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Heute — 22. April 2026

Stromversorgung im März Kaum Rückenwind für die Energiewende

22. April 2026 um 13:14

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Eine Baustelle für eine Windkraftanlage in Deutschland (Symbolbild).

Kommt mit gutem Wetter im März auch viel Wind- und Solarstrom? Nicht ganz, wie eine Auswertung der Daten zeigt. Trotz drohender Energiekrise müssen Kohle und Gas weiter den Bedarf decken.

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Flächenziele überflüssig? Was Repowering bewirken kann

22. April 2026 um 05:31

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Im Zuge der Energiewende suchen Bundesländer eifrig nach immer neuen Vorranggebieten für weitere Windkraftanlagen und stoßen teils auf heftige Kritik. Repowering - das Ersetzen älterer Anlagen durch neuere - könnte das vorgegebene Flächenziel komplett überflüssig machen. Die Rechnung dazu kommt von einer Bürgerinitiative.
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WATCH: Oklahoma Couple Escapes Possible Tornado Uninjured 'by the Grace of God'

19. April 2026 um 23:10

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An Oklahoma couple and their pets got to safety in the nick of time on Friday when a possible tornado hit their community.

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EU-Modell Strompreiszonen werden für den Verbraucher zum Milliardengrab

19. April 2026 um 17:03

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Windkraftanlage, hier bei Paderborn: Strompreise steigen für die Energiewende weiter.

Deutschland soll in Strompreiszonen aufgeteilt werden, um die Solar- und Windkraft zu integrieren. Was die Überlegungen für den Strommarkt konkret bedeuten.

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Dieser KI-Roboter überholt fast jeden Menschen – und er könnte bald Jagd auf uns machen

16. April 2026 um 15:00

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Während wir uns im Westen selbst deindustrialisieren, rüstet China eifrig auf: Humanoide Roboter mit künstlicher Intelligenz werden nicht mehr nur für Fabriken gebaut. Mehr noch: Nicht nur die zivile Nutzung steht im Fokus. Werden diese Maschinen früher oder später Jagd auf Menschen machen?

Ein Video der chinesischen Roboter-Firma Unitree zeigt, was mittlerweile bereits technisch möglich ist. Es zeigt einen humanoiden Roboter, der nicht plump vor sich hin stolpert, sondern mit einer furchteinflößenden Geschwindigkeit über eine Laufbahn sprintet. Die Eckdaten der Maschine gleichen denen eines normalen Durchschnittsbürgers: Knapp 62 Kilo schwer, die Beinlänge beträgt etwa 80 Zentimeter. Doch die Leistung ist absolut irre: 10 Meter pro Sekunde. Das entspricht satten 36 km/h.

Zum Vergleich: Ein normaler Mensch hätte nicht den Hauch einer Chance, dem Roboter wegzulaufen. Lediglich Weltklasse-Athleten wie Sprint-Legende Usain Bolt, der einst bei seinem Weltrekord knapp 44 km/h erreichte, könnten dieser Maschine auf kurzer Distanz noch entkommen. Für alle anderen gilt: Der Roboter holt Sie unweigerlich ein. Unitree selbst feiert seinen Durchbruch auf der Plattform X fast schon spöttisch: „Unitree bricht wieder den Weltrekord. Mit dem Körperbau eines gewöhnlichen Menschen, aber mit der Geschwindigkeit eines Weltmeisters!“

Bislang konzentrierte sich die globale Debatte darauf, wie smarte Roboter mit sogenannten „KI-Gehirnen“ unsere Arbeitsplätze in Fabriken oder in der Logistik übernehmen. Großbanken wie UBS prognostizierten längst, dass diese Maschinen bald unser alltägliches Straßenbild prägen werden. Doch das aktuelle Video offenbart eine völlig neue, beängstigende Dimension: den Wettlauf um die absolute körperliche Überlegenheit.

Wenn man künstliche Super-Intelligenz mit solch hohen Geschwindigkeiten kombiniert, steuern wir ungebremst auf ein Albtraum-Szenario zu. Wir sprechen hier von Maschinen, die nicht atmen müssen, die keinen Schmerz spüren – und die künftig programmiert werden könnten, um flüchtende Menschen erbarmungslos zur Strecke zu bringen. Während den Menschen irgendwann die Puste ausgeht, spielt bei diesen Robotern lediglich die Energieversorgung eine Rolle.

Wofür baut man einen Roboter, der so schnell rennt? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Es geht auch um die Schlachtfelder der Zukunft. Der „Terminator“ ist keine reine Kino-Fiktion mehr, er wird zusehends zur Realität. Und man kann davon ausgehen, dass solche Maschinen bereits heute heimlich für militärische Zwecke getestet werden. Vor allem in China, welches in diesem Bereich die technologische Führung übernommen hat.

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Der „Windpark-Effekt“: Wie industrielle Windkraft das lokale Klima manipuliert

16. April 2026 um 04:46

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Die populäre Erzählung von der „sauberen“ Windenergie blendet eine zentrale physikalische Tatsache aus: Windkraftanlagen sind keine passiven Beobachter der Atmosphäre. Sie sind industrielle Großanlagen, die gezielt kinetische Energie aus dem Windstrom entnehmen. Dadurch verändern sie die lokale Atmosphäre messbar – durch sogenannte „Wind Plant Wakes“. Die Wissenschaft hat längst belegt, dass diese massiven Hindernisse die [...]

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„Umweltfreundliche“ Energie schlachtet Wildtiere

14. April 2026 um 16:00

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Vijay Jayaraj

Zahlreiche Studien von Biologen und Ornithologen bringen unmissverständlich die wachsende Besorgnis über das Töten von Vögeln und anderen Lebewesen durch sogenannte umweltfreundliche Technologien zum Ausdruck. Viele der Forscher lehnen das Konzept alternativer Energiequellen zwar nicht grundsätzlich ab, geben jedoch nicht mehr vor, dass Wind- und Solarenergie harmlos seien.

Der grundlegende Mangel dieser Technologien ist ihre geringe Energiedichte. Um die gleiche Menge an zuverlässigem Strom zu erzeugen wie ein mit Erdgas betriebener Generator oder ein Kernkraftwerk, benötigen Wind- und Solaranlagen Tausende Hektar zusätzliches Land. Das ist eine Frage der Physik. Doch in der Eile, willkürliche „Netto-Null“-Ziele zu erreichen, wird die Umwelt zerstört, die angeblich geschützt werden soll.

Wind- und Solaranlagen vernichten Wildtiere, zerstören Lebensräume, fragmentieren Ökosysteme und hinterlassen ökologische Verwüstungen, die weit über das hinausgehen, was die grüne Lobby bereit ist anzuerkennen. Die Darstellung von Politikern und finanzstarken Umwelt-NGOs – dass Wind- und Solarenergie die Retter der Natur seien – ist eine Lüge. Die Daten belegen, dass diese Projekte Wildtiere nicht nur verdrängen, sondern sie in industriellem Ausmaß töten.

Eine schockierende Untersuchung offenbart das Ausmaß dieser Eingriffe. Wind- und Solarparks überschneiden sich weltweit mit 2.310 bedrohten Amphibien-, Vogel-, Säugetier- und Reptilienarten. Dies entspricht 36 % der weltweit bedrohten Arten. Die „grüne“ Utopie wird auf den Gräbern der Schwachen errichtet.

Eine Studie, welche die Auswirkungen von Projekten im Bereich „erneuerbarer“ Energien analysierte ergab, dass 2.206 in Betrieb befindliche Anlagen 886 Schutzgebiete, 749 „Schlüsselgebiete für die Biodiversität“ und 40 einzigartige Wildnisgebiete geschädigt hatten. Die Forscher prognostizieren eine Ausweitung dieser Auswirkungen um 30 %, weil natürliche Rückzugsgebiete weiter industrialisiert werden.

Eine weitere Studie untersuchte 84 begutachtete Studien zu Onshore-Windparks und dokumentierte 160 Fälle von Artenverdrängung, von denen Vögel, Fledermäuse und verschiedene Säugetierarten betroffen waren.

Für den Steinadler, ein Symbol wilder Erhabenheit, bedeutet dies den Tod. Im Westen der Vereinigten Staaten haben sich die dokumentierten Todesfälle zwischen 2013 und 2024 von 110 auf 270 mehr als verdoppelt.

Eine Untersuchung von 42 afrikanischen Raubvogelarten ergab einen Rückgang um 88 % über einen Zeitraum von 20 bis 40 Jahren. Die Studie identifizierte Windparks als einen der Hauptfaktoren. In China hat der Ansturm auf Windenergie nach dem Bau von Windparks zu einem Rückgang der gesamten Vogelpopulationen um fast 10 % geführt. Im Kreis Changdao, der an einer wichtigen Zugroute für 330 Vogelarten liegt, berichteten lokale Gemeinden von rückläufigen Vogelpopulationen und vermehrter Schädlingsaktivität. In einem erstaunlichen Eingeständnis des Scheiterns wurden 80 Windkraftanlagen abgerissen, um das Ökosystem zu retten.

Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass großflächige Solaranlagen in feuchten Regionen einen fast vollständigen Zusammenbruch der Vegetation verursachen. Die Solarmodule schirmen die Sonne ab, verändern das Mikroklima und führen zu Bodeninstabilität. Ohne Wurzeln, die den Boden festhalten, geht die Grundlage des Ökosystems verloren.

In Wüsten-Ökosystemen stören lokale Veränderungen durch Solaranlagen die Wachstumszyklen der Pflanzen und das Leben der Mikroorganismen, welche die Wüste gesund halten. In China hat der Ausbau der Photovoltaik zu Fragmentierung und Lebensraumverlust auf einer Fläche von mehr als 2.100 Quadratmeilen an landwirtschaftlichen, sandigen und grasbewachsenen Gebieten geführt.

Der Ausbau der Solarenergie in intakten Landschaften verringert den Artenreichtum. Umzäunungen schaffen unüberwindbare Barrieren, die Tiere einschließen und den für gesunde Populationen notwendigen Genfluss verhindern.

In den Vereinigten Staaten führt allein die Solarenergie Schätzungen zufolge jährlich zum Tod von 37.800 bis 138.600 Vögeln. Warum? Weil riesige Felder aus Solarmodulen aus der Luft wie Wasser aussehen.

Eine Studie aus Polen bestätigt diesen „Seeneffekt“ und zeigt, dass Photovoltaikparks aufgrund ihrer wasserähnlichen Reflexionen Wasservögel anziehen. Diese Vögel fliegen hinab, in der Erwartung eines kühlen Sees, und prallen stattdessen gegen glühend heißes Glas. Die Studie identifizierte an sechs Standorten 70 gefährdete Vogelarten, wobei sich das hohe Kollisionsrisiko auf einen Umkreis von 200 Metern um die Anlagen konzentriert.

Die Mojave-Wüstenschildkröte, eine uralte Überlebenskünstlerin in rauen Umgebungen, ist dem Solarboom zum Opfer gefallen. Von 2004 bis 2014 schrumpfte der Bestand dieser Art um 39 %. Großflächige Solaranlagen haben rund 100.000 Acres ihres Lebensraums zerstört. Wir vertreiben eine Art, die seit Millionen von Jahren in der Mojave-Wüste lebt, um Platz für Solarmodule zu schaffen, die in 20 Jahren veraltet sein werden.

Wir müssen die rücksichtslose Ausweitung von Energieprojekten mit geringer Dichte in wertvollen Ökosystemen stoppen. Der „grüne“ Wandel ist rot gefärbt vom Blut der Lebewesen, die wir eigentlich schützen sollten.

Originally published in The Blaze on March 27,  2026.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/08/eco-friendly-energy-slaughtering-wildlife/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag „Umweltfreundliche“ Energie schlachtet Wildtiere erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Windpark Sandl: Keine Gefährdung für Vögel? Irreführung entlarvt!

14. April 2026 um 13:00

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Sandl liegt im oberösterreichischen Mühlviertel, Bezirk Freistadt, nahe des tschechischen Naturschutzgebietes Gratzener Bergland, auf über 900 Metern Seehöhe. Ein echtes Naturjuwel, wo die Welt noch in Ordnung ist: ruhige Wälder, klare Luft, intakte Landschaft. Genau dort planen Projektwerber Czernin-Kinsky und Benedikt Abensperg-Traun ein gewaltiges Windindustriegebiet mit 19 Riesenanlagen. Knapp 300 Meter hoch sollen die Kolosse in den Himmel ragen – sichtbar bis weit nach Tschechien. Der Freiwald wird zerstört.

Gastkommentar von Angelika Starkl

Der Widerstand gegen das Projekt wird immer größer. Nicht nur die Bürgerinitiative Sandl läuft Sturm. Eine ganze Armada aus Kritikern hat sich formiert: die OÖ Umweltanwaltschaft, zahlreiche Naturschutzvereine und vor allem die tschechischen Nachbarn, die entsetzt zusehen müssen, wie ihr grenznahes Schutzgebiet bedroht wird.

Und jetzt hat BirdLife Österreich die absolute Bombe platzen lassen: Projektwerber und einzelne oberösterreichische Politiker tricksen nämlich dreist mit der BirdLife-Sensibilitätskarte 2025 und behaupten auch noch frech: „Kein Problem mit den Vögeln, hervorragend für Windkraft geeignet“. Völlig falsch, wie BirdLife selbst im Interview mit der Bürgerinitiative Sandl klarstellte. Bereits vor Monaten hat bei einer Pressekonferenz der OÖ Umweltanwaltschaft BirdLife Klartext geredet: Diese Sensibilitätskarte taugt nichts als Grundlage für ein derartiges Monster-Projekt!

Birdlifestudie: Freiwald ist Tabuzone für Windnenergie

Das einzig maßgebliche Papier, das herangezogen werden darf, ist die BirdLife-Zonierungsstudie aus 2023. Und die sagt knallhart: Der Freiwald ist absolute Tabuzone für Windkraft! Das hat einen Grund: Hier leben hochsensible Arten wie Seeadler, Uhu und Kranich, also geschützte Tierarten, mitten in der Important Bird Area Freiwald. Sandl ist kein Einzelfall. Auch bei anderen Projekten zitierten Projektwerber immer wieder gern diese „Sensibilitätskarte“. Es regt sich nun auch bei mehreren weiteren Bürgerinitiativen der Region ganz massiver Widerstand. Die Leute haben genug von der Desinformation durch die Betreiber. Jetzt sollte die oberösterreichische Landespolitik endlich hinschauen und aufwachen, bevor diese idyllische Hochland-Natur für immer zerstört wird und 300-Meter hohe Wind-Monster den Blick in die Landschaft verstellen. Hier wird getrickst und die Bevölkerung in die Irre geführt. Der Freiwald darf nicht für Industrie-Profite geopfert werden.

Das Ausspielen der Sensibilitätskarte ist ein Trick der Betreiber

Ein Dialog mit BirdLife, vertreten durch den Landesstellenleiter OÖ Florian Billinger und die Bürgerinitiative Sandl, ergab folgende brisante Aussagen:

„Die Sensibilitätskarte berücksichtigt weder die Lebensraumqualität noch Schutzgebiete wie Natura-2000-Flächen oder Vogelschutzgebiete und auch keine anderen Biodiversitätsaspekte. Sie stellt daher ausdrücklich keine Windkraft-Zonierung dar und ersetzt keine standortbezogenen Prüfungen.“

  • „Das Gebiet „Freiwald und Maltschtal“ wird in der Studie (2023) als Tabuzone (für Windkraft) beschrieben, unter anderem aufgrund des Vorkommens windkraftsensibler Arten wie Seeadler, Uhu oder Kranich sowie weiterer wertbestimmender Arten im IBA Freiwald.“
  • „Die Studie von 2023 ist in Oberösterreich die zentrale regionale ornithologische Fachgrundlage für die Einordnung von Windkraftprojekten. Sie wurde genau mit dem Ziel erstellt, eine fundierte Entscheidungsbasis für die Planung zu liefern.“

BirdLife Sensibilitätskarte 2025

Billinger: „Die ornithologische Sensibilitätskarte Windkraft Österreich 2025 ist ein österreichweites, großräumiges Screening-Instrument. Sie stellt die relative ornithologische Sensibilität gegenüber Windkraftnutzung in einem 1-km-Raster dar. Grundlage sind zwei Bausteine: das Vorkommen windkraftsensibler Brutvogelarten sowie modellierte Vogelzugbewegungen. Die Ergebnisse werden in fünf Klassen von „gering“ bis „sehr hoch“ dargestellt. Das bedeutet: Die Karte ordnet Flächen im Vergleich innerhalb Österreichs ein – sie ist aber kein Instrument zur Beurteilung eines konkreten Standorts.

