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Gestern — 18. April 2026

Einer der meistgesuchten Verbrecher Europas in Mexiko gefasst

18. April 2026 um 19:55

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In Mexiko verhafteten die Behörden einen internationalen gesuchten Verbrecher - er wird des massiven Drogenhandels beschuldigt. Er konnte laut dem Sicherheitsminister Mexikos aufgrund des Austauschs von Informationen zwischen mexikanischen und ungarischen Behörden gefasst werden.
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Bundesliga: BVB-Patzer macht Bayern-Krönung möglich

18. April 2026 um 19:28

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Dortmund verliert - der Weg ist frei für die mögliche Meisterfeier der Bayern an diesem Sonntag. Und sonst? Das Debüt von Marie-Louise Eta geht daneben, Werder siegt im Nordderby.
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Formel 1: Todesfall nach Massencrash auf Nürburgring

18. April 2026 um 19:02

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Beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.
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Enttäuschendes 0:0: DFB-Frauen rat- und torlos in Österreich

18. April 2026 um 18:54

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Das hatte sich nicht nur Christian Wück komplett anders vorgestellt. Beim WM-Qualifikationsspiel in Österreich - drei Tage nach dem 5:1 in Nürnberg - kommen die DFB-Frauen überhaupt nicht zurecht.
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Bürgerentscheide zu Olympia in NRW und Kiel

18. April 2026 um 18:47

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Am 19. April werden in 17 Städten in NRW die Bürgerentscheide zur geplanten deutschen Olympiabewerbung ausgezählt. In Kiel kann in Wahllokalen abgestimmt werden. Noch ist offen, mit welchen Städten Deutschland sich bewerben wird.
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TICKER | Iran schießen erneut auf Tanker - TUI-Kreuzfahrtschiff bedroht

18. April 2026 um 17:06

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Der Iran hat nach der erneuten Schließung der Straße von Hormus auf mindestens ein Schiff geschossen und auch das TUI-Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“ bedroht. Mindestens acht Tanker kamen durch das Nadelöhr der Seestraße - andere kehrten um. Hier fortlaufend die neuesten Nachrichten.
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Die Prinzen kündigen Abschiedstournee für 2027 an

18. April 2026 um 18:12

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Die Prinzen sagen: „Tschüssi“. Nach mehr als drei Jahrzehnten will die Leipziger Popband auf Tour ihren Abschied feiern. Ab wann es Tickets dafür gibt.
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Kiew: Angreifer erschießt fünf Menschen - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme

18. April 2026 um 17:44

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Ein Angreifer hat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens fünf Menschen getötet. Der Täter verschanzte sich in einem Supermarkt und nahm dort mehrere Geiseln. Er wurde von der Polizei getötet.
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DAX-Unternehmen zögern bei Auszahlung der 1.000-Euro-Prämie

18. April 2026 um 17:16

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Die Commerzbank plant keine Entlastungsprämie für ihre Mitarbeiter. BASF, Adidas, Zalando und andere warten erst die konkreten gesetzliche Bedingungen ab. Deutliche Kritik an der 1.000-Euro-Zahlung kommt vom Digital-Konzern und DAX-Neueinsteiger Scout24.
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Handball-Füchse Berlin erreichen beim Final4 das Pokalfinale

18. April 2026 um 16:50

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Lange dominieren die Füchse Berlin ihr Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe. Doch in der zweiten Halbzeit wird es wieder eng. Am Ende können sie sich bei ihrem Torhüter bedanken.
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Tote und verschwundene US-Forscher: FBI soll Rätsel um elf Wissenschaftler lösen

18. April 2026 um 16:28

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Mindestens elf amerikanische Wissenschaftler und Forscher mit Zugang zu streng geheimem Material sind seit 2023 gestorben oder spurlos verschwunden — das Weiße Haus hat jetzt das FBI eingeschaltet, berichtet Newsweek. Die Fälle lesen sich wie ein Thriller: NASA-Ingenieurin Monica Jacinto Reza, 60, verschwand am 22. Juni 2025 während einer Wanderung im Angeles National Forest in Kalifornien […]

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TICKER | Wal-Rettung verzögert sich - „Jeder Schritt muss extra genehmigt werden“

18. April 2026 um 16:37

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„Der hat eine reelle Chance“: Eine private Initiative versucht, den seit 19 Tagen vor Poel gestrandeten Buckelwal zu retten. Geplant ist, das Tier mithilfe von Luftkissen auf eine Plane zu heben und zwischen Pontons gen Nordsee zu transportieren. Epoch Times berichtet live vor Ort.
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Ministerin Reiche lädt zu Gespräch über Kerosinversorgung ein

18. April 2026 um 16:15

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Das Wirtschaftsministerium lädt für Montag Versorger, Flughäfen, Fluggesellschaften und Verbände zu einem Gespräch über einen möglichen Kerosinmangel ein. Es wurden bereits 50.000 Tonnen Jet-Treibstoff aus der strategischen Reserve freigegeben.
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Zwei indische Tanker in der Straße von Hormus beschossen

18. April 2026 um 08:47

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Zwei indische Tanker in der Straße von Hormus beschossen

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Stocker stellt Neutralität infrage – FPÖ spricht von „gefährlichem Tabubruch“

18. April 2026 um 15:03

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ÖVP-Bundeskanzler Stocker hat mit einer Aussage in der „Tiroler Tageszeitung“ für Aufregung gesorgt: Die österreichische Neutralität sei „kein Sicherheitskonzept“, erklärte er dort. FPÖ-Außenpolitiksprecherin Susanne Fürst schlägt Alarm – und nennt das einen „Angriff auf das Fundament der Zweiten Republik“. Fürst lässt an Stockers Aussage kein gutes Haar: Die Neutralität sei „sehr wohl ein durchdachtes und […]

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Nächtliche Explosion in Völklingen: Ein Mensch getötet und vier weitere verletzt

18. April 2026 um 14:55

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Mitten in der Nacht erschüttert ein lauter Knall die saarländische Stadt Völklingen. Viele Fragen zu der Detonation in einer Fußgängerunterführung sind noch offen.
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Kampfjetprojekt FCAS offenbar vor dem Aus: Vermittlungsversuch gescheitert

18. April 2026 um 14:38

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Das geplante deutsch-französische Luftkampfsystem FCAS steht offenbar vor dem Aus: Die von den Regierungen in Berlin und Paris eingesetzten Mediatoren erzielten laut „Handelsblatt“ bei einem „letzten Vermittlungsversuch“ keine Einigung.
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Wal-Rettungsversuch zieht sich in die Länge

18. April 2026 um 14:32

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Der Wal-Rettungsversuch vor Poel sorgt für Betrieb auf und vor der Insel. Viele Infos zum Fortschritt der Aktion gibt es nicht - das hat dem Team zufolge auch einen Grund.
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Papst: Gegenrede auf Trump war nicht die Absicht

18. April 2026 um 14:02

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Trump und Papst lieferten sich aus der Distanz ein heftiges Wortgefecht, was weltweit Schlagzeilen machte. Nun bemüht sich Leo XIV. um eine Klarstellung.
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Kein Rekordsieg: Zverev chancenlos im Halbfinale von München

18. April 2026 um 13:39

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Alexander Zverev hätte Rekordchampion in München werden können. Daraus wird nichts: Der Deutsche verliert sein Halbfinale gegen einen Italiener. Dieser berichtet von einer emotionalen Ausnahmelage.
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Umfrage-Tief für Friedrich Merz: Abstand zwischen AfD und Union wächst weiter an

18. April 2026 um 12:04

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Umfrage-Tief für Friedrich Merz: Abstand zwischen AfD und Union wächst weiter an

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Eine Ausgabe gratis: COMPACT-Geschenkaktion!

18. April 2026 um 14:15

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COMPACT-Geschenkaktion zum Wochenende: Wer jetzt ein Jahresabo abschließt, spart nicht nur bei jedem Einzelheft deutlich, sondern erhält die aktuelle Ausgabe zum israelischen Atomprogramm gratis dazu. Ein Heft, das nicht nur alle Hintergrundinformationen zum Nahost-Konflikt liefert, sondern auch elementares Grundwissen vermittelt, um die Gefahr der gesamten Situation richtig einordnen zu können. Außerdem: Neben dem Gratis-Sonderheft können [...]

Der Beitrag Eine Ausgabe gratis: COMPACT-Geschenkaktion! erschien zuerst auf COMPACT.

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Staatsanwaltschaft Berlin stellt Verfahren gegen Rainer Zitelmann ein

18. April 2026 um 14:08

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Staatsanwaltschaft Berlin stellt Verfahren gegen Rainer Zitelmann ein

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Droht Deutschland ein Kerosinmangel? Reiche warnt nach Klingbeil-Vorstoß vor „Alarmismus“

18. April 2026 um 13:47

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Droht Deutschland ein Kerosinmangel? Reiche warnt nach Klingbeil-Vorstoß vor „Alarmismus“

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Leserbriefe zu „Fahnenflucht: Die Dämme brechen“

18. April 2026 um 13:00

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In diesem Beitrag ist ein Kapitel aus dem Buch „Kriegstüchtig – Deutschlands Mobilmachung an der Heimatfront“ von Marcus Klöckner veröffentlicht worden. Es ist das Kapitel, in dem er sich Gedanken über den Begriff Fahnenflucht gemacht hat. Auch in der Politik sei der Begriff Fahnenflucht angekommen. Eine furchtbare Denkweise breite sich in Medien und Politik aus, die auch schon bei Corona sichtbar geworden sei, nämlich, dass der Mensch zum Verfügungsobjekt werde. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die interessanten Leserbriefe hierzu. Es folgt nun eine Auswahl, für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner

vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel, der mich tief berührt hat und dem ich eigentlich nichts wesentliches mehr hinzufügen kann.

