. Doch erste Risse werden sichtbar. Kaja Kallas hat nun quasi den Fehdehandschuh hingeworfen.

Ursula von der Leyen hat in ihren beiden Amtszeiten mittlerweile so viel Macht an sich gerissen, wie keiner ihrer Vorgänger zuvor. Dies sorgt immer wieder für Kritik, zumal die nationalstaatlichen Kompetenzen so sukzessive erodieren. Doch auch innerhalb der EU-Kommission selbst scheint es mittlerweile zu gären.

So bezeichnete die (selbst wegen ihrer belligeranten Haltung gegenüber Russland immer wieder kritisierte) EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die Kommissionspräsidentin intern als “Diktatorin”, gegen die sie kaum oder gar nichts ausrichten könne. Die liberale estnische Politikerin hätte nämlich gerne mehr Macht und Einfluss. Von der Leyen (welche offensichtlich von Angela Merkel gelernt hat) jedoch scheint mit der Zerstückelung der Zuständigkeiten lieber dafür zu sorgen, dass kein anderes Kommissariat “zu viele” Kompetenzen erhält. Dies würde nämlich ihre eigene Position schwächen.

Im Falle von Kaja Kallas beispielsweise mit dem Entzug der Zuständigkeiten für den Mittelmeerraum, der Schaffung einer neuen Generaldirektion für den Nahen Osten, Nordafrika und den Persischen Golf. Diese untersteht direkt der EU-Kommission und nicht dem Kommissariat von Kallas. Auch bei ihren Personalwünschen mischte sich von der Leyen ein.

Die CDU-Politikerin, die ebenso wie ihre liberale Kollegin nach Brüssel weggelobt wurde, weil sie im eigenen Land eher eine Belastung gewesen wäre, eckt jedoch auch dort immer wieder an. Die Pfizer-Genspritzen-Affäre war hierbei nur ein Höhepunkt von vielen.

Doch während ihre männlichen Gegner keine Scheu davor haben, die EU-Kommissionspräsidentin direkt zu kritisieren, geht Kallas den indirekten Weg. Denn dieser “Leak” ist garantiert kein Zufall, sondern Strategie. Nun ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis der “Bitchfight” in Brüssel eskaliert.

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Wie ein krankes System unser Gehirn zerstört

27. Januar 2026 um 06:45

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Unser Gehirn altert nicht, weil die Zeit vergeht. Es altert, weil es permanent unter Beschuss steht. Ein Beschuss, der nicht zufällig entsteht – sondern systemisch erzeugt wird. Noch nie in der Geschichte der Menschheit waren Menschen so informiert, so vernetzt – und zugleich so geistig erschöpft. Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, innere Leere, nervöse Unruhe: All das wird [...]

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Die Sanktionierung von publizierenden Einzelpersonen ist eine absolute Schande für Europa!

26. Januar 2026 um 21:48

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(Red.) Die von der EU beschlossene Sanktionierung von Einzelpersonen, die journalistisch und/oder politisch tätig sind, und die in oder auch außerhalb der EU leben, ist konkret die beabsichtigte Abschaffung der Meinungsfreiheit – und sie ist eine absolute Schande für Europa und ein klares Indiz für Europas kulturellen Untergang. Wir publizieren hier zuerst einen Artikel von […]

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„Die neue Bedrohungslage in Europa“ – eine Propagandaanalyse

26. Januar 2026 um 10:55

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Wie funktioniert Propaganda in den Medien? Die taz liefert dazu gerade ein Musterbeispiel. Da heißt es: „Die neue Bedrohungslage in Europa rückt die Vorsorge mit wichtigen Nahrungsmitteln stärker in den Blick.“ Die Formulierung „neue Bedrohungslage in Europa“ wird gegenüber dem Leser als unbestrittener Fakt verkauft. Redaktionelle Zweifel und Abstand zu der Behauptung? Fehlanzeige. Hier bedient ein Medium unkritisch eine politische Erzählung, die seit geraumer Zeit dem Feindbildaufbau als auch dem politischen Großvorhaben Kriegstüchtigkeit dient. Eine Analyse von Marcus Klöckner.