Wichtig ist: Die Sensibilitätskarte berücksichtigt weder die Lebensraumqualität noch Schutzgebiete wie Natura-2000-Flächen oder Vogelschutzgebiete und auch keine anderen Biodiversitätsaspekte. Sie stellt daher ausdrücklich keine Windkraft-Zonierung dar und ersetzt keine standortbezogenen Prüfungen. Der vorrangige Zweck der Karte ist es, eine fachliche Grundlage für die Ausweisung, beziehungsweise genauer für die Nicht-Ausweisung von Beschleunigungsgebieten im Sinne der RED-III-Verordnung zu liefern. Sie soll der Politik als Grundlage für eine Interessenabwägung dienen, stellt aber selbst keine solche Abwägung dar. Aspekte wie Lebensraumqualität, normative Schutzkategorien oder weitergehende naturschutzfachliche Bewertungen sind daher bewusst nicht enthalten.“

aus dem Interview mit Florian Billinger

Zwei Windgrafen tricksen mit Juristen die Bürger aus

Benno Czernin-Kinsky ist heute 36 Jahre alt und der Geschäftsführer der Freiwald Forstbetriebsgesellschaft. Benedikt Arbensberg-Traun, der mehrere Energiefirmen besitzt, ist sein Partner. Die feinen adeligen Herren sind beide Großgrundbesitzer. Windenergie ist ein gutes Geschäft, sowohl für Pächter als auch für Betreiber. Es scheint, dass nun mit den beiden jungen Windgrafen ein lang vergessener Feudalismus wieder aufersteht, wo der Adel einst die Gesetze des Landes diktiert hat. Abensberg-Traun gehört auch der 3000 Hektar große Hochleithenwald bei Groß-Schweinbarth, der zurzeit wegen 4 Windmonstern heiß umfehdet und wild umstritten ist. Ob die beiden Herren wohl einmal auf die besorgten Bürger hören werden, oder nur ihre Geschäftsinteressen vertreten und dabei Wälder zerstören, das weiß alleine die Vorsehung.

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Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister

14. April 2026 um 08:00

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Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister
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Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister

Ein Beitrag von Hans-Jörg Müllenmeister.

Wir Menschen glauben, Geschwindigkeit zu verstehen. Wir messen sie in Metern pro Sekunde, in Kilometern pro Stunde, in Rekorden und Bestzeiten. Wir feiern sie im Sport, bewundern sie in Maschinen, fürchten sie im Straßenverkehr. Doch unser Gefühl für Geschwindigkeit ist eine Illusion – ein Produkt unserer Sinne, nicht der Wirklichkeit.

Denn während wir uns im Alltag als ruhende Wesen empfinden, rasen wir in Wahrheit durch das Universum: Wir auf unserer Erde umkreisen die Sonne mit etwa 30 Kilometern pro Sekunde. Das Sonnensystem jagt um das galaktische Zentrum mit rund 220  Kilometern pro Sekunde. Die Milchstraße selbst driftet mit Hunderten von Kilometern pro Sekunde durch den Kosmos.

Nichts spüren wir davon. Kein Ruck, kein Wind, kein Zittern. Wir sitzen in einem perfekt gleichmäßig fahrenden „Zug“, dessen Geschwindigkeit uns verborgen bleibt. 

Psychologie: Geschwindigkeit ist Drama, Langsamkeit ist Hintergrundrauschen

Der Mensch ist ein Tier der Gegenwart. Unser Nervensystem wurde darauf optimiert, Gefahren und Chancen in Sekundenbruchteilen zu erkennen: Ein raschelnder Busch - vielleicht ein Raubtier, ein herannahender Speer - ausweichen.

Langsame Prozesse bedrohen uns nicht unmittelbar. Sie sind evolutionär irrelevant. Darum haben wir keinen Sinn für sie.

Einstein lehrte uns, dass Geschwindigkeit immer relativ ist. Doch unser Bewusstsein ist absolut – es kennt nur das, was sich in unserem eigenen Zeitfenster bewegt. Alles andere erscheint uns als Stillstand. Und genau darin liegt die Gefahr. Denn die Welt ist voller Bewegungen, die so langsam sind, dass wir sie nicht bemerken:

Kontinente driften Zentimeter pro Jahr, 
Böden verarmen über Jahrzehnte, 
Demokratien – wie Figura zeigt – erodieren über Generationen, 
Märkte kippen über Jahrzehnte in Monopole, 
Klimasysteme verschieben sich in Zehntelgraden.

Langsame Prozesse bleiben uns unsichtbar – bis sie eines Tages unaufhaltsam werden, ja gefährlich. Wie der Frosch im warmen Wasserkessel, den man langsam zum Kochen bringt. Ein biologisches Märchen – denn der echte Frosch würde springen. Doch das Bild bleibt wahr: Nicht das Ereignis bedroht uns, sondern der Prozess, der uns an die Hitze gewöhnt.

Während wir für hohe Geschwindigkeiten einen Faible haben, sind uns extrem langsame Geschwindigkeiten in der Natur nicht bewusst. Man könnte darüber spekulieren und philosophieren, warum wir Geschwindigkeit lieben – und Langsamkeit übersehen. 

Bewundernswert ist der Pistolenkrebs. Er schließt seine Scheren in nur einer Millisekunde und erzeugt dabei eine Kavitationsblase im Wasser, die mit einem Knall bis zu 250 dB implodiert und so die Beute betäubt. Diese biologische „Armbrust“ arbeitet mit der unvorstellbaren Beschleunigung von 580.000 m/s². 

Geschwindigkeit ist sichtbar, fühlbar, triumphal

Der Mensch misst sich gern in Dingen, die sich in seinem Zeithorizont abspielen: 

Ein 100‑Meter‑Lauf dauert Sekunden. 
Ein Gepard springt – und wir spüren fast körperlich die Kraft. 
Ein Formel‑1‑Auto rast an uns vorbei und lässt die Luft erzittern.
Geschwindigkeit ist ein Ereignis.
Langsamkeit ist ein Zustand.
Aber Ereignisse prägen sich ein. 

Die unsichtbare Welt der extremen Langsamkeit

Hier beginnt der philosophische Reiz, denn die Natur ist voller Bewegungen, die so langsam sind, dass sie für uns stillstehen: Kontinentalplatten driften mit wenigen Zentimetern pro Jahr, Bäume wachsen Millimeter pro Tag, Gletscher kriechen wie gefrorene Flüsse, ein Berg verwittert in Millionen Jahren, Evolution arbeitet in Jahrtausenden. 

Seeanemonen bewegen sich mit 1 cm pro Stunde – wenn überhaupt.

Für uns ist das „nichts“. Für die Natur ist es alles. Wir sind zu schnell, um das Langsame zu sehen. Wir sind zu langsam, um das Schnelle des Kosmos zu fühlen. 

Das Exponentielle beginnt als Flüstern

Jeder exponentielle Prozess beginnt harmlos. Er ist ein leises Rinnsal, das erst später zum reißenden Strom wird. Es ist die Art von Wachstum, die sich tarnt wie ein Chamäleon: harmlos, unscheinbar, fast lächerlich klein wie auch ein Virus, das sich anfangs nur verdoppelt.

Die Inflation der 1920er Jahre begann nicht mit Schubkarren voller Papiergeld, sondern mit kleinen Preissteigerungen, die man „vorübergehend“ nannte.

Die Finanzkrise 2008 begann nicht mit dem Kollaps von Lehman Brothers, sondern mit winzigen Fehlanreizen im Hypothekenmarkt, die sich über Jahre summierten.

Der Zerfall der Weimarer Republik begann nicht mit der Machtergreifung, sondern mit einer schleichenden Erosion demokratischer Normen, die man lange als „politisches Rauschen“ abtat.

Der Klimawandel begann nicht mit Hitzerekorden, sondern mit Zehntelgraden, die niemand ernst nahm.

Doch das Exponentielle ist kein „bisschen“. Viel wenig ergibt ein Viel. Es ist ein Kipppunkt, ein Umschlag, ein Bruch. Und genau deshalb ist es gefährlich. Das Exponentielle ist die Mathematik der Überraschung. Es wirkt lange wie Stillstand – bis es plötzlich alles ist. 

Die Tragik des Menschen: Wir sehen nur das Spektakel, nicht die Summe

Wir sind blind für die kleinen Abweichungen, die sich addieren. Wir unterschätzen das Kriechende, weil es nicht knallt:

Ein Wald verschwindet nicht an einem Tag, sondern Baum für Baum. 
Eine Demokratie stirbt nicht in einem Putsch, sondern in tausend kleinen Normbrüchen. 
Eine Gesellschaft verroht nicht durch einen Skandal, sondern durch die Gewöhnung an das Abnorme. 
Ein Markt kippt nicht durch ein Monopol, sondern durch stille Konzentration über Jahrzehnte. 
Die Katastrophe ist nie plötzlich.
Nur unser Erwachen ist es. 

Historische Beispiele der gefährlichen Langsamkeit

Der Aufstieg totalitärer Systeme

Totalitarismus entsteht selten durch einen einzigen Akt. Er entsteht durch kleine Einschränkungen von Rechten, minimale Verbiegung von Sprache, schrittweise Normalisierung des Undenkbaren.

Die Menschen dachten dann: „Es wird schon nicht so schlimm.“ Doch das Schlimme war längst im Werden – wie auch jetzt. 

Die langsame Erosion der römischen Republik

Rom fiel nicht durch Barbarenhorden, sondern durch jahrzehntelange Machtkonzentration, schleichende Korruption, das Gewöhnen an Ausnahmezustände.

Der Untergang war ein Prozess, kein Ereignis. 

Die Industrialisierung und ihre Nebenwirkungen

Auch hier: kein Knall, sondern ein Kriechen. Erst ein bisschen Rauch, dann ein bisschen Lärm, dann ein bisschen Entfremdung. Bis die Welt sich unwiederbringlich verändert hatte. 

Die Pointe: Das Langsame ist die wahre Geschwindigkeit unserer Zeit

Wir fürchten das Rasende, doch das Rasende ist selten nachhaltig gefährlich. Das Gefährliche ist das, was sich unterhalb unserer Wahrnehmung bewegt. Wir verlieren nicht plötzlich die Natur – wir verlieren sie in kleinen Schritten. Wir verlieren nicht plötzlich die Freiheit – wir verlieren sie in winzigen Zugeständnissen. Wir verlieren nicht plötzlich die Vernunft – wir verlieren sie in der Gewöhnung an das Absurde. Die Welt geht nicht in Explosionen zugrunde, sondern in Erosionen. 

Das Gefährliche an der Langsamkeit ist nicht ihre Harmlosigkeit, sondern ihre Tarnung

Wir Menschen sind evolutionär darauf geeicht, auf das Plötzliche zu reagieren – nicht auf das Schleichende. Und genau dort, im Reich des Exponentiellen, lauern die größten Gefahren unserer Zeit. 

Ein heilsames Innehalten

Vielleicht ist die wichtigste Tugend unserer Zeit nicht Schnelligkeit, sondern Aufmerksamkeit. Nicht Reaktion, sondern Wahrnehmung. Nicht Aktionismus, sondern Bewusstsein für das Langsame. Denn die Zukunft wird nicht von schnellen Ereignissen entschieden, sondern von den schwelenden Prozessen, die wir zu lange ignorieren – wie im Hier und Jetzt.  

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 06. April 2026 bei anderweltonline.com

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Bild: Wälder und kristallklares Wasser schwimmen über trockenem Land.

Bildquelle: Aree_S / shutterstock

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Infraschall-Terror: ein weiteres schmutziges Geheimnis der Windkraftindustrie

12. April 2026 um 10:04

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Am 24. März gab es im Europäischen Parlament eine Anhörung zum Thema Windkraftwerke und deren negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit durch Infraschall. Der bezeichnende Titel dieser Anhörung lautete „Unheard but not harmless“. Ein Weckruf, der hoffentlich nicht ungehört verschallt.

Auf Einladung des konservativen luxemburgischen EU-Abgeordneten Fernand Kartheiser fand eine Anhörung unter dem bezeichnenden Titel „Unheard but not harmless“ (Unhörbar, aber nicht harmlos) statt. Es ging um das, was von Politik und Behörden seit vielen Jahren konsequent ignoriert wird: den Lärm und vor allem den Infraschall, der von den mittlerweile rund 50.000 Windturbinen ausgeht, die Europas Landschaften verschandeln und immer gigantischer werden.

Das methodische Vorgehen funktioniert in der Regel so: Man nehme ein paar handverlesene, kerngesunde Vorzeige-Probanden, beschalle sie für maximal zehn Minuten mit den Geräuschen einer Windturbine und setze sie danach wieder an die frische Luft. Oh Wunder: Nach ein paar Stunden ist niemand von ihnen tot umgefallen. Die unwiderlegbare Schlussfolgerung der Klima-Profiteure und ihrer gläubigen Anhänger: Windturbinen sind völlig harmlos. Doch am Ende ist dies nur eine erbärmliche Travestie von Wissenschaft; eine Form der methodischen Augenwischerei, deren ganze Dreistigkeit man erst wirklich verstehen kann, wenn man echten Experten zuhört.

Leuten wie Ken Mattsson. Mattsson ist Professor an der Universität Uppsala. Er hat für die schwedische Regierung gearbeitet, für die NASA, und an der Universität Stanford geforscht. Mit anderen Worten: Er ist ein Wissenschaftler, der weiß, wovon er spricht. In seinem Vortrag hat Mattsson das offizielle Lügengebäude der Windindustrie genüsslich demontiert. Die Befunde sind so erschütternd wie eindeutig: Alles, was uns von Polit-Gaunern bislang als „gesundheitliche Unbedenklichkeit“ verkauft wird, basiert auf systematisch falschen Messmethoden.

Mattsson legte den Finger tief in die Wunde: Die offiziellen Stellen messen den Lärm in der „dBA-Skala“. Das ist der Standard für Umwelt- und Gehörschäden, konzentriert sich aber auf Frequenzen zwischen 2.000 und 5.000 Hertz (2 kHz bis 5 kHz). Infraschall findet aber unterhalb von 20 Hertz statt. Man misst also absichtlich mit einem Instrument, das die wichtigen Frequenzen gar nicht erfassen kann. Wer nicht misst, findet nichts. Und wer absichtlich falsch misst, findet exakt das, was er für seinen ideologischen Wahn braucht.

Besonders perfide ist das Märchen vom „harmlosen“ Infraschall, der ja angeblich auch in der Natur vorkomme. Mattsson macht deutlich, dass der Infraschall von Windturbinen jeder natürlichen Harmonie entbehrt, wie man sie von Wind oder Meeresrauschen kennt. Er pulsiert quasi und ist ein amplitude-modulated noise – ein ständiges Anschwellen und Abschwellen, in regelmäßigen Salven von den riesigen Rotorenblättern in die Umgebung gefeuert.

Und im Gegensatz zu normalem Schall durchdringt Infraschall die Dämmschichten und staut sich in Gebäuden. Gerade nachts, wenn atmosphärische Bedingungen es zulassen, dass sich diese Schallwellen noch weiter ausbreiten, dringen sie gnadenlos in die Schlafzimmer ein. Als Folge dessen ist der Infraschall in den eigenen vier Wänden oft belastender als im Freien. Gestohlene Nachtruhe und Migräne sind die Folge. „Man muss es nicht hören, um davon betroffen zu sein“, so Mattsson trocken.

Unterstützt wurde Mattsson von der Berliner Forscherin Dr. Ursula Maria Bellut-Staeck. Sie machte unmissverständlich klar, was Dauerbeschallung mit Infraschall im menschlichen Körper anrichtet: Nicht nur Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen stehen auf der Agenda, sondern auch massive Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems. Sogar Gefahren für die kindliche Entwicklung und die Biodiversität brachte sie auf den Tisch.