Natürlich wurden im Krieg im Auftrag der Politik immer wieder Fahnenflüchtige ermordet und natürlich ist Wehrpflicht ein eklatanter Verstoß gegen die Menschenwürde und natürlich weist diese Kriegstreiberei darauf hin, dass wir in einen Krieg hinein getrieben werden sollen, der uns als legitim eingeredet wird.

Gerade mit diesem Artikel wird für mich deutlich, wie wichtig die Nachdenkseiten für die Demokratie dieses Landes sind, das zunehmend mehr in illiberalen Totalitarismus abgleitet.

Fritz Gerhard


2. Leserbrief

Lieber Herr Klöckner,

ein hervorragender Beitrag, dem man wichtige Elemente hinzufügen kann.

Da gibt es sogar ein Mahnmal, ein Deserteursdenkmal in Wien, entworfen vom deutschen Künstler Olaf Nicolai. Es trägt eine wichtige Inschrift:

All & Alone, dies symbolisiert den Widerstand des einzelnen gegen die Masse.

So ein Mahnmal gibt es auch in Hamburg: es befindet sich am Dammtordamm. Entwurf vom Künstler Volker Lang

Was ist Fahnenflucht? Der Wunsch, dem eigenen Tod oder der Verstümmellung zu entgehen und die Verweigerung, Menschen zu töten, die einem nichts getan haben.

Die den Krieg befehlen oder anzetteln, Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben, sind Resistent gegen Bestrafung. Die nicht morden wollen werden bestraft.

Da gab es einen Bericht in den Medien in Belgien am 9 April dass die Superreichen aus den Emiraten auf der Flucht sind, sich in sichere Orte ins Ausland begeben. Ist das nicht auch eine Art Fahnenflucht, unbestraft natürlich?

Die Kinder von Ministern und Parlamentariern, gehen die an die Front?

Werden da in Kriegskonflikten die Zahlen der eigenen Gefallenen, Vermissten und Verletzten nicht mit viel Energie geheim gehalten oder stark untertrieben?

Wenn die wirklichen Zahlen bekannt würden, gäbe es keine Front mehr.

Wie ergeht es den heimgekehrten Kriegsveteranen, viele schwerstbehindert, gibt es da einen Dank des Vaterlands, außer einem Orden?

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


3. Leserbrief

Guten Tag Herr Klöckner und die NDS,

(…) von Berthold Brecht wissen wir: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“. Und jetzt kreißt der Schoß doch ganz furchterregend! (…) Jedenfalls fühlt man sich irgendwie in die Vorkriegszeit von WK-II versetzt. (…)Das eigene Lieblingssprichwort ist übrigens ein altes chinesisches: „Aus edlem Stahl macht man keine Nägel. Ein guter Mensch wird nie Soldat.“

Mit schönen Grüßen
W. W.


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

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Leserbriefe zu „Bilderberg-Treffen 2026 beginnt – NATO gibt Teilnahme von Mark Rutte bekannt“ und „Bilderberg-Konferenz 2026 ist zu Ende – keine Berichterstattung – journalistische Arbeitsverweigerung“

18. April 2026 um 12:00

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Marcus Klöckner weist hier darauf hin, dass die Bilderberg-Konferenz dieses Jahr bereits im April stattfinde. Das gehe aus einer Pressemitteilung der NATO hervor, die die Teilnahme des Generalsekretärs mitteilt. Auf der Webseite des Elitenzirkels seien derzeit noch keine Angaben zur Konferenz 2026 zu finden. Demokratie lebe jedoch von Transparenz. Wenn sich für mehrere Tage „in Amt und Würde stehende Politiker mit Wirtschaftskapitänen unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ treffen, dann habe die Öffentlichkeit ein Recht, zu erfahren, was besprochen wurde. In diesem Kommentar thematisiert Marcus Klöckner die kürzlich stattgefundene Bilderberg-Konferenz. Was die rund 130 Teilnehmer im Kreise hochrangiger Militärs, Ministerpräsidenten, Wirtschaftskapitänen und Medienvertretern vorgetragen haben, sei unbekannt. Denn: „Über dieses Ereignis von journalistischer Relevanz haben deutsche Medien geschlossen nicht berichtet“. Durch ihr Wegschauen würden Journalisten ein Stück elitäre Machtpolitik verdecken. Das sei aus journalistischer Sicht untragbar. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Von unseren Leserinnen und Lesern haben wir dazu interessante E-Mails bekommen. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


Zu „Bilderberg-Treffen 2026 beginnt – NATO gibt Teilnahme von Mark Rutte bekannt“

1. Leserbrief

Sehr geehrte Nachdenkseiten,

der Artikel von Marcus Klöckner zeigt eigentlich unmißverständlich, wo die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Ich kenne das aus dem Hochschulbereich, wo genau so im kleinen Kreis entschieden wird und Vertreter der eigentlichen Gremien zur Not vor die Tür geschickt werden!

Erzähle mir mal jemand, was das alles noch mit Demokratie zu tun hat!

Freundliche Grüße, und weiter so, Wolfgang Blendinger.


Zu „Bilderberg-Konferenz 2026 ist zu Ende – keine Berichterstattung – journalistische Arbeitsverweigerung“

1. Leserbrief

Hallo Herr Klöckner,

was Bildzeitung & Co. nicht berichten, interessiert mich nicht, weil mir das Schmierblatt nicht ins Haus kommt.

Was ARD, ZDF & Co. nicht berichten, interessiert mich schon, weil ich die Blödeleien zwangsfinanziere – diese ‘öffentlich-rechtliche’ Arbeitsverweigerung und Volksverdummung ist eine gesamtgesellschaftliche Katastrophe.

Es kann doch nicht sein, daß man dieser gesetzlich legitimierten Wegelagerei in einem Rechtsstaat nicht endlich mal wirksam beikommt und denen die Zähne zieht.

Gruss,
Paul Sonne


2. Leserbrief

Hallo,

“Darf die deutsche Öffentlichkeit von einem milliardenschweren öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwarten, dass er sie über die machtelitäre Zusammenkunft informiert?“

Ja! Denn dafür ist er eigentlich da !

Aber: Die öffentlich rechtlichen sind mittlerweile dazu da um uns zu uninformieren….

und dann zu uniformieren…

Und deshalb: Verweigern und zwar doppelt !

Nein zur Wehrpflicht und nein zur Beitragspflicht.

Punkt !

Denn wir sind doch der Souverän !

Grüße
T. Rath


3. Leserbrief

Lieber Herr Klöckner,

wir wissen nicht, was auf der Bilderberg-Konferenz besprochen wird.

Was wir aber sagen und wissen können ist, worüber sie mit sicherheit nicht sprechen auf dieser Konferenz.

Die Menschen die sich auf dieser Konferenz versammeln kommen aus einem anderen Universum als der Durchschnittsbürger:

Beruflich, sozial und in Freizeit bewegen sie sich völlig isoliert von der Realität in der die einfache  Bevölkerung lebt.

Das bedeutet ganz einfach dass die Lebenswelt eines einfachen Arbeiters ein Buch mit 7 Siegeln für sie ist. Wie kann man Armut in der Welt bekämpfen wenn einem dazu jede Einsicht fehlt?

Thema Umwelt und Klima ? Es ist kein Geheimnis dass die Gutbetuchten den größten ökologischen Fußabdruck haben, also auch da wohl keine Wunder zu erwarten.

Krieg? Da es da nur um Macht und um andere Belange als die der Bürger geht …

Wird da geredet über Maßnahmen die dazu geeignet sind die Macht, Reichtum und Privilegien der Teilnehmer zu begrenzen oder zu mindern ? Mit Sicherheit nicht.

Da wird gesagt die Geheimhaltung diene dazu dass die Teilnehmer völlig ungehemmt und frei sagen können was sie denken und sich darüber austauschen können. Möglicherweise geben sie also während der Konferenz ihre manipulative und irreführende Sprache die wir täglich erleben kurzzeitig auf.

Das bedeutet dass ihre Kommunikationen außerhalb der Konferenz reine Schauspielerei sind mit einem bestimmten Zweck natürlich.

Die journalistische Arbeitsverweigerung ist ja nicht weiter verwunderlich, da die Medien ein wichtiges Instrument vom Machtapparat sind, die Eigentümer der Medienkonglomerate sind den Konferenzteilnehmern nahe Verwandtschaft.

Die Konferenz dient ja auch der Stärkung der transatlantischen Freundschaft.

Wie wir täglich in den Nachrichten erleben können hat man in Europa nicht gerade eine glückliche Hand in der Wahl seiner Freunde.

Letztendlich bleibt nur der Spruch: wer nichts zu verbergen hat …

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

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Washington pokert, Brüssel provoziert: Der gefährliche Weg in den großen Zusammenbruch

18. April 2026 um 11:00

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Die EU-Staaten wiegen sich in trügerischer Sicherheit. In Brüssel herrscht der Glaube vor, das Hinauszögern des Ukraine-Krieges schütze vor Moskau – tatsächlich wächst die Gefahr eines Flächenbrandes auf dem gesamten Kontinent mit jedem Tag der Fortsetzung. Zeitgleich bereitet Donald Trump hinter den Kulissen die sicherheitspolitische Demontage vor: US-Abzug aus Deutschland, die NATO als reines Geschäftsmodell und ein mögliches Separatabkommen mit Russland über die Köpfe der EU-Partner hinweg. Die westlichen Hauptstädte steuern mit Ansage in eine strategische Falle, die das Ende des friedlichen Zusammenlebens in Europa bedeuten könnte. Ein Beitrag von Gábor Stier, aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.

