Man verkauft den Menschen die sogenannten „erneuerbaren“ Energien als Rettung der Erde vor einer angeblichen „Klimakatastrophe“. Doch Windkraftwerke, Solarfarmen & Co schaden der Biodiversität und damit ausgerechnet all dem, was man vorgeblich zu „retten“ versucht. Eine Studie australischer Wissenschaftler belegt dies schwarz auf weiß.
Das von den Klimafanatikern vermittelte Bild ist eigentlich ganz simpel: Man müsse nur sämtliche Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke auf der Welt abschalten und diese durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzen – und schon habe man einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Welt vor der angeblich drohenden Klimaapokalypse geleistet. Ein äußerst simples Weltbild, das zwar mit der komplexen klimatischen Realität unseres Planeten nicht viel gemein hat, sich aber offensichtlich gut verkaufen lässt.
Doch wenn man sich die mittlerweile bereits zu Dutzenden veröffentlichten Studien und Berichte über die immensen negativen Auswirkungen auf die Flora und Fauna ansieht, wird auch deutlich: Mit Umweltschutz hat der angebliche Klimaschutz nicht sonderlich viel am Hut. Dies wird auch in der bereits im Jahr 2020 im Fachjournal Global Change Biology unter dem Titel „Renewable Energy Development Threatens Many Globally Important Biodiversity Areas“ veröffentlichten Studie deutlich (vielen Dank an dieser Stelle an die Kollegen von ScienceFiles, für den Hinweis auf diese bislang wenig beachtete Arbeit).
In dieser umfassenden Arbeit, kommen die Autoren nämlich trotz des Versuchs der politischen Korrektheit nicht darum herum, die extrem negativen Auswirkungen von Solarparks, Windfarmen und auch Wasserkraftwerken in Naturschutzgebieten und anderen für die globale Biodiversität wichtigen Habitaten (die sogenannten „Key Biodiversity Areas“, KBAs) zu thematisieren.
Doch dabei beschränkten sich die Studienautoren nicht etwa nur auf ein paar exemplarische Naturschutzgebiete bzw. die sogenannten KBAs, sondern auf insgesamt 41.083 Naturschutzgebiete, 18.268 Schlüsselgebiete für Biodiversität, 93 Prozent der zu der Zeit vorhandenen Kapazität an Stromerzeugung durch Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, sowie 99 Prozent der sich damals in Bau befindlichen solcher Anlagen. Dabei beschränkten sie sich jedoch auf Kraftwerksanlagen mit mindestens 10 Megawatt an Nennleistung, weshalb lediglich 29 Prozent der bereits errichteten, aber 78 Prozent der sich im Bau befindlichen Kraftwerke erfasst wurden.
Auch wenn die Studie selbst keine Quantifizierung der Auswirkungen auf die Biodiversität vornimmt, verweisen die Autoren darin auf eine erhebliche Anzahl von anderen Studien, in denen andere Forscher auf die entsprechenden negativen Entwicklungen durch Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, sowie des damit verbundenen Ausbaus der Infrastruktur hinweisen. Sehr viele solcher Studien und Berichte haben auch wir bei Report24 in den letzten Jahren thematisiert:
Unter dem Deckmantel, angeblich „das Klima“ retten zu wollen, zerstören die Apologeten des Klimakults die natürliche Artenvielfalt. Wie diese „Weltrettung“ funktionieren soll, indem man die Biodiversität unseres Planeten sukzessive zerstört, ist eine Frage, die man sich weder seitens der verantwortlichen Politiker, noch seitens der Mainstreammedien stellt.
Ein Windkraft-Entsorgungspionier, der wegen der illegalen Entsorgung ausgedienter Rotorblätter in Untersuchungshaft gesteckt wurde, muss sich in wenigen Tagen vor Gericht verantworten. Anstatt den Windrad-Schrott ordentlich zu entsorgen, ließ er diesen nämlich – vom Steuerzahler subventioniert – illegal im Ausland verklappen.
Die fachgerechte Entsorgung von Windrad-Schrott ist nicht billig. Schon jetzt sind es jährlich etwa 20.000 Tonnen, die von abgebauten Anlagen anfallen. Dank des von der Politik vorangetriebenen Windkraft-Booms dürften es in wenigen Jahren bereits um die 50.000 Tonnen pro Jahr sein. Eine Entsorgung solcher ausgedienter Anlagen kostet bis zu 350.000 Euro. Geld, das sich ein einst gepriesener Recycling-Spezialist für Windrad-Schrott, Michael Roth, den Vorwürfen nach womöglich sparen wollte.
Wie Report24 bereits berichtete, flog die illegale Verklappung der ausgedienten Rotorblätter in der tschechischen Wildnis auf und sorgte für eine Festnahme des Unternehmers. Laut einem Bericht der „Welt“ soll der Gerichtsprozess gegen ihn am 11. Juni vor dem Oberlandesgericht Weiden in der Oberpfalz beginnen. Mitangeklagt ist auch einer seiner Mitarbeiter, der jedoch derzeit auf freiem Fuß ist.
Laut der Anklage wurden Rotorblätter illegal auf einer Halde am Ortsrand der tschechischen Gemeinde Jirikov abgeladen – und die Bürgermeisterin war es, die sich mit ihrem Auto dem letzten Transport von Roths Firma in den Weg stellte und so faktisch den Stein ins Rollen brachte. Auch wirft ihm die Anklage vor, giftige Batterieabfälle illegal nach Tschechien und Polen gebracht zu haben. Ein weiterer Anklagepunkt ist die angeblich vorsätzliche Gesundheitsgefährdung und -schädigung seiner Mitarbeiter. Er habe es unterlassen, eine Anlage zur Trennung von Batteriebestandteilen abzuschalten, obwohl es zur Kontamination und zur Verletzung von Mitarbeitern kam.
Mehr noch schienen vor allem lediglich öffentliche Gelder dazu beigetragen haben, dass Roths Unternehmen überhaupt überleben konnte. Kurz vor der Eröffnung des Konkursverfahrens seien zudem noch Subventionen geflossen. Denn aufgrund des politisch erwünschten Ausbaus von Windkraftwerken ist der Bedarf an Unternehmen, die sich um die abgewirtschafteten Windkraftwerke kümmern, durchaus groß. Doch wo ein permanenter Geldfluss aus Regierungskassen winkt, könnte die Versuchung groß sein, die Gewinnmargen durch die illegale Verklappung im Ausland in die Höhe zu treiben. Michael Roth muss sich nun vor Gericht verantworten. Das Urteil bleibt abzuwarten.
Die Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) wirbt in Indien für „Einladungskultur“ – und in Hamburg sticht ein Inder einen Rewe-Mitarbeiter ab. Ein perfektes Sinnbild für das Deutschland des Jahres 2026. Sind die indischen Parallelgesellschaften in Großbritannien ein Vorbild für die deutschen Sozialdemokraten?
In einer Hamburger Rewe-Filiale bot sich den Menschen am Montagabend eine Szene des Grauens. Ein 31-jähriger Inder und ein 29-jähriger Mitarbeiter gerieten gegen halb 10 vor dem Supermarkt in Altona aneinander. Der Streit verlagerte sich dann in die Filiale hinein. Und dort stach der indische Staatsbürger (im Mainstream in den Schlagzeilen wie üblich „ein Mann“) vor den Augen der Mitarbeiter und Kunden mit einem Kampfmesser auf sein Opfer ein. Dabei wurde dieser tödlich im Oberkörperbereich verletzt.
Die sofort alarmierte Polizei und die Rettungskräfte kamen zwar zu spät an, um das Opfer des blutigen Angriffs zu retten, doch der Täter ließ sich zumindest widerstandslos von den Beamten festnehmen. Nun wird zu den Hintergründen der Tat ermittelt. Doch dieser blutige Messer-Angriff ist nur einer von vielen, die sich beinahe tagtäglich in Deutschland ereignen. Während die Schlagzeilen zu dieser Horrortat viele Menschen in Deutschland erschüttern, sorgt die SPD auf einer Delegationsreise nach Indien für andere Headlines.
Die rote Gesundheitsministerin Thüringens, Katharina Schenk, plädierte nämlich in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi für eine offenere Einwanderungspolitik in Deutschland. „Ich finde generell, dass die Deutschen ein viel zu restriktives Einwanderungsrecht haben. Ich kann nicht nachvollziehen, warum wir denken, dass alle nach Deutschland wollen“, so die SPD-Politikerin, die Teil einer Politiker-Reisegruppe des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt ist. Sie forderte sogar, Deutschland brauche „keine Willkommenskultur mehr, wir brauchen eine Einladungskultur.“
Wo ein Jürgen Rüttgers (CDU) noch im Jahr 2000 auf Bundeskanzler Schröders „Green Card“-Modell für indische IT- und Computerspezialisten mit „Statt Inder an die Computer müssen unsere Kinder an die Computer“ reagierte, gilt heute wohl das Gegenteil. Man müsse – gerade wegen der Sprachbarriere – deshalb (und zwar auf Unternehmenskosten) Deutschkurse anbieten. Insbesondere weil im Freistaat bis zum Jahr 2035 mehr als 28.000 Pflegekräfte fehlen würden. Die Deutschkurse sollen, so die Vorstellungen der Ministerin, mit einer verbindlichen Zusage für die Aufnahme in Thüringen verbunden sein.
Wie zu erwarten wurden bei dem Besuch im bevölkerungsreichsten Land der Welt gleich Kooperationsvereinbarungen zur Anwerbung von Pflegepersonal unterzeichnet und die baldige Ankunft von 20 indischen Pflegekräften in Deutschland verkündet. Dies verbunden mit einer Ankündigung, den Familiennachzug erleichtern zu wollen, weil dies sowohl die Integration als auch die Anwerbung erleichtern würde. Mit Blick auf die indischen Stadtviertel in Großbritannien darf man jedoch bezweifeln, dass es mit der Integration gut funktionieren wird, sobald erst einmal eine kritische Masse an Indern erreicht wurde.
Ukrainische Truppen haben das Atomkraftwerk Saporischschja mit einer Drohne beschossen und beschädigt. Das ist eine gefährliche Situation. Doch im Westen gilt es, die bestehenden Narrative des Ukraine-Konflikts zu verteidigen. Die IAEA konnte glücklicherweise keinen Strahlungsanstieg messen.