Deshalb forderte sie ein sofortiges Moratorium für alle neuen Windkraftprojekte. Aber wen in Brüssel interessiert schon die Gesundheit der Bürger? Der niederländische Anwalt Morvan Le Berre erinnerte an eine Petition aus dem Jahr 2021, initiiert von Patrice d’Oultremont. Die Forderung an die EU-Kommission, diese Probleme endlich anzuerkennen, verstaubt seitdem in den Schubladen. Die EU-Abgeordnete Virginie Joron brachte es auf den Punkt: Das Thema dürfe nicht politisiert werden, es betreffe uns alle.

Wie eklatant die Irreführung durch die Windindustrie ist, zeigte der peinliche Auftritt von Guy Willems, dem Sprecher der Lobby-Krake WindEurope. Statt auf die erdrückenden wissenschaftlichen Argumente einzugehen, spulte er das übliche PR-Band ab: Die Branche liefere 20 Prozent des EU-Stroms und sichere 400.000 Jobs. Willems behauptete allen Ernstes gegenüber Brussels Signal, es gebe „keine Forschung“, die eine Verbindung zwischen Windturbinen und Gesundheitsproblemen belege. Die Abstandsregeln solle man gefälligst den Nationalstaaten überlassen. Profite privatisieren, Schäden sozialisieren – so sieht das grüne Geschäftsmodell aus.

Ken Mattsson ließ diese Arroganz nicht unbeantwortet und konterte brillant: Es gäbe deshalb keine „offiziellen“ Beweise, weil die Messinstrumente unzureichend seien. Und warum sollte die Industrie überhaupt etwas daran ändern wollen? Die Profiteure haben – so Mattsson ganz diplomatisch – „wenig Anreize“, die negativen Effekte ihrer windgetriebenen Gelddruckmaschinen ans Licht zu bringen.

Fachleute wie Mattsson und Bellut-Staeck fordern nun groß angelegte, unabhängige Studien und Bau-Moratorien. Doch so lange man in Brüssel und den europäischen Hauptstädten weiterhin am „European Green Deal“ festhält, wird sich am ideologiegetriebenen Ausbau der Windkraft nichts ändern. Doch je mehr dieser Giganten aufgestellt werden, desto mehr Menschen müssen auch mit gesundheitlichen Problemen durch die permanente Infraschall-Belastung leben.

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Woher kommt der Strom? erhebliche Windflaute

11. April 2026 um 07:00

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13. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Am Montag der aktuellen Analysewoche kommt es zu einer erheblichen Windflaute. Dieser Tag ist beispielhaft für die Probleme, die eine Energiewende mit sich bringt, in der praktisch keine Energie für die Deckung der Grundlast Deutschlands zur Verfügung stünde. Wenn nach Abschaltung der letzten grundlastfähigen Kohlekraftwerke die angekündigten, aber noch nicht mal ausgeschriebenen Gaskraftwerke fehlen. Halt, halt rufen unsere Freunde der Energiewende dazwischen. Bis dahin haben wir die Erneuerbaren doch bereits massiv weiter ausgebaut. So plant die Bundesregierung aktuell 2.000 zusätzliche Windkraftanlagen bis zum Jahr 2030. Aber nicht nur das. Auch die Stromerzeugung mit PV-Anlagen, auch Biomasse- und Wasserkraftstromerzeugung wird im Prognosemodell von Agora-Energiewende dargestellt. Für den Montag sähe die Stromerzeugung bei einem Ausbau der Erneuerbaren auf rechnerische 86 Prozent so aus.  Zum Vergleich noch mal der echte, der aktuelle Chart von Agora Energiewende vom 23.3.2026. Die PV-Stromerzeugung übertrifft in der Prognose zur Mittagszeit den Bedarf bei weitem, so dass mit negativen Preisen zu rechnen wäre. Ansonsten – und das ist das Entscheidende – wird die Windstromerzeugung nur ein ganz klein wenig stärker. Kurz gesagt: Es können so viele Windkraftwerke vorhanden sein, wenn der Wind kaum weht, gibt es kaum Strom. Und sofort sei dabei gesagt, dass es keine Speichermöglichkeiten gibt, noch jemals geben wird, um den fehlenden Strom auch nur annähernd zu ersetzen. Diese Aufgabe müssen fossile Backup-Kraftwerke übernehmen. Sonst gehen die Lichter aus. Alles andere ist dummes Gerede.

Ab Dienstag baut sich ein Windbuckel auf, der sich dann langsam wieder abbaut und Freitagmorgen in einem Windloch endet. Zum Wochenende herrscht unregelmäßige Windstromerzeugung auf niedrigem Niveau. Sonntag zieht die Windstromerzeugung ab Mittag wieder an, um einen – Achtung Spoileralarm – wind- und PV-stromstarken Montag der Folgewoche einzuleiten.

Die Strompreise sinken über die Mittagsspitze jeden Tag ab. Sie erreichen an vier Tagen die Null-Linie. Selbstverständlich wird zu diesen Zeiten viel Strom vom Ausland eingekauft. Dann, wenn von Deutschland Strom benötigt wird, exportieren Deutschlands Nachbarn den Strom zurück und verdienen an der Preisdifferenz gutes Stromkundengeld. Die Strompreise werden wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, der Ukraine und im Iran tendenziell steigen. Die preistechnischen Hintergründe (Merit-Order-Prinzip) erklärt Marie Droste bei WELT-TV. Der konkrete Strompreis schwankt an der Strombörse wegen des Prinzips Angebot und Nachfrage. Deshalb ist es für viele Verbraucher sinnvoll, den konkreten Strompreis konkreter Stromhändler mittels eines Vergleichsprogramms herauszufinden und das für ihn passende Angebot zu zeichnen. So hat der Stromkunde für eine gewisse Zeit keine Preissorgen. Gleiches gilt für den Gaspreis.  Tendenziell werden Gas und Strom teurer werden und den Verbraucher belasten. Verträge laufen aus; dann muss man nehmen, was aktuell angeboten wird. Denn ohne Gas und Strom läuft in Deutschland, läuft in der zivilisiert-entwickelten Welt nichts! Und sei es Gas aus Flaschen und Strom aus Generatoren. Energie ist für die Menschen (über)lebensnotwendig.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 13. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen wie bereits oben für den Montag den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau nur zu einer massiven Stromüberzeugung über die Mittagsspitze mit oft negativen Preisen führen wird.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Fast keine Windstromerzeugung. PV-Stromerzeugung frühlingshaft stark. Die Strompreise.

Windbuckel wird aufgebaut. Weniger PV-Strom. Die Strompreise.

Der Windbuckel wird abgebaut. PV-Stromerzeugung weiter schwach. Die Strompreise.

Donnerstag, 26.3.2026

Windstrom nimmt weiter ab.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Windstrom Tiefpunkt der Woche ab Dienstag. Viel PV-Strom. Die Strompreise.

Wenig Bedarf. Windstrom leicht abnehmend. PV-Strom heute nicht ausreichend. Die Strompreise.

Windstrom und PV-Strom erreichen mit den übrigen Erneuerbaren die Bedarfslinie diese Woche so gerade. Deshalb leichte Negativpreise. Sie sind auch die Folge des fossilen Netzstabilisierungsstroms, der als Systemdienstleistung vergütet wird. Die Strom aus Kraftwerken mit großen Schwungmassen kommt immer noch hinzu, auch wenn die Erneuerbaren bereits „reichen“, um den Bedarf zu decken! Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus. 

Der Beitrag Woher kommt der Strom? erhebliche Windflaute erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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EU-Vorgaben treiben Windkraft-Ausbau voran – MFG fordert Stopp zentralistischer Energiepolitik

09. April 2026 um 15:51

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Die geplanten Beschleunigungsgebiete für Windkraft und Photovoltaik zeigen aus Sicht der MFG deutlich, wie stark EU-Vorgaben inzwischen in die Energiepolitik eingreifen – und regionale Lösungen zunehmend verdrängen. In der „grünen“ Revolution der Energiewende wird oft von „Bürgerbeteiligung“ und „lokaler Akzeptanz“ geschwärmt – doch hinter der Fassade lauert ein perfider Mechanismus: Die Ausweisung von Vorrang- oder [...]

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Infraschall – Schallwellen mit extrem weiter Ausbreitung

09. April 2026 um 07:44

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Was haben eine Windkraftanlage, Rechenzentren, Meeresbrandung und ein Vulkanausbruch gemeinsam? Alle drei senden Infraschall aus, also Schall mit einer Frequenz unter 20 Hertz. Diese Schallwellen, die fälschlicherweise als unhörbar gelten, können die Erde mehrfach umrunden und sind sowohl für Physiker als auch für Ärzte von Interesse. Ein genauerer Blick. Indonesien, 26. August 1883. Krakatau erwachte [...]

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Trotz Klage: Rodungen für Wind-Monster beim Hermannsdenkmal haben begonnen

08. April 2026 um 14:30

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ermöglicht einen regelrechten Wildwuchs von Windkraftanlagen in Deutschland. Dem fallen empfindliche Naturlandschaften zum Opfer – so auch im Teutoburger Wald, wo an der Gauseköte sieben Windriesen errichtet werden sollen. Damit wird das ökologisch wertvolle Areal nahe Adlerwarte, Externsteinen und Hermannsdenkmal zerstört. Gegen die Genehmigung läuft eine Klage, doch die Rodungen haben bereits begonnen. Die AfD fordert einen sofortigen Baustopp.

Der geplante Windpark im Teutoburger Wald sorgt seit Langem für massive Konflikte. Im März 2025 hatte der Kreis Lippe veröffentlicht, dass die sieben Windkraftanlagen auf der Gauseköte – nahe der Externsteine, der Alderwarte Berlebeck und auch des Hermanndenkmals – zur Abwendung von Schadenersatzansprüchen in zweistelliger Millionenhöhe genehmigt werden müssten. Landrat Dr. Axel Lehmann hatte damals moniert: „Wir brauchen dringend eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das zurzeit Windkraftprojekten eine so hohe Priorität gibt, dass eine Regulierung des Ausbaus nahezu unmöglich scheint.“

Die mit dem Windpark einhergehende Zerstörung von großen Waldflächen – ausgezeichnet als ökologisch wertvoller “Bereich zum Schutz der Natur” – geht selbst dem umstrittenen BUND, der stets das Klimanarrativ predigt und die Energiewende vorantreiben will, zu weit. Der BUND NRW reichte im Mai 2025 mit Unterstützung weiterer Naturschutzverbände Klage gegen die Genehmigung ein.

Zwar wird seitens der Investoren betont, dass die fraglichen Flächen ohnehin durch Stürme, Borkenkäfer oder Trockenheit zerstört wären – das stimmt Naturschützern und Kennern des Areals zufolge aber nicht. Auf den angeblichen “Kalamitätsflächen” hat sich demnach längst wieder über Naturverjüngung Laubmischwald angesiedelt. Und für die Erschließung dieser Flächen muss obendrein ökologisch wertvoller Wald gerodet werden. Kritiker sprechen hinsichtlich der Behauptungen von vermeintlich devastierten Flächen von einer Irreführung der Öffentlichkeit, um eine höhere Akzeptanz für das Projekt herzustellen.

Klage läuft noch – doch die Rodungen haben begonnen

Die Klage des BUND ist noch anhängig, aber eine aufschiebende Wirkung hat das nicht. Die Rodungen haben bereits begonnen, wie die LZ berichtet. Zwischenzeitlich ist von sechs geplanten Anlagen die Rede. „Hier wurden Tatsachen geschaffen, obwohl die Klage des BUND NRW beim Oberverwaltungsgericht noch anhängig ist und keine Rechtssicherheit herrscht“, prangerte Nicole Heithecker vom BUND Lippe-Südost an: „Es darf nicht sein, dass der Rechtsstaat hier ignoriert wird. Die Energiewende darf nicht als Deckmantel instrumentalisiert werden, um den wirtschaftlichen Interessen der Investoren und Eigentümer den Weg zu bahnen.“ Hinter dem Projekt stehen Stephan Prinz zur Lippe und der Windkraft-Investor „Westfalen-Wind“.

AfD fordert Baustopp

Auch politisch gibt es Widerstand gegen das Vorgehen: „Kulturstaatsminister Weimer warnte vollmundig vor der Vereinnahmung des Hermannsdenkmals durch die AfD. Der Widerstand gegen den geplanten Windpark im Teutoburger Wald zeigt jedoch klar auf: Nur die AfD-Fraktion tritt konsequent für den Erhalt der Kulturlandschaft rund um das Hermannsdenkmal ein”, kommentiert der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, Mitglied im Kultur- und Medienausschuss, in einem aktuellen Statement.

Tatsächlich hatte Weimer im Herbst letzten Jahres zum “Kulturkampf” gegen die AfD aufgerufen. Wenn die AfD sich den Hermann als Symbol hole, “dann ist er halt weg. Dann gehört er nicht mehr in die Mitte der Gesellschaft”, hatte der umstrittene Kulturstaatsminister fabuliert. Sehr viel wert kann der herrschenden Politik der Hermann aber nicht sein, bedenkt man, dass man rund 250 Meter hohe Windräder in die Nähe des knapp 54 Meter hohen Denkmals bauen möchte.

Zur Erinnerung: Das Denkmal wurde zwischen 1838 und 1875 errichtet – zu Ehren des Cheruskerfürsten Arminius und zur Erinnerung an die gewonnene Schlacht gegen die Römer im Teutoburger Wald im Jahr 9. Der Hermann thront mit siegreich erhobenem Schwert auf dem Teutberg bei Detmold und überblickt den Teutoburger Wald. Sollen wirklich stählerne Windgiganten seinen Blick entstellen?

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Götz Frömming, betont die Forderung zum sofortigen Baustopp: „Wenn Weimer seinen Worten Taten folgen lassen will, schließt er sich der Forderung von Bürgerinitiativen und AfD-Fraktion nach Baustopp der sieben Mega-Windräder an. Unsere Natur und Kultur haben unseren Schutz verdient. Da darf es keine Brandmauer in den Köpfen geben.“

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Berlin: Grünen-Stadträtin ignoriert Parlament für radikalen Windrad-Ausbau

08. April 2026 um 10:00

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Wenn das Parlament nicht so abstimmt, wie man es aus ideologischen Gründen will, wird die Wahrheit offenbar einfach passend gemacht. Ein unglaublicher Demokratie-Skandal erschüttert den Berliner Bezirk Lichtenberg: Eine grüne Stadträtin hat die Ablehnung von Windkraftwerken kurzerhand in eine Zustimmung umgedichtet – und den Berliner Senat monatelang belogen.

Es ist ein Vorgang, der tief in das Demokratieverständnis der Öko-Partei blicken lässt. Eigentlich war die Sache glasklar: Das Bezirksparlament (BVV) in Berlin-Lichtenberg hatte bereits 2024 auf Antrag des BSW beschlossen, dass in den wertvollen Landschaftsschutzgebieten Wartenberg und Falkenberg keine Windräder aufgestellt werden dürfen. Eine breite Mehrheit unter mithilfe von CDU und AfD stoppte den grünen Windkraft-Wahnsinn. Das Volk hatte gesprochen.

Doch die grüne Umweltstadträtin Filiz Keküllüoğlu interessierte der demokratische Beschluss offenbar herzlich wenig. Anstatt dem Berliner Senat um den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) das klare “Nein” des Parlaments zu melden, soll sie ein falsches Dokument ans Rathaus geschickt haben. Keküllüoğlu leitete der Landesregierung nämlich eine veraltete Empfehlung eines Ausschusses weiter, wonach die Windräder gebaut werden sollten. Dabei handelte es sich genau um jenes Papier, das in der Abstimmung krachend durchgefallen war. Dem Senat wurde so vorgegaukelt, Lichtenberg wolle die Naturgebiete mit Wind-Giganten zupflastern lassen.

Der Schwindel fiel erst über ein Jahr später auf. Das BSW bemerkte den Betrug durch einen Zwischenbericht, der eigentlich nur beiläufig zur Kenntnisnahme verschickt wurde. Alexander King, Landesvorsitzender des BSW, ist fassungslos und spricht von bewusster Manipulation. Das Verhalten sei “symptomatisch für eine antidemokratische Geisteshaltung der selbsternannten demokratischen Mitte”, wettert King. “Dass die Bezirksstadträtin die Frechheit besaß, offenbar völlig bewusst dem Senat eine falsche Beschlusslage zu übermitteln, ist ein Skandal.”