Bevor wir zur Analyse von Gábor Stier kommen, verdeutlicht eine aktuelle Meldung des russischen Verteidigungsministeriums die Brisanz der Lage: Moskau hat eine Liste europäischer Produktionsstandorte für ukrainische Drohnen veröffentlicht – darunter Ziele in Deutschland, den baltischen Staaten und Tschechien. Verbunden mit dem Hinweis auf strategische Waffensysteme wie die RS-24 „Jars“ wird deutlich: Die von Stier beschriebene „strategische Falle“ ist nicht mehr nur Theorie, sondern erreicht die Ebene konkreter militärischer Zielplanungen.

Quellen:

  1. Offizieller Telegram-Kanal des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation (Mitteilung vom 15./16.04.2026).
  2. Moskowski Komsomolez (MK.ru): Bericht über potenzielle Zielgebiete und den Einsatz der „Jars“-Systeme vom 15.04.2026.

In der Europäischen Union (EU) herrscht die verbreitete Ansicht, dass gegenüber einem potenziellen russischen Angriff gerade das Hinauszögern des Krieges in der Ukraine Sicherheit garantiere. Doch die reale Gefahr eines Konflikts zwischen Russland und dem Rest Europas wächst gerade dann, wenn dieser Krieg weitergeht. Abgesehen davon könnte es den europäischen Mainstream zum Nachdenken anregen, dass Donald Trump den Abzug der USA-Truppen aus Deutschland erwägt. Mehr noch: Es steht im Raum, dass er die NATO auf eine rein geschäftliche Basis stellt und bezüglich der Ostflanke sogar ein Separatabkommen mit Russland schließen könnte.

Heutzutage ist die EU beziehungsweise die sogenannte „Koalition der Willigen“ Kiews wichtigste Stütze und engster Verbündeter. Sie stellt das Geld bereit, das für das Funktionieren des Staates sowie für die Fortführung des Krieges notwendig ist; zudem ist sie Kiews industrielle Basis und tritt auf dem diplomatischen Parkett als dessen Schutzanwälte auf. Im Gegenzug dient die Ukraine als eine Art östliches Bollwerk im Krieg und hält so Russland unter Druck – jenes Russland, dem der europäische Mainstream unterstellt, es könne in einigen Jahren einzelne NATO-Staaten angreifen.

Eskalation als vermeintliches Sicherheitskonzept

Gleichzeitig provoziert dieses Brüsseler Europa Moskau unentwegt, und das nicht nur mit militanter Rhetorik: In letzter Zeit führt man immer häufiger diverse Angriffe gegen Russland aus. Man setzt Schiffe der „Schattenflotte“ fest, liefert den ukrainischen Streitkräften Aufklärungskoordinaten, damit diese mit ihren Langstreckenraketen Ziele tief im russischen Hinterland angreifen können. Drohnen fliegen unter Nutzung des Luftraums der baltischen Staaten gegen die Häfen der Region Leningrad, während man parallel dazu immer neue Sanktionen verhängt. Und als wäre das noch nicht genug, wirft die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dem US-Außenminister Marco Rubio vor, dass Washington viel zu weich mit Moskau umgehe.

Parallel dazu wächst in den europäischen Hauptstädten die Sorge, dass die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten im Stich lassen und ein Separatabkommen mit Russland schließen könnten. Die europäischen Staaten fürchten, dass Donald Trump im Falle eines Angriffs den Schutz der NATO-Ostflanke verweigern könnte. Diese Ängste steigert der Angriff auf den Iran – ein sich hinziehender Krieg, infolgedessen die USA erwogen, die für die Ukraine vorgesehenen, überlebenswichtigen Ressourcen in den Nahen Osten umzuleiten.

In dieser Situation nervt es die Regierungen der EU-Staaten ebenso, dass Donald Trump immer ernsthafter den Abzug der US-Verbände aus Deutschland prüft – eine Möglichkeit, die er im Übrigen bereits seit seinem Amtsantritt untersucht. Die Sorgen der EU-Partner vergrößert zudem der Umstand, dass Trump angeblich eine radikale Umgestaltung der NATO plant. Den Nachrichten zufolge erwägt er die Einführung eines Systems nach dem Motto „Zahle, wenn du mitspielen willst“. Nach den geprüften Vorschlägen könnten jene NATO-Verbündeten, die ihre Militärausgaben nicht auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern können, von wichtigen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden. Dies würde die Erweiterung des Bündnisses, gemeinsame Operationen und sogar die Aktivierung der kollektiven Verteidigung nach Artikel 5 umfassen. Ein solcher Schritt hätte massive Auswirkungen auf die Einheit der Allianz und die Sicherheit Europas.

Angesichts all dessen erscheint es unverständlich, warum jenes Europa, das angeblich einen russischen Angriff fürchtet, Moskau gegenüber so martialisch auftritt und nicht nach Möglichkeiten für ein Abkommen zur Stärkung der Sicherheit sucht. Und es wirft erst recht schwerwiegende Fragen auf, warum man ausgerechnet in der Fortsetzung des Krieges eine Stärkung der Sicherheit sieht. Ganz zu schweigen von dem strategischen Fehler, dass viele – angeführt vom EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius – die gemeinsame EU-Armee auf das ukrainische Heer aufbauen würden. Man will die europäische Sicherheit also auf jene Ukraine gründen, die sich im Krieg mit Russland befindet.

Der Ausgangspunkt ist falsch. Moskau möchte schon allein wegen des – abgesehen von den nuklearen Fähigkeiten – für es ungünstigen Kräfteverhältnisses keine Konfrontation mit der NATO. Doch auch die NATO möchte dies vermeiden. Zu einem solchen Zusammenstoß könnte es nur kommen, wenn eine der Parteien einer existenziellen Bedrohung gegenübersteht. Der Kreml wäre also nur dann bereit, ein solches Risiko einzugehen, wenn die Politik der EU-Staaten eine existenzielle Bedrohung darstellt. Dies ist derzeit das einzige Szenario, in dem ein Krieg zwischen dem Rest Europas und Russland ausbrechen könnte. Wenn der Ukraine-Krieg endet, ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Bedrohung äußerst gering. Da Russland über das weltweit größte Nukleararsenal verfügt, werden die anderen europäischen Staaten einen Angriff auf Russland wohl kaum in Erwägung ziehen.

Die baltische Zündschnur und das Risiko des Kontrollverlusts

Doch solange sich der Ukraine-Krieg hinzieht, wächst das Risiko eines Zusammenstoßes. Wenn Moskau nämlich irgendwann zu der Ansicht gelangt, dass die europäischen Schritte Russlands militärische Mission in der Ukraine kritisch erschweren, dann kann es zum direkten Konflikt kommen. Unter diesem Gesichtspunkt muss man betrachten, wie die EU-Partner in letzter Zeit ihr Verhältnis zu Russland gestalten – was übrigens auch den Leuten um Trump nicht besonders gefällt. In den vergangenen Tagen ereigneten sich zahlreiche Vorfälle, von der Blockierung der Tanker der „Schattenflotte“ bis hin zu Angriffen auf baltische russische Häfen, die unter bestimmten Umständen das Szenario eines direkten Zusammenstoßes beschleunigen können.

Die baltischen Staaten bestreiten offiziell, dass ukrainische Drohnen ihr Territorium überfliegen, und schreiben deren Erscheinen in ihrem Luftraum der russischen elektronischen Kriegsführung zu, welche die Drohnen umleite. Den Umständen entsprechend verhält sich auch Moskau zurückhaltend; bis heute wurden keine objektiven Beweise dafür präsentiert, dass Drohnen aus den baltischen Staaten nach Russland fliegen. Das Thema wird derzeit eher in den russischen Medien und Online-Gruppen behandelt.

Ein Warnsignal ist jedoch die härter werdende Reaktion des offiziellen Moskaus – Außenamtssprecherin Maria Sacharowa warnte Estland, Lettland und Litauen, dass man reagieren werde, wenn ukrainische Drohnen Russland über deren Luftraum angreifen. Bezeichnend ist zudem, dass mehrere Publikationen eine klar erkennbare Deutungsstruktur aufweisen, die den baltischen Raum von einem feindlichen Randgebiet in die Kategorie eines militärischen Risikos und eines diplomatischen Hindernisses verschiebt.

Es wird erklärt, dass die baltischen Staaten den ukrainischen Operationen gegen Russland Raum geben, während Litauen als Akteur dargestellt wird, der die Annäherung zwischen Washington und Belarus behindert. Diese Art der Narrativbildung stellt die Region als einen der möglichen nächsten Krisenherde dar. Sollte Moskau entscheiden, diese Frage zu forcieren, könnte es die baltischen Staaten einer „Aggressionshandlung“ bezichtigen. Unter anderem in der Hoffnung, dass die EU-Staaten der Ukraine daraufhin Angriffe auf die Häfen der Region Leningrad vollständig untersagen. Ein solcher Vorstoß schüfe einen weiteren Vorwand für einen potenziellen Konflikt.