Man achte auf die Überschriften und hinterfrage alle Aussagen im Grundsatz. Propaganda nistet sich oft bereits in den Überschriften, also der äußeren Rahmung von Medienbeiträgen, ein. Die taz veröffentlichte gerade einen Artikel unter einer Überschrift, die Aufmerksamkeit verdient.

Krisenvorsorge der Bundesregierung

Update“ der Lebensmittel-Notreserve soll anlaufen

Die neue Bedrohungslage in Europa rückt die Vorsorge mit wichtigen Nahrungsmitteln stärker in den Blick. Der Notfallplan soll erneuert werden.

Mit diesen Zeilen konfrontiert die Zeitung die bundesdeutsche Leserschaft.
Gehen wir der Reihe nach vor.

Auf den ersten Blick mag diese Überschrift sachlich, nüchtern wirken. In der Dachzeile, also ganz oben, ist von der „Krisenvorsorge der Bundesregierung“ die Rede. Dann „erfährt“ der Leser, dass ein „Update der Lebensmittelnotreserve anlaufen“ soll – ein „Update“, also quasi so, wie es jeder Computerbenutzer kennt, sprich: nichts Ungewöhnliches. Schließlich liefert das Blatt in der Unterzeile zur Überschrift den Grund für das Vorhaben. Es geht um „die“ – Achtung, schon der Artikel ist hier ein Schlüsselwort – „neue Bedrohungslage“.
Der Artikel ist mit einem Foto von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer bebildert, das den CSU-Politiker mit erhobenem Finger und bedeutungsschwangerem, entschlossenem Blick zeigt.

Zunächst: Oberflächlich betrachtet sieht inhaltlich alles danach aus, dass Kritik an dieser Stelle unangebracht ist. Schließlich: Was spricht schon dagegen, dass die Regierung in Sachen „Krisenvorsorge“ aktiv ist? „Krisen“, egal welche, kann es immer geben. Nichts wäre schlimmer, als unvorbereitet einer Krise gegenüberzustehen. Und: Gerade ein „Update“ in Sachen Nahrungsmittel, also eine „Erneuerung“ des Notfallplans für die „Lebensmittel-Notreserve“, ist doch vom Grundsatz her auch keine schlechte Idee, oder? Und: Journalistisch wirkt die Überschrift auch sachlich, womit der Eindruck von Objektivität entsteht.

Wer so denkt, dürfte an dieser Stelle bereits der Propaganda auf den Leim gehen. Der Teufel steckt, wie so oft bei der Manipulation, im Detail. Die gesamte Überschrift, der gesamte Artikel sind propagandistisch kontaminiert, weil er sich auf eine Aussage stützt, die als unbestrittener Fakt angeführt wird, aber eben mitnichten so fest als „Fakt“ im Raum steht, wie es der Artikel vorgibt.

Nachdem von Krisenvorsorge der Bundesregierung gesprochen wird und die Leserschaft darüber „informiert“ wird, dass ein Update der Lebensmittel-Notreserve anlaufen soll, heißt es: „Die neue Bedrohungslage in Europa …“.

Moment!

Eine neue Bedrohungslage in Europa? Von welcher „neuen Bedrohungslage in Europa“ ist hier die Rede?

Bemerkenswert: Im Artikel taucht kein einziges Mal der Begriff Russland oder Putin auf. Stattdessen ist Folgendes zu lesen:

Der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat gezeigt, wie dringlich ein Update unserer Notfallreserve ist“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. „Wir schieben das nicht auf die lange Bank. Ich werde dieses Jahr nutzen, eine Finanzierung für das Update auf die Beine zu stellen.“

Festzustellen gilt: Der Anschlag auf das Stromnetz war real. Genauso wie die Auswirkungen. Dass in Anbetracht eines solchen Anschlags die Politik in Sachen Notfallreserven aktiv wird, ist angebracht. Aber: Was soll die Aussage der taz von der angeblichen „neuen Bedrohungslage in Europa“? Das sagt in dem Artikel nicht einmal der Minister. Was hat ein realer, aber lokal begrenzter Anschlag mit einer Bedrohungslage in ganz Europa zu tun?

