![]()
Berlin. So richtig geändert hat sich an der deutschen Außenpolitik nicht viel, seitdem die Merz-Regierung im Amt ist. Das Auswärtige Amt verschleudert weiterhin deutsche Steuergelder […]
Der Beitrag 180.000 Euro für „Queere Kultur“: Wadephul voll auf Baerbock-Kurs erschien zuerst auf ZUERST!.
Kurz nach der bedingten Zulassung des Pfizer-Covid-Vakzins wurden im Rahmen eines Postmarketing-Berichts 1.223 Verdachtsfälle von Impftoten beschrieben: Der Ex-Pfizer-Toxikologe Helmut Sterz beurteilte das als deutliches Signal, dass der Impfstoff spätestens da wieder vom Markt hätte genommen werden müssen – auch und gerade hinsichtlich der Dunkelziffer. Doch das ist bekanntlich nicht passiert. Multipolar erfragte nun vom PEI in Deutschland eine Einordnung dieses Berichts: Hier sieht man in der hohen Zahl von Todesverdachtsfallmeldungen nach so kurzer Zeit kein Risikosignal.
Der folgende Artikel ist eine Übernahme einer Multipolar-Meldung:
Berlin / Langen. (multipolar) Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erkennt in den 1223 Todesverdachtsfallmeldungen in einem Postmarketing-Bericht des Pharmakonzerns Pfizer kein Risikosignal. Der Bericht umfasst die ersten drei Monate nach der bedingten Zulassung des Impfstoffes Comirnaty von BioNTech/Pfizer (1. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021). Helmut Sterz, ehemaliger Cheftoxikologe von Pfizer, sagte bei seiner Anhörung vor der Corona-Enquete-Kommission im März bezugnehmend auf diesen Bericht: „Spätestens da hätte man Comirnaty wieder vom Markt nehmen müssen“. Das PEI ist die in Deutschland zuständige Bundesbehörde für die Zulassung und die Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen. Das Institut teilt Multipolar auf Anfrage mit: „Hätte es ein Risikosignal gegeben – wie später beispielsweise ein Signal von Myokarditis, wäre dem nachgegangen und darüber transparent berichtet worden.“
Das PEI hebt gegenüber Multipolar den Zeitraum hervor, auf den sich der Bericht bezieht. In den ersten drei Monaten habe es eine „Priorisierung von Hochrisikopatienten“ gegeben, darunter Personen ab 80 Jahren und Bewohner in Pflegeheimen. Im höheren Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen sei das Auftreten von Todesfällen statistisch wahrscheinlicher als bei jüngeren Personen. Die zeitliche Nähe zu einer Impfung bedeute „nicht automatisch einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung“. Gemeldet würden lediglich Verdachtsfälle von Nebenwirkungen, die „erst weiter überprüft werden müssen“. Für die Berechnung einer Häufigkeit sei es zudem wichtig, die Melderate einer Nebenwirkung ins Verhältnis zu der Anzahl an verimpften Dosen zu setzen.
Gegenüber Multipolar betont Sterz auf Anfrage, dass circa 30 Prozent der im Pfizer-Bericht registrierten Fälle schwerwiegend gewesen seien. Insgesamt würden allerdings „höchstens zehn Prozent der impfbedingten Nebenwirkungen wirklich registriert“. Somit seien die gemeldeten Todesverdachtsfälle „nur die Spitze des Eisbergs“. Der Toxikologe und Sachverständige in der Corona-Enquete-Kommission nannte die über 1000 Todesverdachtsfälle im Pfizer-Bericht nach der Enquete-Sitzung eine „angesichts der Dunkelziffer erschreckende und völlig inakzeptable Zahl“. Er wies zudem darauf hin, dass die US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) – das Pendant zum deutschen PEI – und Pfizer die im Bericht enthaltene „wichtige Information 50 Jahre lang geheim halten“ wollten. Die Information sei dann aber vor Gericht herausgeklagt worden.
