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Die Gesetzesvorlage zur Vorratsdatenspeicherung verrät, was der Bundesregierung wirklich wichtig ist. Der Bürger wird zum Ausspähobjekt degradiert, der zu schweigen hat. Ein Kommentar von Michael Paulwitz.
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Digitale Vorratsdatenspeicherung Die Bundesregierung will den gläsernen Untertan wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Bevor der „böse Russe“ zum Staatsfeind Nummer eins erklärt wurde, hatte die deutsche Bundeswehr ein ganz anderes Problem im Visier. Das Wetter, pardon „Das Klima
“ und dessen Wandel. Im November 2012 veröffentlichte das Planungsamt der Bundeswehr ein internes Papier mit dem Titel „Geoengineering – Eine sicherheitspolitische Perspektive“. Darin analysiert die Armee, wie Staaten oder sogar Privatleute das globale Klima technisch manipulieren könnten und warum genau das zur Gefahr werden könnte.
Kommentar von Chris Veber
Die Autoren des Papiers der deutschen Bundeswehr unterscheiden zwei Ansätze. Carbon Dioxide Removal (CDR) Technologien, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen sollen. Sowie Solar Radiation Management (SRM) Methoden, welche die Sonneneinstrahlung reduzieren sollen, etwa durch Aerosole in der Stratosphäre oder das Aufhellen von Wolken. Beide sollen den Klimawandel „abfedern“, wenn die Emissionsreduktion nicht reichen sollte. Beide Ansätze bergen gewaltige Risiken.
Ein einzelner Staat oder ein finanzstarker, selbsternannter „Weltretter“ könnte beschließen, Gott zu spielen. Ein radikalisierter Milliardär (huhu, Onkel Bill!) oder eine ideologische Gruppe (hallooo, Grüne!) entscheidet, dass die Erde zu warm wird und pumpt Schwefelpartikel in die Stratosphäre, um den Planeten künstlich abzukühlen. Ein zu starker Eingriff und regionale Niederschlagsmuster brechen zusammen, Ernten verdorren, Ökosysteme kollabieren. Oder jemand entfernt CO₂, die Konzentration fällt unter 150ppm und alles Leben auf der Erde, wie wir es kennen, endet. Die Pflanzen sterben, die Nahrungsketten reißen, die Biosphäre verschwindet. Aus die Maus. Wir leben erdgeschichtlich gesehen ohnehin schon in einer Zeit, in der CO₂ eher rar ist. Nebenbei bedeutet Wärme Leben – Kälte hingegen den Tod. Darum werden Treibhäuser auch beheizt und mit CO₂ geflutet. Damit die Pflanzen wachsen.
Das Bundeswehr-Papier warnt, dass solche Akteure mit relativ geringem Aufwand globale Veränderungen auslösen könnten. Die Infrastruktur dafür ist teilweise schon vorhanden. Und weil die Maßnahmen teilweise irreversibel oder nur schwer zu stoppen sind, könnten weltweites Chaos, Hungersnöte und Flüchtlingsströme die Folge sein. Verursacht nicht durch den natürlichen, zyklischen Klimawandel, sondern durch einen Klimamessias mit zu viel Geld und zu wenig Skrupeln und Verstand.
Die Studie betont, dass Geo-Engineering weder völkerrechtlich klar geregelt noch technisch risikofrei ist. Die Bundeswehr sieht aber schon 2012 mögliche Einsatzszenarien für die eigenen Streitkräfte. Den Schutz kritischer Infrastruktur, die Verhinderung oder Unterbindung eines einseitigen Einsatzes von Geo-Engineering, auch mit der Bereitstellung militärischer Mittel. Die Bundeswehr hat damals schon erkannt, was viele selbsternannte Klimaretter bis heute ignorieren. Technische Allmachtsfantasien schaffen neue Konflikte. Der größte Risikofaktor ist nicht der natürliche, zyklische Klimawandel, sondern der Mensch, der meint, er müsse ihn mit einem großen Hammer „steuern“.
Die Gefahr lauert nicht im Wetter, pardon, „Dem Klima
“ und seinem Wandel, sondern in jenen, die glauben, es beherrschen zu können. Laut Bundeswehr-Papier kann in der Zukunft aus dem „Kampf gegen den Klimawandel“ am Ende ein Klimakrieg werden, wenn Nationen den Einsatz ihres Militärs gegen selbsternannte Klimaretter beschließen, die Gott spielen wollen.
