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- Merz liegt dreifach falsch
- Rentendebatte: Mehr Mythen als Fakten
- sozialstaatsradar 2026: Mehrheit setzt auf Solidarität statt Privatisierung
- Trotz Wohnungsnot im eigenen Land: Bundesregierung will “Sozialwohnungen” in der Ukraine fördern
- „Bei den Deutschen ist alles in Ordnung“: Russland begründet den Öl-Stopp – Druschba läuft jetzt für die Slowakei
- Der Obergefreite im Kriegs-Modus: Pistorius will stärkste Armee Europas
- European Peace Project — „Wir wollen mehr Frieden!“
- Der Iran fordert Reparationen in Höhe von Hunderten von Milliarden für die gegen ihn verübten Angriffe. Ratet mal, wer dafür aufkommen wird?
- Und schon wieder Deutschland
- Hannover Messe: Anti-Kriegs-Rufe gegen Rheinmetall-Chef
- VdK: Tankrabatt wird so teuer wie ein Jahr Deutschlandticket
- Ohnmacht und Macht
- Frankreich setzt Polen einer nuklearen Vergeltungsmaßnahme Russlands aus
- “No Music For Genocide”: Über 1100 Künstler fordern ESC-Boykott
- Zu guter Letzt: Ab ins Greiswehrersatzamt!
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
- Merz liegt dreifach falsch
Friedrich Merz hat gesprochen. Er hat seine wirtschaftspolitischen Karten vollständig auf den Tisch gelegt. Und, siehe da, die Karten sind „no cards“, wie Donald Trump sagen würde. Doch das reicht nicht einmal als Beschreibung. Merz hat nicht nur keine Karten, er ist total konfus und kennt die Fakten nicht. Zu seiner Rentenaussage hat es einen großen Aufschrei gegeben. Die anderen Aussagen stehen der Rentenbotschaft aber in keiner Weise nach, im Gegenteil, sie zeigen erst, wie konfus und damit bedrohlich der deutsche Bundeskanzler wirklich ist.
Quelle: Relevante Ökonomik - Rentendebatte: Mehr Mythen als Fakten
Die Lebenserwartung steigt immer weiter. Jüngere zahlen die Zeche. Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt explodiert. Und die Lohnnebenkosten erst. Worum geht‘s? Klar: Die gesetzliche Rentenversicherung. Im Juni wird die Rentenkommission der Bundesregierung ihre Vorschläge präsentieren. Diese sollen sich einreihen in das Vorhaben einer Sozialstaatsreform. Doch bereits im Vorfeld werden Angstszenarien aus der Schublade geholt. Kanzler Merz sprach kürzlich nur noch von einer Basisabsicherung, um die gesetzliche Rente zu delegitimieren. Zeit für einen Faktencheck.
Quelle: DGB Niedersachsen #schlaglicht - sozialstaatsradar 2026: Mehrheit setzt auf Solidarität statt Privatisierung
Die Menschen in Deutschland erwarten mehr vom Sozialstaat – und sind auch bereit, dafür zu zahlen. Das zeigt das sozialstaatsradar 2026, für das 3.000 Personen im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Arbeitskammer des Saarlandes und des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB befragt wurden.
Die Ergebnisse des sozialstaatsradars 2026 zeigen deutlich, was sich die Bevölkerung von der Politik wünscht: Sie will nicht mehr private Vorsorge, sondern einen leistungsfähigen, gerechten und verlässlichen Sozialstaat. Dazu gehören stabile Leistungen, eine breitere Finanzierungsbasis sowie an der Lebensrealität der Menschen orientierte Sicherungssysteme – selbst dann, wenn dies höhere Beiträge bedeutet.
Quelle: DGB - Trotz Wohnungsnot im eigenen Land: Bundesregierung will “Sozialwohnungen” in der Ukraine fördern
Neben Luxushäusern wächst das Straßenelend. Selbst Normalverdiener können sich das Wohnen kaum noch leisten. Über ein Prozent der Bevölkerung hat kein eigenes Dach über dem Kopf – Tendenz steigend. Immobilienhaie machen sich mit Wuchermieten die Taschen voll, Spekulanten grasen den durchprivatisierten Markt ab. Seit Jahren spitzt sich das Desaster in Deutschland zu. Die Mietpreisbremse ist fast wirkungslos, die Bauvorhaben unzureichend. Die Bundesregierung tut fast nichts dagegen – jedenfalls nicht im eigenen Land.