Strategische Sackgasse: Unterordnung oder Untergang

Man darf dabei auch nicht vergessen: Russlands wichtigste Abschreckung vor drastischen Schritten gegenüber dem Rest Europas war bisher das Risiko, dass die Vereinigten Staaten im Namen ihrer Verbündeten intervenieren. Dies wiederum beschwört die Gefahr der gegenseitigen Vernichtung herauf. Wenn die Supermacht jedoch am Spielfeldrand bleibt, ändern sich die Kräfteverhältnisse grundlegend. Russland verfügt über ein weit größeres Nuklearpotenzial als die europäischen Atommächte. Deshalb können Letztere Russland zwar bedeutende Schäden zufügen, es aber nicht vollständig vernichten, während Moskau in der Lage ist, den Rest Europas komplett auszulöschen.

Dies könnte Moskau im Extremfall ermutigen; die Schlüsselfrage ist jedoch, wie die US-Führung reagiert. Wenn Moskau glaubt, dass die US-Amerikaner nicht eingreifen, könnte es bei Wahrnehmung einer schweren Bedrohung einen direkten Konflikt mit den EU-Partnern initiieren. Daher darf man Trumps jüngste Äußerungen nicht einfach abtun, die als Hinweise darauf gedeutet werden können, dass die Zentrale in Washington ihre NATO-Verbündeten im Falle eines Krieges auf dem Kontinent nicht unterstützen wird – so wie diese die USA im Iran-Krieg nicht unterstützt haben. Natürlich kann dies von US-amerikanischer Seite Erpressung sein, mit dem Ziel, die EU hinter sich zu scharen. Doch man kann auch nicht völlig ausschließen, dass Trump selbst ein Interesse daran hat, den Europäern den Marsch zu blasen. Damit erinnert er sie an ihre totale sicherheitspolitische Abhängigkeit, ohne die sie lediglich „Papiertiger“ sind. Danach ruft er Putin an und „rettet die Situation“ – im Austausch für die vollständige Unterwerfung der EU-Staaten.

Selbst bei einer Eskalation der Spannungen könnte Moskau jedoch höchstens einen begrenzten militärischen Schlag oder eine Art hybride Aktion „unter falscher Flagge“ erwägen, in der Hoffnung, dass dies ausreicht, um eine Kurskorrektur der EU-Politik zu erzwingen. Ein solches Szenario wäre jedoch ebenfalls extrem gefährlich, da die Situation außer Kontrolle geraten kann. Schon allein deshalb, weil Kiew und der radikale Flügel der westlichen „Kriegspartei“ die EU-Länder seit Langem dazu ermuntern, keine Angst vor Russland zu haben, Direktschläge gegen das Land zu führen, seine Raketen und Drohnen abzuschießen und Truppen in die Ukraine zu entsenden. Früher wurden diese Äußerungen vom US-Außenministerium hart unterdrückt, da man das Risiko eines Krieges mit Russland nicht eingehen wollte. Jetzt könnte gerade die Befürchtung, dass die US-Amerikaner eventuell nicht eingreifen, zum abschreckenden Faktor gegenüber jedem unbesonnenen Handeln der EU werden.

Es ist daher ratsam, die Politik gegenüber den USA, Russland und dem Ukraine-Krieg neu zu überdenken – einschließlich der Bemühungen um ein schnelles Ende statt einer Verlängerung. Die wichtigste Garantie zur Verhinderung neuer Kriege und somit für die Sicherheit der Ukraine ist die strategische Normalisierung der Beziehungen zwischen den Europäern und Russland.

Ohne dies wird die Ukraine ein zerstörerisches Schlachtfeld bleiben, das jederzeit auf den Rest des Kontinents übergreifen kann. Mit der Niederlage von Viktor Orbán in Ungarn ist die Möglichkeit einer ausgewogenen Politik, die sowohl zu den USA als auch zu den Russen gute Beziehungen pflegt und damit den eigenen Handlungsspielraum sichert, in weite Ferne gerückt. Für die in der strategischen Sackgasse gelandete EU bleiben damit nur zwei realistisch erscheinende Optionen: Eine noch stärkere Unterordnung unter die US-amerikanische Führung oder ein Zusammenbruch vom Ausmaß des Jahres 1945 – und dieses Mal unumkehrbar.

(Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Wochenzeitung Demokrata.)

Titelbild: esfera/shutterstock.com

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Spielt wieder Degenhardt und Süverkrüp – trotzt den Vergessenmachern!

18. April 2026 um 10:00

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Ab 1964 wurde aus dem Festival „Chanson Folklore International” auf der Hunsrücker Burg Waldeck ein regelrechtes Labor für Friedenskünstler. Aber, obwohl Franz Josef Degenhardt und Dieter Süverkrüp dort die ersten und bedeutendsten westdeutschen Sänger gegen den Krieg nach dem Krieg waren: Als es vor 45 Jahren auf die ganz großen Bühnen in Bonn und Mutlangen ging, durften sie selten ans Mikrofon. Von Diether Dehm.

Grund war die „Kontaktsperre DKP”, die damals gegen Kommunisten so ähnlich funktionierte wie heute gegen AfD-Leute, die es ehrlich für Frieden mit Russland meinen. Die damalige Brandmauer wirkte vor 45 Jahren tief hinein in die Linke und die Ostermärsche, als wir grade begonnen hatten, für die Großkundgebung gegen NATO-Raketen am 10. Oktober 1981 im Bonner Hofgarten zu mobilisieren. Wir wussten noch nicht, dass diese Kundgebung der Durchbruch würde. Es kamen 350.000 Menschen. Weil seit 30 Jahren mobilisiert worden war – am geduldigsten von Kommunisten; aber auch, weil jetzt enorme Promi-Namen und Kräfte von ÖDP/CSU bis DFU/SPD-Linken auf den Flyern standen. Nur: Degenhardt und Süverkrüp gehörten selten dazu.

Klar, viele von uns fürchteten oder hofften, ohne es genau lokalisieren zu können, dass über DKP-Leute auch Geld aus der DDR heimlich in die westdeutsche Friedensbewegung floss. Kader aus VVN (damals noch nicht antideutsch), DFU, SDAJ, DKP und PLÄNE-Verlag hatten die Bündnisbreite über Jahrzehnte anzulegen geholfen – aber genau deshalb sollten sich ja KP-nahe Aktivisten „etwas zurückhalten”.

Als Sozialdemokrat und Liedermacher gehörte ich zum Sprecherrat bei „Künstler für den Frieden” – zusammen mit BAP, Peter Maffay, Klaus Lage, Dietmar Schönherr, Günter Wallraff, Franz Xaver Kroetz, den bots, Katja Ebstein, Herbert Grönemeyer und Hannes Wader. Immer dabei – mit seiner eigentümlichen Vorliebe fürs Radikale in sanften Chansons – war seit der Burg Waldeck Reinhard Mey. Dann hatte ich noch Unterschriften für den „Krefelder Appell” gegen NATO-Raketen eingeholt von Roland Kaiser, Mario Adorf, Howard Carpendale, Wolf Biermann und Senta Berger

Die beteiligten Rockstars zollten „dem Karratsch” (Degenhardt) und „dem Dieter” (Süverkrüp) im privaten Gespräch zwar stets allergrössten Respekt, empfanden es aber als gott-medien-gewollt, dass die beiden Kommunisten bei den TV-Aufzeichnungen draussen blieben. Dafür rangelten ihre Managements hinter den Kulissen um die besten Plätze in der „Tagesschau”, möglichst neben Erhard Eppler, Heinrich Böll, später Willy Brandt und anderen A-Promis. (Die meisten von den Popstars zogen dann, 1999, mit Joschka Fischers NATO-Bombern gegen Belgrad).

Gleichwohl: Degenhardt und Süverkrüp wurden beim neuen Friedenslied zuerst genannt – und meist in einem Atemzug. Dabei waren sie einander unähnlicher als ein Goldschmied und ein Säbelfechter (auch eine Widerlegung des Vorurteils, linke Gleichheitsgrundsätze stünden für Gleichmacherei).

Da klaffte allein schon im Umgang mit der Gitarre ein Unterschied: Süverkrüp war als bester deutscher Gitarrist der Düsseldorfer Jazzband „Feetwarmers” mehrfach prämiert worden, setzte seine Virtuosität auf dem Griffbrett zum Kommentieren ausgefeilter Texte ein. Dagegen verblieb Degenhardts Gitarrenspiel dem Lagerfeuer der Burg Waldeck und der Jugendbewegung „treu”, seine Balladentexte nur untermalend. Für Kompilzierteres bat er darum später seinen Sohn Kai mit auf die Bühne.

Aber beide Liedermacher setzten völlig neue, bis heute unerreichte Standards. Ein Satz aus dem Düsseldorfer Vortrag von Hanns Eisler 1931 erläutert die Dialektik aus Form und Inhalt, „dass jeder neue Musikstil nicht aus einem ästhetisch neuen Standpunkt entsteht, also keine Material-Revolution darstellt, sondern die Änderung des Materials zwangsläufig bedingt wird durch eine historisch notwendige Änderung der Funktion der Musik in der Gesellschaft überhaupt“.