Die der Manipulation überführte Grünen-Politikerin reagierte daraufhin uneinsichtig. Auf Nachfrage des Tagesspiegels redet sie sich lapidar damit heraus, ihr sei “ein Fehler unterlaufen”. Doch anstatt Demut zu zeigen, lobt sich Keküllüoğlu sogar noch selbst! Dass das BSW den Schwindel überhaupt bemerken konnte, liege ja nur daran, dass sie das entsprechende Dokument herumgeschickt habe. Das zeige doch allen Ernstes, dass “der Vorgang insgesamt transparent war”.

Doch im September wird in Berlin gewählt. Filiz Keküllüoğlu tritt dann an, um Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg zu werden. Eine Politikerin, für die ein demokratisches “Nein” zu den Windkraftwerken anscheinend nur eine unverbindliche Empfehlung ist, greift nun nach der höchsten Macht im Bezirk. Doch für die Grünen, die bei der letzten Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Lichtenberg gerade einmal 11,8 Prozent der Sitze erhielten, dürfte dieser Vorgang nicht gerade förderlich sein.

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Wyomings Windparks: Eine brutale Todesfalle für die Steinadler

07. April 2026 um 12:00

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Die National Audubon Society warnt davor, dass sich die immer weiter wuchernden Windparks als gigantische “Populationssenken” für Steinadler erweisen. Auf gut Deutsch bedeutet dieses beschönigende Fachwort nichts anderes, als dass die majestätischen Greifvögel von diesen Anlagen regelrecht geschreddert werden.

Wer sich einmal die Mühe macht, nicht nur irgendwelche PR-Broschüren der Windkraft-Lobby durchzublättern, sondern in der echten wissenschaftlichen Literatur zu graben, stößt schnell auf ein in der Wildtierforschung altbekanntes Problem: die sogenannte “ökologische Falle”. Wir sprechen hier von einer waschechten brutalen Todesfalle für diese Greifvögel.

Für die Steinadler in Wyoming sind diese Windkraftwerke nämlich gleich in doppelter Hinsicht eine Todesfalle. Erstens – und hier greift der Mechanismus, den die Audubon Society beschreibt – entsteht ein tödliches Vakuum: Wenn die ansässigen Adler durch die Rotorblätter sterben, hinterlassen sie ein spärlich besiedeltes Gebiet. Das unbesetzte Revier lockt dann neue Adler an, die sich, ihrem natürlichen Instinkt folgend, in der Natur verteilen wollen, um die Nahrungsversorgung ihres Nachwuchses zu sichern. Die Neuen rücken nach, werden ebenfalls von den Rotoren erschlagen, und der makabre Kreislauf beginnt von vorn. Eine wahre Todesspirale.

Zweitens – und das macht die Sache geradezu zynisch – sind die Windparks regelrechte Schredder für Fledermäuse und unzählige Kleinvögel. Was passiert nun? Am Fuß der riesigen Turbinen entsteht ein reich gedeckter Tisch aus Kadavern. Der Steinadler, seines Zeichens eben auch ein Aasfresser, wird von diesem Festmahl unweigerlich angelockt. Es ist übrigens genau jener Mechanismus, der Adler auch immer wieder an Autobahnen verenden lässt, wenn sie überfahrene Tiere fressen wollen. Nun serviert man ihnen das tödliche Buffet direkt unter den scharfen Klingen der Windkraftwerke.

Diese ökologischen Todesfallen sind in der Wissenschaft beileibe kein neues Phänomen. Die staatlichen und bundesstaatlichen Wildtiermanager in Wyoming wissen also ganz genau – oder müssten zwingend wissen –, was da vor sich geht. Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf die ungeschminkte Wissenschaftslage zu geben, seien hier zwei Kernaussagen aus einer Literaturstudie aus dem Jahr 2002 (“Ecological and evolutionary traps“) zitiert:

“Deterministische Modelle haben gezeigt, dass […] wenn es große Qualitätsunterschiede zwischen Lebensräumen gibt und die Populationen klein sind, Verhaltenspräferenzen für jene Lebensräume, die keine Netto-Reproduktion bringen (Habitat-‚Senken‘), zur Ausrottung der Population führen können. Noch überraschender ist, dass dies offenbar selbst dann zutrifft, wenn die Zonen mit schlechtem Lebensraum nur einen relativ kleinen Teil der gesamten Landschaft ausmachen. Wird also nur ein Bruchteil des Lebensraums so verändert, dass die Entscheidungsregeln eines Organismus keine anpassungsfähigen Ergebnisse mehr liefern, kann das zum Untergang der gesamten Population führen, sofern die Präferenzen der Individuen stark genug sind.”

Und weiter:

“Organismen verlassen sich oft auf Umweltreize, um Verhaltens- und Lebensentscheidungen zu treffen. In Umgebungen, die vom Menschen plötzlich verändert wurden, sind diese ehemals verlässlichen Reize jedoch möglicherweise nicht mehr mit positiven Ergebnissen verbunden. In solchen Fällen können Organismen durch ihre eigenen evolutionären Reaktionen auf diese Reize ‚gefangen‘ werden und erleben ein verringertes Überleben […]. Eine Falle kann zur Ausrottung führen, wenn eine Population unter eine kritische Größenschwelle fällt, bevor eine Anpassung an die neue Umgebung stattfindet. Schutz- und Managementprotokolle müssen im Einklang mit den Verhaltensmechanismen und der Evolutionsgeschichte von Populationen entworfen werden – und nicht gegen sie – um zu vermeiden, dass sie ‚in die Falle tappen‘.”

Sich räumlich aufzuteilen und nach Aas zu suchen, sind zwei tief verwurzelte, elementare Überlebensinstinkte des Steinadlers. Die Windkraftindustrie hat es nun geschafft, genau diese Überlebensstrategien in eine perfide Todesfalle zu verwandeln. Das geht so lange, bis irgendwann keine Steinadler mehr da sind, die geschreddert werden können.

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Alarm im Stromnetz: “Hellbrise” sorgt für 40.000 Megawatt Überproduktion

05. April 2026 um 12:00

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Deutschland steht an den Osterfeiertagen vor einer extremen Belastungsprobe für die Stromnetz-Infrastruktur. Eine Wetterlage mit viel Wind und intensiver Sonneneinstrahlung – im Fachjargon “Hellbrise” genannt – trifft auf den bundesweit niedrigsten Stromverbrauch des Jahres. Die aktuellen Zahlen versetzen Experten in Alarmbereitschaft.

Die Prognosen für den heutigen Sonntag zeigen ein Szenario, das es in dieser Dimension in Deutschland noch nie gegeben hat: Einer erwarteten Erzeugung von gewaltigen 86.000 Megawatt (MW) steht ein drastisch gesunkener Verbrauch von lediglich 46.000 MW gegenüber. Das Resultat ist ein gigantischer Überschuss von rund 40.000 MW, der massiv in die Verteilernetze drückt. Vor dieser dramatischen Schere zwischen Angebot und Nachfrage hatten die Übertragungsnetzbetreiber im Vorfeld der Osterfeiertage bereits eindringlich gewarnt.

Während an den Feiertagen die großen Industrieanlagen und Fabriken stillstehen und der bundesweite Strombedarf traditionell seinen Tiefstpunkt erreicht, laufen Millionen Solarpaneele und Zehntausende Windkraftanlagen wetterbedingt auf Hochtouren. Diese sogenannte “Hellbrise” (also das Gegenteil einer “Dunkelflaute”) offenbart die akuten physikalischen Schwachstellen des aktuellen Stromsystems: Strom muss in der exakten Sekunde seiner Erzeugung verbraucht werden, da es in Deutschland keine ausreichenden Speicherkapazitäten für derartige Energiemassen gibt.

Erschwerend kommt ein technisches Defizit hinzu: Rund die Hälfte aller in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen lässt sich von den Leitwarten aus nicht fernsteuern oder zentral abregeln. Sie speisen gnadenlos weiter Strom ein, auch wenn die Kapazitätsgrenzen des Netzes bereits erreicht sind. Dies sorgt für enorme Probleme bei den Netzbetreibern.

Um einen regionalen Netzkollaps (Brownout) oder gar einen Blackout durch Überlastung zu verhindern, müssen die Netzbetreiber nun weitreichende Notfallmaßnahmen ergreifen. Der überschüssige Strom muss zwingend ins Ausland abgeleitet werden. An der Leipziger Strombörse führt dieses gewaltige Überangebot an Feiertagen regelmäßig zu sogenannten “negativen Strompreisen”. Deutschland muss also Millionenbeträge an Nachbarstaaten zahlen, damit diese den überschüssigen Strom abnehmen und das deutsche Netz vor dem Durchbrennen bewahren. Die hierdurch entstehenden Kosten werden am Ende auf alle Verbraucher umgelegt.

Doch dies wird schwierig, da sämtliche Nachbarländer ebenfalls mehr Strom produzieren, als sie verbrauchen. Offiziell stufen Netzbetreiber wie Amprion und die Bundesnetzagentur die Lage zwar als “beherrschbar” ein, doch in den Leitwarten bereitet man sich auf einen hochkomplexen Kraftakt vor.

Ein Industrieland von solchen massiven Schwankungen bei der Stromproduktion abhängig zu machen, erweist sich zusehends als problematisch. Der Mega-Blackout auf der Iberischen Halbinsel im letzten Jahr hat bereits bewiesen, wie gefährlich diese Energiewende sein kann. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis Deutschland (und Mitteleuropa) von so einem Ereignis betroffen sein werden?

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Grüner Schwindel: Rekord-Windkraft bewahrt Briten nicht vor dem Energiepreis-Schock

03. April 2026 um 13:00

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Wieder einmal platzt eine grüne Lebenslüge. Die britische Regierung feiert eine “Rekord-Windkraft”-Stromerzeugung, doch die Realität holt die Klima-Ideologen gnadenlos ein. Trotz unzähliger Windräder explodieren die Strompreise, und das Land zittert vor den Folgen des Nahost-Konflikts. Der Grund? “Flatterstrom” kann eben keine verlässliche Energieversorgung sichern.

Man kann sich nicht mit Windmühlen aus einer handfesten Energiekrise herausretten. Diese bittere Lektion muss Großbritannien gerade auf die harte Tour lernen. Obwohl das Land von den Systemmedien und Klima-Lobbyisten stets als globaler Vorreiter der Windenergie gefeiert wird, hängt das britische Stromnetz am Tropf der fossilen Brennstoffe. Etwa ein Drittel des Stroms muss nach wie vor durch Gaskraftwerke erzeugt werden. Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran schießen die Öl- und Gaspreise weltweit durch die Decke. Und wer leidet am meisten? Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird Großbritannien den Energiepreis-Schock am härtesten zu spüren bekommen.

Dabei jubelten die Mainstream-Blätter noch über angebliche Rekorde bei der Windstromerzeugung im ersten Quartal 2026 (ein Plus von 31 Prozent gegenüber 2025) und einen neuen Tagesrekord am 25. März. Doch was nützt ein Rekord an stürmischen Tagen, wenn bei Flaute die Lichter auszugehen drohen? Die Erneuerbaren sind und bleiben unzuverlässig. Ohne Kernkraft und Gas als Rückgrat des Netzes würde das britische System sofort kollabieren. Wenn die Nachfrage im Winter steigt und der Wind nicht weht, drohen großflächige Blackouts. Der sogenannte “Flatterstrom” ist eben keine Basis für eine Industrienation.

Zum Glück für die Netzbetreiber wehte der Wind im ersten Quartal dieses Jahres stark. Doch was passiert im zweiten und dritten Quartal, wenn die wirtschaftlichen Schockwellen des Iran-Krieges die Briten mit voller Wucht treffen? Zwar gaukelt die britische Energiebehörde Ofgem den Verbrauchern mit einer kurzfristigen Senkung der Preisobergrenze um 7 Prozent zwischen April und Juni noch heile Welt vor. Doch das dicke Ende kommt ab Juli: Experten von Cornwall Insight prognostizieren einen brutalen Anstieg der Preisobergrenze um satte 18 Prozent für das dritte Quartal. Der Gaspreisschock weckt bereits düstere Erinnerungen an die Krise von 2021/22. Während Länder wie Frankreich mit ihrer Kernkraft relativ geschützt sind, stehen die Briten wegen ihrer Abhängigkeit vom Gas-Strom im Regen.

Während die sozialistische Regierung weiterhin völlig realitätsfern von einem “sauberen Energienetz” bis 2030 träumt, schlagen Netzbetreiber und Industrie längst Alarm. Der nationale Netzbetreiber NESO warnte bereits im November vor massiven Risiken für die Gasversorgung in den 2030er Jahren. Der Grund: Die heimische Produktion in der Nordsee befindet sich im freien Fall, weil die Politik der Öl- und Gasindustrie aus reiner Klima-Ideologie ständig neue Steine in den Weg legt.

Der Industrieverband OEUK fordert bereits ein Ende der Blockadehaltung. “Eine größere Importabhängigkeit setzt Haushalte und Unternehmen einer größeren Volatilität, höheren Emissionen und wachsenden geopolitischen Risiken aus”, warnt der Verband. Die heimische Förderung könnte das Land vor genau jenen LNG-Versorgungsengpässen schützen, die es aktuell erlebt. Denn die Frage ist nicht, ob wir weiterhin Öl und Gas brauchen – alle glaubwürdigen Prognosen belegen, dass wir das tun werden. Die Frage ist lediglich, woher es kommt. Doch anstatt die heimische Förderung zu stärken und die eigenen Bürger vor Preisexplosionen zu schützen, opfert man den Wohlstand lieber auf dem Altar der “Net Zero”-Agenda.

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Trump investiert eine Milliarde, um Amerikas Küsten vor Windkraft-Monstern zu retten

03. April 2026 um 11:00

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Die Biden-Administration hat Milliarden an Steuergeldern verschleudert, um die US-Küsten mit ineffizienten Windkraftwerken zuzupflastern. Nun zieht Präsident Donald Trump die Konsequenzen. Für knapp eine Milliarde Dollar kauft sich die US-Regierung aus den fatalen Verträgen mit TotalEnergies frei. Die Klima-Lobby schäumt vor Wut, doch für den amerikanischen Bürger bedeutet das: Rückkehr zu verlässlicher Energie statt Flatterstrom.

Donald Trump macht ernst mit seinem Versprechen, den linksgrünen Klima-Fanatismus in den USA zu beenden. Wie nun bekannt wurde, nimmt die US-Regierung fast eine Milliarde Dollar in die Hand, um den französischen Energie-Giganten TotalEnergies für die Stornierung von Offshore-Windkraft-Leasingverträgen zu entschädigen. Ein genialer Schachzug: Statt Milliarden in unzuverlässige, wetterabhängige Energie zu pumpen, werden die Gelder nun in echte, verlässliche Energiequellen wie Öl und Gas investiert.

Unter dem Deckmantel des sogenannten “Inflation Reduction Act” – einem gigantischen, ideologiegetriebenen Subventionsprogramm der Biden-Ära – erlebte die Windkraft-Lobby einen Goldrausch. Angeblich liefere Windkraft mittlerweile 10 Prozent der US-Energie. Doch Trump hat den Schwindel längst durchschaut. Völlig zu Recht bezeichnet er die gigantischen Rotoren als die “mit Abstand teuerste Form der Energie”.

Ganz zu schweigen von den verheerenden Folgen für die Umwelt: Die hässlichen Stahlriesen verschandeln nicht nur die Küsten, sie stehen auch im dringenden Verdacht, für das massenhafte Sterben von Vögeln, Fledermäusen und Walen verantwortlich zu sein. Auch die angebliche Lebensdauer der Anlagen von 20 bis 25 Jahren ist oft nichts als Augenwischerei; Trump selbst schätzt sie auf realistische acht Jahre, bevor die Dinger als Sondermüll enden.

Natürlich versuchen linke Aktivisten-Richter, Trumps Aufräumarbeiten zu sabotieren. Erst im Februar maßte sich Bundesrichter Royce Lamberth an, einen Baustopp des Innenministeriums für einen milliardenschweren Windpark vor New York (Sunrise Wind) per einstweiliger Verfügung aufzuheben. Es war bereits das fünfte Mal, dass Gerichte versuchten, der Trump-Administration bei der Rettung der Küsten in die Parade zu fahren. Doch Trump lässt sich von solchen juristischen Störmanövern nicht beirren. Angesichts der steigenden Energiepreise – eine direkte Folge des geopolitischen Chaos und des Iran-Krieges – braucht Amerika Versorgungssicherheit und keine grünen Luftschlösser.