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Seit Monaten wartet die Desiderius-Erasmus-Stiftung auf die ihr zustehenden Mittel vom Bundesinnenministerium. Jetzt reicht sie einen Antrag auf einstweilige Anordnung in Karlsruhe ein – und beklagt eine „Verzögerungstaktik“.
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Zitat des Tages: „Merz tut so, als sei die Rente eine Sozialleistung. Eine Gnadengabe des Staates an die vielen Unvernünftigen, die anscheinend nicht in der Lage sind, privat vorzusorgen. Die Rente ist aber keine Sozialleistung. Sie ist eine Versicherungsleistung. Der Staat ist der Versicherer.“ (Donaukurier) „Altersarmut und Heimatverlust. Hungern, betteln, Flaschen sammeln: Der Lohn eines [...]
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Während die Zwangsmobilisierung immer brutalere Formen annimmt und Militärkommissare kriminell mit Erpressung und Raub unterwegs sind, werden Soldaten an der Front im Stich gelassen. Die deutsche Regierung, die den Krieg mit finanziert und forciert, macht sich mitschuldig an den unmenschlichen Zuständen. ![]()
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Die Regierung hat jetzt erstmals eine Militärstrategie für die Bundeswehr vorgelegt, unter anderem mit dem Ziel, die größte Armee Europas aufzubauen. Der eigentliche Inhalt bleibt geheim, aber der Öffentlichkeit wurden die üblichen Phrasen präsentiert. Viele Medien monieren anhand dieser Phrasen jetzt nicht etwa den neuen und zerstörerischen Militarismus, sondern dass er nicht hart genug umgesetzt wird. Das nennen sie dann (wie bei Corona) „kritischen Journalismus“. Die offizielle „Bedrohungslüge“ wird gar nicht mehr hinterfragt. Ein mediales Armutszeugnis. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
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Die Reaktionen auf die Vorstellung der ersten Militärstrategie der Bundeswehr in der Geschichte der Bundesrepublik am Mittwoch ist ein aktuelles Beispiel für ein verbreitetes Medien-Phänomen – nämlich die Praxis, die „Bedrohungslüge” bezüglich Russland unkritisch als Fakt und als seriöse Begründung für den neuen Militarismus einfach zu akzeptieren. Aus dieser Akzeptanz folgt dann oft, dass nur noch Details kritisiert werden, bei denen diese falsch begründete Zeitenwende angeblich nicht hart genug umgesetzt wird. Das nennen manche Journalisten dann „kritischen Journalismus“. Konkrete Medien-Beispiele dafür folgen weiter unten.
„Bedrohungslüge“ und militaristischer Automatismus
Dabei wäre es die momentan wichtigste Aufgabe von kritischen Journalisten, diesem Automatismus den Boden zu entziehen, indem die reale militärische Bedrohung für Deutschland vonseiten Russlands analysiert wird. Auf Basis einer seriösen Analyse müssten sie eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass die ganze Zeitenwende auf einer Mischung aus einer gezielt angeheizten Hysterie vonseiten vieler Journalisten und Politiker einerseits und handfesten Interessen des militärisch-industriellen Komplexes andererseits beruht. Festzustellen wäre dann auch eine Unterwerfung unter US-Interessen zulasten der hiesigen Bürger.
Eine reale militärische Bedrohung Deutschlands durch Russland wurde von den tonangebenden deutschen Militaristen bisher an keiner Stelle nachvollziehbar belegt – diese Aussage gilt aber langfristig natürlich nur für den Fall, dass die westlichen Eskalationen endlich wieder zurückgefahren werden. Bei weiterer Anheizung der Spannungen gegenüber Russland können Überreaktionen von dieser Seite nicht ausgeschlossen werden – ein Grund mehr, endlich wieder die Diplomatie zu entdecken.
Dass es nun doch reale Drohungen von russischer Seite gegen die Produktionsstätten von Drohnen auch in Deutschland gibt, ist ein Fall von selbsterfüllender Prophezeiung: Es hätte zahlreiche Gelegenheiten gegeben, die Eskalation gar nicht erst zu diesem Punkt kommen zu lassen. Die feindlichen russischen Reaktionen auf die westlichen Eskalationen nun als Begründung für weitere Eskalation gegen Russland zu nutzen, dieser Teufelskreis der Militaristen beider Seiten muss durch Diplomatie und Kompromisse durchbrochen werden. Doch viele deutsche Journalisten fordern das Gegenteil.