Genau darum brauchte damals unser Aufstieg von kleinen Ostermärschen in vielen Großstädten zur großen zentralen Auflehnung gegen die NATO-Atomraketen auch die neuen Lieder der beiden. Dass ich in den Achtzigern für eine Million verkaufter Vinylschallplatten für mein Bots-Friedenslied „Das weiche Wasser bricht den Stein” eine Platin-LP überreicht bekam, wäre ohne vorherige Nachhilfe bei Degenhardt und Süverkrüp kaum geglückt – aber auch (damals!) kaum ohne Biermann. Heute in der (wieder mal: neuen) Unübersichtlichkeit brauchen wir solch durchschlagende Songs wieder. Nebst vernetzten Oppositionsmedien, wie es der DKP-nahe PLÄNE-Verlag einst war und die Liederbücher aus alternativen Verlagen, die damals schon als „moskau-nah” immer wieder aus den grossen kommerziellen Reichweiten herausgemobbt wurden – auch von jenen Mächten, die heute die damaligen Songs vergessen machen wollen.

Degenhardt und Süverkrüp wirkten internationalistisch, aber in jener Dialektik, die das „Kommunistische Manifest” vorschlug: „Der Form nach ist der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie ein nationaler.” Und so waren die Figuren in ihren Liedern, die bösen wie die fortschrittlichen, überwiegend deutsche Persönlichkeiten, die gewachsen waren aus regionalen Traditionen im Widerstreit sozialer Ansprüche. Der Nationalstaat ist Boll- und Regel-Werk für verletzbare Wurzeln. Degenhardt formulierte – wohl auch in Anlehnung an Woody Guthries heimlicher US-Nationalhymne „This land is my land” – sein: „Dies Land ist unser Land” („aus diesem Land sind meine Lieder, die der Rundfunk nicht mehr bringt”).

1982 bat ich als Manager der „Zupfgeigenhansel” Dieter Süverkrüp um ein „Heimatlied” für deren LP „Miteinander”. Herausgekommen ist ein lyrisches Meisterwerk: „Da liegt das gute Land … wie hinter Fensterscheiben, ist zum Greifen nah”; dann empfahl Süverkrüp, „dass wir das Land beim Worte nehmen, so, als ob es unsers wär”.

Degenhardt und Süverkrüp schufen vollkommen unterschiedliche Skizzen von Gesichtern des Widerstands gegen Krieg und das grosse Geld. Süverkrüp entwarf, als früherer Werbedesigner, seine Plattencover und Graphiken selber. Für „Karratsch” malte dessen Schwägerin Gertrude Degenhardt Illustrationen zu seinen Songs, die in kaum einer friedensbewegten WG-Wohnküche fehlen durften.

Beide waren auch in ihrer gemeinsam francophilen Zuneigung völlig unterschiedlich. Der vor 1968 illegalisierte Kommunist Süverkrüp hatte schon lange mit dem Übersetzer französischer Revolutionslieder Gerd Semmer gearbeitet. Vor seinen eigenen Liedern war daraus eine PLÄNE-LP unter dem Titel „Ca Ira” entstanden.

SPD-Mitglied Degenhardt war in den Sechzigerjahren Dozent am „Institut für europäisches Recht” im francophil geprägten Saarbrücken und war der gefeierte Star des neuen Bänkellieds in der Tradition von Francois Villon und George Brassens. Sein Hit war damals „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“. Noch nannte er sich „Väterchen Franz”, einen „versoffenen Chronisten“, und erzählte von skurril gekrümmten Gestalten – aus Innenansichten des Nachkriegsextremismus, aus der Mitte der „formierten Gesellschaft”. Bei den großen IG-Metall-Kundgebungen gegen die Notstandsgesetze war er noch der Star, bis er als Anwalt nach 1968 Kommunisten und RAF-Verdächtige verteidigte und dann mit seinem Kanzleikollegen Groenewold eine Dokumentation über den „Ausweisungsterror gegen Palästinenser” herausgab. 1971 schloss die SPD ihren berühmtesten Liedermacher aus.

Mit Süverkrüp und Degenhardt durfte ich auftreten, bei beiden durfte ich als 18-jähriger Liedermacher wohnen und lernen. Dabei waren beide zwar „old school”, aber völlig verschieden. Bei „Karratsch“ drehte sich das Gespräch oft anständig um Unanständiges, um pralle Weine, Weiber und Weisheiten („… bei Mutter Mathilde, da riecht es gut / nach klarem Schnaps, Buletten und Futt …”). Nebst verschärftem Feixen über angepasst-ideologische Flachpfeifen im Liedermacher-Dress, über den „Wildledermantelmann” oder über „Bodo, genannt der Rote” (wobei er Bodo Ramelow noch gar nicht kannte). Es waren köstliche Spottlieder auf die Weichspüler der Bewegung. Wollten wir heute Aggregate unserer Widerspenstigkeit neu wieder aufladen, wäre dazu von Süverkrüp besonders der sarkastische Song anzuempfehlen: „Die Kunst, Andersdenkende vom Sozialismus zu überzeugen”.

Seit der Waldeck mussten wir uns immer wieder unsere Machtlosigkeit eingestehen, die unter Oppositionellen den Boden bereitete für die Sirenenklänge, endlich irgendwo mitzuregieren. Via „Marsch durch die Institutionen” ein Zipfelchen Macht zu ergattern, wenigstens einen Staatssekretär zu den persönlichen Freunden zählen zu dürfen. Aber war dem Gefühl der Machtlosigkeit nicht besser mit Kunst beizukommen: als nachhaltigerer Selbstermächtigung? Lied und Lyrik von Degenhardt, Festivalkultur und selbstvergewissernde Publikumsreaktionen unterhalb der Bühne liefern Gegenpower – ohne mitzuregieren! Auch am Lagerfeuer, am „Tisch unter Pflaumenbäumen” und anderen mutmachenden Ansprachen von Degenhardt an die „Kumpanen”.

Süverkrüp wirkte unnahbarer, seine Songs sezierender, auch musiktheoretisch auf größere Entfaltung bedacht. Es ging ihm weniger um die Abbildung großer Charaktere in kleinen Balladen als um die Spiegelung großer Zusammenhänge in kleinen Ereignissen – unter Zuhilfenahme nicht billiger Diskrimierung, sondern kostbarer Polemik. Berühmt dafür wurde sein Lied „Wie man in Düsseldorf eine Kunstausstellung eröffnet”.

Als Degenhardt später in den Balladen vom „Horstie Schmandhoff” und vom „Alten Notar Bolamus“ den ökonomischen Wiederaufstieg von Faschisten besang, beileibe nicht nur die geheimdienstdurchwirkte NPD, sondern auch die deutschnationalistischen EU-Macher wie H. J. Abs von der Deutschen Bank, begannen viele frühere Gönner des „Väterchen Franz” zu frösteln. Und seit seinem „Wenn der Senator erzählt“ (wie der mit „alten Freunden aus schwerer Zeit” dann wieder unter Adenauer – Hüttenwerke und Ferienparadiese gebaut hatte), als Degenhardt damit mehr Kapitalgeschichte in seine Geschichten einließ, begann die mediale Resonanz einzufrieren. Auf Zero. Wie längst bei Süverkrüp.

Völlig unterschiedlich, aber gleichermaßen liebevoll haben dann beide „ihre Kommunisten“ gezeichnet. Und zwar zunächst gegen die Berufsverbote (für die sich als einziger später Willy Brandt öffentlich entschuldigte) als Nachzeichnung jener „menschenfreundlichen Radikalen”, die vor 50 Jahren aus dem öffentlichen Dienst geworfen wurden. Endlich führten diese Figuren auch wirkmächtige Streiks für die 35-Stunden-Woche. Bei Süverkrüp: „Warum wird so einer Kommunist?” und vor allem: „Die erschröckliche Moritat vom Krypto-Kommunisten“. Und bei Degenhardt: die „Natascha Speckenbach” und vor allem: „Rudi Schulte“.

Süverkrüps Ideal-Kommunist trug „Unterwanderstiefel”, vertilgte täglich blonde blauäugige Säuglinge und genoss „nur zur Tarnung” Bachs H-Moll-Messe – eine köstliche Persiflage auf dumpfen Antikommunismus, Vorläufer von heutigen Marktlibertären in CDU, SPD, FDP und AfD. Degenhardts eher gebrochener Kommunist Rudi Schulte war ein ruhrpöttischer Züchter von Tauben, mit denen er über Lenin redete wie Don Camillo mit seinem Jesus am Kreuz. Und bei denen er sich darüber beschwerte, wie er (ausgerechnet er!) gerade von Polpot-Anhängern als „feiger Revisionist” beschimpft worden war – von Linksradikalismus-Imitatoren, also den Vorläufern grünlicher Cancel-Culture.

Als Thomas Rothschild, der eigenwilligste Chronist dieses künstlerischen Aufbruchs seit den Waldeck-Festivals, 1980 sein Fischer-Taschenbuch „Liedermacher“ mit 23 Portraits vorlegte, war ich zwar mächtig stolz auf die lobenden Zeilen zu meiner Ballade von der sozialdemokratischen „Oma Krug“. Aber gleichzeitig war ich traurig darüber, wie Rothschild die „infame Methode Süverkrüp” meines Vorbilds reduziert hatte auf ein angebliches „Ad-Absurdum-Führen” durch kabarettistische Wortspielereien (wie „sektierischer Ernst”, „askäse-bleich und „Um-Phallus”). Aber vor Süverkrüps großem Chanson „Kirschen auf Sahne – Blutspur im Schnee“ verneigte sich damals schon auch Thomas Rothschild. Weil er Geschmack hat und es eigentlich auch gar nicht anders geht!