Das größte Atomkraftwerk Europas, jenes bei Saporischschja, wurde zwar im Jahr 2022 als Folge der Kampfhandlungen in der Region heruntergefahren, doch die Brennstäbe müssen dennoch gekühlt werden, um eine Kernschmelze zu verhindern. Derzeit steht das Kraftwerk samt dem umliegenden Gebiet unter russischer Kontrolle. Doch immer wieder gerät das AKW unter Beschuss. So auch am 30. Mai.
Eine ukrainische Drohne traf ein Turbinengebäude direkt neben einem der Reaktoren, woraufhin die Dieselgeneratoren eine Notstromversorgung zur Kühlung übernehmen mussten. Wären auch diese beschädigt worden, hätte es zum ersten GAU seit Tschernobyl in Europa kommen können. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die selbst mit Experten vor Ort ist, erklärte, dass dies der erste solche direkte Angriff seit längerer Zeit war.
Das IAEA-Expertenteam, welches in der Stadt Energodar, nahe des Atomkraftwerks, stationiert ist, machte sich am folgenden Morgen auf den Weg, um die Schäden zu begutachten. Dabei wurden Drohnen-Trümmerteile und ein verbranntes Glasfaserkabel begutachtet, was den Drohnenangriff bestätigte. Während der Begutachtung der Schäden gab es erneut einen Drohnenalarm und Abwehrfeuer, so dass die Inspekteure in einen Schutzraum gebracht wurden. Glücklicherweise stellten die IAEA-Mitarbeiter keine erhöhte radioaktive Strahlung fest.
Doch während IAEA-Chef Grossi erklärte, der ukrainische Angriff sei ein „Spiel mit dem Feuer“, versuchte man beim „Spiegel“ rhetorische Spielchen. Denn das deutsche Magazin behauptete in einem Artikel zur Meldung indirekt, aber doch implizit, dass die russischen Behörden den IAEA-Inspektoren den Zutritt zur Turbinenhalle verwehrt hätten, weshalb die Organisation darauf gepocht hätte, die Schäden begutachten zu dürfen.
Doch so kann man auch Desinformation betreiben. Denn der ukrainische Angriff erfolgte in der Nacht, während weiterhin Drohnenalarm herrschte. Es wäre einfach zu gefährlich gewesen, umgehend hinzufahren. Deshalb fuhren die IAEA-Experten am nächsten Morgen zum Atomkraftwerk. Die implizite Behauptung des Spiegels, die Russen hätten den Experten den Zutritt verweigert, stimmt so einfach nicht. Wäre es den Redakteuren dort vielleicht lieber gewesen, darüber schreiben zu müssen, dass die IAEA-Mitarbeiter nachts unter Lebensgefahr zum Atomkraftwerk gefahren und dabei durch ukrainischen Drohnenbeschuss getötet worden sind?
Beim Spiegel selbst versucht man, die Rolle der ukrainischen Truppen zu relativieren, dabei gab es bereits in der Vergangenheit (Report24 berichtete beispielsweise im Herbst letzten Jahres darüber) immer wieder ukrainische Rückeroberungsversuche und Kampfhandlungen beim AKW Saporischschja. Ebenfalls im Herbst des vergangenen Jahres hatte eine ukrainische Drohne ein russisches Atomkraftwerk getroffen. Alles Hinweise darauf, dass man seitens der ukrainischen Militärführung nicht vor solchen Angriffen zurückschreckt – auch wenn dies zu einer radioaktiven Verseuchung großer Gebiete führen könnte.
Geht es nach den Klimafanatikern, sollen Gaskraftwerke durch Batteriespeicher ersetzt werden. Doch diese Strategie geht nicht auf. Selbst beim Mainstream kommt man allmählich zu dieser Erkenntnis. Hier sind die realen Zahlen statt grünideologischer Traumtänzereien, die Ihnen kein Energiewende-Propagandist zeigen würde.
In den vergangenen Jahren hat Report24 immer wieder darüber berichtet, warum die von den Klimafanatikern ins Spiel gebrachten Batteriespeicher keine Backup-Lösung für Dunkelflauten sein können, wenn die komplette Stromerzeugung quasi nur mehr von Wind und Sonne gesichert werden soll. Unter anderem auch durch eine Beispielrechnung für Österreich, sowie in Bezug auf Deutschland. Nicht zu vergessen die jüngst medial so gefeierte Installation eines „gigantischen“ Batteriespeichers in Hamburg, der jedoch gerade einmal eine Stunde an Stromausfall in der Nachbarschaft absichern würde.
Nun scheint man sich auch beim medialen Mainstream in Deutschland (zumindest beim Springer-Blatt „Welt“) ernsthaft mit den Zahlen beschäftigt zu haben. Denn selbst dort, wo man bislang die Propaganda der Klimasekte brav nachgebetet hat, scheint inzwischen ein wenig Realitätssinn einzukehren. Auch wenn man davon ausgehen darf, dass künftig dennoch weiterhin brav ins Horn des Klimaalarmismus geblasen wird.
So konstatiert der Welt-Wirtschaftsredakteur Daniel Wetzel in seinem Artikel, dass die Stromerzeugung Deutschlands mittlerweile weitestgehend davon abhängt, dass die Sonne scheint und der Wind weht. Dies führe eben auch dazu, dass die Bewältigung der Dunkelflauten „herausfordernder“ werde und stellt die rhetorische Frage, woher künftig der Strom dafür herkommen soll. Dabei rückt er die sogenannte Kraftwerksstrategie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ins Zentrum der Debatte. Diese folgt dabei den Empfehlungen der Bundesnetzagentur. Diese wird übrigens vom Habeck-Vertrauten Klaus Müller geleitet, der übrigens allen Ernstes forderte, die Industrie müsse eben dann produzieren, wenn der Wind weht. Doch solche Hintergründe werden im Mainstream ohnehin eher ausgeblendet.
Zurück zum Thema. Also, Reiche will deshalb eine Anschubfinanzierung für neue Gaskraftwerke mit einer Leistung von rund 10 Gigawatt bereitstellen. Mehr hat das vergrünte Brüssel nicht erlaubt. Doch das reicht nicht aus, um ein genügend umfangreiches Backup für Dunkelflaute-Zeiten zu haben. Wie Wetzel anmerkt, sträuben sich Grüne und Sozialdemokraten gegen den Bau dieser Kraftwerke und wollen stattdessen deutlich mehr Batteriespeicher. Doch diese leeren sich innerhalb weniger Stunden – und können erst dann erneut aufgeladen werden, wenn es wieder Überschussstrom im Netz gibt.
Doch dann wird es interessant: Selbst in der Welt-Wirtschaftsredaktion hat man erkannt, dass die vielen Analysen, die von den Klimafanatikern produziert werden, auf massiv geschönten Zahlen beruhen. Oder, um die „Welt“-Zwischenüberschrift zu zitieren: „Methodische Defizite der Dunkelflauten-Verharmloser“ (welch schöne neue Wortkreation!). Denn der Kraftwerksbetreiber Uniper hat seine eigenen (also echten) Daten ausgewertet und kommt darin zum Schluss, dass die Studien, auf welche die Klimawahn-Lobby so gerne hinweist, grobe und systematische Fehlannahmen aufweisen.
Denn diese eindeutig grünideologisch motivierten Studien nutzen eine fragwürdige Berechnungsmethode. Dazu reicht es nämlich aus, dass (z.B. bei einem kurzen Windstoß zwischendurch, oder ein paar Sonnenstrahlen, die für eine Stunde durch die Nebeldecke brechen) bei einer kurzfristigen Überschreitung des Schwellenwerts, diese Dunkelflaute eben vorbei sei. Also beispielsweise 5 Stunden unter dem Schwellenwert, eine Stunde darüber, dann wieder 3 Stunden darunter, danach 2 Stunden darüber und dann wieder 7 Stunden darunter – und schon hat man viele kleine Dunkelflauten, die immer nur sehr kurze Zeit andauern. Doch dass diese kurzen Unterbrechungen nicht ausreichen, um solche Speicher wieder aufzufüllen, spielt für die Anhänger der Klimasekte und deren Studien keine Rolle.
Uniper hingegen, so der „Welt“-Bericht weiter, setzt auf gleitende Sechs-Stunden-Durchschnittswerte. Diese filtern kurzfristige, aber systemisch irrelevante Schwankungen heraus. Damit wird das alles nicht nur realitätsnäher, sondern es hilft auch bei der Planung für den Einsatz von Backup-Gaskraftwerken. „In den vergangenen zehn Jahren traten 1435 Dunkelflauten auf, die länger als 10 Stunden dauerten“, lautet der Befund der Uniper-Meteorologen laut der Zeitung. „Damit kommt es im Mittel jeden dritten Tag zu einer Dunkelflaute.“ Im Schnitt dauerten diese Dunkelflauten in den Jahren 2016 bis 2025 etwa 12,9 Stunden. Die längsten Dunkelflauten gab es demnach in den Jahren 2022 bis 2024 mit 127 bis 161 Stunden Gesamtdauer. Im vergangenen Jahr lag die längste gemessene Dunkelflaute-Zeit demnach bei 68 Stunden.
Damit wird aber auch deutlich, dass Batterien-Backups nicht viel bringen. Die meisten von ihnen können vielleicht 1 bis 2 Stunden überbrücken, Großspeicher unter idealen Bedingungen vielleicht 10 Stunden. Doch dann ist Schicht im Schacht. Angesichts dessen, dass laut Uniper fast jeden Monat eine 24-stündige Dunkelflaute auftritt und dreitägige Dunkelflauten etwa zweimal im Jahr, wird auch deutlich, dass dies mit solchen Batteriespeichern nicht überbrückt werden kann. Dann gibt es ohne ausreichende konventionelle Backup-Kapazitäten großflächige Blackouts. Man müsse die Dunkelflauten „als Normalfall in die Planung der künftigen Erzeugungs- und Speicherinfrastruktur“ berücksichtigen, so Uniper-Meteorologe Christian Brose.