Dadurch, dass die „Bedrohungslüge“ als falsche Grundlage der „Zeitenwende“ einfach so akzeptiert wird, sind natürlich auch die darauf aufgebauten „Analysen“ der meisten Mainstream-Journalisten beim Thema Russland im besten Fall naiv, in den meisten Fällen sogar mutmaßlich bewusst irreführend. Dieses Phänomen durchzieht die ganze Debatte zu „Verteidigung“ und Aufrüstung mit ihren zahlreichen zerstörerischen Folgen, unter vielem anderem durch indirekt dadurch ausgelöste soziale Kürzungen.
Die Militärstrategie selbst wird als Verschlusssache eingestuft
Einige Informationen zum Inhalt der neuen Militärstrategie finden sich etwa in diesem Artikel der FAZ. Demnach hat man sich im Ministerium „Gedanken über die Bedrohungslage gemacht“, auch darüber, wie ein „Kriegsbild“ aussehen könnte, auf das man bei einem Angriff auf das NATO-Gebiet reagieren müsste. Aus der am Mittwoch vorgestellten Militärstrategie würden sich zahlreiche weitere Schritte ableiten, etwa zu den Reservisten, so die FAZ. In dem Artikel wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Strategie selber geheim bleiben wird:
„Die Militärstrategie selbst wird nicht veröffentlicht – sondern als Verschlusssache eingestuft. ‚Sonst könnten wir Wladimir Putin auch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen‘, sagt Pistorius. Vor der Pressekonferenz hat der Minister seine Pläne im Verteidigungsausschuss des Bundestags vorgetragen, die Militärstrategie erhalten aber auch die Abgeordneten nicht. Eine öffentliche Broschüre gibt es immerhin dazu, 40 Seiten lang. Darin heißt es, dass die Militärstrategie nicht nur die Landes- und Bündnisverteidigung als Kernauftrag beschreibe.“
Diese Geheimniskrämerei ist aus Sicht der Militärs nachvollziehbar, es gibt wohl keine Armee der Welt, die so etwas im Detail veröffentlichen würde. Aber: Dann kann man auch nicht darüber schreiben, als hätte man das geheime Militär-Dokument gelesen und als könne man die dort im Geheimen erdachten mutmaßlichen Ungeheuerlichkeiten erfassen und ihre Folgen für die Bürger beurteilen. Die „Analysen“ der Militärstrategie durch die Mainstream-Medien beruhen nämlich nur auf der PR-Broschüre des Verteidigungsministeriums und nicht auf dem Inhalt selbst. In der Broschüre des Verteidigungsministeriums werden die Leser mit solchen Textbausteinen abgefertigt:
„Die Bundeswehr muss alle Aufträge mit dem Single Set of Forces erfüllen, dabei in verschiedenen geostrategischen Räumen denken und handeln und die geostrategischen Räume und Dimensionen übergreifend verbinden und strategische Effekte generieren. Diese ganzheitliche globale Betrachtung ist der One-Theatre-Approach; er liegt der Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung zugrunde.“
In der Broschüre wird Russland auch erwartungsgemäß mit den üblichen Phrasen sowohl gesamtstaatlich als auch militärstrategisch als eine umfassende Bedrohung beschrieben:
„Gesamtstaatlich, weil Russland bereits heute unterhalb der Schwelle des Krieges vorgeht und alle Elemente des Staates gefordert sind. Militärstrategisch, weil Russland Konflikte an seiner Peripherie nutzt und zudem mit weitreichenden Wirkmitteln Europa aus allen Richtungen bedroht.“
Zu solchen Floskeln ist Folgendes zu sagen: Sie sind einerseits aussagelos, was konkrete Schritte der Militärs angeht, aber dadurch, dass sie nun in vielen Medien trotzdem (einmal mehr) unhinterfragt nachgebetet werden, erhalten sie den Anschein von seriöser Informationspolitik der Militärs. Andererseits dienen die Floskeln als gnadenlos wiederholte Signalsätze, mit denen die nirgends nachvollziehbar belegte „Bedrohungslüge“ weiter gefestigt werden soll.