US-Innenminister Doug Burgum verkündete den historischen Deal am Montag auf der CERAWeek-Konferenz in Houston, Seite an Seite mit TotalEnergies-CEO Patrick Pouyanne. Der französische Konzern gibt die Pachtverträge vor New York und North Carolina zurück und verpflichtet sich, keine neuen Offshore-Windprojekte in den USA mehr zu entwickeln.

Stattdessen fließt das Geld dorthin, wo es der Wirtschaft wirklich nützt: TotalEnergies wird fast eine Milliarde Dollar in den Ausbau von vier Produktionslinien der Rio Grande LNG-Anlage in Texas sowie in die konventionelle Öl- und Schiefergasförderung investieren. “Wir arbeiten mit TotalEnergies zusammen, um fast 1 Milliarde Dollar freizumachen, die in einer Pachtkaution gebunden waren. Dieses Geld war für die Subventionen der Vorgängerregierung gedacht, die teure, wetterabhängige Offshore-Windkraft vorantrieben”, so Burgum.

Die Reaktionen der Profiteure der Klima-Industrie ließen nicht lange auf sich warten. Vertreter von Lobbygruppen weinen nun öffentlich ihren gestrichenen Steuergeldern hinterher. Sam Salustro vom “Oceantic Network” faselte von „politischem Theater“ und behauptete dreist, Trumps Entscheidung würde die amerikanischen Verbraucher belasten. Auch Lena Moffitt von der Klima-Sekte “Evergreen Action” warf Trump vor, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu vertiefen, während er die “heimische saubere Energie” zerstöre.

Die absurde Logik der Öko-Marxisten: Ausgerechnet flatterhafte Windenergie, die nur dann Strom liefert, wenn der Wind weht, soll die amerikanische Energieversorgung in Krisenzeiten sichern. Projekte wie “Vineyard Wind” in Massachusetts oder “Revolution Wind” in Rhode Island gingen dank gerichtlicher Schützenhilfe kürzlich noch ans Netz, doch mit neuen Projekten dürfte nun Schluss sein.

Die Botschaft aus Washington ist unmissverständlich: Die Zeit der ideologiegetriebenen Energie-Experimente auf Kosten der Steuerzahler ist vorbei. Trump setzt auf echte und verlässliche Kraftwerke – und bewahrt Amerika damit vor dem wirtschaftlichen Selbstmord, den Länder wie Deutschland mit ihrer “Energiewende” gerade schmerzhaft vorexerzieren.

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Unhörbar aber nicht harmlos – Gefährdung der Volksgesundheit durch Infraschall von Windparks in der EU

03. April 2026 um 08:15

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Windparks sind für einige Wenige das große Geschäft, bringen aber für Viele gesundheitliche Schäden. Eine der Ursachen ist der von Windrädern im Betrieb produzierte Infraschall. In einem Podcast interviewt Fernand Kartheiser, Mitglied des Europäischen Parlaments, Professor Ken Mattson von der Universität Uppsala zu den weniger diskutierten Auswirkungen der Windenergie, insbesondere zu Lärm und Infraschall. Die [...]

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Ein weiterer Grund, warum die Stromerzeugung aus Wind und Sonne niemals ausreichen wird, um eine Wirtschaft zu betreiben

02. April 2026 um 15:00

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WUWT, THE MANHATTAN CONTRARIAN, Francis Menton, 26.03.2026

Wer fossile Brennstoffe ablehnt – und wer tut das schon? –, für den haben unsere Experten aus Wissenschaft und Umweltorganisationen die perfekte Antwort parat: Wir können unseren Energiebedarf einfach durch Strom aus Wind und Sonne decken. Die Energiequelle ist reichlich vorhanden und kostenlos. Die New York Times berichtete , dass die Stromkosten aus Wind und Sonne mittlerweile niedriger sind als die Kosten für Strom aus fossilen Brennstoffen. Und während wir Stromkosten sparen, schonen wir gleichzeitig die Umwelt! Alle Studierenden der Soziologie und Gender Studies sind sich einig, dass wir eine moralische Pflicht haben, unser Energiesystem von fossilen Brennstoffen auf „sauberen und grünen“ Wind- und Solarstrom umzustellen. Wer könnte sich uns schon in den Weg stellen?

Auf dieser Website habe ich mich eingehend mit der Dokumentation gravierender Schwächen dieser Darstellung auseinandergesetzt. Insbesondere habe ich zahlreiche Beiträge zum Thema der intermittierenden Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie verfasst. Diese führt dazu, dass entweder eine permanente, vollständige Absicherung durch eine andere Energiequelle oder alternativ massive Energiespeicherkapazitäten erforderlich sind, um ein voll funktionsfähiges Stromnetz ohne regelmäßige Stromausfälle zu gewährleisten. Wie mein Energiespeicherbericht vom Dezember 2022 zeigt, könnten ausreichende Energiespeicher in Form von Batterien die Stromkosten aus Wind- und Solarenergie um das Zehnfache oder mehr erhöhen.

Es hat sich herausgestellt, dass die intermittierende Stromerzeugung nur eines der Hauptprobleme bei Wind- und Solarenergie ist, die diese Energiequellen für den Betrieb eines Stromnetzes völlig unpraktisch und unerschwinglich machen. Ein weiteres großes Problem, das ich hier bisher nur kurz angesprochen habe, ist die Synchronisation und die damit verbundene Trägheit. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser mit diesem Thema kaum vertraut sind und auch nicht wissen, warum es sich als unüberwindbares Problem erweist, wenn Länder versuchen, auf ein überwiegend auf Wind- und Solarenergie basierendes Stromerzeugungssystem umzustellen. Dieser Beitrag soll Ihnen daher eine Einführung in dieses Thema geben.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Vorstand der „American Friends of the Global Warming Policy Foundation“. Diese amerikanische Wohltätigkeitsorganisation sammelt Spenden für zwei Partnerorganisationen in Großbritannien: die Global Warming Policy Foundation und Net Zero Watch . Am 9. März veranstaltete Net Zero Watch in Edinburgh einen Vortrag der Energieberaterin Kathryn Porter zum Thema „Schottlands Energiekrise“.

Frau Porters vollständiger Vortrag ist unter diesem Link zu finden. Diese Kathryn Porter ist nicht zu verwechseln mit Katherine („Katie“) Porter, der etwas exzentrischen ehemaligen Kongressabgeordneten und jetzigen Gouverneurskandidatin in Kalifornien. Unsere Kathryn Porter betreibt ein Energieberatungsunternehmen in Großbritannien und hat eine sehr informative Website namens watt-logic.com . Und sie weiß definitiv, wovon sie spricht, wenn es um die Funktionsweise eines Stromnetzes geht.

Während Frau Porters Vortrag sich speziell mit der aktuellen Situation des schottischen Stromnetzes befasste, stellte sich heraus, dass das größte Problem des schottischen Stromnetzes die Aufrechterhaltung der Synchronisierung ist. Falls Ihnen dieser Begriff nicht geläufig ist, überlasse ich Frau Porter die Erläuterung:

[Nachfolgende Beschreibung habe ich nach meinem Verständnis korrigiert – Demmig
Wer darüber mehr wissen möchte, schauen Sie meine Ausarbeitung ganz unten an.]

Unsere Stromnetze basieren auf Wechselstrom, also Strom, dessen Stärke sich im Laufe der Zeit sinusförmig ändert. Auch die Spannung ändert sich entsprechend. Dieser Strom wird mithilfe grundlegender physikalischer Prinzipien erzeugt.

Bewegt man einen Draht im Magnetfeld eines Magneten, wird eine Spannung induziert. Sind die Drahtenden miteinander verbunden, so fließt darin ein Strom. In unseren Stromnetzen sind „die Drähte“ über die Stromnetze und die Verbraucher „miteinander verbunden“.

In einem Generator sind diese Drähte um ein Eisenteil gewickelt – als Läufer, Rotor oder auch Anker bezeichnet. Die vorgebaute Turbine dreht sich und damit diesen Rotor. Drumherum ist das Gehäuse des Generators, ebenfalls mit Spulen bewickelt und in exakten Abständen zueinander verteilt – Fachname „der Ständer“. Durch diese Spulen im Ständer fließt ein Strom, der damit ein Magnetfeld erzeugt, in dem sich der Rotor dreht – physikalisches Prinzip, wie oben beschrieben (es würde auch im Feld eines Dauermagneten funktionieren, kann dann aber nicht in der Stärke reguliert werden)

Je nach Polzahl (Anzahl der paarigen Wicklungen im Ständer) rotiert der Läufer mit 3.000 1/min (zweipolig) oder 1.500 1/min (vierpolig).  (achtpolig usw. gibt’s auch, je nach Platz im Ständer, dann verringert sich die notwendige Drehzahl, um einen Sinus mit genau 50Hz zu bekommen.)

Das gesamte Stromnetz basiert auf diesen Eigenschaften: Strom und Spannung wechseln mit stabilen 50 Hz, und die Größe und Form der Spannungswelle müssen im gesamten Netz konstant bleiben. [In Nordamerika, Saudi-Arabien und Teilen von Japan beträgt die Frequenz 60 Hz statt 50 Hz.] Bevor ein Generator an das Netz angeschaltet wird, muss er hinsichtlich Spannung [Stärke des Magnetfeldes des Ständers] Frequenz [Drehzahl] und Phase [Beginn des Spannungsanstiegs] mit dem Netz synchronisiert werden – das heißt, die Wellenberge und -täler müssen übereinstimmen. Dieser Vorgang wird als Synchronisation bezeichnet.

Was Frau Porter als „konventionelle Kraftwerke“ bezeichnet, umfasst alle Wärmekraftwerke – sowohl fossil befeuerte als auch nukleare – sowie Wasserkraftwerke. Wind- und Solaranlagen fallen jedoch nicht unter diesen Begriff. Diese verfügen nicht über große, schwere rotierende Komponenten, die den für den Netzbetrieb unerlässlichen Wechselstrom mit konstanter Frequenz erzeugen und aufrechterhalten. Stattdessen erzeugen sie sogenannten Gleichstrom, der mithilfe von Wechselrichtern in Wechselstrom mit der Netzfrequenz umgewandelt wird. Zwar lässt sich Wind- und Solarstrom durch diese Wechselrichter in synchronisierten Wechselstrom umwandeln, um ihn in ein bestehendes Netz einzuspeisen, doch ist die Wind-/Solarstromerzeugung nicht in der Lage, die notwendige Netzfrequenz zu erzeugen oder gar aufrechtzuerhalten. Frau Porter erklärt dazu:

„Der drehende Läufer hat eine Rotationsenergie, die man  Trägheit nennt und Drehzahländerungen entgegen wirkt – je nach Masse = Energie mehr oder weniger. Eine höhere oder auch geringere Belastung [Verbraucher werden hinzu- oder abgeschaltet] beeinflußt die Rotation der Läufer. Doch die Rotationsenergie stabilisiert die Frequenz. Zu erwähnen ist noch, das es sich um Synchrongeneratoren handelt, die entsprechend der Drehzahl eine stabile / gleichmäßige Frequenz liefern.

Dies ist wichtig, denn wenn die Frequenz im Netz – oder gar zugeschaltete Stromquellen in Frequenz, Phase und Spannungshöhe zu stark voneinander abweichen, kommt es zu Ausgleichsströmen, die sogar andere Generatoren, Trafos und auch Verbraucher beschädigen können. Daher verfügen Kraftwerke über Schutzrelais, die die Turbinen bei einem gefährlichen Frequenzpegel abschalten. Schalten Kraftwerke mit dem unkontrolliert ab, kommt es zu Stromausfällen. Daher ist es äußerst wichtig, dass dies verhindert wird.

Die rotierenden Generatoren besitzen ebenfalls „elektromagnetische Trägheit“, was bedeutet, dass sie die Spannung – zu hoch, zu gering, stützen. Verändert sich die anliegende Netzspannung [Spannungshöhe, Frequenz], verändert sich der Ausgleichstrom in den Synchrongeneratoren Strom automatisch und versucht die Netzspannung wieder nachzuregeln. In konventionellen Kraftwerken geschieht dies aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften quasi automatisch. Sie benötigen kein externes Steuerungssystem, um Änderungen im Netzverhalten zu erkennen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Wind- und Solaranlagen verhalten sich dagegen sehr unterschiedlich. Windgeneratoren erzeugen je nach Drehzahl unterschiedliche Frequenzen, daher werden diese gleichgerichtet, Solarpanels erzeugen Gleichspannung, beide Quellen schwanken allerdings in der Spannungshöhe. d. h. Stromstärke und Spannung sind zeitlich nicht konstant. Aber Wechselrichtern wandeln die Gleichspannung in Wechselstrom. Wechselrichter benötigen zwingend die anliegende Netzspannung um dieser zu folgen – um dort Energie „passend hinein zu liefern“. (In Einzelanwendungen, die vom Netz völlig unabhängig arbeiten, können Wechselrichter selbstverständlich Energie liefern – Inselnetz)

Wenn man also alle „konventionellen“ Energiequellen ausschließt und nur noch Wind- und Solarenergie zur Verfügung stehen, wie kann man dann ein Stromnetz aufbauen und es mit einer stabilen Frequenz von 50 oder 60 Hz betreiben? Frau Porter erklärt, dass es ein Konzept namens „netzbildende Wechselrichter“ gibt – aber diese existieren noch nicht!

Es gibt einige Bestrebungen zur Entwicklung netzbildender Wechselrichter, die [die Strom- und Spannungswelle erzeugen würden], aber es gibt große Herausforderungen bei ihrer Entwicklung, und bisher gibt es weltweit keine derartigen Geräte, die tatsächlich das Stromnetz bilden.

Die „netzbildenden Wechselrichter“ ähneln somit sehr den magischen „steuerbaren emissionsfreien Ressourcen“, von denen unsere New Yorker Energiebürokraten erwarten, dass sie eines Tages jemand erfinden wird, um das Problem der intermittierenden Energieversorgung zu lösen.

Frau Porter erklärt, dass der große Stromausfall in Spanien im April 2025 auf einen Mangel an konventionellen Kraftwerken mit ausreichender Trägheit zurückzuführen ist, um das Stromnetz bei einer Spannungsanomalie zu stabilisieren:

Spanien hat die meisten konventionellen Kraftwerke im Süden stillgelegt und kämpft nun mit der Spannungsregelung. Der Netzbetreiber warnt, dass weitere Stromausfälle nicht ausgeschlossen werden können.

Und dann erklärt Frau Porter, dass Schottland sich in einer ähnlichen Lage wie Spanien befindet. Schottland hat voll auf Windenergie gesetzt und bis auf zwei alle konventionellen Kraftwerke stillgelegt. Daher scheint Schottland die meiste Zeit über ausreichend Strom zu verfügen. Es ist jedoch völlig von den beiden verbliebenen konventionellen Kraftwerken abhängig, um die Netzfrequenz und -stabilität aufrechtzuerhalten. Eine kleine Störung, und das gesamte System bricht zusammen. Ach ja, und diese beiden letzten konventionellen Kraftwerke sollen innerhalb der nächsten Jahre abgeschaltet werden. Wind und Sonne sind schließlich reichlich vorhanden und kostenlos!

Der Vortrag von Frau Porter ist von weitaus größerem Interesse und lohnt sich auf jeden Fall, wenn Sie sich für dieses Thema interessieren.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/26/yet-another-reason-why-wind-and-solar-electricity-generation-will-never-work-to-run-an-economy/

Wechselstromnetz – Gleichtakt ist wichtig

Der Beitrag Ein weiterer Grund, warum die Stromerzeugung aus Wind und Sonne niemals ausreichen wird, um eine Wirtschaft zu betreiben erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Infraschall durch Windräder modelliert und in Messungen bestätigt

30. März 2026 um 07:49

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Windräder produzieren Schalldruckwellen im unhörbaren, niederfrequenten Bereich, dem so genanten Infraschall. Prof. Ken Mattsson haben eine neue Studie veröffentlicht, die die erheblichen Auswirkungen großer Windkraftanlagen bestätigt. Professor Ken Mattsson arbeitet an der Universität Uppsala und hat sich auf numerische Analysen und Computerwissenschaften spezialisiert. Seine Forschung konzentriert sich auf die Ausbreitung von Schall und Wellen in [...]