Wer die Berichterstattung und die öffentliche Diskussion verfolgt, weiß: Wenn von einer Bedrohung „ganz Europas“ gesprochen wird, dann geht es nahezu immer um Russland. Der Schluss, dass hier Russland gemeint ist, selbst wenn es nicht in dem Artikel ausgesprochen wird, drängt sich dem „informierten“ Mediennutzer förmlich auf.

Das Problem: Eine solche hier postulierte „neue Bedrohungslage“ darf journalistisch nicht als Fakt wiedergegeben werden. An dieser Stelle führt es zu weit, auf die Einzelheiten anzugehen, warum die immer wieder von Politik und Medien angeführte angebliche Bedrohung Deutschlands oder gar ganz Europas durch Russland der Realität nicht standhält (was sollte eine solche Bedrohung für einen Sinn ergeben?). Nur so viel: Für alle in den Medien zu findenden „Argumente“ gibt es Gegenargumente.

Die Gesamtlage im Hinblick auf bestimmte Vorfälle (wie etwa Drohnensichtungen) ist diffus, um nicht zu sagen teilweise sogar aberwitzig (etwa der angebliche Angriff Russlands auf deutsche Autos mit Bauschaum). Selbst der Vorfall in Berlin ist derzeit im Nebulösen. Auch angebliche „Erkenntnisse“ von Geheimdiensten usw., die ebenfalls immer mal wieder warnen, sind keine Beweise, die in Granit gemeißelt sind. Insbesondere angeblichen „Erkenntnissen“ von Behörden haben Journalisten vom Grundsatz her kritisch hinterfragend gegenüberzustehen. Erinnert sei nur an die „Beweise“ in Sachen Massenvernichtungswaffen im Irak. Von dieser dringend notwendigen kritischen journalistischen Distanz zum Objekt der Berichterstattung ist weder in der Überschrift noch in dem Artikel etwas zu sehen.

Stattdessen stellt die Zeitung ihrer Leserschaft eine Aussage vor die Füße, die mit der vollen symbolischen Wirkkraft der Zeitung als Realität verkauft wird. Wie angedeutet: Bereits der Artikel „die“ in der Aussage „die neue Bedrohungslage in Europa“ entfaltet eine enorme propagandistische Macht. So wie der Artikel hier verwendet wird, entsteht im deutschen Sprachverständnis der Eindruck, dass „die neue Bedrohungslage“ quasi einem allgemein bekannten, selbstverständlichen Wissen entspricht. Alle wissen, ja: müssen wissen, dass es „die“ neue Bedrohungslage gibt. Auf der unterschwelligen Wahrnehmungsebene entsteht beim Leser regelrecht der Eindruck, dass er, sollte er denn „die“ neue Bedrohungslage nicht kennen, geradezu sich für sein Nichtwissen schämen muss.

Es wäre Aufgabe eines klugen Journalismus, auch noch so gängige und von der Politik als selbstverständlich angeführte Erzählungen zu hinterfragen. Schließlich: Die Frage, ob es eine reale Bedrohung von ganz Europa gibt, ist elementar. Auf ihr baut eine weitreichende Politik (Stichwort: kriegstüchtig) auf, die bereits tatsächlich ganz Europa (inklusive der Medien) in ihren Bann zieht.

So wenig eine Impfung angeblich „nebenwirkungsfrei“ ist, weil es unzählige Male Politik und Medien gesagt haben, so wenig ist zwangsläufig „die“ „neue Bedrohungslage in ganz Europa“ real, weil Politik und Medien immer wieder eine solche Lage als real betrachten.

Es sei an dieser Stelle egal, aus welchen Gründen die taz zu einer solchen Behauptung greift. Sie ist journalistisch untragbar. Sie wirkt wie ein Eckstein, der in eine fragwürdige politische Propagandagrunderzählung eingebaut wird. Ein solches Vorgehen aber bedient die Politik – und ist kein Journalismus.