Hurra: Deutschland bekommt wieder die größte Armee
An dieser Wiederholung beteiligen sich nun auch einmal mehr zahlreiche deutsche Journalisten. Und mit dieser Wiederholung sowie mit der Praxis, nur Details eines ansonsten angeblich grundsätzlich akzeptierten Vorgehens zu hinterfragen, wird die (falsche) Behauptung gestützt, dass die Frage, ob es überhaupt diese beschriebene „Bedrohung“ gibt, längst beantwortet sei.
Unter vielem anderen wird nun von deutschen Militärs und Politikern die Forderung formuliert, dass Deutschland die größte konventionelle Armee Europas aufbauen solle, laut Tagesschau sollen sich „mindestens 460.000 Soldaten gemeinsam mit Verbündeten einer Aggression Russlands entgegenstellen können“. Gab es das in der deutschen Vergangenheit nicht schon einmal? Von seriösen Journalisten müssten solche Pläne eigentlich als bedrohliche Perspektive dargestellt werden, gerade wenn man die „Lehren aus der deutschen Geschichte“ ernst nehmen würde. Denn welche Macht erhält momentan der deutsche militärisch-industrielle Komplex und wo führt uns das hin, allen Lehren dieser Vergangenheit zum Trotz?
Und neben der Historie müsste von kritischen Journalisten gefragt werden: Was löst eine solche Ankündigung aktuell bei potenziellen geopolitischen Kontrahenten aus? Und was bedeutet es für unser Sozialsystem, wenn Unsummen für dieses größenwahnsinnige militärische Ziel verbrannt werden? Und (noch einmal, weil es so zentral ist): Gibt es die dauernd beschworene aktuelle und akute militärische Bedrohung überhaupt? Doch diese Fragen werden gar nicht mehr gestellt.
Medien: Der Militarismus als „Versprechen“
In der Folge werden hier einige Medien aus der „zweiten Reihe“ betrachtet. So wischen die Nürnberger Nachrichten in mutmaßlich gespielter Naivität die auf der deutschen Geschichte beruhenden Sorgen vor deutschem Militarismus folgendermaßen vom Tisch:
„Zum Glück muss niemand befürchten, dass Deutschland einen Angriffskrieg oder Überfall – auf wen auch immer – plant. Mit unseren europäischen Nachbarn, ob Frankreich, Polen oder anderen, verstehen wir uns so gut wie nie zuvor in der Geschichte. Deswegen kann man sich, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, unmissverständlich für einen effektiven und der Lage angemessenen Ausbau der Bundeswehr aussprechen. Wir wollen nur so wehrhaft sein, dass wir selbst nicht zum Opfer eines Aggressors werden. Wer könnte dagegen ernsthaft etwas einzuwenden haben?“
Die Neue Osnabrücker Zeitung verkauft die mit militärisch großen Gefahren und indirekt mit Sozialkürzungen verknüpfte „Zeitenwende“ gar als ein endlich einzulösendes „Versprechen“. Das erinnert an die Corona-Politik: Auch in jener Zeit hatten sich viele Medien durch „Kritik“ hervorgetan – allerdings nicht an den unangemessenen Maßnahmen, sondern im Gegenteil daran, dass die Politik nicht hart genug vorgeht. Das wiederholt sich nun beim Militarismus:
„Die neue Militärstrategie hat das Potenzial für einen Wendepunkt. Entscheiden wird darüber die Bereitschaft der Bundesregierung, den Worten Taten mit all ihren politischen und tatsächlichen Kosten folgen zu lassen. Andernfalls bleibt die bereits von der Vorgängerregierung eingeleitete Zeitenwende ein Versprechen, das an der Realität zerschellt.“
Auch die Freie Presse aus Chemnitz will das gefährliche und größenwahnsinnige Vorhaben, die deutsche Armee zur größten in Europa aufzublasen, als positiven „Kraftakt“ verkaufen – Kritik erklingt (wie oben beschrieben) nur an der zögerlichen Umsetzung, das Vorhaben selbst steht gar nicht mehr zur Debatte:
„Das Ziel, die stärkste konventionelle Armee in Europa aufzubauen, ist ein echter Kraftakt. Aber seit der ‚Zeitenwende‘ sind immerhin schon vier Jahre vergangen. Man kann durchaus fragen, warum bestimmte Dinge erst jetzt angestoßen werden. Indem die Pläne geschrieben sind, sind diese ja längst nicht umgesetzt.“
„Der Unwille der jungen Generation …“
Die Volksstimme aus Magdeburg agiert ähnlich, indem nicht der Militarismus selber kritisiert wird, sondern seine angeblich zu zögerliche Umsetzung. Die Zeitung verbindet das dann auch noch mit einem Seitenhieb auf die Jugend:
„Alles, was der russische Überfall auf die Ukraine hierzulande militärisch in Gang gesetzt hat, war bislang Stückwerk. Offenbart wurden die eklatanten Schwächen der Bundeswehr, gepaart mit einem verbreiteten Unwillen der jungen Generation, sich für den Wehrdienst bereitzufinden.“
Man kann dieser Tage leider nicht umhin, als immer wieder ein Versagen vieler etablierter Medien bei den entscheidenden Themen festzustellen.