Der Beitrag Infraschall durch Windräder modelliert und in Messungen bestätigt erschien zuerst unter tkp.at.

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Windparks verändern alle Strömungen | Von Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.

29. März 2026 um 08:13

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Windparks verändern alle Strömungen | Von Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.

Pressemittelung der SDN Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.

Forschungsergebnisse des Helmholtz-Zentrums Hereon haben erstmals die langfristige Gesamtwirkung der Vielzahl von Windparks auf Luft- und Meeresströmungen der Nordsee aufgezeigt.

Deutsche Nordsee. „Schon früh haben wir vor diesem extremen
Industrie-Ausbau in unserer Nordsee gewarnt,“ führt SDN-Vorsitzender
Gerd-Christian Wagner aus und fügt hinzu, dass die SDN schon zu Beginn
des Ausbaues, neben der Stationierung ausreichender Notschlepp-Kapazitäten nahe der Parks, auf die Auswirkungen auf Meeresökologie wie Strömungsverhältnisse hingewiesen hat. „Nun zeigt sich mit dieser ersten Studie zur Gesamtwirkung der riesigen Offshore-Windparks auf die Meeres- und Luftströmungen, wie berechtigt unsere Forderungen waren und noch sind!“

Die Rotoren entziehen dem Wind Energie und beeinflussen die
Oberflächenströmungen mit bis zu 20 Prozent Verlangsamung in die Nordsee
hinein. Die Turbinenpfeiler hingegen stellen unter Wasser Hindernisse dar, die die Gezeitenströmungen und – frequenzen verändern. Diese Wind- und Gezeiten-Wakes (Nachlaufeffekte) interagieren miteinander und bestimmen die komplexen, physikalischen Auswirkungen der Parks. Dadurch kann es zu großräumigen Veränderungen im Sedimenttransport und der Durchmischung des Meerwassers kommen.

Die Studie zeigt erste Hinweise darauf, wie sich strömungsbedingte Risiken für die Meeresumwelt zumindest begrenzen ließen. Nach den vorliegenden Modellsimulationen spielen vor allem der Abstand der Turbinen, die Standortwahl der Windparks sowie die lokalen Gezeitenbedingungen eine zentrale Rolle dafür, wie stark sich Strömungen, Temperaturverhältnisse und die Durchmischung des Wassers verändern.

„Diese Ergebnisse sind wenig überraschend“, erklärt der 2. SDN-Vorsitzende, Kapitän Ulrich Birstein. „Sie bestätigen vielmehr, dass großflächige Offshore-Windparks das empfindliche System der Nordsee deutlich beeinflussen. Wer die Energiewende auf See vorantreibt, muss auch die Folgen für Strömungen, Sedimenttransport und Ökosysteme ehrlich benennen.“

Zugleich warnt Birstein davor, die Auswirkungen einzelner Projekte nur isoliert zu betrachten. „Die Industrialisierung der Nordsee schreitet in vielen Bereichen gleichzeitig voran. Offshore-Windparks sind dabei nur ein Teil des Problems.“ Hinzu kämen unter anderem, neben einer steigenden Havarie-Gefahr, beispielsweise noch Unterwasserlärm, Müllbelastungen, Öl- und Gasförderung, Schlickverklappungen sowie der Ausbau von Rohrleitungen und Kabeltrassen durch die Nordsee und dem Wattenmeer.

„Jeder einzelne dieser Eingriffe belastet das Meer zusätzlich“, so Birstein. „In der Summe entsteht ein massiver Nutzungsdruck auf einen Lebens- und Naturraum, der ohnehin schon stark belastet ist. Wer die Nordsee schützen will, muss diese Entwicklungen endlich gesamthaft betrachten – und nicht nur einzelne Projekte genehmigen, ohne ihre Gesamtwirkung zu berücksichtigen.“

+++

Zusatz-Info 1:

Die Arbeit (https://www.nature.com/articles/s43247-026-03186-8) wurde
Mitte Februar im Nature-Fachjournal Communications Earth & Environment
vorgestellt.

Zusatz-Info 2:
Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN) ist ein überregionaler und gemeinnütziger Umweltschutz-Dachverband, der 1973 aufgrund umfassender Verschmutzungen der Nordsee ins Leben gerufen wurde. Seitdem engagiert sich die Schutzgemeinschaft sachlich-fachlich und parteiübergreifend für den Schutz der Nordsee als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum. Sie dient rund 200 Kommunen, Landkreisen, Naturschutzvereinen, Instituten, Verbänden und Einzelmitgliedern als Sprachrohr in die Öffentlichkeit sowie die Ministerialverwaltungen und Parlamente des Bundes und der vier Nordsee-Küsten-Länder. Gemeinsames Ziel: die Eigenarten und Schönheiten der Nordsee, des Wattenmeeres und der angrenzenden Küste vor schädigenden Eingriffen durch den Menschen zu schützen und Probleme des Nordseeschutzes einer Lösung zuzuführen. Einige Maßnahmen der letzten Jahrzehnte, bei denen die SDN als
Lobbyverband die Belange der Küste vertreten hat und die inzwischen als
weitgehend abgearbeitet gelten dürften, sind die Dünnsäure-, Abfall-, und Klärschlammverklappung, das Notschleppkonzept, Antifouling, Luftüberwachung, Ballastwasser, Tankreinigung, MARPOL I bis IV sowie die Anschaffung moderner Notschlepper für Nord- und Ostsee, wie aktuell auch der Unterelbe.

SDN Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.
- Pressestelle -
Peter Andryszak
[email protected]
0441-3801848
0172-4363439
www.sdn-web.de

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Bildquelle: Kaito Wai / shutterstock

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Am Set: Windkraftmoratorium jetzt!

27. März 2026 um 12:22

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Am Set: Windkraftmoratorium jetzt!
Am set windkraftmoratorium apolut
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Am Set: Windkraftmoratorium jetzt!

Das Erzgebirge ist eine ursprüngliche und stark bewaldete Region Sachsens. Seine Einwohner sind seit Generationen tief verwurzelt mit ihrem Land. Insbesondere der Wald definiert ihr Selbstempfinden und ihr Heimatbewusstsein.

Nun soll auch auf dem Erzgebirgskamm, inmitten des Waldes, eine Batterie neuer Windräder entstehen, die die Landschaft nachhaltig verändern würde.

Am 25.3.2026 tagt dazu der Regionale Planungsverband in einer öffentlichen Sitzung im Chemnitzer Rathaus.

Die Bürgerinitiative Zukunft (H)ERZgebirge hat sich den Schutz ihrer erzgebirgischen Heimat als Natur- und Kulturlandschaft auf die Fahne geschrieben. Die Bürgerinitiative ist Teil der landesweiten Gegenwind-Initiativen und hat als solche zu einer Demonstration auf dem Chemnitzer Neumarkt aufgerufen. Die Forderung: Ein Windkraftmoratorium für die Region!

Wir hören vor Ort Stimmen der Bürgerinitiativen:

Was haben die Erzgebirger zum Raumordnungsplan Wind zu sagen? Was bewegt ihre Gemüter? Welche Gefahren sehen die Menschen für sich selbst und für die Natur? Und was sagen die Mitglieder des Planungsverbandes dazu?

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Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource

26. März 2026 um 13:00

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WUWT, von Tilaks Substack, 12.03.2026

Barclays PLC veröffentlichte letzte Woche ein brisantes Whitepaper mit dem Titel „Transition Realism: A Stranded Asset Perspective on the Energy Transition“. Der Bericht nimmt kein Blatt vor den Mund und stellt die gängige Argumentation der Klimapolitik-Elite infrage. Jahrelang wurde uns eingetrichtert, fossile Brennstoffe seien die Paradebeispiele für „Stranded Assets“ – Billionen an Öl-, Gas- und Kohlevorräten, die ungenutzt im Boden verbleiben, während die Welt auf Klimaneutralität hinarbeitet. Der Begriff „ Stranded Assets “ – Investitionen, die unerwartete oder vorzeitige Abschreibungen, Wertminderungen oder die Umwandlung in Verbindlichkeiten erleiden – ist zu einem festen Bestandteil des klimapolitischen Diskurses geworden.

Doch wie die Analysten von Barclays betonen, lauern die eigentlichen Risiken nun im Bereich der erneuerbaren Energien. „Das Risiko von Anlagen, die nicht mehr nutzbar sind, breitet sich auf das gesamte System aus“, warnt die Studie. „Früher betraf dies vor allem Kohlekraftwerke. Heute sind erneuerbare Energien, die mit mehrjährigen Wartezeiten bei Netzanschlüssen, Abregelungs- und Engpassrisiken konfrontiert sind, zunehmend von Beeinträchtigungen betroffen.“

In einer Zeit geopolitischer Umbrüche, Energieunsicherheit, anhaltender Inflation und des unstillbaren Energiehungers der KI Rechencenter, erweisen sich erneuerbare Energien – einst die Lieblinge von ESG-Portfolios – als die neuen Triebfedern im Zeitalter der Automobile. Die Studie von Barclays könnte nicht aktueller sein. Sie argumentiert – und diese Beobachtung ist nicht neu –, dass Energiewenden „additiv und nicht substitutiv“ sind, da neue Quellen wie Wind- und Solarenergie zwingend durch fossile Brennstoffe ergänzt werden müssen, anstatt sie zu verdrängen. Auch erreicht der globale Primärenergieverbrauch inzwischen Rekordhöhen.

Die Barclays-Studie wandelt das alte „Energietrilemma“ in eine klare Hierarchie um: Versorgungssicherheit hat Vorrang vor Bezahlbarkeit, die wiederum die Nachhaltigkeit in den Hintergrund drängt, wenn es hart auf hart kommt – wie die hektische Wiederaufnahme der Kohleverstromung in Europa nach Russlands Invasion in der Ukraine gezeigt hat. Netzengpässe*) erweisen sich als „versteckte Hürde“: Die US-Netzkapazität wuchs im letzten Jahrzehnt nur schleppend um 3 % , wodurch erneuerbare Energien nicht integriert werden können und Gefahr laufen, zu veralten.

Die Ironie in der Barclay-Studie ist besonders frappierend: Ausgerechnet die Technologien, die einst als unaufhaltsam galten, werden nun durch technische, wirtschaftliche und geopolitische Realitäten ausgebremst. Wie der Bericht feststellt: „Die eigentlichen Engpässe liegen heute in den Stromnetzen – Genehmigungen, Finanzierung und Systemintegration – und nicht in den Kosten der Erzeugungsanlagen.“

Die beste Peitsche, die du je gesehen hast

  • Gekürzt, Details bitte im Original lesen. Diese Überschrift soll an die zu Ende gehende Zeit der Kutschen erinnern, als dann keine Peitschen (für den Kutscher, für die Pferde) mehr gebraucht wurden. Die Peitschenhersteller sind auch bis auf einen geringen Rest in Insolvenz gegangen.

…. Andreas Demmig

…. Technologischer Fortschritt lässt unweigerlich die Ressourcen der Industrien von gestern veralten. Joseph Schumpeter beschrieb diesen Prozess bekanntlich als „ schöpferische Zerstörung “, bei den Innovationen unaufhaltsam ältere Technologien verdrängen.

Die Erzählung von den „gestrandeten Vermögenswerten“ ist das bevorzugte Argument der Klimaaktivisten. Seit fast zwei Jahrzehnten behaupten Klimaschützer und Finanzexperten, fossile Brennstoffe – Kohlebergwerke, Öl- und Gasfelder, Pipelines, Raffinerien – würden bald das gleiche Schicksal erleiden wie die Peitsche. Die Energiewende, so ihre Behauptung, würde Billionen von Dollar an Kohlenwasserstoff-Vermögenswerten „stranden“, da sich die Welt von kohlenstoffintensiven Brennstoffen abwende.

Zu den lautstärksten Verfechtern der These von den wertlosen Ressourcen zählt der kanadische Premierminister Mark Carney, der ehemalige Zentralbankchef Kanadas und Englands, der als „ Rockstar “ gilt, Mitglied des Stiftungsrats des Weltwirtschaftsforums und 2019 UN-Sondergesandter für Klimaschutz und Finanzen ist. Carney hat die letzten Jahre damit verbracht, die Finanzinstitutionen der Welt davon zu überzeugen, dass fossile Brennstoffe – die über 80 % der globalen Primärenergieversorgung ausmachen – wertlose Vermögenswerte sind, die unweigerlich an Wert verlieren, während die Welt das Ziel „Netto-Null bis 2050“ anstrebt.

In seinem 2021 erschienenen Buch „ Value(s): Building a Better World for All“ behauptet Carney: „Um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, müssten mehr als 80 % der aktuellen fossilen Brennstoffreserven (darunter drei Viertel der Kohle, die Hälfte des Gases und ein Drittel des Öls) im Boden bleiben, wodurch diese Vermögenswerte ungenutzt blieben.“

Mark Carneys öffentlichkeitswirksame Bemühungen als UN-Klimabeauftragter, die weltweit größten Finanzinstitute zur Reduzierung von CO₂-Emissionen zu mobilisieren, führten 2021 zur Gründung der Net Zero Banking Alliance. Die NZBA und andere Netzwerke der Finanzbranche verpflichteten sich, Milliarden von Dollar an Vermögensinvestitionen auf den Klimaschutz auszurichten. Doch seither hat sich vieles verändert. Angesichts der Gegenangriffe auf ESG und den sogenannten „woken Kapitalismus“ in den republikanisch regierten US-Bundesstaaten wurde der Begriff „ESG“ selbst zu einem Schimpfwort, das selbst BlackRock-Chef Larry Fink mied.

Im Oktober 2025 stellte die Net-Zero Banking Alliance ihre Tätigkeit ein, nachdem in einer Abstimmung die Auflösung der Gruppe beschlossen wurde. Zuvor hatten bereits viele ihrer prominenten Mitglieder wie Goldman Sachs, UBS, Barclays und HSBC das Unternehmen verlassen, da einige US-Gesetzgeber behaupteten, die Mitgliedschaft verstoße gegen kartellrechtliche Bestimmungen.

Carney ist nicht der einzige prominente Experte, der sich der Ansicht angeschlossen hat, dass fossile Brennstoffe eine verlorene Ressource seien. Zu ihnen gehören unter anderem die ehemalige US-Finanzministerin Janet Yellen und der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol. Sie sprechen von einer existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel, verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diesen führenden Persönlichkeiten aus Finanzwelt und Politik schließen sich in den Medien einflussreiche Klimaaktivisten wie Al Gore, Bill McKibben und Charles King an, die ihre Positionen nutzen, um zum Ausstieg aus Investitionen in fossile Brennstoffunternehmen aufzurufen.

Die falsche Prognose der ungenutzten Vermögenswerte

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostizierte in ihrem viel kritisierten Fahrplan „Netto-Null bis 2050“ von 2021, dass nach 2021 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr benötigt würden. Dies deutete auf die unmittelbare Aussicht auf massive, ungenutzte Vermögenswerte in der Kohlenwasserstoffindustrie hin. Doch die Realität, so hartnäckig sie auch sein mag, spielte nicht mit. Weit davon entfernt, ungenutzt zu bleiben, erlebten fossile Brennstoffe ein fulminantes Comeback. Bis 2022, als westliche Sanktionen gegen Russland Energieengpässe auslösten, näherte sich der Preis für Brent-Rohöl der Marke von 120 US-Dollar pro Barrel. Die Aktien von ExxonMobil stiegen in diesem Jahr um über 70 % und erlangten inmitten „struktureller Defizite“ auf den Ölmärkten ihren Status als Blue-Chip-Unternehmen zurück. Der weltweite Verbrauch fossiler Brennstoffe – der, wie bereits erwähnt, immer noch über 80 % der Primärenergie ausmacht, wobei die Entwicklungsländer Asiens 90 % des Energienachfragewachstums generieren – brach 2025 alle Rekorde .