Degenhardt widersprach 1968 den über den sowjetischen Einmarsch auftrumpfenden Antikommunisten: „Die schwärmen jetzt vom goldenen Prag – und wenn die ‘Gold‘ sagen, meinen die Gold“. Bei Süverkrüp hiess das spöttisch: „BleimSe mir doch weg mit ihrem Scheiß-Vietnam – nach Prag!“.

Selbst Biermann hat in seinem berühmten Kölner IG-Metall-Konzert im November 1976 (woran der unkluge Schlaumeier Honecker die Ausbürgerung aufhängte) vom „Januskopf des 17. Juni 1953″ geredet: als „halbfaschistisch und halb Volksaufstand“. Später, nachdem Biermann vom Wolf zum NATO-Kettenhund geschrumpft war, gelang ihm zur Strafe kein gescheites und bekanntes Lied mehr.

Im Gegensatz zum medienverwöhnten Biermann wollten Süverkrüp und Degenhardt nie arrogant und elitär auftreten. Diese beiden hochartifiziellen Marxisten haben auch schlichtere Lieder nie verachtet. Süverkrüp stellte sich auf der Waldeck schützend vor grobschlächtigere Agitprop-Genossen. Degenhardt war mit Freddy Quinn und Drafi Deutscher befreundet. Das liegt daran, dass man eben aus dümmerer Kunst klügere Technik folgern kann. Populäre Unterhaltung braucht Kenntnisse der Trivialität. So entfaltete Süverkrüp seinen Kinder-Hit „Der Baggerführer Willibald” und Degenhardt die deutschen Fassungen der Folksongs „Sacco und Vanzetti” und „Grandola vila morena.”

Bei Degenhardts „Mutter Mathilde” wurden von der Kneipenwirtin jene Gäste besonders zärtlich versorgt, deren Gesundheit „man verarbeitet hat zu Dividendenschrott in der Fabrik …“. Darum sollte Mathildes Kneipe auch plattgemacht werden; von „Visavie”, von der Fabrikleitung: „Man telefonierte den Nazitrupp / der sowas am Ende dann für die macht / die schlugen dann Tresen und Tische kaputt … der Staatsanwalt hat mit den Schultern gezuckt / ein bisschen aus Angst, ein bisschen aus Freud´.” Nur ein Streik konnte der Arbeiterkneipe noch helfen. Und danach: Vertrauensleute machten „den Herren von der Fabrikleitung schnell klar: die Werksschreinerei repariert kostenlos / bei Mutter Mathilde das Inventar”.

Beim Streik in Rheinhausen 1987 waren auch fast alle Kneipiers mit dabei – in einer Volksfront aus Eigeninteressen: Bäcker, Ärzte und Friseure. Betroffene von Deindustrialisierung, später: von Corona-Lockdowns, Inflation durch NATO-Aufrüstung und sozialen Leistungskürzungen.

Ich durfte das Solikonzert „AufRuhr” der „Künstler für den Frieden” vor 40.000 Kolleginnen in der Werkhalle mit Grönemeyer, Wader, Katja Ebstein, Lage u.a. mitorganisieren und moderieren. Campino von den „Toten Hosen” urinierte auf die Bühne – aus „Solidarität” mit den um den Arbeitsplatz Kämpfenden. Zehn Jahre später zog auch er hinter Joschka Fischer in den Jugoslawien-Feldzug der NATO.

Die Volksfront mit proletarischem Kern – und weil der Mensch ein Mensch ist: die Arbeitereinheitsfront – hatte auch Süverkrüp in seinem „Phrix-Lied” im Auge, („Rote Fahnen sieht man besser”). Damals, als der WDR noch solche Dokumentarfilme senden durfte. Seinen Song untertitelte er augenzwinkernd: „Für ein Schullesebuch gedacht”.

Dieter Süverkrüp schrieb für „Zupfgeigenhansel” den doppelsinnigen Titel „Miteinander” auf die italienische „La Lega”-Musik: „Im wesentlichen Falle, da brauchen wir uns alle / auf diesem Erdenballe, damit er nicht zerknalle / Schiebt alle Streitigkeiten / für eine Weil’ beiseiten / und laßt uns drüber streiten / dereinst in Friedenszeiten. Oli, oli, ola, wir sind miteinander da …”

Ganz anders klang Volksfront bei Degenhardt. Bei ihm trägt der Zauber, der auch jedem revolutionären Anfang werktätigen Volks innewohnt, mehr persönliches Gesicht und Charisma:

„Joß Fritz: … gejagt, gesucht, versteckt / Und die ihn hören und berühren, sind aufgerührt und angesteckt / Mal ist er Mönch, mal Landsknecht, Bettler / mal zieht ein Gaukler über Land / Und mal erkennen ihn Genossen / am Muttermal auf seiner Hand / das große Bündnis will er knüpfen / mit Ritter, Bürger, Bauer, Pfaff / Plebejer, Bettler und Soldaten / und immer warnt er vor der Hast: / Laßt nicht die roten Hähne flattern, ehe der Habicht schreit“.

Wollen wir heute den Kriegsmachern trotzen, brauchen wir wieder mehr solcher Balladen. Zur Selbstvergewisserung. Dann muss auch wieder mehr Brecht aufgeführt werden. Und dann könnten bei politischen Versammlungen ruhig auch alte Songs von Süverkrüp und Degenhardt gehört, bedacht und erörtert werden.

Titelbild: Screenshot SWR via YouTube

(Auszug von RSS-Feed)

Videohinweise am Samstag

18. April 2026 um 07:00

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Israels Krieg und Forderungen „könnten den Libanon zurück in einen Bürgerkrieg stürzen“: Der ehemalige israelische Unterhändler Daniel Levy
  2. Im Fokus: Libanon, Syrien, Palästina, Iran
  3. „Israel ist keine Demokratie mehr“ – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Moshe Zuckermann
  4. Seyed M. Marandi: US-Seeblockade und Bodeninvasion im Iran?
  5. Max Blumenthal: „Israel zuerst“ im Iran-Krieg löst einen inneren Konflikt unter den MAGA-Anhängern aus
  6. Der russische Botschafter Nebenzya wirft der EU „Doppelmoral“ vor
  7. Interview mit Aleida Guevara: „Widerstand ist unsere einzige Option“
  8. China widersetzt sich Trump – scheitert die Blockade?
  9. Iran verspottet Trump wegen der Blockade seiner Blockade – doch die Eskalation der USA ist gefährlich
  10. Angekündigte Apokalypsen |Dirk Pohlmann, Jürgen Rose, Michael von der Schulenburg im MANOVA-Gespräch
  11. Warum der Westen sich selbst zerstört – Patrick Lawrence (Deutsch)
  12. Staatsschulden sind GUT – darum! | Carlos G. Hernández
  13. Kabarett, (Real-)Satire, “Slopaganda”, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Israels Krieg und Forderungen „könnten den Libanon zurück in einen Bürgerkrieg stürzen“: Der ehemalige israelische Unterhändler Daniel Levy
    US-Außenminister Marco Rubio war am Dienstag in Washington Gastgeber der ersten direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit Jahrzehnten. Die Hisbollah, die nicht an den Gesprächen beteiligt war, machte deutlich, dass sie sich an kein Abkommen halten werde, das aus diesen Verhandlungen hervorgeht.
    Israels Forderung, die Hisbollah zu entwaffnen, sei „alles andere als vernünftig“, sagt Daniel Levy, ehemaliger israelischer Friedensunterhändler unter den Premierministern Ehud Barak und Yitzhak Rabin. „Was [Israel] hier tut, ist der Versuch, etwas auf den Tisch zu legen, das vernünftig klingt, aber mit der Absicht, die libanesische Regierung in Verlegenheit zu bringen und zu demütigen“, die laut Levy nicht in der Lage ist, die Hisbollah zu entwaffnen.
    Daniel Levy ist politischer Kommentator und Präsident des US/Middle East Project. Er war als israelischer Friedensunterhändler bei den Oslo-II-Gesprächen tätig.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 15.04.2026

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    Der erwähnte Artikel von Daniel Levy “What Benjamin Netanyahu and the Israeli right really mean when they invoke ‘Greater Israel’” ist auf seinem ‘Substack’ nachzulesen [LINK]

    Auszug [automatisierte Übersetzung]: »Wenn von der israelischen Rechten die Rede ist, wird „Groß-Israel“ oft als rein territoriales Konzept verstanden: als Versuch, das Gebiet zu vergrößern, das Israel als sein Eigentum beansprucht. Dies ist sicherlich ein wesentlicher Bestandteil seiner Bedeutung. Schließlich ist Israel seit seiner Gründung expansionistisch und hat die Vertreibung und Enteignung der Palästinenser mit sich gebracht, und dieser Prozess hat sich nun erheblich beschleunigt. […] Groß-Israel sollte jedoch ebenso sehr als geopolitisches und strategisches Konzept wie als territoriales verstanden werden. Der Erwerb und die Kontrolle von Land sind in vielerlei Hinsicht der offensichtliche und einfache Teil. Israels Ministerpräsident verfolgt etwas, das sowohl ehrgeiziger als auch komplexer ist als die bloße Kontrolle von Territorium – ein Herrschaftsprojekt, das aus neuen Allianzen besteht und durch die Abhängigkeit von Hard Power untermauert wird.«