Bei seiner Anhörung in der Enquete-Kommission bezog sich Sterz auch auf die über 2133 Todesverdachtsfallmeldungen, die dem PEI im Zeitraum 2020 bis 2024 nach einer Impfung mit Comirnaty gemeldet wurden. Er verwies zugleich auf die „hohe Dunkelziffer“, die sich bei diesen „Spontanmeldungen“ aus der Untererfassung von Verdachtsfallmeldungen ergibt. In den USA gehe man von einem Untererfassungsfaktor von 30 aus, mit dem die registrierten Fälle zu multiplizieren wären, erklärte Sterz. Für Deutschland entspräche das 60.000 Todesverdachtsfällen durch die Comirnaty-Impfung.
Im „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ – herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und dem PEI – aus dem Jahr 2017 heißt es, nur „fünf bis zehn Prozent“ der schweren unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW), darunter auch Todesverdachtsfälle, werden Schätzungen zufolge gemeldet. Laut dem Virologen Alexander Kekulé bestätigten mehrere Studien seit Jahren die insgesamt „schlechte Meldequote von fünf bis 15 Prozent“. Ausgehend von diesen Zahlen wäre mit einem Untererfassungsfaktor von bis zu 20 zu rechnen. Damit käme man auf mehr als 40.000 Todesverdachtsfälle nach Comirnaty-Impfung. Gegenüber Multipolar betont Sterz, dass „auch ein Faktor von 20 völlig inakzeptabel für eine vorbeugende Behandlung bei gesunden und vor allem bei jungen Menschen“ wäre. Das PEI will diese Zahlen und Berechnungen auf Anfrage nicht kommentieren.
Der Mathematiker Robert Rockenfeller von der Universität Koblenz, der unabhängige Wissenschaftler Falk Mörl und der Physiker Michael Günther (Universität Stuttgart) errechneten in einer Untersuchung deutscher Gesundheitsdaten für das Jahr 2021, die beste Schätzung betrage rund 17.000 Todesfälle innerhalb des kurzfristigen Beobachtungszeitraums von 50 Tagen nach der letzten Corona-Impfung. Im Gespräch mit dem Journalisten Bastian Barucker betonte Rockenfeller, dass diese Menschen „an der Impfung“ und nicht „in zeitlichem Zusammenhang“ mit ihr verstorben seien. Diese Zahl sei „eine wirklich absolut untere Schranke. Eher reden wir von über 30.000“, erläuterte Rockenfeller. Auch zu diesen Zahlen will sich das PEI auf Multipolar-Anfrage nicht äußern.
In einer weiteren, begutachteten („peer-reviewed“) Untersuchung zum Sterbegeschehen in Deutschland von 2000 bis 2024 kamen Rockenfeller und Günther zu dem Ergebnis, dass ab Herbst 2021 die Gruppe der Erwachsenen im Alter von 35 bis 49 Jahren einer anhaltenden und wiederkehrenden Übersterblichkeit unterlag. Dieses Signal sei in dieser Altersgruppe „historisch beispiellos“. Die Wissenschaftler forderten angesichts der „zeitlichen Nähe zwischen diesen Mortalitätsanomalien und der landesweiten Einführung der SARS-CoV-2 mRNA-Impfungen“ unter anderem eine „sorgfältige Prüfung durch Gesundheitsbehörden“. Das PEI schreibt Multipolar hierzu: „Wie für alle anderen Impfstoffe gilt auch für COVID-19-Impfstoffe, dass die Überwachung der Arzneimittelsicherheit nicht mit der Zulassung endet, sondern kontinuierlich weiter stattfindet“. Die bekannten Nebenwirkungen von Impfstoffen seien in den jeweiligen Produktinformationen gelistet. „Hinweisen auf bisher unbekannte mögliche Nebenwirkungen – Signale – wird nachgegangen“.
Zitat des Tages: „Es trifft zu, dass ich Bild noch in diesem Jahr verlassen werde. (…) Was ansteht, ist der Wechsel zu einem deutsch-ukrainischen Drohnenbauer, der seit 2023 operiert und zu den größten Lieferanten für die Ukraine gehört. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, die bei den Streitkräften der Ukraine wesentlich zur Verteidigung des Landes beitragen. Das [...]