Titelbild: penofoto / Shutterstock![]()
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dazu auch: Die Nation ohne Rücksicht
Ein „Worst-of“ der historischen Fehlleistungen der USA zeigt, warum wir dem Land auch unter Donald Trump nicht trauen können.
Die illegalen Kriege der USA nach 1945 sind vielen Menschen mittlerweile ein Begriff. Hierzu hat besonders der Historiker Daniele Ganser mit seinem gleichnamigen Buch einiges beigetragen. Doch nicht erst, seit die Vereinigten Staaten sich im 20. Jahrhundert zum Imperium gemausert haben, findet sich die Spur der Rücksichtslosigkeit in ihrer Geschichte. Im Grunde ist die Tendenz zur militärischen Auseinandersetzung bereits seit ihrer Entstehung zu beobachten. Schon die Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents trägt diese Handschrift, die sich bis in die Gegenwart zieht und aktuell im Iran zu beobachten ist. Uwe Froschauer wendet sich in diesem Artikel direkt an Donald Trump und prangert dessen offensichtliche Bereitschaft zur Eskalation an.
Quelle: Manova
Anmerkung Christian Reimann: Hauptverlierer dieser Entwicklung könnten insbesondere Deutschland und die EU sein. Die Bundesregierung sollte endlich den Weg der Diplomatie mit Russland gehen und für günstige Energieträger sorgen.
dazu: Trumps „Grand Bargain“: ein Deal ohne Gegenseitigkeit
Washington verlangt von Teheran Verzicht, Gefolgschaft und strategische Selbstentkernung – und nennt es Verhandlung. Der eigentliche iranische „Grand Bargain“ sah seit Jahren etwas anderes vor: Gegenseitige Zugeständnisse statt einseitiger Unterwerfung.
Quelle: Globalbridge
dazu auch: Kriegsziel verfehlt
Von Anfang an ging es im Krieg gegen Iran auch um China – nicht für Israel, aber für die USA. Der insbesondere zu Beginn verfolgte Plan der Trump-Regierung, in Teheran ein prowestliches Regime zu installieren – entweder per Regierungssturz oder auch mit einer „venezolanischen Lösung“, also per außenpolitischer Umpolung mit Hilfe einer Person aus den Reihen des alten Regimes –, zielte ganz offen darauf, der Volksrepublik nach Venezuela einen zweiten bedeutenden Kooperationspartner abspenstig zu machen. Wäre das gelungen, dann hätte Peking nicht nur Einfluss am Persischen Golf verloren, sondern auch Öl. Zuletzt hatte China rund 12 Prozent seines Ölimports aus dem Iran bezogen, 4 Prozent aus Venezuela; es ging also insgesamt um 16 Prozent der gesamten chinesischen Einfuhr. Noch deutlicher wurden die Dinge, wenn man einen Blick auf die Vorräte warf. „Venezuela und Iran besitzen 31 Prozent der Ölreserven weltweit“, erklärte der ultrarechte US-Senator Lindsey Graham im März auf „Fox News“: Dass Washington all dies unter seine Kontrolle bringen könne, sei „Chinas Albtraum“.