Titelbild: Lewis Tse/shutterstock.com

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Sie verarschen uns weiter: Radio Bremen interviewt ZDF-Studioleiter als Zufallspassant in Straßenumfrage

26. Januar 2026 um 15:15

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Neben den Großskandalen des ÖRR wie dem Zensur-Auftritt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther bei Markus Lanz und dessen anschließende Vertuschung durch Lanz selbst, den ständigen linksradikalen Hetzereien der Böhmermanns, Hayalis, Bosettis und Reschkes und der gesamten Links-Propaganda rund um die Uhr, gehen auch die weniger spektakulären Tricksereien des ARD-und-ZDF-Molochs auch im neuen Jahr weiter ihren […]
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Das ZDF, die Kaulitze und der nächste Sündenfall zur besten Sendezeit

23. Januar 2026 um 12:00

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Liebes Zweite Deutsche Fernsehen, wissen Sie, woran ich mich noch gut erinnere? Als mir doch tatsächlich in der Ausbildung vermittelt wurde, dass Ihr Haus ein „Leuchtturm“ in Sachen eines integren Journalismus sei. Kracher, Burner, Witz des Tages, nicht wahr? Fast so lustig wie Bill und Tom, die Allzweckwaffe für gediegene Samstagabendunterhaltung. Gott sei Dank können […]
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Nach Trumps Überfall auf Venezuela fragen sich die Russen: „Was ist mit dem Völkerrecht passiert?“

22. Januar 2026 um 22:40

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(Red.) Man mag Nicolás Maduros Regime in Venezuela gemocht, kritisiert oder gar verurteilt haben, aber der Überfall der USA auf Caracas und die Entführung Nicolás Maduros und seiner Frau haben doch Vielen die Augen geöffnet, wer auf dieser Welt die Regeln des internationalen Völkerrechts mit Füssen tritt und sich aufgrund wirtschaftlicher Interessen auch militärisch aktiv […]

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Grün-geführte Landesregierung in Baden-Württemberg zahlte über halbe Million Euro an willfährige Journalisten

22. Januar 2026 um 14:00

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Die AfD hat durch eine parlamentarische Anfrage einen weiteren Skandal aufgedeckt: Zwischen 2022 und 2025 hat die grün geführte Landesregierung von Baden-Württemberg insgesamt über 553.000 Euro an Journalisten gezahlt –für Moderationen, Vorträge oder medienbezogene Beratungen. Davon entfielen rund 376.000 Euro auf freie Journalisten und private Medienvertreter. Etwa 177.000 Euro gingen an Beschäftigte öffentlich-rechtlicher Anstalten, vor […]
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„Wetten, dass?“ unter Moderation der Kaulitz-Zwillinge: Endstufe der Vertuntung auf Nullniveau

20. Januar 2026 um 16:00

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Der dekadente linkswoke Niedergang der einst niveauvollen deutschen Fernsehunterhaltung, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk tatsächlich einmal Standards setzte, hat eine neue Ebene erreicht – ausgerechnet beim ZDF, was nicht einfach ist angesichts dortiger Showrunner wie dem primitiven linksradikalen Hetzer Jan Böhmermann oder solchem unlustigen intellektuellen Zumutungen wie Sarah Bosetti. Nun soll auch noch das Vermächtnis Frank […]
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Zurückgetretener “Welt“-Chef Jan Philipp Burgard: Das nächste Zersetzungsopfer von “Correctiv”

20. Januar 2026 um 12:00

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Im Zusammenhang mit dem Rücktritt des ehemaligen „Welt“-Chefredakteur Jan Philipp Burgard zeigt die linke Lügenschleuder „Correctiv“ wieder einmal ihre Fratze. Burgard war letzte Woche überraschend zurückgetreten und hatte dies mit gesundheitlichen Problemen infolge eines „schweren körperlichen Zwischenfalls“ auf dem Rückflug aus dem Urlaub im Januar begründet. Ein linker Medientrust von „New York Times“, der US-Nachrichtenseite […]
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Der Schock des Entzugs

19. Januar 2026 um 20:49

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Ein YouTube-Kanal verschwindet für Stunden, ein Wissenschaftler verliert für Monate oder Jahre den Zugriff auf ein Stück Lebenswerk. Was als technischer Vorgang erscheint, offenbart eine politische Realität, die für Betroffene mit voller Wucht eintritt. Entzug ersetzt Begründung, Verwaltung ersetzt Recht und Neutralität wird zur Abweichung. Der Fall „Neutrality Studies“ und die Sanktionierung des Schweizer Militäranalysten […]