Der Beitrag Folgerichtiger Wechsel erschien zuerst auf COMPACT.
![]()
Der Freiburger Cembalist, Komponist und Musikwissenschaftler Dr. Klaus Miehling hat wegen einer Aussage in einem Rundbrief einen Strafbefehl zu 70 Tagessätzen wegen Volksverhetzung erhalten – ausgestellt vom Amtsgericht Freiburg, datiert auf den 13. April 2026, wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, die der Redaktion vorliegen. Miehling, geboren 1963 in Stuttgart, ist promovierter Musikwissenschaftler und lebt als […]
→ Ganzen Artikel auf f-news.net lesen
Dieser Beitrag erschien zuerst auf f-news.net.
![]()
Tallahassee. Eigentlich wollte Florida einmal grüne Vorzeigeregion werden. Doch dann kam Donald Trump und begann, die grüne „Transformation“ abzuwickeln. Eine der Folgen ist, daß Florida […]
Der Beitrag Florida wickelt die E-Mobilität ab: Elektrobusse für 96 Millionen Euro verrotten erschien zuerst auf ZUERST!.
![]()
![]()
Russlands Botschafter Sergej Netschajew diskutierte am 17. April 2026 im ausverkauften Berliner „Theater Ost“ in einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Verständigung zwischen Ost und West: Mehr Diplomatie wagen“ gemeinsam mit Gabriele Krone-Schmalz und Petra Erler. Tilo Gräser moderierte die Veranstaltung. Der Botschafter erinnerte an die engen und positiven Verbindungen zwischen Deutschland und Russland vor der „Zeitenwende“ und rief die Zuhörer dazu auf, optimistisch zu bleiben.
Externer Inhalt
Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.
Auch die Frage einer Mitverantwortung Russlands an der Konfrontation wurde diskutiert. Der Botschafter erklärte die Hintergründe aus seiner Sicht. Gabriele Krone-Schmalz, ehemalige ARD-Korrespondentin in Moskau, kritisierte auch die Ideologisierung der Medienlandschaft und erinnerte an das Schicksal des Berliner Journalisten Hüseyin Doğru. Petra Erler, ehemalige Staatssekretärin für Europafragen, verwies auf die Verantwortung der EU für die konfrontative Russlandpolitik und die Gefahr, abweichende Meinungen im Rahmen der EU-Sanktionspolitik fast wie Kriegsverbrechen zu behandeln. Dann ging es um die Kontroversen zur Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg und die Pflege der Kriegsgräber und sowjetischen Ehrenmale. Die Diskutierenden machten auch konkrete Vorschläge für Beiträge der Bevölkerung zu Entspannung und Völkerverständigung. Die Diskussion verstand sich als Beitrag zu Frieden und Diplomatie in diesen schwierigen Zeiten.
Titelbild: NachDenkSeiten; Video und Foto: Valeri Schiller
Kriegstüchtig heißt: Es betrifft alle – die einen früher, die anderen später. Das verdeutlicht ein weiteres Mal eine aktuelle Nachricht. Der Chef des Reservistenverbandes will die Altersgrenze für Reservisten anheben. „Wir sollten die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre erhöhen“, so Bastian Ernst gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der 39-jährige CDU-Politiker, der bei den Rüstungsunternehmen Rheinmetall und Dynamit Nobel Defence tätig war, sagte: „Das Renteneintrittsalter steigt ja auch sonst. Die Leute bleiben länger fit. Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden.“ Medien quer durch die Republik greifen das Interview auf – wieder einmal bleibt eine kritische Einordnung aus. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Der Vorstoß des Chefs des Reservistenverbandes ist politisch. Er passt zur politischen Linie, das Land kriegstüchtig zu machen. Das müssen Journalisten erkennen – und mit der entsprechend gebotenen Kritik berichten. Stattdessen ist zu beobachten: Spiegel, Tagesspiegel, ntv, Bild und viele weitere Medien berichten lediglich nachrichtlich – eine kritische Einordnung und Kommentierung fehlt weitestgehend. Ein von den Füßen auf den Kopf gestellter Journalismus kommt zum Vorschein. Die Abwesenheit von Kritik steht in einem krassen Gegensatz zu dem Verhalten der Medien, das sonst zu beobachten ist.