Quelle: unsere zeit
dazu: Den Feind markieren
Verteidigungsminister Pistorius stellt »erste Militärstrategie« der Bundeswehr vor. Sie richtet sich vor allem gegen Russland […]
Die sogenannte internationale Rechtsordnung sei so sehr in Frage gestellt wie »wahrscheinlich seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie«, behauptete Pistorius. »Die Welt ist unberechenbarer geworden und ja, man muss auch sagen, gefährlicher«, sagte der Minister weiter, meinte damit aber offenbar nicht die »Partner« USA und Israel, die mit ihren Kriegen Westasien endgültig ins Chaos stürzen wollen. Nein, die angeblich »erste deutsche Militärstrategie« (so nachzulesen auf der Website des Ministeriums) richtet sich wie alle anderen Strategien des deutschen Imperialismus der vergangenen 130 Jahre in der Hauptsache gen Osten.
Quelle: junge Welt
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Der Geschichtswissenschaftler Karlheinz Weißmann stellt zum 150. Geburtstag Arthur Moeller van den Brucks sein Buch über den jungkonservativen Publizisten vor. Aktualität will er dem konservativen Revolutionär nicht zugestehen – ihm geht es um „Historisierung“.
Dieser Beitrag Karlheinz Weißmann in der BdK Arthur Moeller van den Bruck wird eingemottet wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Mit seiner neuen Einführung zu Arthur Moeller van den Bruck liefert Karlheinz Weißmann wichtige Hintergründe zu einem fast vergessenen Publizisten. Seine klugen Einordnungen erschließen einen der wichtigsten Köpfe der Konservativen Revolution einem breiteren Publikum.
Dieser Beitrag Arthur Moeller van den Bruck Wiederentdeckung eines rechten Vordenkers wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Ungarns künftiger Premierminister, Peter Magyar, pfeift auf Diplomatie und knöpft sich einen Politiker nach dem anderen vor. Brüssel, Selenskyj und Staatspräsident Sulyok bekommen ihr Fett weg. Auch bei seiner Identitätspolitik zeigt sich: Er ist kein Anti-Orbán.
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Ungarn nach der Wahl So überrascht Péter Magyar seine Kritiker wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Weil ein Mitarbeiter des Bundesamts für Migration in seinem Büro eine „Stolzmonat“-Flagge aufhängt, wird er sofort entlassen. Nun kassiert ein Gericht den Rauswurf.
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Der Porno-Skandal bei der Oberschule Schleife war am Donnerstag Thema im Bundestag. Es wurde gebrüllt, an Gulags und Verfolgungen im NS erinnert – und die Rolle der NGOs diskutiert. Die JF hat die Reden dokumentiert.
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Der Irankrieg hat die Spritpreise in die Höhe getrieben. Während die Bundesregierung mit einem Flickenteppich aus Preislimits, Tankrabatten und Übergewinnsteuer reagiert, setzt Tschechien auf nachhaltige Maßnahmen.
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Handeln statt leere Versprechen Wie andere Länder auf die hohen Spritpreise reagieren wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Zitat des Tages: „In Rheinland-Pfalz soll wegen der AfD das Quorum für Untersuchungsausschüsse hochgesetzt werden. Der Plan ist nicht nur falsch und heuchlerisch begründet, sondern auch kontraproduktiv. (…) Die Dreistigkeit, mit der in Rheinland-Pfalz in die Oppositionsrechte eingegriffen werden soll, ist nicht nur skandalös: Sie ist schädlich. Unter dem Vorwand, die Handlungsfähigkeit von Parlament und [...]
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Auf den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine hat die Politik mit umfassenden Maßnahmen reagiert. Der Autor fragt, auf welcher Grundlage sie konzipiert wurden.![]()
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Konsequenzen nach dem Porno-Skandal an einer Vorzeigeschule in Sachsen? Nicht für die Bundesregierung. Berlin verweist auf Zuständigkeiten und bleibt untätig. Kritik kommt aus der AfD.
Dieser Beitrag JF-Exklusiv Bundesregierung duckt sich nach Porno-Skandal an Vorzeigeschule weg wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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dazu auch: Wahlsieger Magyar besetzt Schlüsselressorts mit Topmanagern
Der designierte Orbán-Nachfolger Péter Magyar hat in Ungarn die ersten Minister seiner künftigen Regierung benannt. Sein Kabinett soll aus 16 Mitgliedern bestehen – darunter Ex-Manager von Vodafone und Shell.
Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar hat die ersten Posten seiner künftigen Regierung besetzt. In Budapest teilte der Chef der bürgerlichen Tisza-Partei seine Personalentscheidungen mit.
Tisza hatte bei der Parlamentswahl 141 von 199 Mandaten gewonnen und verfügt damit in der neuen Volksvertretung über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit. Mit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten durch das neue Parlament rechne er am 9. oder 10. Mai, sagte Magyar. Insgesamt werde sein Kabinett aus 16 Ministerinnen und Ministern bestehen.
Quelle: DER SPIEGEL
Anmerkung Christan Reimann: Das ist gelebte Doppelmoral der Bundesregierung. Der amtierende Bundesaußenminister hat ähnliche diplomatische Fähigkeiten wie seine Amtsvorgängerin, die grüne Frau Baerbock. Seit Amtsantritt lehnt er Gespräche mit Russland nicht lediglich ab, sondern verschärft die Konfrontation mit Aussagen wie Russland werde „immer ein Feind und eine Gefahr für unsere europäische Sicherheit sein“. Bis heute lehnt er jede Diplomatie mit Russland ab. Er verteidigt außerdem weiter die Vorzugsbehandlung für Israel und blockiert erneut das Assoziierungsabkommen mit Israel wegen der Menschenrechtsverletzungen auszusetzen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut „Russland wird für immer ein Feind für uns bleiben“ – das Feindbild Russland wird noch fester in der deutschen Politik zementiert.
dazu auch: Amnesty: USA verstoßen gegen Völkerrecht
Amnesty International warnt, dass die Trump-Regierung einen systematischen Angriff auf die Menschenrechte betreibe. Währenddessen schweige Deutschland beim Bruch des Völkerrechts.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der Bundesregierung in ihrem Jahresbericht das Ignorieren des Völkerrechts vor. Sie würde Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen priorisieren, sagte die Generalsekretärin von Amnesty Deutschland, Julia Duchrow, am Montag in Berlin.
Etwa hinsichtlich der US-Regierung würde Deutschland eine “Appeasement-Politik”, die auf Beschwichtigung abzielt, betreiben. Das sei “geschichtsvergessen” und schwäche die Regeln und Institutionen, die als Konsequenz aus dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurden.
Quelle: ZDF
dazu auch: Amnesty warnt vor „Welt ohne moralische Orientierung“
Amnesty-International-Generalsekretärin Agnes Callamard hat gestern anlässlich der Präsentation des Jahresberichts der Organisation in London vor einer „Welt ohne moralische Orientierung“ gewarnt.
Das Jahr 2025 war laut Amnesty geprägt von Angriffen auf den Multilateralismus, das Völkerrecht und die Zivilgesellschaft. Gleichzeitig habe es Widerstand aus der Zivilgesellschaft gegeben. Dem Jahresbericht zufolge tragen vor allem mächtige Staaten, Konzerne und menschenrechtsfeindliche Bewegungen zu dieser Entwicklung bei.
Quelle: ORF
dazu: Druschba angeblich repariert – Glaubwürdigkeit schwer beschädigt
Die von Ungarn und der Slowakei geforderten russischen Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline können nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj wieder aufgenommen werden.
Die Ukraine habe die Reparaturarbeiten abgeschlossen, so dass die umstrittene Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen werden könne, erklärte Selenskyj.
Wieso plötzlich alles so schnell ging, konnte der ukrainische Staatschef allerdings nicht sagen. Wochenlang gab es keine Fortschritte, nun geht alles wie von Geisterhand!
Offen blieb auch, wieso EU-Experten bis zuletzt keinen Zugang zu der angeblich durch russischen Beschuss beschädigten Pipeline hatten. Hat Selenskyj etwas zu verbergen?
Quelle: Lost in Europe
dazu auch: Russland will kasachische Öllieferungen nach Deutschland stoppen
Bislang liefert Kasachstan über die Druschba-Pipeline Öl nach Ostdeutschland und versorgt damit die Raffinerie in Schwedt. Nun könnten die Lieferungen gestoppt werden.
Russland will Insidern zufolge ab dem 1. Mai den Transit von kasachischem Erdöl
über seine Druschba-Pipeline nach Deutschland einstellen. Ein angepasster Exportplan sei bereits an Kasachstan und Deutschland übermittelt worden, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen aus der Industrie der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.