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Die Iran-Krise: amerikanische Verantwortungslosigkeit und europäische Dummheit

18. Januar 2026 um 05:10

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(Red.) Die Tschechische Republik ist wirtschaftlich stark von Deutschland abhängig und hat gerade noch im Jahr 2023 einen Vertrag über eine engere Zusammenarbeit mit dem US-Militär abgeschlossen – was nicht besonders verwunderlich ist, wenn man weiss, dass der Staatspräsident Petr Pavel ein ehemaliger NATO-General ist. Aber bei allen Versuchen der dortigen EU- und NATO-Freunde, andere […]

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Was geschieht im Iran? Ein Blick hinter die Schlagzeilen.

16. Januar 2026 um 15:33

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(Red.) Im Iran scheint ein bekanntes „Spiel“ abzulaufen: Sanktionen von westlicher Seite verschlechtern die wirtschaftliche Situation in einem Land. Sobald das erste Ziel erreicht, Unruhen in der Bevölkerung tatsächlich ausbrechen, werden die „Aufständischen“ von außen unterstützt und angetrieben – zum nächsten Ziel, dem Sturz der Regierung. Klar ist, dass westliche Geheimdienste aus Israel, Großbritannien und […]

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Erstschlagwaffen für die Bundesrepublik: Die deutsche Politik hat den Bezug zur Realität verloren

15. Januar 2026 um 12:00

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„Erstschlagwaffen“ für Deutschland – darüber berichtet die Berliner Morgenpost unter der Überschrift „Warnung an Putin: Deutschland wird Raketenmacht – Waffen reichen bis Russland“. Laut „internen Projektlisten“ sei unter anderem der Kauf von „400 Marschflugkörpern vom Typ Tomahawk aus US-Produktion“ vorgesehen. Mit anderen Worten: Zum ersten Mal wäre Deutschland im Besitz von Langstreckenwaffen, die Moskau treffen könnten. Das ist geschichtsvergessen und dokumentiert eine Politik, die immer weiter den Bezug zur Realität verliert. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Kriegstüchtig werden, aufrüsten und noch mehr aufrüsten: Die Entwicklung in Deutschland wird immer bedrohlicher. Auf der nach oben hin offenen Aufrüstungsskala steigt das Quecksilber weiter an. Nun berichtet die Berliner Morgenpost von Plänen der deutschen Politik, so richtig in die Vollen zu gehen. Das Springer-Blatt bezieht sich auf „interne Projektlisten“, wonach unter anderem der Kauf von Tomahawk-Raketen geplant sei. 400 dieser Marschflugkörper, die zwischen 2.000 und 2.500 Kilometer weit fliegen können, sind angedacht, beschafft zu werden. Die Kosten für eine dieser Raketen bewegen sich, je nach Art, Alter und weiteren Variablen, zwischen 500.000 bis 2,4 Millionen US-Dollar. Beim Kauf von 400 dieser Marschflugkörper dürfte der deutsche Steuerzahler Kosten im Milliardenbereich zu stemmen haben. Aufgrund ihrer Einsatzeigenschaften sind die Tomahawks auch als „Erstschlagwaffen“ bekannt. Allein schon in Anbetracht der deutschen Vergangenheit wäre der Besitz solcher Raketen für Deutschland eine Schande. Das Bewusstsein für die Geschichte ist mit der von Politik, Experten und Medien herbeihalluzinierten „Zeitenwende“ offensichtlich so zerfallen wie der politische Anstand und die politische Vernunft.

Da erfährt die Öffentlichkeit nicht nur die Absicht aus dem politischen Deutschland, Tomahawks zu beschaffen, sondern auch, dass im Verteidigungsministerium längst „weitergedacht“ werde, wie es die Berliner Morgenpost formuliert. Demnach wolle Deutschland gar „eigene Mittelstreckenwaffen für Distanzen über 2000 Kilometer entwickelt haben“. Was ein solches Vorhaben mit „weitergedacht“ zu tun haben soll, wird wahrscheinlich der vernünftige Teil Deutschlands nie nachvollziehen können. Würde im Ministerium „gedacht“, dann kämen nicht solche schwachsinnigen Pläne zum Vorschein. Angeblich soll es bei dem Vorhaben um eine effektive Abschreckung gehen. Die Berliner Morgenpost zitiert Boris Pistorius mit den Worten: „Jeder Schlag gegen uns wird beantwortet werden – auch konventionell.“

Diese Aussage verdient den vollen Fokus der Aufmerksamkeit.