Um die Dimensionen einmal zu verdeutlichen, was auf Deutschland zukommen würde, sollte man sämtliche Gas- und Kohlekraftwerke stilllegen, haben wir für Sie nachgerechnet. Bei einem angenommenen jährlichen Stromverbrauch von 500 Terawattstunden (TWh), einem Anteil von 80 Prozent an Wind und Sonne (der Rest wäre dann faktisch nur Wasserkraft und Biomasse), einer durchschnittlichen Erzeugung von 8 Prozent der benötigten Menge während der Dunkelflaute, einem Speicher-Wirkungsgrad von 85 Prozent und einer Nachfrageflexibilität von 10 Prozent, wäre die benötigte Kapazität 3,96 TWh. Das ist, was gebraucht wird, und die Batterien lassen sich auch nicht komplett entleeren.

Nimmt man nun den für Deutschland realistischen Preis von etwa 130 Euro pro Kilowattstunde (kWh) für moderne Großspeicher, käme man auf mehr als 500 Milliarden Euro an Kosten. Und da sind die Netzanschlüsse und das ganze Drumherum noch nicht einmal mit eingerechnet. Denn damit kommt man locker auf bis zu eine Billion (!) Euro. Der Platzbedarf für diese Speicher alleine liegt dabei bei bis zu 24 Quadratkilometern – plus Sicherheitsabständen. Hinzu kommen die Betriebs- und Wartungskosten von (je nach System und Skalierung) 3 bis 5 Milliarden Euro im Jahr.
Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Denn um diese Speicherkosten (Bau der Speicher, Rückstellungen für Ersatzspeicher nach Ende der Betriebszeit und laufende Betriebs- und Wartungskosten) zu decken, muss entsprechend Geld verdient werden. Selbst wenn diese Speicher 150 TWh im Jahr (also fast ein Drittel des gesamten Bedarfs) an Strom umsetzen, müssten zur Deckung der gesamten Kosten Einnahmen von zwischen 600 und 700 Euro pro MWh erzielt werden. Selbst wenn man den Strom zu Überschusszeiten günstig einkauft und zu Mangelzeiten wieder teurer verkauft, kommt man nie und nimmer auf so einen Spread. Und wer soll das dann bezahlen? Der Stromkunde über seine bereits extrem teure monatliche Rechnung, oder gar der ohnehin schon gebeutelte Steuerzahler?
![]()
CSU-Vize Manfred Weber fordert eine programmatische Neuaufstellung seiner Partei. Gutes Regieren allein reiche nicht mehr, um die AfD zu stoppen.
Dieser Beitrag Bayern CSU-Vize Weber an Söder: „Wir oder die Radikalen“ wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Die 16 Energieminister der Bundesländer trafen sich auf Norderney, um ihren Klimakult-Vorstellungen zu frönen. Anstelle von Realismus und Fakten dominierte auf der Konferenz das gängige Narrativ der angeblichen Klimakatastrophe, der man mit „grünen“ Energien entgegenwirken wolle. Die echten Probleme interessierten wohl niemanden.
In Sachen Klima- und Energiepolitik scheint es in Deutschland innerhalb der Gruppe der Brandmauerparteien kaum Dissens zu geben. Auch wenn der Weltklimarat die globale Klimaapokalypse quasi vorerst auf Eis gelegt hat, scheint dies bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein. Denn die 16 Energieminister der Länder bleiben stramm auf Kurs, die Stromversorgung Deutschlands noch stärker den Wetterlaunen auszusetzen. Dafür sollen weiterhin Unsummen an staatlichen Subventionen fließen, auch wenn man sich im Bund mittlerweile zusehends dagegen sträubt.
Laut einem Bericht von „Tichys Einblick“ betonte der Vorsitzende der Konferenz, der niedersächsische grüne Umweltminister Christian Meyer, dass die Länder „bei der Energiewende auf Kurs in Richtung Unabhängigkeit mit heimischen Energien, Speichern und Netzausbau“ bleiben würden. Dabei kündigten vor allem die grünen Landespolitiker – wie Schleswig-Holsteins Energieminister Tobias Goldschmidt – mehr Widerstand gegen die Bundesregierung und insbesondere gegen die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) an. Man sei dem Bund gegenüber „sehr deutlich geworden“.
Seitens der Länder befürchtet man nämlich, dass Reiche die Förderung der Windenergie einstellen könnte. Entsprechende Einschnitte in Sachen Solarstromeinspeisung gab es ja bereits. Da der Bund gerade beim Ausbau der Stromnetze auf die Kooperation der Bundesländer angewiesen ist, wollen diese den Druck über den Bundesrat erhöhen. Man könnte auch sagen: Man mag die Grünen zwar aus der Bundesregierung gewählt haben, doch dank ihrer Regierungsbeteiligungen in den Ländern haben sie noch einen großen Einfluss auf die Bundespolitik. Immerhin 6 der 16 Minister kommen von den Grünen, 7 von der ebenfalls stark grünisierten SPD. Jeweils einer von CDU, BSW und FW.
Übrigens: Während Vertreter der konventionellen Energiewirtschaft offensichtlich unerwünscht waren, saßen zig Vertreter des Klimakultes (darunter Robert Habeck und Luisa Neubauer, sowie AGORA-Leute, DUH-Vertreter usw.) mit am Tisch. Immerhin sollte ja auch niemand auf die dumme Idee kommen, diese Irrsinnspolitik infragezustellen. Wen interessieren schon Themen wie Versorgungssicherheit, niedrige Energiepreise, Deindustrialisierung und dergleichen? Stattdessen geben die Klimawahn-Lobbyisten den Ton an. Doch wer weiß, wie lange dieses Spiel noch so weitergeht. Denn wenn im Osten die ersten Länder eine AfD-Regierung erhalten, verschieben sich die Mehrheitsverhältnisse doch auch ein wenig. Und vielleicht kehrt dann langsam auch etwas mehr Vernunft in Sachen Energiepolitik ein.
Die Politik – Linke, Liberale und Zentristen – behauptet gerne, Europa brauche mehr Zuwanderung. Vor allem Fachkräfte würden kommen. Doch angesichts der Massenzuwanderung aus Ländern mit niedrigen IQ-Werten, darf ein tatsächlicher Mehrwert für die Aufnahmeländer weitestgehend ausgeschlossen werden.
Ein Kommentar von Heinz Steiner
Es gibt eigentlich nur drei Arten der Migration aus Drittländern nach Europa: Die legale Arbeitsmigration von tatsächlichen Fachkräften auf Basis von Arbeitsvisa, die Einwanderung über Eheschließungen, sowie die Asyl- bzw. Armutsmigration. Während die erste Gruppe zumeist über eine gute Berufsausbildung und eine entsprechende Intelligenz verfügt, ist dies bei letzterer Gruppe weniger der Fall. Das ist nicht allgemein abwertend gemeint, sondern basiert auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und wissenschaftlichen Fakten.
Denn (siehe auch diesen kurzen, aber aufschlussreichen Artikel bei ScienceFiles) in den Hauptherkunftsländern der Asyl- und Armutsmigration nach Europa liegt der durchschnittliche Intelligenzquotient deutlich unter den Werten der europäischen Länder. Das heißt nicht, dass alle Menschen aus diesen Ländern dort dumm oder unfähig wären, dennoch ist es eher unwahrscheinlich, in diesem Zuwandererpool genügend Menschen zu finden, die über jene geistige Reife verfügen, welche für hochqualifizierte Tätigkeiten notwendig ist.
Zwar wenden die Linken und Liberalen gerne ein, dass die IQ-Tests nur bedingt aussagekräftig seien, weil sie nach westlichen Standards ausgelegt seien – doch wenn diese Menschen nach Europa kommen, gelten eben genau diese westlichen Standards – oder etwa nicht? Wie sollen Menschen, die über einen Intelligenzquotienten von vielleicht 70, 75 oder 80 Punkten verfügen, überhaupt geistig in der Lage sein, als Fachkräfte in unserer modernen Industrie zu arbeiten? Eine linke Lebenslüge, welche man den Bürgern verkaufen möchte.
Am Ende erhalten die Europäer zig Millionen an Menschen, die sich weder in die Gesellschaft noch in den Arbeitsmarkt integrieren können bzw. wollen. Sei es aus intellektuellen oder kulturellen Defiziten – oder auch aus beiden Gründen. Doch dies ist den Linken und den mit ihnen verbündeten pseudokonservativen Zentristen egal. Auch wenn dies faktisch lediglich zu einer Zuwanderung in den Sozialstaat und in die Kriminalstatistiken führt.
Man kann nicht erwarten, dass diese Zuwanderer (oder deren Kinder) zu tragenden Säulen der Gesellschaft avancieren. In vielen deutschen und österreichischen Schulen, wo die Zuwandererkinder bereits die Klassenzimmer dominieren, ist der klassische Regelunterricht längst eine Ausnahme. Darunter leiden jedoch vor allem auch die deutschen und österreichischen Kinder, die nicht mehr jene Bildung erhalten, die sie eigentlich erhalten sollten. Und das in Zeiten, in denen aufgrund der technologischen Entwicklungen (Automatisierung, Künstliche Intelligenz) ohnehin schon enorme Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt auf sie zukommen.
Die europäischen Länder können es sich einfach nicht leisten, unzählige Migranten aus Niedrigintelligenz-Drittländern hereinzulassen, die am Ende von der autochthonen Bevölkerung quasi durchgefüttert werden müssen. Von den gravierenden negativen Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit ganz zu schweigen. Ohne einen totalen Kurswechsel bei der Migrationspolitik – von Aufnahmestopp bis hin zur Remigration – droht den europäischen Völkern noch ein böses Erwachen.
Eine neue Universitätsstudie und erste Gerichtsurteile entlarven den Infraschall von Windkraftanlagen als massive Gesundheitsgefahr für Anrainer. Jahrelang haben Politik und Mainstream-Medien die körperlichen Auswirkungen dieser niederfrequenten Schallwellen unter den Teppich gekehrt. Der EU-Abgeordnete Gerald Hauser rückt diese Vertuschung nun in den Fokus und verlangt konkretes Handeln der EU-Kommission.
Infraschall ist ein physikalisches Phänomen tief unterhalb der menschlichen Hörgrenze, das insbesondere auch bei künstlicher Erzeugung durch rotierende Windräder verheerende Folgen entfaltet. Diese Schallwellen durchdringen problemlos selbst dicke Hauswände und wandern nahezu ohne Energieverlust über immense Entfernungen. Der menschliche Körper fungiert dabei unfreiwillig als Resonanzkörper, wodurch zelluläre Prozesse massiv gestört werden. Eine aktuelle Untersuchung der Arbeitsgruppe Infraschall der Johannes Gutenberg-Universität Mainz liefert nun neue Beweise für die Folgen.