    „Politik der verbrannten Erde“: Israel wendet das „Gaza-Szenario“ an, um den Südlibanon in Schutt und Asche zu legen
    Laut libanesischen Staatsmedien bombardieren israelische Streitkräfte auch heute [15.4.26] noch Städte im Südlibanon. Bei einem Angriff auf die Küstenstadt Ansariya kamen mehrere Menschen ums Leben. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums haben israelische Angriffe über 2.100 Menschen getötet und fast 7.000 verletzt. Über 1 Million Libanesen wurden vertrieben, und 40.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt. Wir schalten nach Beirut, wo wir mit der investigativen Journalistin Lylla Younes sprechen. Das Dorf ihrer Familie in der südlichen Grenzgemeinde Bint Jbeil wurde gestern bombardiert.
    „Es ist nicht nur Immobilienvermögen, das verloren geht, wenn diese Häuser zerstört werden. Es ist nicht nur ein Haus. Unsere Großeltern haben diese Gebäude errichtet“, sagt Younes. „Was die Welt wissen sollte, ist, dass wir in diese Dörfer zurückkehren werden, und wenn wir das tun, kehren wir zu Trümmern zurück, und es wird ein gewaltiger Wiederaufbauprozess sein.“ Sie merkt an, dass das israelische Militär im Libanon dieselben Taktiken anwendet wie in Gaza, wobei es nicht nur Häuser, sondern „weite Teile des kulturellen Erbes von Gaza, Universitäten, Moscheen und Archive“ dem Erdboden gleichgemacht hat.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 15.04.2026

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    Blufarb über Waffenruhe im Libanon | ntv
    Israel und der Libanon einigen sich auf eine Waffenruhe, die Lage bleibt aber angespannt. Der Libanon wirft der israelischen Armee wenige Stunden nacht Inkrafttreten bereits Verstöße vor, Tel Aviv dementiert. Ginge es nach Netanjahu, würden die Waffen allerdings gar nicht ruhen, sagt ntv-Reporterin Raschel Blufarb.
    Quelle: ntv Nachrichten, 17.04.2026

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    Israel setzt Offensive im Libanon fort
    Laut dem israelischen Premierminister steht das Militär kurz davor, die südlibanesische Stadt Bint Jbeil zu erobern. Unterdessen stellte US-Präsident Trump für Donnerstag weitere Gespräche zwischen Libanon und Israel in Aussicht.
    Quelle: Handelsblatt, 16.04.2026

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  2. Im Fokus: Libanon, Syrien, Palästina, Iran
    Im Gespräch mit Dr. Sabine Kebir erläutert Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld von den Medien unberücksichtigte Aspekte der eskalierenden politischen und humanitären Situation im Nahen Osten.
    Fortwährend bricht Israel den im November 2024 mit der Hisbollah vereinbarten Waffenstillstand, während letztere nur einmal zurückschoss. Die Hisbollah hat 300 Waffenlager der libanesischen Armee übergeben. Israel greift massiv zivile Ziele, Katastrophenhelfer und UNIFIL-Truppen an. Eine dem Westen willfährige libanesische Regierung wird von diesem gedrängt, mit Israel zu verhandeln.
    Leukefeld erhält weiterhin kein Journalistenvisum für Syrien. Freunde aus Damaskus, die sie in Beirut besuchten, berichten von hoher Inflation, Zuzug von Neureichen aus den östlichen Stammesgebieten um Deir Ez-Zor und aus Idlib, dem Zufluchtsort der Islamisten im Bürgerkrieg. Noch finden in Damaskus öffentliche Debatten und Proteste um die künftige politisch-kulturelle Ausrichtung statt. Die Gefängnisse füllen sich wieder. Für Minderheitenschutz gibt es weder Garantien noch Plan.
    Für die nach Machtergreifung der Islamisten aus Syrien in den Libanon geflohenen Menschen gibt es keinerlei organisierte internationale Hilfen.
    Israels Todesstrafengesetz gegen palästinensischen Widerstand.
    Der Krieg gegen den von Israel und dem Westen stark unterschätzten Iran soll westliche Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten von Afghanistan bis zum Atlantik sichern. Stichwort ist: Der größere Mittlere Osten.
    Quelle: weltnetzTV, 12.04.2026

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Karin Leukefeld „Schein oder Sein“ [LINK]

  3. „Israel ist keine Demokratie mehr“ – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Moshe Zuckermann
    Der Historiker und Sohn Holocaust-Überlebender Prof. Moshe Zuckermann sieht in Israels Premier Netanjahu einen zentralen Grund für den Iran-Krieg. „Netanjahu braucht Krieg, um seinem Prozess und der Untersuchungs-kommission zum 7. Oktober zu entgehen“.
    Ein Gespräch auch über die schwindende Demokratie in Israel, Fantasien der Regierung über ein Großisrael, Pogrome an Palästinensern im Westjordanland, die von der Regierung unterstützt würden, die desolate Situation der Menschen in Gaza und über „die komplette Empathielosigkeit“ der Israelis gegenüber Zigtausenden getöteten Palästinensern im Gazakrieg. „Wenn wir den Tod von Tausenden Kindern einfach so hinnehmen, wo ist dann unsere eigene Menschlichkeit?“, fragt Zuckermann.
    Quelle: Punkt.PRERADOVIC, 03.04.2026

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  4. Seyed M. Marandi: US-Seeblockade und Bodeninvasion im Iran?
    Seyed Mohammad Marandi erläutert die iranische Perspektive darauf, warum die Verhandlungen mit den USA gescheitert sind, was von der US-Marineblockade zu erwarten ist und wie sich der wahrscheinlich anhaltende Krieg entwickeln wird. Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Nuklearverhandlungsteams.
    Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Glenn Diesen Deutsch, 17.04.2026

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Alexander Neu “Von Symmetrien und Asymmetrien – warum die USA bislang den Iran nicht besiegt haben” [LINK]

  5. Max Blumenthal: „Israel zuerst“ im Iran-Krieg löst einen inneren Konflikt unter den MAGA-Anhängern aus
    Max Blumenthal erörtert, warum der Konsens über die US-israelische Partnerschaft zerbricht, da der aufdringliche Einfluss Israels weithin als schädlich für die Interessen der USA angesehen wird. Der verheerende Iran-Krieg hat den MAGA-Bürgerkrieg weiter verschärft. Blumenthal ist Chefredakteur von The Grayzone, ein preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter die Bestseller Republican Gomorrah*, *Goliath*, *The Fifty One Day War und *The Management of Savagery*. Er hat zahlreiche Printartikel für verschiedene Publikationen verfasst, viele Videoberichte produziert und mehrere Dokumentarfilme gedreht, darunter *Killing Gaza*.
    Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Glenn Diesen Deutsch, 12.04.2026

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  6. Der russische Botschafter Nebenzya wirft der EU „Doppelmoral“ vor
    Russlands UN-Botschafter Wassili Nebenzja übte während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats scharfe Kritik an der Europäischen Union.
    Nebenzja warf der EU „Doppelmoral“ und Heuchelei vor und stellte ihre Rolle als globale Verfechterin der Demokratie und des Völkerrechts in Frage. Er behauptete zudem, die europäischen Länder hätten durch die militärische Unterstützung Kiews und die Untergrabung diplomatischer Bemühungen zum Ukraine-Konflikt beigetragen.
    Übersetzte Reden müssen nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion sein. Sie dienen lediglich zur Information unserer Zuschauer.
    Quelle: russland.RU, 14.04.2026

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    Anmerkung CG: Nebenzya zitierte u.a. eine Äußerung von Kaja Kallas aus ihrer Zeit als estnische Ministerpräsidentin, in der sie angedeutet hatte, dass „Russlands Niederlage keine schlechte Sache“ sei und dass es akzeptabel sein könnte, wenn eine Großmacht an Einfluss verliere.

    Die Rede der Hohen Vertreterin Kaja Kallas auf der jährlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Zusammenarbeit zwischen der EU und den Vereinten Nationen ist hier zu finden [LINK]

  7. Interview mit Aleida Guevara: „Widerstand ist unsere einzige Option“
    Aleida Guevara, die Tochter Che Guevaras, spricht im exklusiven Video-Interview der OAZ über Kubas Krise, wieso kubanisches Eis ohne ostdeutsche Milch nie mehr dasselbe war – und warum Würde wichtiger ist als Angst.
    Quelle: Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.04.2026

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  8. China widersetzt sich Trump – scheitert die Blockade?
    In diesem Video diskutieren Investigativjournalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris und Journalist Rami Yahia die Hintergründe und möglichen Folgen der US-Bemühungen, iranische Häfen und den Schiffsverkehr rund um die Straße von Hormus zu kontrollieren. Dabei beleuchten sie widersprüchliche Entwicklungen vor Ort, die Rolle Chinas sowie Anzeichen für eine sich verändernde globale Machtdynamik – und werfen zentrale Fragen darüber auf, welche Kräfte sich aktuell im Hintergrund neu formieren.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 14. April 2026 auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER DIMITRI LASCARIS: Dimitri Lascaris ist Journalist und Rechtsanwalt. Als Anwalt ist er auf Sammelklagen, internationales Recht und Menschenrechte spezialisiert. Er war Mitglied der Schattenkabinette der Grünen Parteien Kanadas und Quebecs. Im Jahr 2020 kandidierte er für den Vorsitz der Grünen Partei Kanadas und belegte den zweiten Platz. Er ist außerdem Gründer und Herausgeber des YouTube-Kanals „Reasons 2 Resist with Dimitri Lascaris: @reason2resist
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    ENG: To view the English version [LINK]
    Quelle: acTVism Munich, 17.04.2026