Träfe ein, wovon der deutsche Verteidigungsminister redet, dann sprächen wir über einen heißen Krieg zwischen NATO und Russland. Europa und vermutlich die Welt würden sehr schnell in der atomaren Katastrophe ihr Ende finden. Da redet Pistorius so, als könne angenommen werden, bei einem Krieg zwischen Russland und der NATO gingen die Kriegsparteien Zug um Zug vor. Der Eindruck entsteht, als würde ein solcher Krieg wie ein Boxkampf ablaufen, bei dem die Kämpfer Schläge austeilten und am Ende ein „glorreicher Sieger“ den Triumph genießen könnte.

Doch: In einem Krieg zwischen der NATO und Russland wird es für die Kriegsparteien um alles gehen.

In Anbetracht des Atomwaffenarsenals – und dem damit verbundenen Vernichtungspotenzial, über das beide Seite verfügen – sollte das, was Pistorius gesagt hat, am besten nicht einmal leise gedacht werden.

Nüchtern merkt die Berliner Morgenpost an: „Die neuen Bundeswehr-Pläne dürften die Gereiztheit erhöhen.“

So kann man es natürlich auch formulieren. Was passiert, wenn die Politik die Realität verliert und die Presse nicht willens ist, Kritik zu üben, lässt sich gerade beobachten.

Titelbild: Dancing_Man/shutterstock.com

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Ordnung, die keine ist

13. Januar 2026 um 17:56

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Militärische Stabilität in der Ukraine verkennt die Lehren des Balkans. – „Stabilisierung“ klingt nach Friedenssicherung, kann jedoch zum Eintritt in ein nicht kalkulierbares Einsatzfeld werden. Westliche Truppenpläne für die Ukraine werden zunehmend als Mittel gegen inneren Zerfall gerahmt. Der Rückgriff auf den Balkan als Blaupause verkennt jedoch die zentrale Differenz: In der Ukraine ginge es […]

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Bedingt winterkriegstauglich


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Alle Jahre wieder sinken die Temperaturen unter null und es fallen weiße Flocken vom Himmel. In der deutschen Sprache hat sich für dieses wiederkehrende Phänomen eigentlich der Begriff „Winter“ etabliert. Zeitgenössischen Medienschaffenden und auch erstaunlich vielen meiner Mitmenschen scheint dieser Begriff jedoch nicht bekannt zu sein. Sie sprechen ab zehn Zentimeter Neuschnee lieber von einem „Schneechaos“, das – so was zeichnet halt so ein Schneechaos aus – das ganze Land lahmlegt. Nun möchte ich Sie ja nicht mit Alte-Weiße-Männer-Geschichten über „früher“ nerven … aber wenn die Deutschen unbedingt kriegstauglich werden und es dem ewig bösen Russen diesmal so richtig zeigen wollen, sollten sie wohl erst einmal an ihrer Einstellung zum Winter arbeiten. Sonst wird das mal wieder nichts. Eine winterliche Glosse von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Eigentlich könnte man ja glücklich sein und es als positive Fügung der Geschichte sehen. Steckten unsere Väter und Großväter noch mit ihren Panzern im Schnee vor Stalingrad fest, sind unsere Söhne und Töchter heute schon schwer traumatisiert, wenn sie bei zehn Zentimeter Neuschnee die Tiefgaragenausfahrt mit ihrem Audi nicht hochkommen. Es ist ja auch tragisch.

@einfachcelinat

♬ Originalton – 𝒞𝑒𝓁𝒾𝓃𝒶♡

Auf der anderen Seite muss ich bei solchen Bildern aber auch an unseren neuen nationalen Anspruch denken. „Kriegstauglich“ wollen wir werden. Nun ja *hüstel* – dann sollten wir uns aber wohl lieber nicht im Winter gegen den Russen vorwärtsverteidigen. Sonst geriete die Winteroffensive gen Osten womöglich schon in der heimischen Tiefgarage ins Stocken und es ist nur noch die Frage, wie hoch wir diesmal verlieren.