In Gemeinden, die sich mit einen massiven Ausbau der Windenergie konfrontiert sehen, verzeichnen Mediziner ein signifikant erhöhtes Risiko für schwere Neuerkrankungen. Dazu zählen unter anderem auch gefährliche Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die künstliche Dauerbeschallung verursacht zudem Störungen des Gleichgewichts, Schwindel, permanente Übelkeit, Veränderungen des Blutflusses sowie Blutdruckanstiege. Neben Schäden an der Lunge und anderen inneren Organen treten häufig psychische Beeinträchtigungen auf, die sich durch Konzentrationsausfälle und quälende Schlafstörungen bemerkbar machen.
Diese medizinischen Befunde finden mittlerweile auch eine Bestätigung vor europäischen Gerichten. In Belgien und Frankreich haben Richter betroffenen Anrainern bereits in drei Fällen finanziellen Schadenersatz zugesprochen, nachdem die ruinierte Gesundheit auf benachbarte Windparks zurückzuführen war. Besonders richtungsweisend ist ein kürzlich ergangenes Urteil aus Straßburg, das juristisch eindeutig von einer direkten und sicheren Ursache spricht.
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser findet für diese Entwicklung klare Worte. „Die möglichen Gesundheitsschäden durch den von Windrädern produzierten Infraschall wurden bisher von der Windkraftlobby, der Einheitspartei aus sogenannten Konservativen, Sozialisten, Grünen und Liberalen sowie den Mainstream-Medien konsequent verschwiegen“, erklärte er. Die Verschleierung bröckelt jedoch angesichts der erdrückenden Faktenlage. „Damit ist nun Schluss, denn die Gefahren dieses Infraschalls sind nicht mehr zu leugnen“, stellt der FPÖ-Politiker fest. Er kritisiert die weiterhin vorherrschende ideologische Ausrichtung im eigenen Umfeld, denn in Österreich und Deutschland würden nach wie vor faktisch die „Windkraft-Taliban“ regieren.
Die Gefährlichkeit dieser unsichtbaren Emissionen geht weit über bloße Unannehmlichkeiten hinaus. Hauser verweist auf die enormen negativen Auswirkungen dieser niederfrequenten Wellen, die den gesamten Organismus attackieren. „Es gibt wissenschaftliche Beweise dafür, dass Infraschall gefährlich ist. Er kann sogar als Waffe verwendet werden“, betonte der Abgeordnete. Um auf politischer Ebene endlich Schutzmaßnahmen zu erzwingen, hat Hauser die zuständigen Gremien mittels einer detaillierten Anfrage in die Pflicht genommen.
Er fordert von der EU-Kommission präzise Antworten darauf, mit welchen Aktionen Brüssel die Emission des gefährlichen Infraschalls bei Windkraftanlagen künftig stoppen will. Zudem muss sich die Kommission rechtfertigen, weshalb sie die Gefahren bisher bagatellisiert hat und wie die Bürger künftig aufgeklärt werden sollen. Die fortlaufende Ignoranz gegenüber den wegweisenden Gerichtsurteilen aus Frankreich und Belgien ist für ihn unhaltbar. „Gesundheit der Bürger steht für uns Freiheitliche auf der ersten Stelle!“, resümiert Hauser abschließend.
Ein Interview mit dem bayerischen Förster Josef Erhard entwickelt sich derzeit auf YouTube zum viralen Hit. Der langjährige Waldexperte schildert darin detailliert, welche Eingriffe der Bau von Windkraftanlagen im Wald tatsächlich bedeuten. Von Rodungen und Bodenverdichtung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Auswirkungen auf Tiere, Trinkwasser und Landschaftsbild erhebt Erhard schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien. Das Gespräch stößt auf großes Interesse, weil es viele Aspekte anspricht, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft kaum thematisiert werden.
Josef Erhard war fast fünf Jahrzehnte als Förster tätig, darunter viele Jahre im Staatswald und später als Leiter der Nationalpark Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald. Zum Gegner von Windkraftanlagen im Wald sei er erst geworden, als in seinem früheren Revier ein großflächiges Windvorranggebiet geplant worden sei. In einem Gebiet mit geschützten Tierarten wie Luchs, Wildkatze, Fledermäusen und Greifvögeln hätten dutzende Windräder entstehen sollen. Erhard beschreibt, dass er aufgrund seiner genauen Ortskenntnis nicht habe schweigen können.
Besonders eindringlich schildert der ehemalige Förster die baulichen Eingriffe, die mit Windparks im Wald verbunden seien. Viele Menschen würden laut Erhard nur das fertige Windrad sehen, nicht aber die massiven Infrastrukturmaßnahmen davor. Für Rotorblätter mit heutigen Größenordnungen müssten breite Zufahrtswege geschaffen und bestehende Forststraßen massiv ausgebaut werden. Kurvenradien, Kabeltrassen, Entwässerungssysteme und großflächige Baustellen würden ganze Waldgebiete verändern. Die Fundamentflächen aus mehreren tausend Tonnen Stahlbeton blieben dauerhaft im Boden.
Erhard bezeichnet die Entfernung des Waldes als den größten Schaden überhaupt. Weder Borkenkäfer noch Sturmereignisse seien mit einer vollständigen Rodung vergleichbar. Wörtlich erklärt er im Interview: „Windkraft im Wald, das heißt Waldrodung.“ Der Eingriff in das Ökosystem sei für ihn ein „absolutes No-Go“. Besonders kritisch sieht er die großflächige Bodenverdichtung durch schwere Baumaschinen. Zwar werde später oft von Renaturierung gesprochen, tatsächlich bleibe der Boden nach seiner Einschätzung jedoch über sehr lange Zeit geschädigt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs kritisiert Erhard die Darstellung von Windkraft als „saubere Energie“. Er verweist auf Rohstoffe und Materialien, die weltweit gewonnen würden. Balsaholz für Rotorblätter stamme aus Südamerika, Metalle und Erze aus Minengebieten in Chile oder Peru. Zudem spricht er über Chemikalien wie PFAS oder Bisphenol A, die durch Abrieb der Rotorblätter in die Umwelt gelangen könnten. Auch auslaufende Hydraulik- und Schmieröle in den Anlagen seien ein Thema, über das öffentlich kaum gesprochen werde.
Breiten Raum nimmt im Interview auch der Naturschutz ein. Erhard spricht von erheblichen Gefahren für Fledermäuse, Vögel und Insekten. Windkraftanlagen bezeichnet er dabei als „Schredderanlagen“. Die Folgen für ganze Ökosysteme seien aus seiner Sicht noch gar nicht vollständig erforscht. Darüber hinaus warnt er vor möglichen Auswirkungen auf Trinkwasser und Grundwasserströme in Waldgebieten. Der Wald sei eines der wichtigsten natürlichen Trinkwasserreservoire überhaupt.
Neben ökologischen Fragen thematisiert der ehemalige Förster auch gesundheitliche und gesellschaftliche Aspekte. Er verweist auf Debatten über Infraschall und erwähnt ein französisches Gerichtsurteil, bei dem einer Klägerin gesundheitliche Schäden zugesprochen worden seien. Außerdem beklagt er den Verlust des Waldes als Erholungsraum für Menschen. Wälder seien Orte der Ruhe und keine Industriegebiete.
Scharfe Kritik übt Erhard an Politik, Medien und Behörden. Nach seiner Ansicht würden kritische Stimmen zur Windkraft systematisch ausgegrenzt. Wer Einwände gegen bestimmte Projekte erhebe, werde schnell als „Schwurbler“ oder „Nazi“ abgestempelt. Besonders die Berichterstattung großer Medien bezeichnet er als einseitig. Objektiven Journalismus sehe er in diesem Bereich kaum noch.
Auch die Energiepolitik Deutschlands greift Erhard frontal an. Bayern sei ein Schwachwindgebiet, wirtschaftlicher Betrieb von Windkraft funktioniere dort nur durch massive Subventionen. Gleichzeitig verweist er auf Zeiten ohne Wind und Sonne, in denen weiterhin Gas-, Kohle- oder Atomstrom benötigt werde. Die Vorstellung, ein Industrieland allein mit Wind- und Solarenergie versorgen zu können, hält er für unrealistisch.
Zum Ende des Interviews fordert Erhard mehr direkte Mitsprache der Bevölkerung. Früher habe es Bürgerentscheide über Windkraftprojekte gegeben, heute würden Entscheidungen zunehmend zentral getroffen. In seiner Heimatgemeinde habe eine Bürgerinitiative einst erreicht, dass sich 75 Prozent der Bevölkerung gegen Windräder im Staatswald ausgesprochen hätten. Solche demokratischen Abstimmungen wünsche er sich auch heute wieder.
Die Initiative GEGENWIND Bayerischer Wald kann man via Facebook kontaktieren.
Eine Welle sexueller Gewalt überrollt Schwedens Altenpflege. Mehr als 140 betagte Frauen wurden laut offiziellen Zahlen in den vergangenen Jahren Opfer von Übergriffen durch Pflegekräfte. Akten und Gerichtsverfahren belegen, dass die Täter auffällig oft aus dem arabischen und afrikanischen Raum stammen.
Die eigentlich sichere Umgebung von Pflegeheimen und der häuslichen Pflege verwandelt sich für viele Senioren in einen Albtraum. Laut Berichten von schwedischen Medien wie „SVT“ und „Expressen„, verzeichnete die schwedische Polizei allein zwischen 2022 und 2026 insgesamt 143 Anzeigen wegen Vergewaltigung von Frauen über 60 Jahren. Diese brutalen Sexualdelikte finden mitten in staatlichen Einrichtungen oder in den eigenen vier Wänden der wehrlosen Patienten statt. Kriminologen und Experten warnen vor einer massiven Dunkelziffer, da viele der hochbetagten Opfer aus nackter Angst oder extremer Scham schweigen.
Oft handelt es sich bei den Tätern um junge Männer, die nach Schweden eingewandert sind und ohne echte Qualifikation auf wehrlose Senioren losgelassen werden. Ein anschaulicher Fall ist der des 29-jährigen Basir Yusuf. Er missbrauchte eine 85-jährige Frau in deren Wohnung und filmte seine Taten mit, während er eigentlich für ihre Pflege bezahlt wurde. Ein Gericht verurteilte ihn zu neun Jahren Haft. Das Absurde daran ist, dass eine Abschiebung unmöglich war, da man dem Mann längst die schwedische Staatsbürgerschaft hinterhergeworfen hatte.