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus durch den Entzug der Seeversicherung haben die weltweite Ölversorgung um rund 20 % unterbrochen. Gleichzeitig wurden wichtige Mengen an Kerosin, Flüssiggas (LPG) und Flüssigerdgas (LNG) für die asiatischen und europäischen Märkte abgefangen. Die Rohölpreise sind erneut stark gestiegen. Die Brent-Rohöl-Futures kletterten am Montag um mehr als 10 % auf über 100 US-Dollar pro Barrel, nachdem sie zuvor aufgrund von Produktionskürzungen großer Produzenten im Nahen Osten infolge der Störungen in der Straße von Hormus bereits um bis zu 29 % gestiegen waren. Da der Tankerverkehr stark eingeschränkt ist und sich die Exporte stauen, haben mehrere große Produzenten begonnen, ihre Fördermengen zu drosseln, während sich die Lagerkapazitäten schnell füllen. Saudi-Arabien hat Berichten zufolge mit der Produktionskürzung begonnen und sich damit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und dem Irak angeschlossen, die das Angebot ebenfalls reduziert haben. Die Preise erreichten kurzzeitig fast 120 US-Dollar, bevor sie wieder nachgaben, als führende Volkswirtschaften der G7 die Freigabe von Notfallölreserven erwogen, um die Märkte zu beruhigen.

Anfang des Jahres kündigte BP an, den Wert seiner Gas- und Niedrigenergiesparte um bis zu 5 Milliarden US-Dollar abzuschreiben. Dies ist die Folge eines verfrühten Einstiegs in erneuerbare Energien, der BP zum unprofitabelsten der großen Ölkonzerne machte. Im Anschluss an die BP-Ankündigung kommentierten Analysten des Wall Street Journal , das Unternehmen befinde sich „nun in der Anfangsphase einer Sanierung, die darauf abzielt, das Geschäft wieder auf seine Wurzeln – die Öl- und Gasförderung – zurückzuführen“. Die neu ernannte BP-Chefin Meg O’Neill – die als „Außenseiterin“ und „Verfechterin fossiler Brennstoffe“ gilt – will den Gewinnrückgang stoppen und den Aktienkurs steigern, der nach BPs verfehlten, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Schritten im Bereich der Niedrigenergie unter Druck geraten war.

Damit hat sich das Blatt gewendet. Investoren im Bereich erneuerbare Energien fühlen sich heute vielleicht wie jene Aktionäre, die verzweifelt an immer unerschwinglicheren Subventionen und Vorteilen für grüne Energie festhalten. Der S&P Global Clean Energy Transition Index Fund verlor zwischen seinem Höchststand am 11. Januar 2021 und dem 6. März 2026 82 % seines Wertes. Im gleichen Zeitraum legte der S&P 500 Aktienindex um über 70 % zu.

Erneuerbare Energien, die durch Billionen an Subventionen und Förderauflagen gestützt werden, drohen in einem Ausmaß ungenutzt zu bleiben, der selbst Kohlebarone vor Neid erblassen ließe. Der Barclays-Bericht hebt hervor, dass „mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien unterversorgte Projekte zur neuen Klasse der ungenutzten Anlagen werden“. Engpässe im Stromnetz sind die Ursache. Der Anteil von Strom am globalen Primärenergieverbrauch ist von 13 % im Jahr 1985 auf nur noch 20 % heute gesunken – weit entfernt von der vor wenigen Jahren noch versprochenen Utopie der vollständigen Elektrifizierung.

In den USA führen mehrjährige Wartezeiten für Netzanschlüsse dazu, dass Wind- und Solarparks stillgelegt, gedrosselt oder überlastet werden, was ihre Bewertung mindert. Der „ World Energy Outlook 2025 “ der IEA bestätigt dies und weist darauf hin, dass erneuerbare Energien Gefahr laufen, bereits zu veralten, wenn die Systeme ihre Produktion nicht aufnehmen können.

Billige Solaranlagen oder Windkraftanlagen nützen wenig, wenn die Stromerzeugung nicht regelbar ist. Barclays formuliert es so: „Als günstig angepriesene, erneuerbare Energien garantieren aufgrund der erforderlichen Back-up Kraftwerke keinen günstigen Strom.“ Die eigentliche Verzerrung liegt darin, die gesamten Systemkosten und Ineffizienzen bei der Integration von fluktuierender Wind- und Solarenergie in bestehende Stromnetze zu ignorieren.

Diese Anfälligkeit rührt von der Abhängigkeit von staatlichen Subventionen her. Ohne Quoten für erneuerbare Energien, Einspeisevergütungen, Steuervergünstigungen wie die 369 Milliarden Dollar schwere Subvention des US-Inflationsreduktionsgesetzes oder EU-Vorgaben scheitern viele, wenn nicht die meisten Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Doch finanzielle Belastungen durch Kriege, unkontrollierte Massenmigration, hohe Verschuldung und Inflation könnten diese Projekte abrupt zum Scheitern bringen und subventionsabhängige Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien über Nacht ruinieren.

Präsident Trumps „ Drill Baby Drill “-Agenda hat die Infrastrukturentwicklung und die beschleunigte Genehmigung von Projekten im Bereich fossiler Brennstoffe maßgeblich vorangetrieben. In seiner Rede vor der IEA-Ministerkonferenz stellte IEA-Minister Chris Wright den US-amerikanischen Energiereichtum – getrieben durch Schieferöl und -gas – den hohen, durch die grüne Politik Europas bedingten Kosten gegenüber, die Europas Anteil am globalen Primärenergieverbrauch von 25 % im Jahr 2011 auf etwa 17 % im Jahr 2025 sinken ließen. Wichtige Entwicklungsländer wie die BRICS+-Staaten haben sich weitgehend für billige fossile Brennstoffe entschieden und der Energiesicherheit und dem Wirtschaftswachstum Vorrang vor Klimaneutralität eingeräumt.

Schöpferische Zerstörung auf den Energiemärkten

Technologische Innovationen und der Wettbewerb am Markt entscheiden letztendlich darüber, welche Energiequellen sich durchsetzen. Staatliche Maßnahmen können bestimmte Trends fördern oder hemmen, aber sie können die wirtschaftliche Realität nicht außer Kraft setzen. Wenn sich erneuerbare Technologien weiterentwickeln und die Herausforderungen bei der Integration bewältigt werden, könnten sie tatsächlich einen größeren Anteil der globalen Energieversorgung erobern. Bleibt ihre Wirtschaftlichkeit jedoch von Subventionen und Auflagen abhängig, werden Investoren ihre Begeisterung mit der Zeit überdenken und die Bürger werden die hohen Energiekosten leid sein.

Die Ironie ist unübersehbar. Das Narrativ der gestrandeten Vermögenswerte wurde ursprünglich als Warnung vor fossilen Brennstoffen verwendet. Doch die gefährdetsten Investitionen könnten jene sein, die auf der Annahme beruhen, dass Regierungen den wirtschaftlichen Erfolg politisch subventionierter Sektoren dauerhaft garantieren könnten.

Der Kapitalismus hat die Eigenschaft, solche Annahmen offenzulegen, leider oft auf Kosten der Bedürfnisse der einfachen Bevölkerung.

Dr. Tilak K. Doshi ist Energieredakteur des Daily Sceptic . Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied der CO₂- Koalition und ehemaliger Autor für Forbes . Folgen Sie ihm auf Substack und X.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/12/barclays-sounds-the-alarm-on-renewable-energy/

 

Anmerkung von meinem Freund und Übersetzerkollegen Christian Freuer:

Zum Windrad-Schrott bei uns gibt es jetzt sogar schon was in deutschen Zeitungen, nämlich im „Nordkurier“ hier und auf X hier. Außerdem bringt die deutsche Website Blackout News hier einen ausführlichen Beitrag zu einem Müllskandal in Texas wg. „Erneuerbaren“.

*) Ergänzung zu Netzengpässe, die „versteckte Hürde“.  – Andreas Demmig

Damit ist gemeint, dass Energie z.b. von Windrädern an der Nordseeküsten in Süddeutschland gebraucht werden könnte – wenn denn genügend Übertragungskapazität dafür vorhanden wäre. Dabei werden aber gerne die physikalischen Übertragungsverluste verdrängt.

Die Fernleitungen sind nach den „in der Nähe“ befindlichen Verbrauchern ausgelegt. Schließlich ist es unwirtschaftlich, z.b. die Fernleitungen in der Nähe von Hamburg nach dem Energiebedarf aller Verbraucher weiter südlich, bis nach Garmisch auszulegen (ich übertreibe), denn am besten sind Kraftwerke die in der Nähe (+/- 100km) einspeisen, um die Verluste niedrig zu halten.

Die Höchstspannungs-Fernleitungen, auch an der Landesgrenze, sind verbunden. Damit werden vor allem die Verbraucher in dem folgenden Umkreis versorgt, während die näher befindlichen Kraftwerke quasi freiwerden, um weiter unten / hinten liegende Verbraucher zu versorgen. Stellen Sie sich das wie eine Kaskade vor.

 

Der Beitrag Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Spendenplattform beendet willkürlich die Zusammenarbeit mit dem Film-Projekt "Deutschland und Windkraft"

26. März 2026 um 08:45

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Spendenplattform beendet willkürlich die Zusammenarbeit mit dem Film-Projekt "Deutschland und Windkraft"

Aus dem Klappentext:

Wir sind mitten in der Produktion der deutschlandweiten Windkraft-Mediendokumentation. Interviews geführt, Drehorte besucht, Material gesammelt – alles war auf dem Weg zur Fertigstellung. Bei 79% Finanzierung wurde das Projekt plötzlich gestoppt und wir sind mitten in der heißen Phase! Mit eurer Unterstützung schaffen wir die letzte Etappe!
Hier der neue Spendenlink: https://gofund.me/8f83e3221
Mit eurer Unterstützung entsteht eine Dokumentation, die zeigt, was wirklich geschieht. Unabhängig, sachlich und unbestechlich. Jede Spende geht direkt an den proVOGTLANDschaft e.V. als tragende verwaltende Organisation.
Mit Richard, dem weißen Wolf, von http://www.t.me/folgedempfad und Andreas von http://www.waldbürger-initiative.de
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IN DIE GENE Stream auf Cosmic Cine TV: https://www.cosmic-cine.tv/indiegene
Produziert im Studio IN DIE GENE http://www.indiegene.studio

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Dieser Beitrag wurde auf dem Kanal "IN DIE GENE und der Richard der weiße Wolf" am 25.03.2026 auf YouTube veröffentlicht.

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Bildquelle: IN DIE GENE und der Richard der weiße Wolf / YouTube

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Großbritannien: Sogar die Windindustrie fordert Öl- und Gasförderung in der Nordsee zurück

23. März 2026 um 07:00

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Angeregt durch Hinweis von meinem Kollegen und Freund Chris Freuer, habe ich nach weiteren Quellen zu diesem Thema gesucht, Links s.u.  – Andreas Demmig

In einer bemerkenswerten Kehrtwende hat der britische Windkraftsektor seine Unterstützung für eine verstärkte Öl- und Gasförderung in der Nordsee signalisiert. Tara Singh, die Geschäftsführerin des Branchenverbandes RenewableUK, forderte Energieminister Ed Miliband im März 2026 auf, neue Bohrungen zuzulassen, um die Abhängigkeit von instabilen globalen Märkten zu verringern.

Warum fordert die Windbranche neue Bohrungen?

Die Argumentation der Erneuerbare-Energien-Branche basiert auf pragmatischen und strategischen Überlegungen für die Übergangszeit:

  • Energiesicherheit:Angesichts geopolitischer Krisen, insbesondere im Nahen Osten, betont die Branche, dass Großbritannien mit „heimischer Energie jeder Art“ – einschließlich fossiler Brennstoffe – sicherer und weniger anfällig für Preisschocks sei.
  • Gemeinsame Lieferketten:Der Windsektor nutzt viele derselben Lieferketten, Häfen und Fachkräfte wie die Öl- und Gasindustrie. Ein zu abruptes Ende der fossilen Förderung könnte die Infrastruktur und die Fachkräftebasis schwächen, die für den Ausbau der Offshore-Windkraft zwingend erforderlich sind.
  • Realistischer Übergang:Es wird anerkannt, dass Großbritannien auch bei einem schnellen Ausbau sauberer Energien auf absehbare Zeit Gas zur Beheizung von Haushalten und für industrielle Prozesse benötigen wird.

Politische Situation im März 2026

Diese Forderung stellt eine Herausforderung für die aktuelle Labour-Regierung dar, die ein striktes Verbot neuer Lizenzen für die Nordsee-Exploration verfolgt:

  • Regierungskurs:Energieminister Ed Miliband lehnt neue Lizenzen weiterhin ab und argumentiert, dass diese keinen wesentlichen Unterschied für die hohen Energiekosten machen würden und man die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen stattdessen durch einen massiven Ausbau von Wind- und Solarkraft beenden müsse.
  • Wirtschaftlicher Druck:Berichte deuten darauf hin, dass Großbritannien durch das Bohrverbot potenziell Milliarden Barrel Öl und Gas im Boden lässt, während gleichzeitig Rekordmengen an Erdgas aus Norwegen importiert werden.
  • Investitionsstau:Industrievertreter warnen, dass die Kombination aus Lizenzstopp und einer hohen Übergewinnsteuer von 78 % Investitionen aus Großbritannien abzieht und den natürlichen Rückgang der Nordsee-Vorkommen beschleunigt.

https://energynewsbeat.co/wind-industry-chief-urges-miliband-to-restart-north-sea-drilling/

https://www.telegraph.co.uk/business/2026/03/16/wind-industry-urges-miliband-restart-north-sea-drilling/

Meinungskommentar von Cap Allan:

… Doch im Rahmen der absurden Netto-Null-Agenda der Regierung beschränkt Großbritannien die Vergabe neuer Explorationslizenzen und belegt den Sektor mit hohen Steuern – und versucht damit faktisch, die eigene Produktion zu reduzieren. Die Nachfrage ist jedoch nicht verschwunden. Großbritannien ist nach wie vor auf Öl und Gas angewiesen. Die meisten Haushalte werden mit Gas beheizt. Gas erzeugt immer noch einen großen Teil des Stroms. Industrie, Luftfahrt, Schifffahrt und Transportwesen sind allesamt auf Erdöl angewiesen.

Die Drosselung der heimischen Produktion bei gleichzeitig bestehender Nachfrage hat Großbritannien zum Importeur gemacht. Mehr als die Hälfte der britischen Gasimporte stammen mittlerweile aus Norwegen. Langfristige Verträge sichern die Lieferung von jährlich zig Milliarden Kubikmetern Gas nach Großbritannien durch Unterwasserpipelines. Gleichzeitig weitet Norwegen – im selben Nordseebecken gelegen – seine Exploration und Lizenzvergabe weiter aus, um die Produktion aufrechtzuerhalten und Europa zu versorgen.

Zusammengefasst: Großbritannien beschränkt die Bohrungen in seinen eigenen Gewässern … und kauft gleichzeitig denselben Brennstoff aus Norwegen zu weitaus höheren Kosten. Die Emissionen sind identisch. Der Unterschied: Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Energiesicherheit gehören nun jemand anderem.

Und die Heuchelei hört hier nicht auf. Die britische Finanzministerin Rachel Reeves lobte kürzlich öffentlich Länder wie Kanada und Norwegen für die Steigerung ihrer Öl- und Gasproduktion während der Iran-Krise. Eine kontraproduktivere Politik ist kaum vorstellbar. Selbst die Windenergielobby scheint nun die offensichtliche Tatsache zu begreifen: Ohne Öl und Gas kann das Energiesystem nicht funktionieren. Doch die britische Politik tut weiterhin so, als wäre nichts geschehen. Und das, obwohl die Haushalte die höchsten Energiekosten in der entwickelten Welt zahlen.

Link, zum Beginn seiner Webseite: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Der Beitrag Großbritannien: Sogar die Windindustrie fordert Öl- und Gasförderung in der Nordsee zurück erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Hollisters Geopolitik-Radar vom 16.-22. März 2026

22. März 2026 um 10:40

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Hollisters Geopolitik-Radar vom 16.-22. März 2026

Tag 21 des Iran-Krieges - und die Eskalation kennt keine Pause. Israel trifft das weltgrößte Gasfeld South Pars, Iran antwortet mit Angriffen auf Katars LNG-Hub und Kuwaits größte Raffinerie. Trump spricht von „Winding Down" - gleichzeitig rücken 2.500 Marines an. Eine iranische Rakete erreicht Diego Garcia, 4.000 Kilometer entfernt: der einzige verbliebene US-Nachschubhafen in Reichweite. Und der ranghöchste Trump-Geheimdienstchef tritt zurück mit den Worten: Dieser Krieg wurde auf israelischen Druck ohne Bedrohung für Amerika begonnen.