Um dies zu verhindern, wollen wir ja nun wieder die Wehrpflicht einführen. Da können wir wohl nur hoffen, dass die Rekruten nicht im Winter eingezogen werden. Lautete der Werbeslogan der Deutschen Bahn früher „Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir fahren immer“, ist die moderne Deutsche Bahn AG bekanntlich bereits mit Neuschnee in homöopathischen Dosen überfordert. Und auf den Autobahnen geht ja auch nichts, sobald sich ein weißes Kleid über den Asphalt legt. Wäre ich Putin – ich würde Deutschland im Winter überfallen; auf dass die Bundeswehr in ihrer Tiefgaragenausfahrt oder auf den Bahnhöfen steckenbleibt. Wirklich verwundern kann dies freilich nicht. Hier im Landkreis fällt nun schon zum zweiten Mal die Schule wegen des „Schneechaos“ aus – wohlgemerkt, wir reden von zehn Zentimeter Neuschnee, also einem ganz normalen Winter.

Wie kommt es eigentlich, dass unsere Mitmenschen so „wettersensibel“ geworden sind und bei den kleinsten Abweichungen von der Wetternorm gleich in schiere Panik verfallen? Ich vermute mal, das liegt vor allem an den Medien. Die reden den Menschen ja pausenlos irgendwelche „Wetter-“ oder schlimmer noch „Klimakatastrophen“ ein. Regnet es mal zwei Wochen nicht, ist das gleich eine „Dürrekatastrophe“, und sobald im Sommer sommerliche Temperaturen vorherrschen, ist das gleich eine „Hitze-Apokalypse“. Im Winter kann man auch die Uhr danach stellen – sobald die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, schießen bei SPIEGEL, BILD und Co. die Live-Ticker aus dem tiefgefrorenen Boden und jeder festgefahrene LKW wird zum Medienereignis – auch wenn er nur vor einer roten Ampel steht.

Früher hieß es für die Medien: „Sex sells“. Heute sind wir prüde und das mediale Erfolgsrezept heißt „Wetter sells“. Das bringt Klicks und Geld und erstaunlicherweise macht das Publikum diese durchsichtige Scharade mit. Ich muss mir da nur meine lieben Rentner-Nachbarn anschauen. Erst erzählen sie mir mit panischem Blick vom bevorstehenden „Schneechaos“, nur um dann tags darauf, wenn es wirklich schneit, mit ihrem Auto in Schrittgeschwindigkeit in die Stadt zu fahren, um noch „ein paar Kleinigkeiten“ zu besorgen und dabei natürlich steckenzubleiben. Ist es die Lust an der „Apokalypse“? Ist es eine tiefersitzende kognitive Dissonanz – glauben sie also nicht, was ihnen in den Medien erzählt wird und wollen sich selbst davon überzeugen, dass es schneit? Oder sind sie – trotz ihres Alters – nicht in der Lage, für einen oder zwei Tage vorzusorgen und mit ihrem Hintern im warmen Haus zu bleiben? Ich weiß es nicht. Offenbar ist nicht nur mit der Jugend, sondern auch mit den Rentnern kein Krieg mehr zu gewinnen und das ist ja auch eigentlich auch gut so.

Wie bereits erwähnt – eigentlich müsste man ja glücklich sein. Ein Volk, das derart hypersensibel geworden und die kleinste Abweichung vom Normalzustand als „Katastrophe“ hochjazzt, muss ja im Kern ein friedfertiges Volk sein – ist Krieg doch die größtmögliche Abweichung vom Normalzustand. Doch paradoxerweise ist das Gegenteil der Fall. Wir kriegen einen Nervenzusammenbruch, wenn es mal zehn Zentimeter Neuschnee gibt, wollen aber gleichzeitig kriegstüchtig werden. Wir haben offenbar nicht nur vergessen, was Winter ist, sondern auch, was Krieg ist. Und nun wollen wir ja auch noch Europa gegen Trump verteidigen – ausgerechnet auf Grönland. Hoffentlich schaffen wir es zumindest unfallfrei aus der Tiefgarage.

Titelbild: cc-images/shutterstock.com

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