Ebenso bestürzend ist der Fall aus Eskilstuna. Dort verging sich der aus Eritrea stammende 34-jährige Pflegehelfer Melsh Keleta an einer demenzkranken Patientin unter der Dusche. Ein Kollege ertappte ihn auf frischer Tat, doch die politisch korrekte Heimleitung zog es vor, den Vorfall zu vertuschen. Erst die empörten Angehörigen schritten Wochen später ein. Der Lohn der Justiz bestand in milden dreieinhalb Jahren Haft, während er dank seines Flüchtlingsstatus vor einer Abschiebung geschützt wurde.
Die Spur des sexuellen Missbrauchs von Senioren zieht sich durch das ganze Land, wie weitere Vorfälle um Täter wie Ali Hassan Zada oder Mohammed Karrar dokumentieren. Auch in der Gemeinde Solna wurde kürzlich ein wegen Drogengeschäften vorbestrafter Eritreer überführt, der sein Opfer missbrauchte. Doch anstatt die Bürger zu schützen, blockiert der Staatsapparat die Aufklärung. Der zuständige Kriminologe der Polizei, Anders Östlund, erklärte die Herkunft der Täter allen Ernstes für irrelevant, weshalb die Polizei diese unbequemen Daten bei Sexualdelikten gezielt unterdrückt.
Diese erschütternden Vorfälle sind ein weiteres Beispiel dafür, welche negativen Auswirkungen mit einer liberalen Migrationspolitik einhergehen. Und wenn man die erwarteten demografischen Verschiebungen (mehr alte Einheimische, mehr junge Zuwanderer) für die nächsten Jahrzehnte in den europäischen Ländern betrachtet, kann man sich ausmalen, wie sich das auf die Lebensqualität der Senioren in den Alters- und Pflegenheimen auswirken könnte. Vor allem dann, wenn es auch hierzulande zu „schwedischen Zuständen“ kommt.
Die umfangreichen Offshore-Windprojekte in der Nord- und Ostsee stehen vor einem Kollaps, da Großkonzerne wie TotalEnergies und BP einen Rückzieher erwägen. Milliarden-Fehlkalkulationen, ausbleibende Netzanbindungen und explodierende Kosten lassen die Vorhaben völlig unrentabel werden. Die Energiewende entpuppt sich als technischer und wirtschaftlicher Irrweg.
Der Goldrausch auf hoher See ist vorbei. Noch im Jahr 2023 hatten TotalEnergies und BP bei Auktionen der Bundesnetzagentur 12,6 Milliarden Euro für Flächen in deutschen Gewässern geboten. Damals wurden die Gebote als Triumph der grünen Energiepolitik verkauft. Heute prüfen die Unternehmen fieberhaft ihre Ausstiegsoptionen. TotalEnergies plant laut aktuellen Berichten, sich von Konzessionen zu trennen, und fordert sogar Geld vom Staat zurück. Als Hauptgründe gelten gravierende Verzögerungen beim Netzausbau und veränderte wirtschaftliche Realitäten. Auch das Gemeinschaftsunternehmen von BP und Jera Nex BP flüchtet sich in vage Formulierungen über strategische Überprüfungen. Ein offenes Eingeständnis, Milliardenbeträge versenkt zu haben, versucht das Management offensichtlich zu vermeiden.
Die Krise der Offshore-Windkraft beschränkt sich dabei nicht nur auf Projekte in Deutschland. Der baden-württembergische Versorger EnBW hat sich bereits vor wenigen Wochen aus zwei Großprojekten in der Irischen See zurückgezogen und dafür 1,2 Milliarden Euro abgeschrieben. Zwar hält EnBW am Bau eines Parks in der deutschen Nordsee fest, doch die gesamte Branche steckt in der Klemme. Der Bundesverband Windenergie Offshore warnt davor, dass Projekte im Wert von bis zu 50 Milliarden Euro zur Disposition stehen. Bei einer gescheiterten Ausschreibung für Nordsee-Flächen im Jahr 2025 ging nicht ein einziges Gebot ein.
Das finanzielle Fiasko kommt nicht von ungefähr. Das Auktionsdesign zwang die Unternehmen zu extrem riskanten Wetten auf die Zukunft. Sie verzichteten auf staatliche Förderung und zahlten stattdessen Milliarden an den Staat, in der Hoffnung auf billiges Kapital, stabile Lieferketten und pünktliche Netzanschlüsse. Keine dieser Annahmen hat sich bewahrheitet. Höhere Zinsen, gestörte Lieferketten, US-Zölle und militärische Sperrgebiete in der Nordsee haben die Rechnungen Makulatur werden lassen. Nun drohen Vertragsstrafen von bis zu 100 Euro pro Kilowatt, falls die Projekte platzen. Für viele Konzerne dürfte es dennoch günstiger sein, diese Strafen in dreistelliger Millionenhöhe zu zahlen, als unwirtschaftliche Milliardengräber ins Meer zu stellen. Die Windkraft-Lobby ruft derweil bereits nach dem Steuerzahler, der künftig (wie so oft) das Marktrisiko schultern soll.
Neben der Ökonomie scheitert der Offshore-Traum an der Physik. Die Bedingungen auf hoher See sind extrem. Salzwasser, Orkane, permanenter Wellenschlag und Schwingungen ruinieren die stählernen Konstruktionen. Die Standzeiten sinken, Wartungen werden bei schwerem Wetter zum unlösbaren logistischen Problem. Das Resultat ist eine unzuverlässige Stromerzeugung. Windkraftwerke auf See erreichen in Deutschland im Schnitt nur gut 36 Prozent ihrer maximalen Jahresleistung, in manchen Jahren sogar deutlich weniger. Grundlastfähig ist das nicht.
Diese Entwicklungen entziehen auch dem milliardenteuren Netzausbauprojekt SuedLink die Existenzgrundlage. Die Gleichstromtrasse soll künftig Windstrom von der Küste in die süddeutschen Industriezentren transportieren. Wenn allerdings die Windparks in der Nord- und der Ostsee nicht gebaut werden, fehlt der Strom für die geplante Übertragung. Bei Windstille nützt zudem die teuerste Leitung nichts. Die politische Planung verwechselt die installierte Leistung eben weiterhin hartnäckig mit einer gesicherten Versorgung. Doch selbst 50 Gigawatt an installierter Kraftwerksleistung erzeugen keinen Strom, wenn einfach kein Wind weht.
Die Energiewende gilt als alternativlos und ist für einige Wenige ein tolles Geschäft, finanziert teils aus Steuergeld und von den Strombeziehern. Vor allem bei Windkraft mehren sich die Beweise für die gesundheitlichen und ökologischen Schäden der Windkraftanlagen. Wie die Schäden entstehen und welche schädlichen Folgen Windparks noch haben, diskutiere ich im Interview mit Milena Preradovic. [...]
Der Beitrag Im Interview bei PUNKT.PRERADOVIC: Wie Windkraftanlagen durch Infraschall zur tödlichen Gefahr werden erschien zuerst unter tkp.at.
Angesichts der aktuellen, die weltweiten Energiepreise in die Höhe treibenden Ereignisse wird Maisethanol erneut als heimische Energiequelle und Garant für Energiesicherheit dargestellt. In Wahrheit ist Maisethanol jedoch ein Energieschlucker, und die Herstellung von einer Gallone Maisethanol [ca. 4 l] erfordert mehr fossile Energie als die von einer Gallone Benzin. Es ist an der Zeit, sich dieser unangenehmen Wahrheit und den anderen negativen Folgen einer zwanzigjährigen fehlgeleiteten Politik zu stellen.
In den Jahren 2005 und 2007 verabschiedete der Kongress das Energiegesetz sowie das Gesetz über Energieunabhängigkeit und -sicherheit, mit denen gemeinsam das Programm „Renewable Fuel Standard“ (RFS) ins Leben gerufen worden war. Das RFS verfolgte drei erklärte Ziele: die Verbesserung der Energiesicherheit der USA, die Verringerung der Treibhausgasemissionen sowie die Förderung der ländlichen Wirtschaft und der landwirtschaftlichen Entwicklung. Stattdessen hat das RFS-Programm die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben, die Lebensmittelpreise erhöht, Millionen Hektar CO₂-bindender Flächen in intensive Bewirtschaftung überführt, die Treibhausgasemissionen und die Luftverschmutzung erhöht sowie den Wasserverbrauch und die Wasserverschmutzung gesteigert. Was die Energiesicherheit angeht, so werden die Gallonen US-Benzin, die durch die staatlichen Vorschriften zur Beimischung von Ethanol verdrängt wurden, nach Mexiko und in andere Länder exportiert. Der große Erfolg des RFS besteht darin, dass die Regierung Wohlstand von Autofahrern an große Agrarkonzerne umverteilt hat. Es ist höchste Zeit, dieser wirtschaftlichen und chemischen Absurdität ein Ende zu setzen, bei der Lebensmittel zwangsweise zu Kraftstoff verarbeitet werden.
Die Regierung wollte unbedingt Biokraftstoffe und hat sie auch bekommen. Unter dem Lobbydruck des „Corn Belt“ [= Mais-Gürtel] hat der Kongress zynischerweise auf die Anforderung verzichtet, dass die RFS für alle bestehenden Mais-Ethanol-Bioraffinerien sowie für alle bis Ende 2010 zu errichtenden Anlagen tatsächliche Treibhausgasreduktionen erzielen müssen. Der Großteil des in den letzten 20 Jahren und auch heute noch produzierten Mais-Ethanols stammt aus diesen Anlagen, für die eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden ist. Die fadenscheinige Prognose der EPA aus dem Jahr 2010, wonach Maisethanol bis 2022 eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 21 % erreichen würde, wurde vom National Research Council umgehend angefochten, da sie Landnutzungsänderungen nicht angemessen berücksichtigte und die Konkurrenz um Nahrungsmittel sowie den Wasserverbrauch nicht realistisch behandelte. Dieses Expertengremium der National Academy of Sciences stellte sogar die Tragfähigkeit des gesamten Konzepts der Treibhausgasreduktion durch Biokraftstoffe in Frage. Die strengste und ehrlichste Schätzung einer dritten Partei in einer Stellungnahme vor dem Kongress verwendete die eigene Methodik der EPA, um zu zeigen, dass die Beimischung von Maisethanol zu Benzin die Treibhausgasemissionen gegenüber der Basislinie für reines Benzin um 28 % erhöht hat, ohne dass eine Tendenz zu einer jemals stattfindenden Erholung erkennbar ist.