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  9. Iran verspottet Trump wegen der Blockade seiner Blockade – doch die Eskalation der USA ist gefährlich
    Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad, Pakistan, sind gescheitert. Trotz eines vorübergehenden, zweiwöchigen Waffenstillstands kündigte Donald Trump eine Seeblockade der iranischen Blockade der Straße von Hormus an. Ben Norton erläutert die Strategie der USA und wie diese auf China und asiatische Volkswirtschaften abzielt, die Öl, Erdgas und andere wichtige Rohstoffe aus dem Persischen Golf importieren.
    Themen: 0:00 Friedensgespräche in Pakistan scheitern 1:07 Trump blockiert die Blockade 2:53 Iran trollt die USA 3:45 Trumps widersprüchliche Posts 6:12 Waffenstillstand 6:51 Israelischer Angriff auf den Libanon 8:17 Trump droht dem Iran 9:45 Trump nimmt Kuba ins Visier 10:38 Straße von Hormus 11:41 Irans Mautgebühr stellt den Petrodollar in Frage 13:12 Die Logik hinter der US-Blockade 14:01 Scott Bessent droht China 15:31 USA nehmen Chinas Ölversorgung ins Visier 16:29 China verurteilt US-Blockade 17:06 Gefahren einer Eskalation 18:38 Chinesische Tanker 20:37 Chinas Ölreserven 21:11 Schocks in Chinas Lieferkette 22:59 Trump will Druckmittel 24:09 Die USA verlieren den Krieg 26:25 Irans Botschaft an Trump 27:45 Outro
    Geopolitical Economy Report auf X [LINK]
    Ben Norton auf X [LINK]
    [Automatisierte Youtube-Übersetzung der Videobeschreibung]
    [Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
    Quelle: Geopolitical Economy Report (Ben Norton), 17.04.2026

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  10. Angekündigte Apokalypsen |Dirk Pohlmann, Jürgen Rose, Michael von der Schulenburg im MANOVA-Gespräch
    Im Manova-Gespräch mit Walter van Rossum streiten der Publizist Dirk Pohlmann, der Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose und der frühere Diplomat Michael v. d. Schulenburg über die angedrohte Vernichtung des Irans und dessen innere Verfasstheit.
    Inhaltsverzeichnis: 00:00 Intro 01:00 Aktuelle Lage / Waffenstillstand 06:24 Aggressions- und Eskalationsdominanz 09:48 Iran als rationalster Akteur 13:16 Warum regt sich in den USA (k)ein Widerstand? 16:50 USA enthebt sich selbst aus Supermacht-Rolle 19:29 Die Post-Trump-Ära 21:54 Warum der Krieg (nicht) verloren ist 24:05 Zuspitzung in Israel 26:50 Straße von Hormuz 29:07 Verschiebung der Rüstungsdominanz 34:11 Alleinstellungsmerkmal Irans 37:01 Verschiebung der Waffenhoheit 40:38 Falsches Bild vom Iran 43:18 Der Iran – ein Regime? (Streitgespräch) 53:36 Kriegsbeteiligung Deutschlands und der Golfstaaten 55:25 US-Imperium als tödlichstes Regime der Menschheitsgeschichte 56:21 Unterscheidung zwischen Bevölkerung und Regimen 56:58 Menschenrechte lassen sich nicht erzwingen 58:05 Was Europa für/gegen den Krieg unternimmt 01:01:11 Innereuropäische Auflösung / Abwendung von den USA 01:04:57 Emanzipation Europas 01:11:15 Zerrüttung von Corona bis Iran 01:13:44 Europäische Selbst- und Weltemtfremdung 01:15:29 EU-Sanktionen gegen Journalisten 01:16:42 Plädoyer für ein geeintes, befriedetes Europa 01:18:45 Sinkendes Niveau der politischen Kultur 01:21:45 Schlusswort 1: zu Streitkultur 01:21:55 Schlusswort 2: Manova braucht Ihre Unterstützung!
    Quelle: Manova, 10.04.2026

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  11. Warum der Westen sich selbst zerstört – Patrick Lawrence (Deutsch)
    Wenn Sie das Video im Original [auf Englisch] hören und sehen wollen, dann werden Sie hier fündig [LINK].
    Steuert der Westen auf seinen eigenen Zusammenbruch zu und merkt es nicht einmal? Patrick Lawrence analysiert den Niedergang des Westens und stellt eine entscheidende Frage: Ist der Zerfall westlicher Macht eine Katastrophe – oder der Beginn einer neuen Weltordnung?
    Im Gespräch geht es um: – Den historischen Niedergang westlicher Dominanz seit 2001 – Die Rolle der USA als „Störer“ statt Gestalter der Weltordnung – Warum Regime-Change-Politik systematisch scheitert – Die Verbindung zwischen Krieg, Machtverlust und innerem Demokratieabbau – Die geopolitische Bedeutung Irans im globalen Machtgefüge – Den Zerfall des Journalismus und die Rolle unabhängiger Medien
    „You can have empire abroad, the Western superiority, or you can have democracy at home. Empire and democracy are self-canceling. You cannot have both.“
    Der Westen verliert nicht nur Kriege – er verliert seine eigene Ordnung. Und er beschleunigt diesen Prozess durch seine eigene Politik.
    Was fordert oder kritisiert der Gast? – Abkehr von imperialer Machtpolitik – Anerkennung einer multipolaren Weltordnung – Stärkung unabhängiger Medien und kritischen Denkens
    Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Imperium und den Zerfall politischer Systeme.
    Kapitel: 00:00 Niedergang des Westens – Realität oder Narrativ? 04:30 9/11 als Wendepunkt der amerikanischen Macht 10:15 Kriege als Reaktion auf Machtverlust 18:40 Warum Regime-Change immer scheitert 28:00 Iran als Schlüssel im globalen Machtkampf 38:30 Wirtschaftliche Folgen und geopolitische Risiken 48:00 Medien, Zensur und Demokratie im Westen 56:30 Widerstand und Rolle unabhängiger Medien
    Hinweis: Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung gemäß Art. 5 GG.
    Quelle: Patrik Baab, 08.04.2026

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  12. Staatsschulden sind GUT – darum! | Carlos G. Hernández
    Der aktuelle Diskurs sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite stellt die Staatsverschuldung als eine Art Weltuntergangsbarometer dar. Doch das ist eine große Nebelwand. Staatsschulden und Fiatgeld sind eine Notwendigkeit moderner Währungssysteme und an sich weder gut noch schlecht. Entscheidend ist, wofür die Schulden verwendet werden – die qualitative Frage –, und genau das ist es, worüber wir uns wirklich Gedanken machen sollten.
    Heute spreche ich mit Carlos García Hernández, dem Autor von *Fiat Socialism*. Sie diskutieren über die moderne Geldtheorie (MMT), Fiatgeld, Schulden, Inflation, Japan, Arbeitsplatzgarantien, öffentliche Defizite, Staatsverschuldung und monetäre Souveränität. Das Gespräch befasst sich außerdem mit Argentinien, den BRICS-Staaten, Marx sowie dem Plädoyer für Vollbeschäftigung, Grundbedürfnisse und Sozialismus ohne Goldstandard.
    Neutrality Studies Substack [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Neutrality Studies Deutsch, 16.04.2026

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  13. Kabarett, (Real-)Satire, “Slopaganda”, Comedy und Co.
    • Tankrabatt 2.0: Hilfe für Bürger oder Geschenk für Konzerne? – Küppersbusch TV
      Anmerkung der Redaktion: Bei 4:40 sind es 36,9 Millionen Euro Übergewinne, nicht Milliarden.
      Der Tankrabatt sollte eigentlich Verbraucher entlasten. Doch wer profitiert wirklich? Heute schauen wir uns an, was hinter den Milliardenhilfen steckt und warum plötzlich niemand mehr über „Übergewinne“ sprechen will.
      Wir analysieren die aktuelle politische Debatte rund um Tankrabatt, Übergewinnsteuer und Ölkonzerne. Wir zeigen, wie sich Narrative verändert haben. Von der Kritik am Tankrabatt bis zur heutigen Umsetzung: Was ist passiert? Und warum kommen wissenschaftliche Studien zu ganz anderen Ergebnissen als die Politik behauptet?
      0:00 Wir schweigen nicht!
      0:11 Dein Geld, deren Gewinn
      4:58 Küppis musikalisches Quiz
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV

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    • Sesamstraße von Hommus
      Veränderte oder synthetische Inhalte. Audio- oder visuelle Inhalte wurden stark bearbeitet oder digital generiert.
      Quelle: Snicklink, 14.04.2026

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    • Iran Just Posted This INSANE Trump Diss And It’s Amazing…
      Really American host Steve Harness breaks down more UNBELIEVABLE Lego diss tracks against Trump coming out of Iran…these ones are even crazier than the last…
      Quelle: Really American (1,12 Mio. Abonnenten), 07.04.2026

      Steve Harness: „And yes, I get it. This is Iranian propaganda, but since America started the real war and the AI slop war, our wannabe dictator deserves the humiliation. And don’t try to tell me that this is something that you don’t want to see. So, let’s go back just a couple of days when Trump bragged about blowing up a civilian bridge, which by the way killed innocent people celebrating a local holiday in a park right by that bridge, which is a war crime. And Iran dropped this diss track in response.“

(Auszug von RSS-Feed)
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