Quelle: RT DEdazu: Bonzen sponsern für die Rente
Für die deutsche Konkurrenzfähigkeit sollen Reiche reicher und Arme ärmer werden. Eisern treibt die Union ihre Kürzungsorgie voran. Nach heftigen Attacken auf Arbeitsrechte und Soziales nimmt sie nun künftige Rentner ins Visier: Wer im Alter nicht verhungern will, soll zusätzlich privat vorsorgen.
Quelle: RT DEAnmerkung Christian Reimann: Den Wohlstand im eigenen Land vernichten, sich nicht um die konkreten Probleme der Bürgerinnen und Bürger hierzulande kümmern, aber der Ukraine “bei der Schaffung bezahlbaren sozialen Wohnraums und beim Aufbau kommunaler Wohnungsgesellschaften” helfen. Offensichtlich fühlt sich die schwarz-rote Bundesregierung von BlackRock-Kanzler Merz nicht der Bevölkerung in Deutschland verpflichtet und ihr zu dienen, sondern eher der Ukraine und seinem Regime. Bitte lesen Sie dazu auch SPD weist Vorstoß von Merz nach massiven Einschnitten bei der Rente zurück und dazu: Merz-Knaller beim Bankenverband: “Rente wird nicht mehr ausreichen, den Lebensstandard zu sichern” mit einer Anmerkung.
- „Bei den Deutschen ist alles in Ordnung“: Russland begründet den Öl-Stopp – Druschba läuft jetzt für die Slowakei
Moskau erklärt den Öl-Stopp aus Kasachstan mit einem klaren Signal Richtung Deutschland. Gleichzeitig läuft die Druschba-Pipeline für die Slowakei wieder an.
Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Russland ab dem 1. Mai die kasachischen Öllieferungen nach Deutschland über die Druschba-Pipeline einstellen will. Jetzt zeigt sich: In der Slowakei ist der Transit über dieselbe Leitung wieder angelaufen.
Die slowakische Wirtschaftsministerin Denisa Saková bestätigte am Donnerstagmorgen die Wiederaufnahme der Lieferungen auf Facebook. „Heute ab 2.00 Uhr wurde die Ölzufuhr in die Slowakei über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen“, schrieb sie. Die Lieferungen erfolgten derzeit „gemäß dem genehmigten Plan“.
Quelle: Berliner ZeitungAnmerkung unserer Leserin S.B.: Der sarkastische Unterton in der Antwort von Nowak ist für mich zwar zu erkennen, aber andererseits hat er ja recht, wir haben auf russisches Öl verzichtet, also brauchen wir es auch nicht.
- Der Obergefreite im Kriegs-Modus: Pistorius will stärkste Armee Europas
Der kleine Geist hat das größte Maul. Es ist aus dem Tierreich bekannt: das Imponiergehabe! Das kleine Männchen bläst sich auf, um den Feind zu beeindrucken und die Weibchen anzulocken. Der Brüllaffe zum Beispiel erreicht glatt 100 Dezibel und damit die Lautstärke einer Kettensäge. Pistorius versucht, seinen lächerlichen Dienstgrad (Obergefreiter) bei der Bundeswehr mit seinem besonders kriegerischen Gehabe zu kompensieren. Gern besucht er die Rüstungsschmiede Rheinmetall, das Unternehmen, das vom Kriegskurs der Bundeswehr lebt.
Quelle: Rationalgaleriedazu: Pistorius stellt neue Militärstrategie vor – der deutsche Militarismus ist zurück
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellte am Mittwoch die neue Militärstrategie der Bundeswehr vor. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass sich Deutschland eine eigene Militärstrategie gibt. Pistorius skizzierte dabei auch, wie der deutsche Militarismus wieder in der Bundesrepublik implementiert werden soll. Ausgangspunkt der Argumentation, warum Deutschland wieder an seine militaristische Tradition anschließen will, die bereits zweimal in die Katastrophe geführt hat, sei eine “geänderte Bedrohungslage”.
“Die Bedrohungslage hat sich vor allem seit Beginn von Putins Krieg gegen die Ukraine verschärft”, behauptet der Verteidigungsminister.