Was die Energiesicherheit angeht, war das Ziel zwar lobenswert, die Methode jedoch irrational. Maisethanol ist in jeder Phase der Produktion in entscheidendem Maße von fossilen Brennstoffen abhängig – als Kraftstoff für Traktoren und Lkw, für Düngemittel und Pestizide sowie für Energie und Chemikalien in der Bioraffinerie. Biokraftstoffe sind im Allgemeinen nur ein Mittel, um Erdöl mit einem grünen Feigenblatt zu versehen, indem man es ineffizient über landwirtschaftliche Flächen umleitet. Während die Maisethanolproduktion in den letzten 10 Jahren bei 15–16 Milliarden Gallonen stagniert hat – was nicht zufällig der Obergrenze der staatlichen Subventionen entspricht –, ist die heimische Rohölproduktion aufgrund technologischer Innovationen sprunghaft gestiegen, die riesige neue geologische Formationen für die wirtschaftliche Förderung erschlossen haben. Trotz einer Flut von Maßnahmen und Richtlinien der US-Bundesregierung, die für Erdöl ebenso nachteilig waren, wie sie für Biokraftstoffe förderlich waren, sind die USA wieder energieautark und der weltweit größte Produzent von Rohöl und Erdgas. Im Jahr 2024 exportierten die USA 100 Milliarden Gallonen raffiniertes Erdöl. Andere Länder verbrennen US-Benzin in ihren Autos und verursachen dabei die gleichen CO₂-Emissionen, als dürften die Amerikaner es selbst nutzen. Das Ziel der Energiesicherheit für die RFS ist hinfällig, und es war mit dem von fossilen Brennstoffen abhängigen Maisethanol nie erreichbar.
Eine der großen Ironien besteht darin, dass die RFS im Rahmen des Clean Air Act genehmigt worden war. Die von der EPA selbst im Jahr 2010 durchgeführte Folgenabschätzung ergab, dass sie die Luftverschmutzung netto erhöhen und jährlich bis zu 245 zusätzliche Todesfälle in den USA verursachen würde. Die EPA gewährte Maisethanol zudem eine unbefristete Ausnahmegenehmigung hinsichtlich des Dampfdrucks für Smog verursachende Emissionen, die sie Erdöl verweigert hat. Schlimmer noch: Ethanol im Benzin ermöglicht es den Kohlenwasserstoffen, sich mit Wasser zu vermischen, und erhöht dadurch die Grund- und Oberflächen-Wasserverschmutzung durch Kraftstofflecks in weitaus größerem Maße als das verteufelte MTBE, das es als Oktanverstärker ersetzt hat – dennoch ignoriert die EPA dieses Risiko weiterhin vollständig.
Ein Regierungsprogramm, das so weit von seinen Zielen abgekommen ist, sollte eingestellt werden. Der für den Umweltschutz der Nation zuständigen Bundesbehörde sollte es nicht gestattet sein, ein Programm zu verwalten, das die Luftverschmutzung erhöht und Wasser, Boden und Klima belastet. Kraftstoff sollte Kraftstoff sein und Lebensmittel sollten Lebensmittel sein. Sicherlich kann der Kongress einen besseren Weg finden, um die Energiesicherheit der USA wirklich zu fördern und die ländliche Wirtschaft anzukurbeln, ohne die höchst regressive Steuer in Form erhöhter Kraftstoffpreise zu erheben, den Luft- und Wasserressourcen der Nation solchen Schaden zuzufügen und die weltweite Ernährungsunsicherheit zu fördern.
Ike Kiefer is a Visiting Fellow at the National Center for Energy Analytics and author of the study,Ethanol as Fuel: A Bridge to Nowhere.
This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/12/ethanol-not-the-energy-transition-were-looking-for/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Ethanol: Nicht die Energiewende, die wir uns wünschen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Windindustrie produziert durch ausgediente Rotorblätter stetig wachsende Müllberge aus äußerst schwer recycelbaren Verbundstoffen. Während Regierungen die Energiewende als nachhaltiges Erfolgsprojekt preisen, landen zehntausende Tonnen dieses Sondermülls in industriellen Zementöfen oder werden in das Ausland exportiert. Die angeblich saubere Technologie entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als materialintensive Abfallindustrie, für die bis heute keine echten und lukrativen Recyclinglösungen existieren.
Seit vielen Jahren wird die Windkraft der Öffentlichkeit als makellose „grüne“ Technologie verkauft. Doch hinter den Kulissen der politischen Dauerbeschallung vom angeblich so „klimafreundlichen“ Umbau der Stromerzeugung wächst ein massives Problem heran, das man nicht mehr ignorieren kann. Laut Prognosen des Umweltbundesamtes fallen in Deutschland künftig rund 70.000 Tonnen alter Rotorblätter pro Jahr als Sondermüll an. Bereits in diesem Jahrzehnt rechnet die Behörde beim Rückbau von Altanlagen jährlich mit etwa 20.000 Tonnen schwer wiederverwertbarer Abfälle. Gigantische Rotorblätter, teils über 50 Meter lang und über 25 Tonnen schwer, erreichen nach rund 15 bis 20 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer und müssen irgendwie entsorgt werden.
Moderne Rotorblätter bestehen aus hochkomplexen Verbundstoffen, zumeist aus glasfaserverstärkten Kunststoffen oder in moderneren Großanlagen aus extrem widerstandsfähigen Karbonfasern. Zur inneren Stabilisierung der riesigen Flügel wird zudem oft massenhaft Balsaholz aus lateinamerikanischen Regenwäldern verbaut. Mehr als 90 Prozent des weltweit geernteten Balsaholzes landen inzwischen im Windanlagenbau, was die Abholzung in den Herkunftsländern direkt fördert. Verbunden wird dieser faktisch nicht mehr zu trennende Materialmix mit Epoxid- und Vinylharzen zu chemisch vernetzten duroplastischen Strukturen. Was viele Jahrzehnte lang an den Blattspitzen Windgeschwindigkeiten bis zur halben Schallgeschwindigkeit trotzen muss, widersetzt sich logischerweise am Ende jeder Einschmelzung und Wiederverwertung.
Da die direkte Deponierung dieser Stoffe verboten ist, floriert hinter den Kulissen ein recht pragmatischer Umgang mit dem Müll. Die Politik feiert die Deponieverbote gerne als Akt des aktiven Umweltbewusstseins, doch in Wahrheit wird der anfallende Abfall damit bloß geografisch verlagert. Alte Anlagen und Schrottteile wandern auf dem Zweitmarkt nach Osteuropa, Asien oder werden einfach illegal im Ausland entsorgt. Was der grüne Planer aus dem eigenen heimischen Blickfeld geräumt hat, taucht in der sauberen Vorzeige-Ökobilanz nicht mehr auf. Das Entsorgungsproblem wird konsequent exportiert oder anderweitig aus der Rechnung getilgt, während auf den freigewordenen Flächen mit Unterstützung von staatlichen Subventionen noch größere Anlagen in den Boden betoniert werden.
Für die im Inland verbleibenden Rotorblätter greift die Branche gerne zur sogenannten „thermischen Verwertung“ – ein politisch korrektes Synonym für das Verfeuern in Zementwerken. Zerkleinerte und gesundheitsgefährdende Glasfaser-Stücke werden dort verbrannt, der Kunststoffanteil dient als Brennstoff und die unbrennbaren Fasern verbleiben im fertigen Zement. Bei den technisch aufwendigeren Karbonfasern versagt jedoch auch diese Methode zunehmend. Karbonfasern verbrennen nicht rückstandsfrei, sie zermahlen beim Häckseln zu asbestähnlichen lungengängigen Fasern und sorgen in Entsorgungsanlagen durch ihre extreme elektrische Leitfähigkeit für gefährliche Kurzschlüsse. Verfahren wie die Pyrolyse können einzelne Harzstrukturen vielleicht aufbrechen, benötigen dafür aber wiederum absurd hohe Mengen an Energie und Temperatur.
Hinzu kommt der oft komplett ausgeblendete Materialabrieb im regulären Betrieb. Die riesigen Flügel pflügen tagtäglich ungeschützt durch pralle Sonne, Starkregen, Staub und Hagelschauer. An den harten Kanten lösen sich über die Zeit zwangsläufig Mikropartikel und Kunstharzbestandteile aus dem Verbund, die fortan lautlos von den Rotoren herabregnen. Sie verwittern über Jahrzehnte direkt über Ackerböden oder Waldgebieten und hinterlassen einen toxischen Feinstaub. In den aufwändigen Marketingkampagnen zur angeblichen Weltrettung taucht dieser systematische und permanente Plastikabrieb in freier Natur kaum irgendwo als ernstzunehmender Risikofaktor auf.
Hier zeigt sich eine weitreichende Doppelmoral. Während dem Normalbürger ein Verbot von Plastikbesteck oder dünnen Verpackungsfolien aufgedrückt wird, bejubeln die Klimawahnsinnigen den ausufernden Aufbau von Windparks als grüne Verheißung. Dass hier massive Bauten aus zehntausenden Tonnen Stahlbeton und problembehafteten Karbon-Duroplast-Bauteilen aus dem Boden gestampft werden, die mit ihrem Abrieb das Umland vergiften, stört das Narrativ vom angeblich „sauberen“ Strom nicht.
Kennedy Maize, MasterResource
„Die Übertreibungen im Energiesektor und der Massenwahn zeigen sich sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America. Blasen platzen.“
NuScale Power, der am weitesten fortgeschrittene US-Anbieter kleiner modularer Kernreaktoren, und Fermi America, ein politisch gut vernetztes Unternehmen, das den Bau des vielleicht größten Reaktorprojekts in den USA plant, um ein riesiges Rechenzentrum in Texas mit Strom zu versorgen, haben beide kürzlich schwere, möglicherweise existenzbedrohende Rückschläge erlitten. NuScale und Fermi, beide börsennotiert, mussten angesichts schlechter Finanzergebnisse, fragwürdiger Managemententscheidungen und Angriffen durch die „Wölfe der Wall Street“, Leerverkäufer sowie Vorwürfe des Wertpapierbetrugs einen Einbruch ihres Aktienwerts hinnehmen.