Der Geopolitik-Radar vom 16.-22. März 2026.

Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.

Ticker

1. Israel trifft South Pars - weltgrößtes Gasfeld angegriffen (18. März) Israelische Luftangriffe trafen am 18. März Aufbereitungsanlagen in Asaluyeh, dem Onshore-Hub des iranischen South-Pars-Gasfeldes. Das Feld teilt sich Iran mit Katar (dort: North Dome) und deckt rund 70 Prozent des iranischen Gasinlandbedarfs. Irak meldete sofortige Unterbrechung iranischer Gaslieferungen. Trump erklärte, er habe vorab nichts gewusst - Geheimdienstquellen sagen das Gegenteil.

2. Iran antwortet auf South Pars: Ras Laffan, Haifa, Kuwait (18./19. März) Als direkte Vergeltung griff Iran Katars Ras-Laffan-LNG-Hub an - 17 Prozent weniger Output für bis zu fünf Jahre, laut QatarEnergy-CEO. Irans Haifa-Raffinerie in Israel getroffen, Kuwaits Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie zweimal binnen 24 Stunden angegriffen. Brent-Öl: 112 Dollar/Barrel, +48% seit Kriegsbeginn.

3. Trump: „Winding Down" - gleichzeitig kommen mehr Truppen (20. März) Trump schrieb auf Truth Social, die USA stünden kurz vor Erreichen ihrer Kriegsziele und erwögen das „Winding Down". Gleichzeitig: 2.500 Marines plus USS Boxer auf dem Weg, Pentagon diskutiert Einsatz der 82nd Airborne Division. US-Staatsminister hebt Iran-Sanktionen für 140 Millionen Barrel Öl für 30 Tage auf.

4. Iran schießt Rakete Richtung Diego Garcia - 4.000 Kilometer (21. März) Iran feuerte erstmals eine ballistische Rakete in Richtung des US-Stützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean - 4.000 Kilometer entfernt. Die Rakete wurde abgefangen. Die Botschaft ist strategisch: Diego Garcia ist der einzige US-Hafen in Reichweite zur Nachmunitionierung der Trägerflotte, seitdem Bahrain unter Beschuss liegt. Alle US-Basen in Südeuropa liegen in ähnlicher Distanz.

5. Pentagon plant Bodentruppen-Einsatz (20. März) CBS News: Das Pentagon hat detaillierte Pläne für den Einsatz von US-Bodentruppen im Iran ausgearbeitet. Trump habe noch keine Entscheidung getroffen. Axios: Trump erwäge die Einnahme von Kharg Island, um die Hormuzstraße zu öffnen. Zwei amphibische Angriffsschiffe der Wasp-Klasse - darunter die USS Boxer - befinden sich auf dem Weg in die Region.

6. Ali Larijani getötet - Irans faktischer Staatsverwalter eliminiert (17. März) Irans Oberstes Nationales Sicherheitsrat bestätigte den Tod von Ali Larijani, Sekretär des Sicherheitsrats und seit Khameneis Tod faktischer Verwalter der iranischen Staatsführung. Mit ihm starben sein Sohn, ein Sicherheitsvizechef und Larijani-Bodyguards. Gleichzeitig: Basij-Chef Gholamreza Soleimani und IRGC-Luftstreitkräfte-Kommandeur getötet - alles in einer Nacht.

7. Bushehr-Atomkraftwerk erstmals getroffen (17. März) Ein Projektil schlug auf dem Gelände des AKW Bushehr ein - 350 Meter vom aktiven Reaktorblock entfernt. IAEA-Chef Grossi bestätigte den Einschlag, rief zur „maximalen Zurückhaltung" auf. Rosatom warnte vor einer „Katastrophe im regionalen Maßstab." Keine Strahlenerhöhung, keine Verletzten. Wer das Projektil abgefeuert hat, ist nicht öffentlich bestätigt.

8. Joe Kent tritt zurück: „Kein unmittelbarer Grund für diesen Krieg" (17. März) Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Center und enger Trump-Vertrauter, legte sein Amt nieder. In seinem öffentlichen Rücktrittsbrief: Iran stelle keine unmittelbare Bedrohung für die USA dar. Der Krieg sei auf israelischen Druck hin geführt worden. Kent ist Army Special Forces, elf Kampfeinsätze, ehemaliger CIA-Paramilitär - kein Establishment-Kritiker, sondern ein Kernmitglied des MAGA-Netzwerks.

9. Iran dementiert Angriffe auf Türkei und Oman (laufend) Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei erklärte, die Angriffe auf Ziele in der Türkei und in Oman seien nicht von iranischen Streitkräften oder Kräften der „Achse des Widerstands" ausgeführt worden. Beide Länder unterhalten gute Beziehungen zu Iran. Die Frage, wer die Raketen abgefeuert hat, bleibt offen.

10. Nowruz unter Bomben - und Israelis Botschaft ans iranische Volk (20. März) Israel griff Teheran am 20. März an - dem persischen Neujahrstag Nowruz. Netanyahu in einem Video: „Feiern Sie. Wir schauen von oben zu." Beim vorangehenden Feuerfest Chaharshanbe Suri (17. März) trotzten Iraner trotz IRGC-Drohungen und Polizeipräsenz dem Regime mit Straßenfeiern und Anti-Regime-Parolen.

11. USS Gerald R. Ford verlässt das Rote Meer für Reparaturen (17. März) Der Flugzeugträger fährt nach Souda Bay auf Kreta. Offizieller Grund: ein Maschinenbrand vom 12. März. Das Schiff ist seit neun Monaten ohne Unterbrechung auf See und nähert sich dem Post-Vietnam-Einsatzrekord der US-Marine. Über 200 Matrosen wurden wegen Rauchvergiftung behandelt, 600 verloren vorübergehend ihre Schlafplätze.

12. IEA: Größte strategische Ölreservenfreigabe der Geschichte - reicht nicht (laufend) Die Internationale Energiebehörde gab 400 Millionen Barrel aus Reserven frei. Golfstaaten-Ölexporte brachen in der Woche bis 15. März um 61 Prozent ein. UAE-Produktion halbiert, Irak minus 70 Prozent. Goldman Sachs: Hohe Ölpreise könnten bis 2027 anhalten.

Im Fokus

1. South Pars und die neue Dimension des Krieges: Wenn Energie zur Waffe wird

Mit dem israelischen Angriff auf South Pars am 18. März betrat der Iran-Krieg eine neue Phase. Nicht mehr nur Militärinfrastruktur, Führungsziele und Nuklearanlagen stehen im Fadenkreuz - sondern das wirtschaftliche Rückgrat der Region und damit der globalen Energieversorgung.

South Pars ist nicht irgendein Gasfeld. Es enthält zusammen mit Katars North Dome geschätzte 1.800 Billionen Kubikfuß Gas - genug für den weltweiten Bedarf von 13 Jahren. Der iranische Teil versorgt 70 Prozent des heimischen Gasbedarfs. Katars Seite beliefert Europa und Asien mit rund einem Fünftel der weltweiten LNG-Versorgung. Irans Reaktion war präzise: Ras Laffan, Katars wichtigster LNG-Exportterminal, wurde getroffen - 17 Prozent weniger Output für bis zu fünf Jahre.

Was in den Schlagzeilen wenig auftaucht: Die Hormuz-Sperrung trifft nicht nur den Ölmarkt, sondern auch rund ein Drittel des globalen Düngemittelhandels. In der nördlichen Hemisphäre beginnt das Frühjahr-Aussaatfenster für Mais, Soja und Weizen genau jetzt - in März und April. Was in diesen Wochen nicht auf den Feldern landet, lässt sich nicht nachholen. Die Preisfolgen werden in vier bis sechs Monaten sichtbar. Harnstoff-Dünger in New Orleans: bereits +43 Prozent.

Trump ordnete Netanyahu an, South Pars nicht erneut anzugreifen. Netanyahu sagte öffentlich zu - und griff am Folgetag Teheran an. Die Koordinationsfrage zwischen Washington und Tel Aviv wurde diese Woche zum offenen Riss.

Deep-Dive:
Die Erbschaft des Iran-Krieges - Was mit 200 Kilo Uran passierte und was das für die nächsten Jahrzehnte bedeutet

Für unterstützende Leser:
Marines, Osprey und die Logik des Machteinsatzes - Was der MEU-Einsatz wirklich bedeutet

Fragen:

  • South Pars teilen sich Iran und Katar - warum greift Israel ein Feld an, das gleichzeitig ein NATO-Partner-Staat mitbetreibt?
  • Ein Drittel des globalen Düngemittelhandels läuft durch Hormuz. Wer trägt die Kosten dieser Eskalation - und wer nicht?
  • Trump sagt, er wusste nichts von South Pars. Gibt es koordinierte US-israelische Kriegsführung ohne US-Wissen - oder ist das eine Aussage für die Märkte?

2. Joe Kent und die Risse im MAGA-Lager

Es gibt Aussagen, die man nach ihrer Quelle bewertet.

Wenn ein Demokrat erklärt, dieser Krieg sei auf israelischen Druck ohne unmittelbare Bedrohung durch Iran begonnen worden, ist das eine politische Oppositionsposition. Wenn Joe Kent das sagt, ist es etwas anderes.

Kent ist Army Special Forces, elf Kampfeinsätze im Nahen Osten, verlor seine erste Frau bei einem Selbstmordanschlag in Syrien, arbeitete für die CIA als paramilitärischer Offizier, war enger Vertrauter von Tulsi Gabbard und gehörte zum Kern des MAGA-Netzwerks. Trump vertraute ihm den Schutz Amerikas vor Terrorbedrohungen an. Am 17. März trat er zurück - mit einem öffentlichen Brief auf X.

Trumps Reaktion war bezeichnend: Er nannte Kent „sehr schwach auf Sicherheit." Keine inhaltliche Widerlegung. Keine Gegenaussage zur Bedrohungslage. Tulsi Gabbard schrieb, der Präsident sei für die Einschätzung imminenter Bedrohungen zuständig - ebenfalls keine inhaltliche Widerlegung.

Kent ist nicht das erste Signal aus dem MAGA-Lager. JD Vance war beim Angriffsbeschluss laut Trump selbst „weniger enthusiastisch." Tucker Carlson kritisiert den Krieg von Anfang an. Axios berichtet, das Weiße Haus bereite sich auf ein Tucker-Carlson-Interview mit Kent vor. Die Frage, die sich jetzt stellt: Ist Kent ein Einzelfall - oder der sichtbare Teil einer internen Bewegung, die noch nicht vollständig öffentlich geworden ist?

Update Iran-Krieg, 18. März 2026 (mit vollständiger Kent-Analyse): UPDATE - USA UND ISRAEL GREIFEN IRAN AN - 18.03.2026

Fragen:

  • Trumps Kernversprechen 2016, 2020, 2024: keine langen Kriege im Nahen Osten. Wie verträgt sich Operation Epic Fury mit diesem Versprechen - und wann wird diese Spannung politisch explosiv?
  • Die Reaktion auf Kent war ad hominem, nicht inhaltlich. Was sagt das über die Substanz der Kriegsbegründung?
  • Wenn Kents Darstellung stimmt - wer hat Trump dann mit welchen Informationen zu diesem Krieg geführt?

3. Diego Garcia und die Frage der nächsten Phase

Am 21. März feuerte Iran eine ballistische Rakete in Richtung Diego Garcia - 4.000 Kilometer entfernt, mitten im Indischen Ozean. Die Rakete wurde abgefangen. Aber die Nachricht ist nicht der Abschuss selbst.

Diego Garcia ist der einzige US-Militärhafen in der Region, der außerhalb iranischer Kurzstreckenreichweite liegt - und damit der logisch zwingende Anlaufpunkt für Nachmunitionierung und Reparaturen, seitdem Bahrain unter Beschuss liegt und die USS Ford nach Kreta ausweichen musste. Wer Diego Garcia erreichen kann, demonstriert, dass es keine sichere Rückzugszone mehr gibt. Und: Alle US-Militärbasen in Südeuropa liegen in vergleichbarer Entfernung.

Gleichzeitig verdichten sich die Zeichen einer möglichen Bodenoperation: Das Pentagon hat laut CBS News detaillierte Pläne ausgearbeitet. Axios berichtet, Trump erwäge die Einnahme von Kharg Island. Die USS Boxer - ein amphibisches Angriffsschiff - ist mit 2.500 Marines an Bord auf dem Weg in die Region. Das 31. Marine Expeditionary Unit, ausgerüstet mit V-22 Osprey-Kipprotorflugzeugen, wurde verlegt.

Was Trump am 20. März als „Winding Down" bezeichnete, beschreibt die Wirklichkeit am 21. März nicht. Mehr Truppen, mehr Schiffe, mehr Planungen. Die Kriegsrhetorik und die Kriegsrealität driften auseinander - und der Markt hat es bemerkt: Öl stieg auf 112 Dollar am selben Tag.

Update Iran-Krieg, 22. März 2026: UPDATE - USA UND ISRAEL GREIFEN IRAN AN - 22.03.2026

Fragen:

  • Iran hat gezeigt, dass es Diego Garcia erreichen kann. Was bedeutet das für die Nachmunitionierungslogistik der US-Flotte - und für die Zeitplanung des Krieges?
  • Eine Bodenoperation zur Öffnung von Hormuz: Welche Kräfte bräuchte man dafür, und was würde das für das US-Engagement in anderen Regionen bedeuten?
  • Trump sagt „Winding Down" - das Pentagon plant Bodentruppen. Wer führt diesen Krieg wirklich?

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Quellen

South Pars / Energiekrieg

Joe Kent / Rücktritt

Diego Garcia / Bodentruppen / Winding Down

Bushehr AKW

Larijani / Militärische Lage

USS Ford

Nowruz / Inneninran

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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik - jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

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Bildquelle: Michael Hollister

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Gegenwind: 04 Natur- und Artenschutz

21. März 2026 um 10:00

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von Prof. Dr. Andreas Schulte

 

Folgende Desinformation haben Sie bestimmt Hunderte Male gelesen oder gehört: ZITAT „Durchschnittlich 0,5 Hektar Waldfläche werden pro Windkraftanlage dauerhaft in Anspruch genommen“. Und weiter: „Bei 11,5 Millionen Hektar Gesamtwaldfläche Deutschlands entspricht die dauerhafte Waldinanspruchnahme einem Anteil von lediglich 0,01 Prozent“. Zitatende. Also: Jetzt wird es deutlich, was Sie glauben sollen …!!! Das bisschen Waldzerstörung zur Rettung des Weltklimas ist doch zu vernachlässigen …! Wäre es auch, wenn es nicht völlig falsch bis gelogen wäre …! Denn: Wald ist mehr als die Summe der Bäume, die wegen der Windkraftanlage gerodet werden …, und: Wald ist ein Raum, keine Fläche. Dieser Raum wird auch weit über den Baumkronen, weit über den selbst 200m hohen Windrädern von Insekten, Vögeln, Fledermäusen genutzt. Im neuen Video meiner Serie zeige ich Ihnen mit Daten und Fakten: Die dauerhaft Inanspruch genommene Fläche über die gesamte Betriebszeit beträgt pro Windrad mindestens ca. 50 Hektar oder 500.000 m2. Über drei Beispiele zeige ich in diesem Video auf, wie Ihnen wesentliche Informationen zum Arten-, Natur-, Boden- und damit Trinkwasserschutz vorenthalten werden: A) Durch die auf Jahrtausende unwiederbringliche Zerstörung unserer Waldböden und der Lebewesen darin, B) Die tödlichen Auswirkungen auf bedrohte Arten, hier am Beispiel der streng geschützten Fledermäuse und das zweierlei Maß, das Gongos, Ministerien, Lobbyisten und Genehmigungsbehörden anwenden, wenn sie bei Windkraft wegschauen und C) beispielhaft kurz Auswirkungen auf Vögel und die Wildkatze. Link zur gesamten Gegenwind-Playlist:    • Windkraft   Literatur und Quellen: https://docs.google.com/document/d/1-…

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