Bei unliebsamen politischen Themen und Meinungen überschlagen sich Medien gleich reihenweise vor lauter „Einordnung“. Wir alle wissen: Was als „journalistische Pflicht“ dem Mediennutzer verkauft wird, ist oft genug nichts Anderes als die politisch opportune Weltanschauung – journalistisch verpackt. Das Etikett „umstritten“, das Medien oft genug jedem in ihrer „Berichterstattung“ ankleben, der die „falsche“ Meinung hat, zeugt davon.
Bei der Nachricht, die Altersgrenze für Reservisten anzuheben, findet sich keine kritische Einordnung – und schon gar kein Empörungsgetue.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Selbst die ungeheuerlichsten „Nachrichten“ vermelden Medien vordergründig „neutral“ im Nachrichtenstil – sofern diese Informationen im Sinne der vorherrschenden Politik sind. Die vorherrschende Politik ist derzeit: das Land kriegstüchtig zu machen. Medien ziehen, von Ausnahmen abgesehen, mit. Die Politik forciert weiter einen Kurs der Militarisierung. Journalisten schießen nicht quer, sondern schieben die Politik der Aufrüstung und Konfrontation mit an – direkt durch publizistischen Applaus, indirekt durch Ignoranz und Feigheit.
Dabei bieten die Äußerungen des Chefs des Reservistenverbandes wahrlich genug Raum für Kritik.
Wer spricht da überhaupt?
Da spricht einer, der aus der Rüstungsindustrie kommt. Da spricht einer, der bei Rheinmetall war und bei Dynamic Defense Nobel den Posten des Head of Business Development Digital innehatte.
Da spricht ein mit einem Alter von 39 Jahren noch zumindest relativ junger CDU-Politiker über das, was Alte angeblich noch leisten können (sollen).
Da sagt ein Politiker wie selbstverständlich, dass das Renteneintrittsalter ja auch steige, weshalb auch eine Erhöhung des Reservistenalters „Sinn“ ergebe.
Da sagt ein CDU-Mann im Hinblick darauf, wie man an die Reservisten rankommen könne: „Da wird man mit den Einwohner-Meldeämtern zusammenarbeiten müssen – selbst wenn das Datenschutz-Probleme aufwirft.“
Da sagt Ernst, ohne funktionierende Reservisten werde es „eng mit der Abschreckung“, und gewiss fordert der Ex-Mitarbeiter der Rüstungsindustrie eine „adäquate“ Ausstattung der Soldaten mit „Uniformen, Fahrzeuge und weiterem Material“.
Alleine diese Aussagen und Hintergründe würden bei einer im demokratischen Sinne funktionierenden Presse die Tastaturen glühen lassen. Von der grundlegenden Sinnfrage dieses Vorstoßes ganz zu schweigen.
Warum braucht es angeblich eine „Abschreckung“? Wie kommt der CDU-Abgeordnete dazu, von einer Erhöhung des Rentenalters auf die Erhöhung des Alters der Reservisten zu schließen? Ergibt das eine nicht so wenig Sinn wie das andere, zumindest, wenn das Wohl der Bürger im Vordergrund steht?
Warum ist überhaupt ein Politiker, der bei der Rüstungsindustrie war, nun Chef des Reservistenverbandes?
Wie kann es sein, dass Ernst hier von einer „Zusammenarbeit“ mit den Meldebehörden spricht, „selbst wenn das Datenschutz-Probleme aufwirft“?
Journalisten, die an dieser Stelle schlafen, haben vermutlich noch nicht verstanden: Das Vorhaben Kriegstüchtigkeit wird auch ihre Kinder, ihnen nahestehende Menschen und am Ende sie selbst betreffen.
Titelbild: Mo Photography Berlin / Shutterstock