Das in Oregon ansässige Unternehmen NuScale Power (NYSE:SMR) ist der einzige Anbieter fortschrittlicher Reaktoren in diesem neuen Markt, dessen Entwurf von der US-Atomaufsichtsbehörde (Nuclear Regulatory Commission) genehmigt worden ist, was ihm einen „First-Mover“-Vorteil verschafft. Außerdem nutzt das Unternehmen die bekannte und gut erforschte Technologie der druckwassergekühlten Leichtwasserreaktoren, die seit Jahrzehnten größtenteils erfolgreich im Einsatz ist. Zu den Großaktionären von NuScale zählt zudem der in Texas ansässige Energie- und Baukonzern Fluor Corp.
„Betrachtet man jedoch die Aktienentwicklung der letzten sechs Monate, sieht das Unternehmen nicht wie ein Unternehmen mit einem First-Mover-Vorteil aus“, kommentiert The Motley Fool, eine Online-Plattform für Anlageanalysen.
Fluor stößt seine SMR-Aktien ab – eine Strategie, die das Unternehmen im Februar offiziell bekanntgab, die aber offenbar schon vorher in vollem Gange war. Im Februar verkaufte Fluor 71 Millionen SMR-Aktien und erzielte damit einen Erlös von 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen plant, die verbleibenden 40 Millionen Aktien in diesem Quartal zu veräußern.
Bei der Bewertung der Geschäftsaussichten von NuScale stellte Seeking Alpha fest, dass die „Aktie im Verhältnis zu ihren Fundamentaldaten überbewertet erscheint, da die kurzfristigen Umsätze begrenzt sind und es noch lange dauern wird, bis eine nennenswerte Kommerzialisierung erreicht wird“. Die Aktien wurden zuletzt bei etwa 12 US-Dollar pro Aktie gehandelt, nicht viel höher als beim Börsengang Ende 2020. Der Höchststand für SMR wurde im vergangenen Juli erreicht, als die Aktien bei 50 US-Dollar notierten.
Auch die Vereinbarung von NuScale mit dem etwas mysteriösen Unternehmen ENTRA1, dem „globalen strategischen Partner“ des Unternehmens, lässt Zweifel an der Zukunft von NuScale aufkommen. Laut Seeking Alpha sah der Vertrag mit ENTRA1 „eine Zahlung in Höhe von rund 507,4 Millionen Dollar“ an das Unternehmen vor – eine atemberaubende Summe, wenn man bedenkt, dass NuScale noch nie auch nur annähernd einen Gewinn erzielt hat.
Simply Wall Street kommentierte: „In den letzten Monaten sah sich NuScale Power einer Reihe von Sammelklagen wegen Wertpapierbetrugs ausgesetzt, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wurde, die Erfahrung und die Fähigkeiten seines Kommerzialisierungspartners ENTRA1 Energy falsch dargestellt zu haben – dies nach schwachen Finanzergebnissen für das vierte Quartal 2025 und Bedenken hinsichtlich seines Wegs zur Markteinführung.“
Einer der NuScale verklagenden Anwälte, der kalifornische Anwalt Frank Cruz, wies bei der Kundenakquise auf den erstaunlichen Nettoverlust von SMR im dritten Quartal 2025 hin, der auf die Zahlung an ENTRA1 zurückzuführen und „gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 46 Millionen Dollar gestiegen“ sei. Cruz kommentierte: „ENTRA1 hatte während seiner gesamten Unternehmensgeschichte noch nie nennenswerte Projekte gebaut, finanziert oder betrieben, geschweige denn Projekte im hochtechnischen und komplizierten Bereich der Kernenergieerzeugung“ und „NuScale hatte die Kommerzialisierung, den Vertrieb und den Einsatz seiner NuScale-Power-Module sowie Hunderte Millionen Dollar an NuScale-Kapital einem Unternehmen anvertraut, dem jegliche nennenswerte Erfahrung im Besitz, in der Finanzierung oder im Betrieb von Kernkraftwerken fehlte.“
Der Aktienkurs von NuScale war schon immer volatil und zog Leerverkäufe an. Das war auch in letzter Zeit der Fall. Laut der Aktienanalyse von Quiver Quantitative „betrug der Leerverkaufsanteil der NuScale Power Corporation am 15. April 38,92 % des Streubesitzes, wie aus neuen Daten hervorgeht, die wir von Benzinga erhalten haben. Die Leerverkaufspositionen beliefen sich auf insgesamt 66.321.822 Aktien, was einem Anstieg von 23,88 % gegenüber dem 31. März entspricht.“
Dann gibt es noch Fermi America (NASDAQ: FRMI) mit einem unglaublich optimistischen Geschäftsplan: das 60-Milliarden-Dollar-Projekt „Matador“, bei dem konventionelle Stromerzeugung, darunter Erdgas und Westinghouse-AP-1000-Kernreaktoren, hinter dem Zähler für ein 17-GW-Mega-Rechenzentrum im texanischen Panhandle in der Nähe der Pantex-Kernwaffenanlage des Energieministeriums genutzt werden soll. Es soll den Namen „Donald J. Trump Advanced Energy and Intelligence Campus“ tragen.
Zu den Gründern des Unternehmens gehört Rick Perry, ehemaliger republikanischer Gouverneur von Texas und unter Trump von März 2017 bis Dezember 2019 US-Energieminister. Seine Rolle in dem neuen Unternehmen besteht größtenteils aus Imagepflege und politischer Einflussnahme. Hauptgründer des Unternehmens war der milliardenschwere Risikokapitalgeber Toby Neugebauer, der laut Chris Tomlinson, Wirtschaftsredakteur beim Houston Chronicle, eine zwielichtige Geschäftsgeschichte hat.
Fermi LLC ging im vergangenen September als Fermi America an die NASDAQ-Börse und bot 25 Millionen Aktien zu einem erwarteten Preis von 18 bis 22 Dollar pro Aktie an. Der Börsengang war erfolgreich und machte Perry zu einem „Papiermilliardär“. Im März kündigte das Unternehmen auf der jährlichen Regulatory Information Conference der Nuclear Regulatory Commission an, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Projekts Matador zu beginnen.
Hinter dem anfänglichen Hype verbargen sich jedoch gravierende Probleme, die in diesem Jahr offensichtlich wurden: keine Einnahmen, kein gewerblicher Mieter für das nicht existierende Rechenzentrum, Verluste in Höhe von insgesamt fast 500 Millionen Dollar und ein abstürzender Aktienkurs. Im Dezember reichte die nationale Klägerkanzlei Berger Montague PC aus Philadelphia eine Sammelklage gegen Fermi ein, nachdem ein nicht namentlich genanntes Unternehmen – bei dem es sich nach allgemeiner Annahme um Amazon handelte – aus einem Vertrag als erster Mieter des Rechenzentrums ausgestiegen war, der dem Vernehmen nach einen Wert von 150 Millionen Dollar hatte.
Die Fermi-Aktie begann kurz nach Bekanntwerden der schlechten Nachrichten zu fallen. In diesem Monat „trat“ CEO Neugebauer ohne öffentliche Ankündigung zurück und nahm Finanzvorstand Miles Everson mit. Der Aktienkurs fiel auf 5 Dollar.
In einem Kommentar gegenüber der Washington Post zum Niedergang des Hauses Fermi sagte der Energieexperte Jesse Jenkins von der Princeton University: „Die Vorstellung, dass ein paar politisch vernetzte Leute mit wenig Erfahrung ein vollständig vom Stromnetz unabhängiges Projekt im Wert von vielen Milliarden Dollar und vielen Gigawatt auf die Beine stellen könnten, ist ein ziemliches Glücksspiel.“
Sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America sind übertriebene Erwartungen im Energiesektor und der Massenwahn offensichtlich. Blasen platzen.
Kennedy Maize is a Washington, D.C.-based journalist who has covered energy and environmental topics for more than 40 years. This post originally appeared at The Quad Report (May 1, 2026). His previous posts can be viewed here.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/12/troubles-at-nuscale-power-fermi-america/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Schwierigkeiten bei NuScale Power und Fermi America erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die britische Regierung hat intern zugegeben, dass der radikale Ausbau von Wind- und Solarparks der Natur massiven Schaden zufügt. Brisante Dokumente belegen, dass für die fanatische „Net Zero“-Agenda bewusst Biodiversität, historische Landschaften und sogar wertvolle Agrarflächen geopfert werden. Trotz dieser fatalen Folgen peitscht Klimaminister Ed Miliband seine Mega-Projekte rücksichtslos und über die Köpfe der Bürger hinweg durch.
Seit Jahren wird vor den negativen Auswirkungen des hemmungslosen Ausbaus von Windfarmen und Solarparks gewarnt. Doch nach außen hin hat die Politik solche Fakten stets relativiert. Während nun die Bürger für den Pseudo-Klimaschutz in die Mangel genommen werden, zerstören die angeblich „grünen“ Vorzeigeprojekte genau das, was sie vorgeben zu schützen. Eine durch die britische Mail on Sunday erzwungene Aktenfreigabe nach dem Informationsfreiheitsgesetz legt nun die geheimen Eingeständnisse der Labour-Regierung schonungslos offen.
Politiker und Bürokraten geben in dem internen Dossier unumwunden zu, dass die mittlerweile überall in die Landschaft betonierten Windturbinen und Solaranlagen fatale Auswirkungen haben. Bedroht sind demnach nicht nur Naturschutzgebiete und historische Stätten, sondern vor allem die Artenvielfalt und knappe Wasserressourcen. Die Beamten gestehen darin sogar auch noch ein, dass ausgerechnet diese Anlagen selbst für eine Erhöhung der „Treibhausgasemissionen“, für Lärm, Lichtverschmutzung und Bodenstaub sorgen. Diese massiven Negativfolgen treten nicht nur während der Bauphase auf, sondern bleiben laut den Akten kurz-, mittel- und langfristig bestehen.
Mehr noch wird zugegeben, dass mit diesen Anlagen auch eine Bedrohung der nationalen Ernährungssicherheit einhergeht. Das Dokument hält fest, dass für den Industrieausbau sogar restriktive Schutzzonen im Grüngürtel („green belt“) aufgehoben werden sollen – was großflächig wichtige landwirtschaftliche Nutzflächen vernichten wird. Für die britischen Bauern, die nach den jüngsten Erbschaftssteuer-Attacken der Labour-Regierung ohnehin mit dem Rücken zur Wand stehen, ist das ein weiterer Schlag ins Gesicht.