Quelle: Handelsblatt
Anmerkung unseres Lesers J.A.: Das wäre höchst unfreundlich; schlimmstenfalls könnte es das Aus für die PCK Schwedt bedeuten. Aber andererseits hat sich Deutschland selbst in diese Lage gebracht, indem es die einwandfrei funktionierende Belieferung mit Öl aus eigenem Antrieb gestoppt hat.
dazu: Merz-Knaller beim Bankenverband: “Rente wird nicht mehr ausreichen, den Lebensstandard zu sichern”
Bei seinem Auftritt vor den Bankern nahm der ehemalige BlackRock-Manager die SPD ins Visier. Er “werde heute Abend auch noch einmal mit dem Koalitionspartner sehr ernsthaft reden”, kündigte Merz an. Denn es reiche nicht, “was wir bisher geschaffen haben.” Jetzt gelte es, die anstehenden Reformen “sehr schnell” auch durchsetzen. Von der SPD forderte er, “dass sie auch manche Blockade auflösen, die wir in den letzten Wochen und Monaten leider immer wieder gehabt haben.” (…)
“Diese Aussage ist inakzeptabel”, konterte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. “Wer sich strukturellen Reformen immer wieder verweigert und jegliche Vorschläge aus unseren Reihen umgehend blockiert, macht sich absolut unglaubwürdig in der Aufforderung, dass die SPD ihre angebliche Blockadehaltung abgeben solle”, echauffierte sich Klüssendorf gegenüber dem Spiegel.
Vor allem die Renten-Ansage des CDU-Chefs erzürnt den Sozialdemoraten. “Wenn der Bundeskanzler die gesetzliche Rente auf eine ‘Basisrente’ herunter rasieren will, wird er auf den erbitterten Widerstand der Sozialdemokratie treffen”, kündigte Klüssendorf an. Die gesetzliche Rente sei für mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland die einzige Alterssicherung, im Osten sogar für drei Viertel aller Menschen.
Quelle: RT DE
Anmerkung Christian Reimann: Diese Rede wäre unter normalen Umstände Anlass zum Rücktritt bzw. zumindest für Rücktrittsforderungen. Herr Merz redet weiterhin wie der Aufsichtsratsvorsitzende von BlackRock und nicht wie ein Bundeskanzler, der große Teile der Bevölkerung vor Schaden schützt. Wie üblich fordert er mehr Geld für “kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung”, also für die Finanz- und/oder Versicherungsindustrie. Er kann oder will nicht begreifen, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich das finanziell nicht leisten können. Und wenn die SPD nun “erbitterten Widerstand” dagegen verspricht, sei daran erinnert, dass es die rot-grüne Schröder/Fischer-Regierung gewesen ist, die die aktuelle Altersarmut “produziert” hat (Stichwort Riesterrente usw.). Volker Pispers hatte das mehrfach auf der Bühne thematisiert: Volker Pispers – “Die Riester-Rente ist die größte Volksverarschung, die jemals in unserem Land organisiert wurde.” Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut Die Tagesschau wacht auf: „Sichert die Riester-Rente nur die Banken ab?“. Darin enthalten ist eine Auswahl von Artikeln der NachDenkSeiten zum Thema Rente vom 15. Dezember 2003 bis 31. Juli 2023.
Anmerkung unseres Lesers J.A.: Pflichtarbeit für Bürgergeldempfänger ist für die Kommunen sehr teuer und aufwendig zu organisieren, bringt für die Betroffenen praktisch nichts für eine spätere Erwerbstätigkeit und vernichtet reguläre Stellen. Genau dieselben Argumente und Erfahrungen, wegen derer vor 15 oder 20 Jahren ähnliche Modelle wie Pflichtarbeit oder Ein-Euro-Jobs gestoppt wurden. Also Daumen runter – aber die CDU will diesen Irrsinn ohne Sinn und Verstand wieder aufleben lassen, um die Figur des arbeitsscheuen Hartzers vorführen und Rache und Strafe exerzieren zu können.
Anmerkung Christian Reimann: Bitte lesen Sie dazu auch „Kriegsprofiteure in den Redaktionsstuben“: Julian Röpcke (BILD) wechselt zu ukrainisch-deutschem Drohnen-Hersteller.