Zudem werde die internationale Rechtsordnung inzwischen so sehr in Frage gestellt wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg, ergänzt er. Pisotrius nennt unter anderem Grönland, Venezuela und den Iran-Krieg. Ganz ausdrücklich erwähnt Pistorius in diesem Zusammenhang Russland. Auf einen Krieg mit Russland gilt es sich vorzubereiten.
Quelle: RT DEdazu auch: Boris Pistorius legt Militärstrategie vor – Bundeswehr soll auf 460.000 Kräfte anwachsen
Der Ausbau ist in drei Phasen unterteilt: Bis 2029 soll ein schneller Personalaufwuchs erfolgen, um “maximal durchhalte- und verteidigungsfähig zu sein”. Bis 2035 ist das Erreichen der Zielmarke von 260.000 aktiven Soldaten und 200.000 einsatzbereiten Reservisten vorgesehen. In der dritten Phase “bis 2039 und darüber hinaus” liegt der Fokus auf den “Fähigkeiten von übermorgen”.
Die Reserve soll laut Pistorius künftig “auf Augenhöhe mit der aktiven Truppe” stehen. Sie soll Aufgaben im Heimatschutz sowie bei Truppenbewegungen übernehmen und zur Absicherung Deutschlands als logistischer Drehscheibe in Europa dienen. “Unsere Reserve ist damit das Scharnier zwischen Militär und Zivilgesellschaft”, so der Minister.
Im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde die Personalstärke der Bundeswehr in Friedenszeiten auf maximal 370.000 Soldaten der aktiven Truppe begrenzt.
Quelle: RT DEAnmerkung Christian Reimann: Der Wahnsinn nimmt kein Ende. Belege für die angebliche Bedrohung durch Russland werden nicht geliefert. Stattdessen glänzt der ehemalige Oberbürgermeister der Friedensstadt Osnabrück durch das Erzeugen von Angst. Es könnte gefragt werden, ob die Bundeswehr auch im Inneren zum Einsatz kommen soll – ähnlich der merk-würdigen Coronazeit. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut Pistorius in Spendierlaune und dazu: Pistorius trifft Amtskollegen Austin in Washington: HIMARSHigh Mobility Artillery Rocket System für die Ukraine mit Anmerkungen.
- European Peace Project — „Wir wollen mehr Frieden!“
Auch dieses Jahr findet das European Peace Project statt. Am 9. Mai wollen Teilnehmer durch einen „performativen Sprechakt“ die Zukunft Europas selbst in die Hand nehmen und ein Zeichen gegen die Aushöhlung von europäischen Grundprinzipien von Frieden, Demokratie, Freiheit und Völkerverständigung setzen. Das European Peace Project wurde vor einem Jahr als unabhängiges und dezentralisiertes Kunstprojekt gegen die Aufrüstung und zunehmende Militarisierung Europas gestartet.
Quelle: Globalbridge - Der Iran fordert Reparationen in Höhe von Hunderten von Milliarden für die gegen ihn verübten Angriffe. Ratet mal, wer dafür aufkommen wird?
Sollte es dem Iran gelingen, Reparationen für die ihm im US-israelischen Krieg zugefügten Schäden zu erwirken, wäre dies ein weltgeschichtlicher Moment. Der Iran mag zwar angeschlagen sein, doch er bleibt ungebrochen und fordert Entschädigungen von den arabischen Staaten wegen ihrer „direkten Beteiligung“ am US-israelischen Angriffskrieg.
Quelle: Seniora.org - Und schon wieder Deutschland
Wäre die deutsche Position anders, es könnte sich einiges ändern in Bezug auf Israel und seine Untaten. Man muss sich nur einmal vorstellen, Deutschland würde seinen Luftraum für US-Waffenlieferungen an Israel sperren. So etwas geht. Da wären mit Sicherheit eine ganze Reihe weiterer europäischer Staaten dabei, und das Allermindeste, was dabei herauskäme, wäre ein gewaltiger Umweg für die US-Lieferungen.
Eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens würde Israel, so hat das die EU-Kommission mal ausgerechnet, 227 Millionen Euro an zusätzlichen Zöllen im Jahr kosten, und außerdem noch auf einige Lieferketten wirken. Nicht wirklich weltbewegend bei einem Volumen von 15,9 Milliarden Euro israelischer Importe in die EU, aber es wäre gerade bei Agrarprodukten schnell zu merken, und zudem beträfe eine Aussetzung auch kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Das deutsche Votum könnte mit den deutschen Exporten dorthin zu tun haben – zwischen fünf und sechs Milliarden Euro beträgt das Volumen deutscher Exporte nach Israel, die Importe liegen bei drei Milliarden. Das hieße, wenn Israel im Gegenzug zu einer Aufhebung des Assoziierungsabkommens selbst höhere Zölle auf deutsche Waren erheben würde, bliebe auf jeden Fall ein Verlust. Deutschland ist nicht das einzige Land, das Exportüberschüsse in dieser Beziehung erwirtschaftet, das ist auch bei den Niederlanden, Italien, Frankreich und Spanien der Fall. Die lassen sich, von Italien abgesehen, dadurch aber nicht davon abhalten, für eine Aussetzung zu stimmen.
Quelle: Dagmar Henn auf RT DEAnmerkung Christian Reimann: Herr Wadephul und sein Chef, der BlackRock-Kanzler, wirken nicht wie Regierungsmitglieder, die sich für deutsche Interessen einsetzen, sondern zugunsten von Interessen insbesondere in Israel und in den USA. Wie seine Vorgängerin ist er als Leiter des Auswärtigen Amtes nicht zur Diplomatie mit Russland fähig oder willens. Aber er fordert, Iran soll die Verhandlungen mit den USA fortsetzen (mit einer Anmerkung).
- Hannover Messe: Anti-Kriegs-Rufe gegen Rheinmetall-Chef
Der Auftritt von Rheinmetall-Chef Armin Papperger auf der Hannover Messe ist am Dienstag mehrfach durch Zwischenrufe gestört worden. Gleich zu Beginn skandierten mehrere Personen Sprechchöre wie “Nie wieder Krieg” und “Nie wieder Wehrpflicht”. Die Störer seien daraufhin vom Sicherheitsdienst aus dem Veranstaltungsbereich getragen worden, bestätigte ein Messe-Sprecher dem NDR. Der Vorstandsvorsitzende Papperger sagte bei der Podiumsdiskussion, dass die Rüstungsindustrie die Produktion zeitnah ausweiten könne. Auf der Hannover Messe gibt es dieses Jahr erstmals einen eigenen Bereich für Rüstungsgüter. Rund 40 Unternehmen aus der Rüstungsindustrie sind dort nach Angaben der Messe vertreten.
Quelle: NDRdazu auch: Zurück nach Preußen
Immer mehr Unternehmen des schwer in die Krise geratenen deutschen Maschinenbaus suchen sich per Hinwendung zur Rüstungsproduktion vor Verlusten oder gar einem Bankrott zu retten. Dies hat die diesjährige Hannover Messe bestätigt, die am heutigen Freitag zu Ende geht. Erstmals gab es dort einen eigenen Bereich für Unternehmen, die als Zulieferer in die Herstellung von Waffen aller Art integriert sind. Die Krise des Maschinenbaus verstärkt sich zusehends; die Produktion bricht ein, die Zahl der Beschäftigten schrumpft kontinuierlich. Als Ausweg bietet sich die Umstellung auf Rüstungsgüter an. So erklärt ein Hersteller von Maschinen zur Zündkerzenfertigung, seine Maschinen ließen sich leicht für die Fertigung von Patronenhülsen transformieren. Dabei wird als Vorteil eingestuft, dass die inzwischen sehr starke chinesische Konkurrenz für Rüstungsaufträge nicht in Frage kommt. Der Rüstungsanteil im Maschinenbau könne leicht auf das Doppelte steigen, heißt es in der Branche. Die Militarisierung der Wirtschaft zieht auch den Arbeitsalltag der Beschäftigten in ihren Bann und macht eine zunehmende Anzahl an Menschen materiell abhängig von Rüstung und Militär – auch in anderen Branchen.
Quelle: German Foreign Policyund: Rheinmetall sichert sich Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen
Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Großauftrag im Milliardenbereich für sogenannte Kamikaze-Drohnen erhalten. Ein entsprechender Rahmenvertrag sei am Mittwoch in Koblenz unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen mit. Der erste Abruf aus dem Vertrag habe einen Wert von rund 300 Millionen Euro. Die Auslieferung der Systeme des Typs FV-014, sogenannter Loitering Munition, solle in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen.