Verantwortlich für diesen Zerstörungsfeldzug unter dem Deckmantel des reinen Gewissens ist Klimaminister Ed Miliband. Der als „Red Ed“ bekannte Politiker setzt aktuell landesweit gigantische Solarfarmen durch und ignoriert dabei die Wut der betroffenen Anwohner. Miliband nutzt dafür eiskalt drakonische Sonderbefugnisse des Planungsrechts, mit denen er den Willen der Bürger vor Ort jederzeit aushebeln kann, sobald er ein Industriegebiet als „von nationaler Bedeutung“ deklariert. Erst vergangenen Monat feierte er sein 25. Großprojekt in diesem Stil; bis 2030 plant die Regierung unfassbare 157 weitere Mega-Solaranlagen.
Der Widerstand formiert sich jedoch. Die Energie-Sprecherin der Tories, Claire Coutinho, fasste das politische Versagen gegenüber der britischen Mail on Sunday zusammen: Miliband könne nicht endlos über den Schutz der Umwelt predigen, während er gleichzeitig die britischen Landschaften unter Beton, Hochspannungsmasten und industrieller Infrastruktur begrabe. Einmal mehr habe die Regierung den gesunden Menschenverstand dem blinden „Net Zero“-Dogma geopfert.
Wieder einmal zeigt es sich, dass sich bei den Sozialisten der Wille des Volkes den ideologischen Zielen der Partei unterzuordnen hat. Auch wenn die Zahlen, Daten und Fakten schwarz auf weiß belegen, dass diese Ziele genau den gegenteiligen Effekt dessen bewirken, was man den Menschen zu verkaufen versucht. Mehr noch wird deutlich, dass die Linken eine Agenda durchdrücken wollen, von der sie eigentlich genau wissen, dass sie am Ende mehr Schaden verursacht, als irgendeine tatsächliche Verbesserung mit sich zu bringen. Eine Erkenntnis, die vielleicht auch den Menschen in Deutschland und Österreich nahegebracht werden sollte, wo die Systemparteien ebenfalls ihre Netto-Null-Agenda auf Biegen und Brechen durchdrücken wollen.
===============
Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
Forschung belegt, wie Windkraftanlagen die Wolken „ausquetschen“
===============
Einer Meldung des ARD-Wetterkompetenzzentrums zufolge waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten 13 Jahre von lang anhaltenden Dürren geprägt. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war das atlantische Westwindsystem die Lebensader Nordwesteuropas. Doch diese Lebensader droht zu versiegen. Ausgerechnet während der Wachstumsperiode bleibt der Regen spendende Wind von der Nordsee her in manchen Jahren wochen- und sogar monatelang aus.
Dann werden in Nordwesteuropa überwiegend nördliche und südliche Windrichtungen verzeichnet. Auch in diesem Frühjahr ist das beunruhigende Phänomen wieder einmal aufgetreten. 2017 veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst verschiedene Berichte, die auf dynamische Entwicklungen und langfristige Veränderungen der Windverhältnisse im Bereich der Nordsee und an der Nordseeküste hinweisen. Aktuellen Studien des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht zufolge hat der fortgesetzte Ausbau der Offshore-Windenergie zunehmend Einfluss auf die Physik der Nordsee. Windkraftanlagen erzeugen Strom, indem sie dem Wind einen Teil seiner Kraft entziehen. Dadurch haben sich nicht nur die Meeresströmungen in der Nordsee messbar verändert. Gleichermaßen ist auch das hochkomplexe System von Luftdruck-, Luftströmungs- und Klimazonen betroffen, das die Windsysteme weltweit prägt.
Doch die Politik macht stur weiter
Seit einigen Jahren wird zudem eine gegenseitige Abschattung der Windparks in der Deutschen Bucht beobachtet. Das Phänomen ergibt sich aus der Abnahme der Windgeschwindigkeit vor und hinter jedem Windrad, was bereits zu rückläufigen Stromerträgen der Energiekonzerne wegen der zu nah beieinander aufgestellten Windparks geführt hat. Ursache hierfür sind die bis zu 80 Kilometer langen sogenannten „Wakes“, verlangsamte turbulente Windströmungen im Nachlauf der Windräder. Überdies wird der Wind bereits vor den Anlagen durch die rotierenden Flügel ausgebremst. Insgesamt führen diese Effekte zu einer Abnahme der Windgeschwindigkeit.
Ungeachtet der alarmierenden Auswirkungen des „Geo-Engeneerings“ durch den großräumigen Entzug von Windenergie an Land und auf See verfolgen alle Nordsee-Anrainerstaaten weiterhin sogenannte ehrgeizige Ausbauziele für ihre Offshore-Windindustrie. Während Dänemark und die Niederlande den Offshore-Ausbau in der Nordsee schon seit den 90er Jahren betreiben, baut Deutschland seine Offshore-Windenergie seit 2010 systematisch aus.
Kürzlich hat die Bundesregierung neue Zielmarken bekannt gegeben. Für die Deutsche Bucht ist eine Zunahme von jetzt 7,9 auf 30 Gigawatt Leistung bis 2030 vorgesehen. Geplant sind 40 GW bis 2035 und mindestens 70 GW bis 2045. Ausgerechnet die Windbranche zeigt sich äußerst besorgt. Infolge dieser Pläne sind nämlich starke Einbußen der Leistung und damit der Stromerträge vorbestimmt. Damit steht in Frage, ob sich diese Investitionen überhaupt noch lohnen.
Bestens im Bilde bezüglich der Abschattungseffekte sind die Wissenschaftler des „Fraunhofer Institute for Wind Energy Systems“, kurz IWES. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ äußerte sich kürzlich Bernhard Stoevesandt vom IWES zu möglichen Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Einbußen der Energiekonzerne durch die Abschattungseffekte der Offshore-Windparks möglichst einzugrenzen. Die Auswirkungen der Windenergie-Ausbeutung in der Nordsee für das atlantische Wettersystem wurden allerdings nicht thematisiert. Führt uns die Betriebsblindheit der einzelnen wissenschaftlichen Sparten im Verbund mit der Sturheit des „politischen Willens“ in die Klimakatastrophe, vor der tagein, tagaus gewarnt wird? Jedoch auf andere Weise als in der kuratierten öffentlich-rechtlichen Berichterstattung zur Energiewende vermittelt wird, die den Einfluss des massiven Windenergie-Entzugs auf das Wettergeschehen ignoriert?
Die Studien sind eindeutig
Erinnert sei an eine hochkarätige Studie als eine von vielen Beiträgen renommierter internationaler Wissenschaftler, die in den sogenannten Qualitätsmedien nicht kommuniziert wurden. Die Geo-Ingenieurin Cristina L. Archer von der Delaware-Universität veröffentlichte schon 2018 eine Simulationsstudie mit dem Titel „Precipitation reduction during Hurricane Harvey with simulated offshore wind farms“ (Reduzierung der Niederschläge des Hurricans Harvey mit simulierten Offshore-Windparks).
Dazu äußerte sie sich im Portal „anthropocenemagazine.org“, veröffentlicht am 1. November 2018: „Offshore-Windturbinen wirken wie eine Mauer. Sie bremsen sogar den Hurrikan-Wind aus, indem sie die Luftmassen (vor jedem Windrad) zum Aufsteigen bringen. Dadurch entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und es kommt zu starken Niederschlägen (im Bereich der Windparks). Im Lee, also im Nachlauf der Turbinen, werden die Luftmassen demgegenüber verwirbelt und heruntergezogen. Die trockeneren Luftmassen erbringen dementsprechend keine Niederschläge. Insgesamt gleicht der Effekt der Offshore-Windturbinen einem Ausquetschen der Feuchtigkeit aus dem stürmischen Wind. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie eine Anreihung von Offshore-Turbinen vor einem Areal haben, wo oftmals Hurrikane auf Land treffen, über dem Festland wahrscheinlich eine Reduzierung der Niederschläge bis zu 30 Prozent erzielen.“
=================================================================
)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 08.05.2026, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski
für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
=================================================================
Der Beitrag Öko-Desaster mit Ansage: Dürre durch „Klimaschutz“ )* erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Nur noch 22-25 Millionen sollen in den von Kiew kontrollierten Gebieten leben, die Zahl der alten Menschen steigt drastisch an, die jüngeren Männer kämpfen und sterben an der Front, haben sich versteckt oder sich ins Ausland abgesetzt. Zurück will nur ein Teil. Manche sagen, die Ukraine benötige Millionen von Migranten. ![]()
Der Beitrag Ukraine: „Wir haben genügend Personal, um noch zehn Jahre und sogar länger weiterzukämpfen“ erschien zuerst auf .
Erneut treffen wir uns mit Richard Otto und Andreas Schuster, um über den Fortgang ihrer Windkraft-Doku zu berichten.
Die beiden sind mit ihrem Team in den vergangenen Monaten durch ganz Deutschland gereist, um Bürgerinitiativen zum Thema Windkraft zu befragen. Die kritische Mediendokumentation entsteht ehrenamtlich und durch Spendengelder.
Welche Hürden die Gruppe dabei zu nehmen hatte, wie sie auf kritische Fragen reagieren und was ihnen aufgrund unseres letzten gemeinsamen Interviews geschah, erfahrt ihr in dieser Folge von „Am Set“.
Da das Team ehrenamtlich arbeitet, benötigt es zur Fertigstellung der großen Windkraft-Doku Unterstützung aus der Bevölkerung. Helfen Sie gern mit Ihrer Spende: https://www.gofundme.com/f/deutschland-und-windkraft-eine-mediendokumentation-2uuzx
Hier der Link zum ersten Interview mit Richard Otto und Andreas Schuster. Am Set: Windkraft – Lösung oder zu viel des Guten? https://apolut.net/am-set-windkraft-loesung-oder-zu-viel-des-guten/
![]()
Kernfusion gilt als Hoffnungsträger für saubere, nahezu unbegrenzte Energie, bleibt trotz Projekten wie ITER aber vorerst Zukunftsmusik.![]()
Der Beitrag Kernfusion: Durchbruch oder Dauerprojekt? erschien zuerst auf .