Quelle: n-tv - VdK: Tankrabatt wird so teuer wie ein Jahr Deutschlandticket
Ab Mai sollen Autofahrer für zwei Monate preislich entlastet werden. Die kurze Senkung entspricht laut Sozialverband VDK den Ausgaben des Bundes für ein Jahr Deutschlandticket. Die Forderung: Mehr Entlastung in der Mobilität, auch für die, die kein Auto nutzen.
Quelle: n-tv - Ohnmacht und Macht
Gleich zwei meiner Kolleginnen sind kürzlich wegen Überlastung im Klinikalltag auf Station im Dienst zusammengebrochen. Eine kam bereits aschfahl im Gesicht und mit tiefen Augenringen zum Frühdienst. Als ihr bei Dienstbeginn klar wurde, dass nun noch ein Dienst in Unterbesetzung vor ihr lag, brach sie in Tränen aus. Bei der anderen Kollegin machte mitten im Dienst der Kreislauf schlapp. Sie wurde mit Kurzatmigkeit, ausstrahlenden Schmerzen und Kaltschweißigkeit selbst zur Akutpatientin.
Aus solchen Horror-Arbeitsrealitäten heraus haben in der Vergangenheit tausende Kolleginnen und Kollegen in Krankenhäusern und Kliniken und den outgesourcten Service-Betrieben die Kraft gefunden, Widerstand zu leisten und zu streiken. Ganz besonders trifft das auf die Kolleginnen und Kollegen bei den Vivantes-Kliniken in Berlin und dem dortigen Service-Betrieb CFM zu.
Quelle: unsere zeit - Frankreich setzt Polen einer nuklearen Vergeltungsmaßnahme Russlands aus
Paris kündigte die Möglichkeit einer “dezentralen Stationierung” eigener Flugzeuge, die Atomwaffen transportieren können, in Polen an. Bei einem Treffen in Danzig einigten sich der französische Staatschef Emmanuel Macron und Polens Ministerpräsident Donald Tusk auf gemeinsame Übungen. Moskau ist besorgt.
Quelle: RT DE - “No Music For Genocide”: Über 1100 Künstler fordern ESC-Boykott
In knapp einem Monat geht in Wien das Finale des 70. Eurovision Song Contests über die Bühne. Mehrere Länder boykottieren die Veranstaltung, weil auch Israel an ihr teilnimmt. Nun erhöhen mehr als 1100 Künstler – von Peter Gabriel bis Macklemore – mit einer Kampagne weiter den Druck.
Wenige Wochen vor dem 70. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien haben mehr als 1100 Kulturschaffende und namhafte Musikerinnen und Musiker in einem offenen Brief den Boykott der Veranstaltung gefordert. Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören Musikgrößen wie Peter Gabriel, Brian Eno, Paul Weller und Paloma Faith.
Quelle: n-tv - Zu guter Letzt: Ab ins Greiswehrersatzamt!
Alte weiße Männer: Offenbar geht es nicht ohne sie. Das weiß auch der Reservistenverband. Deswegen will er Männer bis zum 70. Lebensjahr erfassen und heranziehen. Eine Glosse?
Gestern noch vulnerable Gruppe – heute schon leistungsfähig bis in den letzten Altersfleck hinein: Bastian Ernst, neuer Präsident des Reservistenverbandes, fordert eine Anhebung der Altersgrenze für Reservisten. Bis zum 70. Lebensjahr sollten demnach rüstige Rüstungsrentner schon erfassten werden. Selbstverständlich um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu heben. Schließlich blieben die alten Leute viel länger fit als früher. Das ist eine wundersame – und auch wundervolle – Entwicklung. Es ist nämlich noch nicht so lange her, da waren Menschen dieses Alters noch eine Risikogruppe – man fragte Kinder gezielt angstfördernd, ob sie denn wollten das Opa sterbe. Nun soll Opa für die Fremd- oder Heimatfront herangezogen werden können. Na, wollt ihr, dass Opa stirbt?
Quelle: Roberto De Lapuente auf Overton Magazin
